• #31
Hallo Christel,

mir kam beim Lesen Deines Beitrags der Gedanke, dass Du selbst immer dafür geliebt worden bist, dass Du geleistet und geliefert hast, zum Beispiel dafür, dass Du Dich darum bemüht hast, niedlich und hübsch ansehbar zu sein. Das ist möglicherweise eine Wunde in Dir, sich immer für andere abgestrampelt zu haben. Damit könnte vor allem auch Dein Papa gemeint sein - war der kühl vielleicht, hat er Dich nicht geherzt, hat er Dich nach der Figur beurteilt?
Und jetzt siehst Du da ein kleines Mädchen, das von seinem Vater geliebt wird, obwohl es nicht dem Ideal entspricht. Das tut Dir weh und es macht Dich neidisch.
Lass diesen Gedanken bitte in einer stillen Stunde auf Dich wirken.
w, 39 (Sozialpädagogin und Studienrätin)
 
  • #32
Man kann für eine neue Beziehung den Mann nicht "separieren" von seinem Kind oder betrachten, als sei es "Beiwerk zum Mann", und ihn mögen, aber das Kind ablehnen, finde ich. Wenn das so läuft, passt es nicht und sich dann Mühe zu geben, um doch noch warm zu werden?
Nee, ich würde sagen, dann müsste man seine ganze und generelle Einstellung Kindern gegenüber ändern, dh. dass sie einem nicht gefallen müssen, nicht lieb, schlau, geschickt, sportlich, hübsch sein müssen, und man ihnen "trotzdem" mit Wärme und offenem Herzen begegnen kann. Und sie in Ruhe lässt, wenn sie lieber den Papa haben wollen.

Wenn manche hier schreiben, dass man eben Kinder wie Erwachsene mag oder nicht - ok, das sehen sie dann so.
Aber von dem Kind dann was zu wollen (es soll offen sein für Ideen der neuen Frau, es soll mit dem Sohn spielen, es soll den Papa freigeben, damit er mehr Zeit für die Zweisamkeit mit der Frau hat), kann dann auch nicht sein.
Dh. ich würde ich dem Kind zustehen, dass es sich auch abwenden darf von der neuen Frau, weil es auch sagen darf "ich mag dich nicht", und man von einem Kind nicht verlangen kann, sich zu arrangieren.

Was meine Gefühle angeht, betrachte ich Kinder als Kinder, nicht wie andere Erwachsene (das wäre für mich eine völlig unpassende Sichtweise, schon allein, weil ein Erwachsener oft Vorurteile und Minderwertigkeitsgefühle mit sich rumschleppt, die ein Kind nicht haben kann, um andere Menschen abzulehnen). Und die Kriterien, die die FS angeführt hat, wären niemals meine, um ein Kind abzulehnen. Zur Info: Ich habe keine Kinder, aber früher auch mit Kindern gearbeitet. Zwar nicht als Betreuung, aber in meinem früheren Beruf musste man sich sehr auf Kinder einstellen.

Ich frage mich, ob die FS das Kind tief in ihrem Inneren gern aus Egogründen "weg" hätte, damit sie den Mann ganz für sich allein haben kann. Es geht mir hier keineswegs um Verurteilung. Wenn das so wäre, wäre das eben so, also es geht mir ums Erkennen einer Motivation für Ablehnung, die mit so viel Oberflächlichkeiten begründet wurde. Wer würde schon denken, dass er eifersüchtig ist auf die Liebe des Mannes zur Tochter.
Alles, was sie schreibt und damit denkt, ist so "ich"-mäßig. Das Kind gefällt ihr nicht, das Kind macht nicht, was sie sich gewünscht hat, das Kind wäre ganz nett, damit sie Mädchenkram mit ihm machen könnte, aber das Kind öffnet sich ja nicht, das Kind ist zu viel da und damit verringert es die Paarzeit. Sie sitzt im Zentrum der Betrachtung und fragt sich, welchen Mehrwert sie durch das Kind hat und was ihr abgeht dadurch, dass es da ist.
Ich fänd es nützlich, das rauszufinden, ob das meine Motivation für die Ablehnung ist. Einfach um rauszufinden, wie man mit dem Problem weiterkommt und ob man die Beziehung weiter anbahnen sollte.
 
  • #33
zu holen, denn du siehst ja was passiert wenn man ungeschönt die Wahrheit sagt, hier entsteht ein Shitstorm mit dem Tenor: wie kannst du nur?
Das liegt vor allem daran, dass sie einige Sätze sehr provokant formuliert hat. Die FSin macht sich regelrecht lustig über das kleine Mädchen.

Hätte sie ihren Beitrag anders gestaltet, hätte sie höchstwahrscheinlich ganz andere Antworten erhalten.
 
  • #34
Es ist schade, wie sehr du hier angegriffen und verurteilt wirst. Deine Reaktion ist absolut menschlich. Es gibt nun einmal Menschen, die man nicht mag und das können auch Kinder sein.

Nicht mögen ist mild ausgedrückt.
Wenn sie sie nicht mag, ok kann sein, dass sich die beiden nicht sympathisch sind, erstmal einen Draht zueinander finden müssen.
ABER!
Sie lästert über das Gewicht des Kindes ab, das Kind ist 3,5. solche Aussagen sind sowas von oberflächlich und super gemein, unreif wirklich.

Kinder laufen sich ihr Gewicht noch ab und wenn nicht dann kann man ein bisschen Abstand besitzen und zb. mal mit dem Papa darüber reden wie er das sieht, ob das Gewicht ggf. gesundheitliche Folgen haben könnte aber nicht so:
Das Kind ist so ein Dickmops, es kommt den Berg nicht rauf und ist lustig anzusehen.. 🤦‍♀️

So ein Kleinkind braucht geregelte Abläufe, Raum in dem es sich sicher fühlt.
Plötzlich kommt da eine fremde Frau mit fremden Kind, vorher war alles anders (Mama+Papa zusammen) ist doch klar, dass die kleine das nicht versteht, unsicher ist und weint. Sowas sollte man langsam machen, Schritt für Schritt und nicht nach 3. Monaten:

Ach hey, das ist meine neue Freundin und ihr Sohn hier bitte, find dich damit ab.

Geht doch nicht.

Die FS sollte nicht so oberflächlich sein, versuchen langsam vertrauen zum Kind aufzubauen ohne irgendwelche Vorurteile oder Vergleiche mit ihrem Sohn... jedes Kind ist anders! Kinder haben Bedürfnisse und Gefühle mit denen sie noch nicht so gut umgehen können, die sich nicht kennen und einordnen können, sie lernen sich erst noch kennen, entwickeln sich und wachsen, durchlaufen verschiedene Phasen, welche nicht einfach für sie und die Eltern sind.

Sorry aber hier fehlt das Verständnis der FS dem kleinen Mädchen gegenüber.
Ich kann sowas gar nicht ab und das macht mich wütend.
Ich entschuldige mich für mein „Ausrasten“ hier aber ich finde das so traurig.

W 26
 
  • #35
Die FSin macht sich regelrecht lustig über das kleine Mädchen.

So kommt es bei mir nicht an.
Sie bringt Beispiele und die Punkte, die sie stören.

Dass diese Punkte nicht nett klingen, ist leider so, aber das ist ihre Sicht und ihr Empfinden.

Wenn sie hier Meinungen und Tipps lesen möchte, dann braucht es ein Bild der Situation und der Gefühle.

Natürlich klingt es immer wenig nett, wenn man von pummelig redet - bedeutend netter aber zumindest als dick.

Und auch wenn man erwachsen ist, es ist einem nicht jedes Kind, egal wie klein, sympathisch.
Gefühle sind nicht rational.

Die Frage ist, wie schafft die FS, sie Situation für alle Beteiligten positiv zu drehen - für sich, für ihren Sohn, für dieses Mädchen.

Diese Geschichte bestätigt mir aber, dass ein relativ frühzeitiges Einbinden aller Beteiligten wichtig ist.
Wäre es besser, sie und der Mann hätten sich nun erst einmal 1 Jahr getroffen, verliebt, lieben sich - und die Konstellation funktioniert nicht, weil es mit den Kindern nicht passt?

Patchwork geht nur gut, wenn es bei allen harmoniert.

W, 51
 
  • #36
Hallo Christel,

mir kam beim Lesen Deines Beitrags der Gedanke, dass Du selbst immer dafür geliebt worden bist, dass Du geleistet und geliefert hast, zum Beispiel dafür, dass Du Dich darum bemüht hast, niedlich und hübsch ansehbar zu sein. Das ist möglicherweise eine Wunde in Dir, sich immer für andere abgestrampelt zu haben. Damit könnte vor allem auch Dein Papa gemeint sein - war der kühl vielleicht, hat er Dich nicht geherzt, hat er Dich nach der Figur beurteilt?
Und jetzt siehst Du da ein kleines Mädchen, das von seinem Vater geliebt wird, obwohl es nicht dem Ideal entspricht. Das tut Dir weh und es macht Dich neidisch.
Lass diesen Gedanken bitte in einer stillen Stunde auf Dich wirken.
w, 39 (Sozialpädagogin und Studienrätin)
Super Post! Mich beschlich ein ähnliches Gefühl beim Lesen...

ich hatte ein sehr inniges Verhältnis zu meinem Vater und noch heute erwärmt es mein Herz, wenn ich einen Mann liebevoll umgehend mit seiner Tochter erlebe.

Gehegte Antipathie/Sympathie hat mehr mit den eigenen Erfahrungen zu tun ....
 
  • #37
man hat Kinder, die findet man besonders süß, und welche, die einem schon von ihrer ganzen Art her unsympathisch sind. Deswegen behandelt man letztere doch nicht anders oder schlechter oder ungerechter. Dazu ist man erwachsen und kann differenzieren.
Achja? Da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht und auch schon andere Geschichten gehört. Ich habe es in meiner gesamten Schullaufbahn (öfters Lehrerwechsel) so oft mitbekommen, dass Schüler vorgeführt oder ungerecht behandelt worden sind, nur weil dem Lehrer die Nase nicht gepasst hat.

Natürlich sollte es so sein, wie du es sagst und vielleicht handhabst du es auch so, aber du kannst nicht für andere Pädagogen sprechen, nicht mal für deine Kollegen, weil du nicht bei deren Unterricht anwesend bist. Und falls du ausnahmsweise dabei sein solltest, zeigen sie sich natürlich von ihrer besten Seite.
 
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  • #38
Puh, das ist eine schwierige Situation, in der du da steckst, liebe FS.
Klar hat die Kleine ihre Defizite, die sich auch einem Laien erschließen: früher Verlust der Kernfamilie, Hin-und-Her-Geschiebe zwischen Mutter und Vater, dazu eine Neue, die Mama ersetzen soll aber nicht kann. Und einen »Bruder«, dem sie kaum das Wasser reichen kann, was die Entwicklung angeht.

Aber: »wir« müssen nicht jede/n lieben, auch wenn es sich um ein kleines Kind handelt. Auch die sind nicht alle »süß, unschuldig, liebenswert«, sie können auch kleine Teufel sein, die versuchen, mit aller Gewalt den alten Zustand (Kernfamilie) wieder herzustellen - und alles, was dagegen spricht bekämpfen. In diesem Fall dich und deinen Sohn.
Ich kann deinen Hilferuf verstehen @Christel123, und sehe in dir nicht die böse Stiefmutter aus dem Märchen.

Aber du wirst mit deinem neuen Partner darüber sprechen müssen, nur wenn er dich (unbedingt im Beisein seiner Tochter) auch immer wieder unterstützt, kannst du mit sehr viel Geduld die Zuneigung seiner Tochter für dich gewinnen. Bloß nicht mit Gewalt, auch eine 3einhalb-Jährige würde das erkennen. Vielleicht kannst du deinen Sohn mehr einbeziehen, indem du an sein Verständnis für die Kleinere appellierst?

Ihr seid erst seit 3 Monaten in einer Beziehung, das ist nicht lang. Gib euch mehr Zeit, euch kennenzulernen, auch den Kindern. Trennen kannst du dich immer noch, wenn ihr beide, dein Partner und du, zu dem Schluss kommt, dass eure schöne Vorstellung von einer gemeinsamen Familie nicht hinhaut.
 
  • #39
Es gibt nun einmal Menschen, die man nicht mag und das können auch Kinder sein.

Das ist doch gar nicht das Thema. Klar kann man auch Kinder wegen ihres Charakters oder ihrer Eigenarten unsympathisch finden.

Was mir - vielleicht auch anderen (?) - insbesondere aufstößt ist das Ablästern der FS über körperliche Besonderheiten eines Kleinkindes, für die das Kind selbst überhaupt nicht kann, nichtmal ein Bewusstsein hat.

Das Geschilderte sind doch hauptsächlich Folgen mangelnder Förderung.

Man muss ja Kinder nicht süß finden, aber so abwertend... nee, ich denke, als Erwachsener sollte man doch auch für sich selbst die Ursachen der Antipathie erkennen und bewerten können.

Und eben dann nicht dem Kind zurechnen.

Ich glaube ich wäre dann eher auf den Vater sauer und würde mit ihm diskutieren oder mich echauffieren, wenn er sie zB mit Schoki vollstopft ... aber nicht auf das Kind.


Wie schon jemand schrieb: man hat den Eindruck sie spricht über eine Rivalin.

Und was mir auch auffällt, dass sie selbst - gerade als Mutter - dabei keinerlei Rückschlüsse auf die Eltern und die Erziehung zieht.

Mir geht es darum der FS aufzuzeigen, dass die Ursachen ihres Grolls nicht beim Kind zu suchen sind, damit sie ihre Sicht auf das Kind ändern kann und somit auch das Verhältnis ändern kann durch ihre eigene Ausstrahlung.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #40
Vielleicht solltest Du, @Leni12 erstmal ein bißchen an Dir arbeiten. Ich finde Deine Kommentare der FS gegenüber absolut unverschämt!

Das gleiche gilt für eine einige andere von Euch. Ihr solltet euch vielleicht mal ein bißchen beruhigen und nochmal lesen, was und wie (!) ihr hier gegen die FS schreibt.

Ich sehe es ähnlich wie kochkunst
Ich kann Deine Gefühle und Dein Unbehagen absolut verstehen. Auch für mch ist klar, dass es nun einmal Menschen gibt, die man einfach nicht mag und nur weil es sich hier um ein Kleinkind handelt, müssen wir diesem nicht den Heiligenschein aufsetzen.

Das was Du hier schreibst zeigt mir, wie gut Du beobachtest und das Du etwas an der Lage ändern möchtest. Da sind Dir, allein durch den spärlichen Kontakt und den schlechten Zugang zu diesem Kind Grenzen gesetzt.

Es geht nicht um „schwierige Kinder“, es geht mir hier darum, dass die FS sich hier öffnet im Schutze eines anonymen Forums und eine völlig natürliche Sache erzählt, nämlich, dass sie einem anderen Menschen gegenüber Antipathe empfindet und mit ihm (in dem Falle ihr) nicht richtig warm wird, und weil dieser Mensch zufällig nur 3,5 Jahre alt ist, heißt es der Fs gegenüber „wie kannst du nur?“. Dabei ist das was ganz normales🤷‍♀️. Es gibt keine Verpflichtung, das Kind zu mögen und die FS ist dadurch kein schlechter Mensch, nur weil das so ist. Lehrerinnen und Erzieherinnen und allen anderen pädagogischen Mitarbeitern geht das ziemlich oft so, man hat Kinder, die findet man besonders süß, und welche, die einem schon von ihrer ganzen Art her unsympathisch sind. Deswegen behandelt man letztere doch nicht anders oder schlechter oder ungerechter. Dazu ist man erwachsen und kann differenzieren.

Aber dass sie so fühlt, ist erstmal so zu akzeptieren. Sie ist ein Mensch und keine Maschine.

Das ändert aber nichts daran, dass sich die FS nicht mit der Situation arrangieren muss, will sie den Mann behalten. Entweder sie kriegt es hin, doch noch irgendwelche guten Seiten oder Anknüpfungspunkte an gemeinsame Interessen zu finden, oder die Beziehung wird nicht lange andauern können.
Und das hier:

Ist mir zu oberflächlich und als Erklärung zu simpel hergeleitet. Kindheitspsychologie ist dann doch ein wenig diffiziler.

Finde Deinen Beitrag hervorragend und fachlich fundiert. Und schön, dass Du nicht , wie andere, hier aus der Rolle fällst.
 
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  • #41
Die FS ist schon ehrlich...nicht jedes Kind liegt einem und die Nerven beim Alter: Terrible 2 to 4...wie später zb auch die Pubertät, kostet Nerven, die nur mit viel Liebe, zu überstehen ist.

Man kann manchmal nur die Macken der eigenen noch fast ertragen.

Und es hat auch nicht immer mit der Erziehung zu tun...ich habe Zwillinge und die sind nicht völlig geicht durch das Alter gegangen.
Einer war auch nicht trocken und der Arzt hat erklärt, welche Prozesse des Körpers manchmal bis zu 7 Jahre brauchen. Zb das Signal im Kopf zu bekommen: Blase voll, Muskel schließen etc...haben einige Kinder einfach später.
Dann war auch bei mir einer knubbeliger als der andere....seit dem er 5 war ist es mein sehnigere.
Meine waren immer in Bewegung da konnte man bei Zwillinge anfangen zu schielen.
Etwas älter bin ich mal mit einer anderen Mutter plus Kind, auf eine Burg und anschließend unten zum Bach.
Meine rasten immer den steilen Weg hoch und runter, weil sie es lustig fanden.
Ging der anderen Mutter sichtlich auf die Nerven, weil ja klar war: irgendwann fliegt einer auf die Nase.
Und ich bekam innerlich die Krise über ihren Kandidaten, der ewig zurück blieb und quengelte überhaupt da hoch zu müssen.
Während ich mich über meine Aktionspotentiale nicht aufregte und immer Pflaster +,desinfizierende Wundsalbe dabei hatte.

Also liebe FS...erstmal kann Dir die Tochter auf die Nerven gehen.
Dein Sohn ggf anderen auch und für die Eltern ist vieles eben normal.
Allerdings sind sie oft einfach unheimlich ehrlich...
Veränderungen finden sie oft richtig doof, Papa hatte vielleicht auch früher nur am Wochenende Zeit und gehörte dann schon ihr.
Klar will sie ihn dann, wollen doch auch erwachsen von ihren Partnern. Nur das sie dann diskutieren obwohl die Kleine es doch richtig macht: sie streikt.

In langen Schlangen vor Kassen, würde ich mich auch gerne mal genervt, auf den Boden schmeißen.

Erstmal also überlegen: wie lange ist die Trennung der Eltern her, wie lange hatte sie Papa alleine, hat sie also nicht sogar Recht, dass genauso doof zu finden wie Du, wie es jetzt ist.
Dazu kommt...Kinder sind da eben noch überhaupt nicht fertig und es heisst 0 ob sie nicht irgendwann eine fröhliche Dünne wird.
 
  • #42
Vielleicht solltest Du, @Leni12 erstmal ein bißchen an Dir arbeiten. Ich finde Deine Kommentare der FS gegenüber absolut unverschämt!
Danke für deine Einschätzung, ich reflektiere mein Verhalten laufend. Ich bin auch keine Pädagogin oder Mutter, vielleicht muss man das sein, um über Kinder urteilen zu dürfen. Ich würde aber behaupten, dass ich einen gesunden Menschenverstand habe. Bisher mochten mich alle Kinder!


und nur weil es sich hier um ein Kleinkind handelt, müssen wir diesem nicht den Heiligenschein aufsetzen.
Heiligenschein nicht, aber Verständnis und Empathie wäre nicht schlecht.
 
  • #43
Natürlich sollte es so sein, wie du es sagst und vielleicht handhabst du es auch so, aber du kannst nicht für andere Pädagogen sprechen, nicht mal für deine Kollegen, weil du nicht bei deren Unterricht anwesend bist. Und falls du ausnahmsweise dabei sein solltest, zeigen sie sich natürlich von ihrer besten Seite.
Sorry, ich in kein Lehrer, und ich bin zufällig am Tag bei ungefähr sechs (und das an jedem Wochentag wechselnd) unterschiedlichen Kollegen im Unterricht an Oberschulen anwesend, und habe den Blickwinkel des Schülers. Und das schon seit Jahren. Ich denke, ich kann das gut beurteilen.
Achja? Da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht und auch schon andere Geschichten gehört. Ich habe es in meiner gesamten Schullaufbahn (öfters Lehrerwechsel) so oft mitbekommen, dass Schüler vorgeführt oder ungerecht behandelt worden sind, nur weil dem Lehrer die Nase nicht gepasst hat.
Du hast Geschichten gehört. Du hast eine deine eigene Erfahrung geschildert. Du argumentierst gegen @Kimi 48 ´s Kommentar mit dem "gesunden Menschenverstand". Der ist leider schon immer gefährlich gewesen. Und das ist leider nicht repräsentativ. (Wobei natürlich 6 Lehrer am Tag, also plus/minus 30 in der Woche natürlich auch nicht repräsentativ sind.)

Mal davon abgesehen geht es hier gar nicht ums Schulalter, sondern um das Vorschulalter. Die FS (die übrigens auch keine Pädagogin ist) hat ja nicht von sich behauptet, dass sie sich nicht um das Kind bemühen will, sie hat nur gesagt, dass es ihr schwer fällt, da sie nicht richtig warm mit ihr wird. Zur Veranschaulichung des Types hat sie eben die Worte pummelig und was weiß ich noch benutzt. Was ist eigentlich an dem Wort "pummelig" so schlimm? Wenn das Kind nun mal pummelig ist, dann ist es pummelig. Und die FS hat auch nicht behauptet, dass sie nicht weiß, dass das Kind dafür nicht verantwortlich ist.

Ich bin nicht der Ansicht, dass man der FS hier mangelnde Empathie unterstellen kann. Dazu wissen wir zu wenig. Empathie ist übrigens die Fähigkeit, sich in die Lage von anderen Menschen hineinversetzen zu können. Bäääm. Eigentor.
 
  • #44
Ich bin nicht der Ansicht, dass man der FS hier mangelnde Empathie unterstellen kann.
Finde ich schon! Wäre die FSin empathisch, hätte sie zum Beispiel folgendes geschrieben:

-Das Kind meines Partners wiegt mehr als andere Kinder in dem Alter und ist motorisch noch nicht so weit. Ich mache mir Sorgen, dass es gesundheitliche Probleme bekommen wird oder von Kindern gehänselt wird. Wie soll ich das Thema beim Partner ansprechen? Wie kann ich unterstützen?

-Das Kind trägt mit 3,5 J. noch Schnuller und Windel, was könnten die Ursachen sein, ist es schlimm für die Entwicklung, sollte ich meinen Partner darauf ansprechen? Wie kann ich unterstützen?
 
  • #45
Ich finde die Verurteilung der FS absolut unangemessen. Sie schreibt hier anonym und ehrlich über ihr Problem. Sie bemüht sich ja dem Kind gegenüber und zeigt offensichtlich guten Willen. Das ist nicht verwerflich!
Etwas anderes wäre es, wenn sie dem Kind gegenüber abfällig wäre, aber das scheint ja nicht der Fall zu sein.
Ich traue mir eine fundierte Meinung zu, da ich oft und viel mit Kindern zu tun habe. Mein Pseudonym verweist deutlich auf meine Profession. Es gibt genug Kinder, die absolut unausstehlich sind. Auch wenn das in der Verantwortung der Eltern liegt, so haben doch Fremde unter solchen Kindern zu leiden. Bei mir ist es jedenfalls so, das etwa jede zweite Familie mit Kleinkindern keinen Tisch bei mir bekommt, da ich solche Erziehungsfehler weder mir, noch anderen Gästen zumuten möchte.
Daher mein Rat an die FS, hol dir sachkundige Beratung und prüfe, ob das Problem lösbar ist. Oder überlege dir, ob du damit leben kannst. Love it, change it, or leave it.
In der Vergangenheit musste ich auch entscheiden und das war besser für mich und besser für das fremde Kind, mit dem ich nicht konnte. Obwohl ich eigentlich bei Kindern beliebt bin, muss ich doch kein moralischer Übermensch sein. Ich darf auch Abneigung empfinden. Und dieses Recht hat auch die FS.
 
  • #46
es nun einmal Menschen gibt, die man einfach nicht mag und nur weil es sich hier um ein Kleinkind handelt, müssen wir diesem nicht den Heiligenschein aufsetzen.
Nein, das macht doch aber auch keiner.

Wenn Du einen Menschen nicht magst, dann gehst Du ihm doch so gut wie möglich aus dem Weg, denke ich mal. Und er wird Dich auch nicht mögen und muss sich nicht geben, mir Dir irgendwie mehr zu tun zu haben als nötig.

Das Kind wird Ablehnung vielleicht auch merken oder die FS selbst ablehnen, aber kann ja nicht weg.

Die FS ist nicht ihre gleichaltrige Spielkameradin, die das Mädchen doof findet.
Das wird hier mE total vernachlässigt, wenn von "man mag eben manche Menschen nicht" die Rede ist.

Die FS ist erwachsen. Und sie will die Partnerin des Vaters werden und findet ein Kleinkind so, wie sie halt beschrieben hat. Und ihre Kriterien wie "pummelig, ungeschickt, heult" sind oberflächlich (weshalb ich denke, dass der Grund für die Ablehnung woanders liegt) und doch fies. Würdest Du deswegen einen anderen erwachsene Menschen ablehnen, weil er Dir zu dick ist oder ungeschickt oder nah am Wasser gebaut? Wenn ich an Deinen Thread denke und an die junge Frau, die Du dort beschriebst - die zeigte doch wirklich ablehnenswertes Verhalten, und Du hast sie trotz allem NICHT NICHTgemocht.

Bei einem kleinen Kind gilt doch das hier:

körperliche Besonderheiten eines Kleinkindes, für die das Kind selbst überhaupt nicht kann, nichtmal ein Bewusstsein hat.

Das Geschilderte sind doch hauptsächlich Folgen mangelnder Förderung.
 
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  • #47
Ich glaube, dass es ok ist, wenn man jemanden unsympathisch findet. Es ist auch ok, wenn diejenige 3,5 Jahre ist. Es ist meiner Meinung nach nicht ok, eine Beziehung aufrecht zu erhalten, wenn das Kind des Partners in ihrem So- Sein-wie es ist, nicht akzeptiert wird.
Besser also weitersuchen, bis man das für sich passende Package hat.

Motorische Defizite, Übergewicht, Unselbständigkeit etc. sind Elterndefizite- such dir also jemanden, der kompetent mit seinen Kindern lebt.

Mir tut das kleine Mädchen unglaublich leid.

By the way: Wer stellt nach 3 Monaten kennenlernen schon die Kinder vor??
 
  • #48
Ich finde die Verurteilung der FS absolut unangemessen. Sie schreibt hier anonym und ehrlich über ihr Problem.
Und ich schreibe anonym und ehrlich, was ich von ihrem Beitrag halte! Gleiches Recht für alle!
Etwas anderes wäre es, wenn sie dem Kind gegenüber abfällig wäre, aber das scheint ja nicht der Fall zu sein.
Das weiß man natürlich nicht, aber die meisten Leute können eine gewisse Ablehnung nicht verheimlichen! Mit den Augen rollen, genervt schauen usw. ist ebenso schlimm und bekommt das Kind mit!
Sie bemüht sich ja dem Kind gegenüber und zeigt offensichtlich guten Willen. Das ist nicht verwerflich!
Kann ich nicht erkennen, mE lästert sie nur über das Kind ab. Ich habe bei #44 aufgelistet, was für mich Bemühen wäre.
kein moralischer Übermensch sein. Ich darf auch Abneigung empfinden. Und dieses Recht hat auch die FS.
Jetzt wird hier schon von Abneigung gesprochen! Leute, das ist ein kleines Kind, was gerade einmal 3,5 J. auf der Welt ist!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #49
Lasst doch die Kinder außen vor und trefft euch alleine. Erst wenn ihr feststellt dass es passt würde mich ich versuchen die Kinder zusammen zu bringen . Ich war auch ein kleines Mädchen mit dicken Brillengläsern und ungeschickt und mein Stiefvater mochte mich von Tag 1 nicht und ich ihnnauch nicht , da war ich 2,5. ich denke dass das ein großer Grunddafür ist, dass ich alleine geblieben bin. Es gibt Kinder , die wehleidig und manipulativ sind, das haben die Eltern zu verantworten . Aus einem schlechten Gewissen heraus agieren getrennte Eltern oft sehr inkonsequent und tun ihren Kindern nichts Gutes. Man kann nicht jedes Kind mögen aber man kann es probieren . Ich mag wirklich die meisten Kinder, aber bei einem Schüler fiel es mir sehr schwer , unempathisch,nie an etwas schuld, wehleidig, schadenfroh , dauernder weinerlicher Tonfall, Ausraster bei Konsequenzen. Ich habe mich dann einfach entschlossen nett zu ihm zu sein und ehrlich gesagt ist er seitdem viel netter . Ich denke dass kleine Mädchen braucht ihren Vater und seine ungeteilte Aufmerksamkeit und daher würde ich an deiner Stelle die beiden in Ruhe lassen .
 
  • #50
Motorische Defizite, Übergewicht, Unselbständigkeit etc. sind Elterndefizite- such dir also jemanden, der kompeten
Nur mal ein Schmankerl aus der Realität : mein Sohn war, abgesehen vom Übergewicht, auch so. Mit 7 bekam er dann viel zu spät die Diagnose Autismus. Ich halte nichts von Elternbashing (und ich arbeite mit Kindern höchst unfähiger Eltern, aber auch die haben ihre Geschichte). Man weiß nie, was wirklich Sache ist. Aus der Ferne schon mal gar nicht.

Liebe FS, als Mutter sollte dir klar sein, wie sehr du das Kind mit deiner ablehnenden Haltung verletzen kannst. Sie wird es merken, ob du willst oder nicht. Vor allem ist sie erst 3,5... so ungewöhnlich verhält sich das Kind nicht.

Wenn es dich jetzt schon so beschäftigt, solltest du vielleicht deine Konsequenzen ziehen. Dass dir das Kind nicht sympathisch ist, ist nicht verwerflich, aber es ist halt eine schlechte Vorraussetzung für eine Beziehung.
 
  • #51
Jetzt wird hier schon von Abneigung gesprochen! Leute, das ist ein kleines Kind, was gerade einmal 3,5 J. auf der Welt ist!
Ich bin da ja etwas zwischen den Stühlen :) Ich verstehe dich schon, aber ich verstehe auch Leute, die ein Kind "nicht mögen". Weil mir das ja auch schon mal so ging. Allerdings tut mir das Mädchen schon auch leid, vor allem, weil es ja auch nicht mal heißt, sie schreit die ganze Zeit rum, schlägt oder ist beleidigend oder so, sondern sie ist halt pummelig, unsportlich und weint schnell. Das sind für mich erstmal eh keine Eigenschaften, die mir jemanden unsympathisch machen, am wenigstens ein Kind... Also, ich denke, nicht jeder mag alle Kinder und das ist natürlich dann ein ernstzunehmendes Problem bei einer Partnerschaft - die schon für das Kindeswohl dann lieber abgebrochen werden sollte, wenn sich daran partout nichts ändern lässt, sonst böse Stiefmutter und so, das kann ein Kind schon schwer schädigen... Aber hier vermute ich auch, dass da was anderes dahinterstecken KÖNNTE, also ist einem eingetrichtert worden nur nach Leistung zu gehen? Weil die Erwartung an das Kind, sportlich, schlank und windelfrei zu sein bisschen so klingt... Oder geht es eben doch um Eifersucht? Von mir ist das auch gar nicht böse gegenüber der FS gemeint, sie sucht ja hier um Rat und es ist ihr ja klar, schreibt sie, dass das furchtbar klingt...
 
  • #52
sondern sie ist halt pummelig, unsportlich und weint schnell. Das sind für mich erstmal eh keine Eigenschaften, die mir jemanden unsympathisch machen, am wenigstens ein Kind...
Ja, das stimmt schon. Aber ich würde sagen, die FS ist gerade in dieser Phase, in der sie für sich entscheiden muss, ob sie sich selbst darauf einlassen möchte, ihre Bemühungen zu investieren, oder ob sie lieber die Beziehung abbricht. Sie sind ja auch erst in der Kennenlernphase, und ich kann schon nachvollziehen, dass man von einem Menschen ziemlich begeistert ist, von seinen Lebensumständen/ Familienmitgliedern aber nicht. Das muss sie nun selbst für sich ausmachen. Und als Entscheidungshilfe hat sie nun eben das Forum bemüht. Ich könnte mir vorstellen, dass sie jetzt hier mitliest, und fleißig darüber nachdenkt, denn wir sind uns ja alle einig, dass das schon zu einem riesen Problem werden kann.
 
  • #53
Ja, das stimmt schon. Aber ich würde sagen, die FS ist gerade in dieser Phase, in der sie für sich entscheiden muss, ob sie sich selbst darauf einlassen möchte, ihre Bemühungen zu investieren, oder ob sie lieber die Beziehung abbricht. Sie sind ja auch erst in der Kennenlernphase, und ich kann schon nachvollziehen, dass man von einem Menschen ziemlich begeistert ist, von seinen Lebensumständen/ Familienmitgliedern aber nicht. Das muss sie nun selbst für sich ausmachen. Und als Entscheidungshilfe hat sie nun eben das Forum bemüht. Ich könnte mir vorstellen, dass sie jetzt hier mitliest, und fleißig darüber nachdenkt, denn wir sind uns ja alle einig, dass das schon zu einem riesen Problem werden kann.
Ich möchte auch wirklich nicht in der Situation sein. Ich hatte mal eine Beziehungsanbahnung mit einem Mann mit Kind, damals 4 Jahre. Ich hätte ehrlich gesagt... das Kind sofort genommen <3 So ein kleiner total ruhiger Junge mit Brille, der am Anfang kaum den Mund aufbekommen hat (ich war auch nicht die neue Freundin, sondern "nur" eine Freundin), und dann hat er so Zutrauen zu mir gefasst und kam von selbst zu mir um mir zu zeigen, was er schon malen kann usw - ich bin ja gar kein großer Kinderfan, aber da ging mir total das Herz auf. Es war dann schon so, dass es mir fast leid tat um das Kind, dass es nichts geworden ist. :D Aber wenn ich mir eben den Kumpel von mir mit dem von mir sehr negativ gesehenen Kind denke als möglichen Partner - puh. Und da ist es ja schon, wie man hier sieht, so ein Tabu, das zu sagen, dass man ein Kind nicht mag... schwierig.
 
  • #55
Wäre die FSin empathisch, hätte sie zum Beispiel folgendes geschrieben:

-Das Kind meines Partners wiegt mehr als andere Kinder in dem Alter und ist motorisch noch nicht so weit. Ich mache mir Sorgen, dass es gesundheitliche Probleme bekommen wird oder von Kindern gehänselt wird. Wie soll ich das Thema beim Partner ansprechen? Wie kann ich unterstützen?

-Das Kind trägt mit 3,5 J. noch Schnuller und Windel, was könnten die Ursachen sein, ist es schlimm für die Entwicklung, sollte ich meinen Partner darauf ansprechen? Wie kann ich unterstützen?
Das klingt toll, aber meiner Meinung nach ist das nicht die Aufgabe der FS. Und es ist schlicht auch nicht ihre Frage; ihre Frage war eine andere.

Wenn ich es richtig sehe, kennen sich die Erwachsenen seit ca. drei Monaten. Das Mädchen hat eine Mutter und einen Vater. Und es ist nicht die Aufgabe der FS, in diesem Stadium in die Erziehung einzugreifen. Das fände ich sogar übergriffig (es sei denn, es handelte sich um Zustände, die das Jugendamt interessieren - das lese ich hier aber nicht heraus).

Für die FS geht es im Wesentlichen um den Mann, nicht um das Kind. Klar gehört das zum Gesamtpaket einfach dazu. Deshalb denkt sie ja - zu recht - darüber nach, ob sie damit zurechtkommt. Ich kann daran nichts Verwerfliches erkennen.
w45
 
  • #56
Ich finde die Verurteilung der FS absolut unangemessen. Sie schreibt hier anonym und ehrlich über ihr Problem. Sie bemüht sich ja dem Kind gegenüber und zeigt offensichtlich guten Willen.
Sehe ich nicht.
Von einem Kind mit 3,5 Jahren, kann man manche Verhaltensweisen nicht erwarten. Wünschen vielleicht, aber nicht erwarten.
Und nicht erwarten kann sie meiner Meinung nach
bei so kurzen Kontakt (sie kennt den Vater drei Monate, also das Kind kennt sie und ihren Sohn kürzer)
- dass das Kind gelöst in einem fremden Haushalt mit einem ihr nicht vertrauten Kind ( dem Sohn) interagiert, womöglich noch in einem anderem Zimmer spielt
-das ein pummeliges Kind, dass in Winterklamotten und dicken Schneeschuhen steckt und weder Schnee noch Glätte kennt, da Spaß hat und klar kommt. vielleicht wenn so ein Winter mal drei Monate bleiben würde und ihr das vertrauter wird.
- dass ein 4,5 jähriges Kind und ein 3,5jähriges Kind mit unterschiedlichen Geschlecht ohne weiteres einen gleichen Nenner finden
- dass ein Kind in dem Alter, den sicheren Schoß seiner Bezugsperson verlässt, wenn es merkt, dass eine Fremde Person dahin will.
Sogar eigne Kinder drehen teilweise am Rad, wenn die Eltern kuscheln und sie außen vor sind.

Anscheinend sind Vater und Tochter bisher zu Besuch gewesen und nicht Mutter und Sohn bei dem Vater.
Und klar, mir sind auch manche Kinder unsympathisch. Keine Frage. Nur beginnt bei mir ehrlich gesagt dieses jemanden als Person wahrnehmen und mich nicht verantwortlich fühlen bei ca 5jährigen.
Bei so kleinen Menschen, ist mein Beschützerinstinkt zu wach.
Dabei dachte ich wirklich das ER es sein könnte, da sonst alles passt.
Ihr kennt euch doch kaum?! Ist nicht böse gemeint.
Aber drei Monate Kennenlernen ist eh schon fast nix.... und dann mit den Kids? Kein Wunder, dass du genervt bist. Wann kann man sich da unterhalten. Es dreht sich doch immer um die Bespassung der Kleinkinder ( also so kenne ich es leider. Mein Kind spielt genau mit zwei anderen Kindern schön. Bei allen anderen Müttertreffen, quengeln die Kinder nonstop, weil sie nichts miteineander anfangen können. Sehr ermüdend. )
Vielleicht solltet ihr es wirklich lassen.
 
  • #57
beginnt bei mir ehrlich gesagt dieses jemanden als Person wahrnehmen und mich nicht verantwortlich fühlen bei ca 5jährigen.
Bei so kleinen Menschen, ist mein Beschützerinstinkt zu wach.
Das sehe ich genauso! Bei mir steht ein so kleines Kind einfach noch unter Welpenschutz! Mit einem 5jährigen Kind kann ich ganz andere Gespräche führen, vor allem versteht mich das Kind auch besser!

Die Zeit vor der Trennung war vermutlich nicht harmonisch im Elternhaus, da braucht das Kind jetzt nicht noch eine böse Stiefmutter!
 
  • #58
Nur mal ein Schmankerl aus der Realität : mein Sohn war, abgesehen vom Übergewicht, auch so. Mit 7 bekam er dann viel zu spät die Diagnose Autismus. Ich halte nichts von Elternbashing (und ich arbeite mit Kindern höchst unfähiger Eltern, aber auch die haben ihre Geschichte). Man weiß nie, was wirklich Sache ist. Aus der Ferne schon mal gar nicht.
Es geht nicht um Elternbashing, sondern darum eine Missinterpretation aufzuzeigen. Die FS erklärt, dass der potentielle Partner ähnliche Werte in der Erziehung vertritt. Beide Kinder sind aber laut Angabe sehr unterschiedlich. Kann also sein, dass die beiden Elternteile doch Wert auf andere Punkte legen. Also keine Passung.

Jo eh, kann das Mädl auch theoretisch besondere Bedürfnisse haben. Kann sein, muss nicht. In dem Fall wurde aber nicht geschrieben: Hilfe, hat das Kind meines Partners eine Krankheit aus dem Autismus Spektrum ;-) also partnerschaftliche Verklärung?

Übergewicht bei Kleinkinder liegt nun im Verantwortungsbereich der Eltern. Wenn das Mädel klammert, unsicher ist etc. schlepp ichs halt net zur neuen Freundin mit Kind. Dann trifft man sich alleine.

Wenn man merkt, dass man das Kind des Partners net leiden kann, nimmt man Abstand. Kindeswohl kommt zuerst. Nach 3 Monaten kann man wohl noch die Handbremse ziehen.
 
  • #59
Liebe FS, ich finde die Beiträge von Lionne69 und kochkunst hilfreich und treffend. Meiner Meinung nach beschreibst du das Mädchen weder auf bösartige noch abwertende Art. Ich habe dadurch eine Vorstellung von dem Kind und würde es vermutlich auch nervig finden. Darf man auch - selbst wenn es ein kleines Kind ist. Es gibt nervige, unsympathische und verzogen Kinder, kenne selbst so welche. Man sollte aber nicht vergessen, Kinder sind immer ein Produkt ihrer Eltern, sprich, an vielem sind die Eltern "schuld". Das Kind wird älter und ggf noch "nerviger" - schau genau hin, ob du das wirklich die nächsten 15 Jahre Woche für Woche möchtest.
 
  • #60
Hätte sie ihren Beitrag anders gestaltet, hätte sie höchstwahrscheinlich ganz andere Antworten erhalten.
Das finde ich wiederum nicht in Ordnung.
Man sollte die Faktenlage schon auch ohne emotionales Beiwerk beurteilen können.
Die FS mag das Ptchwork-Kind nicht so richtig. Sie sollte das dem Vater ruhig auch grob andeuten und sich selbst einfach Zeit geben. Ich würde das als Vater wissen wollen und würde mich darauf versuchen einzustellen. Der Vater hat in dieser Situation durchaus die Möglichkeit die Dinge positiv zu beeinflussen.
 
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