A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #91
Der Stempel kommt jetzt von dir und die Dichtkunst von @*a_n_s_i_n* .

Die "Dichtkunst"... ? Oo Vielleicht liegt es an der späten Stunde, dass ich nicht mehr wirklich folgen kann... aber gleich, ich habe der FS alles mitgegeben, was mir zu ihrem Thema einfiel. Was sie aus den Beiträgen der Foristi für sich mitnehmen kann und möchte, muss sie nun selbst sehen...

@Ejscheff Aber da siehst Du mal, wie man vollkommen daneben liegen kann mit seinem "Psychogramm" über andere User, bloß weil man nicht akzeptieren möchte, dass die Welt bunt ist und andere Menschen vielleicht eine andere Weltsicht haben als man selbst... bei mir hast Du jedenfalls ziemlich daneben geraten.

Wie auch immer, wünsche ich der FS das Beste, sie wird ihren Weg schon gehen...
 
  • #92
Also, ich frühstücke gar nicht. Noch nie. Bei uns frühstückt generell niemand. Wenn überhaupt, dann einen Kaffee. Auch mein verstorbener Mann hat nie gefrühstückt. Also quasi ein Leben lang ohne Frühstück :) (klingt ein bisschen wie ein Romantitel, oder?).
Da hast Du aber Glück! Jedenfalls in meinen Augen....

Ist aber egal was ich finde, denn es muss ja für Frau Rossi passen.
Für einen anderen Menschen ist das eben der richtige Start in den Tag, fast eine heilige Handlung, in seinen Toast zu beißen, und in den Kaffee zu starren, bevor der Sturm des Tages losgeht....
Ebenso dieses zusammen in einem Bett schlafen. als Paar.... ich
Also ich brauche mein eigenes Bett....gehe dann aber gern auf Besuch...., mag das aber gar nicht mehr so gern im Alltag, wenn jemand leise in mein Ohr röchelt....:), denn ich bin ein absoluter Leicht-Schläfer...., ein Rascheln und ich bin wach.
Und trotzdem könnte ich mich anpassen für ein paar Tage....das geht.
(ich glaube, ich gründe eine WG mit @godot und mit @Ikigai :D wir scheinen gut zu harmonieren)
Also was die Einrichtung Deiner Villa Kunterbunt angeht, bin ich dabei!

Aber jetzt mal allgemein, was Frau Rossi wohl meint, mit dem im Garten sitzen und lesen ist sowas, wie: einfach ein bisschen miteinander vor sich hin wohnen....weil gemütlich. Eben nicht nur für eine 3-Studenaktivität...und dann geht jeder heim zu sich. Nee, das fände ich auch irgendwie traurig.
@Frau Rossi Du suchst online nach einem Partner, oder? Hast Du das so klipp und klar in Dein Inserat reingeschrieben, was genau Du Dir wünschst und was nicht?

Das würde ich jedenfalls an Deiner Stelle machen und dabei auch das Beispiel mit dem Bett, dem Frühstück und dem Garten genauso verwenden, um auch darzustellen, was genau ich nicht suche, nämlich weniger Verbindlichkeit als das. Dadurch sollte sich für Dich doch eigentlich im Vorfeld die Spreu vom Weizen trennen...
Das wäre auch meine Frage an die FS. Ich würde das auch deutlich deklarieren....dann müssten sich doch eher passende Kandidaten melden. Denn an Kontakten mangelt es nicht bei ihr. Das ist doch schon mal ein Vorteil.

Eine Anmerkung noch @Frau Rossi, es ginge mir da wie Dir, was das Thema Urlaub mit Freuden angeht. Soll er immer feste machen. Finde ich gut. Aber wenn der neue Partner nur mit den Kumpels wegfährt, und nie mit mir....der spinnt dann ja wohl, was wäre dann die Partnerin? Ein Nummern-Girl für den Rest? Nee, fällt aus....
Da muss er dann leider mit seinen Jungs kuscheln....
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #93
Die "Dichtkunst"... ? Oo Vielleicht liegt es an der späten Stunde, dass ich nicht mehr wirklich folgen kann... aber gleich, ich habe der FS alles mitgegeben, was mir zu ihrem Thema einfiel. Was sie aus den Beiträgen der Foristi für sich mitnehmen kann und möchte, muss sie nun selbst sehen...

@Ejscheff Aber da siehst Du mal, wie man vollkommen daneben liegen kann mit seinem "Psychogramm" über andere User, bloß weil man nicht akzeptieren möchte, dass die Welt bunt ist und andere Menschen vielleicht eine andere Weltsicht haben als man selbst... bei mir hast Du jedenfalls ziemlich daneben geraten.

Wie auch immer, wünsche ich der FS das Beste, sie wird ihren Weg schon gehen...
Nun es spielt überhaupt keine Rolle ob ich richtig oder falsch liege.

Dies gilt auch für deine Einschätzung, dass der Wunsch nach etwas harmlosen wie einem gemeinsamen Frühstück den Wunsch nach Symbiose signalisiert.

Für meinen Teil bin ich der Meinung, dass niemand unabhängig von seinem persönlichen Erfahrungsrahmen so eine Idee entwickelt und, dass er deutlich getriggern sein muss bevor er, dass dann auch noch öffentlich schreibt.
 
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #94
Dies gilt auch für deine Einschätzung, dass der Wunsch nach etwas harmlosen wie einem gemeinsamen Frühstück den Wunsch nach Symbiose signalisiert.

Das ist so nicht meine Einschätzung und so habe ich das auch nie geschrieben. Es geht doch nicht um ein gemeinsames Frühstück, sondern um den Gesamtkontext von @FrauRossi und ihren Wünschen und Bedürfnissen, in dem ich tendenziell den Wunsch nach einer Symbiose mit den potentiellen Partner sehe. Pick' Dir doch nicht die Korinthe mit dem Frühstück raus und häng' Dich dran auf... (hatte ich auch schon in einem vorhergehenden Beitrag richtig gestellt). Weshalb triggere ich Dich eigentlich mit diesem Frühstücks-Beispiel so, lieber @Ejscheff?
 
  • #95
Weshalb triggere ich Dich eigentlich mit diesem Frühstücks-Beispiel so, lieber @Ejscheff?
Weil frühstücken und beieinander übernachten das Normalste der Welt in einer Beziehung ist.

Wer das nicht ab und zu will kann Single bleiben meiner Meinung nach.
Und nicht andere Menschen mit Beziehungswunsch mit irgendwelchen Affären-Geschichten auf Stundenbasis belästigen - sondern sich eine Escortlady leisten, die pro Stunde oder pauschal bezahlt wird.
 
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #96
Weil frühstücken und beieinander übernachten das Normalste der Welt in einer Beziehung ist.

Nein, nicht der Welt, liebe @Süsse65... aber dass Du das ernsthaft glaubst, glaube ich Dir tatsächlich irgendwo.

Du kennst halt nicht viel, und ich glaube, Dir vermitteln zu wollen, dass es Milliarden Menschen auf diesem Planeten gibt, die anders sind als Du und die andere Ansichten und Lebensweisen haben, die genauso legitim sind, wie Deine, ist vergebene Liebesmüh. Der Mikrokosmos, in dem Du lebst, ist hinlänglich bekannt. Du erwähnst es oft genug im Forum.

Wer das nicht ab und zu will kann Single bleiben meiner Meinung nach.

Du amüsierst mich, Süsse :D Dann müssten ca. 40 Millionen Menschen in dem Land, aus dem ich komme und in dem ich mit meiner Familie lebe, Singles sein lol

Die frühstücken einfach nicht... ich glaube aber, sie lieben sich trotzdem! ;-)

Kannst Du Dir wahrscheinlich nicht vorstellen... aber die Welt hört nicht hinter'm Rand vom Teller auf! Amen.
 
  • #97
Weil frühstücken und beieinander übernachten das Normalste der Welt in einer Beziehung ist.
Du übernachtest und frühstückst bei Deinem Partner?
Du lebst die Art Partnerschaft, die Du hier postulierst?
Ich hatte was gelesen von Dir. War alles etwas anders als Du bei anderen monierst.

Es gibt viele Arten Partnerschaft. Alles Partnerschaft.
Ich muss nur wissen was für eine Art Partnerschaft ich möchte. Mich damit gut fühle.
Eine andere Art Partnerschaft ist passt nicht.
Richtig/falsch gibt es nicht. Nur passt zu einem oder nicht.

Man muss nur wissen, was man möchte.

M, 56

M, 56
 
  • #98
Nein, nicht der Welt, liebe @Süsse65... aber dass Du das ernsthaft glaubst, glaube ich Dir tatsächlich irgendwo.

Du kennst halt nicht viel, und ich glaube, Dir vermitteln zu wollen, dass es Milliarden Menschen auf diesem Planeten gibt, die anders sind als Du und die andere Ansichten und Lebensweisen haben, die genauso legitim sind, wie Deine, ist vergebene Liebesmüh. Der Mikrokosmos, in dem Du lebst, ist hinlänglich bekannt. Du erwähnst es oft genug im Forum.



Du amüsierst mich, Süsse :D Dann müssten ca. 40 Millionen Menschen in dem Land, aus dem ich komme und in dem ich mit meiner Familie lebe, Singles sein lol

Die frühstücken einfach nicht... ich glaube aber, sie lieben sich trotzdem! ;-)

Kannst Du Dir wahrscheinlich nicht vorstellen... aber die Welt hört nicht hinter'm Rand vom Teller auf! Amen.
Sei mir nicht böse, ich kenne sehr viel und ja, es ist das normalste auf der Welt, zusammen zu frühstücken, Zeit zu verbringen, sich nahe zu sein. Es dünkt mich eher, dass du das noch nicht erleben durftest und es deshalb als nicht normal ansiehst. Es darf jedoch jeder so leben wie er möchte. Nur ist nicht alles normal, aber das ist eigentlich egal wenn es beide gut finden. Ich bin nun nicht oft mit Süße einer Meinung, aber sie hat Recht.
 
  • #99
Du übernachtest und frühstückst bei Deinem Partner?
Du lebst die Art Partnerschaft, die Du hier postulierst?
Ich hatte was gelesen von Dir. War alles etwas anders als Du bei anderen monierst.

Es gibt viele Arten Partnerschaft. Alles Partnerschaft.
Ich muss nur wissen was für eine Art Partnerschaft ich möchte. Mich damit gut fühle.
Eine andere Art Partnerschaft ist passt nicht.
Richtig/falsch gibt es nicht. Nur passt zu einem oder nicht.

Man muss nur wissen, was man möchte.

M, 56

M, 56
Mir z.B. geht es nicht darum ob es gut oder schlecht ist wenn man miteinander frühstückt oder nicht, sondern darum, dass der Wunsch danach mit dem Wunsch auf Symbiose gleichgesetzt und damit dieser Wunsch pathologisiert wurde.

Besonders interessant wird es dann, dass wenn man mögliche Ursachen für dieses Verhalten anspricht, einem genau das als pathologisch vorgehalten wird.
 
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #100
Es darf jedoch jeder so leben wie er möchte. Nur ist nicht alles normal, aber das ist eigentlich egal wenn es beide gut finden.

Weshalb schreibst Du mir das, liebe @HollyGolightly? Ich schreibe seit vier Seiten in ständiger Wiederholungsschleife genau das selbe und nichts anderes, als das was Du hier gerade schreibst! Nämlich, dass jeder so leben soll, wie er möchte!

Was im Übrigen diametral entgengesetzt zu dem steht, was die Süsse rausposaunt, für die es eben nur die eine einzige Wahrheit und Weisheit gibt (nämlich ihre). Steht doch oben. Hast Du das nicht richtig gelesen?

Es dünkt mich eher, dass du das noch nicht erleben durftest und es deshalb als nicht normal ansiehst.

Wie gesagt. Ich frühstücke nicht. Noch nie. Bei uns frühstückt niemand. Ich esse morgens nichts. Erleben "gedurft" hätte ich es sicherlich, wenn ich es gewollt hätte, denn stell Dir vor, auch wir haben Lebensmittel in unseren Schränken! lol ;-)

Ich weiß echt nicht, weshalb einige hier so sehr auf diesem Frühstück rumreiten... es geht doch nicht um frühstücken oder nicht frühstücken! (allmählich wird es etwas eintönig...)
 
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #101
Mir z.B. geht es nicht darum ob es gut oder schlecht ist wenn man miteinander frühstückt oder nicht, sondern darum, dass der Wunsch danach mit dem Wunsch auf Symbiose gleichgesetzt und damit dieser Wunsch pathologisiert wurde.

@Ejscheff

Liest Du überhaupt meine Beiträge? Oder hast Du nur den einen gelesen, in dem ich schrieb, dass die FS meiner (meiner!) Meinung nach, tendenziell so etwas wie eine Symbiose mit einem potentiellen Partner anstrebt?

Denn ich habe das jetzt in mehreren Beiträgen mehrfach aufgeklärt, wie ich das meine und dass ich es im Gesamtkontext der FS sehe und dass es nicht um das Frühstück geht, und diese Beiträge sind auch alle freigeschaltet worden und nachzulesen... und trotzdem (!) kommt immer und immer wieder das selbe von Dir in Endlosschleife... ich verstehe das nicht.

Ich muss mich echt mal des IM's liebster Tätigkeit anschließen und gerade meinen Kopf schütteln... und kapituliere echt! lol
 
  • #102
Du hast fünf adoptierte Kinder @*a_n_s_i_n* , und ihr habt noch nie zusammen gefrühstückt?
Jetzt bin ich echt baff. Nicht einmal Sonntags?
Was soll das für ein Familienleben sein?

Ok keine Ahnung warum du mich für engstirnig hältst und meinst ich hätte noch nichts von der Welt gesehen.
Stell dir vor dass ich schon einige Länder und Kontinente bereist habe, und da wurde das Essen viel mehr noch zelebriert als in Deutschland.

Ich habe auch einige Jahre in Frankreich gelebt, daher kam auch später mein Wunsch Fremsprachenkorrespondentin zu werden.
Die Franzosen lieben es stundenlang mehrere Gänge langsam zu genießen.
Gut, morgens gibt es meistens nur Baguette mit Marmelade oder Croissants und leckerem Kaffee.
Aber es wurde immer gefrühstückt, auch wenn es mal schnell gehen musste.

Das gemeinsame Essen ist einfach ein großer familiärer Bestandteil, und ich stelle es mir sehr traurig für deine kleineren Kinder vor wenn die nicht mal Sonntags was Leckeres am Frühstückstisch vorfinden.

Isst denn dann jeder der sechs Familienmitglieder irgendetwas alleine in seinem Zimmer???
 
  • #103
Ich hatte was gelesen von Dir. War alles etwas anders als Du bei anderen monierst.
Ich erinnere mich noch ziemlich genau daran und einige Andere wahrscheinlich auch.

und trotzdem (!) kommt immer und immer wieder das selbe von Dir in Endlosschleife... ich verstehe das nicht.
Nun ja, zumindest wissen wir nun von einem Großteil der Foristen, wer gerne gemeinsam frühstückt und wer gar nicht frühstückt.
Ob es der FS hilft, sei dahin gestellt.
Frühstück ist für mich unabdingbar, kommt noch, bevor ich die Brötchen hole. Am liebsten alleine - nur mit HR3 und meiner Frankfurter Rundschau.😊
Nicht gesund bei 5 ( oder sind es 6?) Kindern.

Ach @FrauRossi , das wird mit dem doch nichts- egal, ob mit oder ohne Frühstück. Das ist noch nicht mal eine F+, das ist ein Hunde-Gassi-geh- Event am Wochenende.
W,56
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #104
Weshalb schreibst Du mir das, liebe @HollyGolightly? Ich schreibe seit vier Seiten in ständiger Wiederholungsschleife genau das selbe und nichts anderes, als das was Du hier gerade schreibst! Nämlich, dass jeder so leben soll, wie er möchte!

Was im Übrigen diametral entgengesetzt zu dem steht, was die Süsse rausposaunt, für die es eben nur die eine einzige Wahrheit und Weisheit gibt (nämlich ihre). Steht doch oben. Hast Du das nicht richtig gelesen?



Wie gesagt. Ich frühstücke nicht. Noch nie. Bei uns frühstückt niemand. Ich esse morgens nichts. Erleben "gedurft" hätte ich es sicherlich, wenn ich es gewollt hätte, denn stell Dir vor, auch wir haben Lebensmittel in unseren Schränken! lol ;-)

Ich weiß echt nicht, weshalb einige hier so sehr auf diesem Frühstück rumreiten... es geht doch nicht um frühstücken oder nicht frühstücken! (allmählich wird es etwas eintönig...)
Irgendwie willst du es nicht verstehen. Es ist ein Symbol für Nähe. Kein Mensch zwingt dich zur Nahrungsaufnahme. Trink halt Saft. Oder atme, völlig egal. Dass man das auch noch erklären muss betrübt mich.
 
  • #105
Ich schließe mich @*a_n_s_i_n* an. Allein um das Frühstück geht es nicht. Es geht um die Zeit, sie sehen sich jetzt schon 3-4 Tage die Woche, sagen wir mal Di bis Do und auch Mo bis Do, meist nachmittags-früher abend, machen Ausflüge, gehen mit den Hunden im Wald spazieren, reden über Gott und die Welt, etc. Jetzt möchte sie das Wochenende, also Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag, mit dableiben und schlafen. Dafür braucht man diverses für den Hund von für sich daheim, weil man es nicht extra jedesmal holen möchte, also bleiben Sachen von ihr bei ihm. Die Woche hat 7 Tage, also würden sich dann täglich (4 Tage unter der Woche, plus 3 Tage das Wochenende) sehen und gemeinsam Zeit verbringen. Sie möchte das auch gern öfters als 2x im Monat, wieviele Wochenenden hat ein Monat? Meistens 4 und sie will mehr als 2 davon haben. Besser wäre die FSin hätte geschrieben, sie will ihn täglich sehen und jedes Wochenende bei uns mit ihm verbringen.
Dann möchte sie nicht unbedingt, dass er mit seinen Freunden 3-5 x im Jahr seine Trekkingtouren und Mountainbiken-Touren macht, obschon sie kein Interesse daran hat, läuft dann auf leichten Unmut ihrerseits raus, wenn er es dann doch möchte. Weil sie erwähnte das im Zusammenhang, sie möchte mit ihm in Urlaub fahren. Sie möchte gern bei ihm sitzen, im Garten und ihm zuschauen, wenn er gerade allein was machen möchte oder auch allein sein möchte. Nun ist das so, dass es meist nicht dabei bleibt, dass man sich selbst beschäftigt, sondern beschäftigt werden möchte und sich auch unterhalten. Das allein ist noch keine Symbiose, aber eine Tendenz, dass der Mann ihr Lebensinhalt ist, der sich mit ihr, wenn sie bei ihm ist, beschäftigt. Das zu wollen, wie sie es aus ihrer 20-25jährigen Ehe gewohnt ist, ist legitim; das er aber allein sein möchte, wirklich mal 2 Wochenenden für sich, ebenso. Die Schritte, sie jeden Tag, um sich haben zu wollen, muss von ihm kommen. Beide reden viel darüber, dass sie gern öfters bei ihm sein möchte, er gibt ihr kleine Zugeständnisse, um sich an das künftige fast Zusammenwohnen zu gewöhnen, schauen wie es läuft, doch diese Zugeständnisse ergreift sie nicht, sondern will gleich alles, davon ist er noch nicht überzeugt, wie es dann zwischen ihnen wäre.
...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #106
...
Streiten tun beide aber nicht, es ist harmonisch. Ich denke, allein das Frühstück ist es gar nicht, sondern wo sie bisher an ihn nicht rankommt, dass er sie nicht regelmäßig mit ihrem Hund am Wochenende bei sich haben möchte und ihr nicht sagt, warum er das so will. Aber ich denke mittlerweile, die FSin stellt sich absichtlich etwas an, dass nicht verstehen zu wollen, dass ihm ihr Hund als Vorwand dient, Zeit allein für sich haben zu wollen oder zu brauchen. Ich denke auch, der Mann ist gutmütig und versucht noch etwas Autonomie in seinem Leben zu halten, um sich an Beziehung mit der FSin zu gewöhnen. Er vermeidet Streit und klare Worte, nimmt aber als Entschuldigung den Hund. Die FSin schrieb, der Mann ist schon jahrelang allein und bisher hat es sich die 6 Monate über mMn recht gut mit ihnen entwickelt, vom Kennenlernen, bishin 4 Tage unter der Woche, jede Woche und jedes 2. Wochenende im Monat. Jetzt kommt seinerseits schon die Einladung sie könnte mal ihren Hund an einem Wochenende mitbringen, dass man so zusammen von Freitag bis Sonntag ausdehnt. Die FSin ist aber etwas ungeduldig.
Ich frage mich gerade, ob dieser Mann nur seine Kumpels vom Mountainbiken und Wandern kennt oder auch noch mit anderen Leuten Freundschaften pflegt, mit Nachbarn, Arbeitskollegen, Handwerkern, und wie hier das Verhältnis der FSin mit diesen Freunden ist und ob sie diese kennt / kennen will(?); die Wander- und Fahrradkumpels wahrscheinlich nicht, weil sie kein Interesse an sein und deren Hobby hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #107
Liebe FS,

ich habe nun nicht alles gelesen, aber mich stört spontan, dass Du Dich so anpassen willst, Die Männer wollen eine Beziehung nur so und so, also überlegst Du, ob Du das versuchen willst.....

Ich habe zur Zeit meiner Suche Verabredungen getroffen und Beziehungsversuche gestartet genau so, wie es mir passte. Wenn das nicht klappte mit einem bestimmten Mann, dann war es das, dann habe ich mich zurückgezogen - next, please.

Fast immer wollten die Herren mich häufiger sehen als ich sie, egal, was sie vorher verkündet hatten. Bei diesen Ankündigungen habe ich immer freundlich gelächelt und "mal sehen" geantwortet - und sie dann faktisch eher zappeln lassen.

Mach doch endlich mal selbst und reagiere nicht nur!
 
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #108
Ich weiß zwar nicht, wie meine Familie jetzt über Nacht hier zum Thema geworden ist :) aber da es einige persönliche Fragen an mich gibt, werde ich sie beantworten. Und dann das Thema zurück an die Threaderöffnerin geben...

Du hast fünf adoptierte Kinder @*a_n_s_i_n* , und ihr habt noch nie zusammen gefrühstückt?
Jetzt bin ich echt baff. Nicht einmal Sonntags?
Was soll das für ein Familienleben sein?

Nein, wir haben noch nie zusammen gefrühstückt :)
Man kennt das hier einfach so in der Form wie in Deutschland nicht. Wenn Du hier so wie in Deutschland frühstücken gehen wolltest, würden dich alle mit großen Augen anschauen.

Wir haben ein sehr ausgeprägtes Familienleben. Es gibt hier sehr viel Familienzeit und lange, gemeinsame Mahlzeiten, aber nicht morgens.

Abends sitzen wir als Familie bis zu anderthalb Stunden gemeinsam am Tisch, bis halb elf, elf. Da hat man einfach nicht das Bedürfnis, morgens nach dem Aufstehen gleich schon wieder zu essen... ;-) Du hast da einfach noch keinen Hunger...

Isst denn dann jeder der sechs Familienmitglieder irgendetwas alleine in seinem Zimmer???

Hähh? Oo Entschuldige bitte, ich muss jetzt echt lachen... :D wie bist Du denn drauf? Ich hoffe, diese Frage ist nicht ernst gemeint... ich kann es gar nicht glauben, dass jemand so etwas fragt...
Nicht gesund bei 5 ( oder sind es 6?) Kindern.

Meine Kinder sind sehr gesund. Und sie ernähren sich auch sehr gesund. Es sind 5 super tolle Kinder! :)

Alle 5 sind kerngesund, sportlich, intelligent, lieben gutes, gesundes Essen und lernen es, Mahlzeiten selbst zuzubereiten und zu kochen. Convenience Food und McWürg und so 'nen Kram gibt es bei uns nicht.

Und glaub' mir, ich bin durchaus in der Lage, diese Kinder hervorragend zu versorgen, sonst hätte man sie mir nicht anvertraut. Die Eignungsprüfung, die dafür erforderlich ist, würde ich mir manchmal durchaus auch für leibliche Eltern wünschen, vor allem, nach dem was ich hier ständig so im Forum lese...

Du solltest Dir nicht anmaßen aus der Ferne so etwas beurteilen zu wollen, weil andere Familien anders leben als Du.

Irgendwie willst du es nicht verstehen. Es ist ein Symbol für Nähe. Kein Mensch zwingt dich zur Nahrungsaufnahme. Trink halt Saft. Oder atme, völlig egal. Dass man das auch noch erklären muss betrübt mich.

Das darf jeder sehen, wie er möchte. Für den einen mag es so sein, für den anderen nicht. Ich lege morgens keinen Wert auf besondere Nähe in solcher Form. Der Tag ist lang ;-) jeder Jeck ist anders. Die Welt ist bunt und Menschen sind unterschiedlich, was der eine als Nähe betrachtet, muss der andere nicht ebenso sehen. Dass man das auch noch erklären muss, betrübt mich.
 
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  • #109
Wir haben ein sehr ausgeprägtes Familienleben. Es gibt hier sehr viel Familienzeit und lange, gemeinsame Mahlzeiten, aber nicht morgens.

Abends sitzen wir als Familie bis zu anderthalb Stunden gemeinsam am Tisch, bis halb elf, elf. Da hat man einfach nicht das Bedürfnis, morgens nach dem Aufstehen gleich schon wieder zu essen... ;-) Du hast da einfach noch keinen Hunger ...
Hätte ich dann auch nicht. Ich frühstücke im übrigen primär am Wochenende und selten in der Woche.

Dieses lange Abends zusammen speisen kenne ich nur indirekt vom Frankreich Austausch meiner Tochter obwohl ich schon relativ oft in Frankreich war.

In Frankreich saßen die Gastkinder Abends lange mit ihrer Gastfamilie beim Essen. Für hiesige Verhältnisse wirklich viel Zeit mit Erwachsenen.

Beim Gegenbesuch hier war das allerdings nicht so lang.

Stattdessen trafen sich die jugendlichen Gäste und Gastgeber fast jeden Abend nach einem relativ kurzem Essen in wechselnden Gastfamilien und machten miteinander Party. Erwachsene daher die Eltern blieben dabei auf Distanz.

Unser Gast kam danach noch zweimal zu Besuch.
 
  • #110
Ich weiß zwar nicht, wie meine Familie jetzt über Nacht hier zum Thema geworden ist :)
....ich bin auch ganz erstaunt...., aber ich bin neugierig....Spanien oder Frankreich????
Löst Du es auf?
Ich finde die Abends-lange-Essen-Geschichte sehr schön.
Dann hätte ich auch keinen Hunger morgens, und ich fände die Nähe abends sehr schön!
Man hat das übrigens sehr erforscht. Der Spruch.... " Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König usw., stammt noch aus der Zeit, als Menschen sehr früh Vieh versorgen mussten, sprich lange körperlich hart arbeiten mussten, bis es etwas zu futtern gab. Oder man zimmerte per Hand Häuser, brachte Korn ein usw. Für viele heute ist das daher nicht mehr unbedingt nötig, da wir aus dem Bett (liegend) , an den Tisch (sitzend), ins Auto zur Arbeit (wieder sitzend) und dann an den Schreibtisch (wieder sitzend) uns durch den Tag verfügen, brauchen wir morgens nicht unbedingt eine Mahlzeit.
Das aber nur am Rande, da könnte ich ewig ausholen und auch auf die verschiedenen Ethnien und ihre Stoffwechsel eingehen.....
Ich kriege mit Mageninhalt morgens auch keinen Sport hin, weder Ausdauer, noch Kraft....
Menschen mit sich schnell leerenden Glukosespeichern müssen öfter nachladen, ich brauche das ewig nicht, kann bis 18 Stunden ohne, ich vermute ich stamme wohl von gleichmäßig tuckernden Ausdauerwanderern ab...;)
Was mir aber hier auffällt, was ich @Frau Rossi anmerken möchte. Die Foristen diskutieren ja reichlich, nur Du Frau Rossi trittst wenig in Erscheinung. Ist mir bei Deinen anderen Threads schon aufgefallen. Möglicherweise bist Du auch ein sehr passiver Mensch, der sich sehr zurückhält? Wenig rückmeldet an Deine Partner und Dich da wenig zeigst????
Und daher solche Menschen anziehst????

w46
 
  • #111
Das gemeinsame Essen ist einfach ein großer familiärer Bestandteil, und ich stelle es mir sehr traurig für deine kleineren Kinder vor wenn die nicht mal Sonntags was Leckeres am Frühstückstisch vorfinden.

@*a_n_s_i_n* hat nirgends geschrieben, dass sie mit ihren Kindern nie gemeinsam isst. Das Frühstück ist doch nur eine Möglichkeit, Nähe zu zelebrieren. Wenn man nicht frühstückt, macht man das eben beim Abendessen.
Während unserer Zeit in Frankreich war auch das Abendessen unsere "Gemeinsamzeit", auch wenn die Kinder trotzdem einigermaßen zeitig ins Bett mussten. Das Frühstück fiel entsprechend kurz aus, zumal auch nicht alle Kinder frühstücken wollten.

Dass sie allerdings anscheinend ihrerseits nicht zu verstehen scheint, dass auch für andere, meiner Meinung nach auch @FrauRossi50, das Frühstück hier nur als Symbol für eine gewisse Nähe im Alltag steht und nicht zwangsläufig automatisch immer dazugehören muss, finde ich ein bisschen amüsant ...
 
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #112

Ich kann Dir leider keine PN schreiben über das Forum @Ikigai , deshalb noch mal kurz in @FrauRossi50 s Thema...

Wir leben in meiner Heimat, knapp 200 km Luftlinie von Afrika entfernt ;-) Meine Kinder kommen aus Bulgarien und waren sogenannte waiting siblings, eine voll verwaiste Geschwistergruppe, und standen einer Adoption positiv und offen gegenüber, wollten nur nicht getrennt werden (und am liebsten in ein neues Zuhause mit Haustieren :) ).

" Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König usw.,

Den Spruch kenne ich noch von meiner deutschen Oma :) während meiner Jahre in Deutschland.... und abends kam der Bettelmann dran ;-) vermittel das mal einem Kind, das es aus seiner Kultur genau anders rum kennt und morgens noch keinen Bissen runterbekommt... (naja, ich bin ja trotzdem groß und stark geworden ;-) )

Dass sie allerdings anscheinend ihrerseits nicht zu verstehen scheint

Doch, doch, verstehe ich doch... hatte mich auch nie in irgendeiner Weise negativ geäußert oder so @Serenissima . Es ist mir ja auch egal. Ich hatte lediglich versucht zu definieren, welche Art der Beziehung @FrauRossi50 anstrebt, dass sie quasi eine besondere "Nähe-Beziehung" sucht im Alltag... es war mir aber überhaupt nicht bewusst, dass der Begriff "Symbiose" von einigen offenbar als negativ empfunden wird, denn für mich ist er das gar nicht. Ich wusste nicht, welche Lawine ich mit einem einzigen Wort loslösen würde...
 
  • #113
@*a_n_s_i_n* : Dann haben wir wunderbar beidseitig aneinander vorbeigeredet *Tränenlachsmiley*.

Ich hatte lediglich versucht zu definieren, welche Art der Beziehung @FrauRossi50 anstrebt, dass sie quasi eine besondere "Nähe-Beziehung" sucht im Alltag... es war mir aber überhaupt nicht bewusst, dass der Begriff "Symbiose" von einigen offenbar als negativ empfunden wird, denn für mich ist er das gar nicht. Ich wusste nicht, welche Lawine ich mit einem einzigen Wort loslösen würde...
Naja, eine "symbiotische Beziehung" IST für erwachsene Menschen etwas negatives. Und was @FrauRossi50 vermutlich sucht, ist ziemlich weit entfernt von etwa folgender Definition:

"In der Psychologie bezeichnet man als 'symbiotisch' eine intensive, wechselseitige Abhängigkeitsbeziehung zweier Menschen in einer Paarbeziehung. Bereits Erich Fromm definiert 1941 die psychologische Symbiose von Paaren als „Vereinigung eines individuellen Selbst mit einem anderen Selbst (oder mit irgendeiner anderen Macht außerhalb des eigenen Selbst) und zwar auf solche Weise, dass jeder dabei die Integrität seines Selbst verliert und beide in eine völlige Abhängigkeit voneinander geraten.“ (The Escape from Freedom, 1941)"

Das hat nichts mit hin und wieder gemeinsam übernachten und frühstücken zu tun ...
 
  • #114
es war mir aber überhaupt nicht bewusst, dass der Begriff "Symbiose" von einigen offenbar als negativ empfunden wird, denn für mich ist er das gar nicht. Ich wusste nicht, welche Lawine ich mit einem einzigen Wort loslösen würde...
Ja erstaunlich, die Erfahrung habe ich auch gemacht, dass dieser Begriff unterschiedliche Empfindungen und Bilder hervorruft.

Manchmal spricht mein Mann mit glänzenden Augen von ihm und mir als "Symbiose" und meint dies romantisch und positiv, aber mich gruselt der Begriff. Ich empfinde uns als zwei unabhängige Individuen, die gerne und freiwillig zusammen sind, weil wir uns lieben und gerne zusammen sind, aber sich nicht brauchen. Ich habe nicht das Gefühl, wir seien eine Einheit und aufeinander angewiesen. Wahrscheinlich hat er ein ganz anderes Nähe-Bedürfnis als ich und das macht mich dann traurig, dass ich so nicht fühlen kann und komme mir kalt vor. Obwohl mein Herz doch so voller Liebe für ihn ist. Ich brauche aber einfach mehr Abstand und Rückzug als er.
Und Abstand und Rückzug kriege ich sogar eher beim Zusammenwohnen, weil da jeder auch mal seinen Kram machen kann.
LAT gibt mir eher das Gefühl am Wochenende 24/7 aufeinander kleben zu müssen, während sich zu Hause die Arbeit stapelt und man keine Zeit mehr für seine Freunde hat.

@FrauRossi50 du scheinst auch nur auf Distanz-Menschen zu treffen, noch schlimmere als mich. Verbieg dich nicht wenn die Distanz dich unglücklich macht. Er ist nicht der Richtige für dich.
 
  • #115
Frau Rossi, ich bin ein Nähemensch. Eine Distanzfrau hätte ich nie als Partnerin in Erwägung gezogen.
Verbiege Dich nicht.

Nebensatz Frühstück trotz zusammen leben alleine. Ich frühstücke lang, Zeitung, Kaffee. Meine Frau nicht.
Nähe trotzdem.

Lange Familienessen abends kenne ich auch. Verwandtschaft. Schön, wenn alle da sind. Große Runde. Gesellig. Nah.

M, 56
 
  • #116
...ich habe nun nicht alles gelesen, aber mich stört spontan, dass Du Dich so anpassen willst, Die Männer wollen eine Beziehung nur so und so, also überlegst Du, ob Du das versuchen willst.....
Lese ich auch. Ein hohes Maß an Bedürftigkeit, daraus resultierend entsprechende Anpassungsbereitschaft. @FrauRossi50 ist vermutlich eher passiv, froh, wenn sich überhaupt ein Mann findet und damit letztlich ohne Anspruch.

Irgendwie jammert sie zwar, aber möchte nichts ändern. Nicht mal hier ernsthaft mitdiskutieren. In spätestens zwei Monaten kommt wieder ein Jammerausbruch ohne ernsthaften Veränderungswillen.
 
  • #117
Mein erster Gedanke ist: Finger weg.

Du bist über 50, solltest eigentlich gelernt haben, was für Typen das sind. Die Männer werden im Alter nicht verbindlicher.

Wir wissen nicht, was für eine Frau du bist, aber du solltest dir erstmal klar werden, was du im Leben willst. Auf unverbindlichen Partnerschaften liegt kein Segen und das müsste man weit vor dem 50. Lebensjahr schon bemerkt haben. Oder du willst deine restliche Zeit, vielleicht die nächsten 10 Jahre, noch mit viel unverbindlichen Sex verbringen, wovon du aber selbst auch nur was von hast, wenn du egoistisch im Bett bist bei solchen Männer.

Allerdings wirst du mal 60, Sex, Gesundheit und Optik, gehen den Bach runter, und stehst dann ohne liebevollen Partner an deiner Seite da.
Das Fundament, was Du heute aufbaust, begleitet dich später.

Ich weiß für mich, dass solche Affären nichts sind. Man bestreitet den Lebenskampf wieder alleine, niemand ist für einen in schweren Stunden da, du fühlst dich nach so einer "Beziehung" schlecht und abgewertet. Der Mann schenkt dir nicht. Du als Frau hast von sowas meist viel mehr Nachteile als ein Mann.
 
  • #118
Du bist über 50, solltest eigentlich gelernt haben, was für Typen das sind. Die Männer werden im Alter nicht verbindlicher.
Wozu auch? "Verbindlichkeit" an sich hat einen gewissen Wert in der Phase, in der man Familie gründet. Danach klingt für mich "Verbindlichkeit" immer nach einer nicht zu hinterfragenden Verpflichtung.
Ich habe eine Beziehung, weil es mir in dieser Beziehung gut geht. Natürlich bin ich alt genug, um zu wissen, dass nicht immer die Sonne scheint, aber bei ernsthaften Problemen brauche ich keine "Verpflichtung". Wozu auch, Frauen sind ja nicht von mir abhängig.
Auf unverbindlichen Partnerschaften liegt kein Segen und das müsste man weit vor dem 50. Lebensjahr schon bemerkt haben.
Was ist denn die "verbindliche Partnerschaft", die Du hier forderst? Woran machst Du die fest? An der Anzahl der gemeinsamen Frühstücke? Vielleicht ist die FS auch froh um
, was sich manche Frauen hier, die für Sex immer eine "verbindliche" Gegenleistung brauchen, nicht vorstellen können?
Allerdings wirst du mal 60, Sex, Gesundheit und Optik, gehen den Bach runter, und stehst dann ohne liebevollen Partner an deiner Seite da.
Das Fundament, was Du heute aufbaust, begleitet dich später.
Was soll unter zwei 50jährigen anders sein als unter zwei 60jährigen?

Letztlich muss die FS selbst wissen, was sie möchte. Und sie schreibt ja selbst
Noch vor ein paar Jahren hätte ich das ausgeschlossen, so eine Beziehung zu führen, aber mittlerweile hätte das schon einen Reiz.. Aber macht das überhaupt Sinn?
Ob sie also einen Sinn darin findet, ihr Leben grundsätzlich alleine zu verbringen, angereichert um ein paar nette Stunden ab und an, das lässt sich doch von außen gar nicht beurteilen. Bei den Frauen hier, die mit Beziehungen und Männern abgeschlossen haben, hinterfragt doch auch niemand den Sinn.

Das Problem von Männern und Frauen im mittleren Alter ist aus meiner Sicht grundsätzlich, dass einige auf beiden Seiten nicht mehr beziehungswillig oder-fähig sind. Mit denen und für die ist dann eben keine "verbindliche" Beziehung mehr möglich.
Die Frage ist für mich: die FS möchte offenbar eigentlich eher eine andere Art Beziehung. Warum findet sie keinen Mann, der das mit ihr möchte?
 
  • #119
Wozu auch? "Verbindlichkeit" an sich hat einen gewissen Wert in der Phase, in der man Familie gründet. Danach klingt für mich "Verbindlichkeit" immer nach einer nicht zu hinterfragenden Verpflichtung.
Verbindlichkeit scheint für einige ein Reizwort zu sein. Warum?

In geschäftlichen Angelegenheiten ist es zum Beispiel die Norm, verbindlich zu sein. Ich würde keine Geschäfte machen, mit jemanden, der nicht verbindlich ist, da mir das Risiko zu gross wäre, mein Geld zu verlieren.

Verbindlichkeit heisst für mich folgendes in einer Beziehung. Ich teile meinem Partner ehrlich meine Bedürfnisse und "Bedingungen" beziehungsmässig mit. Er macht dasselbe. Wir einigen uns auf gemeinsame Normen. In diesem Rahmen kann ich dann vertrauen. Dieser Rahmen deckt wahrscheinlich nicht alle meiner Bedürfnisse ab, ist also ein Kompromiss.

Dann gibt es für mich noch eine andere Art von Verbindlichkeit. Sie entsteht aus dem Erlebten mit dem Partner, seinen Handlungen, braucht also einen gewissen Zeitraum. Es gibt viele gute Schauspieler/innen. Ein Partner, der Anfangs nicht so viel Nähe zulassen kann, ist allenfalls verbindlicher als gefühlt anfangs, da er keine leere Versprechungen macht.
 
  • #120
Was soll unter zwei 50jährigen anders sein als unter zwei 60jährigen?
Als Mann scheinst du das nicht zu verstehen @Lebens_Lust .
Eine Frau mit 60 findet aufgrund ihres Alters noch weniger eine verbindliche gute Beziehung als ein Mann mit 60.
Männer wollen ja immer jüngere Frauen, da hat man als Frau im höheren Alter schlechte Karten.

Also wäre es gut wenn frau schon früher, also mit 40 oder 50 versucht eine tragende Beziehung aufzubauen.
Und auf unverbindliche Beziehungen, die im Grunde nur kurzzeitige Affären sind, haben wir Frauen eben keine Lust, egal welchen Alters.

Denn unverbindliches Rumgepoppe und Freizeitgestaltung finde ich auch noch mit 60. Aber es ist weitaus schwieriger jemanden zu finden, mit dem man auch sein Leben teilen mag - wenn es einem gut geht UND wenn es einem schlecht geht.
 
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