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Gast_

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  • #1

Nie zum Höhepunkt gekommen = Sex überflüssig?

Ich stelle mir gerade die Frage, ob ich Sex überhaupt brauche?
Ich komme aus einer längeren Affären, in der ich jedoch nie zum Höhepunkt kam. Im Laufe der Zeit könnte man es als Frustsex bezeichnen, weil einfach kein besserer Mann kam, der mich so liebte, wie ich es brauchte. Mich ängstigte diese Trennung trotzdem, weil kein neuer Mann für Sex in Sicht war, allerdings habe ich lebtags immer nur Selbstbefriedigung gemacht (wo ich immer schnell zum Höhepunkt kam, ich bin auch sexuell offen und habe Spaß am Sex) Allerdings frage ich mich, ob ich nicht gänzlich wieder auf Masturbation umsteigen soll?
Denkt ihr, man kann auf Sex verzichten und so leben? Ich habe einen hohen sexuellen Drang (also 1x am Tag Masturbation muss schon drin sein, auch mit Partner), aber ein Mann befriedigt mich häufig nicht ausreichend (nein ich bin nicht lesbisch, ich steh nur auf Männerkörper). Was meint ihr?
 
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Dagobert

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  • #2
Ich möchte Dir gerne die Gegenfrage stellen "Ist Partner-Sex unbedingt notwendig im Leben, außer zum Kinder kriegen natürlich, wenn es eh alleine schon so schön klappt? Ist Sex eine zwingende Sache, so wie essen, atmen, trinken usw. Oder ist Sex eher so etwas wie ein guter Film, eine Torte nach dem Essen, ein Bad nach einem anstrengenden Tag?

Zu deinem Höhepunkt zu kommen liegt ausschließlich in Dir und in niemandem Anderen. Andere können Dich höchstens noch dabei unterstützen, deine Höhepunkte zu erreichen.

Sei Du locker, entspannt, vertrauenswürdig und vertrauensvoll, zärtlich, liebevoll, einfühlsam, spielerisch, ideenreich und lenke deinen Partner dorthin, wo und wie Du es gerne möchtest.

Gibst Du ihm das Gefühl, dass er nun seinen Mann stehen muss, um Dich zu befriedigen, quasi Dir den Orgasmus zu geben, dann gelingt das vielleicht ein paar mal und schläft dann ein. Dann wäre es besser, Dir eine Maschine anzuschaffen, in die Du ein paar EUR einwirfst und die es Dir nach Strich und Faden erledigt. Funktioniert sie nicht, bringst Du sie ins Service oder kaufst eine neue. Der Sex ist dann völlig materialisiert und von allen Emotionen und Gefühlen befreit.

Genauso verstehe ich manchmal, dass Sex verlangt wird. Besorge es mir, dass ich die Engel singen höre und dann haue Dich wieder über die Häuser. Bist ja eh für sonst nix gut.

Guter Sex ist Ergebnis einer guten Lebenseinstellung.
 
  • #3
Der Höhepunkt durch Selbstbefriedigung ist doch mit dem mit einem Partner nicht zu vergleichen. Und in einer langjährigen Affäre zu verweilen ohne zum Orgasmus zu kommen, wo es doch nur um Sex geht, finde ich auch schon befremdlich. Aber das muss ja jeder für sich selber entscheiden.
 
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Dagobert

Gast
  • #4
Es geht ja nicht darum, die Selbstbefriedigung zu verherrlichen, sondern die Verantwortung für den eigenen Orgasmus, die Fähigkeit ihn erlangen zu können, die eigene Befriedigung in sich selbst zu suchen und nicht im Partner. Der Partner ist nur das Salz in der Suppe und nicht die Suppe selbst. Der Hinweis auf die Selbstbefriedigung dient nur der Darstellung, dass es dort ja auch super klappt, ohne Partner.
 
  • #5
Sexualwissenschaftler haben dies längst erkannt.
Die O-Fähigkeit einer Frau ist Kopfsache, obwohl ich das auch so sehe.

Frauen, welche in liebevollen Bindungen leben, Vertrauen haben, ihren Partner respektieren und er sie wirklich von Herzen liebt, haben keine O-Probleme, sofern kein med. Grund dagegenspricht.

Frauen in ONS, Affären oder reinen Zwecknotlösungsgemeinschaften etc. haben meist O-Probleme, weil sie dieses Geborgenheitsgefühl vermissen, vor allem im Unterbewusstsein, sie wissen, sie sind nur eine Frau für Sex, den Alltag oder fürs Grobe mehr nicht. Das blockiert, nicht nur seelisch, sondern auch körperlich.

Für mich eigentlich sehr logisch.
 
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Gast

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  • #6
also FS, wenn für mich Sex nur mit Höhepunkt schön wäre, dann würde ich eine Beziehungsform, die nur als Sexaffäre gedacht ist, sofort aufgeben. Denn dann hätte ich gar nichts davon. Die Frage was dir am wichtigsten ist kannst nur du selbst beantworten.
 
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Gast

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  • #7
Sexualwissenschaftler haben dies längst erkannt.
Die O-Fähigkeit einer Frau ist Kopfsache, obwohl ich das auch so sehe.

Frauen, welche in liebevollen Bindungen leben, Vertrauen haben, ihren Partner respektieren und er sie wirklich von Herzen liebt, haben keine O-Probleme, sofern kein med. Grund dagegenspricht.

Frauen in ONS, Affären oder reinen Zwecknotlösungsgemeinschaften etc. haben meist O-Probleme, weil sie dieses Geborgenheitsgefühl vermissen, vor allem im Unterbewusstsein, sie wissen, sie sind nur eine Frau für Sex, den Alltag oder fürs Grobe mehr nicht. Das blockiert, nicht nur seelisch, sondern auch körperlich.

Für mich eigentlich sehr logisch.

Absolut unzutreffend und unlogisch!
Sexualwiss. Untersuchungen haben festgestellt, dass es meist an der falschen oder unzureichenden bzw. zu kurzen Stimulation liegt (Klitoris!). Sehr viele Frauen kommen in Ehen und Liebesbeziehungen nicht zum Orgasmus, weil das mit Liebe u.ä. nämlich so viel zu tun hat wie satt werden mit dem Lesen eines philosophischen Romans.

Gerade in Affären u.ä. haben Frauen eher Orgasmen, warum sollten sie sonst Affären haben? Unlogischer geht es wohl nicht mehr. Keine Frau trifft ihren Lover wieder, wenn der es nicht bringt.
In Beziehungen haben Frauen oft Sex, um dem Mann einen Gefallen zu tun, weil es dazugehört o.ä.

ONS und Affären dienen hauptsächlich dem sexuellem Amusement. Warum sollte jemand ständig an die Currywurstbude gehen, wenn ihm diese nicht schmeckt? Wäre wohl schwachsinnig!

Die meisten Frauen haben den mit Abstand besten Sex in Affären, warum sollten sie sonst so ein Risiko eingehen?

w
 
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Gast

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  • #8
Hallo FS,

ich finde es befremdlich, die Qualität des Akts am Höhepunkt festzumachen. Ich komme bei der Selbstbefriedigung auch leicht, mit einem Mann bin ich noch nie gekommen. In meinen zwei Beziehungen hat es nie auch nur ansatzweise geklappt. Ich dachte schon, Sex wäre mir unwichtig. Jetzt habe ich seit einem Jahr eine Affäre und ich habe Sex endlich ganz anders kennengelernt. Der Mann geht auf mich ein und ist daran interessiert, dass es mir gefällt. Ich bin mutiger geworden, empfinde Sex nicht mehr als Pflicht und kann mich plötzlich ganz anders hingeben. Einen Orgasmus hatte ich zwar immer noch nicht, aber ich spüre wie ich dem ganzen näher komme und sicher wird es irgendwann klappen. Es ist zum einen eine Kopfsache, wie Gast 4 schreibt (aber leider eine Halbwahrheit). Aber leider ist es auch so, dass viele Frauen aufgrund der Anatomie durch reine Penetration gar nicht oder extrem schwer zum Höhepunkt kommen.
Ich habe wenig sexuelle Erfahrung und stelle erst jetzt langsam fest, was mir gefällt. Beispielsweise habe ich eher durch Zufall entdeckt, dass es für mich total entspannend und gleichzeitig anregend ist, wenn jemand meine Füße mit warmen Händen und ordentlich Druck massiert. Ebenso machen mich Massagen des unteren Rückens ganz verrückt. Das sind alles keine Praktiken, die man in unserer durch Pornos geprägten Gesellschaft vermittelt bekommt. Aber grade solche ungewöhlichen Bedürfnisse können das i-Tüpfelchen sein, dass dann eben doch zu erhöhter Erregung führt.
Ich möchte auf Sex nicht verzichten, werde mich nie wieder auf schlechten Sex einlassen und ab jetzt immer kommunizieren, was ich mir wünsche.
 
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  • #9
Liebe FS,

ich habe selbst die erstaunliche Erfahrung gemacht, dass ich besser zum Höhepunkt kommen konnte, wenn ich mit einer Affäre Sex hatte oder einfach jemanden, bei dem es mir nicht wichtig war, was er davon hält.

Viele Männer vermitteln beim Sex eine Erwartungshaltung, sehen als supertolle Eigenleistung an, wenn Frau kommt, wollen unbedingt, dass Frau kommt. Das setzte mich unter Druck gerade bei jemanden, der mir emotional etwas bedeutete, weil es mir leidtat und ich ihn nicht "enttäuschen" wollte.

Ich habe gelernt, das egoistischer anzugehen, in dem Moment den Mann als Mittel zum Zweck zu sehen und dann konnte ich mich auch entspannen, egal wie ich dabei aussehe o.ä. Ich lasse mich dabei in meine eigene Sex- und Fantasiewelt fallen, genauso, wie wenn ich es allein mache.

Ich habe mich anfangs damit nicht wohlgefühlt, weil ich es irgendwie egoistisch fand, aber letztlich haben so ja auch beide was davon.

Auf Sex zu verzichten halte ich für keine gute Idee... kuscheln, schmusen, einen schönen Männerkörper streicheln ist doch auch ein schöner Teil davon.
 
  • #10
Absolut unzutreffend und unlogisch!
Sexualwiss. Untersuchungen haben festgestellt, dass es meist an der falschen oder unzureichenden bzw. zu kurzen Stimulation liegt (Klitoris!). Sehr viele Frauen kommen in Ehen und Liebesbeziehungen nicht zum Orgasmus, weil das mit Liebe u.ä. nämlich so viel zu tun hat wie satt werden mit dem Lesen eines philosophischen Romans.

Gerade in Affären u.ä. haben Frauen eher Orgasmen, warum sollten sie sonst Affären haben? Unlogischer geht es wohl nicht mehr. Keine Frau trifft ihren Lover wieder, wenn der es nicht bringt.
In Beziehungen haben Frauen oft Sex, um dem Mann einen Gefallen zu tun, weil es dazugehört o.ä.

ONS und Affären dienen hauptsächlich dem sexuellem Amusement. Warum sollte jemand ständig an die Currywurstbude gehen, wenn ihm diese nicht schmeckt? Wäre wohl schwachsinnig!

Die meisten Frauen haben den mit Abstand besten Sex in Affären, warum sollten sie sonst so ein Risiko eingehen?

w

Leider Fehlanzeige.

Die Soziologen gehen logischerweise nicht von schlechten Beziehungen aus, denn Liebe, Vertrauen und Respekt hat man nunmal nicht in schlechten Beziehungen wo Frau und Mann sich zum Sex regelrecht zwingen müssen, sondern sie gehen von stabilen Liebesbeziehungen aus.

Und eine stabile, monogame und starke Liebesbeziehung ist mit ONS und Affären nicht im geringsten zu vergleichen, wo man sich hier und da mal für ein Schäferstündlein trifft, nein, in glücklichen Beziehungen teilt man den Alltag und fühlt sich superwohl dabei.
Das die Sexualität dabei nebenbei für beide Partner sehr erfüllend ist spricht wohl für sich.

Soziologen haben außerdem festgestellt das Frauen und Männer Affären leider nicht "nur" wegen dem Sex haben, sondern weil ihnen "Nähe" fehlt, diese kompensieren sie durch Sex. Obwohl seelische Nähe dadurch auch nicht erreicht werden kann.

Dabei bin ich gleich wieder in den glücklichen Liebesbindungen, diese haben beides körperliche und seelische Nähe und dass da der O.....nicht ausbleibt spricht wieder für sich.
 
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Gast

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  • #11
Ich komme auch nie ohne Hilfe zum O., aber ich liebe es zu begehren und begehrt zu sein, zu verwöhnen und verwöhnt zu werden, intim mit meinem Partner zu sein, ihn zu spüren und und und. Ich habe Sex nicht um einen O. zu bekommen, sondern um meine Lust zu befriedigen und Intimität auszuleben.
 
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Gast

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  • #12
Leider Fehlanzeige.
Die Soziologen gehen logischerweise nicht von schlechten Beziehungen aus, denn Liebe, Vertrauen und Respekt hat man nunmal nicht in schlechten Beziehungen wo Frau und Mann sich zum Sex regelrecht zwingen müssen, sondern sie gehen von stabilen Liebesbeziehungen aus.
Traue keiner Studie, die du nicht selber gefälscht hast! Die Orgasmusfähigkeit eine Frau hängt von sehr vielen Faktoren ab, vor allem aber auch davon, ob während des Aktes die Klitoris ausreichend stimuliert wird. Und dabei geht es immer um die Technik und um das Tempo und das kann Ihnen eine Frau selber am besten bestimmen und Frauen kommen zur Orgasmus viel später auf meinen generell gesprochen
 
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Gast

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  • #13
Nun ja,

Im kopf läuft dann wohl etwas schief.
Vielleicht ist der Druck mittlerweile so groß, dass endlich mal
den Orgasmus kommen Muss... dass es desween nicht klappt.

Oder Du lässt Dich einfach zu wenig Zeit !

Vielleicht hilft's einfach mal zu überlegen was einem wirklich spaß macht, welches Vorspiel ( inklusive das schöne Essen im Restaurant, die schöne Vollkörpermassage mir Öl ) usw einem in due richtige geile Stimmung versetzt. Und dann kommt auf dem Mann an, der natürlich auch noch wissen oder spüren sollte, was dich zum Höhepunkt bringt .....
 
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Gast

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  • #14
Leider Fehlanzeige.

Die Soziologen gehen logischerweise nicht von schlechten Beziehungen aus, denn Liebe, Vertrauen und Respekt hat man nunmal nicht in schlechten Beziehungen wo Frau und Mann sich zum Sex regelrecht zwingen müssen, sondern sie gehen von stabilen Liebesbeziehungen aus.

Und eine stabile, monogame und starke Liebesbeziehung ist mit ONS und Affären nicht im geringsten zu vergleichen, wo man sich hier und da mal für ein Schäferstündlein trifft, nein, in glücklichen Beziehungen teilt man den Alltag und fühlt sich superwohl dabei.
Das die Sexualität dabei nebenbei für beide Partner sehr erfüllend ist spricht wohl für sich.

Es ist ja kein Zufall, dass jemand, der eine Beziehung derart idealisiert seit 10 Jahren Single ist und es tut mir leid, dein Weltbild zu widerlegen, aber was du ständig postest, ist DEINE Überzeugung und nicht das Ergebnis wissenschaftlicher Studien und schon gar nicht entspricht das den Erfahrungen der Paartherapeuten. - Genau das Gegenteil ist die Realität!

Ulrich Clement, ein Paartherapeut, hat dazu einen Bestseller geschrieben: "Guter Sex trotz Liebe"

"Das große Dilemma vieler Paare: Wir lieben uns, wir verstehen uns gut – aber wo ist die Erotik geblieben? Sexuelle Langeweile bestimmt die Zweisamkeit....
Zahlreiche Paare klagen, daß nach ersten leidenschaftlichen Monaten und Jahren der Sex immer langweiliger wird. Obwohl sie sich lieben und zusammenbleiben wollen. Woher kommt diese Lustlosigkeit? Wieso verabschieden sich gerade bei vertrauten Partnern die Schmetterlinge aus dem Bauch
?"

Bevor man ständig das Forum zu missionieren versucht, mit seinem völlig unrealistischem Beziehungsbild, sollte man sich wirklich mal bei Fachleuten schlau machen.

w (Dipl.-Psych., Psychotherapeutin, Paartherapeutin)
 
  • #15
Es ist ja kein Zufall, dass jemand, der eine Beziehung derart idealisiert seit 10 Jahren Single ist und es tut mir leid, dein Weltbild zu widerlegen, aber was du ständig postest, ist DEINE Überzeugung und nicht das Ergebnis wissenschaftlicher Studien und schon gar nicht entspricht das den Erfahrungen der Paartherapeuten. - Genau das Gegenteil ist die Realität!

Wie so oft im Leben, stimmt beides. Eine vertrauensvolle und liebevolle Beziehung ist eine sehr hilfreiche Voraussetzung für gute Sexualität. Allerdings nicht, wenn das Paar sich so idealisch verbindet, dass es zum platonischen Kugelmenschen wird oder zu Adam und Eva im Paradies (vor dem Sündenfall). Das ist der Tod des Begehrens (daher bedurfte es ja auch der Schlange :)
Entscheidend ist doch einen Weg zu finden zwischen Innigkeit und Fremdheit und vor allem nicht aufzugehen in totalitärer Zweisamkeit. D.h. nicht das, dass man dritte Menschen (i.S. von Fremdgehen) für eine lustvolle Beziehung braucht. Es heißt aber sehr wohl, dass etwas Drittes grundsätzlich erforderlich ist. Kann man bei gegenwärtigen Paartherapeuten nachlesen oder auch bei Freud und Schülern (Lacan).
 
  • #16
Tchja da müssen die Sexualwissenschaftler ihre Analysen wohl zugunsten von Gast
Es ist ja kein Zufall, dass jemand, der eine Beziehung derart idealisiert seit 10 Jahren Single ist und es tut mir leid, dein Weltbild zu widerlegen, aber was du ständig postest, ist DEINE Überzeugung und nicht das Ergebnis wissenschaftlicher Studien und schon gar nicht entspricht das den Erfahrungen der Paartherapeuten. - Genau das Gegenteil ist die Realität!

Ulrich Clement, ein Paartherapeut, hat dazu einen Bestseller geschrieben: "Guter Sex trotz Liebe"

"Das große Dilemma vieler Paare: Wir lieben uns, wir verstehen uns gut – aber wo ist die Erotik geblieben? Sexuelle Langeweile bestimmt die Zweisamkeit....
Zahlreiche Paare klagen, daß nach ersten leidenschaftlichen Monaten und Jahren der Sex immer langweiliger wird. Obwohl sie sich lieben und zusammenbleiben wollen. Woher kommt diese Lustlosigkeit? Wieso verabschieden sich gerade bei vertrauten Partnern die Schmetterlinge aus dem Bauch
?"

Bevor man ständig das Forum zu missionieren versucht, mit seinem völlig unrealistischem Beziehungsbild, sollte man sich wirklich mal bei Fachleuten schlau machen.

w (Dipl.-Psych., Psychotherapeutin, Paartherapeutin)

Ja ich lebte in sehr schönen Beziehungen jeweils sechs Jahre und kannte somit keinerlei "sexuelle Störungen".

Ich gebe auch zu die Sexualität in einer festen Beziehung zu idealisieren, denn eigentlich sehnt sich wohl jeder danach.
Jeder sucht nach einer erfüllenden dauerhaften Liebe mit entsprechend intensiver Sexualität und das kommt auch von Soziologen und Sexwissenschaftlern.

Wer idealisiert Affären und ONS?? Fachleute???

Zum O...gehört nunmal das fallenlassen und wenn es im Unterbewusstsein gärt und brodelt wird keine Frau zum Höhepunkt kommen, egal welche Technik der jeweilige Liebhaber hat.
Man sollte immer von der Mehrzahl der Frauen ausgehen, welche nie oder kaum einen O...empfunden haben, warum wohl??

Weil er so ein super Lover ist?? Mitnichten, allein der Trieb hat noch keinen Höhepunkt zustande gebracht, sorry, auch dafür brauche ich keine "Fachfrau", denn wenn das so wäre, müsste die Mehrzahl der Frauen ihren Höhepunkt erreichen, tun sie aber nicht.

Was sagt nun die Fachfrau dazu??
ONS und Affären als Allheilmittel für den sexuellen Höhepunkt oder die Tiefe eine beständigen liebevollen Partnerschaft, denn wer will nicht das letzte??

Herakles und keine Fachfrau
 
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Gast

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  • #17
Ich gebe auch zu die Sexualität in einer festen Beziehung zu idealisieren, denn eigentlich sehnt sich wohl jeder danach.
Jeder sucht nach einer erfüllenden dauerhaften Liebe mit entsprechend intensiver Sexualität.

Zum O...gehört nunmal das fallenlassen und wenn es im Unterbewusstsein gärt und brodelt wird keine Frau zum Höhepunkt kommen, egal welche Technik der jeweilige Liebhaber hat.

Was sagt nun die Fachfrau dazu??
ONS und Affären als Allheilmittel für den sexuellen Höhepunkt oder die Tiefe eine beständigen liebevollen Partnerschaft, denn wer will nicht das letzte??

Herakles und keine Fachfrau

Viele, sehr viele wollen nicht das letzte, sondern lieber etwas Unverbindliches und sehnen sich nicht nach Geborgenheit, sondern nach Freiheit und Unabhängigkeit.

Gerade diejenigen, die meinen keine Fachleute zu brauchen, die brauchen sie meistens am dringendsten und jemand der mit 50 Jahren 15 Jahre lang (!!!) ohne gravierenden, offensichtlichen Grund (wie Krankheit z.B.) keinen Sex mehr hatte, der ist absolut nicht normal, sondern wahrscheinlich schwer angstgestört, denn Angst erkennt man an der Vermeidung und wer Sex 15 Jahre vermeidet, dessen Angst vorm Verletztwerden und vorm Verlassenwerden ist größer als der Sexualtrieb und das ist mehr als behandlungsbedürftig. Das hat nichts damit zu tun ein "Kopfmensch" zu sein, sondern meist ist das Gegenteil der Fall. Das Intellektualisieren ist ein Abwehrmechanismus.
Zur Aufrechterhaltung des postiven Selbst werden Gründe gesucht, die das eigene Verhalten als normal, elitär o.ä. bestätigen sollen.

Ich denke, hier liegt eine narzisstische Problematik vor, die Ängste gehören zu den Symptomen.

In psychisch gesunden Menschen "gärt und brodelt" es nicht, warum sollte es?
Psychisch stabile Menschen haben öfter Affären, daran ist nichts Negatives, sondern diese tragen oft zu mehr Lebensfreude und Unbeschwertheit bei, natürlich nicht bei emotionaler Bedürftigkeit.

Man sollte nicht von seiner eigenen Befindlichkeit auf andere schließen und wer ein derart von der Norm abweichendes Verhalten zeigt (15 Jahre ohne Sex mit 50 Jahren !!!), dem sollte eigentlich selbst auffallen, dass mit ihm etwas nicht stimmen kann.
 
  • #18
Gut, dann bin ich jetzt mal das andere Extrem - ich kann mir auch nach fast 30-jähriger Beziehung mit dem ein und selben Mann nicht vorstellen, mit einem Wildfremden besseren und erfüllenderen Sex zu haben als mit ihm.

Und das, obwohl wir auch schwierige und komplizierte Zeiten hatten. Ich bin nicht oft Herakles' Meinung (allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, wie "liebevoll und erfüllend" ihre Beziehungen waren - immerhin haben sie ja offenbar trotzdem nicht gehalten ...), aber dass die meisten Leute angeblich so schlechte Beziehungen führen, dass sie mit Fremden besseren Sex haben als zu Hause mit dem geliebten Partner, finde ich schon reichlich schräg.
Andererseits bin ich nicht symbiotisch mit meinem Mann verwachsen und war das auch nie, dafür ist mein Bedürfnis nach Zeit für mich viel zu ausgeprägt. Ich bin übrigens ein Kopfmensch mit eher schwacher bis nicht vorhandener Libido. Und Kopfmensch bedeutet in dem Fall nicht, dass ich kühl und rational bin, sondern dass ich vor allem "in meinem Kopf" lebe. Ich habe den Eindruck, hier gehen die Vorstellungen ziemlich auseinander, wie man denn Kopfmensch definiert.

Ob ein Orgasmus in einer liebevollen und ansonsten erfüllten Beziehung unbedingt nötig ist? Ja, für mich schon. Ansonsten gäbe es für mich nämlich noch weniger Grund, überhaupt Sex zu haben, da ich den Drang dazu von mir aus fast nicht habe.
 
F

flashbuzz

Gast
  • #19
Hast du es schonmal mit einem Tantra Seminar versucht?
Ich komme bei der Masturbation innerhalb von zwei Minuten - das ist eine rein mechanische Sache und könnte auch von einem Mann geschafft werden.
Aber es geht um die Berührung eines anderen, die Resonanz in Deinem eigenen Körper finden.

Nach meinem Ersten Seminar habe ich viel mehr Mut gefunden zu sagen wo und wie ich berührt werden möchte und auch wie lange.
Manche Männer haben keine Geduld, sind der Meinung, sie müssten nach einer Minute anders "rubbeln" damit sich der Orgasmus einstellt.
Diese sind dann in der Tat in meinen Augen die schlechten Liebhaber.

Ich freue mich für die Frauen, die diese Hingabe mit ihrem Partner so wunderbar erleben können, aber bitte hört auf, Eure Meinung zum Maßstab der Dinge zu machen. Und idealisiert den Sex bitte nicht so für alle.
Es gibt viele, die Sex anders wahrnehmen und es nicht als das ultimative Geschenk an den Mann sehen, sondern auch als Geschenk an sich.
Sex ist ein Grundbedürfnis und gut für die Gesundheit :)
 
  • #20
@flashbuzz

Wer sagt das Sex ein Grundbedürfnis ist???

(Und für die Gesundheit ist als erstes die Ernährung ausschlaggebend)

So könnte man auch sagen Karriere machen ist ein Grundbedürfnis.

Ist es aber nicht für jeden, denn Karriere machen die wenigsten.

Sex ist leider nicht lebensnotwendig das ist nunmal Fakt, egal wie man dem Sex auch huldigt und es gibt Menschen, denen Sex sogar so überflüssig erscheint, dass sie sich freiwillig davon verabschieden z.B. Tibetanische Mönche, die im Zöllibat leben, weil sie nur in der Vergeistigung den Sinn des Lebens erkennen.

Huch - wie intellektuell - tchja, sorry, aber Sex als überlebenswichtig anzusehen, kenne ich nur aus diesem Forum.

Ein Problem mit Sex haben nicht diejenigen, die ihn nicht brauchen, sondern die, die ohne nicht können.
 
F

flashbuzz

Gast
  • #21
@Herakles
Die Humanwissenschaften sagen, dass Sexualität zu den Grundbedürfnissen gehört.
Davon zu unterscheiden gehört eigene überlebenswichtige Bedürfnisse.
Wobei auch Sexualität zum überleben der eigenen Art wichtig ist.

Aus deiner Meinung einen Fakt zu machen, finde ich schon ziemlich ambitioniert.
Für die TE ist Sex immerhin so wichtig, dass sie eine Affäre gehabt hat.
Und von diesem Ausgangspunkt weiter gedacht, ist es schon eine Frage wert, ob der Orgasmus der Frau wichtig ist und wenn nein, evtl. ihre ganze Sexualität nicht?
Ob das nun für sich selbst der Sinn des Lebens ist, beim Sex mit einem Mann einen Orgasmus zu bekommen, kann eben nur die entscheiden, die Sex und dann möglich mit Orgasmus hat oder zumindest hatte.
Denn nur dann kann jemand beurteilen, ob es sich lohnt, an dem Punkt weiter anzusetzen oder sich zu fragen, muss das sein.
Die TE hat lt. eigenen Aussagen noch keinen Orgasmus mit einem Mann gehabt - sie kann also nicht aus Erfahrung sprechen.
Insofern mein pragmatischer Tipp, es mal mit Tantra zu versuchen.
Wie gesagt, die eigenene (und sicher noch der einen oder anderen) Meinung als gefährliches Halbwissen "Fakt" zu benennen, kann auch für so manchen FS sich als schlecht heraus stellen, deshalb mein Appell: bitte unterscheiden zwischen eigenen Erfahrungen und tatsächlichen Fakten.
 
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Gast

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  • #22
naja, mir ist z.B. alles ander außer dem Höhepunkt beim Sex mit einem Partner wichtiger. Denn der Partner kann mir alles geben, was ich durch Masturbation niemals haben kann. Während ich den Höhepunkt jederzeit wenn ich Lust habe durch kurze Masturbation bekommen kann - er ist also nicht das Besondere, nicht das, was ausschlaggebend für mein Glück in dem Bereich ist. Ich denke, dass du eher ein schlechtes Gefühl bekommen hast mit der Zeit, weil bei dir und deiner Affäre keine Liebe im Spiel war. Sex ohne Liebe ist - für meinen Geschmack - schal und langweilig. w
 
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Gast

Gast
  • #23
Ganz ohne Orgasmus kann ich mir Sex weder bei mir, noch bei meiner Frau vorstellen, es gehört klar dazu. Gleichwohl genieße ich es, zwischendurch gerne mal ausgiebig und lange voller Genuss der langsamen, gefühlvollen Penetration zu fröhnen und dabei kommt es in einer langen Nacht auch mal vor, dass ich kaum noch kommen kann, das finale Happy End also ausbleibt. Erfüllend ist es so allemal.
 
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