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Gast

  • #31
Ein kinderloser Mann in einem Haus mit einer Mutter und fremdem Kind ist auf verlorenem Posten. Das merkt Dein Freund jetzt ganz deutlich nachdem ihr zusammengezogen seid. Ein gemeinsames Kind würde das ändern. Wenn Du ihm den Wunsch verwehrst wird er sich von Dir trennen.
 
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Gast

  • #32
Die beiden sind 5 Jahre zusammen und das "fremde" Kind ist 6 Jahre alt. Er kennt das Kind fast dessen gesamtes Leben lang. Da ist das Kind nicht mehr fremd und das Familienleben keine neue Erfahrung.

Wenn es dem Freund der FS um das "Nest bauen" gegangen wäre hätte er zu dem Kinderwunsch der FS nicht "Nein" gesagt sondern "In x Jahren ist unser Haus fertig. Wie wäre es wenn wir so lange mit dem zweiten Kind warten."
 
  • #33
@31 et al.: Gefühle müssen doch nicht logisch sein, nicht mal die von Männern!
Auch mit dem Voraussehen von Gefühlen ist das so eine Sache! Schön, wenn es gelingt, aber hat er verspielt, wenn er dazu nicht in der Lage war? Zählen seine jetzigen Bedürfnisse nichts?
Er fühlt sich allein im Nest, woher das jetzt kommt, sei dahingestellt, aber wenn die FS darauf jetzt nur rational argumentierend oder nur ihre eigenen Bedürfnisse durchgehend reagiert, sehe ich für die Beziehung schwarz.
 
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Gast

  • #34
@31: Diese Annahme ist falsch. Wenn Mütter glauben, ein Mann könne ein fremdes Kind nach einigen Jahren des Zusammenlebens als ihr quasi eigenes betrachten und lieben lernen, täuschen sich gewaltig. Aus Sicht des Mannes wird es immer ein "fremdes" Kind bleiben. Und irgendwann wird der Punkt kommen, an dem der Mann noch ein gemeinsames Kind möchte. Wird dies verwehrt, gibt es für die Beziehung meistens keine Zukunft mehr.
In diesem Falle müsste sich der Mann noch mindestens 12 Jahre lang mit einem "fremden" Kind begnügen. Das ist sehr lange! Das wird nicht dauerhaft funktionieren.

m45
 
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Gast

  • #35
Ist Ihr Partner denn überhaupt bereit, wenigsten die Hälfte der Elternzeit, also sieben Monate, zu Hause zu bleiben und später Teilzeit zu arbeiten, um sich angemessen um sein Kind kümmern zu können?

Falls nein, stellt sich die Frage nach einem Kind doch gar nicht! Er ist nicht bereit, die Opfer zu bringen, die eine zeitgemäße Vaterschaft nun einmal verlangt!

Davon einmal abgesehen ist es schlicht empörend, dass er Ihnen vorwirft, lieblos und gefühlskalt zu sein, obwohl er es ist, der Ihnen schlimmste körperlichen Qualen, mit denen Schwangerschaft und Geburt nun einmal einhergehen, zumuten würde, nur um sich seinen "Herzenswunsch" zu erfüllen! Soviel Egoismus übersteigt das gesunde Maß bei weitem!

Ihre Entscheidung gegen ein weiteres Kind und für den Beruf war richtig und sehr vernünftig. Bleiben Sie dabei!
 
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Gast

  • #36
Ich versteh die FS nicht - bitte um Aufklärung.

Sie schreibt: Alles ist jetzt perfekt.
Na wann ist denn eine bessere Zeit für ein Kind????????

Hat sie das erste Kind bekommen, DAMIT es endlich perfekt wird???

Zig Paare warten darauf, dass die Zeit perfekt ist (natürlich ist sie es nie) und kriegen deshalb kein Kind - wie dumm.

Als Partner der FS würde ich mich auch nur wundern können.

Vielleicht denkt sie (unbewusst), dass es beim zweiten Kind wird wie beim ersten, und da lief's offenbar nicht perfekt. Aber mit einem anderen Mann und andern Gegebenheiten (Job/Haus und sonst noch alles, was sie nicht geschrieben hat) wird und kann es anders laufen.

Ich denke, die FS sollte sich klar machen, was nur ihre Erfahrungen sind (1. Kind), udn dass sie es jetzt in der Hand hat, es mit dem jetzigen Mann selbst zu gestalten.

Redet miteinander - aber wenns zu 2. nicht geht: Mediation!! Da ist ein Dritter dabei, das ändert die Kommunikation.
 
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Gast

  • #37
Ihr Partner ist mit einer Situation unzufrieden wo mittel- bis langfrsitig keine Veränderungen anstehen. So wass kann nicht gut gehen. So richtig wissen wir nicht woran nun das ist, was war der konkrete Auslöser. Wir wissen nicht mal, ob ein weiteres Kind zur Zufriedenheit führen würde.

Voll unklar ist auch wieso Sie nicht verheiratet sind, der Bezug der 6-jährigen Tochter zum richtigen Vater, wem das Haus gehört (Sie arbeiteten wohl in Teilzeit) und wie alt Sie FS sind.

Sie haben "moralisch" wohl derzeit die besseren Karten, bringt Ihnen aber letzendlich recht wenig. Spätestens wenn Ihre Tochter in so 7 Jahren in die Pubertät kommt, ist die nächste grosse Ärgernisswelle vorprogrammiert. Ein gemeinsames zweites Kind würde vermutlich in der Tat eine gewisse "Balance" herstellen...

- Einige Monate durchatmen, da muss er durch
- Wenn immer noch so: Sehr sehr konkret darüber reden wer was macht hinsichtlich Kinderbetreuung
- Wenn alles passt: Da Sie liebe FS bis zum Sommer noch weiteren Kinderwunsch hatten, dann halt gedanklich ein Jahr zurückspringen und das Leben geniessen

Unterschätzen Sie die Situation auch nicht nur weil Ihr Partner das Thema irgendwann nicht mehr so stark thematisiert.

Blöde Situation, viel Glück. M45
 
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Gast

  • #38
Ich denke, dass ist der Gesamtsituation geschuldet und es kommen zwei sehr negative Umstände zusammen. Erstens halten Beziehungen zwischen kinderlosem Mann und Mutter meistens nicht lange. Und zweitens hättet er nie mit Dir zusammenziehen dürfen. Ihr spielt Familie seid aber keine. Sein Rettungsversuch mit einem gemeinsamen Kind wird von Dir boykottiert. Ich denke, da bleibt im nur Resignation (da steckt er ja schon drin) oder Ausbruch.
 
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Gast

  • #39
Ich habe nachdem meine Tochter in die Schule kam, wieder begonnen von Teilzeit in Vollzeit zu arbeiten und inzwischen bin ich sehr zufrieden. Das war auch der Grund weshalb wir uns dann entschlossen, ein Haus zu nehmen.
Ist das Haus gemietet oder gekauft?
Falls das Zweite der Fall sein sollte...vielleicht macht er sich nun Gedanken darüber, wem er später seinen Anteil daran vererben soll, möchte vielleicht nicht ein Leben lang sein ganzes Geld in etwas investieren, was später das Kind eines anderen Mannes bekommt?

Oder ihm ist sein "Anteil" an Arbeit die so ein Haus macht zuviel und er will dich dazu bringen nun doch lieber die Hausfrau zu spielen. Ohne Kind kriegt er dich aber nicht "an den Herd".

w (43)