• #1

Nur diese Person ist gemeint, nur diese will man. Wie zeigt man das?

Angeregt durch einige Beiträge hier, würde ich gerne wissen, wie man einem Mann zeigt, das man genau ihn will und keinen anderen.
Konkret geht es darum, das wohl einige Männer meinen, man würde nur ein Bild? von ihnen lieben und nicht sie selbst. Also würde ich gerne wissen, wie ich als Frau kommunizieren kann, das es so ist und es mir nur um ihn geht.
Bisher war ich der Meinung, dass Gefühle da sind oder eben nicht und sich nicht beeinflussen lassen. Dennoch scheint es da einen gewissen Spielraum zu geben.

Ich bin sehr interessiert an euren Eindrücken und Meinungen.
 
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  • #2
Ich erkenne für mich sehr schnell, mit welcher Einstellung die Frau mit mir kommuniziert, ob sie direkt, offen, ehrlich, aufrichtig und authentisch mit mir ist, oder ob sie mit mir spielt und/oder bestimmte Strategien anwendet, z.B.: willst du gelten, mach dich selten oder das typische Ping/Pong Spiel bei mir anwendet, d.h. immer nur wartet, bis ich Ping mache und so weiter und sofort. Wenn ich merke, dass mit mir gespielt wird, beende ich den Kontakt!
 
  • #3
Also würde ich gerne wissen, wie ich als Frau kommunizieren kann, das es so ist und es mir nur um ihn geht
Die Frage ist "wozu"? Wenn Mann nicht doof ist, merkt er, ob du interessiert bist. Wer Bestätigung braucht, der hat entweder mangelndes Selbstwertgefühl und du wirst ihn immer bauchpinseln müssen oder es ist ein Narzisst, der erwartet, dass dein Universum sich ausschließlich um ihn drehen muss. Beides ist anstrengend und in gewisser Weise für dich toxisch.
 
  • #4
Also ich mache das so, dass ich meinen Partner verliebt anschaue und ihm oft sage, wie schön ich es mit ihm finde und wie toll und attraktiv er ist. Außerdem mache ich ihm oft sehr individuelle Komplimente und begeistere mich für sein bzw. unser gemeinsames Hobby. Ich interessiere mich für seine Themen und seinen Alltag, frage nach und lobe ihn, wenn er etwas Tolles geschafft oder erschaffen hat. Zum Advent gab es einen selbstgemachten Kalender mit 24 Dingen, warum ich ihn liebe. Das ist alles individuell auf ihn als Person bezogen und ich könnte diese Dinge nicht beliebig zu jedem Mann sagen, weil sie auf ihn zutreffen und ihn zu dem wunderbaren, besonderen Menschen machen, den ich liebe und mit dem ich so gerne Zeit verbringe, mit dem ich Spaß habe.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich deine Frage richtig verstanden habe, meintest du so was?
w25
 
  • #5
Sobald jemand Nähe zu einer Person sucht, ist immer von gesteigertem Interesse der Person, an der anderen auszugehen. Weil Zeit ist kostbar und der Mensch sucht sich andere Menschen und Kontakte, mit denen er sich rundherum wohlfühlt, besonders im privaten und in seiner wertvollen Freizeit. Also wenn ich beginne, diese mit jemanden anderen teilen zu wollen, ist Interesse da. Um das von einer Freundschaft abzugrenzen, kommt es zunächst zum Zulassen subtiler Berührungen und körperlichen hinwenden oder auch zu jemanden hinbeugen, ... ein insgesamt Näherrücken und nicht körperliches abrücken. Dann Küssen und irgendwann Sex. Es ist für den Mann nicht davon auszugehen, dass die Frau dies mit jedem macht, sondern eben weil sie für ihn Gefühle entwickelt. Wenn sie sich seinen Wünschen anpasst, bei Kritik nicht selbst vorwurfsvoll, sondern irritiert reagiert, ihn beschwichtigt, alles schön und optimistisch redet, ihm sagt, dass sie ihn vermisst, ihn sehen möchte, sich auf ihn freut, ihm schreibt, den Kontakt und Austausch sucht, ihn fragt wie es ihm geht und was er macht, einfach Interesse an seinem Leben hat, sich Dinge merkt, die er mal erwähnte, sie mit ihm in die Zukunft plant. Wenn ihre Augen leuchten, ihre Brustwarzen hart werden, ihr Schritt feucht, nur allein wenn sie ihn mit dem verliebten Blick (eines Honigkuchen-Pferds) ansieht. Sie ihn beginnt mit Fürsorge, Einladungen und Geschenken zu überhäufen, sich um sein Wohlergehen kümmert und sich um ihn sorgt, dann ist er der Einzige, ohne das man da groß was sagen müsste. Denn für den Einzigen, gibt es für die Frau keinerlei männliche Alternative (8 Mrd. Menschen, ein anderer wird es schon sein oder auch mehrere).
Vor allem, wenn Frau sich dermaßen schlecht von ihm behandeln lässt und ihm dennoch alles verzeiht, ihm nachläuft, während er desinteressiert ist, auch hier weiß der Mann, sie tut für ihn nahezu alles (manchmal verlangt er auch sogar, dass sie unmögliches möglich macht oder über sich hinauswächst). Sich schlecht behandeln lassen oder ohne Widerrede sich alles gefallen zu lassen, sich für andere dermaßen reinzuhängen und aufzuopfern, lässt Frau sonst von niemanden zu; weder sagen, noch so umgehen; nur von demjenigen, den sie nahezu manisch, fast abhängig liebt, der ihr Einziger ist. Und sie wird um Kontakterhalt betteln.
 
  • #6
Individuell unterschiedlich .........
.... und es macht auch einen Unterschied, ob man bereits zusammen ist oder (noch) nicht........
Bei V und mir geht sehr viel über die Blicke ..... wir bekommen es beide hin, den jeweils anderen mit Blicken zu streicheln etc. Wir können auch sehr gut nonverbal kommunizieren, auch in der Öffentlichkeit.

Gerade erst gesehen .... oder vorgestellt worden: Ich habe immer auf ein Lächeln reagiert. Oder selbst ein Lächeln gesendet.

Aber - manche Menschen ticken auch ganz anders ......
 
  • #7
Konkret geht es darum, das wohl einige Männer meinen, man würde nur ein Bild? von ihnen lieben und nicht sie selbst.
Wenn Du die Männer nicht( oder kaum) kennst, kannst Du eben auch nur das Äußerliche (also das "Bild") bewerten.
Daran ist doch nichts falsch. Das geht ja am Anfang auch gar nicht anders.

Wenn Du Männer irgendwann besser kennst, kannst Du sie natürlich auch um ihrer innerlichen Eigenschaften schätzen und lieben.
Oder eben auch nicht.
 
  • #8
Mir fällt hierzu assoziativ die Problematik ein, dass manche einfach nur das Gefühl lieben, in einer Beziehung zu sein -- sozusagen egal, mit wem --, und nicht unbedingt den Menschen selbst, also wieder die typische Angst vorm Alleinsein und das Verharren trotz mangelnder Liebe und Passung. Auch fällt mir hier die Selektion nach äußerlichen Kriterien (das Vorhandensein von Status, Geld, akademischer Bildung, Familie etc. -- es gibt oft Beiträge dazu im Forum) ein. Oder das Bemühen, den vermeintlich perfekten Expartner zu ersetzen. Oder die Suche nach einem Erzeuger, einem Ernährer oder einer Haushaltshilfe und Erzieherin.

Die meisten Menschen wünschen sich wohl, als individuelle Person um ihrer selbst willen geliebt zu werden. Ich denke, es gibt in der zwischenmenschlichen Interaktion eine ganze Reihe an Möglichkeiten, um zu vermitteln, dass man am konkreten Menschen interessiert ist und ihn nicht wegen seiner Funktion alleine begehrt, und dass er nicht beliebig austauschbar ist.
 
  • #9
Ich verstehe deine Frage so, dass du einem bestimmten Mann kommunizieren willst, dass du ihn als einzigartigen Menschen wahrnimmst, willst und liebst. Und nicht, wie viele Menschen – sei es aufgrund von rosaroter Brille oder eigenen Traumvorstellungen – ein Wunschbild auf ihn projizierst und das liebst. Oder ihn nur aufgrund seines Aussehens oder Geldes willst. Oder so einsam und bedürftig bist, dass du auch jeden anderen genommen hättest.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das super wichtig ist, damit der Partner einem die Echtheit der Gefühle glaubt, auch, wenn Liebe vermeintlich keiner Begründung bedarf. Ein Exfreund hat mir zum Beispiel regelmäßig vorgeschwärmt, dass ich seine "Traumfrau" oder gar sein "Engel" sei. Das hat mir im ersten Moment geschmeichelt, und ich habe nicht an seinen großen Gefühlen gezweifelt. Aber irgendwann (vor allem in Momenten, wo ich mich alles andere als engelhaft fühlte; unsicher, traurig oder wütend war) hatte ich das blöde Gefühl: "Der meint garnicht wirklich mich, nur sein eigenes Traumbild, in das er mich zu pressen versucht. Sieht und kennt er mich überhaupt richtig, auch meine schlechten Seiten? Liebt er mich als den individuellen Menschen mit Stärken und Schwächen, der ich bin?"

Ich denke, damit sich dein Gegenüber wirklich gemeint fühlt, ist es wichtig, konkrete, individuelle und nachvollziehbare Gründe und Beispiele dafür zu nennen, was du an ihm liebst. @Inanna*s Adventskalender finde ich eine schöne Idee.

Ich hab mal an einem Rhetorikkurs teilgenommen, in dem es um das Geben von konstruktiver Kritik ging, die der andere wirklich annimmt. Das Prinzip lässt sich aber auch auf Komplimente anwenden, die echt sind und glaubhaft beim anderen ankommen. Sie sollten jeweils aus zwei Elementen bestehen:

1) Beobachtbares Verhalten ("Beleg")
2) Daraus folgende Wirkung auf dich

Beispiele:

"Du gehst jeden Tag zum Sport. Ich habe großen Respekt vor deiner Disziplin und bewundere deinen sexy Körper!"

"Wie geduldig und liebevoll du deinem Kind die Hausaufgaben erklärst. Wenn ich euch miteinander sehe, geht mir richtig das Herz auf!"

"Dass du der alten Frau vorhin über die Straße geholfen hast, fand ich sehr schön. Es zeigt mir, was für ein aufmerksamer und hilfsbereiter Mensch du bist."

Ich hoffe, ich konnte das Prinzip verständlich machen. :)

W, 27
 
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  • #10
Ich würde sagen, wenn es einem um die Person geht, dann macht man ganz andere Komplimente. Man hat ihn in seinem Wesen erkannt und er merkt das auch, wenn man ihm sagt, was man an ihm mag.
Mit "Bild" meinst Du da das Äußere oder meinst Du das Bild, das sich die Frau gemacht hat und worauf sie dann steht? Also wenn der Mann nur eine Projektionsfläche für die Frau ist, hm ... Ich denke, dann wird sie öfter überrascht und auch mal enttäuscht reagieren, wenn er sich so zeigt, wie er ist, und das aber nicht mit dem Bild übereinstimmt, das sie sich gemacht und in das sie sich verliebt hat.


Bisher war ich der Meinung, dass Gefühle da sind oder eben nicht und sich nicht beeinflussen lassen. Dennoch scheint es da einen gewissen Spielraum zu geben.
Was genau meinst Du damit?
 
  • #11
Konkret geht es darum, das wohl einige Männer meinen, man würde nur ein Bild? von ihnen lieben und nicht sie selbst.
Ich denke, es geht dabei um einen ganz bestimmten Mann in deinem Leben. Denn diese Aussage habe ich persönlich noch von keinem Mann gehört.

Vorstellen könnte ich mir, dass eine verliebte Frau dem Mann Komplimente macht, wie toll er sei, dabei empfindet er diese Komplimente überhaupt nicht auf seine Person zutreffend.
Die Frau malt sich dann tatsächlich ihren "Traumpartner" aus im Liebestaumel. Das sind auch jene, die von "Traumpartner" sprechen.

Als blödes Beispiel....sagt die Frau zum Schwarm, du bist sowas von intelligent, plötzlich fühlt sich der Mann damit unter Druck gesetzt.
Er glaubt die Erwartungen langfristig nicht erfüllen zu können.
Oder die Frau sagt, wir haben soooo viel gemeinsam, dabei findet ER das überhaupt nicht.
Die Frau findet irgendwas besonders heldenhaft und stark. Er ist damit nicht einverstanden, weil er dieses Selbstvertrauen gar nicht besitzt usw.

Es kommt sogar sehr oft vor, dass Menschen den Partner/den Schwarm auf einen völlig überhöhten Podest stellen. Die Realität sieht anders aus.
Gerade Männer haben oft das Problem besonders "männlich" wirken zu wollen und verbergen dabei ihre echte sensible Art.
Oft kommt es dann später zu diesen "Umerziehungsversuchen", anstatt die Art des Anderen akzeptiert wird. Es wird dann versucht das "Traumbild" zu erzwingen, das schlicht nicht existiert.
 
  • #12
Angeregt durch einige Beiträge hier, würde ich gerne wissen, wie man einem Mann zeigt, das man genau ihn will und keinen anderen.

Gar nicht. Das wäre die weibliche Variante von dem, was hier immer als "Strohfeuermann" bezeichnet wird. Man signalisiert Interesse und schaut, ob von der Gegenseite etwas zurück kommt. Dann lässt man sich eine Beziehung entwickeln, hat Zeit, ist aufmerksam, interessiert sich für jemanden, ist bereit für gemeinsame Schritte in Richtung Beziehung. Dann stellt man irgendwann fest, dass das aus Sicht von dem Zeitpunkt der ist, den man will und keinen anderen und bleibt zusammen.

Wenn man möchte, kann man dann noch heiraten, um das als "Zeichen" ewiger Verbundenheit zu manifestieren.

Für mich ist das eine Entwicklung, die dann auch für beide emotional und an an Worten/Taten erlebbar ist.
 
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  • #13
Wie lange dauert es denn bis ich genau weiß, dass ER der Mann ist den ich haben will. Der erste Eindruck ist schnell da, aber dann. Was folgt in den Wochen oder auch Monate danach. Du signalisierst dem Mann Interesse, auch unbewusst. Das Spürt der Mann. Er lässt es zu das die Beziehung zukünftig wächst oder eben auch dass er sich zurückzieht. Du brauchst da als Frau keine extra Beziehungsarbeit leisten. Männer hassen sowieso Frauen die mit einer bestimmten Strategie einen Mann cashen möchten. Vor einigen Jahren wurde ich von einem Mann gefragt was für eine Strategie ich bei ihm verfolgen würde. Ich bin ja auch kein junges Gemüse mehr, aber so einen Quatsch ist mir noch nie in den Sinn gekommen. Deswegen verstehe ich auch nicht dass Du einen Thread startest mit so einer Frage.
 
  • #14
Liebe @void , da ich mich exemplarisch und respektvoll an @Tom26 und an @neverever halte, hoffe ich das mein abstrakten Beispiele frei geschaltet werden.

Ich dachte bisher, dass Liebe einfach da und unbestimmbar ist. Erst durch einige Beitrage frage ich mich, ob es denn tatsächlich so ist.

Tom meinte z.B. dass er sich erst durch V. angenommen und angekommen fühlt. Dass auch adere Frauen ihn trotz seines Rufes geliebt haben könnten kommt ihm gar nicht in den Sinn (Nur ein aktuelles Beispiel, das ich nicht näher ausführen werde, aus Respekt vor der Person)

Neverever sprach wiederum von einem sicheren Hafen und wenig Drama.

Meine konkrete Frage ist daher: Selbst wenn das alles vorhanden wäre, Gefühle sind dann trotzdem da oder auch nicht....
 
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  • #15
Konkret geht es darum, das wohl einige Männer meinen, man würde nur ein Bild? von ihnen lieben und nicht sie selbst.
Oh, das kenne ich. Wenn ich mich aufbrezel (schicker Anzug, gute Schuhe, gut rasiert und frisch frisiert) und dann zu einem Event gehe, werde ich umschwärmt. Bei vielen Frauen lese ich dann in ihren Augen, 'großer starker Mann rette und beschütze mich'. Aber alle kleinen Frauen (unter 177 cm) mit fraulichen Rundungen werden von mir freundlich ignoriert. Da kann sich die Kleine mir an den Hals werfen, bei mir wird das nix.
Also @Sirella , mal die Möglichkeit durchdenken, dass er wirklich nichts von dir will.
 
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  • #16
Meine konkrete Frage ist daher: Selbst wenn das alles vorhanden wäre, Gefühle sind dann trotzdem da oder auch nicht....
Hm, also so wie ich das jetzt verstehe, würde ich sagen:

Man selbst muss bereit sein dazu. Es kommt nicht per se nur auf den anderen an. Wenn man gar nicht so drauf ist, was anderes als Singlesein oder ONS oder Affären oder was auch immer, das nicht Beziehung ist, zu wollen, dann entwickelt sich auch keine, weil man abblockt vorher, selbst wenn die Person gut passte (was sie ja eigentlich dann doch nicht tut, denn sie will ja was anderes).

Wenn man eigentlich doch bereit ist zu einer Beziehung, aber nie jemanden trifft, der sich so verhält, dass man interessiert wäre, ist das noch anders. Aber es kann eben gut sein, dass man diese Person vor einiger Zeit eben doch noch abgelehnt hätte, wenn sie zu viel Verbindung gewollt hätte. Sowas muss passen, beide Seiten wollen das gleiche, beide Seiten verhalten sich so, dass der andere nicht abgeschreckt wird.

Es ist auch völlig egal, wer meint, eine andere Person zu lieben. Liebe heißt nicht, dass man in eine Beziehung kommen muss. Es ist einfach ein Gefühl, das der andere hat, und das ist allein seine Sache. Wenn denn wirklich Liebe empfunden wird und es nicht Projektion, Trophäenjagd, Bedürftigkeit ist.

Für mich bedeutet, wirklich Liebe zu empfinden, auch, dass man den anderen in Ruhe lässt, wenn der keine Anzeichen gibt, dass er auch interessiert ist. Also Überzeugenwollen, dass das Objekt der Begierde doch SOOOO glücklich werden könnte, wenn es sich endlich auch zur Liebe bekennen würde, nee. Das ist keine Liebe.

Die Frage an sich ist ja erstmal, ob jemand lieben kann. Wer sich nicht selbst lieben kann, wer keinen Kontakt zu seiner Gefühlswelt hat, wer Angst vor emotionaler Abhängigkeit hat, der blockiert ja dieses Gefühl bzw. verwechselt es mit was anderem.
 
  • #17
Ich dachte bisher, dass Liebe einfach da und unbestimmbar ist.
Ich seh das so und erlebte das auch schon so, es ist ein Gefühl, der eine merkt es früher, der andere später.

Jemanden lieben LERNEN kann man nicht, sich selbst einreden kann man es nicht. Ich selbst seh das auch so, dass Liebe zu der Person nicht erst entstehen kann, wenn sie sehr viel für einen tut. Dann liebe ich, was der andere für mich tut, aber noch lange nicht IHN als Person. (Es sollte aber klar sein, dass jemand, der sagt, er liebe einen anderen, auch für den was tun will.)

Und es kann sogar sein, dass man denjenigen schon kennt und aber noch nie so nahe kommen konnte, noch nie so viel von ihm sehen konnte, dass man bislang überhaupt Liebe empfinden hätte können. Oder noch nicht bereit war, weil man noch anderen "Merkmalen fürs Liebenkönnen" nachjagte (gern werden hier Äußerlichkeiten genommen).
Man reift ja auch mit der Zeit und wird unverkrampfter. Man kommt mehr zu sich selbst, weiß, was man sich wünscht, lässt emotionale Abhängigkeitsprobleme hinter sich und ist entsprechend auch offener für diese Gefühle. Ich denke, das bewirkt dann auch, dass man bereit ist dafür, rein nach dem Gefühl zu gehen, statt irgendwelche anderen Punkte zu haben wie perfektes Aussehen, Beruf, Status bei der Bildung, "ich muss der Gesellschaft was beweisen (dass ich begehrenswert bin, denn ich habe einen tollen Partner, den meine Freundinnen auch alle wollen würden), ...

Meine konkrete Frage ist daher: Selbst wenn das alles vorhanden wäre, Gefühle sind dann trotzdem da oder auch nicht....
Hierzu noch was. Selbst wenn zwei (A und B) alles genau gleich machen, kann die Chemie bei einem nicht stimmen mit dem Objekt der Begierde (C). Und da würde ich aber dieses Liebesgefühl einrordnen, dieses Quentchen bedingungloses Gefühl, das für mich Liebe ist, und über das wir hier schon öfter mal diskutiert haben.
 
  • #18
Also ich mache das so, dass ich meinen Partner verliebt anschaue und ihm oft sage, wie schön ich es mit ihm finde und wie toll und attraktiv er ist. Außerdem mache ich ihm oft sehr individuelle Komplimente und begeistere mich für sein bzw. unser gemeinsames Hobby. Ich interessiere mich für seine Themen und seinen Alltag, frage nach und lobe ihn, wenn er etwas Tolles geschafft oder erschaffen hat. Zum Advent gab es einen selbstgemachten Kalender mit 24 Dingen, warum ich ihn liebe. Das ist alles individuell auf ihn als Person bezogen und ich könnte diese Dinge nicht beliebig zu jedem Mann sagen, weil sie auf ihn zutreffen und ihn zu dem wunderbaren, besonderen Menschen machen, den ich liebe und mit dem ich so gerne Zeit verbringe, mit dem ich Spaß habe.
Ja, so geht es mir auch in der Beziehung. Klar zeige ich meinem Partner, dass ich genau ihn toll finde, weil er alle Eigenarten - auch schrullige - hat, die eben in dieser Kombi nicht oft oder meiner Meinung nach nie wieder zu finden sind. Es gibt natürlich Frauen (grad eine im weiteren Bekanntenkreis), die sich den erstbesten Single-Mann greifen, weil sie Ende 30 und allein sind und unbedingt schwanger werden wollen. Das ist sie jetzt auch, ganz "ungeplant" (...) und ich denke, sobald das Kind da ist, wird der Mann keine große Rolle mehr spielen. Der ist zwar auch ein egoistischer, ewig quengelnder Typ, also irgendwie hat er es ja verdient, aber da würde ich denken: Jeder ohne Tomaten auf den Augen sieht, dass es nicht um diesen einen Mann ging. Ihm ging es auch nicht um sie als einzigartige Frau, sondern er hat sonst wenig Erfolg bei Frauen gehabt und daher zugegriffen und parallel anderen hinterhergestarrt. Ich finde, sobald man merkt, dass der andere jeden anspricht, anschreibt, vollquatscht, der nicht bei drei auf den Bäumen ist, bedürftig wirkt, da würde ich denken: Der meint nicht mich, der will irgendeine Frau. Und so müsste ein Mann das doch auch mitbekommen. Und das ganze gilt dann eben auch umgekehrt; man merkt doch, wenn jemand einen einfach als Person rundum toll findet. Ich finde deine Frage irgendwie nicht so ganz klar.
w, 37
 
  • #19
Also würde ich gerne wissen, wie ich als Frau kommunizieren kann, dass es so ist und es mir nur um ihn geht.
An deiner Stelle würde ich solche direkten Informationen gar nicht kommunizieren. Das ist als ob man das Buch von hinten anfängt zu lesen. Dann wäre die gesamte Spannung weg. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass Männer es gar nicht hören wollen. Sie wollen erobern und nicht erobert werden. Naja bis auf IM. Bei ihm ist alles anders aber er ist auch gar nicht zu haben, nicht wahr 😉.
 
  • #20
Also @Sirella , mal die Möglichkeit durchdenken, dass er wirklich nichts von dir will.
Wer ist denn er? Die Frage war ganz allgemein gerichtet, wie ich schon oben schrieb.
und dann zu einem Event gehe, werde ich umschwärmt.
Ja, das meinte ich. Sie mögen dich zunächst, weil du einen ersten guten Eindruck machst. Das sagt aber nichts über dich als Person aus.

Ich sehe anhand der Antworten momentan, das ich wohl doch richtig lag.

Beispiel: 5 Frauen sind an einen Mann interessiert. Alle bemühen sich, sind freundlich, interessieren sich für seine guten Seiten und akzeptieren die schlechten Seiten. Da der Mann nicht verliebt ist, erkenn er dies nicht an und findet alle nett. Bei Frau Nr. 6 sagt er, dass sie sich bemüht, freundlich ist und sich für ihn interessiert. Übersetzt: Frau Nr. 6 macht nichts anders, aber er nimmt es anders wahr, weil er verliebt ist.
 
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  • #21
Wenn beide sich verlieben und es zusammen harmoniert, keine äußeren Umstände dem entgegen stehen, dann kommt es zu einer Beziehung, die dann ausgewogenen und über Jahre dauerhaft ist.
Da entwickeln sich die Gefühle gleich oder einer lässt dem anderen den Raum, seine Gefühle zu entwickeln, und es wird beständig.

Kompliziert wird es,
-wenn beide eine Beziehung eingehen, bei einem sind die Gefühle ambivalent und mit Zweifeln behaftet, während der andere unbedingt will, dann leidet derjenige, wegen der Unsicherheit des anderen
-wenn beide eine Beziehung eingehen, Gefühle sind erstmal beiderseits da, einer liebt mehr, doch beide sind zu unterschiedlich, es passt nicht. Wenn einer dann denkt, er ist der Einzige, wird von diffusen Ängsten, Eifersucht getrieben oder merkt der andere ist, doch nicht wie man es sich vorgestellt hat, dann leidet einer und versucht auf den Partner Einfluss zu nehmen, damit er dem Bild des anderen entspricht, über nörgeln, jammern, reden, anpassen, schönreden, ausblenden, verdrängen, Drama, etc., um die Beziehung für sich passend zu machen und nicht mehr zu leiden, damit „arbeitet“ man an der Passung und Veränderung des Partners, über Erziehung des Partners oder schmerzvoll über Duldung und Toleranz gegenüber sich selbst, und verschiebt damit seine eigenen Grenzen.
-einer verliebt sich, und will diese Person unbedingt, der andere verliebt sich nicht oder empfindet eine Erwartung des anderen, die er nicht erfüllen will oder kann, dann beginnt das hinterherlaufen, weil es einem zu anstrengend wird und der andere nicht loslassen will/kann; es denjenigen auch schwerfällt den Rückzug oder Trennung zu akzeptieren
-beide verlieben sich, gehen eine Beziehung ein, während einer auf Wolke 7 schwebt und alles okay ist, entliebt sich der andere, wegen Enttäuschung der Erwartungen, Gewohnheit, Weiterentwickelung, eigener Unzufriedenheit, die man dann den Partner die Schuld zuschiebt, oder wird sich der eigenen wirtschaftl. Abhängigkeit bewusst, oder fehlende Passung, die einen manchmal erst später, wenn die Liebe schwindet, negativ auffällt (schlechte Kommunikation, Einfluss des Freundeskreis, neg. Familieeinfluss, Vorbeziehungen, fehlende Hygiene, usw.), derjenige für den es aber passt, dem fehlt das Verständnis und er kann auch schwer loslassen
-einer verliebt sich durch Wunschdenken und Illusion, aufgrund von Charme, Freundlichkeit, falsch gedeuteten Signalen, eingebildetem Interesse, der andere will überhaupt nichts oder wollte nur Sex, dann ist es eine reine Projektion, der eigenen Wünsche und Defizite, die Person wird als OdB bedrängt, belagert, schlimmstenfalls gestalkt

Menschen suchen unbewusst, meist nach kindlicher Prägung und Erziehung, wie Schloss - Schlüssel, im Positiven beide führen eine Harmonische Beziehung, im negativen einer leidet und gibt sich auf, oder versucht über Leistung oder Liebsein, den anderen doch noch zu überzeugen und Gefühle zu entfachen, wo lauwarmes Interesse besteht.
 
  • #22
In allem ist es immer der/die Einzige, wenn man für jemanden Gefühle entwickelt, Verknallt ist, Liebesgefühle spürt und sobald man Gefühle hat oder diese investiert, will man eine Gegenleistung, meistens Gegenliebe und wohltuende, regelmäßige Aufmerksamkeit, Respekt.
Das Interesse an einem merkt/spürt man, wenn man häufig miteinander zu tun hat, öfters aufeinander trifft und merkt wie einer Kontakt und Nähe sucht, bestenfalls beide. Das zeigt man und sagt man den anderen, durch Hingabe, Komplimente, durchdachte Geschenke, schöne Erinnerungen, Zeit, liebevollen Umgang. In einer bestehenden Beziehung, wenn beide sich Wertschätzen und sich umeinander sorgen. Bei @neverever und @Tom26, glaube ich, war es beiderseits Liebe und Passung.
Bei den Vorbeziehungen war es sicherlich auch anfangs Liebesgefühle, aber es passte nicht dauerhaft, war zu wenig oder zuviel oder irgendwas gravierendes nervte/störte irgendwann oder es kamen seitens der Frau zu Tränen, Erwartungshaltung, Unsicherheiten/Zweifel und Vorwürfen.
 
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  • #23
Beispiel: 5 Frauen sind an einen Mann interessiert. Alle bemühen sich, sind freundlich, interessieren sich für seine guten Seiten und akzeptieren die schlechten Seiten. Da der Mann nicht verliebt ist, erkenn er dies nicht an und findet alle nett. Bei Frau Nr. 6 sagt er, dass sie sich bemüht, freundlich ist und sich für ihn interessiert. Übersetzt: Frau Nr. 6 macht nichts anders, aber er nimmt es anders wahr, weil er verliebt ist.
Das lässt aber außer Acht, dass es sowas wie Verführung gibt. Die sechste macht vielleicht was anders, oder sie riecht einfach richtig. Aber ich glaube, sie macht was anders.
Wenn sich Leute bemühen, können sie wirken, als seien sie leicht zu haben. Wenn Frau 6 durchblicken lässt, dass sie interessiert wäre, wenn sich der Mann bemüht, wirkt sie vielleicht auf ihn begehrenswerter.

Kommt immer drauf an, was anders ist oder was anders gemacht wird von der Frau 6.
WENN der Mann überhaupt zur Beziehung bereit ist.

Worauf stehen Männer, so dass sie eine Frau interessant finden? Klar gibt es kein Allgemeinrezept. Aber auf Hinterherlaufen und sich sehr bemühen seitens der Frau ... ich würde sagen, darauf stehen sie nicht. Sollte die Frau in der Beziehung natürlich tun, aber sie sollte nicht so für sich werben beim Mann.

Wenn eine Person Beziehungsangst hat, rennt sie auch weg, wenn sich andere um sie bemühen, weil sie denkt, dass sie vereinnahmt werden soll. Sie will vielleicht mit ihrer Beziehungsangst wenndan selbst hinterherlaufen, und am besten hinter Personen, die sich nicht drauf einlassen.

Jemand mit Verlustangst und daher Bindungsvermeidung wird sich vielleicht nur auf eine Person einlassen, die ihm nicht viel bedeutet. Bei der er sich überlegen fühlt und denkt, wenn sie geht oder rumzickt, macht es ihm nichts aus zu gehen.
Die Überraschung kommt dann, wenn es verbindlich geworden ist, er sich doch ganz angenehm aufgehoben fühlt und selbst gar nicht merkt, wie er mehr und mehr gebunden ist. Und dann ist er derjenige, der anfängt, Bedingungen des anderen zu erfüllen, um ihn zufrieden zu stellen, weil er seine Verlustangst ja immer noch hat.

Wenn einer genügend seine Freiheit ausgekostet hat, kommt vielleicht irgendwann ne Nummer 6, für die es sich lohnt, Freiheiten aufzugeben.
Dann ist einfach nur die ZEIT eine andere, in der diese Person "auftritt".
 
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  • #24
Beispiel: 5 Frauen sind an einen Mann interessiert. Alle bemühen sich, sind freundlich, interessieren sich für seine guten Seiten und akzeptieren die schlechten Seiten. Da der Mann nicht verliebt ist, erkenn er dies nicht an und findet alle nett. Bei Frau Nr. 6 sagt er, dass sie sich bemüht, freundlich ist und sich für ihn interessiert. Übersetzt: Frau Nr. 6 macht nichts anders, aber er nimmt es anders wahr, weil er verliebt ist.
Naja, man verliebt sich ja nicht automatisch in einen Menschen, nur weil er nett ist und nach irgendwelchen Kriterien zu passen scheint. Zum Verlieben gehört noch mehr dazu als bloß die Feststellung "ist hübsch, ist nett und wäre eine gute Partie". Da spielen viele Details eine Rolle. Die 6 Frauen sind sicher nicht alle gleich. Sie lächeln verschieden, haben verschiedene Augen, riechen verschieden, haben einen unterschiedlichen Humor, andere Interessen, Werte und Gesprächsthemen, ja, sicherlich einen unterschiedlichen Charakter und eine unterschiedliche Vergangenheit. Bei der einen funkt's, bei den anderen nicht. Außerdem war der Mann vorher bei den fünfen vielleicht selbst innerlich noch gar nicht bereit und offen für eine Beziehung. Mit Frau Nr. 6 ist etwas anders; für ihn ist sie eine besondere Frau, die sein Herz berührt.

Ich glaube, man kann echtes Verliebtsein nicht erzwingen oder herbeimanipulieren. Natürlich gibt es bestimmte "Techniken", wie eine Frau auf sich aufmerksam machen kann, aber die ganzen Tricks im Internet, wie frau ihn verliebt machen kann, funktionieren nur, wenn sowieso eine gewisse Grundlage gegeben ist.
 
  • #25
Danke @void. Mit dem Nachtrag von @Sirella meine ich zu verstehen, dass es ihr - mit &void‘s Worten - um Verführung geht, jemanden verliebt zu machen, der nicht verliebt ist oder zunächst kein Interesse hat. Die Griechen und Römer hatten dafür Zaubertränke.
Ich denke. beide müssten sich füreinander interessieren und dann sie irgendwie intuitiv spüren, was er für eine Frau sucht und sie sich ihm so zeigen, dass er sich wohl und verstanden fühlt. Machen einige Frauen, die ihre Meinung, Wünsche, Bedürfnisse ganz nach den Wünschen des Mannes anpassen, sich selbst ihm anpassen, ihn bewundern und nicht kritisieren, nicht für sich einstehen und sich verbiegen, plötzlich sich aufrüschen und mit High-Heels und geschminkt, nur um den Mann zu gefallen und zu zeigen wie passend sie zu seinen Wünschen/Suche wären, um in seine Auswahl zu kommen. Bei manchen Beziehungen klappt es sogar und er verliebt sich, wundert sich dann aber, wenn sie doch nicht so ist, wie er dachte und es bräuchte. Bei manchen merkt man trotz wohlgefälligen Verhalten, es passt nicht, es ist zuviel an nachgeben und unterordnen, oder zuviel Persönlichkeitsunterschiede und Stress und von der Frau keine Unterordnung. Es kommt darauf an, was der Mann von seiner Familie/Herkunft kennt, welchen Anteil er haben und welchen er nie mehr haben möchte, ob er für eine Beziehung und Liebesgefühle: Drama, Dominanz, völlige Anpassung, Freiheit, Symbiose, sex. Freizügigkeit, philosophischen Austausch will, eine pflegeleichte, anspruchslose, oder eine komplizierte Frau. Und dann die Frage, hat dieser Mann Wünsche, Träume und Ziele (Geld, Frau ist Trophäe, berühmt, später Kinderwunsch, etc.) und hat selbst nicht die Fähigkeiten, dies zu erreichen oder nicht die Gelegenheiten, dann wird den egoistischen Wünschen die Liebe untergeordnet und der Mann passt sich derjenigen an, die ihn will.
Die EINE Frau macht irgendwas anders, reagiert anders und ist der „passende Deckel“ (hat eine gr. Schnittmenge/Attributen von dem, was jeder für sich als Beziehung definiert und leben möchte).
Man kann aber auch nicht einfach sagen, ist es das eine nicht, dann wäre es das andere Extrem, passt genauso wenig. Aber im Großen und Ganzen, was genau der Funke ist, warum ich mich ausgerechnet in diese Person verliebe, diese mein Einziger wird, mein Ein & Alles, weiß ich nicht. Es ist sicher ein Konglomerat von biologisch (optisch), biochemisch, psychisch (kindl. Prägung, Wesensart, Erwartungen an die Zukünftige, Kommunikation und Wortwahl, usw.) und Resilenz, Beuteschema, Vorurteile, Frustationstoleranz und Lebenserfahrungen; und eine Frau die 10 J unfreiwillig Single ist, sucht anders als diejenige, welche erst 3 Mo sucht; ältere suchen nach anderen Kriterien, als jüngere, und damit nehmen auch die Aspekte zu, wo man sich dann erst verliebt und man sich nochmal arrangieren könnte.
 
  • #26
beide müssten sich füreinander interessieren und dann sie irgendwie intuitiv spüren, was er für eine Frau sucht und sie sich ihm so zeigen, dass er sich wohl und verstanden fühlt.
Danke. So in der Art meinte ich es. Allerdings will ich keinen Mann verliebt machen oder mich gar verstellen, sondern verstehen, was eben anders bei der einen bestimmten Frau ist, die Männer dann wählen.

Ein Argument, dass der tatsächliche Mann, so wie er ist gesehen und angenommen wird, kam ja von Männerseite.

Passung wurde hier erwähnt und dem stimme ich nur bedingt zu. Wenn Passung der Schlüssel wäre, gäbe es weniger Konflikte innerhalb Beziehungen. Aber wie oft wurden Frauen schon in den Himmel gelobt, jedoch mit dem Nachtrag, das es aber nicht gefunkt habe.

Aber im Großen und Ganzen, was genau der Funke ist, warum ich mich ausgerechnet in diese Person verliebe, diese mein Einziger wird, mein Ein & Alles, weiß ich nicht.
Wird wohl so sein. Neverever sprach vom sicheren Hafen. Jedoch denke ich, das ein sicherer Hafen nur dann angeschippert wird, wenn Liebe da ist. Mit anderen Worten: der Funke und der ist eben undefinierbar.
 
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  • #27
Allerdings will ich keinen Mann verliebt machen oder mich gar verstellen, sondern verstehen, was eben anders bei der einen bestimmten Frau ist, die Männer dann wählen.
Was für eine Frage.
Aus irgendwelchen Gründen wird sie ihm halt besser gefallen, weil er z.B. ihr Gesicht mehr mag, ihre Stimme als angenehmer empfindet, sie etwas sexyer angezogen ist...etc. eine guten Witz gemacht hat...., oder weil gerade mehr Laune auf Dunkelhaarige hat, was weiß ich.
Manchmal war es in meinem Leben in solchen Siatutionen auch für mich selbst purer Zufall, z.B. weil ich mich gerade in dem Moment überwinden konnte, diese oder jene Frau anzusprechen.
Am Ende hatte das manchmal mit der Frau selbst gerade fast nichts zu tun.
Kann tausend Gründe geben.

Auf jedenfall nichts, auf das DU in dem Moment sinnvoll Einfluss nehmen kannst.
Das ist aus Deiner Sicht heraus Zufall, also mach Dir keine Gedanken darum.
Dein Gedanke an sich ist schon im Ansatz falsch.
 
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  • #28
Danke. So in der Art meinte ich es. Allerdings will ich keinen Mann verliebt machen oder mich gar verstellen, sondern verstehen, was eben anders bei der einen bestimmten Frau ist, die Männer dann wählen.
Ich nochmal. Das hier ist schon eine recht abstrakte Diskussion.
Mir wird hier das Optische zu wenig beleuchtet. Also ich verliebe mich nur in einen bestimmten Typ Frau. Eine Frau, die das Gegenteil meiner optischen Präferenz ist, kann noch so gut mit meinen Einstellungen / Vorstellungen / Weltsichten übereinstimmen, es wird bestimmt nichts.
Zum Beispiel mit der sechsten Frau, die genommen wird: Bei mir wird das mit Sicherheit die größte der 6 Frauen sein.
Die Welt ist manchmal ganz einfach.
 
  • #29
Ein Argument, dass der tatsächliche Mann, so wie er ist gesehen und angenommen wird, kam ja von Männerseite.
Das kann aber alles mögliche heißen und Du das ganz anders verstanden haben.

Allgemein könnte es immer bedeuten, dass die Frau den Mann zu nichts drängte, würde ich sagen. Das seh ich bei Frauen umgekehrt genauso. Ein Mann, der drängelt, führt was im Schilde (nicht nur Sex, ich meine auch Beziehung-Brauchen, um sich und anderen was zu beweisen).

Oder nur da drängte, wo es ihm angenehm war.
Um mal bei den 5 vorherigen Frauen zu bleiben: Dass sie ihn nicht als irgendeinen Wunscherfüller in ihrem Leben sah, der er nicht sein wollte.
Wenn Frauen sich aber um einen Mann bemühen, haben sie ja eine Vorstellung im Kopf, was sie an Beziehung gerade wollen. Es ist nicht einfach das Entdecken, dass man sich sehr sympathisch findet und Schritt für Schritt aufeinander zu geht, sondern die Frauen sind schon verliebt und fahren ihr Programm, den Mann "einzukassieren". Ich denke, auch bei Männern kann da Misstrauen aufkommen, dass sie als Mann gar nicht gemeint sind, sondern nur als für irgendwas dringend gebraucht werden.

Es ist auch eine Alters- bzw. Beziehungszielfrage, würde ich sagen.
Wenn eine Frau eine Familie gründen will, noch nicht erlebt hat, dass DIE Beziehung, also die, in der sie Kinder kriegt, Heirat und Hausbau anstrebt oder einfach Zusammenleben, also DIE Beziehung mit DEM Mann, der für die Ewigkeit sein soll, scheitern kann, dann ist sie natürlich ganz anders drauf bei der Männersuche, als wenn sie das alles schon mal durch hat, ihr Leben als AE führt und eine Beziehung will. Ja, manche wollen das dann wiederholen, nur ohne Kinderkriegen, aber ein neuer Mann soll sich einfügen in den Haushalt, als sei er der Vater des Kindes. Aber wir lesen hier doch schon mal, dass Frauen sich dann wundern, dass der Mann sein Leben einfach weiterführen will und ab und an zu ihr kommt.

Oder die Frau will gar nicht mehr zusammenleben usw., sondern den Mann auch für die angenehmen Seiten und ansonsten erstmal für nichts weiter.

Da ist das Beziehungsziel ein anderes. Beider Leben bleibt ungeändert, keiner drängt den anderen zu irgendwas, sondern sie treffen sich erstmal und gucken, was passiert. Und wenn es gut läuft, fällt das nicht auseinander, weil keiner der beiden DOCH zusammenziehen usw. will und es DOCH so sein soll, als hätte man das alles (Heirat, Kinder, Haus) noch vor.
Heißt nicht, dass der Wunsch nicht doch aufkommen kann. Wenn das Kind aus dem Haus ist, fängt ja irgendwie ein neues Leben an für die Frau, sie wohnt plötzlich allein. Oder wenn einer gesundheitliche Probleme bekommt, werden beide bei Liebe vielleicht doch beschließen, dass man zusammenleben sollte. Entscheidend ist mE, dass die Beziehung anders enstanden ist als mit dem üblichen "Gedränge", das ich auch als Frau so abschreckend finde.
 
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