• #1

Neuer Freund ist ein Kopfmensch

Wunderschönen guten Tag,

diese Sache macht mir wirklich zu schaffen, vielleicht kann mir ja jemand helfen.

Seit 3 Monaten treffe ich mich mit einem Mann. Wir sehen uns nur am Wochenende und haben zwei mal miteinander geschlafen. Dabei ist das Gefühl miteinander wirklich schön - Wir sind sehr verliebt in einander und die gemeinsame Zeit immer eine tolle Zeit.

Nur im Bett klappt es nicht ganz so wie ich es mir wünsche. Zum einen hat mein Freund manchmal Schwierigkeiten eine Errektion aufrecht zu erhalten, zum anderen ist er ein extrem kontrollierter Kopfmensch, und zu guter letzt ist sein kleiner Freund auch nicht der größte.

Viele Frauen kennen wohl das Problem dass ihr Freund zu früh kommt oder ähnliches aber meiner kommt *überhaupt nicht*. Wenn er sich selbst befriedigt dann klappt es, aber mit mir nicht.

Ich bin mir sehr sicher dass er den Sex mit mir genießt, aber bevor er zum Orgasmus kommt hört er auf mich zu penetrieren bzw. bittet mich beim Oralsex aufzuhören.

Ich habe einfach das Gefühl dass er überhaupt nicht wirklich er selbst ist beim Sex, sich nicht gehen lässt sondern total kontrolliert und kognitiv gesteuert agiert.
Als ich ihn darauf angesprochen habe, hat er mir zugestimmt.

Er macht beim Sex im Prinzip was ich von ihm will - und achtet auch auf Kleinigkeiten in meinem Verhalten bzw. was ich äußere. Das Problem ist: Ich will dass er macht was er will. Ich muss dazu sagen ich bin beim Sex eher devot - Ich lasse mich jetzt nicht fesseln und auspeitschen aber mag es schon wenn der Mann weiß was er will und die Führung übernimmt.

Ich brauche das um mich fallen zu lassen.

Er zeigte sich überrascht über meine Art beim Sex... aber ob er damit ein Problem hat, hat er nicht gesagt.


lg

LegendaryCherry, W26
 
G

Gast

Gast
  • #2
und zu guter letzt ist sein kleiner Freund auch nicht der größte.

Grundlegend ändern wird sich die Persönlichkeit nicht. Das steht fest.
Interessant finde ich eher, dass mittlerweile 26-Jährige sich einer "Elite" zugehörig fühlen (was haben diese eigentlich bisher leisten können?).
Gleichzeitig scheint die Penisgröße für Frauen unter 25 eine erhebliche Rolle zu spielen. Will sagen. Außer groß bis riesig ist alles "unästhetisch": Schlagwort: Pornogeneration.
Ob ihr viel Spaß zusammen haben werdet, bezweifle ich.
 
  • #3
Nur im Bett klappt es nicht ganz so wie ich es mir wünsche. Zum einen hat mein Freund manchmal Schwierigkeiten eine Errektion aufrecht zu erhalten, zum anderen ist er ein extrem kontrollierter Kopfmensch, und zu guter letzt ist sein kleiner Freund auch nicht der größte.
Viele Frauen kennen wohl das Problem dass ihr Freund zu früh kommt oder ähnliches aber meiner kommt *überhaupt nicht*. Wenn er sich selbst befriedigt dann klappt es, aber mit mir nicht.
Ja, mir ist klar, dass Sex nicht unbedingt klappen muss, wenn man verliebt ist, im Gegensatz zu ein paar nai***Frauen hier die anderer Meinung sein wollen, sollen sie ihre Meinung weiterhin für sich behalten! Ihr seid auf dem Gebiet Sexualität nicht kompatibel, es wird sehr wahrscheinlich so bleiben, sehr wahrscheinlich sogar eher noch schlimmer werden, mach dich gefasst! Ich habe und würde immer wieder eine Beziehung sofort beenden, wenn ich auf sexueller Ebene nicht die Befriedigung erreiche, die ich mir vorstelle und Punkt. Habe genügend Erfahrung, dass ich das so schreiben kann! Einige emanzip. Frauen von hier versuchen uns was anderes manipulativ mitzuteilen, z.B. es wird schon noch werden usf usf. was aber nicht stimmt! So wie es ist, so ist es und wird nur noch schlimmer!
 
G

Gast

Gast
  • #4
Ich hatte mal einen Mann mit denselben Problemen. Ihmzufolge lag es an schlechten Vorerfahrungen. Ich denke aber, dass ich durchaus einen Anteil hatte, denn ich konnte keine Leidenschaft zeigen. Wir haben uns mit unserer Gehemmtheit gegenseitig angesteckt.

Woran es bei deinem Freund liegt, darüber kann man hier natürlich nur spekulieren. Ein paar Punkte sind mir allerdings aufgefallen.

1.
Ihr hattet erst zweimal Sex. Vielleicht braucht er Zeit, um so richtig aufzutauen. Es könnte auch sein, dass er wenig oder gar keine sexuelle Erfahrung hat.

2.
Du schreibst:

Ich will dass er macht was er will. Ich muss dazu sagen ich bin beim Sex eher devot - Ich lasse mich jetzt nicht fesseln und auspeitschen aber mag es schon wenn der Mann weiß was er will und die Führung übernimmt.

Ich brauche das um mich fallen zu lassen.

So geht es vielen Menschen. Die devote Rolle ist recht bequem. An ein dominantes Gegenüber kann man Verantwortung abgeben - klar fällt es da leicht, den Kopf auszuschalten. Nun ist aber dein Freund auch nur ein Mensch. Du beklagst, dass er nicht abschaltet. Doch wie soll er das können, wenn du die Verantwortung für euren Sex zum Großteil auf ihn überträgt? Vielleicht ist dir nicht bewusst, in welches Dilemma deine Erwartungshaltung ihn bringt. Er soll machen, was er will - aber es soll dir natürlich auch gefallen. Nachfragen darf er aber nicht, weil das nicht dominant wäre. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen: dieses "Mach mit mir was du willst!" ist als aktiver Part Schwerstarbeit, wenn man nicht die entsprechende Veranlagung hat. Mit abschalten ist da nix. An diese Art von Sex muss man sich rantasten; und man sollte auf jeden Fall gewisse Grenzen vorher besprechen. Und manchem Mann liegt die dominante Rolle einfach nicht. Dann bringt es nichts, ihn da reindrängen zu wollen. Ich vermute, dass dein Freund selbst devot veranlagt ist, möchte dich aber nicht total entmutigen. Schließlich steht ihr noch ganz am Anfang.

Für konkrete Tipps bräuchte man mehr Infos. Hast du ihn mal nach SEINEN Wünschen gefragt? Wer macht bei euch wie den Anfang? Wie ist das Ambiente? Wie bringst du dich selbst ein? Wie vermittelst du ihm, was du willst? Wer dominiert werden will, muss sich devot verhalten. Sexuell devote Menschen bringen ihre Wünsche aber paradoxerweise oft sehr fordernd rüber. Das trägt dann nicht dazu bei, das dominante Potential des Gegenübers zu aktivieren.
 
  • #5
was wenn er Dich einfach liebt und vielleicht sogar vor den Traualtar schleppen will - irgendwann ?

Der Kopf sagt dann "mach bloß nichts falsches" und "geh nicht zu forsch vor" und "mach lieber zu wenig als daß du sie unter Druck setzt" und "achte auf ihre signale"

Dann bist schnell bei dem Problem das Du beschreibst. Er schaltet nicht ab sondern achtet drauf, daß das Wesen an seiner Seite auf Händen getragen wird. Geh mal davon aus, daß - wenn er z. B. Deine Arme streichelt - er *mit dem Kopf* genau analysiert ob es Dich mehr oder weniger erregt bzw. ob es Dir gefällt.

Daß dann nicht wirklich bei ihm Erregung raus kommt ist klar. Nur ist sein Dilemma daß er Dich so gerade nicht irgendwann vor den Traualtat bekommt.
 
  • #6
Ihr hattet zweimal Sex. Vielleicht sind das Anfangsschwierigkeiten?
Ich bin kein Verfechter von vorschnellem Sex. Auch nicht mit 26 Jahren.
Vielleicht ist das der Knackpunkt. Er hatte Sex mit Dir und wollte eher noch warten, bis Ihr Euch besser kennt. Nun kann er nicht abschalten und ist in der Rolle des Beobachters, um nichts falsch zu machen. Natürlich ist da der Kopf nicht frei und er kann sich nicht fallen lassen.Je mehr Du das ansprichst, umso mehr wird er sich bemühen abschalten zu können. Das Ergebnis wird bleiben.
Nimm doch mal den Sex da raus. Lasst es einfach für eine Weile und macht es nicht zum Hauptthema. Dann überlass ihm die Initiative. Dränge und diskutiere nicht. Ist es nur eine Blockade, wird sich das legen.
 
  • #7
Ich denke auch, das ganze ist zu verkrampt und schlicht und einfach unkompatibel. Das wird auch nciht besser werden.
 
G

Gast

Gast
  • #8
Hallo FS,
das wird nicht besser, entweder er kann u. will sich auf dich einlassen oder nicht. Ich hatte auch mal so einen Fall, erst wurde mir vorgemacht er hätte negative Erfahrungen aus seiner letzten Bez., angeblich musste er immer "funktionieren". Dies Bez. lag aber schon drei Jahre zurück, als wir uns kennen lernten.

Im Nachhinein stellte sich dann raus, dass er mit s. g. "normalen Frauen" keine sexuelle Beziehung mehr aufnehmen konnte.

Da er in seiner Singlezeit zu viel "nachgeholt" hatte in Form v. Nachtleben im Rotlicht Milleu in Rio, Thailand, Reeperbahn usw..., Ich wurde von ihm ganz massiv ausgebremst, er lies nur eine Stellung zu und die auch sehr verkrampft. Alles andere wurde von ihm geblockt, ich durfte bei ihm nicht mal Reizwäsche tragen, aber in der anderen Szene drehte er auf und war ein ganz anderer Typ "Mann"... das ganze Ausmaß seiner "Veranlagung" kam raus, weil er zu ungewöhnlichen Uhrzeiten hinter meinem Rücken aktiv war.

Er sagte zum Ende unserer Beziehung ( hielt nur ein Jahr), diese Single Zeit hätte ihn "verdorben". Das war eine sehr bittere Erfahrung für mich, die ich so nicht mehr brauch, vom verlorenen Vertrauen mal abgesehen.
 
  • #9
Eindeutig - ihr seid nicht kompatibel.

Dann setz ich noch einen drauf.
Er fährt nicht wirklich auf Dich ab, er will wohl Kontakt, sehnt sich nach Nähe aber Du bist nicht die Superfrau für ihn.

Du bist eine Notlösung in einsamen oder Singlezeiten - lieber die als garkeine und so macht er beim Sex mit, weil er wohl nicht zicken oder Angst hat diese Zweckbeziehung (3 Monate ist ja nix) dann zu verlieren.

Im Grunde scheint die FS immer die aktivere zu sein, er der passive, sorry kommt meiner Bestätigung sehr nahe. Er macht es unter "Druck".

Die FS sollte diesen Kerl ziehen lassen oder sich zwanghaftem Sex weiterhin frustrierend aussetzen.
 
M

Mooseba

Gast
  • #10
Sei doch froh. Du hast einen erwachsenen Mann abbekommen.
 
  • #11
@#4

Das ist ein wirklich guter Punkt, danke dafür.

@#3

Danke auch dir für deine ausführliche Antwort :)

Ja, ich habe ihn gefragt was er will. Er antwortete dass er sich schon eine devote Partnerin wünscht, aber dass das bei mir im Bett wirklich *so* ausgeprägt ist, habe ihn überrascht.
Das Ambiente war immer romantisch, liebevoll. Wir haben gemeinsam Zeit verbracht und lagen anschließend beieinander.
Wenn ich so reflektiere fällt mir auch auf, dass ich ihn bei mindestens zwei Situationen zurück gewiesen habe obwohl er leidenschaftlicher und dominanter auftrat.
Allerdings war das jeweils wenn ich geradewegs bei ihm in der Wohnung ankam. Es ist mir klar dass er wohl auf mich wartet und schon heiß ist, aber ich war schließlich noch unterwegs und bin daher nicht direkt auf Sex aus.

"Wie vermittelst du ihm, was du willst? Wer dominiert werden will, muss sich devot verhalten."
Interessant dass du das ansprichst. Ich habe fast immer mit Mimik und Gestik meine Wünsche kommuniziert - und diese nur ausgesprochen wenn ich das Gefühl hatte er versteht mich auf andere Weise nicht. Ich bin normalerweise auch sehr selbstbewusst und schlagfertig - und er hat mir schon mehrmals gesagt dass er das an mir sehr mag.

Ich hatte auch schon das Gefühl dass er eher devot bzw. nicht unbedingt dominant ist oder sein will, was er aber verneint hat.

lg

LC
 
G

Gast

Gast
  • #12
Wunderschönen guten Tag,

Ich bin mir sehr sicher dass er den Sex mit mir genießt, aber bevor er zum Orgasmus kommt hört er auf mich zu penetrieren bzw. bittet mich beim Oralsex aufzuhören.

Hallo liebe LegendaryCherry,

EINFACH WEITERMACHEN und gucken, was passiert. Dann bist du eben mal die Dominante. Notfalls mit einem Gläschen Wein.

Ihr wart zudem erst zweimal zusammen im Bett. Warte ab. Alternativ 69, so spürt Ihr Euch beide sehr intensiv und bekommt ein Gefühl füreinander. Er wird dann auch nicht "aufhören" wollen.

Es könnte sein, dass er weniger Erfahrung hat als du oder lange keinen Sex mehr hatte und erstmal auftauen muss. Auch da brettert man nicht sofort los. Gib dem Mann Zeit.

An der Größe kannst du nichts ändern, aber wenn er ein gutes Gefühl für dich entwickelt hat, weiß er, wie du stimuliert werden möchtest und dann kann es auch sehr schön sein. Für zumindest eine Praktik ist es zudem ein Vorteil ;)
 
G

Gast

Gast
  • #13
Ich glaub nicht, dass das Problem bei dir liegt. Er kann sich aus welchen Gründen auch immer, nicht fallen lassen. Das er nicht beim Sex kommen kann, find ich schon mal schwierig. Du solltest dir auf keinen Fall irgendwelche Schuhe anziehen oder dich für ihn zurechtbiegen. Wenns auf Dauer nicht klappt...seid ihr nicht kompatibel.
 
  • #14
Kann sein, dass dein Freund auch devot ist, wie hier schon jemand vermutet hat. Das wenige, das du sagst, könnte darauf hindeuten, aber es scheint mir etwas weit hergeholt.
Was es auch immer bei ihm ist ( es könnte auch wie bei Apfeldieb sein, dass es ihm zu schnell geht, er aber mitmacht, weil er denkt, du erwartest den Sex von ihm ), jedenfalls gefällt dir nicht, was sich in eurem Bett abspielt.

Dominant dürfte er jedenfalls nicht sein, das hättest du sicher schon mitbekommen. Und daran wird sich wohl eher nichts ändern, was meinst du ?
Somit schlage ich vor, dass du entweder das genießt, was ihr habt oder dass du dir einen anderen Mann suchst.

Versuche es mal in der BDSM-Szene.
Leider findest du Namen des markführenden Portals nicht bei google, das ist dort gesperrt. Und ich darf es hier sicher nicht nennen. Ich hoffe, du findest es trotzdem.
Und dann suche gezielt nach dominanten Männern, in deren Profil NICHT 'sadistisch' steht. Noch besser, wenn er in seinem Text explizit sagt, dass er kein Sadist sei.
Dann hat er nämlich mit körperlicher Gewalt nichts am Hut.
Und mit so einem Mann könntest du glücklich werden.
Als 26-jährige submissive Frau wirst du sehr viel Auswahl haben.

Viel Erfolg :)
 
G

Gast

Gast
  • #15
Meine Güte, malt doch hier nicht gleich den Teufel an die Wand, von wegen "das wird nix mehr". Sie hatten bis jetzt 2 (!!!) Mal Sex, wenn ich die FS richtig verstehe.

Hab ein bisschen Geduld mit ihm, FS! Du scheinst sexuell erfahren zu sein - dann solltest du doch wissen, dass sich der Sex manchmal erst einspielen muss. Und es gibt durchaus Männer in dem Alter, die noch nicht sehr erfahren sind (das aber nie zugeben würden). Setze ihn nicht unter Druck mit überzogenen Erwartungen, das macht es nur noch schlimmer. Ihm zu sagen "mach einfach, was du willst" hilft ihm überhaupt nicht weiter! Ein wenig Aktivität solltest du schon auch zeigen ... Sex ist keine Einbahnstraße. Es sind immer zwei Leute dran beteiligt, und wenn es nicht klappt, haben auch beide einen Anteil dran. Du schreibst, ER könne nicht abschalten ... aber selbst kannst du es doch offenbar auch nur, wenn alles nach einem bestimmten Schema abläuft. Es ist also nicht allein SEIN Problem. Deine Denkweise scheint zu sein: jeder Mann liebt und beherrscht die dominante Rolle; ist dem nicht so, hat er ein Problem. Das stimmt so aber nicht. Auch ein Mann kann sich in der dominanten Rolle unwohl fühlen, ohne dass man ihm deswegen irgendwelche sexuellen Blockaden andichten muss.

Um zu einer befriedigenden gemeinsamen Sexualität zu gelangen, müsst ihr euch BEIDE weiterentwickeln. Kannst du wirklich nur mit einem Mann, der komplett den Ton angibt und dich hart rannimmt , werdet ihr miteinander nicht glücklich werden. Dann musst du dir einen anderen suchen. Nach allem, was man so hört, findet diese Art Sex aber eher in Affären statt.
 
  • #16
Wenn du ein bestimmtes Verhalten deines Partners benötigst, um dich fallen lassen zu können, bist du vielleicht ebenso ein Kopfmensch? ;-)
Vermutlich bräuchte er genauso wie du einen von Beginn an leidenschaftlich agierenden, gelösten Partner, um sich gehen lassen zu können. Wenn du willst, dass er sich ändert, müsstest du diese Rolle solange übernehmen, bis er von dir gelernt hat, dass Sex auch locker und leidenschaftlich ablaufen kann.

m36
 
  • #17
Ich würde das Problem mal ein wenig unaufgeregter angehen. Wer sich als devot ausgibt, muß auch uneingeschränkt Dominanz ertragen können. Trotzdem muß es passen. Es kann hier tatsächlich eine Inkompatibilität vorliegen. Ich bin z. B. sehr dominant und habe sehr genaue Vorstellungen. Wer da nicht mitspielt, taugt nicht für mich. Ich habe dafür auch die richtigen Partnerinnen, weil wir uns zuvor über unsere Vorstellungen ausgetauscht haben. Devot ist nicht gleich devot, und Dominanz ist nicht gleich Dominanz. Auch hier muß eine Menge zusammenpassen und sich einspielen.
 
  • #18
Hallo liebe te,
ich glaube, dem ganzen kannst du vllt. Abhilfe schaffen, indem du ihn geduldig bei der hand nimmst und ihm zeigst wie du es möchtest und wie er es anstellen kann. Es kommt natürlich echt darauf an, wie verkopft er ist. Aber im endeffekt denke ich dass das auch eine lernsache sein kann. Ist er ansonsten denn auch so verkopf, wenn ja stört es dich in anderen bereichen nicht?


BTW:Wenn ich manche kommentare hier lese kriege ich das kotzen. Da will der fragensteller konstruktive beiträge zur lösung seines problems und dann kommen die moralapostel, korrektos und sonstigen die scheinbar nichts anderes zu tun haben als anderen ein schlechtes gefühl zu geben.
 
  • #19
Kannst du wirklich nur mit einem Mann, der komplett den Ton angibt und dich hart rannimmt , ...Nach allem, was man so hört, findet diese Art Sex aber eher in Affären statt.

Das ist nicht richtig.

Ich kenne viele Leute in der BDSM-Szene, nicht wenige sehr gut, einige seit Jahren.
Soweit ich es beurteilen kann, leben die meisten in festen Beziehungen und die anderen suchen eine feste Beziehung.
Genauso wie unter Stinos gibt es natürlich auch die Frustrierten, diejenigen, die viel verletzt und ausgenutzt worden sind und die deswegen so tun, als seien sie froh, ungebunden und promiskuitiv zu sein.

Stellt euch BDSM-Leute nicht zu exotisch und bizarr vor. Die kochen alle nur mit Wasser.
Sie haben Berufe und Eltern, Wünsche und Unarten, Reihenhäuser und Kinder.
Sie fahren in Urlaub, manchmal haben sie Zahnweh, sie träumen von einem tollen Auto und sind geizig oder das auch alles nicht.
Sie sehen gut aus oder nicht oder was dazwischen.
Die attraktiven haben viel Auswahl, die Unattraktiven kriegen nie jemanden ab oder nur mit vielen Zugeständnissen.

Ich dachte lange, dass BDSMler häufig besonders intelligent, gebildet, kreativ, unkonventionell, tolerant und noch mehr gutes seien.
Das kam daher, dass ich meine ersten Berührungen mit der Szene in einem wirklich tollen Club machte, in dem die Akademiker-Quote nach meiner Schätzung bei 95% liegen könnte.
Inzwischen habe ich viel gesehen und weiß, dass alle Eigenschaften genauso vertreten sind wie in der Stino-Welt.

Mir fällt es immer noch schwer, mir den Biedermann am Stammtisch, wenn er mit ausgeprägtem Dialekt von seinem öden Leben erzählt und über Minderheiten Halbwissen verbreitet, als Dom in 'meinem' Club vorzustellen.
Muss ich aber auch nicht, der will da ohnehin nicht hin.

w 48
 
  • #20
Grundlegend ändern wird sich die Persönlichkeit nicht. Das steht fest.
Interessant finde ich eher, dass mittlerweile 26-Jährige sich einer "Elite" zugehörig fühlen (was haben diese eigentlich bisher leisten können?).
Gleichzeitig scheint die Penisgröße für Frauen unter 25 eine erhebliche Rolle zu spielen. Will sagen. Außer groß bis riesig ist alles "unästhetisch": Schlagwort: Pornogeneration.
Ob ihr viel Spaß zusammen haben werdet, bezweifle ich.
Was hat eigentlich Alter mit Elitärität zu tun? Ausserdem habe ich nirgends mitbekommen dass forummitglieder eine altersangabe machen müssen.
"Der wahre Elitäre muss sich nicht abgrenzen und verteidigen. Er weiss, dass er elitär ist, einfach weil seine Umwelt ihn als solchen zu erkennen gibt." :p
 
G

Gast

Gast
  • #21
Das ist nicht richtig.

Ich kenne viele Leute in der BDSM-Szene, nicht wenige sehr gut, einige seit Jahren.
Soweit ich es beurteilen kann, leben die meisten in festen Beziehungen und die anderen suchen eine feste Beziehung.

Ich bin die #14 und stellte die Behauptung auf, dass die Art Sex, nach der die FS sich sehnt, eher in Affären stattfindet.

Dass BDSM oft in festen Beziehungen praktiziert wird, ist sicher richtig. Allerdings habe ich die Fragestellung nicht so aufgefasst, dass die FS explizit auf der BDSM-Schiene fährt. Ich verstehe sie so, dass sie sich nach einem sehr selbstsicheren Mann sehnt, der sich nicht behutsam vortastet, sondern sie sich einfach schnappt und loslegt, ohne vorher zu fragen, wie sie es denn gern hätte und ob er sie jetzt an Körperstelle x berühren darf ... ein "Macher"-Typ, der sie mit seiner Leidenschaft so richtig mitreißt. Das ist aus meiner Sicht was ganz anderes als das klassische BDSM. Beim BDSM wird ja viel vorher geredet; werden Grenzen abgesteckt, Stopwörter vereinbart etc. - das macht es in meinen Augen sogar zu einer besonders "verkopften" Spielart.
Ihr Freund soll aber einfach loslegen und sich möglichst WENIG Gedanken machen.... und ich glaube, damit sind tatsächlich viele Männer überfordert, die ihre Partnerin lieben und respektieren. Ich behaupte nicht, dass KEIN liebender Mann sich so verhalten würde ... denke aber wirklich, dass diese Art Sex umso wahrscheinlicher wird, je weniger Gefühle auf Seiten des Mannes vorhanden sind. Denn je mehr man für das Gegenüber empfindet, desto mehr Gedanken macht man sich i.d.R.auch.
 
Top