• #61
aber dass die Frau nachts nach Hause muss und nicht zum Frühstück bleiben soll, und der Mann mit seinen Kumpels in den Urlaub fährt, mit ihr aber nie,
So ganz stimmt es nicht. Sie kann mit ihm jeden Morgen frühstücken und ausschlafen. Sie ist es, die ihren Hund nicht so lange allein lassen möchte und auch mit ihm nicht später Gassi gehen möchte. Sie steht freiwillig so früh auf und geht freiwillig ohne Frühstück. Er will nur nicht ihrem Hund bei sich im Haus.
Nun hat er ihr aber angeboten, sie darf diesen angekündigt auch hin und wieder mitbringen... was aus seinem Angebot geworden ist...?
Das mit den Kumpels macht er schon Jahre... Gewohnheit 1-3 x im Jahr, ob das nun Urlaub ist(?) oder nicht eher kurze Wander-, Hobbyausflüge? Für diese Treffen hat er jetzt die FSin, welche während der Zeit auf seinen Hund aufpasst. Das beide mal über Urlaubspläne geredet haben, habe ich noch nicht gelesen, außer dass ihm dieses Mann-Frau-Chi-Chi mitunter zu eng ist und ihn dann nervt/belastet. Immerhin haben sich beide mit Hunden im Urlaub kennengelernt und die restlichen Urlaubstage miteinander verbracht, nur wie diese Tage waren und wie harmonisch, weiß man nicht. Vielleicht kann er sie nicht 24/7 ertragen, ist schnell enttäuscht und reagiert verhalten? Vielleicht passt sich die FSin auch zu stark an, dass er von ihren Wünschen gar nichts weiß(?), so wie sie auch immer zum Frühstück bleiben darf (nur halt ohne ihren Hund und er dann auch mal 12-14 Stunden allein am Stück wäre, was für die FSin eben nicht geht).
Was dieser oben beschriebene Mann will, ist eine Schönwetter-Beziehung, nur alles Schöne teilen, kein Ärger, kein Unmut, kein Streit... nur Spaß und Freude miteinander und dies geht nur zeitweilig mit ihm, weil er auch gern den Sonntag für sich allein haben will. Die anderen Männer ihrer Dates sprachen mitunter von LAT, da weiß ich nun nicht, ob die FSin Versuche mit einem gestartet hat? Dieser andere Mann, mag hoffentlich dann ihren Hund, besucht sie und er bleibt zum Frühstück und übers Wochenende, oder sie darf ihren Hund zu diesen Mann mitbringen.
 
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #62
Ich weiß nicht, warum zusammen frühstücken oder irgendwann zusammenziehen als Symbiosen gewertet wird.

Also, ich frühstücke gar nicht. Noch nie. Bei uns frühstückt generell niemand. Wenn überhaupt, dann einen Kaffee. Auch mein verstorbener Mann hat nie gefrühstückt. Also quasi ein Leben lang ohne Frühstück :) (klingt ein bisschen wie ein Romantitel, oder?).

Von daher ist dieses "Früshtückszenario", das hier ständig in diesem Thema als "Liebesbeweis" herangenommen wird, für mich persönlich per se sehr abstrakt.

Ebenso dieses zusammen in einem Bett schlafen. als Paar.... ich glaube, das kommt allgemein auch eher wieder aus der Mode, oder? Auch hier im Forum schrieben schon viele Forianer in diversen Themen, dass das auch nicht unbedingt ihr Ding ist.

Das gibt es ja eigentlich auch noch gar nicht so lange und wurde erst vor wenigen Jahrzehnten eingeführt, als urban mit Etagenwohnungen gebaut wurde und die Räume und Wohnquadratmeter knapper. Da erfanden clevere Möbelmacher das praktische "Ehebett" für die Etagenwohnung, gerne auch mit platzsparendem Schrankteil :)

Will sagen, weder das "Ehebett" noch das gemeinsame Frühstück sind gottgegeben Zeichen der ewigen, großen, wahren Liebe und nicht als "normaler" Standard für enge Liebesbeziehungen zu sehen. Abermillionen Menschen schlafen gemeinsam im Bett und frühstücken zusammen, und lieben die sich deshalb besonders? Nee, die bescheißen, belügen, betrügen sich trotzdem...

All diese vermeintlichen Zeichen der "Nähe" haben überhaupt nichts zu bedeuten...

Deshalb meine ich, jeder muss das so händeln in einer Beziehung, wie es für ihn selbst und den Partner passt. Egal wie andere ihr Leben leben. Für die FS passt eine "lockere" Beziehung nicht. Für andere kann sie sehr gut passen.

Was die FS sucht, würde ich schon als Wunsch nach Symbiose bezeichnen. Besonders fiel mir das auf, als sie schrieb, sie würde gerne im Garten sitzen, Kaffee trinken, lesen... ABER es sollte trotzdem ein Mann dabei sein nach Möglichkeit, auch wenn sie ja eigentlich lesen möchte! So meine ich das ;-)
 
  • #63
Ich denke schon, dass ich weiß was ich möchte. Mir ist all das, was ich angeboten bekomme, viel zu wenig.
Das mit den gemeinsamen Wochenenden und auch Urlaub wäre mir schon wichtig.
Und das was ich am allermeisten vermisse, war normale Zeit. Also das man gemütlich im Garten sitzt und liest und kaffetrinkt. Also einfach so Zeit miteinander verbringt, ohne das man sich jetzt jedesmal ewig zurechtmacht für mal 2 h besuchen am Abend.
Das sind meine Wünsche.....aber mittlerweile denke ich, dass die viel zu unrealistisch sind, als dass ich sie jemals erfüllt bekomme
Oh, Frau Rossi, das hört isch sooooo traurig an. Das sind doch ganz normale Wünsche. Völlig Easy. Normal einfach. Also wenn das nicht im Paket ist, würde ich das aber mal dringend retournieren. Entweder Du sendest die falschen Signale, und findest dadurch die falschen Typen, oder ich rate Dir wirklich, die Schlagzahl zu erhöhen. (Auch wenn ich hier vielleicht einen Rüffel kassiere, weil ich das vorschlage.) Aber an Angeboten scheint es Dir nicht zu mangeln. Daher gehe ich davon aus, dass Du eine Hübsche und Sympathische bist und die Herren reichlich vorhanden. Daher: wie @Vikky auch anregt, prüfe die Angebote zügig, sag was Du Dir wünscht, und such nur nach dem, der wirklich auch in Deine Richtung geht.
Sprich: Wenn genügend Auswahl vorhanden, dann kaspere Dich nicht so lange mit den Unpassenden ab.
w46
 
  • #64
Was dieser oben beschriebene Mann will, ist eine Schönwetter-Beziehung, nur alles Schöne teilen, kein Ärger, kein Unmut, kein Streit... nur Spaß und Freude miteinander
Das möchte ich auch.
Was findet ihr Frauen (Achtung: Grobe Vereinfachung) eigentlich so toll an 'Ärger', 'Unmut' und 'Streit'? Ist das für euch eine ideale Beziehung?

PS Ich bin Frühstücksmuffel! Sie mag gerne bei mir übernachten, ausschlafen und bekommt dann auch ein Frühstück von mir gemacht. Ich gehe dann auf den Balkon, rauche eine Zigarette und schlürfe meinen Kaffee. auf Frühstücksgespräche lege ich überhaupt keinen Wert. Ich versuche auch (Geburtstags)-Frühstücke zu vermeiden.
Bei Frühstück bin ich am Liebsten allein, plane meinen Tag oder gucke Frühstücks-TV. Ich möchte am frühen Morgen nicht schon vollgequasselt werden.
 
  • #65
Es geht um Alltag teilen; schwer zu erklären... sich nicht mehr vor dem Treffen extra aufzubrezeln, (aber in einer Beziehung, für wen macht man es dann?), verschlafen am Frühstückstisch zu sitzen (und der Partner findet einen immer noch schön und toll, eben auch wenn man nicht zurechtgemacht ist und normal ungeschminkt aussieht oder mit Gartenhandschuhen und Kittel), die Zeit gemeinsam genießen, bis man selbst gehen möchte und nicht weil er oder die Umstände es verlangen, auch dass der Partner, der um einen herumwuselt und ansprechbar wäre... und dem man auch all seine schönen, wie unschönen Facetten zeigen kann, und auch mal mit ihm einfach nur langweilig sein kann. Halt wie als würde man zusammenleben, füreinander kochen und abwaschen, füreinander putzen, gemeinsam einkaufen, das Bett beziehen und sich gegenseitig die Dreckwäsche waschen und auch alles teilen, auch mal sein Auto nehmen oder er ihres, jedes Wochenende gemeinsame Ausflüge und jedes Jahr 2-3x Urlaub gemeinsam reisen, bei seinen Freundeskreis dabei sein und seine Freunde, Familie persönlich kennen, dort auch als Paar gemeinsam auftreten und eingeladen werden, auch mal krank sein dürfen und sich von ihm etwas betüddeln lassen, beim Arzt gemeinsam sitzen und Termine füreinander ausmachen...manche empfinden das erst als innig und eine richtige Partnerschaft.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #66
Das möchte ich auch.
Was findet ihr Frauen (Achtung: Grobe Vereinfachung) eigentlich so toll an 'Ärger', 'Unmut' und 'Streit'? Ist das für euch eine ideale Beziehung?

PS Ich bin Frühstücksmuffel! Sie mag gerne bei mir übernachten, ausschlafen und bekommt dann auch ein Frühstück von mir gemacht. Ich gehe dann auf den Balkon, rauche eine Zigarette und schlürfe meinen Kaffee. auf Frühstücksgespräche lege ich überhaupt keinen Wert. Ich versuche auch (Geburtstags)-Frühstücke zu vermeiden.
Bei Frühstück bin ich am Liebsten allein, plane meinen Tag oder gucke Frühstücks-TV. Ich möchte am frühen Morgen nicht schon vollgequasselt werden.
Ich denke, auch Der normale Mann, der eine verbindliche Beziehung möchte, möchte sein Leben teilen. Ärger, Diskussionen und versöhnen gehört zum Leben. Das Bild wird dadurch rund. Du möchtest es in weniger Dimensionen, Das ist auch OK. Für dich. Die meisten Menschen wollen mehr.
 
  • #67
Es geht um Alltag teilen; schwer zu erklären... sich nicht mehr vor dem Treffen extra aufzubrezeln, (aber in einer Beziehung, für wen macht man es dann?), verschlafen am Frühstückstisch zu sitzen (und der Partner findet einen immer noch schön und toll, eben auch wenn man nicht zurechtgemacht ist und normal ungeschminkt aussieht oder mit Gartenhandschuhen und Kittel), die Zeit gemeinsam genießen, bis man selbst gehen möchte und nicht weil er oder die Umstände es verlangen, auch dass der Partner, der um einen herumwuselt und ansprechbar wäre... und dem man auch all seine schönen, wie unschönen Facetten zeigen kann, und auch mal mit ihm einfach nur langweilig sein kann. Halt wie als würde man zusammenleben, füreinander kochen und abwaschen, füreinander putzen, gemeinsam einkaufen, das Bett beziehen und sich gegenseitig die Dreckwäsche waschen und auch alles teilen, auch mal sein Auto nehmen oder er ihres, jedes Wochenende gemeinsame Ausflüge und jedes Jahr 2-3x Urlaub gemeinsam reisen, bei seinen Freundeskreis dabei sein und seine Freunde, Familie persönlich kennen, dort auch als Paar gemeinsam auftreten und eingeladen werden, auch mal krank sein dürfen und sich von ihm etwas betüddeln lassen, beim Arzt gemeinsam sitzen und Termine füreinander ausmachen...manche empfinden das erst als innig und eine richtige Partnerschaft.
Wunderschön beschrieben. Genaus so sehe ich eine liebevolle Partnerschaft.
M54
 
  • #68
So ganz stimmt es nicht. Sie kann mit ihm jeden Morgen frühstücken und ausschlafen
Wenn ich mich recht erinnere, hatte sie in Laufe des Themas dann erwähnt, dass er meinte, er braucht das nicht und will das auch gar nicht so oft, das gemeinsam übernachten, und daher macht er auch keine Anstalten, dass sie den Hund mitbringen kann. Aber ich bin jetzt zu faul, das alles zu durchsuchen 😅
Von daher ist dieses "Früshtückszenario", das hier ständig in diesem Thema als "Liebesbeweis" herangenommen wird, für mich persönlich per se sehr abstrakt.
Ich versteh nicht, was deine persönlichen Präferenzen damit zu tun haben, dass die FS gern mehr Alltag mit dem Mann teilen will und die meisten anderen auch? Wenn es dir reicht, nur ab und zu paar Stunden was miteinander zu machen, nicht zusammen in einer Wohnung zu übernachten, also eher so wie eine lockere Freundschaft, dann sei dir das unbenommen. Aber wenn die FS das zu wenig empfindet, ist sie nicht ein Sonderfall, sondern eher die Regel und sollte sich nicht für etwas hergeben nur aus Angst, dass es keinen Mann gibt, der mehr Nähe will. Man sollte nach seinem Wünschen handeln und einen ähnlichen Partner suchen.
 
  • #69
Zuerst muss ich schreiben, dass wir uns nicht nur 2 Mal im Monat sehen, sondern öfters, bestimmt 3-4 mal pro Woche.

Das zwei Mal im Monat bezog sich aufs Übernachten. Da fahre ich dann 19 oder 20 Uhr los zu ihn, davor war ich mit dem Hund noch Gassi. Aber wenn ich morgens um 5 Uhr dann heimkomme, wird es schon Zeit mit dem Gassi, länger ginge wirklich nicht.

Und ausdrücklich sei gesagt: er schickt mich nicht nach Hause, das ist meine freie Entscheidung. Weil ich es nicht übers Herz bringe, meinen Hund länger alleine zu lassen.

Auch das er seinen Männerfreundschaften pflegt finde ich eher positiv, sie gehen Wandern und Mountainbiken, das wäre nichts für mich und ich habe seinen Hund gerne bei mir.

So eine richtig feste Beziehung mit zusammen ziehen wäre vermutlich nämlich auch nichts für mich.
Wie schon gesagt, eigentlich gefällt mir diese Beziehung, aber ich würde schon gerne richtige Übernachtungen haben, mit Hund. Und natürlich auch öfters als 2 mal im Monat.
Ich spreche andauernd mit ihn darüber, es findet sich aber keine Lösung. Er will nichts verändern.
Als Kompromiss würde er mir anbieten das ich mal mit meinem Hund bei ihn übernachten könnte. Das wäre aber eher so als Ausnahme.
Und irgendwo am Anfang des anderen Threads stand noch, wenn sie es "erzwingen" würde und ihn damit unter Druck setzen würde, also ihren Hund mitbringt und es von ihm einfordert, würde er nachgeben und sie hätte jedes Wochenende mit ihrem Frühstück & Hund, doch auch zeitweise einen missgelaunten Mann dabei.

Es gibt unterschiedliche Menschen, mit unterschiedlichem Nähe-Distanz-Wohlbefinden. Manche brauchen jedes Mal die Übernachtung beim Partner, wobei es bei der FSin 2x im Monat ist. Da sie es öfters möchte, und er ungern (er möchte mehr Zeiten allein), sowohl auch jeder Monat idR. 4 Wo hat, wäre bspw. ein Kompromiss, ein zusätzliches Wochenende pro Monat mit Hund, neben den beiden bisherigen 2 Übernachtungen, wo sie dann freiwillig früher fährt, oder auch Hund jeweils an 2 Wochenenden mit Übernachtung und er hat 2x dann seine Wochenenden für sich. Nur freiwillig wird da nichts von seiner Seite kommen, wenn er ein Morgenmuffel ist und gern jeden Sonntag der Woche für sich allein verbringt, bevor die Arbeitswoche beginnt. Sie beide sehen sich auch 3-4 Tage unter der Wo, das ist fast nahezu täglich.
Mir wären 3-4x sehen die Woche und dann jedes Wochenende von Freitag bis Sonntag verbringen, auch den nächsten Urlaub, zu eng. Da wäre es schon so, dass sie doch gleich bei ihm einziehen könnte. Ist aber mein Empfinden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #70
PS Ich bin Frühstücksmuffel! Sie mag gerne bei mir übernachten, ausschlafen und bekommt dann auch ein Frühstück von mir gemacht. Ich gehe dann auf den Balkon, rauche eine Zigarette und schlürfe meinen Kaffee. auf Frühstücksgespräche lege ich überhaupt keinen Wert.
Allein an dem Beispiel kann man sehen, wie unterschiedlich wir alle sind. Und das es auf die Passung ankommt. Ich frühstücke gar nicht. Kaffee morgens ist aber überlebenswichtig. Zack rein, fertig, dann raus (also ich, nicht der Kaffee...😛), morgens habe ich die aktivste Phase. Ein Mann, der dann lange rumfrühstückt und langsam rumschleicht passt dann nicht so gut für Freizeitaktivitäten,dafür hänge ich dann mittags durch. Für die FS wäre der genau richtig, denke ich.
Bei ihr geht es ja aber generell darum, dass zu wenig Alltag gelebt wird, für ihre Bedürfnisse.
Ich wiederum bräuchte das nicht. Also im Garten sitzen und Kaffee trinken, oh nein, nicht unbedingt. Mit gemeinsamen Einkaufen könnte man mich auch jagen. Aber eben nur, weil ich das immer für die Familie musste. 🤮
Jemand der das nicht hatte, der wünscht sich das eben.
Frau Rossi, Deine Wünsche sind doch nichts besonderes. Völlig im Rahmen, alles normal.
Es kommt IMMER, IMMER auf die Passung an.
 
  • #71
Die FS ist aber mit der Situation unzufrieden. Da hilft es ihr nicht, wenn es dir mit einer solchen Situation gut gehen würde. Schlimm ist es für die FS, so schlimm dass sie anfängt, sich verleugnen zu wollen.
Fest steht: die FS denkt über "neue" Beziehungsmodelle nach. Ich bin nicht ganz sicher, ob aus "Not" oder einfach, weil sie selbst das so möchte. Sinnvoll ist dann schon, darüber nachzudenken und Modelle zu sammeln, die das anders gestalten.

Mit der Situation unzufrieden zu sein kann ja auch bedeuten, über sich selbst und seine Bedürfnisse nachzudenken und darauf aufbauend dann eine Beziehungsvorstellung zu entwickeln. Dass sie wegen ihrem Hund mitten in der Nacht aufstehen und nach Hause gehen muss, ist ja irgendwie auch insgesamt schräg. Dass er mit Freunden in Urlaub fährt könnte sie ja auch als Vorteil sehen und genauso mit Freundinnen planen.

Für mich stellt sich das so dar, dass die FS mit ihrem aktuellen Beziehungsmodell zwar grundlegend unzufrieden ist, aber trotzdem überlegt, ob sie sich nicht irgendwie so verbiegen kann, dass es akzeptabel ist. Den Ansatz finde ich grundlegend falsch. Ich vermute (das schreibt sie ja auch im Eingangstext) sie hat keine Auswahl an Männern, die sich mit ihr ein anderes Modell vorstellen können. "Einige Beziehungsanbahnungen gehabt" und dabei jeweils gescheitert. Warum?

Da ist sicher auch das Thema "Hund" kompliziert. Liegt die mangelnde Auswahl daran? Männer ohne Hund werden kein Interesse haben, dass der Hund mit zu Besuch kommt, andererseits ist dann mit Hund ihre Wohnung zu klein für zwei Hunde(?)
 
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #72
Ich versteh nicht, was deine persönlichen Präferenzen damit zu tun haben, dass die FS gern mehr Alltag mit dem Mann teilen will und die meisten anderen auch?

Das werde ich Dir gerne kurz erklären, was meine persönlichen Präferenzen damit zu tun haben, liebe @mokuyobi
allerdings kann ich mich recht kurz fassen, denn eigentlich wollte ich exakt das Selbe damit ausdrücken, das @Ikigai in ihrem Beitrag #70 schreibt!

(ich glaube, ich gründe eine WG mit @godot und mit @Ikigai :D wir scheinen gut zu harmonieren)

Es gibt hier einige (wenige) ForianerInnen, für die die Zeichen der unbedingten Liebe und großen Nähe solche Dinge sind, wie z.B. in einem Bett schlafen, gemeinsam frühstücken, usw. Steht ja hier recht oft. Und bei diesen Leutchen passt das anscheinend absolut nicht ins Weltbild, dass jeder Jeck anders ist, und dass ihre Ansichten nicht die ultimativ allgemeingültigen sind, sondern Menschen sehr unterschiedlich, und die Welt groß und bunt ist.

Von diesen paar Peoples wird hier so dermaßen drauf gepocht, und gar keine andere Meinung zugelassen, dass NUR ihr gewünschtes Lebensmodel das einzige ist, das das Recht hat sich "Beziehung" zu nennen, und wenn man nicht zusammen im Bett schlafen und gemeinsam frühstücken möchte, kann das ja gar keine richtige Beziehung sein, sei nur "F+", könne keine Nähe bestehen oder die Paare, die anders leben, keine wirkliche Nähe wünschen oder zulassen wollen, etc., dass ich dazu mal Stellung nehmen wollte und die Option anbieten, auch mal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen...

Gemeinsam im Bett schlafen und frühstücken ist kein Garant für gar nix... weder für besondere Nähe, noch für besondere Liebe, noch für besondere Treue, noch für besonderes Interesse daran, das Leben auch in schweren Zeiten gemeinsam zu meisten, etc.

Aber eben die FS möchte es anders haben. Und das ist ihr gutes Recht, wenn sie nur so glücklich wird.

@Frau Rossi Du suchst online nach einem Partner, oder? Hast Du das so klipp und klar in Dein Inserat reingeschrieben, was genau Du Dir wünschst und was nicht?

Das würde ich jedenfalls an Deiner Stelle machen und dabei auch das Beispiel mit dem Bett, dem Frühstück und dem Garten genauso verwenden, um auch darzustellen, was genau ich nicht suche, nämlich weniger Verbindlichkeit als das. Dadurch sollte sich für Dich doch eigentlich im Vorfeld die Spreu vom Weizen trennen...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #73
Warum nimmst Du nicht einfach den Hund mit?
Es liest sich, als ob Du auf eine Einladung wartest, während er glaubt, Du willst das so

Überhaupt scheinst Du irgendwie höchstens mal zu wagen etwas zu fragen ohne es "zu sagen".

Ich habe auch einen Hund, da wäre von mir ein: ok ich bring Manni mit..., schon längst gekommen.
Also bei einem Mann mit Hund, dessen Hund ich hüte.
Bei einem ohne hätte ich definitiv sehr früh gefragt: kann ich Hund mitbringen oder kommst Du dann zu mir?!

Weder für Mann noch Hund würde ich mich regelmäßig nachts aus dem Bett stehlen.

Sagt Mann weder darf Hund zu ihm, noch käme er zu mir...wäre er der Falsche oder ich eben die Falsche für ihn.

Dann brauch ich über die anderen Dinge gar nicht erst nachzudenken

Irgendwie liest sich das auch ein bisschen unterwürfig.
Passt dann aber schon gar nicht zu:
Ich will nur Freundschaft +
Denn gerade da geht's doch um den gesunden Egoismus, nur das zu machen, worauf man Lust hat.

Und egal wie man es nennt: will ich nachts nicht nach Hause fahren
Dann nehme ich mir keinen wo ich das muss...nicht mal als Affäre
 
  • #74
Verstehe ich auch nicht. Beide sind Hundeliebhaber. Sein Hund lebt mit in ihrer Wohnung, wenn er ihn abgeben möchte.
Besteht ernsthaft die Gefahr, dass er sie rauswirft, wenn sie mit Hund erscheint?
Weder für Mann noch Hund würde ich mich regelmäßig nachts aus dem Bett stehlen.
Alleine die Idee ist schon irgendwie verrückt.
 
  • #75
Ich etwas schon. Die FSin sieht ihren Freund 3-4x unter der Woche. Da hat er theoretisch noch 3 Tage für sich. Nun möchte sich aber auch diese 3 Tage (Fr-So) ihn sehen und bei ihm bleiben und übernachten, halt das Wochenende verbringen. Damit hat er dann gar keine Tage, Abenden für sich. Man muss auch bedenken, der Mann ist noch berufstätig. Bei Frau Rossi weiß ich das nicht mehr so genau, ob gut geheiratet, Vorruhedstand und Haus, ansonsten auch berufstätig, jedoch trifft man sich dann die ganze Woche und verbringt täglich miteinander und dies sogar dann einen Monat, um Monat. @*a_n_s_i_n* hat es gesagt, klingt nach Symbiose, zwar unter der Woche nicht 24 Stunden, aber 7 Tage schon einmal.
Im zweiten Schritt, bringt sie ihren Hund mit, also auch sein Körbchen, seine Decke, seine Spielsachen, ... er braucht sein Plätzchen, dann packt Frau Rossi ihr Köfferchen fürs Wochenende mit Kosmetik, Zahnbürste und Kleidung damit sie das Wochenende bei ihrem Freund bleiben kann, natürlich bleiben dann die Sachen bei ihm, weil warum soll sie dies dann hin und her fahren, nutzt sie nächstes Wochenende doch wieder... somit zieht Frau Rossi über den Hund schon halb in sein Haus ein und er hat keine Zeiten für sich, da sie ja im Garten sitzt, während er egal was macht.
Diesen Anfängen versucht er noch Herr zu werden, er will nicht das sie zu ihm einzieht und bei ihm wohnt, weil sie gleich alles bei ihm vor Ort hat, nicht nur Hund, sondern auch Kleidung, Kosmetik, ihre Zahnbürste, ihre Utensilien. Und wenn er dann Zeit für sich haben will, flüchtet er entweder aus seinem eigenen Haus, weg von ihr oder muss sie dann recht deutlich bitten, zu gehen. Sie würde dann wirklich nach Hause geschickt. Bzw. wo sie doch nicht gehen möchte, sondern soviel Zeit und Alltag wie möglich mit ihm verbringen will, dass wird eskalieren beidseitig, dass weiß Frau Rossi und auch dieser Mann und beide scheuen noch die Konfrontation und das Kräftemessen.

Besteht ernsthaft die Gefahr, dass er sie rauswirft, wenn sie mit Hund erscheint?
Das wird dann kommen, sobald sie sich in seinem Haus breit gemacht hat (und ihn jeden Tag ihn sieht bzw. gar nicht mehr zu sich heimfährt).
 
  • #76
Liebe @FrauRossi, vielen Dank erstmal für Deine Frage, es ist sehr unterhaltsam, die unterschiedlichsten Vorlieben der Forumsmitglieder:innen hier lesen zu dürfen!

Aus eigener Erfahrung und aus Erzählungen aus meinem Freundeskreis kann ich nur sagen, wenn die/der Richtige kommt, dann werden Berge versetzt und Wunder wahr😉

Meine beste Freundin hat aus einem absoluten Single-Mann, der immer ins eigene Haus flüchtete, um Kaffee zu trinken, zu rauchen und zu duschen, den absoluten Familienmenschen gezaubert, der jetzt ein weiteres Haus für Sie komplett umbauen lässt. Hat allerdings ne lange Zeit gebraucht, dafür reichte wohl meine Geduld nicht😂

Ich konnte diesen Hype bezüglich des gemeinsamen Frühstücks, Übernachtens, sich morgens zusammen fertigmachen (Horror), zusammen lesen (wozu???) und häufigen Treffens auch nicht verstehen ... als ich dann den Richtigen kennenlernte, bekam ich nach der ersten gemeinsamen Nacht (bei mir) die Panik und habe den armen Menschen fast rausgeworfen😩
Das war mir viel zu viel Nähe. Ich hatte ja so großspurig gesagt, er müsse sich kein Hotelzimmer nehmen, könne bei mir übernachten, war dann aber doch etwas überfordert. Er aber ließ nicht locker und zum Schluss konnte ich alles mit und bei ihm ... was ich damit sagen möchte, manchmal braucht es ein wenig Geduld, wenn Du die hast, dann lass es noch ein wenig laufen. Ich bin wirklich gar kein Nähe-Mensch, wurde aber eines besseren belehrt. Wobei ich es immer auch gut fand, dass mein Mann nicht jeden Tag zu Hause war, beruflich bedingt, aber wenn wir zusammen waren, dann war die Nähe toll. Vielleicht ist Dein Partner ein wenig ähnlich gestrickt und er muss sich erst in seine Rolle einfinden. Letztendlich kannst nur Du es einschätzen, wie wichtig er Dir ist.
Alles Gute Dir🍀
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #77
Und mir fällt gerade noch etwas ein, was mir nicht ganz unwichtig erscheint, nämlich die Lebensphase, in der man sich befindet ...
Wärst Du jetzt auf der Suche nach dem Vater Deiner Kinder, dann würde ich ganz laut Halt, bitte wenden, rufen. Zu wenig Verbindlichkeit für Familie.
Aber so, was kann denn schon groß passieren? An Deiner Stelle würde ich mich zurücklehnen, die schönen Zeiten genießen und einfach mal schauen, was da noch so kommt🥰
Hol den Druck raus, er ist nicht der letzte Mann auf dieser Erde!
 
  • #78
Ich etwas schon. Die FSin sieht ihren Freund 3-4x unter der Woche. Da hat er theoretisch noch 3 Tage für sich. Nun möchte sich aber auch diese 3 Tage (Fr-So) ihn sehen und bei ihm bleiben und übernachten, halt das Wochenende verbringen. Damit hat er dann gar keine Tage, Abenden für sich.

Da wird mal wieder fröhlich interpretiert. @FrauRossi50 hat nirgends geschrieben, dass sie das sieben Tage die Woche haben möchte. Aber eben AUCH mal diese Art von Zeit miteinander verbringen. Was ich gut verstehen kann, weil ich das tatsächlich sehr kuschelig und gemütlich finde, einfach "so" zusammenzusitzen und nichts besonderes zu machen, sich zwischendurch vielleicht gegenseitig die ein oder andere Passage vorzulesen oder sich über das Gelesene zu unterhalten ...

Ja, @*a_n_s_i_n*, man kann auch einfach nur gemeinsam im Garten sitzen und lesen ohne dass man deshalb gleich in "symbiotischer Verschmelzung" lebt. Das ist EIN Teil des Zusammenseins.
(Übrigens schlafe ich die meiste Zeit in meinem eigenen Schlafzimmer in unserer gemeinsamen Wohnung. Es gibt also noch mehr Möglichkeiten als "auf jeden Fall IMMER in einem Bett und natürlich IMMER zusammen frühstücken und IMMER gemeinsam Zeit im Garten verbringen").

Die FS möchte gar nichts besonderes, sondern ganz normale Dinge, die verliebte Männer übrigens meist sogar ganz genauso mögen, selbst wenn sie vorher ganz anderer Meinung waren. (War bei meinem jedenfalls so, der wollte ursprünglich nie wieder mit einer Frau zusammenziehen. Und dann hat er dauernd davon geredet, wie es wäre, wenn wir eine gemeinsame Wohnung suchen.)
 
  • #79
Es wird ein Dreiteiler heute von mir, sorry, aber ich habe gerade bei diesem Thread wieder das unschöne Gefühl, dass ich viele Antworten als SEHR negativ empfinde. Viele von uns haben sicher eine Menge an Erfahrung bezüglich Beziehungen, wir sind oft geneigt, vorschnell zu verurteilen, ich nehme mich da nicht aus, aber wir wissen doch alle auch, dass das Leben nicht in schwarz/weiß einzuteilen ist. Und ich spreche hier nicht von Schönfärberei, dazu habe auch ich zuviel erlebt, aber an die Hoffnung und das Schöne zu glauben, das treibt uns doch an. Gefühlt jede zweite Frage wird hier gleichermaßen abgebügelt, das finde ich ein wenig traurig.
 
  • #80
Von diesen paar Peoples wird hier so dermaßen drauf gepocht, und gar keine andere Meinung zugelassen, dass NUR ihr gewünschtes Lebensmodel das einzige ist, das das Recht hat sich "Beziehung" zu nennen, und wenn man nicht zusammen im Bett schlafen und gemeinsam frühstücken möchte, kann das ja gar keine richtige Beziehung sein, sei nur "F+", könne keine Nähe bestehen oder die Paare, die anders leben, keine wirkliche Nähe wünschen oder zulassen wollen, etc., dass ich dazu mal Stellung nehmen wollte und die Option anbieten, auch mal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen...
Klar kann man diese oder eine andere Meinung haben. Man kann auch eine Meinung dazu haben wenn jemand meint, dass allein gemeinsam frühstücken zu wollen den Wunsch nach symbiotischer Verschmelzung ausdrückt.

Meine Meinung zu dieser Meinung ist, dass sie große Furcht vor Nähe ausdrückt denn es ist nun wahrlich Unsinn, dass gemeinsames Frühstücken ein Symbol für Symbiose ist.

Was aber überhaupt kein Unsinn ist jemanden als langweilig zu empfinden der gemeinsame Urlaube, Wochenenden, Übernachtung (nicht zwingend im gleichen Bett und Raum) und vieles mehr ablehnt. Woraus besteht die Beziehung dann? Nur aus Sex? Langweilig.

Spannender wäre es dagegen über deine Furcht vor Nähe zu diskutieren aber lassen wir das.
Was findet ihr Frauen (Achtung: Grobe Vereinfachung) eigentlich so toll an 'Ärger', 'Unmut' und 'Streit'? Ist das für euch eine ideale Beziehung?
Es geht überhaupt nicht um das miteinander Streiten. Das ist überhaupt nicht mit dem Teilen auch schlechter Zeiten gemeint.

Es geht darum, dass man sich gegenseitig stützt in Krankheit und anderen Krisen. Darum, dass derjenige der aus den unterschiedlichsten Gründen schwächelt jemanden hat an den er sich anlehnen kann, der ihm Trost spendet oder einfach nur eine Wärmflasche macht und ihn in den Arm nimmt.

Auch das ist keineswegs symbiotisch sondern mitfühlend und solidarisch und funktioniert auch in einer LAT und/oder mit getrennten Schlafzimmern.
 
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #81
Ja, @*a_n_s_i_n*, man kann auch einfach nur gemeinsam im Garten sitzen und lesen ohne dass man deshalb gleich in "symbiotischer Verschmelzung" lebt.

Dass man das kann, habe ich ja auch nicht bezweifelt, liebe @Serenissima . Und ich habe auch nichts dagegen gesagt. Ich beziehe mich allein auf die Äußerungen von @Frau Rossi und das Bild, das sich daraus für mich ergibt, was sie scheinbar in einer Beziehung braucht.

Und es war mir zudem ein Bedürfnis, mich gegen die geäußerten Verallgemeinerungen zu wehren, die nur eine einzige Sicht auf die Dinge und auf eine Beziehung zulassen. Menschen, mit all ihren Wünschen und Bedürfnissen, sind nun mal Individuen und keine homogene Masse, und pauschalisierende, quasi schon abwertende Phrasen wie (Bsp) "Wenn ein Paar nicht gemeinsam im Bett schläft und frühstückt, ist es nur eine F+..." o.ä. sind zum einen schlichtweg falsch, und IMHO Foristi in einem solchen Forum wie diesem unwürdig. Deshalb musste das echt mal raus.

Übrigens schlafe ich die meiste Zeit in meinem eigenen Schlafzimmer in unserer gemeinsamen Wohnung. Es gibt also noch mehr Möglichkeiten als "auf jeden Fall IMMER in einem Bett und natürlich IMMER zusammen frühstücken und IMMER gemeinsam Zeit im Garten verbringen"

Ja, absolut :) mir musst Du das nicht sagen, meine Welt ist bunt... aber Du liest doch selbst hier, dass es für viele oftmals nur Schwarz oder Weiß gibt (wenn es überhaupt diese beiden Farben hat und nicht nur eine...)

Die FS möchte gar nichts besonderes, sondern ganz normale Dinge

Ich bin auch keinesfalls der Meinung, dass die FS besonders hohe Ansprüche hat. Was sie sucht, ist mainstream und das wird ihr jeder zweite Mann, der sich eine Partnerin wünscht, locker bieten können und wollen. Ich bin da bei Dir und behaupte überhaupt nichts anderes. Nur eben nicht diese Männer, mit der FS es zu tun hat...

Und ich glaube, die FS musste hier im Forum für sich selbst erst mal "laut denken", um wirklich zu wissen, was sie will und was nicht. Und das weiß sie jetzt wohl scheinbar.
 
  • #82
FrauRossi50, das nennt man Affäre - nur die guten Zeiten und den Spaß mitnehmen, wenn es wichtig wird, schalten die Typen von dir ab.

Glücklicherweise machen die meisten Frauen diese Erfahrung in ihren 20ern, damit sie Männer in ihren 50ern durchleuchten.
Ich habe diese Erfahrung schon gemacht und schließe aus, mit 50 jemals noch in so eine Situation zu kommen, denn solche unverbindlichen Männer möchte ich nicht mehr.

In meinen Augen sind solche Erwähnungen wie seine überflüssig. Wenn alles passt, will man alles und schließt nicht alles aus.
Das machen nur Männer, die nicht lieben.

Und dann noch sowas wie mit dem Frühstück und alles ist ihm zu nah.
Ich bitte dich... ich möchte das volle Programm mit einem Menschen, für alles andere ist die Zeit zu schade. Oder willst du nur die nächste Nummer sein? Solche Männer hauen solche Sprüche raus, weil sie ihr Leben lang unverbindlich waren.

Er liebt dich nicht, er möchte etwas Sex und Spaß. Solche Männer fand ich mit 25 aufregend, heute nicht mehr.
Im Alter kommen schwere Zeiten, da braucht man einen zuverlässigen Partner, der Nähe schätzt. Ich zumindest.
Du auch.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #83
@Ejscheff und wieder wird ein Stempel aufgedrückt. Nur weil es vielleicht nicht in Deinen persönlichen Rahmen passt? Gibst Du die Bedingungen vor, was normal ist und was nicht? Als pathologisch sehe ich dann ein Verhalten an, wenn ich damit nicht mehr gut leben kann, ich denke, das ist auch nach ICD10-Code so eingestuft.
Wie kommst Du dazu, anderen Menschen eine Furcht vor Nähe anzudichten, nur weil sie nicht so ticken wie Du? So lange der Mensch glücklich ist mit seinen Entscheidungen, liegt keinerlei Pathologie vor ... wäre schön, wenn das mal in einige Köppe hier ging🥰
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #84
Auch das ist keineswegs symbiotisch sondern mitfühlend und solidarisch und funktioniert auch in einer LAT und/oder mit getrennten Schlafzimmern.
Da möchte @Frau Rossi hin und der Mann wohlmöglich auch, nur in kleinen Schritten. Ich würde die 3-4 Tage unter der Woche Treffen und Zeit verbringen, mal ausfallen lassen, dann dafür das ganze Wochenende gemeinsam mit Hund anstreben. Er hat sie dann 4 Tage nicht gesehen und dann doch erstmal ein Testlauf mit Hund gemeinsam von Freitag bis Sonntag, oder auch Samstag bis Sonntag abend, einfach mal schauen, wie das Zusammenspiel klappt, nicht stundenweise von 21 Uhr bis 5 Uhr morgens. Ich würde sein Angebot den Hund mal mitzubringen annehmen, um zu sehen, wie gemeinsam ausschlafen und den nächsten Morgen und Tag gestalten läuft, dann aber auch wieder fahren. Hat er und sie positive Gefühle, dann kann man es wiederholen und irgendwann kommt er dann schon von allein und wird sie bitten mit Hund zu kommen und zu bleiben, und wird ihr dann von allein ihr in seinem Schrank ein Platz für ihre Sachen anbieten. Im nächsten Schritt, könnte er dann mit Hund dann zu ihr kommen und übernachten, so wechselseitig. Ich würde auch nicht jedes Wochenende zu ihm fahren, wenn man sich schon 3-4x die Woche gesehen hat, sondern auch ihm, wie bisher, seine 2 Wochenenden allein lassen und seine Ausflüge Trekking und Mountainbiken mit seinen Freunden gönnen. Mit Geduld kann er so die Schritte der Annäherung selbst bestimmen. Nur er braucht sicherlich weniger Nähe, als Du und auch Zeiten für sich allein und mit sich allein ist, seine Freunde, seine Hobbys, seine Familie, für seinen Kram, um mal abzuschalten, nachzudenken, vermissen, auch dann mal gemeinsam schweigen, auch mal die eigene Routine, dass heißt aber nicht, keine Gefühle zu haben.
Parallel kann sie dann immer noch andere Männer daten, wo sie schon im Profil „ganz oder gar“ nicht als Beziehung und mit Hund schreibt und die Herren dann daraufhin abklopft, und die Herren aussortiert, welche ihr das nicht bieten wollen. Wenn sich mit ihrem Freund bis in 3-4 Monaten es nicht näher zusammenwachsen geworden ist (sie wären dann 10 Monate „zusammen“), es bei Übernachten mit Hund und gemeinsamen Wochenende es bei einem Versuch oder selten einmal bleibt, dann passt es zwischen beiden dann doch nicht und kann sie immer noch die Reißleine ziehen, oder sie findet einen für sie besseren Mann, der gleich alles mit ihr will, diese Männer gibt es über 50. auch, sind gar nicht so selten.
 
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #85
Wie kommst Du dazu, anderen Menschen eine Furcht vor Nähe anzudichten, nur weil sie nicht so ticken wie Du?

Dankeschön @Nikita09 ...
Ich nehme mal an, Du beziehst das auch auf das Zitat von @Ejscheff an mich gerichtet...?

Spannender wäre es dagegen über deine Furcht vor Nähe zu diskutieren aber lassen wir das.

Die Aussage hat mich auch ein wenig verstört, deshalb hatte ich auch noch mal freundlich nachgefragt, ob er wirklich mich meint und wie er darauf kommt, dass ich "Furcht vor Nähe" habe... ? (für mich ist das an mich gerichtet). Das wäre mir nämlich ehrlich gesagt neu, dass ich mich vor Nähe fürchte... und würde diametral entgegengesetzt zu der mehr als zwanzigjährigen sehr innigen und liebevollen Beziehung mit meinem Mann bis zu seinem letzten Atemzug sprechen.... und zu meiner innigen Beziehung zu meiner Familie und meinen Freunden... nur leider ist es nicht freigeschaltet worden und der Text jetzt weg... (ärgerlich, da mein Internet momentan seit der G4 Umstellung extrem langsam ist und es "ewig" braucht, bis ein Beitrag abgesendet ist). Vermutlich war der "Chat" nicht gewünscht...
 
  • #86
@Ejscheff und wieder wird ein Stempel aufgedrückt. Nur weil es vielleicht nicht in Deinen persönlichen Rahmen passt? Gibst Du die Bedingungen vor, was normal ist und was nicht? Als pathologisch sehe ich dann ein Verhalten an, wenn ich damit nicht mehr gut leben kann, ich denke, das ist auch nach ICD10-Code so eingestuft.
Wie kommst Du dazu, anderen Menschen eine Furcht vor Nähe anzudichten, nur weil sie nicht so ticken wie Du? So lange der Mensch glücklich ist mit seinen Entscheidungen, liegt keinerlei Pathologie vor ... wäre schön, wenn das mal in einige Köppe hier ging🥰
Der Stempel kommt jetzt von dir und die Dichtkunst von @*a_n_s_i_n* .

Diese hat den Wunsch nach einem "gemeinsamen Frühstück" mit der Diagnose "Wunsch auf Symbiose" belegt. Ich meinerseits habe nur geschlussfolgert, dass so ein Übergriff nicht aus einem luftleeren Raum kommen muss 🤷‍♀️

Die Angst vor einer symbiotischen Beziehung ist übrigens oft ein ursächliches Problem bei Menschen die sich nicht auf Beziehung einlassen können. Meist haben diese Menschen zuvor unfreiwillig in einer symbiotischen Beziehung z.B. als Kind mit der Mutter gelebt.

Glücklich werden kann derjenige der sich von so einem Trauma befreien kann.

Normal sollte das sein was zufrieden macht und dabei keine Kollateralschäden bei anderen hinterlässt. Leider scheint meist das Gegenteil davon die Normalität zu sein.
 
  • #88
Und noch etwas an dieser Stelle, ich empfinde ein gemeinsames Frühstück nach einer schönen Nacht mit das Intensivste, was es in den Anfängen einer Beziehung geben kann ... man ist einfach nur pur und hofft auf Vertrauen❤️
Aber auch da unterscheiden wir uns Menschen bezüglich Gefühl und Intention🙏
 
  • #89
Yep, liebe @*a_n_s_i_n* , so war es gemeint🙏
 
  • #90
Boah, ehrlich @Ejscheff, hör‘ doch bitte auf mit diesen Diagnosen, bist Du Neurologe, Psychiater, Therapeut?
Ist ein wenig grenzwertig, was Du hier schreibst, mit Verlaub auch noch zur späten Stunde😉
 
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