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Gast

  • #1

Neuer Partner hat Horror-Familie

Ich (w35) bin seit 11 Monaten in einer Beziehung, habe noch nie so für einen Mann empfunden und wir wollen in Zukunft auch zusammenziehen. Er ist sehr lieb und hat ein sehr herzliches Verhältnis zu meiner 4jährigen Tochter.

Mittlerweile habe ich ein paar Einblicke in seine Familie bekommen und bin wirklich erschrocken. Seine Mutter vereinnahmt ihn total. Mit ihren eigenen Geschwistern streitet sie über irgendwelche Finanzen. Die Eltern meines Partners haben sich in seiner Jugend scheiden lassen, seitdem lässt seine Mutter kein gutes Haar an seinem Vater, dessen neuer Frau und der Halbschwester meines Partners. Einmal meinte die Mutter sogar zu mir, der neuen Frau des Vaters würde es recht geschehen, dass sie Brustkrebs bekommen hat. Solche Äußerungen fallen hinter dem Rücken der betreffenden Personen. Wenn sie miteinander kommunizieren, spielen sie sich gegenseitig vor, sie hätten sich alle lieb.

Und alle scheinen geschlossen gegen mich zu sein, weil sie sich für meinen Partner ja nicht "so eine" gewünscht haben wie mich, die schon ein Kind hat. Als ich mitbekommen habe, was in der Familie los ist, hat mein Partner noch gute Miene zum bösen Spiel gemacht und zu mir gesagt, das wäre doch alles gar nicht so und mich würden sie auch mögen. Deshalb wäre unsere Beziehung ganz am Anfang schon fast zerbrochen. Aber er wollte mich nicht verlieren, macht jetzt selbst eine Therapie (er hatte mit Anfang 20 schon eine angefangen, weil er damals leicht depressiv war, hat die Therapie dann aber abgebrochen).

Ich liebe ihn wirklich sehr, aber ich weiß nicht, wie ich diese Verhältnisse ertragen soll und habe Angst, dass das meiner Tochter nicht gut tun könnte. Gibt es eine Chance für uns und können wir es irgendwie schaffen, dass uns diese Familie nicht zu sehr runterzieht?
 
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  • #2
Klar, in der Familien läuft sicher vieles schief. Aber ist es wirklich eine gute Reaktion darauf, dem Partner dann noch zusätzlich Druck zu machen und ihn quasi zwischen Familie und Partnerin entscheiden zu lassen? Keiner kann sich seine Familie aussuchen, aber dennoch ist es die eigene Familie, in der er vielleicht auch viel Gutes erfahren hat. Grenz Dich doch einfach selbst stärker dagegen ab, Du musst ja nicht ständig dort sein, Deine Tochter auch nicht. Ein gelegentlicher Besuch wird hingegen wohl keinen großen Schaden anrichten.
 
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  • #3
Ich schaue mir immer den Stall an, aus dem das Pferd kommt, bevor ich mich drauf setze. Da ich selber aus eine toxischen Familie komme, Therapie gemacht habe und den Kontakt abgebrochen habe, nachdem einige entsetzliche Dinge passiert sind, wo sogar ein Rechtsanwalt erschrocken war.

Es gibt viele solche Familiengeschichten, daher ist es nicht verwunderlich, warum viele reflektierte Frauen, die sich und ihren Kindern nicht antun wollen, unfreiwillig Single sind.

w
 
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  • #4
Ich bin mit den Schwiegereltern meines Mannes auch nicht klargekommen, will sagen, ich war 6 Jahre nett, irgendwann ist mir der Kragen geplatzt und ich hab sie im hohen Bogen aus der Wohnung geworfen. So gesehen war es das Beste, was ich tun konnte, weil, ... seitdem habe ich meine Ruhe, sie gehen mir so weit wie möglich aus dem Weg. Versuche nicht, an denen was zu ändern, ändere Dich. Also ich zeige meinen SE auch, dass sie in meinem Leben keine Rolle mehr spielen und seitdem geht es mir wieder richtig gut. Beschränke den Kontakt auf das Nötigste, lass Deinen Mann alleine hinfahren und sag ihm das auch, meine SE sehen uns für ein paar Stunden zu Weihnachten und zu Ostern und das war es auch. Ich hätte mir für meine KInder auch bessere Oma/Opa gewünscht, aber weder ich noch meine KInder werden diesem Kindergarten ausgesetzt und meine Zeit ist mir dafür einfach zu schade.
 
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  • #5
Also wenn Du den Mann trotz dieser Familie willst, dann sollen sie gefälligst nett zu Dir sein und Dich wertschätzen.
Ansonsten würde ich nicht mehr mitkommen, weil er ja SO EINE mitbringt.
Ich hab einen Freund, der ist 5 Jahre jünger als ich und ich habe 2 Kinder und seine Familie kommt nun nicht gerade aus den untersten Kreisen. Die sind alle herzlich.
Mein Exmann hatte eine furchtbare Familie, alle zerstritten, Frauen gelten sowieso nichts.
SO einen Partner will ich nie wieder.
Du bist eine gestandene Frau und Mutter. Du musst es nicht jedem recht machen und wenn Du etwas nicht willst, dann lass es!
Mach nicht einen auf nettes Mädchen. Manche Menschen brauchen auch mal einen Schuss vor den Bug.
Meines Erachtens sind unhöfliche Menschen in der Regel einfach nicht die hellsten, Höflichkeit ist schließlich auch eine Form der Intelligenz.

w,41
 
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  • #6
Natürlich bist du mit Kind nicht gut genug für deren Sohn/Bruder, aber glaube mir das wäre Keine auch ohne Kind. Also zeig ihnen das Gegenteil, dass genau Du die Richtige bist!

Sei Du doch deinem Partner zur Liebe respektvoll und freundlich und NEIN grenze dich nicht ab.
Mische Dich nur nicht viel ein, wenn sie über Andere sprechen. Das ist nicht Dein Problem, es gibt nun Mal solche Menschen, aber Du kannst es ja richtig machen, indem Du anders bist.

Ich finde das Gesundeste ist in dem Fall, sich absolut nicht einzumischen und nicht viel drüber nachdenken. Wie stellst Du es Dir vor, wenn Du dich komplett ausschließt von seiner Familie? Das wird weder Dich noch Deinen Partner glücklich machen, vor allem wenn er noch sehr familiär ist.

Denke immer daran, wenn es die Schwiegermutter nicht gäbe, hättest Du niemals Deinen wundervollen Partner getroffen. Ich vermute mal stark an, dass sie (SM) einiges im Leben durchgemacht hat (Scheidung, vllt. Alleinerziehende seit Jahren, vllt. hat sie ihren Mann geliebt?!).

LG
w35 teilweise eine Eigene schwierige Familie + auch zum Teil schwierige Schwiegerfamilie, die ich aber so nehme, wie sie sind und meine Schwiegermama vertraut mir Sachen an, die glaube ich niemand weiß.
 
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  • #7
Die Familie ist eine prägende Instanz, sogar die, de den größten Einfluss auf unsere Persönlichkeit hat. Manchmal kann man in der Verliebtheitsphase dem Einfluss eine Zeit lang widerstehen, aber irgendwann wird jeder Mensch wieder in alte Muster zurück fallen - garantiert. Ich weiß: das hörst du jetzt sicher nicht gern. Aber insofern dein Partner nicht von sich aus entschlossen ist, seine destruktive Familie ein für alle mal hinter sich zu lassen, wird er irgendwann die selben Verhaltensweisen zeigen, die dich jetzt schon stören. Das sage ich dir zum einen aus beruflicher, zum anderen aus persönlicher Erfahrung.

Ihn zum Kontaktabbruch und zur Therapie zu drängen ist kontraproduktiv - nur wenn er es aus eigenem Willen tut und mit enorm hoher Motivation an die Sache herangeht, wird er irgenwann in der Lage sein, aus dem Schatten seiner Familie herauszutreten. Ansonsten wird ihm der Stallgeruch immer anhaften. Hat übrigens nicht nur mit Prägung und Sozialisaton, sondern auch ein Stück weit mit Genen zu tun - ist also wirklich ein schweres Stück Arbeit, hier dem Einfluss zu entkommen. Und gelingt leider nur selten vollständig, oft dauert es mehrere Generationen, bis destruktive Verhaltensweisen endlich vollständig verschwunden sind - und selbst dann können sie noch in Stresssituationen zum Vorschein kommen.

Glück wünsche ich dir. Aber es ist ein harter Weg mit geringen Erfolgschancen.
 
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  • #8
Ich schaue mir immer den Stall an, aus dem das Pferd kommt, bevor ich mich drauf setze. Da ich selber aus eine toxischen Familie komme, Therapie gemacht habe und den Kontakt abgebrochen habe, nachdem einige entsetzliche Dinge passiert sind, wo sogar ein Rechtsanwalt erschrocken war.


w
Das heißt, dass Sie sich objektiv gesehen nicht auf sich selbst setzen würden und somit zum Singledasein auf ewig verdammt sind, weil Ihr Stall toxisch ist?!
Das tut mir leid für Sie.
Der Fs würde ich allerdings raten zu schauen wie Ihr Partner mit der Situation umgeht, denn nur darauf kommt es an.
Die FS ist nämlich nicht mit der Familie zusammen, sondern mit Ihrem Partner.
Sollte dieser allerdings nicht sehen, dass seine Famile wie Gift für Ihn und sein Umfeld ist, dann steht wohl oder übel eine Trennung ins Haus befürchte ich.

M32
 
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  • #9
Du wirst mit den Streitereien in seiner Familie immer zu tun haben, wenn er sich nicht von seiner Familie trennt. So wie ihn seine Mutter vereinnahmt, wird er sich aber nicht von seiner Familie distanzieren.

Wenn nur Du den Kontakt abbrichst, wird seine Familie natürlich gegen Dich wettern und Dein Freund wird natürlich durch die familiären Probleme belastet sein und diese Stimmung auch in eure Beziehung tragen.

Das Problem ist nicht seine Familie. Das Problem ist, dass er in dieser Familie gelernt hat, wie sich Mann innerhalb einer Familie verhält, wie eine Familie funktioniert. Schau seinen Vater an. Das ist das Rollenvorbild für Deinen Freund. Dein Freund weiß nicht und hat nie gelernt, wie er sich verhalten soll, damit Du und er in einer harmonischen liebevollen Familie lebt. Das ist das größere Problem.
 
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Gast

  • #10
Nach 11 Monaten schon Probleme und Unfrieden. Weshalb musst Du Dir mit erst 35 einen
Mann aus schwieriger Familie aussuchen? Liebe wiegt nicht alles auf und den Spirit in diesem
Familienverbund und die Rolle Deines Partners darin wirst Du nicht verändern können.
Ich sage Dir aus eigener Erfahrung, dass die Ablehnung und das giftige Klima sehr wohl bei
Deiner Tochter ankommen werden und sie wird damit weitaus schlechter umgehen können als
Du. Das letzte, was ein Mensch tun sollte, ist sich sehenden Auges in eine Gemeinschaft von feindlichen Leuten zu begeben. Ich schätze, Du willst drüber reden, aber wirst nicht von ihm
lassen. Das hat dann auch was mit Deiner Persönlichkeit zu tun. Weshalb muss es ein therapie-
bedürftiger Mann mit feindlicher Familie sein - fast schon Garant zum Unglück.
w
 
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Gast

  • #11
#7 Gast , wie Gast #5 ausführt, was ich aus eigener Erfahrung (Aufarbeitung der Vergangenheit, Erkenntnis der Unabänderlichkeit und Kontaktabbruch zu den Eltern) nur voll unterstützen kann, können man(n) und frau lernen und sich verändern. Außerdem ist Ihr ironischer Ton sehr unpassend.

Generell wäre es sehr schön und angenehm, wenn mehr aus den einzelnen Erfahrungen berichtet wird und Ratschläge im Konjunktiv formuliert werden, denn niemand kennt den ganzen Umfang der Lebenssituation der Fragestellerin.

Ich bin der Meinung, dass Dein Mann am Zug ist, die Situation zu bereinigen und vor "seiner" Familie klarzustellen, dass Du zu ihm gehörst. Du brauchst in diesem Fall überhaupt nichts tuen was Dir und Deiner Tochter (im weitesten Sinne) Schaden zu fügen könnte und aushalten schon gar nicht.

Man kann diesen "blöden" Spruch "Blut ist dicker als Wasser" auch mal umdrehen:

"Eine Familie hat man, ob man will oder nicht. Menschen, die einen lieben, kann man sich aussuchen."

M45
 
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Gast

  • #12
Interessant sind die Verhältnisse der FS. Sie ist seit einiger Zeit scheinbar nicht mehr mit dem Vater ihres Kleinkindes zusammen. Sollte sie nicht verwitwet sein, ist die Situation ihres Kindes so bedauerlich wie die ihres Freundes: ein Scheidungskind. Ergo: keine heile Primärfamilie mit daraus IMMER resultierenden Narben beim Kind. Diese klein zu halten ist ihre Aufgabe. Wenn sie in 16 Jahren alles besser gemacht hat, kann sie sich über die Mutter ihre Freundes echauffieren.
 
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Gast

  • #13
Ich halte es für wichtig und gut sich die Familie des Partners genau anzuschauen, denn daran kannst du erkennen wo er herkommt und was für Prägungen er erfahren hat und in welche Richtung es gehen wird.

Jede Familie ist ein geschlossenes System und es stellt sich die Frage, ob die, die von Außen dazukommen mit diesem System klar kommen und hineinpassen.
Wie sieht es in deiner Familie aus?
Könnten diese beiden Systeme miteinander zurechtkommen oder nicht?
Jeder hat aus seinem System die entsprechende Prägung mitbekommen und da gilt es zu schauen und abzuwägen. Denn eines ist klar,ein Systemen kann man NICHT verändern, aber man kann die Zukunft darin erkennen, wenn man sich einem ihm anschließt.

Ich bin 51J. und habe dieses damals (vor 27 Jahren) noch nicht gewusst und wäre dankbar gewesen wenn ich es gewusst hätte. Dann hätten sich alle beteiligten viel ersparen können, vor allem den Kindern die aus dieser Beziehung entstanden sind .......
 
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  • #14
Ich habe mal einen Mann kennengelernt, der aufgrund eine ehem. chronischen Krankheit zu seiner Mutter ein sehr enges Verhältnis hatte. Dazu war der Mann Einzelkind. Ich bekam mit, dass er jedem Abend von seiner Mutter eine gute Nacht SMS bekam. Sein Vater war da, lebte mit seiner Mutter auch "normal" zusammen, aber spielte nur eine Randfigur als ehem. Ernährer, der das Geld nach Hause brachte. Dazu war dieser Mann äusserlich ein Abbild der Mutter, auch wenn nicht unattraktiv.

Ich wartete einfach ab, weil wir intellektuell sehr gut zusammen passten und schaute, was sich weiter entwickelte, aber leider erfüllten sich alles Klischees von einem Mamasöhnchen.

Er hat sich von seiner Mutter auch nicht richtig abgenabelt, anscheinend aufgrund seiner chronischen Erkrankung, wo sie immer für ihn sorgte, auch nicht abnabeln können. Schwer Last, der arme Kerl. Ganz komisch war, immer wenn wir miteinander sprachen, oder gute Nacht wünschten, klingelte promt sein Handy, als ob seine Mutter es ahnte, dass da die andere Frau ist, die ihr den Sohnemann wegnehmen will. Der Mann war fast 50zig.

Ich habe mich dann von dem Mann verabschiedet und dann zeigte er sein wahres Gesicht, was ich schon vermutet hatte.

w
 
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Gast

  • #15
Wenn die Mutter Deines Freundes anlagebedingt oder durch Lebensfrust zur Bösartigkeit neigt,
dann wird sie immer ein Feindbild zum draufkloppen brauchen, um sich im Gleichgewicht zu
halten. Oder einfach aus Freude am Gift versprühen. Unterschätze den Einfluss solcher
Menschen auf ihre Umgebung nicht.

Streit, Händel, Abwertung sind deren Lebenselixier, unabänderlich. Sie genießen es, Macht aus-
zuüben, indem sie die Menschen um sich um Lebensfreude, Frieden und Harmonie bringen.
Aus dem Weg gehen bringt nichts, solange noch ein Beteiligter (Sohn) Kontakt hat.

Ich rate Dir dringend von der Konstellation ab - Dein Leben kann zur Hölle werden, wenn Du das
neue Feindbild wirst. Das fängt als schleichender, giftiger Prozeß an und endet irgendwann
mit Zusammenbruch. Ich habe schon einige solcher Verstrickungen mitbekommen und die Opfer
konnten sich nicht lösen, weil sie in Abhängigkeit der Umstände waren. Beruf, Wohnen,Partner.

Die einzige Möflichkeit, mit diesen Menschen auszukommen, besteht darin, sich mit Ihnen gemein
zu machen. Dann ist man genauso hässlich. Sie beeinflusst ja jetzt schon Dein Bewusstsein, indem
Du Dich mit IHR beschäftigen musst. Das wird noch schlimmer, wenn Deine Gedanken nur noch
um ihre für Dich unverständlichen Gemeinheiten kreisen und Du zum Zombie wirst.
w
 
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Gast

  • #16
Sorry, ich gehe nirgendwo hin, wo ich unerwünscht bin. Wie kannst du den Mann überhaupt lieben und begehren? Bei mir wäre das schnell tote Hose.

Mit fehlendem Abnabelungsprozess hat das meiner Meinung nach auch nichts zu tun. Ich habe mich auch nie recht von der Familie abgenabelt, ABER ich kann sehr wohl meine eigene Meinung vertreten und würde meiner Familie gehörig in den A.... treten, wenn sie nur ein Wort gegen meine Freunde/Partner sagen würden, die ich nach Hause bringen.
 
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Gast

  • #17
Du musst dich jetzt fragen wieviel dir dein Partner wert ist und ob du auf dieser Basis gemeinsame Kinder mit ihm haben möchtest respektive eine Beziehung mit ihm.

Er ist ja von seinem Umfeld sehr geprägt worden und wenn er das nicht einsieht wird er das, ob bewußt oder unbewußt, in der Erziehung an die Kinder weitergeben und dich auch in der Beziehung spüren lassen.

Meine Erfahrung zeigt dass sich mit dem Alter die ursprünglichen Verhaltensweisen, die man im jungen Alter noch versucht zu übertünchen, wieder verstärken.
 
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Gast

  • #18
HIlfe! DAS kenn ich, W, 43, leider! Daran ist miene Ehe zerbrochen. Mein Exmann war in erster Linie immer noch da sKind seiner Mutter (und der Hanswurst seiner 3 habgierigen faueln Geschwister) und irgendwann erst einmal ein Mann für mich und ein Vater für meine Tochter (damals7).

Wüsste ich das heute, hätte ich ihn niemals geheiratet und wäre erst gar keine Beziehung mit ihm eingegangen. Du wirst im Zweifelsfall immer IMMER seine ganze Familie gegen dich haben. Egal wobei!
ER gehört seiner Mutter.
Es wird ein Machtkampf ohne Ende den du nicht und niemals gewinnen kannst.
Du bist der Aussenseiter.
Ich würde NIEMALS mehr einen Mann mit solch einer Herkunftsfamilie in mein Leben lassen!
Die Mutter oder einer der Geschwister schnippt mit dem Finder, der Mann (Dein Freund) springt!

weil er immer noch auf deren Anerkennung, Liebesbeweis und Lob hofft. Was sie ihm niemals geben werden, weil er ja dann nicht mehr "Männchen macht", wenn sie etwas wollen.
LAss die Finder dabon, solange du nich kanst!
 
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Gast

  • #19
die Frage ist doch ganz klar:

Wer ist für ihn wichtiger: Seine Familie oder Du.

anscheinend ist es seine Familie, denn sonst hätte er Dich verteidigt.

Wenn ihm aber seine Familie wichtiger ist - dann soll er mit ihr glücklich sein / werden, aber dann bitte ohne Dich. Ich denke, soviel Reife kann man von einem Mann erwarten, daß er sich zu einer Partnerin bekennt - im Alter von Mitte 30.
 
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  • #20
Vergiss es! Kannste echt vergessen, klappt nicht, alles vergebene Müh und verplemperte Zeit! Wenn du permanent leiden möchtest dann bleibe bei ihm, ansonsten beende mit perman. Kontaktabbruch, hart aber wahr und das einzig Richtige, egal was dir die Leute hier sagen.
 
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  • #21
So wie das klingt wird es rein gar nichts bringen, außer Kummer und verlorene Zeit. Du brauchst deine Kraft für dein Kind, tue diese Familie und den Mann dir und deinem Kind nicht an. Das wird nicht besser.
 
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Gast

  • #22
Liebe FS,
ich denke, die Geschichte ist schwierig und sie ist nur zu schaffen, wenn ihr beide zueinander steht.
Das muss leider aber auch für deinen Freund bedeuten, dass er gegebenfalls für einen längeren Zeitraum Abstand zu seiner Familie suchen muss.
(Und glaub mir, wie ich aus deiner Geschichte lese, wird die Mutter nichts unversucht lassen um dich während dieser Zeit als Biest hinzustellen.- Das gelingt ihr schließlich schon seit Jahren bei der neuen Partnerin ihres EX - über den sie immer noch nicht hinweg ist. Warum sollte sie ein Verhalten, mit dem sie einige Jahre Erfolg verspürt, ändern. Das macht ein Kind übriegens auch nicht.)
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dies für Kinder, die durch eine Scheidung oder andere Umstände über lange Jahre den Partner ersetzt haben nicht einfach ist. (Hiermit meine ich deinen Partner)
Doch nun trägt er Verantwortung für dich und dein Kind. Ihr seit seine Familie, die Nummer I sein sollte. Wird er diesen langen, steinigen Weg nicht gehen, wird es immer wieder in diesem Punkt zum Streit zwischen Euch kommen - und nur du kannst entscheiden, ob du das verkraftest.

Deine Tochter wird selbstverständlich in diesem Prozess auch immer einen Teil mitbekommen.
Hier ist es leider deine Aufgaben sogrfältig darauf zu achten, dass es ihr nicht schadet. Das heißt aber nicht, dass sie keinerlei Problemen erleben darf. Kinder wachsen mit ihren Aufgaben, auch solche die im ersten Moment sie überfordern. Ich weiß, dass ist nicht der eindeutigste Ratschlag, aber es gibt kein richtig oder falsch in der Erziehung - in so einer Frage.
Bei uns gibt es auch schon mal Streit und mein Kind ist nur ein Jahr älter- wenn es ihm zu viel wird, dann teilt es uns das schon mit. Ich habe das Glück, dass es wörtlich ausgesprochen wird. Es sagt dann: " seit ruhig und hört auf zu streiten." Dann erkläre ich, das auch ein Streit/Meinungsverschiedenheit ausgetragen werden muss, schließlich erlebt es das ja auch im Kindergarten. Uns ist dann aber auch wichtig - nach dem Streit zu zeigen, dass Papa und Mama sich irgenwie geeinigt haben, oder noch mal zu einem andern Zeitpunkt darüber reden müssen. Doch gemeinsam haben wir uns lieb und respektieren die Meinung des anderen. So ist nun mal das Leben und das bedeutet trotzdem, dass einige Situationen Entscheidungen in einer Richtigung benötigen und so lange geht man im Kreis. Diese Erfahrung müssen auch Kinder machen.

Zum letzten Gastkomentar die Beziehung sofort zu Beenden kann ich nur sagen, dass du diese Entscheidung selber treffen musst.
Trifft jemand anderes diese für dich wirst du dich immer fragen, was wäre wenn.
 
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Gast

  • #23
Hallo! ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen: total zwecklos!

Die Familie wird immer mehr Mach haben über ihn als du. Er wird sich im Zweifel immer gegen dich entscheiden und der Unterschied seiner Familie zu deinem Niveau, das ist einfach von dir (oben ) zu ihnen (unten) zuviel Gefälle. Ich habe das auch erlebt in meiner letzten Beziehung.
Zwecklos! Blut ist dicker als Wasser.
Du wirst immer bestenfalls die 2. Geige spielen und dich immer für den Rest deines Lebens aufregen über diese Sippe...........
W 38
 
  • #24
Man muß nicht Jedem gefallen - na, dann halt eben nicht = weiteren Kontakt meiden.

Es sind die Kinder der FS - nicht die gemeinsamen Kinder.
Also kann die FS bestimmen, mit wem sie zusammen sind - oder nicht.

Sehr fatal: Wenn gemeinsame Kinder da wären.
Dann hätte die FS dicke Probleme - mit dessen Familie.

Also sollte die FS mit ihrem Partner klären, ob er einen Kinderwunsch nach leiblichen Kindern mit ihr hat ?
Wenn ja: Will sich die FS das antun ? Bei dieser Familie ? Mit allen Konsequenzen ?
"Ich werde doch noch meine Enkel sehen, und beschenken dürfen"
Wenn nein: Alles ok.

(m,53)