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  • #1

Nicht wohlfühlen im Haus vom Freund - Ausziehen oder dort bleiben

Folgendes Problem: Mein Freund besitzt ein eigenes Haus (gehört ihm, muss außer den Renovierungskosten nichts mehr abbezahlen). Ich bin vor fast drei Jahren zu ihm gezogen als Übergangslösung (hatte mich damals von meinem Ex-Freund getrennt, musste aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen, mein jetziger Freund hatte eben dieses Haus und hat eh einen Untermieter gesucht, mein Einzug hat sich also für beide Seiten angeboten). Mein Freund hat mir damals gesagt, falls ich mich nicht wohlfühle können wir wieder ausziehen und uns was gemeinsames neues suchen. Ich habe mich eben auf diese Aussage verlassen. Tja, nach nun fast drei Jahren fühle ich mich dort immer noch nicht wohl, man könnte auch sagen ich habe eine richtige Abneigung gegen dieses Haus. Für mich hat es nur Nachteile, dort zu wohnen. Ich brauche doppelt so lange in die Arbeit, mir gehört nichts in diesem Haus, ich fühle mich nicht zuhause dort. Alles ist dort so gebaut und eingerichtet, wie ich es selbst nie gemacht hätte. Außerdem kommt auch noch hinzu, dass er dieses Haus mit seiner Ex-Freundin ausgesucht, renoviert und eingerichtet hat. Für eine gemeinsame Zukunft mit IHR und eben nicht mit mir. Mein Freund weiß, dass es mir dort nicht gefällt, er weiß dass ich unglücklich bin. Vor zwei Wochen hat er mir noch gesagt, dass er sich noch eine zweite Immobilie kaufen will. Ich habe natürlich gleich Hoffnung geschöpft und mir gedacht, dass wir uns dann zu zweit was eigenes kaufen können (ich würde natürlich auch was in diese Immobilie investieren, ist ja nicht so dass ich kein Geld habe). Gestern hat er mir dann wieder gesagt,dass er doch nix mehr kaufen will und ich eben, wenn es mir bei ihm nicht gefällt, mir selbst eine eigene Wohnung kaufen soll und dann ausziehen soll weil es ihn auch belastet, dass es mir nicht gefällt. Ich kann mir aber nicht vorstellen, alleine in einer Eigentumswohnung zu wohnen und er wohnt alleine in einem riesigen Haus. Was würdet ihr mir raten bzw was würdet ihr machen an meiner Stelle?
Danke euch
 
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  • #2
Ich finde schon, dass dein Freund Recht hat. musst du halt ausziehen, wenn dir das alles nicht passt. Da stimmt was generell nicht in der Beziehung, wenn dir dieses und jenes nicht ansteht. Warum muss dir den unbedingt was gehören von dem Haus? Und was hat das mit der Exfreundin zu tun. Ich denke du warst froh, dass du vor drei Jahren dort einziehen konntest. Und jetzt soll der Mann das Haus verkaufen und ein anderes dafür, dass du dann einrichten kannst?!

Vielleicht gefällt es ihm allein in seinem riesigen Haus. Das muss ja nicht alles konventionell im Leben sein. Ich nenne das unverhältnismäßig, ganz schöne Ansprüche und was glaubst du, wieviele Menschen in Deutschland zur Arbeit fahren müssen und das auch in Kauf nehmen.

Alles geht nun mal nicht.
 
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  • #3
Du bist zu ihm gezogen, wohnst drei Jahre dort und verlangst nun ein eigenes Haus, noch Fragen?
Ich denke, du solltest ausziehen. Mit Liebe hat das eh nichts zu tun. So reagieren Menschen, denen es zu gut geht.

Letztendlich ist im Leben alles eine Frage der Relationen. Und du hast relativ wenig Kompromissbereitschaft. Da stellste dir halt ein neues Sofa rein und einen neuen Teppich, Kreativ sein und vor allem mit Witz ist die Devise. Die Einrichtung zu verändern, das ist doch kein Problem.

Trotzdem alles Gute bei der "richtigen" Entscheidung Haus oder Liebe!
 
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  • #4
Guten Morgen :)
Naja- Ihr lebt schon zusammen.
Wenn vielleicht auch initial gezwungenermaßen etwas schnell und aus der Not.
Aber immerhin 3 Jahre.

Wenn Du jetzt ausziehen willst und Ihr keinen Konsens findet - ist das schade, zumal es ja vielleicht auch anders vereinbart war.
Finanziell scheint es ja kein Problem zu sein, eine weitere Immobilie noch dazu zu zweit zu erwerben.
Sprich, das wichtigste Problem diesbezüglich ist eigentlich keines.
Für Eure Beziehungsdynamik ist das ein klarer Rückschritt.



Aber wenn mir mein Partner erklärt, wenn ich mich nicht wohl fühle, solle ich ausziehen, würde ich sehr sehr nachdenklich werden.
Ausziehen und damit einen Schlussstrich ziehen - unter die Partnerschaft.

Es muss doch unter Erwachsenen möglich sein, sich zusammenzusetzen und eine Liste zu erstellen, welches Für und Wider es gibt und wie eine Veränderung Aussehen könnte?
Das Angebot zu renovieren und eine gemeinsame Atmosphäre zu entwickeln in der sich beide wohlfühlen, wäre da wohl der kleinste gemeinsame Nenner.
Ich würde ihn auch ehrlich fragen, ob er vielleicht will, dass Du ausziehst?


Das ist eine Bewährungsprobe für Deine Beziehung- Du wirst merken, wie stabil Ihr aufgestellt seid.
Ich glaube, das Ergebnis wird Dir nicht gefallen..

Du hast schon mal gepostet- und es hat sich nichts geändert.
Gruß w 36
 
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  • #5
Wieso fragst du noch!? Er hat sich doch entschieden ... für mich liest es sich eher so das er auf biegen und brechen dort notfalls auch alleine wohnen bleiben möchte. Mit Liebe hat das nichts zu tun. Such dir eine kleine Mietwohnung alleine ohne ihn. Die Beziehung ist m.E. nach beendet.
 
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  • #6
Liebe FS;
Dein Freund rät Dir, eine eigene Wohnung zu kaufen und auszuziehen.
Das ist doch ganz eindeutig. Das Haus ist ihm wichtiger als das gemeinsame Leben mit Dir.

An Deiner Stelle würde ich eine Mietwohnung in der Nähe Deiner Arbeit suchen und dann schauen, wie er reagiert. Wenn Du tatsächlich ausziehst, merkt er vielleicht, dass Du ihm wichtig bist. Dann könntet ihr noch gemeinsam ein Haus suchen.

In Deinen Zeilen klingst Du etwas unselbständig. Du bist vom Ex-Freund direkt zu ihm gezogen und möchtest nun nicht alleine wohnen. Das ist eine schlechte Basis für eine Partnerschaft. Dein Freund spürt Deine Abhängigkeit und Unselbständigkeit und ist der Stärkere. Kein Wunder, dass er den Ton angibt.

Also: ausziehen, selbständiges Leben mit eigenem Freundeskreis und Aktivitäten aufbauen und schauen, was passiert. Vielleicht begegnest Du auch noch einem passenderen Mann.

w(58)
 
  • #7
erwachsen werden, zusammenreissen und das was dich an dem Haus stört ansprechend und ändern..
 
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  • #8
Die Ansage deines Freundes ist klar: wenn es dir nicht passt, musst du eben ausziehen. Vielleicht wäre ihm das gar nicht so unrecht.
Was willst du?
Warum gründest du keine WG? Dann bist du nicht alleine.
 
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  • #9
Liebe FS, Du bist aber auch ein Prinzesschen, sorry... Auch wenn hier Viele Verständnis für Deine "Lage" haben werden - für mich ist das ein reines Luxus-Problem einer verzogenen Tochter der Überfluss-Gesellschaft und sonst nichts. Du steigerst Dich da total rein, meiner Meinung nach.

Vor allem weil Du ja selbst zu keinerlei Alternativen bereit bist. nach Deiner Auffassung soll Dein Freund es gefälligst so machen, wie Du es willst und fertig. Du möchtest dies nicht, Du möchtest jenes nicht. Alleine ausziehen willst Du auch nicht, da wohnen willst Du auch nicht. Und er will eben in dem Haus bleiben und auch nicht ausziehen. ER fühlt sich offenbar dort zu Hause. Und jetzt? Dein Freund hat Klartext mit Dir gesprochen. Entweder Dir passt es so wie es ist oder Du kannst ausziehen. Was sollen wir Dir jetzt raten? Du hast nur die beiden Möglichkeiten aufgezeigt bekommen und musst selber wissen, für welche der beiden Du Dich entscheidest.
ICH persönlich würde jetzt verstehen, dass mein Freund das Haus liebt und da bleiben will. Wenn ich keine Lust auf die Fahrerei hätte, würde ich mir eine andere Bleibe suchen. Wenn ich bleibe würde ich mit ihm sprechen, ob wir das Haus nicht ein bisschen hier und da renovieren, so wie es auch mir gefällt.

Andererseits hört es sich so an, als ob Dein Freund auch für die Zukunft nicht vor hat, mit Dir irgendwo anders zu wohnen. Was sagt Dir das?
 
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  • #10
Wieso nicht das m.E. Naheliegende machen und beide zusammen das Haus umbauen, neu gestalten? So, dass auch Du Dich wohlfühlen kannst? Als ein gemeinsames Projekt für die Zukunft, in das Du dann finanziell investierst, genauso, wie es Dein Partner bereits gemacht hat.

Das löst zwar nicht das Problem des weiteren Anfahrtweges zur Arbeitsstelle, aber könnte eine mögliche Lösung für Euer Zusammenleben bedeuten. Vorausgesetzt, Dein Partner ist bereit, Veränderungen am bzw. im Haus zuzulassen und Du wärst bereit, etwas über Deinen Schatten zu springen in Bezug auf Deine Einstellung zum Haus.

Alles Gute!

w, 53
 
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  • #11
Also bei so großen Investitionen wie Haus oder Eigentumswohnung bin ich so gut wie immer für strikte Trennung: Wenn du es dir leisten kannst, dann such dir eine Wohnung oder ein Haus, so wie es DIR gefällt, und zwar auch nur in deinem Eigentum. Das ist langfristig gesehen sowieso eine gute Investition, jedenfalls wenn du dir nicht jeden Euro vom Mund absparen musst. Dein eigenes Nest richtest du dir dann so ein, wie es dir gefällt. Sollte deinem Freund wirklich was an der Beziehung liegen, und sollte er wirklich mit dir eine gemeinsame Zukunft aufbauen wollen, kann er ja sein Haus vermieten und mit zu dir ziehen.

Ich denke, das wäre nur fair: Du hast jetzt drei Jahre ausgehalten, jetzt ist er dran.
Ich fürchte, du musst da wirklich Nägel mit Köpfen machen, sonst wird das nichts: Dein Freund hat ja kein Problem mit seinem Haus, also warum sollte er was ändern? Und bisher hast du dich zwar beschwert, aber dann doch immer wieder klein beigegeben. Warum soll er jetzt glauben, dass es dir wirklich ernst ist?
Für dein Glück bist DU verantwortlich, nicht dein Freund.
 
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  • #12
Hallo

ich würde einen Anbau an sein Haus in Erwägung ziehen. Von dir finanziert und mit Grundbucheintrag.
Ich hatte so einen Fall, vor 2 Jahren. Er wohnte im umgebauten Bauernhof, sehr nett. Aber alles war fertig. Mit fertig war gemeint: "Hier wird nichts verändert, nicht mal ein Bild abgehängt." Er war stolz auf die Inneneinrichtung, die er mit seiner Ex-Frau ausgesucht hatte. Er wohnte in diesem Museum, trotz Scheidung, weiter. Er war nicht bereit irgendwas zu ändern. Im Unterschied zu dir wäre mir nie in den Sinn gekommen da einzuziehen. Und da ich auch Geld habe: ich finde man sucht sich zu zweit was Neues zusammen, oder ?
 
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  • #13
Wenn du dich dort noch immer nicht wohlfühlst, solltest du ausziehen. Für ihn ist es keine Option, gemeinsam was zu suchen - dann ist ihm wohl das Haus wichtiger als du. Du kannst ihn ja dann besuchen kommen, Mobil(i)e gegen Immobilie.
Habt ihr eigentlich eine Partnerschaft oder eine WG? Und möchtest du, dass es so bleibt?
 
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  • #14
Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner!
Ich sage dir nur, was ein Mann in dem Fall gemacht hätte: Er wäre keinen Tag in diesem Haus geblieben. Wenn ein Mann kein Bock hat, dann geht er! Er hält sich nirgendwo auf, wo er sich unwohl fühlt.
Du sollst auch keine Eigentumswohnung kaufen. Für dich alleine reicht eine kleine Wohnung. Der Mann ist nicht bereit, das Haus wegzugeben oder in Zukunft was an dem Zustand zu ändern. Lieben tut er dich auch nicht so normal, sonst würde er dich nicht bitten, wieder auszuziehen, weil du ihn mit deinem Gejammere nervst.
Es wird auf eine Trennung hinauslaufen.
Er hätte dich noch weitere 15 weitere Jahre hingehalten, weil ein Mann schlichtweg keine Rücksicht auf das Bedürfnis einer Frau nimmt und das oft auch nicht nachvollziehen kann.

Nimm es selbst in die Hand. Kleine hübsche Wohnung suchen. Später einen neuen Mann finden (ohne Haus), dann nochmal einen zweiten Versuch wagen.
 
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  • #15
Sag mal kann es sein, dass er dir durch die Blume mitgeteilt hat, dass du gehen sollst? Ich hätte das so aufgefasst. Warum habt ihr kein Kompromis gesucht und das Haus umgestaltet?
Aber ich versteh dich schon, mein Freund verkauft auch das alte Haus und wir schaffen gemeinsam ein eigenes "Nest". Aber auf eine Notlösung habe ich mich nie eingelassen, vielleicht hat dein Freund jetzt die Nase von deinen 'Genörgel' voll? Keine Sorge, man lebt alleine auch prima. Allerdings frage ich mich, ob nach so einen Rauswurf ein Fortbestand der Beziehung überhaupt möglich ist? W
 
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  • #16
Ich würde ihn mal fragen ob er es sich vorstellen kann zu dir zu ziehen und sein Haus inzwischen zu vermieten wenn du woanders eine Immobilie kaufst....

Zusammen was kaufen, würd ich auch skeptisch sehen. Das hat er wohl wahrscheinlich mit der Ex schon durch den Hickhack mit einer gemeinsam gekauften Immobilie (kann ich mir vorstellen) und besonders lange seid ihr nun auch noch nicht zusammen.... 3 Jahre wäre mir auch noch zu früh um gleich gemeinsam sowas grosses zu kaufen ehrlich gesagt.... Da würde ich auch noch eine klare Gütertrennung bevorzugen.

(Jedenfalls dann wenn schon ein abbezahltes Haus da ist)

Das erspart einfach einen Haufen (völlig unnötige) Scherereien falls es doch zu einer Trennung kommt. Kann man ja nie sagen...

Ausserdem: ihm scheint ja das Haus zu gefallen, er hats ja auch mit ausgesucht. Da stellt sich dann schon auch die Frage ob er mit dir bei nem gemeinsamen Kauf überhaupt auf nen gemeinsamen Nenner kommen würde was die Immobilie angeht wenn eure Geschmäcker so verschieden sind.....!

Womöglich wohnt er jetzt eben schon so lange drin und fühlt sich wohl dass er von dem "wir können woanders hinziehen wenns dir nicht gefällt" wieder abgerückt ist... Ich glaube nicht dass er dich absichtlich in die Irre führen wollte, eher dass er über die Jahre die Meinung dazu geändert hat.


Zu seiner Arbeitssituation sagst du auch nix, danach ist womöglich er derjenige der 2 Stunden zur Arbeit fahren müsste...? Und immer wieder das "oh mein Gott da hat schonmal ne Ex gewohnt" Thema.... Was das angeht: werdet doch einfach mal erwachsen, Mädels....

Das wird nämlich langsam ganz schön lächerlich....


Wie sagt man hier immer so schön: dann sucht euch nen Kerl ohne "Altlasten" wie n abbezahltes Haus ;-) Und überlasst ihn einer Frau dies zu schätzen weiss....

M30
 
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  • #17
Er hat wahrscheinlich mittlerweile genug Anti-Stimmung verspürt oder zu hören bekommen und gibt Dir zu verstehen, dass er das so lassen möchte. Also suche Dir eine eigene Wohnung, wenn es dir dort nicht gefällt. Und nein, dieses Haus gehört dir nicht, warum auch.

Von außen ist die Sache schwer einzuschätzen. Allerdings würde es mich als Mann nerven, wenn ein Haus in Verbindung mit einer Ex gebracht wird. Natürlich sollte man gewisse Veränderungen besprechen und dann auch gemeinsam finanzieren. Aber aus solchen Gründen gleich ein Haus verkaufen bzw. ein neues kaufen... Muss man sich auch leisten können. Für manche normal, für manche Luxus, für andere unvorstellbar.
 
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  • #18
Was ich machen würde? Ganz ehrlich? Mich von ihm trennen. Er scheint ja wirklich nicht viel Rücksicht auf Dich nehmen bzw. auf Dich eingehen zu wollen. Dem Herrn Pascha geht's gut und ihm ist's offensichtlich egal, wie es Dir geht? Ach so ne nicht ganz, es belastet ihn ja. (Moment, mir kommt grad die Galle hoch). Ist eigentlich der Rest eurer Beziehung auch so einseitig?
 
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  • #19
zieh aus! das kann ich dir nur raten.ich habe mit meinem ehemann auch ein haus gekauft und nach meinen wünschen eingerichtet.jahre später bin ich ausgezogen.und die neue sofort ein.sie wohnt praktisch in meinen sachen.meinen möbeln,mein geschirr,mein bett.sie kann es hundertmal umstellen,aber fakt ist nunmal,das sie dort nur " freundin" meines mannes ist.und bei dir ist es so ähnlich.du bist nur gast in seinem haus! warscheinlich hat er nach der trennung seiner ex nichts verändert.hat mein mann auch nicht gemacht.wenn ihr nichts gemeinsames habt,dann mußt du wohl auch nach seinen wünschen und vorstellungen leben.und wenn ihm was passiert,dann bist du die erste die die koffer packen kann,weil dir gehört nichts dort.....kauf dir was eigenes.such dir was in der nähe von deiner arbeit.schließlich hat sich die letzten 3 jahre auch nichts getan.für mich hört sich das an das er dich loswerden will.nur netter verpackt.
 
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  • #20
Also ich sehe für dich keine Chance mit ihm, da das Ganze nur auf Zweck nicht auf Liebe getragen wird. Er hält dich hin, du kannst ausziehen, das war es dann. Dein Problem, du kannst nicht alleine sein und alleine wohnen, deshalb schlenderst du von einem zum andern und kommst so nicht weiter in deinem Leben. Ich würde ganz schnell von ihm weg gehen mit Kontaktabbruch und selbst was auf die Beine stellen und mich nicht ständig in Abhängigkeit eines anderen bringen und Punkt. Wo das hinführt siehst du ja und hast du ja! (m)
 
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  • #21
Ich verstehe dein Problem nicht um ehrlich zu sein.
Du willst etwas eigenes in dem du dich wohl fühlst.
Dein Freund hat etwas eigenes in dem er sich wohl fühlt.
Logischerweise bleibt er wo er ist und du suchst dir etwas wo du dich wohl fühlst oder nicht?!
Er zwingt dir sein zu Hause nicht auf und du ihm nicht deines - faire Sache.
 
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  • #22
Also ganz ehrlich liebe FS,
warum bist du denn der Meinung dass seine Ex da so viel mitgemischt hat?
Ich kann mich nur den anderen anschließen einen Kompromiss für einen Umbau/Umgestaltung zu treffen (wobei ich als Hausbesitzerin in dem Fall etwas verbindlicheres als "nur" eine Beziehung wollen würde, bevor ich mein Eigentum für einen Mann verändere der vielleicht schon in einem Jahr keine Lust mehr auf mich hat)

Ich kann mich allerdings dem allgemeinen "Was denn? Es ist doch nur ein Haus.. kauft halt was anderes" nicht anschließen.
Ich bin gerade dabei den Bau für mein eigenes Haus vorzubereiten. Die Planung, der Bau selbst, die Einrichtung, - alles ist exakt so wie ich es mir vorstelle.
Und wenn es fertig ist, wird es mein absolutes Traumhaus sein. Für nichts und niemanden würde ich ausziehen und Mieter reinlassen (die mir am Ende noch alles ruinieren) oder es gar verkaufen.
Wie gesagt, für ein paar Veränderungen wäre unter Umständen zu haben, aber alles andere geht garnicht und da kann ich deinen Freund definitiv verstehen.
Wenn ich einen Freund hätte der sich darüber aufregt dass ich dort mit meinem Exfreund gewohnt habe, würde ich ihn auslachen, sorry.

Wenn du tatsächlich ausziehen möchtest, dann rate ich dir, sofern du es dir leisten kannst - ebenfalls eine Wohnung (auch wenns eine kleine ist) zu kaufen. Miete ist grundsätzlich rausgeschmissenes Geld.

w25
 
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  • #23
Soll ich oder soll ich nicht?!?

Die Phantasie der vielen RatgeberInnen hier bewundern?

Fakt ist: Wieder einmal lesen wir nur die Wiedergabe einer beteiligten Partei und schon schwingen sich Herrscharen auf, um wild zu spekulieren.

Na denn ... auch mal ich!
Aber mal "anderster":

Hat es Dir gefallen, dass Ihr bei Ihm zusammengezogen seid? War es die bequemste Entscheidung? Seit wann nervst Du Ihn, dass Dir das Haus nicht gefällt, ohne konstruktiv zu sein? Von Anfang an? Neidest Du Ihm sein abbezahltes Haus? (In diversen Themen hier ging es doch um Miete und Kostenbeteiligung in solchen Fällen!? Bei Euch auch?

Für mich klingt Deine Schilderung unreif und das läßt Du an anderen aus. In seinem Fall würde mir, trotz großer Liebe, auch der Kragen platzen.

Höre auf zu nörgeln und handle nach Deinen Wünschen und vor allen Dingen trage die Konsequenzen!

(Alles) Fehlspekulation(en)!?!

M
 
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  • #24
Hallo FS,

Was würdet ihr mir raten bzw was würdet ihr machen an meiner Stelle?

wenn ich mich versuche in Deine/Eure Situation hinzuversetzen, würde ich an Deiner Stelle vermutlich ausziehen und mir erst einmal eine eigene Mietwohnung nehmen.

Dafür spricht:
- Du fühlst Dich auch nach 3 Jahren noch unwohl in dem Haus (besser wird es also vermutlich nicht mehr)
- Du fühlst Dich nicht "Zuhause" (ich denke, es ist nicht gut, wenn so etwas ein Dauerzustand wird)
- Dich stört offenbar auch der lange Anfahrtsweg zu Deiner Arbeitsstelle (sonst würdest Du es nicht thematisieren)
- und als letzter Punkt, der womöglich sogar der wesentliche ist, mit Eurer Beziehung scheint es nicht wirklich weit her zu sein, und wer weiss, wie lange sie noch Bestand hat; dass Du Dir über kurz oder lang eh eine eigene Wohnung nehmen musst, scheint mir hier absehbar zu sein

Es liest sich beinahe so, als wäre es Deinem Freund relativ egal, ob Du bei ihm wohnst oder nicht.Die grosse Liebe scheint es von seiner Seite aus nicht zu sein.Von daher würde ich an Deiner Stelle nicht an dieser unliebsamen Situation festhalten.Wenn ich mich versuche in Deinen Freund hineinzuversetzen, und Du würdest mir etwas bedeuten, würde ich ganz sicher nicht vorschlagen, dass Du ausziehst! Sondern im Gegenteil, versuchen, unbedingt eine Lösung zu finden, mit der Du Dich auch wohlfühlst... Ob Eure Beziehung Bestand hat, wirst Du dann sehen, wenn Du ausgezogen bist.Wenn sie dann keinen Bestand mehr haben sollte durch die räumliche Trennung, weisst Du aber auch, dass die Beziehung eh auf ihr Ende zugegangen ist, wofür in meinem Augen die generell fehlende Kompromißbereitschaft Deines Freundes ein Indiz ist, und dann hast Du eh das Richtige getan...LG
 
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  • #25
Hallo FS,

gibt es denn nicht die Möglichkeit des Kompromisses? Du könntest die Einrichtung doch nach Deinem Geschmack verändern (Sofa, Teppich, Bilder, neuer Wandanstrich in neuer Farbe).

Du bist nicht die einzige Frau im Forum, die den Anspruch stellt, der Partner möge doch nun bitte seine "alte" Immobilie verkaufen und etwas "frisches" kaufen, weil da ja die Vorgängerin gewohnt (und es eingerichtet) hat.

Es sind stets Frauen, die dies verlangen. Ich finde diesen Wunsch doch etwas überzogen. Eine Immobilie ist keine Jacke oder Mantel. Bei Kauf/Verkauf fallen immer erhebliche Nebenkosten an. Soll denn bei jeder neuen Partnerin eine neue Immobilie angeschafft werden? Da freuen sich Makler, Notare, Finanzamt über Honorare und Grunderwerbssteuern.

Sieh es doch einmal aus seiner Sicht:
"Ich habe ein abbezahltes Haus, Gott sei Dank. Sie ist vor 3 Jahren als Untermieterin aus pragmatischen Gründen eingezogen. Es entwickelte sich eine Beziehung. Nun ist
das Haus nicht mehr gut genug, sie nörgelt, will etwas Neues."

Einen Anbau auf Deine Kosten danebensetzen würde ich auch nicht. Dann bist Du finanziell und räumlich verpfllichtet, falls es auseinander geht, sitzt Du fest, genau daneben, und kannst evtl. Deine Nachfolgerin ein- und aus gehen sehen.

Es hat Vorteile, getrennt Immobilien zu besitzen, vermeidet Streit. Sonst spare doch erst einmal Dein Geld, lege es an.

Dein Wunsch, etwas gemeinsames Neues zu schaffen, ist verständlich. Aber er will es, entgegen seiner Zusage vorher, nun doch nicht.

Genauso wie hier gesagt wird, das Haus sei ihm wichtiger als Du, genauso kann man sagen, Dir ist ein neues Haus wichtiger als er.

Was von seiner Aussage zu halten ist, Du könntest ja ausziehen - kann man unterschiedlich interpretieren.
Es muss nicht unbedingt ein Rausschmiß sein. Vielleicht ist er einfach Deines jahrelangen Genörgels überdrüssig.

Mein jetziger Ehemann zog damals zu mir in eine fertig eingerichtete ETW mit zwei Koffern.

Er wollte dann auch recht schnell nach der Heirat einige Möbel "wegwerfen" und durch Eigenkonstruktionen ersetzen. Er wollte gern in die Großstadt ziehen oder dort wenigstens zusätzlich ein Zimmer/eine kleine Wohnung mieten.
Finanziell konnte er nichts beitragen, meine ETW war nicht abbezahlt. Ich habe immer alles allein bezahlt und ganz pragmatisch gesagt, seine diversen Wünsche kommen für mich nicht in Frage, das soll er dann alleine geldlich stemmen.

Da setzt er sich in ein gemachtes Nest - und beginnt dann zu nörgeln.

Findet einen Kompromiss. Wenn das nicht möglich ist, paßt ihr vielleicht doch nicht zusammen.

Ihr seid ja auch weniger aus Liebe als aus pragmatischen Gründen zusammengekommen, so mein Eindruck.

W 50+
 
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  • #26
Ausziehen, sonst wirst du ja noch unglücklich. Weil dein Freund hat den Kanal jetzt voll. Der wird dir noch deine Einliegetwohnung in seinem Haus kündigen,
 
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