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  • #1

Natürlich muss man Männer nehmen wie sie sind, man muss sie aber nicht so lassen ( von Fr. Gabor )

Natürlich muss man Männer nehmen wie sie sind, man muss sie aber nicht so lassen ( von Fr. Gabor )

Meiner Meinung nach ist jede Beziehung zum Scheitern verurteilt wenn einer versucht den anderen zu erziehen, vor allem wenn man bereits eine schöne Strecke Leben hinter sich hat. Wo liegt das Problem den Menschen den man kennen und lieben gelernt hat einfach so zu lassen wie er ist ? Frau vereinnahmt ihn nach Strich und Faden - er lässt es zu um keinen Streit zu verursachen - um später der Langweiler, Schlaffi oder sonstwas zu sein wenn er erstmal alles hinter sich gelassen hat, bei ihr eingezogen ist , fragen muss wo er seine Schuhe hinstellen darf... Wirds nicht endlich Zeit für neue Beziehungsformen ? Ich arbeite dran ;-)
 
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  • #2
Natürlich muss man Männer nehmen wie sie sind, man muss sie aber nicht so lassen
( von Fr. Gabor ) Antwort: für mich ein dummer und erfolgsloser Spruch, sobald er durchschaut ist, ist das Ende da! m
 
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  • #3
Hi
tja jemanden so lassen, gut und schön, aber das geht doch wohl nur wenn die gemeinsame Lebensplanung in der Tiefe stimmt...?
Was ist wenn jemand unter Süchten leidet?
Was ist wenn er nur Angst hat, Nähe zu zu lassen, oder sie...? Wenn man dem anderen hilft, gesünder zu leben, 20 Kilo abzunehmen, was immer...?
Soll man denn alles so lassen, auch wenn es nicht 100% Lebensqualität ist...?
Sich oder den anderen zu einer Veränderung zu bewegen heisst doch nicht dass man sich aufgibt oder verbiegt....????
 
  • #4
Ein Paar muss eine gesunde, natürliche und konstruktive Balance finden aus
+ authentisch und man selbst bleiben einerseits, und
+ sich aufeinander einstellen, aufeinander eingehen und Kompromisse finden andererseits.

Sich einfach pauschal nicht mehr ändern und entwickeln zu wollen, ist partnerschaftsfeindlich. Weiterentwicklung ist natürlich und muss nicht immer gleich als "sich verbiegen", "sich ändern lassen" oder "erziehen" deklassiert werden. Gerade Partnerschaften mit Menschen, die es wert sind, bringen oft deutliche Entwicklungsschritte und neue Facetten der Persönlichkeit. Man wird gefordert, man bietet sich gegenseitig viel und man darf und soll sogar aufeinandereingehen und sich auf den anderen einstellen. Daran ist doch nichts schlechtes, solange man die oben erwähnte Balance einhält.

Natürlich kann man seinem Partner zum Beispiel neue Facetten der Sexualität eröffnen, oder neue Hobbys entdecken (und sei es gemeinsam Kochen, was früher für Männer fast undenkbar war und heute schon fast normal ist), ihm zeigen, wie er Gefühle besser ausdrückt oder einem gut helfen kann. Natürlich stets beiderseitig ausgeglichen und wohlgefühlt.
 
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  • #5
Wenn sie schon nach beruflicher Vollzeittätigkeit den Haushalt schmeißt, die Kinder erzieht, den Hund ausführt und den Rasen mäht, darf sie mir schon signalisieren, wo ich beim Heimkommen meine Schuhe abstellen sollte. Manche Männer übertreiben es wirklich!
 
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  • #6
@ #2....was du aufzaehlst ist nciht "den Charakter (ihn selbst) veraendern"...es ist sein verhalten veraendern. Das kann jeder Mensch zu jeder Zeit machen....

Ich denk irgendwo ist ne Anpassungsphase, in der beide sich bisl auf den Neuen einstellen muessen und sich halt auch "veraendern"......wenn meine Freundin die Nase in gesellschaft hochziehen wuerd, aber sonst perfekt ist, taete ich das auch abstellen wollen ;O)

aber irgendwann Grundlegende Dinge an dem Partner veraendern wollen ist wie aus nem Golf nen Ferrari knaupen zu wollen...dass da nur alles kaputt geht oder nachher ein "etwas" da steht, das so aeeeeehnlich aussehen koennte, aber beim Anfassen direkt auseinanderbricht.....

meine Ex wollte mich ploetzlich aendern ..da war sie ganz ploetzlich meine ex... *lach*
 
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  • #7
Ganz einfach - dann sollte der Mann die Frau so behandeln, dass sie nicht alles zu ändern wünscht!
 
  • #8
Wenn ich mir erfolgreiche Paare so anschaue... ist es genau das Geheimnis einer langjährigen glücklichen PArtnerschaft den anderen genau so zu lieben wie er/sie ist ohne Änderungswünsche und umerziehungsmassnahmen. Genau also die kleinen Macken und Schwächen zu lieben.

Das ist keineswegs eine neue Art der Beziehung sondern die erprobteste überhaupt.

Was nicht heisst keine guten Kompromisse zu machen, oder nicht auf den anderen einzugehen. Aber wenn Du den Mann erstmal umerziehen musst um mit Ihm klarzukommen ist er eh nicht der richtige. Mädels, hört auf Euch einen backen zu wollen.

@2, Wenn die tiefe nicht stimmt, die Lebensplanung... ist das dann der richtige PArtner?
Auch die anderen Dinge, abnehmen, nähe zulassen etc. sollte man niemals dem PArtner zuliebe machen (dann ist es nicht von Dauer) sondern aus eigener Erkenntnis und Einsicht. Und dann hats nichts mit umerziehen zu tun.

Wieviele langjährige Beziehungen hatte eigentlich diese Fr.Gabor? (wer auch immer das ist).
 
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  • #9
@7, Kalle: Mööönsch, das weisst du doch - im Zweifel ist Gaber ein Ungar oder ein Shuhhersteller...;-)

Den letzten habe ich gelassen, wie er war: Er durfte lügen, betrügen, kntrollieren... trotzdem habe ich nichts gesagt, weil ich ihn geliebt habe. Besser wäre gewesen, ihn sofort rauszuschmeissen.
 
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  • #10
@7. Ich vermute mal, die Fragestellerin redet von Greta Garbo und hatte lediglich ihren Vornamen vergessen......:)

Die Garbo hat ja jede Menge Sprüche in Richtung der Männer abgesetzt.

Auf die Frage kann man auch antworten: "Die meisten Frauen setzen alles daran, einen Mann zu ändern, und wenn sie ihn dann geändert haben, mögen sie ihn nicht mehr." Dieser Spruch stammt von Marlene Dietrich.
 
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Vicky

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  • #11
Nun, viele Männer beklagen sich ja darüber, dass ihre Frauen an ihnen rumerziehen und sie umerziehen wollen. Hier im Forum habe ich hingegen noch nie eine Frau erlebt, die zugegeben hat, dass sie ihren Partner ändern will oder wollte. Entweder wollen die Frauen dies also nicht zugeben oder sie definieren das, was sie tun, gar nicht als "den Partner ändern wollen". Man müßte also erst mal definieren, was darunter zu verstehen sein soll.

Klar ist - und das leuchtet in der Theorie auch jedem ein - dass sich ein erwachsener Mensch nicht komplett anders "erziehen" lässt. Erstens will das kein normaler selbstbewußter Mensch. Zweitens wäre das - auch bei noch so gutem Willen - gar nicht möglich, einen Menschen in vielen Bereichen des Lebens stark zu verändern. Und drittens ist einfach die Frage, warum man sich jemanden überhaupt als Partner aussucht, wenn man ihn dann so gravierend ändern will oder meint ändern zu müssen. Dann sind die beiden Menschen halt nicht kompatibel in ihren Persönlichkeiten und Lebensgewohnheiten und sollten halt gar nicht erst zusammenkommen bzw. sich schnell wieder trennen.

Man darf und muss aber in einer Beziehung ruhig sagen, was einen stört und was man gerne ändern würde. Z.B. hat mein Freund mir schon ein paar Mal gesagt, dass er sich wünschen würde, dass ich verbindlichere Angaben mache, um wie viel Uhr ich wieder zu Hause sein werde. Ich teile das eher in Zeitabschnitte wie: Ich komme am Nachmittag. oder Ich komme am frühen Abend. Er hätte lieber eine genaue Uhrzeit. Also versuche ich, verbindlicher zu sein und ihm eine Uhrzeit anzugeben. Andererseits mache ich das nur, wenn ich das auch wirklich abschätzen kann. Wenn ich aber einen Ausflug mache, bei dem er nicht dabei ist, dann ist es mir auch meist nicht möglich, im Voraus zu sagen, wann exakt ich zurückkomme. Dann gebe ich nur einen ungenauen Zeitrahmen an und das muss reichen, weil ich einen schönen Ausflug nicht gehetzt und früher als nötig beenden möchte, nur, weil ich vorher eine genaue Uhrzeit genannt habe. Das ist eben ein Ding, wo sowohl mein Freund als auch ich jeweils einen Kompromiss schließen, damit sich beide wohlfühlen. Unter diesem Beispiel würde ich aber nicht verstehen, dass wir uns gegenseitig ändern wollten. Wir stellen uns nur aufeinander ein.

Und hier ist die Unterscheidung sehr wichtig. Wenn ich Teile der Persönlichkeit, feste Gewohnheiten und Dinge, die fest zu seinem Leben gehören, ändern möchte, dann will ich den Partner ändern und das ist meist nicht gut. Geht es nur darum, dass mal der eine, mal der andere und meist beide etwas zurückstecken, dann handelt es sich um notwendige Kompromisse, ohne die eine Beziehung nicht leben kann.
 
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  • #12
Männer sind in aller Regel männlich. Das kann ein Nachteil sein, muss es aber nicht!
 
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  • #13
Mod.: Hier stand leider nur ein Link.
 
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  • #14
Ganz einfach - dann sollte der Mann die Frau so behandeln, dass sie nicht alles zu ändern wünscht!

Oder: Der Mann sollte die Frau so behandeln, wie er behandelt werden möchte. Mit Respekt, Verbindlichkeit, Treue, Ehrlichkeit usw.

Meine langjährigen Erfahrungen sind, dass Männer gerne sowas wollen und einfordern, aber selber nicht bieten könne bzw. wollen.

w
 
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