• #31
Ich denke mal, weil er immer noch dieses Begehren weckt. Wenn einer am Anfang der Traummann war und sich dann erst "wandelte" (hat er ja nicht, das vom Anfang war ja derdiedas Fake), ist mE immer der erste Eindruck und das Festhalten an der Vorstellung, DEN Mann gefunden zu haben, im Kopf. Die Anfangszeit wird ja traumhaft gewesen sein und das Gehirn will diesen Rausch wiederhaben.

Und nun ist die Frage, ob eine andere Frau diese Traumliebe bekommt oder der Mann an sich abzuhaken ist, weil er KEINE Frau glücklich machen kann.

Es gibt vielleicht Menschen, die andere so bezaubern können, und von den anderen gibt es Leute, die so schwer drauf reinfielen, so angebetet werden, dass sie erst viele Jahre später sagen können "interessiert mich wirklich gar nicht mehr". Man muss sich ja selbst auch ändern, damit Narzissten keinen Fuß mehr fassen können in der eigenen Seele.

Kann sein, dass nicht mal die FS die Beziehung beendete, sondern der Mann ging. So einer kann ja nur die Eroberung. Wenn das Opfer im Sack ist und das Bezauberungsprogramm quasi "verlangt" wird als Beziehungsanteil, gibt es ja keinen Kick fürs Ego mehr.
 
  • #32
Es ist zwar bekannt, dass Narzissten mit den neuen Partnern rumprahlen aber könnte es nicht auch einfach sein, dass sie die Nadel im Heuhaufen ist? Denkt ihr, dass so ein Mann sich ändern kann?
Liebe Luu2811
Ich denke grundsätzlich, dass Menschen sich verändern können. ABER ich denke nicht, dass sie sich wegen einem anderen Menschen dauerhaft ändern, sondern nur, wenn sie selbst die Konsequenzen ihres Verhaltens zutiefst leid sind.
Also, wenn's ihnen weh tut und sie einsehen, dass das, was sie tun, ihnen schadet.
Dein Ex-Freund scheint wenig Gründe zu haben, sein Verhalten zu ändern, denn er ist ja - bis jetzt - immer wieder äusserst erfolgreich damit! Einerseits hat er immer wieder Frauen für sexuelle Abenteuer, andererseits bekommt er trotzdem immer wieder den emotionalen Rückhalt einer verbindlichen Beziehung. Und wenn es nicht klappt, kann er sich sehr schnell von seinem gebrochenen Herzen ablenken.
Ein Mann wie er braucht nicht einfach die "Nadel im Heuhaufen" und dann ist endlich gut und Happy End. Nein, das Problem ist doch gar nicht der Mangel an schönen, lieben, geduldigen etc. Frauen! Ihm fehlt doch nichts - im Gegenteil. Der bekommt ein ganzes Nadelkissen voll wunderbarer Nadeln und sieht nicht ein, weswegen er sich auf nur eine beschränken sollte. Weil, es gibt doch so viele tolle Nadeln auf der Welt! Wenn jetzt noch eine bessere Nadel kommt? Dabei ist ein solcher Mann vermutlich nicht glücklich, denn er weiss weder seine Nadeln zu schätzen, noch weiss er mit ihnen viel anzufangen. Was ihn antreibt ist der dauernde Drang nach mehr, mehr, mehr und nach Neuem.
Jedenfalls erscheint es mir so.
 
  • #33
Ich kann diesem Hobbypsochologengerade nichts abgewinnen.
Dein Ex hat dich die halbe Beziehung verarscht und du hast es mit dir machen lassen.
Das ist natürlich doof und jetzt versuchst du, ihm die Schuld in die Schuhe zu schieben.
Das ist natürlich bequemer als sich mit dem eigentlichen Problem auseinander zu setzen, nämlich dir selbst.
Warum hast du es mit die machen lassen? Warum hast du nicht auf dein Bauchgefühl gehört dass dich sicher öfters gewarnt hat?
Warum warst du so oft so doof? Sah er gut aus, hatte er Kohle, Status?
Hast du Angst vor dem allein sein?
Das sind die Fragen in die du Zeit investieren solltest statt dich mit den passenden Büchern mit dem Titel "Ich bin ein unschuldiges Opfer" und dem stalken deines Ex zu verschwenden.
Und ja, ich kenne Männer die viele Frauen hatten, teils mehrere zeitgleich und nun Familie haben und glücklicher sind als je zuvor. Sie haben die Frau gefunden mit der es einfach passt.
Habe mehrere im Freundeskreis und in der Familie und ich wäre schwer verwundert wenn das nur Fassade wäre.
 
  • #34
Natürlich, Männer ändern sich oft, wenn sie die perfekte Frau finden. Ich hatte mal einen Typen, den hab ich für extrem bindungsgestört gehalten, war er aber nicht. Mit der richtigen Frau konnte er plötzlich Haus bauen, heiraten und Kinderwagen schieben.....
Meist liegt dieses Verhalten also daran, dass sie sich im Hintergrund nach was besseren umschauen
 
  • #35
Ich denke mal, weil er immer noch dieses Begehren weckt. Wenn einer am Anfang der Traummann war und sich dann erst "wandelte" (hat er ja nicht, das vom Anfang war ja derdiedas Fake), ist mE immer der erste Eindruck und das Festhalten an der Vorstellung, DEN Mann gefunden zu haben, im Kopf. Die Anfangszeit wird ja traumhaft gewesen sein und das Gehirn will diesen Rausch wiederhaben.
Nach 3 Jahren und soviel Verletzungen?

Dann sollte sich die FS ernsthaft mit ihrer eigenen Psyche auseinander setzen, um endlich abhaken zu können, statt ihn zu analysieren und zu stalken.
Mir wäre das zu blöd. Das Leben geht weiter.

Wie soll sie jemals frei werden für eine neue Liebe?
Und die Frage, will sie es überhaupt.

Liebe Luu, stell Dir mal diese Fragen über Dich.

W,50
 
  • #36
Narzissten ändern sich nie. Nur kurzfristig und zeitlich begrenzt ihre Verhaltensweisen, um zu manipulieren.
Meine vermeintlich große Liebe, für die ich sehr viel empfunden habe, hat sich urplötzlich als Co-Narzisstin ihres Ex-Partners dargestellt und ist zu diesem zurückgekehrt (warm zurückgewechselt). Jetzt hat sie ihre alten Probleme zurück.

Wenn Du schlau bist, suchst Du Dir einen besseren Partner. Dein Problem liegt aber im Gefühl, das vom Verstand nicht beeinflusst werden kann. Daher bleibt nur der klare Cut. Viel Glück!
m, 61
 
  • #37
Auch wenn 3 Jahre eine lange Zeit sind, kann ich die FS verstehen. Sie wird mit der Sache nicht fertig. Ich würde ihr aber empfehlen, alle Bücher zu dem Thema zu lesen, die sie nur kriegen kann.
Außenstehende können so ein Verhalten oft nicht verstehen, bzw belächeln und verachten solche Frauen noch. Genau das ist beispielsweise auch eines der Ursachen, warum solche Opfer in die Verzweiflung und Depression geraten...Sie wurden auf mieseste Art und Weise vom Narzissten für seine Zwecke benutzt. Oftmals haben Sie Lügen, Ausreden oder die Mitleidsmasche viel zu spät als solche erkannt. Unter den Narzissten sind zwanghafte Lügner. Und diese Erkenntnis ist schon das reinste Schockerlebnis.
Zu unterscheiden ist außerdem der offene und der verdeckte Narzissmus. Letzterer ist oftmals schwer zu durchschauen und noch viel schlimmer. Ein verdeckter Narzisst mit sadistischen Zügen ist für einen empathischen Menschen kaum zu begreifen.
Die FS braucht entsprechende Selbsthilfegruppen, Bücher zu diesem Thema und eine psychologische Begleitung. Und zwar eine solche, die genau mit der Thematik bereits viele Erfahrungen hat. Narzissten sind hochmanipulativ und Meister der Gehirnwäsche. Ihre Opfer sind hinterher nicht selten jahrelang traumatisiert. Auch können sich krasse psychosomatische Beschwerden herausbilden. Der Narzisst kommt ungeschoren davon und macht sich sogleich an seine nächste Beute.
 
  • #38
Narzissten ändern sich nie. Nur kurzfristig und zeitlich begrenzt ihre Verhaltensweisen, um zu manipulieren.
Meine vermeintlich große Liebe, für die ich sehr viel empfunden habe, hat sich urplötzlich als Co-Narzisstin ihres Ex-Partners dargestellt und ist zu diesem zurückgekehrt (warm zurückgewechselt). Jetzt hat sie ihre alten Probleme zurück.

Wenn Du schlau bist, suchst Du Dir einen besseren Partner. Dein Problem liegt aber im Gefühl, das vom Verstand nicht beeinflusst werden kann. Daher bleibt nur der klare Cut. Viel Glück!
m, 61
Du machst sofort einen klinischen Fall (Narzisst!) aus dem Ex-Freund der FS.
Das ist aber nicht das Thema, auch wenn hier aus egoistischen Zügen des Ex sofort ein pathologischer Status Quo konstruiert wird.

Thema ist vielmehr, dass die FS nach 3 Jahren noch immer in SM nach ihm schaut. Sich mit ihm befasst. Ihn trackt.
Und deshalb nicht von ihm loskommt.
Es kann auch sein, ist vermutlich so, dass ihr Selbstwert vorn vornherein nicht rasend ausgeprägt ist, und sie den Typen nicht einfach absch(l)ießen kann (wie er es zweifellos verdient hätte).
Das muss gar nichts mit einem vermeintlichen Narzissmus zu tun haben, es kann auch tatsächlich mit ihrem ursprünglichen und mangelnden Selbstwertgefühl zu tun haben, ganz banal.

Nicht jeder, der devastiert zurückbleibt, ist automatisch Narzissten-Opfer.
Sehr oft liegt es an einem selbst.
FS, blockiere sämtliche Kanäle.

w, 53
 
  • #39
Die FS braucht entsprechende Selbsthilfegruppen, Bücher zu diesem Thema und eine psychologische Begleitung. Und zwar eine solche, die genau mit der Thematik bereits viele Erfahrungen hat. Narzissten sind hochmanipulativ und Meister der Gehirnwäsche. Ihre Opfer sind hinterher nicht selten jahrelang traumatisiert. Auch können sich krasse psychosomatische Beschwerden herausbilden.
Da bin ich absolut bei Dir.
Und genau da hake ich immer wieder ein.

Die Frage sollte nicht sein, ob sich ein Narzisst ändern kann, sondern wie schließe ich mit einer für mich toxischen Partnerschaft ab, unabhängig ob es ein Narzisst war oder nicht. Wie heile ich die Verletzungen, wie finde ich mein eigenes Leben wieder.

Diese Fragen stellt aber die FS nicht. Sie ist immer noch die ganze Zeit mit ihm beschäftigt.

W,50
 
  • #40
Ja, kann ich mir vorstellen. Sonst würde sie mE nicht diese Frage jetzt gestellt haben.

Dann sollte sich die FS ernsthaft mit ihrer eigenen Psyche auseinander setzen, um endlich abhaken zu können, statt ihn zu analysieren und zu stalken.
Ich seh das als Teil des Ablöseprozesses. Ungefähr so: Erst befasst man sich damit, wie der andere ist (wie schlecht). Dann damit, warum man darauf so abgefahren ist und sich täuschen ließ. Damit stößt man dann drauf, was in einem nicht in Ordnung, nicht im Reinen ist. Und weiter kann man sich auch fragen, wieso man sich im Leben überhaupt mit dem Thema befassen musste, denn es fallen ja nicht alle auf sowas rein (gab es z.B. einen narzisstischen Vater).

Ich konnte nie einen Schritt überspringen bei dieser Selbstentwicklung. Und mir hat es immer geholfen, auch noch was anderes von dem Mann zu sehen als die Interaktion mit mir, weil durch den Abstand sichtbar wurde, dass sein Verhalten nicht wegen mir als Person geschah, sondern wegen seines psychischen "Programms", auf das ich angesprungen war wegen meines psychischen "Programms".

Wie soll sie jemals frei werden für eine neue Liebe?
Na so wie oben geschrieben - es irgendwann hinter sich lassen. Aber Du kennst ja den Spruch mit dem Gras, an dem einer zieht.

Mir wäre das zu blöd. Das Leben geht weiter.
Wenn man das so entscheiden könnte, wäre es ja einfach. Da muss man erstmal hinkommen, das so locker zu sagen, wenn die Emotionen darin verstrickt sind und tiefste Beziehungsthemen involviert sind.

Es wird ja oft so dargestellt, als sei der Narzisst der Satan an sich und er würde lauter unschuldige Opfer finden, die seinem bösen Spiel hilflos ausgeliefert sind. Ich denke, die Sehnsucht nach liebevoller Aufmerksamkeit, von der es viel zu wenig gibt, und der Wunsch, für jemanden DAS Besondere zu sein, machen, dass man so gern drauf reinfällt, auch zu glauben, das ganze Verwöhnprogramm geschehe nur, weil man selbst so zauberhaft ist. Ich denke, das ist eine der schwersten Übungen, hier den kalten Verstand einzuschalten und sich selbst zu erkennen, wie man gerade denkt, die wahre, wundervollste, allerschönste Liebe und DEN einen Menschen, der einem wahre Liebe gibt, gefunden zu haben, und das aber auch nur zwei Leute mit (eitlen) Eigeninteressen sind, die gefühlsmäßig aufeinander reagieren. Und das mit einem ziemlich fiesen Egoprogramm. Fies, weil das Aufwachen so wehtut.
 
  • #41
Ich muss hier glaub ich kurz was korrigieren. Bzw nochmal klarstellen. Wir sind NICHT seit 3 Jahren getrennt. Die Trennung erfolgte erst vor ein paar Wochen!!
 
  • #42
Liebe FS,

was wirklich wichtig ist, bist Du!
Ich kann Deine Fragen verstehen aber wenn Du nur über ihn nachdenkst, bist Du ihm weiterhin näher als Dir selbst.

Dann steckst Du ewig in einer Beziehung fest, die es nicht mehr gibt.

Das Du Dir selbst Hilfe suchst, ist kein blabla Tipp hier.
Ohne Hilfe kommt man da kaum raus und es geht darum Dich zu verstehen und nicht ihn.
Warum man das mitmacht und wie vielen es mit solchen Menschen genauso ergeht.
 
  • #43
Ich frage mich, was aus solchen narzistisch veranlagten Männern im Alter wird. Die permanenten Kurzbeziehungen nehmen doch irgendwann ab und auch die körperliche Attraktivität. Wahrscheinlich suchen sich gerade diese Männer dann jüngere Frauen, in der Hoffnung von diesen später Pflege und Betreuung zu erhalten. Mein ehemaliger Freund (40) ist auch nur in Kurzbeziehungen, ich höre ab und an mal etwas über ihn und denke dann,- tja, er ist wohl nicht weit gekommen und nicht wirklich glücklich geworden...er hat mich fallen lassen damals und sich nie wieder gemeldet. Ich bin sicher, dass er sehr egozentrisch ist und auch nicht wirklich lieben kann (Bindunsgangst). Ich wünsche ihm nichts Schlechtes, im Gegenteil. Ich sehe eher, dass er sich das Leben mit diesen Kurzbeziehungen zwar sexuell versüßen mag, aber nicht ohne Grund ist er ledig und hat keine Familie gegründet. Vielleicht ist einfach noch nicht so weit, dass er seinen eigenen Anteil am Scheitern seiner Beziehungen sieht. Das ist auch ein sehr schmerzhafter Prozess und angeblich gehen narzistisch geprägte Menschen kaum in Therapie. Der dauernde Wechsel der PartnerInnen ist wohl als eine Art Pflaster zu sehen, welches die verletzte Seele kurzfristig heilen soll. Irgendwann aber muss doch dieses Gebilde zusammenfallen, denke ich manchmal. Dass er dann reumütig bei mir ankommt, wird sicher nicht passieren, dazu ist das Ego zu stark.
Er hat damals in überheblichen O Ton zu mir gesagt, er habe nun "besser gestellte Leute" um sich herum, ich würde also sinngemäß nicht mehr in seine Liga gehören- so interpretierte ich damals seine Worte. Es war sehr verletzend und wenn ich ihn anschließend auf Veranstaltungen traf, zog er vor mir eine Show ab: zunächst starrte er mich permanent an, aber sprach kein Wort mit mir, dann umarmte sämtliche Leute auf der Party. Er wollte mir wohl beweisen, dass er nun zu den "oberen Kreisen" gehörte und dass er tatsächlich so viele neue Freunde habe. Das verdutzte Gesicht der Personen, die er da umarmen und begrüßen wollte, sehe ich heute noch. Ich habe mich fremdgeschämt in diesem Moment. Er ließ sich mit einigen Personen ablichten für Zeitungsfotos, die ich dann am nächsten Tag in der Presse sah. Er ist kein Promi, aber er verhielt sich in dem Moment so! Jemand, der sich so darstellt, muss sich innerlich völlig armselig fühlen.
Voll-Narzisten scheitern irgendwann, weil sie das Maß verlieren (Größenwahn).
 
  • #44
Ich frage mich, was aus solchen narzistisch veranlagten Männern im Alter wird. Die permanenten Kurzbeziehungen nehmen doch irgendwann ab und auch die körperliche Attraktivität.
Was sollte sich bei narzisstisch veranlagten Menschen ändern? Die terrorisieren dann eben die Pflegekräfte im Seniorenheim...

Das Thema Narzissmus nimmt hier insgesamt einen breiten Raum ein. Auch in Deinem Betrag zeigt sich: Du machst Dir intensiv und detailliert Gedanken über einen Expartner. Dazu, wie es ihm wohl geht und wie sein Leben weiter verlaufen wird. Ob es ihm nach den vielen Kurzzeitbeziehungen wohl im Alter gut gehen wird. Verbunden damit, dass Du abschließend hoffst, er möge irgendwann scheitern.

Für mich ist das, wie Beiträgen anderer hier auch, die zweite Seite des Narzissmus. Die Seite der "Opfer", die sich als selbstlos darstellen und genau das auch sind. Es mangelt an eigenen Vorstellungen, an eigenen Zielen, an der Bereitschaft, die für sein Leben durchzusetzen, ggf. auch gegen andere. Es fehlt einfach ein gesunder Egoismus. Für mich sind viele, die sich hier über "Narzissten" beklagen, das genaue Gegenteil, und genau deswegen finden sie Narzissten faszinierend oder aber fallen immer wieder auf sie herein. Und ohne diese Gegenstücke wären Menschen, die nur an sich selbst denken, schnell am Ende. Sie würden nämlich schnell auf Granit beißen.
Übrigens gibt es nicht nur solche Männer. Gerade eine Reihe Mütter sind ein Paradebeispiel dafür, das dann ein Leben lang die eigenen Kinder terrorisiert.

Ich möchte an keine dieser beiden Personengruppen geraten. Für mich ist bei einer Partnerin wichtig, dass sie in gesundem Maße an sich denkt und von mir auch klar einfordert, was sie möchte. Die ganzen "Opfer", die sich hier über "Narzissten" beklagen, finde ich eher langweilig und mir fehlt bei denen die eigene Persönlichkeit. Vielleicht sollte man auch eher zu deren Stärkung raten als immer nur über die bösen Narzissten zu schimpfen.
 
  • #45
Wahrscheinlich suchen sich gerade diese Männer dann jüngere Frauen, in der Hoffnung von diesen später Pflege und Betreuung zu erhalten.
Ich glaube, so denken Männer und so denken auch narzisstische Männer nicht. Also dass sie mal ein Pflegefall werden könnten und sich deswegen eine junge Frau als Betreuerin suchen.

Die junge Frau - ja, die suchen sie, aber wegen anderer Gründe, denke ich. Erstmal lassen sich junge Frauen noch beeindrucken, wo eine gleichaltrige Frau meist abwinkt aufgrund von Lebenserfahrung, wenn sie schon Erfahrung mit Narzissten hatte, oder weil ihr diese Tour sowieso nicht attraktiv erscheint.
Und eine junge Frau ziert ja viel mehr einen älteren Herren. Vielleicht ist es sowas wie ein "Ich bin ein toller Hecht"-Schild.

Ich habe schon solche Paare gesehen, einmal eine hübsche hellblond gefärbte vielleicht Zwanzigjährige, wenn nicht noch jünger, mit einem Mann Ende 30. Der hatte eine richtig fiese Visage und sie sah irgendwie so aus, als ob sie nach Halt sucht.
Dann ein Paar, der Mann in so einem Muskelshirt mit Whiskywerbung, glaube ich, die Arme total trainiert, aber ein schlaffer Bauch, hängend wie ne Schürze über den Hosenbund. War nicht viel Bauch, aber so ausgeleierte Haut mit etwas Fettschicht, weil er wohl auch schon über 60 war und zu spät abgenommen hat, wie es scheint. Er hatte eine superhübsche Freundin Mitte 20. Die sah aus wie ne Stripperin, also Topfigur, schwarz gefärbte lange Haare, perfektes Make Up und kleidungsmäßig auch leicht trashig. Die strahlte mehr Selbstvertrauen aus als die Hellblonde, aber seltsam wirkte das trotzdem wegen des Alters.