• #1

Name, Adresse, Beruf googlen, findet ihr das ok?

Es passiert mir oft: Ein Kontakt kommt zustande, man nähert sich in 2-3 Mails an und plötzlich teilt der Mann mir in der 4. Mail mit, dass er "gegooglet" hat und nun weiß wo und wie ich arbeite, wo ich wohne, wie ich komplett heiße.
Das ist mir sehr unangenehm. Ich möchte selbst entscheiden, was ich so nach und nach und ob überhaupt von mir preis gebe.
Dabei ist mir schon bewußt, dass neugierig gegooglet wird. Doch es mir aufs Butterbrot zu schmieren finde ich dreist.
Ich arbeite selbständig und freiberuflich und Menschen, die ein bestimmtes Anliegen haben, suchen nach mir. Da ist es mehr als ok.
Doch im sensiblen Kennenlernensprozess kann ich das nicht akzeptieren.
Ich hätte gern mal andere Meinungen dazu gelesen. Vielleicht bin ich ja auch altmodisch. Oder?
 
N

nachdenkliche

  • #2
Verstehe ich nicht! Wenn man meinen Vor- und Zunamen googelt, findet man nichts von mir. Wie kann es sein, dass er, ohne Deinen kompletten Namen zu kennen, beim googeln auf einmal weiß, wie Du komplett heißt und wo Du arbeitest??? Was gibt er dann eigentlich in die Suchzeile ein?
Und wie findet man durch googeln die Privatadresse? Ist mir ein Rätsel.
Wenn Du allerdings selbstständig bist, und ihm Deine Firma bereits verraten hast, dann findet er Dich natürlich. Das steht aber im Widerspruch zu Deinem Fragetext. Ich habe auch noch nie gehört, dass es verboten ist, nach einer Person zu googeln. Ich wäre dann allerdings nicht so dämlich und würde das dieser Person brühwarm erzählen.
Wenn Du das nicht akzeptieren möchtest, musst Du Anzeige wegen unerlaubten googelns gegen ihn erstatten. ( Ironie off )
 
G

Ga_ui

  • #3
Sofort Kontakt einstellen. Kein Wort mehr wechseln. Psycho!

Da gibts gar nichts zu diskutiern. Andere werden immer deine Grenzen austesten. Außer du bist jetzt öffentlich bekannt, dann ist es halt normal, aber auch dann würde ich nicht drauf eingehen.

Manche Männer haben den Schuss noch nicht gehört. Allgemein sind Männer ja ungehemmter als Frauen. Sie tun erstmal und denken wenig drüber nach, wie etwas ankommt. Leg dir diese scheiß-egal-Haltung am besten auch zu! Servier solche Männer ab, wenn dir das Verhalten nicht passt, OHNE lange drüber nachzudenken, WIE du damit ankommst.
 
  • #4
Ich finde das irgendwie auch ziemlich ungeschickt von den Männern, dass sie dir das auch noch erzählen.
Ich habe neugierdehalber auch schon mal jemanden gegooglet, aber das behält man doch für sich? Was wollten die Männer dir denn damit sagen? Big brother is watching you?
 
  • #5
Wenn du nicht möchtest, dass ihm das gelingt, musst du sensibler mit deinen Daten umgehen. Also entweder weniger über dich im Netz verbreiten (warum müssen deine Kunden wiissen, wo du privat wohnst, ist das nicht ebenso unangenehm?) oder ihm in den ersten Mails wenigerr konkrete Infos geben...

ich google auch, denn ich weiß, es gibt sehr viele unehrliche Männer (über Frauen kann ich mangels Erfahrung an dieser Stelle nichts sagen) beim Online-Dating. Ich sage es nichht, solange mit dem Kontakt alles ok ist. Wenn ich draufkomme, dass er eigentlich liiert ist, dann sage ich schon etwas, allerdings gebe ich nicht an, wie ich das genau rausgefunden habe.
 
  • #6
Klar ist das ok. Wenn du ihm genügend Information über dich gibst, er muss ja zumindest deinen vollen Namen und noch die eine oder andere Information haben, um dich finden zu können, dann darf jeder Mensch diese Info auch nützen.
Oder willst du ihm das Internet verbieten?
Wenn es dir unangenehm ist, dann gib eben nicht so viel preis. Liegt doch vollständig bei dir!
 
  • #7
Für mich ist es das normalste von der Welt, dass ich Namen von Menschen googele, die mich in irgendeinem Zusammenhang interessieren.
Wenn jemand das anders sieht, dann ist er mindestens dafür verantwortlich, dass Informationen über ihn selber nicht im Netz zu finden sind. Ich googele selber von Zeit zu Zeit meinen Namen, um zu kontrollieren, ob und wie ich Internet präsent bin. Wenn mir was nicht passt oder ich es gelöscht haben möchte, kümmere ich mich darum. Das geht. Meine Adresse und Telefonnummer sind nirgendwo zu finden.
 
A

aufgewacht

  • #8
Erst einmal zeigt dieses Verhalten einfach nur Interesse an dir.
Das ist doch schon mal schön.

Googeln ist heute Standard... und das nicht nur bei Bewerbern ;-)

Wenn du eine öffentliche oder in der Öffentlichkeit stehende Person bist, dann bist du im Internet meist recht gläsern. Als Selbstständige wirst du wohl dazu gehören.
Auch mich würde man über das Bild, den Vornamen, das Hobby oder den Beruf und die Ortschaft bei google finden.
(Auch so habe ich über einen Kontakt-link schon Anfragen erhalten.)
Irgendwann kommt man auf die Adresse und damit Familie, Expartner, Nachbarn, und und und... wer die Sache beherrscht, kann eine Menge rausholen und sich ein eigenes Persönlichkeitsprofil erstellen. Dazu braucht es noch nicht einmal eine SozialCommunity... und wenn du bei Amazon oder Ebay aktiv bist.. sieht man noch viel mehr.
Mit jeder neuen Information kannst du weiter recherchieren und Verknüpfungen erstellen.

Besonders wenn man aktiv ist und dann vielleicht noch mal in der Zeitung war, wird man bald gefunden werden. Dazu braucht man noch nicht einmal Inserate zu schalten oder eine eigene Homepage betreiben.
Meine Liebste habe ich im übrigen so "wieder"gefunden, nachdem ihr Profil aus irgendwelchen Gründen plötzlich bei EP nicht mehr greifbar war. Da hat mir auch das Bild, der Vorname, der Beruf und die Stadt gereicht. Es ging keine 10 Minuten, dann hatte ich sie über einen Kontakt-link angeschrieben.

Wer nicht über das Internet recherchierbar sein möchte, darf keine Daten von sich im Internet haben! Wer anderes denkt ist mehr als naiv.
 
  • #9
Das habe ich auch schon gemacht, aber nur mit Frauen, die angefangen haben zu spielen, die sich künstlich durch Rarmachen oder andere Spielchen interessant machen wollten. Für mich war klar, die will ich nicht mehr treffen. Wenn man es dann noch mitteilt, dann ist das ein Machtbeweis nach dem Motto "Ich bin schlauer als Du und beherrsche das Spiel online besser". Es soll einschüchtern. Wer das bei bestehendem Interesse ausplaudert, ist einfach nur ungeschickt.

Und zur Information, was man an Information braucht, um jemanden zu finden: das soziale Umfeld (Stadt + Uni/Unternehmen/Sportart) und Facebook/Google. Man sucht zunächst möglichst viele Person aus dem Umfeld und kommt dann über Freunde von Freunden, alternativ Vereins- und Unternehmenswebsites, irgendwann auf die Person. Viele nehmen für Facebookprofilbilder dieselben Bilder wie für Partnerbörsen. Es ist wie Codeknacken oder Rätselraten ein sehr interessanter Zeitvertreib.

Um das Problem mit der Adresse und der Selbstständigkeit zu erklären: Einige arbeiten von zuhause und haben eine Website, auf der die Adresse im Impressum zu finden ist.

Willkommen im Internetzeitalter, wo jeder jeden und alles finden kann.

Wenn man die Auffindbarkeit verringern will, muss man geschäftliches von privatem strikt trennen. Keine Profilbilder in sozialen Netzwerken mehr, keine Gruppenmitgliedschaften mehr, mit falschen Namen die Suche ins Leere laufen lassen. Dann kommt als nächstes wahrscheinlich die Frage: "Die Männer suchen mich bei Google und halten mich aufgrund der widersprüchlichen Informationen für ein Fake".

Warum man es aktiv betreibt, habe ich ausführlich erklärt. Was ich darüber denke, wenn ich der passive Teil wäre:

Es wäre mir grundsätzlich egal, wenn mich jemand sucht. Es ist Unternehmensgrundlage, dass man mich findet. Es kommt aber auch darauf an, wie mir das mitgeteilt wird. Wenn die Gründe wie im 1. Absatz beschrieben deutlich werden würden, wäre die Person aus dem Rennen, und zwar ohne wenn und aber. Kaum zu glauben, was manche mit sich machen lassen.

Wenn es aber eher in die Richtung geht: "Ich habe Dich bei Google gefunden, alle Deine Informationen sind schlüssig, jetzt bist Du noch viel interessanter für mich, einfach eine toller Mensch." Kann man die Ungeschicktheit vielleicht verzeihen.
 
  • #10
Ich hab auch schon mal einen Mann gegoogelt. Mir waren seine finanziellen Verhältnisse nicht schlüssig. Dabei kam raus, Privatinsolvenz. Ist ja auch nicht so schlimm, aber die Lügerei drumherum. Ich persönlich gebe immer nur meinen Vornamen an. Mein vollständiger Name ist im www nur einmal vertreten. Und da das Netz nichts vergißt, findet man auch einiges über mich heraus. w54
 
  • #11
Ich find es es o.k., sein Gegenüber zu googeln - ich mach da auch immer, weil ich wissen will, was der Mann so macht, ob er beruflich erfolgreich ist, wie er vernetzt ist, ob ich ihn bei Facebook finde, wir gemeinsame Freunde haben... alles schon mal ausprobiert... nicht bei jedem, aber wenn ich einen Mann date, dann schon.
Aber: Ich finde es komplett daneben, dass er Dir das sagt!
Das fände ich fast schon bedrohlich, wenn ein Mann mir das sagen würde und würde in mir auch ein unangenehmes Gefühl auslösen. Da würde ich mir gestalkt vorkommen.
Ich glaube, dass Männer mich auch googeln, denn das kommt oft später irgendwann heraus.
Menschen in führenden Positionen sind alle irgendwo googelbar.
Aber warum ein Mann dir das in der Kennenlernphase sagt, weiß ich nicht!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #13
Ist mir - freiberuflich aktiv - auch schon passiert. Nur mit Angabe meines Vornamen, meines Berufes und meiner Stadt konnte man meine Telefon-Nummer, meinen Familien-Name, meine Adresse herausfinden.

Einer hat es auch getan, um mir eins auszuwischen, weil ich den Kontakt abgebrochen hatte. Er gab sich erstmal als potentieller Kunde aus. Das fand ich mehr als sehr schräg!

Was soll man tun? Man kann doch nicht ewig Mails mit dem Pseudo unterschreiben! Präsentiert man sich mit fiktiven Daten, dann wird man fallen gelassen, weil man gelogen hat?!
 
  • #14
wie er vernetzt ist, ob ich ihn bei Facebook finde, wir gemeinsame Freunde haben..
Wer ist denn heute noch bei Facebook?

Wenn dann eher bei Xing und dann auch nur beruflicher Natur. Würde ich z.B. jemanden bei Facebook ergoogeln, dann war es das für mich schon, da ich mit solchen Menschen wenig gemeinsam habe. Das mit Facebook war vielleicht vor 5 J. noch der Hype, aber heute kenne ich keinen, der da noch regelmäßig aktiv ist.

Für mich ist dieses Googeln auch ein zeichnen von Kontrollwahn. Man möchte alles wissen und denkt dann, dass man durch Google alles weiß. Wie hoch der Wahrheitsfaktor dann ist, wird nie großartig hinterfragt. Ich stelle z.B. ins Netz eine "Ente", dass Fr. Merkel ein Verhältnis mit Hr. Seehofer hat und schon glauben dann wieder einige, dass dies der Wahrheit entspricht, da man dies ja im Netz gelesen hat. Man ist vielleicht heutzutage informierter wie vor 20 J., aber nicht schlauer dadurch, weil man dank dem Netzt oft seinen eigenen Verstand auf Urlaub schickt.
 
P

Papillon

  • #15
Was früher das Telefonbuch ist jetzt Google und Co. Wieviele Informationen du dem Internet gibst sollte gut bedacht werden. Manche Informationen sind unvermeidlich wie z.B ein Impressum. Zuviel von sich preisgeben fällt für mich unter eigene Schuld. Du musst einfach rechnen das jemand anders dich googelt, auch in Geschäftsbeziehung /Personalentscheidungen. Es ist einfach nur als Interesse an deiner Person zu werten.
Den anderen dies auf das Butterbrot zu schmieren, welche Informationen gesammelt wurde finde ich grundsätzlich daneben. Ich selber weiß genau was und wieviel über mich gefunden werden kann. Eine Adresse ist definitiv nicht dabei! Aber Du hast immer noch die Möglichkeit Google zu untersagen bestimmte Information weiterzugeben.
 
  • #16
Nein, finde ich nicht ok! Aber nur für mich selbst.

Ich finde dieses mediale Dauergetöse und -erreichbarkeit nervig und halte mich da so weit es geht raus. Ich habe betreffende Frauen noch nie gegoogelt. Wenn ich es nicht schaffe einen Kontakt und eine Beziehung von Angesicht zu Angesicht oder über die mir angebotenen Kommunikationswege anzubahnen und aktiv zu halten, ist es nicht das was ich mir wünsche.

Davon abgesehen wurde ich in einer Beziehungsanbahnung schon gegoogelt. Das zumindest stört mich nicht. Wer nicht im öffentlichen Raum erkennbar sein möchte, sollte sich dem entsprechend verhalten und mit den Konsequenzen leben können und wollen.

Wenn ich der Meinung bin, dass es eine Beziehung werden und sein soll, sollte ich die wichtigsten Daten (Name, Adresse, Erreichbarkeit, berufliches und privates Umfeld) von ihr erfahren haben, um unangenehme Überraschungen weitestgehend ausschließen zu können.
 
R

rosenmann

  • #17
Fast jeder macht es hier und da, neue Bekanntschaften Googlen bzw. bei Facebook checken. Das ist auch nicht die Vorstufe zum Stalken, wie manche behaupten, es sind frei verfügbare Informationen und jeder kann / darf sie einsehen.

Allerdings ist es schon ziemlich bescheuert, dass dann auch gleich brühwarm zu servieren, sowas sage ich, wenn ich dann in einer Beziehung bin und wir irgendwann mal bei nem Glas Wein darüber reden, aber bestimmt nicht in der Anbahnung es sei denn, es handelt sich um eine geschäftliche Homepage, da ist es ok, das auch zu sagen, im Sinne von, "Hab mir deine Homepage angesehn, sieht schick aus..." oder so.

Ich selbst allerdings vermeide es inzwischen bewusst, bei einer Frau, die mich wirklich interessiert alzu viel vorher zu schauen was ich finden könnte, weil ich 1. es lieber von ihr selbst hören möchte, und 2. es mir unangenehm ist, wenn sie es mir denn erzählt, so zu tun als wüsste ich es ja noch garnicht, obwohl ich das alles schon bei FB nachgesehen habe. Das fühlt sich für mich schon an wie eine kleine Lüge, ist kein Drama, muss aber auch nicht sein.
 
  • #18
Dabei ist mir schon bewußt, dass neugierig gegooglet wird. Doch es mir aufs Butterbrot zu schmieren finde ich dreist.
Sorry, da hat aber der Mann sehr dumm gehandelt. Wenn ich schon google, dann sollte ich mein Wissen erst einmal für mich behalten oder der Mann wollte nur aufzeigen, wie intelligent er ist.:)
Das mit den Googlen macht wahrscheinlich 95% der User in der SB, aber nur die Dummen brüsten sich damit.
 
A

Ares

  • #19
Heutzutage ist Google überall präsent, das Internet auch. Wenn Du nicht möchtest, dass Informationen über Dich erhältlich sind, musst Du bei den Informationen ansetzen, die Du herausgibst. Nur mit Deinem Vornamen kann Dich niemand googeln. Wenn es keine Informationen zu Dir im Netz gibt, hilft auch googeln nichts.
Ich bin beruflich ziemlich gut und unvermeidbar "googlebar", privat gibt es zu mir praktisch nichts. Also bleibt mir nur der erste Weg.

Sein "googeln" im Zusammenhang mit Dating offen zu kommunizieren halte ich für ziemlich dumm. Ich möchte das auch nicht auf´s "Butterbrot geschmiert" bekommen. Es steht Dir ja frei, den Kontakt dann abzubrechen.
 
  • #20
Ob es für Dich okay ist, weiß ich nicht. Ich halte es jedenfalls für normale Neugier und mache das öfter, übrigens auch mit meinen eigenen Daten (um zu testen, was andere über mich erfahren können). Wenn Dich jemand interessiert, hörst und siehst Du doch genauer hin. Je nach Alter, Beruf und Verhältnis zu Internet & Co wird zunehmend auch dort "recherchiert".

Ich denke, Du brauchst keine Angst vor einem Stalker zu haben, da er Dir vom "googlen" erzählte. War zum benannten Zeitraum vielleicht nicht gerade schlau oder einfühlsam, aber zumindest ist er kein Heimlichtuer. Sollte er seine Recherche jedoch als, "ich weiß alles überDich"- Warnung rübergebracht haben, ist Vorsicht angebracht vor einem dominanten oder übermäßig misstrauischem Menschen.
 
  • #21
Ich finde es normal, sich zu erkundigen!
Allerdings habe ich noch nie heimlich gegoogelt, sondern ich sage es vorher!!
Das hängt zb davon ab wo ich jemanden treffe!
Reine Sicherheit! Sage ich der Person ich möchte mich absichern und eine Freundin informieren, dann auf jeden Fall vorher.
Ich meine, wer nicht koscher ist, wird sich empören und wer koscher ist hat bisher völliges Verständnis gezeigt!
Ich gehe aber gar nicht in die Tiefe...welcher Job, welcher Rang...interessiert mich nicht.
Ich möchte nur wissen ob es eine reale Person ist! (es hatte mal jemand Foto und Angaben einer anderen Person ins Netz gestellt)
Über mich findet man nur bei Stayfriends etwas...es identifiziert mich als real aber mehr Informationen bekommen Fremde über mich nicht!
Und was für uns Frauen ok ist, sollte auch den Herren offen stehen!
Wichtig finde ich eher, wie er sich dann äußert! Nett oder detailverliebt...letzteres würde ich als unangenehm empfinden!
 
  • #22
Im Jahre 2015 empfinde ich das als normal. Früher hat man im Freundeskreis rumgefragt, heute googelt man zusätzlich. Man teilt doch Informationen im öffentlichen Netz um viele Leute zu erreichen. Im Schaufenster Klamotten zu schauen ist ja auch nicht unmoralisch
 
  • #23
Bei dieser Gelegenheit, an alle, die es nicht wissen: Niemals, never ever, das Foto, das ihr in Partnerbörsen verwendet, auch für andere Zwecke (Facebook ec.) verwenden! (Außer ihr wollt auf diesem Weg gefunden werden...)
Auch wenn die besseren Anbieter einen grundlegenden Kopierschutz über die Fotos legen (EP macht dies zB), findige Leute schaffen es diesen zu umgehen und checken euch dann über die Bildersuche ab...
Besser, Fotos extra für die Partnersuche erstellen!
 
  • #24
Das ist mir sehr unangenehm. Ich möchte selbst entscheiden, was ich so nach und nach und ob überhaupt von mir preis gebe.
Dann achte darauf, dass im Internet nichts über Dich zu finden ist, wovon Du nicht willst, dass es gefunden wird - anders geht das nicht. Im Internet sind die Informationen kostenlos, jeder kann anonym zugreifen - wer will, tut das auch. Verbieten kannst Du das keinem, verhindern kannst Du es auch nicht.
Du musst davon ausgehen, dass jeder, der Deinen Namen kennt, alles über Dich ergoogelt, was öffentlich zugänglich ist. Oft ist es auch sinnvoll, um Lügner und Aufschneider zu entlarven, um keine Zeit an sie zu verplempern.

Dabei ist mir schon bewußt, dass neugierig gegooglet wird. Doch es mir aufs Butterbrot zu schmieren finde ich dreist.
Dreist finde ich das jetzt nicht, sondern ziemlich dumm und sozial ungeschickt. Beides sind Fähigkeiten, auf die ich bei einem Partnr keinerlei Wert lege und damit wäre das Thema bereits erledigt - mit einer unformatierten Ansage, falls er was draus lernen will.

M.E. zeigt so jemand, dass er Macht über Dich ausüben kann und Dich schon frühzeitig stutzen will - er findet alles über Dich raus und kann überprüfen, was Du sagst. Damit wäre er noch einmal mehr für mich erledigt. Indem Du Dich so ereiferst, spielst Du ihm die Machtausübung in die Hände.

Wenn Du nicht so transparent sein willst, muss Du mit Informationen über Dich restriktiv umgehen. Ist das aus beruflichen Gründen nicht möglich, dann musst Du mit den Folgen leben. Dazu gehört, dass jemand Dich in der frühen Kennenlernphase googelt.

Über mich findet man nichts heraus, was ich nicht preisgeben will. Insofern ist es mir komplett egal, ob mich jemand googelt oder nicht. Ich überstürze beim Kennenlernen nichts, sondern bilde mir einen persönlichen Eindruck.
Dieser heißt: ich lerne einen Menschen im echten Leben in verschiedenen Situationen kennen und bin in der Lage die Begriffe "Kennenlernen" und "Informationen sammeln" zu unterscheiden. Insofern spielt es für mich im Kennenlernprozess keine Rolle, welche Informationen jemand über mich sammelt.
 
  • #25
Ich mache das auch, finde ich auch normal, merke auch, dass es meine Gegenüber auch machen. Warum auch nicht. Ich würde jetzt vielleicht meinen gegenüber nicht unbedingt drauf ansprechen, aber gut. Allerdings habe ich das auch schon gesagt, vor allem Leuten die Fragen nicht beantworten. Nach dem Motto, ich weiß die Antwort eh schon und kann nicht verstehen, warum man im Netz seine Informationen so großzügig zum Besten gibt, aber wenn man dann persönliche Fragen gestellt bekommt, diese nicht beantwortet
 
  • #26
Das liegt an jedem selber, ob und wieviel er über sich (im Internet) preis gibt. Als Selbständiger/Freiberufler natürlich schwieriger.

Manchmal google ich mich selber, und bin stolz darauf, dass man fast nichts über mich findet. (Obwohl Google sehr intensiv ist)
Ich habe nichts zu verbergen, aber will mich nicht präsentieren.

Ich lernte eine Frau via Internet kennen, und fand via Google heraus, dass sie eine Stalkerin ist, besonders bei Promis. Das bewahrte mich vor Vielem, und ich beendete den Kontakt.

Auf jeden Fall würde ich diskret sein, und einem Gegenüber nicht erzählen, dass ich über ihn recherchiert habe.
Das mit den Googlen macht wahrscheinlich 95% der User in der SB, aber nur die Dummen brüsten sich damit.
So hoch würde ich es nicht schätzen. Aber dumm, es zu nennen.

Eine Frau nannte mir gleich beim ersten Chat, dass sie gerade über mich gegoogelt hat. Aber sie wurde nervös, als sie nichts über mich fand, und hielt mich für einen Betrüger. Also gab ich ihr ein paar Tipps, wie sie mich finden kann inkl. Fotos, und sie war dann beruhigt.

d.h. über private Personen googlen, kann gute Gründe haben.
 
  • #27
Dieses googlen ist ein eindeutiges Signal von Interesse an einer Person, sie ist in der engeren Auswahl.
Selbst in unserem Unternehmen googlen die Kollegen neue Kollegen, einfach aus reinem Interesse und um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.
Auch mich als Person hat man schon öfters gegooglt und mir dies auch mitgeteilt, was man über mich gefunden hat bzw. gefunden haben glaubte. Ich habe einen aller Welts Namen, da kommen zahlreiche Treffer, welche mit mir persönlich nichts zu tun haben.
Ich nehme es als Gesprächsaufhänger und habe mir darüber nie Gedanken gemacht. Im Internet findet sich aber auch nichts, wofür ich mich schämen müsste.
Ansonsten möchte ich dir den Rat, eines Foristen ans Herz legen, bei Google, gibt es Datenschutzbestimmungen. Schreibe google, welche Seiten nicht mehr über dich angezeigt werden sollen.
Wenn du als Selbständige, eine Frau wie eine öffentliche Person bist, musst du dies akzeptieren. Du kannst gern gegenüber deiner Verabredung gern erwähnen, dass du gern Schritt für Schritt alles erzählen willst, er wird es jedoch trotzdem machen, dir dann aber gegenüber es nicht erwähnen.
Es ist irgenwie schon normal, bei so einigen Menschen, dass sie sich durch verschiedene Kanäle Informationen beschaffen, wenn sie von einer Person begeistert sind. Google macht es einen nur einfacher.
 
  • #28
Das ist mir sehr unangenehm. Ich möchte selbst entscheiden, was ich so nach und nach und ob überhaupt von mir preis gebe.
Dann solltest du darauf achten, was du von dir ins Netz stellst.
Wenn du Angaben von dir öffentlich zugänglich machst, können andere sie auch einsehen.
Und was stört dich daran, dass man dir gesagt hat, was es über dich zu lesen gibt? Wäre es dir lieber, man tut es heimlich?
 
  • #29
Das mit Facebook war vielleicht vor 5 J. noch der Hype, aber heute kenne ich keinen, der da noch regelmäßig aktiv ist.
Hä? Also ich bin 32 und mein gesamter Freundeskreis ist auf Facebook vertreten. Das nur so nebenbei.. vielleicht bin ich ja vollkommen altmodisch und wusste es nicht :)
Dass man jemanden googelt, auf Facebook added oder sonstwie an Infos gelangt, bevor man ihn oder sie trifft, ist heute Standard.
Aber wenn man nur beim Vornamen bleibt, sollte es doch eigentlich gehen, dass man nicht gleich googel-bar ist?
 
N

nachdenkliche

  • #30
Wenn ich den ersten Absatz der FS richtig verstanden habe, schreibt sie ihrem Kontakt die ersten Mails, OHNE ihren Namen und Ihre Arbeit zu verraten, stimmt das so? Ich wunderte mich nur, wie man sie da googeln kann...
Ist mir ein Rätsel. Außerdem kann man das einstellen, haben ja alle hier schon geschrieben.