• #1

Neue Jobaussichten des Freundes - Umzug?

Hallo zusammen,

Mein Freund und ich sind nun 2 Jahre zusammen, leben seit 1.5 Jahren zusammen. Bis jetzt ist alles super, wir führen eine tolle Beziehung, das Zusammenleben ist problemlos. Natürlich gibt's mal Streitereien, aber das ist ja normal. Wir sind 25 und 27.

Nun hat er Interesse an einer neuen und spannenden Ausbildung. Diese geht 3 Jahre, zu dieser Zeit wäre er nur am Wochenende Zuhause. Damit könnte ich leben.
Allerdings müsste er wahrscheinlich nach der Ausbildung umziehen, Kanton wechseln, da dieser Beruf nur an gewissen Standorten ausgeübt werden kann.

Ich habe ihm schon mehrmals gesagt, dass ich hier bleiben möchte. Ich habe meine Pferde hier und gerade einen neuen tollen Job angefangen. Ein Umzug wäre allein wegen der Pferde schon relativ kompliziert, einen guten Stall zu finden ist echt nicht einfach. Zumal die aktuelle Stallbesitzerin gleichzeitig meine beste Freundin ist und das wie ein 2. Zuhause ist.

Für ihn überlege ich es mir natürlich - aber ich weiss nicht, ob ich so glücklich werden würde.

Es ist noch nichts definitiv... trotzdem habe ich grosse Angst, da ich ihn nicht verlieren möchte und mir eigentlich alles mit ihm vorstellen kann, Familie etc. Ich freue mich ja, wenn er einen Beruf findet, der ihm gefällt und motiviere ihn auch dazu. Aber zu welchem Preis? Ich bezweifle, dass er das alles so genau durchdacht hat. Dieser Job schränkt das Privatleben auch nach der Ausbildung extrem ein. Ich wäre wahrscheinlich gefühlt "Alleinerziehend".

War jemand schon mal in einer ähnlichen Situation? Wie kompromissbereit sollte ich hier sein?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
"gefühlt alleinerziehend" könntest du auch in einer Fernbeziehung sein. Dazu musst du ihm nicht hinterher ziehen. An deinem jetzigen Wohnort hättest du wenigsten deine anderen Sozialkontakte.

Hast du dich schon gefragt, ob ihm die Beziehung wichtig ist? Für ihn ist es wohl kein Problem, einen Job anzunehmen, bei dem er nicht in deiner Nähe wohnen kann.
 
  • #3

Ich könnte nur so kompromissbereit sein, dass ich dabei glücklich bleiben kann, unabhängig von ihm.

Mir ist auch mein Umfeld wichtig, meine Stadt, meine Freunde, meine Familie und ein Job, bei dem ich mich wohlfühle. Das sind viele Komponenten die mein Leben ausmachen, die ich nicht gleichzeitig alle zugunsten einer anderen Komponente (Beziehung) aufgeben würde. Und schon gar nicht ohne irgendwelche Not.

Du hast dies alles bei dir. Er hat offenbar nichts zu verlieren ausser dich. Und du müsstest dafür wirklich alles aufgeben, was du hast während er nur über etwas sinniert, was sein könnte.

Wäre ich an deiner Stelle würde ich ihm mitteilen dass ich seine Pläne nicht mittragen will.

Er muss ja letztlich auch wissen, was ihm wichtiger ist.
 
  • #4
Hi,
Ein wenig schade finde ich, dass du dich um noch ungelegte Eier zu viele Gedanken machst, es sieht ein wenig nach Vogel-Strauß-Taktik aus.
Erstmal dauert so eine Ausbildung ja ein Weilchen - welche Ausbildung wäre das denn? Dann kann so viel passieren, wer weiß, ob ihr dann noch zusammen seid, es wäre echt schade, wenn er sich seine Zukunft so verbauen würde. Welche Alternativen gäbe es denn für ihn, die hinreichend attraktiv sind?
Dann finde ich persönlich, dass man gerade in jungen Jahren flexibler sein sollte. Es würde deinen Horizont sehr erweitern, einmal woanders zu leben ich denke immer, wer immer nur an einem Fleck lebte, kennt einfach viel weniger vom Leben, musste sich nie selbst etwas aufbauen, was die Persönlichkeit ausbauen würde.
Freunde ziehen mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann weg bzw . durch deren und die eigene Familiengründung verschiebt sich die Relevanz und die Häufigkeit der Treffen, das wirst du wohl ab Mitte 30 merken.
Pferde - naja, das sind alles bewältigbare Themen, das halte ich alles für vorgeschobene Argumente aus einer diffusen Angst heraus.
Ein Umzug wäre allein wegen der Pferde schon relativ kompliziert, einen guten Stall zu finden ist echt nicht einfach.
Nicht einfach, aber man kann alles schaffen, dieser Punkt ist doch keine Rocket Science.

Dir würde mehr Offenheit im Leben guttun. Ich habe sooo oft gesehen, dass viele Dinge am Anfang schwer wirkten, und teilweise gibt es auch Momente, wo man an sich zweifelt, aber Umzüge mit dem Partner gehören eher zu den Dingen, die schon sehr viele Leute vor dir bewältigt haben, warum solltest du das nicht schaffen? Du bist doch noch jung und hast nicht viel zu verlieren. Hast du erst mal eine Familie, sieht das schon anders aus, dann denkst du vielleicht mal, was wäre, wenn ich damals mal aus meinem Kaff herausgekommen wäre? Ich finde Persönlichkeitsentwicklung mehr wert als Bewahrung des Heimatgefühls, aber da ist jeder anders.

Auch du wirst irgendwann mal deinen Job wechseln und sehen, dass es nicht nur den einen tollen Job gibt, genau wie auch jeder Wohnort tolle Eigenheiten haben kann, die einem von fern nicht bewusst sind.

Ich bin mit 19 von zu Hause ausgezogen 600km weit, obwohl ich meine Familie sehr mag, einfach weil ich finde, dass man seine Komfortzone verlassen sollte, um voranzukommen. Wie Goethe sagte, nur wer eine andere Sprache lernt, weiß wirklich etwas über seine eigene - das Gleiche gilt für Job, Wohnort, Partner. Wer nur eins kennt, kennt dies nicht gut.

Also, nimm bitte deinem Freund nicht Lebenschancen aus egoistischen Gründen und Angst.

w35
 
  • #5
Ich freue mich ja, wenn er einen Beruf findet, der ihm gefällt und motiviere ihn auch dazu. Aber zu welchem Preis? Ich bezweifle, dass er das alles so genau durchdacht hat. Dieser Job schränkt das Privatleben auch nach der Ausbildung extrem ein. Ich wäre wahrscheinlich gefühlt "Alleinerziehend".
War jemand schon mal in einer ähnlichen Situation? Wie kompromissbereit sollte ich hier sein?
Dein Fall gibt es zu abertausenden da bist du nicht alleine, ich kenne hunderte solche Fälle, allein schon durch meinen Job und 99,99% sind alles solche Beziehungen auseinander gegangen, weil man sich dadurch auseinander lebt, heißt aber nicht, dass wenn du zu ihm ziehen würdest, dass die Beziehung hält.
Beziehungen werden erst dann geprüft, indem sie gefordert werden, in deinem Fall würde ich unter keinen Umständen alles aufgeben wo du jetzt bist, bei dir. Und auch deshalb nicht, weil er auf dich, auf deine Situation auch keine Rücksicht nimmt, warum sollst du dann auf seine Situation Rücksicht nehmen, das ist ein ungleiches Spiel, diese Waage ist nicht in Balance, nicht im Gleichgewicht. Dazu kommt , das ist wieder einmal ganz typisch Frau, dass du ihm noch zuredest von dir weg zu gehen!? Das machen Männer wohl kaum nicht!
 
  • #6
Du hast eine Menge, das Du aufgeben müsstest. Ihr seid noch recht jung, er ist gerade dabei, sich zu "entpuppen", was nicht im negativen Sinn gemeint ist. Sein Weg geht jetzt dahin, wo er hin will. Du bist anscheinend schon angekommen. Ich würde es nicht alles aufgeben für ihn, weil sowas nicht funktioniert, wenn man nicht flexibel ist. Du sitzt nachher gefühlt (oder sogar wirklich) allein da und er hat seinen Spaß mit seiner Selbstverwirklichung. Es geht mir nicht um Missgunst, sondern darum, dass der, der was aufgibt und der Beziehung "hinterherhechelt", immer unbewusst erwartet, dass er dafür zum Lohn auch glücklich ist in der Beziehung, also der Partner sich besonders anstrengt, dass er einen Ausgleich für das Opfer schafft. Sowas funktioniert NIE. Es ist doch schon zu sehen, dass er für seine privaten Ziele bereit ist, der Bez. irgendwelche Lasten aufzuerlegen.

Natürlich kann man seinem Partner keine Steine in den Weg legen, damit er sich nicht entfalten kann und immer alles so bleibt, wie es ist. Aber das gilt auch umgekehrt, dass man eben bestimmte Berufe nicht machen kann, wenn man an der Beziehung hängt. Es kann nicht sein, dass sich nur einer einen Kopf drum macht, wie das mit der Beziehung weitergehen soll, wenn der andere so viel Veränderung und Unruhe hineinbringt.

Er MUSS das jetzt machen, sonst wird er unglücklich im Leben. Du MUSST auf Dich und Deine Bedürfnisse gucken und darfst nicht die Beziehung als das Wichtigste empfinden, sonst wirst Du unglücklich. Die tollen Eigenschaften, die er als Mann hat, wirst Du nachher nicht merken, wenn er voller Elan seinem Job nachgeht und kaum zu Hause ist.

Er ist noch nicht mal in der Ausbildung. Der schwierige Punkt hier ist wohl, dass Du, falls er sich auf den Weg begibt, unterschwellig das Gefühl kriegen könntest, es ist sowieso irgendwann zu Ende, also ziehst Du Energie raus. Die Beziehung ist nicht mehr so unbeschwert, langsam schleicht sich das Sinnlosigkeitsgefühl ein und das Damoklesschwert beschwert die Gesamtsituation. Dann gibt es noch eine Weile Leblosigkeit, jeder beharrt auf seinem Standpunkt, weil er nicht anders kann, sonst würde er todunglücklich.
So kenn ich das.
Aber warte doch erstmal, ob er sie überhaupt anfängt. Wenn ihr dann Fernbeziehung nicht könnt, weil die Fahrerei irgendwann nervt oder nicht geht, weil Du zu wenig Zeit hast wegen der Pferde, er zu wenig Zeit hat, weil er lernen muss oder am WE schläft, weil ihn alles so auslaugt, wenn einer sich einsam fühlt und vom anderen erwartet, dass er das ändert, erledigt sich die Beziehung von allein.
Vielleicht gefällt ihm die Ausbildung nicht, vielleicht schafft er sie nicht, vielleicht ist eure Beziehung auch als Fernbeziehung gut, so dass er sich auch auf Dich zubewegt, statt Dich vor die Wahl zu stellen. Das ist aber alles noch weit in der Ferne.
 
  • #7
Wieso, sie ist doch nicht un-offen. Wenn einer für Veränderung nicht offen ist, ist das für mich jemand, der im vertrauten Elend lieber verharrt. Aber wenn in meinem Leben alles gut ist, warum sollte ich dann was ändern?

Ein Mann, der mal eben locker Fernbeziehung für die Beziehung gut findet, hat garantiert nicht die Beziehung in seinem Lebensmittelpunkt, sondern passt die Beziehung seinen Wünschen an. So sollte sie das auch machen, wenn sie noch ein Leben neben der Beziehung hat. Für mich funktioniert Beziehung nur dann gut, wenn sie für beide den gleichen Stellenwert hat, also beide bereit sind, auf Gleichwertiges zu verzichten für die Beziehung.
 
  • #8
Liebe FS,

ich denke, ihr werdet euch in der Mitte treffen und einen Kompromiss finden müssen. Dir sind einige Dinge wichtig und deinem Freund ebenso. Beziehung bedeutet Wandel, Wachstum und gemeinsam Lösungen finden.

DU kannst dir alles mit ihm vorstellen, Kinder etc.pp. und er, gibt es ein WIR bei euch Zweibeiden? Was stellt sich dein Freund vor, kann/darf er sich was vorstellen? Schließlich hast du ihm mehrfach gesagt, dass du an diesem Wohnort mit Pferd und Gedöns bleiben möchtest. Er hat sich also danach zu richten, ansonsten zweifelst du an seiner Liebe? Was machst du mit deinen Pferdchen, wenn Kinder da sind, erhoffst du dir die Verfügbarkeit deines Freundes, damit du weiter alles ausleben kannst, wonach dir ist?

Schau dir das doch mal aus einer anderen Perspektive an. Da ist ein Mann, der zielstrebig, beruflich weiterkommen möchte und bringt Opfer. Wenn ihr zusammen eine Familie aufbauen wollt, partizipierst du doch auch davon, meinst du nicht auch?
Wenn deine Liebe groß genug ist, dann bist du auch glücklich mit Kompromissen, einem Wandel, der vielleicht ein noch größeres Potenzial zum Glücklichsein birgt.
 
  • #9
Es muss für beide passen, danach klingt es hier nicht. Heute leider manchmal ein schwieriger Balanceakt.
Pferde sollten dafür keine große Rolle spielen, die leben überall. Dein Beruf und Dein Umfeld schon und gemeinsame Pläne natürlich auch.
 
  • #10
Natürlich soll er die Ausbildung machen, du kannst doch nicht erwarten, dass er sich nicht weiter bildet nur weil du Pferde hast.
Die Ausbildung geht ewig, wer weiß was bis dahin passiert?
Es kann ihm doch nicht gefallen oder er passt dem Chef nicht, du oder er lernt jemand kennen usw.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #11
Danke für eure Antworten! :)

Ich möchte ihm bestimmt keine Steine in den Weg legen. Und werde ihm auch nicht versuchen die Ausbildung auszureden.

Aber wieso sollte ich alles aufgeben und hinschmeissen? Da muss es doch eine goldene Mitte geben. Umgekehrt erwarte ich auch nicht dass er für mich auswandert oder so.

Betreffend der Pferde, das ist ein anderes Thema. In dem Stall die sie jetzt sind, kann ich theoretisch ein Jahr ausfallen (Kinder etc.) und sie sind bestens versorgt. Das ist so in fast keinem Stall gegeben.
Es ist nicht so, dass er momentan alles akzeptiert und ich mein Leben schön weiterlebe. Ich habe bedeutend weniger Zeit für meine Pferde seit ich mit ihm zusammen bin und das ist ok.

Er geht am Wochenende an einen Infotag... danach werden wir bestimmt nochmals zusammen reden. Ich muss ihn halt mal klar fragen, was er in seiner Zukunft erreichen will. Familie mit Haus, das war bis jetzt immer sein Ziel.

Aber es ist genauso wie @void es beschreibt - ich kenne mich und würde mich zurückziehen, wenn ich merke, dass es zu Ende geht. Deshalb will ich mir das alles bereits vorher überlegen.
 
  • #12
Der Autor des Buches "Men don´t love woman like you" sagt genau zu dieser Situation etwas, und zwar ganz deutlich.

Du als Frau fühlst dich wohl mit ihm und planst schon eure gemeinsame Zukunft, wie du schreibst wünscht du dir auch Kinder mit ihm. Für ihn taucht jetzt aber plötzlich eine neue Joboption am Horizont auf, und seine erste Reaktion ist: "Ich gehe in eine andere Stadt/ ins Ausland! Was ist mit dir?"

Allein an dieser Reaktion erkennst du, dass die meisten Männer völlig andere Zukunftsvorstellungen haben, wie du zum Beispiel. Im Gegensatz zu dir ist in seiner Wunschkiste für die Zukunft das Wort "Liebe" nicht enthalten. Betrachte die Aktion mal etwas genauer:

Er weiß dass du da, wo du jetzt bist, nicht so einfach weg kannst. Er hat nun also die Wahl zwischen dir und seiner Karriere. Und er hat seiner Karriere den Vortritt gegeben.

Und du? Du sollst jetzt deinen tollen neuen Job, deine Tiere, die dich wahrscheinlich genauso über alles lieben wie du sie, und die Nähe zu deiner besten Freundin aufgeben? Wofür denn? Überlege dir ganz genau, ob du dieses Opfer bereit bist zu bringen. Er hat dich/euch durch sein Handeln in diese Situation gebracht. Ihn kostet es nichts, er möchte bei der Situation gewinnen. Ob du dabei aber jede Menge verlierst ist ihm egal. Dieser Mann hat keine Angst, dich zu verlieren, schreib dir das hinter die Ohren und denk darüber nach.

Klar wird er versuchen dich zu überreden, mit zu kommen. Natürlich, die Situation ist neu für ihn, natürlich hat er auch ein wenig Angst. Aber wenn er sich einmal eingelebt hat, wird er dich dann noch brauchen?

Frauen die für Männer umziehen sind so gewöhnlich wie der blaue Himmel oder wie Sand am Meer. Ich würde diese Situation nur antreten wenn für mich auch etwas dabei herausspringt. Ein besser bezahlten Job, eine noch coolere Stadt oder die Möglichkeit, eine neue Sprache zu lernen. Ansonsten nein danke.
 
  • #13
Ich würde grundsätzlich nicht mit einem Mann, mit dem ich nicht verheiratet bin, irgendwo hingehen, weil ER sich beruflich verwirklichen will.
DU könntest dir in Zukunft mehr vorstellen wie Heirat, Kinder usw. Und ER? Hat er sich dazu mal geäußert? Oder ist für ihn die einfache und leichte Lösung die Fernbeziehung von drei Jahren? Und währenddessen und ggfs. danach mal schauen? Irgendwie, irgendwann?
Du bist an deinem jetzigen Wohnort gut eingerichtet und eingebunden. Das würde ich nicht so ohne weiteres aufgeben. Deine Pferde sind dir wichtig und der Stall ist ein Glücksfall.
Ich freue mich ja, wenn er einen Beruf findet, der ihm gefällt und motiviere ihn auch dazu.
Das mit dem Motivieren würde ich nicht tun. Wozu willst du ihm einen Freischein geben, wenn dich das Ganze belastet? Wenn er geht, sollte er damit rechnen, dass dies auch für ihn und für die Beziehung Konsequenzen bedeuten kann.
Er wird seine Prioritäten schon setzen.
Du musst nicht alles unterstützen und mittragen. Insbesondere nicht, wenn du nur Unsicherheiten und Nachteile dadurch hast.
 
  • #14
Nun, umgekehrt würde ich einer Frau auch raten, sie soll sich um ihre Ausbildung und ihren Beruf kümmern - das ist die Basis für das ganze Leben.
Gehen diese Ziele mit diesem Partner, ist es prima, ansonsten hat der Beruf die Priorität.

Wenn hier der Mann fragen würde, kämen die Antworten, es passt nicht.
Sie gönnt es Dir nicht.
Warum sind Ihre Pferde wichtiger?
Liebt sie Dich nicht ausreichend.

Wartet doch mal ab, was sich entwickelt - und vielleicht wird dann Weggehen doch eine Option.
Oder Du trennst Dich, weil Eure Zukunftsvorstellungen nicht kompatibel sind.

Was wurde hier mal einem Mann der Kopf abgerissen, weil er sich in seiner Heimat verwurzelt fühlt...

Es geht nicht um Wertigkeit, es geht nur darum, ob Ihr gemeinsame Zukunftsvisionen habt.
Wenn das bei wesentlichen Punkten nicht passt, trägt die Liebe nicht.
Der künftige Lebensort kann ein Kriterium sein.

W,49
 
  • #15
Ich motiviere ihn dazu einen Beruf zu finden, der ihm gefällt da er momentan nicht zufrieden ist. Möchte ja auch keinen frustrierten Mann Zuhause.

Er hat auch noch andere Berufe in Aussicht, es ist noch nichts fix.
Ich bin nunmal erschrocken, da er mir diese Ausbildung richtig erklärt hat und ich erst da realisiert habe, was das für mich bedeutet.
Es kommt wie es kommt :) Mein Gefühl ist jetzt gerade gut, ich denke wir finden einen Weg.

Und ja, er hat schon mehrmals geäussert dass er sich eine Familie wünscht. Und seine Freunde sagen mir (ohne Nachfrage von mir), dass es für ihn bereits klar ist, dass sehr wahrscheinlich ich DIE bin.
 
  • #16
Nun, umgekehrt würde ich einer Frau auch raten, sie soll sich um ihre Ausbildung und ihren Beruf kümmern - das ist die Basis für das ganze Leben.
Klar. Ich würde dem Mann auch nicht raten, diese Ausbildung nicht zu versuchen. Für ihn gilt aber genauso das, wie es auch für die FS gilt: Um die Basis ihres eigenen Lebens kümmern.

Ich seh nicht, dass mit zweierlei Maß gemessen wird, falls Du darauf hinaus wolltest.
Wenn hier der Mann fragen würde, kämen die Antworten, es passt nicht
Diese Antwort kam eigentlich auch von mir an sie, aber er hat die Ausbildung ja nun noch nicht mal angefangen.

Interessant zu sehen ist doch aber, wie er seine Prioritäten setzt. Davon sollte sie sich ne Scheibe abschneiden und selbst auch nicht die Beziehung und Mann an erste Stelle setzen und ihr Leben verändern, obwohl sie das nicht will.

Ich denke, es liegt einfach auch am Alter und der Fruchtbarkeitsphase. Wenn eine Frau genauso eine Natur wie ein Mann hätte, würde sie bei Kinderwunsch nicht mit Anfang/Mitte Zwanzig anfangen zu planen und feste Pläne zu schmieden, sondern sich überlegen, was für sie OHNE Partner wichtig ist im Leben, wo sie mal hin will im Berufsleben usw.. Das Ernstnehmen der Partnerschaft ist ganz anders als beim Mann, der alle Zeit der Welt hat mit dem Festlegen seines Lebensweges. Oder das denkt, aber es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass er mit Ende 30 vielleicht anfangen kann, an Heirat und Kinder zu denken.
Nichtsdestotrotz gibt es ja auch Männer, die mit Ende 20 schon Frau und Kinder wollen und bereit sind, sich aufs Ankommen zu konzentrieren und nicht auf "welchen Weg nehm ich denn nur". Oder auch schon ne Ausbildung gemacht haben und den Weg weiterschreiten.
 
Top