• #1

"Nähe - Unabhängigkeit": Welche Erfahrungen macht Ihr?

Liebe Community

Ich (W54) lese schon seit etlichen Monaten mit und finde dieses Forum toll.
Nach wie vor bin ich hier auf der Suche nach (m)einem passenden Partner. Ich versende viele Anfragen und bekomme auch viele Antworten. Ich kann mich also keineswegs beklagen.
Nun ist es aber so, dass mich anscheinend eher die Männer faszinieren, die eine Ausprägung in Richtung "Unabhängigkeit" haben. Ich bin aber eine Frau mit Ausprägung in Richtung "Nähe".
Bisher habe ich jedoch kaum auf dieses (EP-) Testergebnis geachtet.
Was ich festgestellt habe, ist, dass ich mich immer in die "Falschen" verliebt habe: die klugen, erfolgreichen, wohl auch schillernden Männer, die mir den Hof gemacht haben. Um dann nach einigen Wochen bis Monaten abzutauchen. Es endete immer in einem Desaster mit grossen Schmerzen.
Mit Männern mit (vermutlicher) grosser Ausprägung in Richtung "Nähe" habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie sich zwar heftig verlieben, mich aber als starke Schulter zum Ausweinen brauchen und weniger als ebenbürtige Partnerin. Häufig habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass sie sich selber eher vernachlässigen... - und so für mich nicht attraktiv sind.

Langer Rede kurzer Sinn: Es scheint momentan so, dass es kaum Männer gibt, die eine hohe Ausprägung in Richtung "Nähe" haben und gleichzeitig attraktiv wirken auf mich.
Was läuft hier falsch bei mir?

Oder anders gefragt: Schaut Ihr auf diese Ausprägung bei EP? Beeinflusst Euch dies bei der Auswahl? Welche Erfahrungen habt Ihr diesbezüglich gemacht?

Es interessiert mich brennend und ich danke Euch für Eure Erfahrungen und Einschätzungen!
W54
 
  • #2
Hallo Katharina,

deine Frage kann ich sehr gut nachempfinden. Gerade diejenigen, die sich selbst vernachlässigen, sind wirklich nciht attraktiv für Frauen unseres Alters. Früher sagte man, sie suchen eine Mutter. Ich habe mir angewöhnt, auf die Passung bei Empathie und Stressbewältigung sowie Konfliktfähigkeit ein Auge zu werfen. Und ich habe damit bisher gute Erfahrungen gemacht. Die Männer, die in diesem Bereichen hohe Werte haben, sind zumindest im Mailverkehr sehr viel "ruhender in sich selbst". Und ein empathischer Partner wird mit der Frage nach Nähe und Distanz auf lange Sicht wahrscheinlich besser klarkommen.
W50
 
  • #3
Hm, also ich achte inzwischen eigentlich kaum noch auf die Testergebnisse. Letzten Endes ist der Test eine Momentaufnahme, und bei mir ist die ein oder andere Bewertung dabei, von der ich definitiv sagen kann, dass sie nicht zutreffend ist.

Bei Dir scheint allerdings was dran zu sein, wenn Du durchgängig mit Männern mit der Ausprägung "Unabhängigkeit" schlechte Erfahrungen machst.

Da Du ja viele Kontaktmöglichkeiten hast, könntest Du Dich ja in nächster Zeit auf Männer mit einem "neutralen" Nähe Wert konzentrieren. Der Wert zählt ja zum Ergänzungsprinzip.

Mein Nähewert ist als hoch bewertet und das schätze ich auch als zutreffend ein. Trotzdem habe ich kein Problem damit, der "starke" Mann für meine Partnerin zu sein. Das schließt für mich aber nicht aus, dass auch ich ab und an mal ihre Schulter zum "Ausweinen" brauche - in einer ebenbürtigen Partnerschaft sollte das ja für beide möglich sein; und je ausgewogener, desto besser.

Nach meinen Erfahrungen geht eine starke Ausprägung in Richtung Unabhängigkeit mit einer entsprechend geringer ausgeprägten Bindungsfähigkeit einher. Interessanterweise scheinen da viele Frauen einen gewissen "Masochismus" zu betreiben: sie fühlen sich zu den für sie attraktiven unabhängigen Männern auch dann noch hingezogen, obwohl sie in solchen Beziehungen schon wiederholt emotional verhungert sind. Die eigentlich besser zu Ihnen passenden Männer versumpfen dann in der "Best Buddy" Schiene ;-)
 
  • #4
Hallo Katharina,
Ich bin eine Frau mit Ausprägung in Richtung "Nähe".
Bei dir läuft nichts falsch. Du bist mit deiner Ausprägung in guter Gesellschaft. Die meisten Frauen legen Wert auf Nähe und Bindung.

Unabhängig signalisiert Stärke, und das gefällt vielen Frauen eben nach wie vor gut (Evolution?). Wenn ein Mann eine Schulter zum Ausweinen sucht, signalisiert dies hingegen Schwäche, und welche Frau möchte schon gern einen schwachen Mann haben? Auf schwachen Pfeilern kann man kein Fundament bauen.

Leider schilderst du nicht, woran deine Beziehungsversuche scheiterten.
Abgesehen von Beziehungsunwilligen und -vermeidern (Affärensucher etc., eine zugegeben sehr große Gruppe) suchen auch Männer m.E. eine "starke" Partnerin. Eine, die hinter ihnen steht, die zuverlässig ist, die sich aber auch mit sich selbst beschäftigen kann und ein ausgefülltes Leben hat, so dass der Mann auch mal seinen eigenen Interessen nachgehen kann. Eine klammernde, vereinnahmende Partnerin ist ebenfalls kein geeigneter Pfeiler für ein gutes Fundament. Im Grunde wird dabei dein Dilemma mit den schwachen Männern nur umgedreht - eine schwache Partnerin ist ebenfalls nicht attraktiv.

Daher: entweder du suchst dir kategorisch die falschen Männer aus, nämlich solche, die sowieso keine feste Beziehung haben möchten, oder den Männern wird es zu eng mit dir.
Es gilt ein bisschen "gekauft wie gesehen" - du wirst einen unabhängigen Mann mit höherem Individualbedürfnis nicht ändern können. Nach meiner Erfahrung kann man mit diesen Männern aber ganz gut Kompromisse schließen: die Frau lässt ihm mehr Freiheiten, und im Gegenzug kommt er immer wieder gerne ins heimische Nest, was auch eine Art der Bindung ist (die wir Frauen zugegeben nicht immer zu schätzen wissen bzw. die uns vielleicht nicht vollends befriedigt). Du solltest schauen, ob dies für dich eine Möglichkeit darstellt, mit der du leben kannst.
 
  • #5
Ich selbst hatte den Hang mich in richtig zu verlieben, bei Männern die letztendlich für mich emotional schwierig waren.
Mein Exmann und mein Exfreund waren so unterschiedliche Männer, dass mir nie auffiel: mein Beuteschema ist gleich geblieben.
Diese Erkenntnis kam spät und das für mich zu ändern war definitiv nicht einfach.

Wichtig ist also...möchtest Du das für Dich ändern oder nur fragen ob wir online gleiche Erfahrungen gemacht haben.
 
  • #6
Die Crux dieses Testes ist meiner Meinung nach, dass man sich nicht immer in den Antworten wirklich wiederfindet. Und dann die wählt, die einem am meisten zusagt. Von daher würde ich das Ergebnis nicht überbewerten, sondern nur als Tendenz sehen.
Ansonsten gilt: Augen auf - und zwar ohne rosarote Brille. Jeder hat Vorteile - die aber auch Nachteile bedingen.
Wer sich für einen "Elfer" von Porsche entscheidet, hat eben keinen geräumigen Familienkombi gekauft.
 
  • #7
Mein Nähewert ist als hoch bewertet und das schätze ich auch als zutreffend ein. Trotzdem habe ich kein Problem damit, der "starke" Mann für meine Partnerin zu sein. Das schließt für mich aber nicht aus, dass auch ich ab und an mal ihre Schulter zum "Ausweinen" brauche - in einer ebenbürtigen Partnerschaft sollte das ja für beide möglich sein; und je ausgewogener, desto besser.

Hallo, in diesem Teil des Postings von Steve finde ich mich teilweise wieder. Wobei es statt "ausweinen" eher in Rchtung nützliche Beratung ging. Und bei mir bleibt es bei mehr Trend zu Unabhängigkeit. Allerdings war meiner starken Ex-Freundin schon wichtig, dass ich ihr auch etwas entgegensetzen konnte. Also sie wollte keinen recht angepassten Partner und das hat auch viele Jahre gut funktioniert.

Nach meinen Erfahrungen geht eine starke Ausprägung in Richtung Unabhängigkeit mit einer entsprechend geringer ausgeprägten Bindungsfähigkeit einher. Interessanterweise scheinen da viele Frauen einen gewissen "Masochismus" zu betreiben: sie fühlen sich zu den für sie attraktiven unabhängigen Männern auch dann noch hingezogen, obwohl sie in solchen Beziehungen schon wiederholt emotional verhungert sind. Die eigentlich besser zu Ihnen passenden Männer versumpfen dann in der "Best Buddy" Schiene ;-)

Auch das kann ich von meiner Wahrnehmung aus nur unterschreiben. O.K.; kann sein, das ich etwas schreibfaul bin ;.)
Diese Frauen übersehen (zu oft) dass diese Sorte Männer auch entsprechend viel Auswahl am Markt haben. Warum sollen sie sich also auf Nähe festlegen, wenn sie nicht dazu tendieren?

M - 60
 
  • #8
Es scheint momentan so, dass es kaum Männer gibt, die eine hohe Ausprägung in Richtung "Nähe" haben und gleichzeitig attraktiv wirken auf mich.
Was läuft hier falsch bei mir?
Ganz einfach: der typische, souveräne Mann will auch mal allein sein können. Ihn nervt es, wenn die Frau darunter leidet oder gar versucht, ihn permanent anzubinden. Ein Mann, der das aber in Kauf nimmt, aus irgendwelchen Gründen, ist nicht souverän. Es sei Dir also dringend angeraten, Dein Nähebedürfnis etwas zu zügeln, damit auch ein „unabhängiger” Mann sich bei Dir wohl fühlt.

Unabhängigkeit hat im übrigen nicht das geringste mit Untreue zu tun. Solche gibt es natürlich auch, also lerne zu differenzieren.
 
  • #9
Es heißt ja, wenn einem in Beziehungen immer wieder dasselbe passiert, sorgt man unbewusst dafür, weil man selbst ein Problem hat.
Ich würde so vage mal sagen, dass Du selber in Dir einen Nähe-Distanz-Konflikt hast und was auf Männer projizierst, das Du in Dir finden solltest, um den Mann "zu entlasten" davon. Soll heißen, Du musst DAS nicht mehr im Mann finden, um ihn anziehend zu finden, sondern kannst es auf Augenhöhe leben, also selbst auch DEIN EIGENES Distanzlevel leben, statt anhänglich zu werden.
Aber das ist wirklich sehr vage, denn ich weiß nicht, ob Du nicht z.B. auf Narzissten stehst, die erst die Frau wie blöde umwerben. Sie denkt, endlich erkennt jemand die Königin in ihr, aber es ist nur Programm, um an ein bestimmtes Ziel zu kommen.

Sich vernachlässigende Männer und Männer, die nur über Probleme reden wollen und wie schlecht die Welt ist, fänd ich auch sehr unattraktiv.

Die Frage ist, was es heißt, wenn Du Nähe suchst. Die starke Schulter, die der Mann nicht suchen darf bei Dir? Das wäre dann von Deiner Seite aus keine Augenhöhe, wenn er immer stärker sein muss als Du.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Dir einfach noch kein Mann begegnet ist, der in Sachen Nähe-Distanz normal tickt. Die einen sollst Du retten, die suchen eine Mutti mit starker Schulter und klammern sich fest, die anderen lassen sich gar nicht tief drauf ein, suchen auch nichts emotional Verbindendes, wollen nicht für Dich da sein und verlassen Dich nach kurzer Zeit wieder, wenn ihr Ego genügend befriedigt wurde.
 
  • #10
Ich denke nicht, dass man pauschalieren kann. Man lernt sich kennen. Zwei erwachsene Personen mit oft nicht unproblematischem Beziehungshintergrund treffen aufeinander. Oft sind sie sogar traumatisiert. Man merkt doch am Umgang, ob es passt oder nicht. Wenn jemand "Freigang" braucht, akzeptiert man das, wenn man ihn liebt und ihm vertraut. Und wenn er selbst Vertrauen gewinnt, lässt er auch mehr Nähe zu. Hauruck-Methoden sind bei beziehungserfahreneren Erwachsenen zum Scheitern verurteilt. Ich denke dass manche Männer Tests entsprechend ausfüllen, weil sie gehörig Angst vor "Stress" haben und ordentlich Stress in ihren vergangenen Beziehungen erlebt haben.
 
  • #11
Ich habe mich nicht immer in den Tests wiedergefunden. Ich habe auch die Ausprägung Richtung Nähe, habe Männer die in Richtung Unabhängigkeit gehen. Deshalb bin ich bei mir auf Spurensuche gegangen um zu begreifen weshalb das so ist. Das Buch " Das Geheimnis meines Spiegelpartners" von R. Schache hat mir sehr weitergeholfen. Es sind meine Muster, alte Prägungen, die bei mir verhindern, dass ich mich selbst richtig einlasse. Ein Teil von mir will auch unabhängig sein. Deshalb begegne ich diesen Männern , ich gehe mit ihnen in Resonanz. Mein jetztiger Partner ist ebenso. Er hat viel Freiraum und braucht ihn auch. Er hat eine 30-jährige Ehe hinter sich. Er genießt es, doch zum größten Teil das zu tun was ihm Spaß macht. Ich konnte nur mit der oben beschriebenen Erkenntnis in diese Beziehung gehen. Jetzt haben wir sicher eine etwas ungewöhnliche Beziehung, doch für uns beide ist es , zumindest für den Moment, das Richtige. Vielleicht gibt es auch etwas bei Dir, mit dem Du in Resonanz gehst und deshalb auf diese Männer triffst.
Und so unabhängig wir beide sind, sind wir uns dennoch eine Stütze wenn´s gebraucht wird. Und zwar auf beiden Seiten. Mein Partner ist ein souveräner Mann, das gefällt mir, doch auch er hat Momente wo er eine Schulter braucht. Die gebe ich ihm gerne und selbstverständlich. Und in diesem Moment empfinde ich ihn nie als schwach, sondern als einen Menschen der jetzt gerade Hilfe braucht, ein Gespräch, eine Umarmung, ein "ich bin da für dich"
 
  • #12
Dieses Psychogramm hier aufgrund von ein paar weniger Fragen, die teilweise mehrdeutig verstanden werden können bzw. tagesformabhängig anders beantwortet würden, halte ich nicht für besonders aussagekräftig. Wenn ich meine eigenen Ergebnisse anschaue, dann wird mir dort null Konfliktfähigkeit attestiert. Wenn das wirklich so wäre, na dann gute Nacht in meinem Job.
Sich auf diese Ergebnisse oder irgendwelche MPs hin einen Partner zu suchen, halte ich in etwa so sinnvoll, wie nach Tierkreiszeichen.
Nicht mal das Profil selbst sagt allzu viel aus. Nach einem echten Treffen hat man oft einen ganz anderen Eindruck.
Jeder ist halt wie er ist. Aber das findet man oft erst nach etlicher Zeit heraus.
 
  • #13
Ich war hier auch mal ein Jahr lang kostenpflichtig angemeldet und habe mit den hiesigen Männern Kontakt gehabt, aber aus mir nicht bekannten Gründen habe ich nie auf diese Auswertungen geguckt. Vielleicht habe ich das damals einfach nicht gecheckt.

Ob jemand eher zum Klammern neigt oder ein eigenes Leben auch dann führen will, wenn er in einer Beziehung ist, konnte ich aber schon ein wenig bereits im Profil oder später beim Nachrichtentausch erkennen.
Mein Wunsch war immer, einen Mann zu finden, der zwar sehr intensiv 'ja' zu mir sagen kann, das aber nicht jeden Tag tun möchte.
Ich war da sehr empfindlich, weil ich im Gegensatz zu dir offenbar gerade die Männer anzog, die stark klammern wollten.
Und ja, die schwach waren, also bildlich gesehen an meiner Schulter heulen wollten.
Was ich nicht schätze.

Ich habe dann nach einer wenn auch nicht 20-, so doch 3-jährigen odyssoesken Irrfahrt meinen Freund gefunden, der es zunächst sehr toll fand, dass ich nicht klammere, denn auch er hatte in seinen früheren Beziehungen damit Probleme.
Wobei ich, wenn ich seinen Schilderungen lausche, eher fand, dass diese Frauen nicht geklammert, sondern ein mittleres Maß an Gemeinsamkeiten forderten, aber das liegt im Auge des Betrachters.
In seinem war es zu viel und er war entzückt darüber, wie wenig Nähe ich will, zeitlich betrachtet, nicht inhaltlich.
Nun, er hat in mir seinen Herrn und Meister gefunden, also jemanden, der ihn toppt und nun merkt er erstmals, wie seine Exen sich bei ihm gefühlt haben müssen.

Grundsätzlich läuft es bei uns gut, aber ab zu zu flackert da bei ihm Unzufriedenheit durch und er beginnt, mich unter Druck zu setzen, oder sagen wir, mir ein schlechtes Gewissen zu machen.
Dreimal in drei Jahren hat er mir zu verstehen gegeben, dass er heiraten möchte, was ich nicht will.
Und ab und zu, gerade sind wir wieder in einer solchen Phase, läßt er mich wissen, dass er mich unter der Woche vermisst.
Für mich schwierig, damit umzugehen.
Mal sehen, wie es weitergeht, ob wir ein Problem bekommen, denn für mich ist das, was wir haben perfekt.
Für ihn offenbar zu wenig...

w 50
 
  • #14
Die starke Schulter, die der Mann nicht suchen darf bei Dir? Das wäre dann von Deiner Seite aus keine Augenhöhe, wenn er immer stärker sein muss als Du.
Genau diese Männer gibts doch - bieten eine starke Schulter, erwarten aber, wenn sie müde und angeschlagen sind, etwas Doping von ihr, um dann erfrischt und wieder stark erneut in den Kampf zu gehen.
Meine Freundin hat die Freiheit, sich bei mir anzulehnen - wann sie das will und auch ohne mir erklären zu müssen, warum sie gerade jetzt die "Bärenumarmung" braucht. Und ich? Für mich gilt: Jammern ist nicht, ich bekomme meinen Löffel Honig und weiter gehts.
Die Augenhöhe ist, dass wir beide die Freiheit lieben und genau das haben, was wir wollen - nämlich die Akzeptanz aller Eigenheiten ohne grosse Worte. Wir haben beide unsere Stärke - aber jeder seine eigene.
Das Bild, das Frauen wie @Goody oder @frei hier von sich zeichnen - absolut klasse. Auch einige andere Frauen zeigen hier ihre Stärke. Und das ist für mich Augenhöhe - eigene Stärke, eigene Zufriedenheit und eigenes Leben - dann kann der andere jeweils der Turbo sein. Ob frei 10 mal so viele Diplome hat wie ich oder 5 mal so viel Geld heimbringt ist egal. Der Willen, den anderen als nicht selbstverständliches Sahnehäubchen auf einem guten Leben zu betrachten - das ist Augenhöhe. Und nicht, wer nun die Pizza bezahlt.
 
  • #15
Liebe Katharina,
ich schildere das mal aus der Sicht einer Frau (ich) die weniger Nähebedürfnis hat als die Männer, die sie anscheinend anzieht.

Schon dreimal habe ich es erlebt, dass dem jeweiligen Mann die Zeit, die ich am Anfang gern mit einem Partner verbringen möchte, nicht genug ist.
Ich möchte aber mit fast 52 nicht mehr mit einem Mann zusammenleben und ihm hinterherräumen, ihm das Essen hinterhertragen und ihm die Wäsche machen. Ich habe mein eigenes Gefühl für Ordnung. Gern bin ich ab und zu mit ihm am WE
zusammen wenn meine Tochter bei ihrem Vater ist. Zumindest am Anfang. Sollte es passen, kann man sich ja (später) zusammen ein neues Zuhause suchen, wo jeder seinen Freiraum hat, z.B. jeder einen Raum extra, wo er entspannt machen kann, was immer er will.

Leider wollten alle 3 Männer genau das: rasch, so nach ein paar Monaten bei mir (uns) einziehen. Der letzte hat mich ständig gedrängt, ihm meine Tochter vorzustellen, obwohl wir uns erst 3 Monate kannten und ich mir einfach noch nicht sicher war. ( Das Thema, warum ich mir nicht sicher war, habe ich hier zur Diskussion gestellt) Ob die Einzugsfreudigkeit nun wegen der schönen Wohnung war oder wegen meines hohen Einkommens oder...bei jedem war s etwas anderes aber ich hatte den Eindruck, wirklich um mich ging es nicht.

Also ich bin wohl eine Frau, die heute gern so eine WE-Beziehung mit getrennten Wohnungen hätte, also mit dem Partner nur "Quality time". Den Alltag bewältige ich lieber alleine. Ich will auch nicht mehr den Alltag des Mannes "stemmen", das muß er schon allein schaffen wenn ich ihn respektieren soll. Ich schaff mir doch nicht noch ein Kind (Mann) an!

Umgekehrt kann es Männer in meinem Alter geben, die eines nicht mehr wollen: eine an ihnen klebende Frau, die zu früh zu viel will oder auch zu früh bei ihm einziehen möchte, "wann und wo machen wir Urlaub" ? Wann stellst Du mich Deinen Freunden/Familie vor? Musst Du diesen Sport weitermachen? Und ich finde, Du verbringst zu viel Zeit mit Deinen (erwachsenen) Kindern... alles Themen, die schon mal da waren hier auf dem Forum..
W51
 
  • #16
Hier die FS (W54):

Vielen herzlichen Dank für alle Antworten. Gerne schreibe ich zur einen oder anderen etwas dazu.

@ HippieDiva: Dies finde ich einen guten Gedanken. Stimmt. Ich werde nun auch vermehrt auf jene Punkte achten. Danke!

@StevePJ: Die Mitte also... Ja, warum nicht?
Ich finde es natürlich wunderschön, wenn man IN einer Beziehung gegenseitig füreinander da sein kann. Soll heissen, dass ich dann gerne auch Schulter zum Ausweinen bin. Für mich heisst dies, dass Tiefe und Verbindung zu wachsen beginnen.

Genau, ich begann dann zu vermuten, dass die starke Ausprägung in Richtung Unabhängigkeit (oft?) fehlender Bindungswille bedeutet.

@Jana_09/15:
Wie meine Beziehungsversuche scheiterten?
Nun, das war oft so, dass die schillernden Männer mich umschwärmten und mir den Hof machten, eine gemeinsame Zukunft mit wunderschönen Farben ausmalten - über längere Zeit hinweg. UND mir durchaus ihre weichen Gefühle zeigten, ich die Schulter zum Anlehnen war. Was mich dann auch beeindruckte. Wenn ich mich dann auch verliebte, war das natürlich ein fulminanter Einstieg in eine Beziehung (so meinte ich in meiner Naivität). Sobald ich dann mit der Zeit bei den Perspektiven nachfragte, entschwanden die Gefühle der Herren auf eindrückliche Weise... Ironie off.
Dazu gibt es ja die Threads zu ähnlichen Themen.
Ich muss dazu noch sagen, dass ich eine sehr lange Ehe hinter mir habe, in der eher ich die Individualistin war. Und dann noch eine längere Partnerschaft, in der das ähnlich war. Erst in den Zeiten des Suchens, wurde ich mit meinem Thema konfrontiert.

@pixi67:
Ich möchte tatsächlich fragen, wie IHR mit den EP Testergebnissen umgeht, bzw. ob ihr auf sie auchtet.
Und ich möchte mich natürlich ändern, sollte ich ein auffälliges Verhalten an den Tag legen.

@void:
In dem, was Du schreibst, finde ich mich wieder.
Ich habe manchmal eine vage Vermutung, dass in mir drin ein Konflikt ist. Denn einerseits bin ich durchaus "stark" und "unabhängig", vor allem als Single. Am Anfang einer Beziehung zu einem "unabhängigen" Mann (der einfach attraktiver auf mich wirkt), mutiere ich dann eher zu einer Frau, die viel emotionale Nähe braucht. Dazu braucht der Partner nicht unbedingt anwesend zu sein.
Ich bekomme ein ungutes Gefühl, wenn ich spüre, dass er sich emotional zurückzieht. Vor allem dann, wenn der Rückzug nicht kommuniziert wird.
Sobald sich die Beziehung festigt, man zusammen wohnt (nur zweimal erlebt, siehe oben), bin ich dann wieder die "Unabhängige".... - sehr einfach zusammengefasst.

Ich suche nach einem Mann mit einem ausgewogenen Nähe - Distanz - Verhalten, der sich emotional verbindlich einlassen kann.
 
  • #17
Mit diesen Test hatte ich so meine Schwierigkeiten, und in der Gesamtauswertung war ich dann der Typ der Nähe und Unabhängigkeit braucht.

Meine Erfahrung mit den Männern, die ich so traf, war dass die "Nähe" Typen mir dann zu nahe wurden.
In Bezug auf Zeit, Klammern, Eifersucht, sofort Feuer und Flammen, am besten gleich verbindlich.
Wo ich mich dann frage, warum - der Typ kennt mich doch gar nicht, nach 2 Dates weiß er nichts.
Distanz war aber dann gleich ganz und gar distanziert.

Ich mag und brauche Nähe, die gelegentliche Bärenumarmung, wie es @Tom26 nennt, Kuscheln, Berühren, insgesamt körperliche Nähe - nur nicht, wenn ich schlafen will.
Ich möchte Verbindlichkeit, auch das gehört für mich zur Nähe.

Aber ich brauche meinen Freiraum, meine Hobbies, Zeit für mich.
Ich muss auch nicht jede Sekunde der Paarzeit am anderen kleben, exakt das Gleiche machen - @Apfeldieb bringt immer das Beispiel mit der Kamera, dann soll der andere eben photographieren und auch die Zeit nehmen, die er braucht. Entweder tue ich es auch, oder genieße anders den Moment. Und freue mich, dass der andere sich freut. Ich nehme mir dann die Freiheit, irgendwo stehen zu bleiben, und anders inne zu halten.
Wenn er bei einer Unternehmung etwas essen möchte, dann soll er es, wenn ich gerade keinen Hunger habe, leiste ich gerne Gesellschaft, nehme mir aber die Freiheit, eben nicht zu essen.
Diese Listen sind endlos fortsetzbar.

Die Definition, was ist Nähe überhaupt, scheint sehr individuell zu sein.
Für manche bedeutet Nähe Verschmelzung der eigenen Identität mit dem anderen, man ist nicht mehr Individuum sondern Paar.
Da bekomme ich als eigentlich Nähemensch Fluchtreflexe.

Diese Tests geben sicherlich Anhaltspunkte, allerdings nicht mehr. Wie sich dann der Mensch in der Realität zeigt, ist ganz etwas anderes.
 
  • #18
Ich bekomme ein ungutes Gefühl, wenn ich spüre, dass er sich emotional zurückzieht. Vor allem dann, wenn der Rückzug nicht kommuniziert wird.
Kann ich gut nachvollziehen. Einmal ist es die mangelnde Kommunikation. Wir Frauen sagen unsere Befindlichkeiten häufig an. Entweder wir erzählen von unseren Sorgen, oder wir kommunizieren "habe Kopfschmerzen, lege mich für ne Stunde hin". Männer machen häufig einfach, oder ziehen sich zurück, ohne Ankündigung, und hinterlassen ein Fragezeichen in uns.
Dieses Verhalten findet unheilvollen Nährboden auf irgendwelchen Urängsten. Ich hatte diese Gefühle nach einer sehr schlimmen Scheidung. Ist bei dir was Schlimmes passiert? So etwas hinterlässt seine Spuren, und führt zu Verlustängsten.
Ich suche nach einem Mann mit einem ausgewogenen Nähe - Distanz - Verhalten, der sich emotional verbindlich einlassen kann.
Ich denke, du suchst nach Sicherheit. Wann immer der Mann sich so verhält, dass ein ungutes Gefühl in dir aufkommt, verlangt etwas in dir nach Rückversicherung, dass er dich noch liebt und alles in Ordnung ist.

Männer interpretieren das Verhalten, dass Frauen in solchen Momenten an den Tag legen (Zickigkeit, Eifersucht, Nachtelefonieren, "Berichte" über die von Mann allein verbrachte Zeit einfordern etc.), als Klammern und Generve, das sie ihrer Freiheit und Individualität beraubt. Und sie sind desillusioniert. Eigentlich haben sie eine starke, unabhängige Frau kennengelernt, und das fanden sie faszinierend und bequem für sich. Endlich eine Frau, die nicht anstrengend ist. Dann stellen sie fest, dass die Frau gar nicht so stark ist, wie es den Anschein hatte. Das Ganze kommt ihnen vor wie eine Mogelpackung. Als hätte die Frau sich verstellt, um den Mann zu kriegen, und zeigt dann ihr "wahres Gesicht".

Du solltest darüber nachdenken, warum du so viel Rückversicherung brauchst, welche Traumata(?) dahinterstecken. Und auch akzeptieren, dass nicht jeder Rückzug des Mannes gleichbedeutend damit ist, dass er sich von DIR zurückzieht. Ein Mann braucht auch mal einfach seine Ruhe und Zeit für sich, grübelt über Jobsorgen nach oder sonstige Dinge, die mit dir nicht das Geringste zu tun haben. Diese Rückzüge cool auszusitzen solltest du dir aneignen. Du wirst feststellen, dass der Mann wieder aus seiner Höhle auftaucht, wenn er das, was immer er da zu tun hatte, erledigt hat.
 
  • #19
Genau diese Männer gibts doch - bieten eine starke Schulter, erwarten aber, wenn sie müde und angeschlagen sind, etwas Doping von ihr, um dann erfrischt und wieder stark erneut in den Kampf zu gehen.
Wenn man ein Nähetyp ist, wenn man viel Verbundenheitsgefühl haben will, sind diese Männer nicht der richtige Typ, weil sie ihre emotionalen Probleme nur mit sich ausmachen. Das gesamte Gefühlsleben muss für die vertrauensvolle Basis offen sein, sonst entsteht ja kein Nähegefühl, selbst wenn der Mann 24 Stunden am Tag neben einem sitzt. Der Mann, der nur die starke Schulter zeigen will in der Beziehung, braucht eine Frau, die nur die schwache Seite sein will bzw. manchmal die Krankenschwester, wenn der Mann schweigend leidet, aber nie die "Seelenpartnerin". Und jede Frau, die sich nicht in einer Rolle wohlfühlt, wird auch mal für ihn da sein wollen, also gefühlsmäßig, nicht nur mit dem Pflaster oder Verband. Das war ja meine Frage an die FS, ob sie immer die schwache Mädchenfrau mit Papi sein will, also emotional gesehen. Dann wird Nähe verhindert.

Die Männer, die sich sofort an eine Frau klammern, damit sie den Haushalt schmeißt so wie die jahrelange Ehefrau, nun Ex, sind nicht die andere existierende Sorte Mann bzgl. des immer-starke-Schulter-Syndroms, sondern das schwache Mädchen bei Mutti, nur jetzt mit Penis. Sehr unattraktiv. Es gibt auch die Männer, die sich emotional einlassen auf eine Beziehung, ohne dass Rollenspiele stattfinden.
Für Nähe in einer Beziehung ist für mich unabdingbar, dass man den anderen kennt, was das Gefühlsleben angeht. Oder zumindest diese Illusion hat. Sonst entsteht auch kein Vertrauen. Das heißt auch überhaupt nicht, dass man sich jeden Tag sehen muss, wenn man ansonsten viel Freiraum braucht.
Ich bekomme ein ungutes Gefühl, wenn ich spüre, dass er sich emotional zurückzieht. Vor allem dann, wenn der Rückzug nicht kommuniziert wird.
Sobald sich die Beziehung festigt, man zusammen wohnt (nur zweimal erlebt, siehe oben), bin ich dann wieder die "Unabhängige"
Ich denke, ich versteh, was Du meinst. Wie oben geschrieben, die emotionale Verbundenheit muss da sein. Aber ein Mann, der sich emotional nicht öffnen kann/will, kann das nicht geben.
 
  • #20
Nun, das war oft so, dass die schillernden Männer mich umschwärmten und mir den Hof machten, eine gemeinsame Zukunft mit wunderschönen Farben ausmalten - über längere Zeit hinweg. UND mir durchaus ihre weichen Gefühle zeigten, ich die Schulter zum Anlehnen war. Was mich dann auch beeindruckte. Wenn ich mich dann auch verliebte, war das natürlich ein fulminanter Einstieg in eine Beziehung (so meinte ich in meiner Naivität).

Es ist m.E. immer schlecht, wenn man sich durchs "Umworbenwerden" verliebt (auch wenn Frauen immer noch geraten wird, einen Mann danach auszuwählen, wie sehr er sich ins Zeug legt).

Man ist leicht manipulierbar, wenn man auf Komplimente, schöne Worte, tiefe Blicke, melodramatische Gesten ... (oder was auch immer diese Männer an Balzverhalten aufgefahren haben) anspringt. Und v.a. ist es eben nicht das "wahre Ich" eines Mannes, was man da zu sehen bekommt, sondern nur die hochglanzpolierte Schokoladenseite. Wenn du dich in das Werbeverhalten eines Mannes verliebst, ist das böse Erwachen in der Beziehung vorprogrammiert.

Außerdem: wenn Einer erst Männchen machen muss, damit du bemerkst, was für ein toller Typ er ist, stimmt doch schon im Ansatz was nicht. Dann geht es sowieso nicht um ihn, sondern um das schmeichelhafte Bild von dir selbst, das er dir spiegelt. D.h., du "verliebst" dich in den, der dir verspricht, deinen Mangel an Selbstliebe auszugleichen.

Der "Richtige" kann in meinen Augen nur derjenige sein, den du toll findest, ohne dass er um dich balzen muss; m.a.W., dessen Alltagspersönlichkeit du schätzt.

Das ist jetzt natürlich keine direkte Antwort auf deine Eingangsfrage. Aber an deinem Nähebedürfnis kannst du eh nicht viel ändern; solltest du auch gar nicht - an deinem Selbstwert und deinen Glaubenssätzen hingegen schon! Ich würde da an deiner Stelle mal genauer hinschauen. Brauchst du viel Bestätigung von außen? Wirst vielleicht auch von falschen Glaubenssätzen wie: "Es schützt mich vor Verletzungen, einen Mann anfangs "kämpfen" zu lassen" geleitet?
 
  • #21
Hier nochmals die FS (W54).
Vielen Dank Euch allen für Eure Sicht!

@Jana_09/15 :
Ja, ich suche dann Sicherheit. Zwar nicht durch Zicken, Eifersucht usw., sondern ich frage nach. Und habe mir noch nie überlegt, dass es dem Mann dann wie eine "Mogelpackung" vorkommen könnte. A la "die taffe, coole Traumfrau" macht Stress. ... Deinen Satz mit der Höhle nehme ich mir zu Herzen;-)!
Ein Trauma habe ich nicht erlebt, ausser den geschilderten, die man jedoch kaum als Traumata bezeichnen könnte.

@void :
Für mich ist Nähe in der Beziehung auch unabdingbar. Dies einerseits, weil ich selber viel Nähe zulassen kann. Andererseits auch weil ich finde, dass Momente der Nähe erst Vertrauen, Tiefe und Verbundenheit ermöglichen.

@Andriana :

Es ist m.E. immer schlecht, wenn man sich durchs "Umworbenwerden" verliebt (auch wenn Frauen immer noch geraten wird, einen Mann danach auszuwählen, wie sehr er sich ins Zeug legt).

Man ist leicht manipulierbar, wenn man auf Komplimente, schöne Worte, tiefe Blicke, melodramatische Gesten ... (oder was auch immer diese Männer an Balzverhalten aufgefahren haben) anspringt. Und v.a. ist es eben nicht das "wahre Ich" eines Mannes, was man da zu sehen bekommt, sondern nur die hochglanzpolierte Schokoladenseite. Wenn du dich in das Werbeverhalten eines Mannes verliebst, ist das böse Erwachen in der Beziehung vorprogrammiert.

Ertappt! Dies ist mir wahrscheinlich jetzt ein paar mal passiert. Es ist nicht so, dass ich eine Art übermässiges Umworbenwerden brauche. Doch es geschah und anstatt Ruhe zu bewahren und etwas länger auf neutralem Boden auszuharren, habe ich mich zu schnell zu tief gefühlsmässig eingelassen.
Mal Hand aufs Herz: Die Unterscheidung, wer zu den Beständigen gehört und wer nicht, ist gar nicht so einfach! Insbesondere dann nicht, wenn einem der Mann gefällt;-)

Glaubenssätze wie Dein oben zitierter, habe ich keine. Regeln u.ä. auch nicht....
 
  • #22
Ein Mann braucht auch mal einfach seine Ruhe und Zeit für sich, grübelt über Jobsorgen nach oder sonstige Dinge, die mit dir nicht das Geringste zu tun haben.
Jeder Mensch braucht das. Die schlichten Gemüter weniger, die Freigeister umso mehr. Wer niemals einfach nur über etwas nachdenken kann, weil der Partner oder die Partnerin die vermeintliche Lücke sofort besetzt, verliert im Laufe der Zeit seine Persönlichkeit. Oder entwickelt Fluchtgedanken.
 
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