• #31
Es ist @Laleila.
Ihr Mann akzeptiert und toleriert, dass ihr Liebhaber bei ihnen im Haus mitwohnt, und er akzeptiert sogar ihre außerehelichen Affären.

Kein normaler liebender Ehemann würde sich diese Hörner freiwillig aufsetzen.
Aber es gibt halt alles…🤷‍♀️.
Hm.. ich glaube nicht dass der Ehemann von @Laleila sie nicht liebt, ich glaube eher, dass es in so einem Fall eventuell so eine Art emotionale Abhängigkeit zur Frau geben könnte und es dann eher toleriert wird als die Frau zu verlieren. Aber es gibt auch ganz unterschiedliche Menschen und unterschiedliche Arten einander zu lieben und wertschätzen, nur weil das für uns nicht vorstellbar oder denkbar ist sich den Partner zu teilen, muss es nicht für andere genauso sein.

Ich bin da echt offen und finde es total ok wenn man so leben möchte, nur muss man einen Partner finden der genauso tickt.

Ich finde das bei @Tom26 gut, er hat sich vorher zwar die Optionen „offen“ offen gehalten, doch mit seiner lieben Frau V läuft es so gut, dass er nur sie braucht um glücklich zu sein, und Frau V braucht auch nur Tom 😍

Ich denke auch so ein Wunsch kommt innerhalb längerer monogamer Beziehungen auf, wenn etwas fehlt, die andere Personen einen emotional nicht oder nicht mehr so viel geben kann wie es sich diese wünscht, bei der FS könnte ich mir das vorstellen. Eine Beziehung ist mit den Jahren eben nicht mehr so aufregend wie am Anfang und man verfällt schneller einem Alltag, ich finde es so toll wenn man selbst nach Jahren noch einen gewissen kleinen Zauber des Anfangs behält. ✨

W 28
 
  • #32
Da wir auch keinerlei gemeinsame Hobbies haben, fehlt mir manchmal jemand, mit dem ich einfach unbeschwert meinen Hobbies nachgehen und mich austauschen kann, mich wieder auf mich selbst konzentrieren kann, ohne die Verantwortung für eine Familie zu tragen.
Dafür braucht man keine offene Ehe. Man kann auch in "geschlossenen" Ehen Freundschaften pflegen, zumal bei dieser "Problemlage" noch nicht mal erkennbar ist, warum es ein Mann sein muss.

manchmal möchte ich gerne ausbrechen aus dieser bürgerlichen Konvention, mich wieder frei und unabhängig suchen.... Ich möchte ihn da nicht vor den Kopf stoßen und das Thema sehr sanft angehen, er ist sehr sensibel was unsere Partnerschaft betrifft, möchte sie aber auch retten und erhalten
Geht nicht. Wenn das Dein Bedürfnis ist, dann ist es das. Entweder sprichst Du es exakt so an und ihr sucht einen Weg wie Du das umsetzen kannst (mit dem Risiko, dass er sich dankend aus der Ehe verabschiedet) oder Du gehst den unerfreulicheren Weg mit Lug und Betrug, mit dem gleichen Risiko - oder Du verzichtest.

solange wir in unserer Beziehung so sicher sind und beide in der Beziehung bleiben wollen, wäre das doch machbar.
Pure Theorie, die oft von der Praxis widerlegt wird. Wenn Dritte ins Spiel der Gefühle kommen ist nichts mehr sicher.

Ich weiß, was ich an ihm und der Ehe habe, aber trotzdem fehlt mir was, ist das nicht nachvollziehbar?
Klar ist das nachvollziehbar. Genau daran scheitern doch so viele Ehen.
 
  • #33
Da wir auch keinerlei gemeinsame Hobbies haben, fehlt mir manchmal jemand, mit dem ich einfach unbeschwert meinen Hobbies nachgehen und mich austauschen kann, mich wieder auf mich selbst konzentrieren kann, ohne die Verantwortung für eine Familie zu tragen.
So wie ich das lese, suchst Du Freunde männlichen Geschlechts, mit denen Du Deinen Hobbies nachgehen kannst, keinen Sex.

Oder doch „auch“ Sex? Sogar „nicht nur“ Sex, sondern einen gemeinsamen Alltag? Für mich würde das in Richtung einer zweiten Beziehung gehen.
Hat jemand Erfahrungen damit? Wie kann man dieses Thema am besten behutsam ansprechen?
Mir fehlt hier die klare Abgrenzung, was Du möchtest und was nicht mehr. Erst dann kannst Du es eigentlich auch ansprechen…
 
  • #34
Für mich klingt das nach der Suche nach dem Gefühl des begehrt Werdens und tollen Sex. Der Rest sind Nebelkerzen.

Ich möchte ihn da nicht vor den Kopf stoßen und das Thema sehr sanft angehen, er ist sehr sensibel was unsere Partnerschaft betrifft,
Nur du kennst deinen Mann. So wie du hier schreibst, dürfte die Wahrscheinlichkeit des Auslösens einer mittelschweren Ehekrise mit nachhaltiger Störung der Vertrauensbasis groß sein.

Und ich denke, wenn mein Mann auch für sich "einfordern" würde, Sex mit anderen zu haben, dann wäre das okay für mich. Ich bin nicht eifersüchtig
Du denkst nur rational. Bei Sex sind aber große Gefühle im Spiel. Du wirst problemlos Männer finden, die nur Sex mit dir haben wollen. Es dürfte aber auch einige Frauen geben, die auf beziehungsfähige Männer aus sind. Haben sie einen solchen identifiziert, wird das gesamte Repertoire der Männerträume abgespielt. Ob dein Mann dazu zählt, weiß ich nicht. Wie @Power77 schon schrieb solltest du dir aber zumindest über das Risiko bewusst sein.

solange wir in unserer Beziehung so sicher sind und beide in der Beziehung bleiben wollen, wäre das doch machbar.
Tut mir leid, aber das halte ich für ziemlich naiv. Und schriebst du nicht weiter oben, dass ihr vor kurzem eine Beziehungskrise hattet?

Du bist unklar. Was stimmt nun: das hier...
Ich liebe meinen Mann, unsere Familie, unseren Alltag, ich möchte ihn als Lebenspartner und Partner an meiner Seite nicht missen.
oder das hier...?
möchte sie aber auch retten und erhalten, aber ich wäre für jeden Tipp dankbar.

Gänzlich unerwähnt bleibt der ganze Blumenstrauß an Geschlechtskrankheiten. Von Herpes über Tripper, Syphilis bis HIV. Sei dir im Klaren, dass Gummis reißen oder runter rutschen können und es Männer gibt, die sie beim Stellungswechsel unbemerkt abziehen.

Ich glaube nicht, dass eine offene Beziehung deine Eheprobleme lösen wird. Schau genau hin was dir fehlt und arbeite mit deinem Mann daran. Wenn das nicht klappt kannst du den Weg immer noch gehen, da du nichts mehr zu verlieren hast.
 
Zuletzt bearbeitet:

Laleila

Cilia
  • #35
So wie ich das lese, suchst Du Freunde männlichen Geschlechts, mit denen Du Deinen Hobbies nachgehen kannst, keinen Sex.

Oder doch „auch“ Sex? Sogar „nicht nur“ Sex, sondern einen gemeinsamen Alltag? Für mich würde das in Richtung einer zweiten Beziehung gehen.

Mir fehlt hier die klare Abgrenzung, was Du möchtest und was nicht mehr. Erst dann kannst Du es eigentlich auch ansprechen…
Ich glaube sie sucht bei einem oder mehreren anderen Männern etwas ähnliches wie ich.
Ein bisschen Schmetterlinge, zusammen Dinge unternehmen, sich kennenlernen und wenn es passt, auch Sex, wobei es darum, wie auch sie schreibt, keinesfalls vorrangig geht.

Zweierbeziehungen sind das nicht. Eher Romanzen, Freundschaften mit dem gewissen Etwas. Mein Partner R. ist eindeutig eine Zweitbeziehung, die Romanzen-Männer waren das keinesfalls.

Sie ist da schon recht klar und die Abgrenzung sehe ich auch klar gegeben, aber vielleicht weil ich ähnlich fühle.
 

Laleila

Cilia
  • #36
Es ist @Laleila.
Ihr Mann akzeptiert und toleriert, dass ihr Liebhaber bei ihnen im Haus mitwohnt, und er akzeptiert sogar ihre außerehelichen Affären.

Kein normaler liebender Ehemann würde sich diese Hörner freiwillig aufsetzen.
Aber es gibt halt alles…🤷‍♀️.
Tja Süße, kotzt Du Dich mal wieder aus? 😊

Mein Mann trug diese Hörner nie, die Deiner offenbar schon hinterm Schrank vorzieht, wenn Du mal einen anderen Mann etwas länger ansieht.
Irgendwie verstehe ich Deine Sicht auch, zumindest theoretisch, aus der Perspektive eines sehr tiefen Tellers mit einem sehr breiten Rand.
Und von mir aus darfst Du in Deiner Wutsuppe, die Du Dir aus meinem Leben kochst, auch gern weiter Deine Runden ziehen. 😉
Hm.. ich glaube nicht dass der Ehemann von @Laleila sie nicht liebt,
Mein Mann liebt mich sogar sehr. Aufrichtiger und selbstloser als er es je von einem anderen Menschen einfordern würde.

Er sagt was er denkt, tut was er fühlt und ist dabei kompromisdlos ehrlich, einfach weil er so funktioniert.
Mit:
ich glaube eher, dass es in so einem Fall eventuell so eine Art emotionale Abhängigkeit zur Frau geben könnte und es dann eher toleriert wird als die Frau zu verlieren.
Hat das gar nichts zu tun. Emotionale Abhängigkeiten kennt er nicht.
Weder von seinen Eltern, Geschwistern, alten Freunden noch von mir.
Er setzt sehr klar seine Grenzen, die hat er, sie sind klar berühren aber einfach andere Bereiche.
J. weiß, dass ich ihn liebe und jeden anderen Menschen für ihn fallen ließe, wie eine heisse Kartoffel.
Dass er es nie erwarten würde, weil sein Ego es nicht braucht ( die Sollbruchstelle aller Eifersüchtigen) macht aus ihm einen Ausnahmepersönlichkeit.
Aber es gibt auch ganz unterschiedliche Menschen und unterschiedliche Arten einander zu lieben und wertschätzen, nur weil das für uns nicht vorstellbar oder denkbar ist sich den Partner zu teilen, muss es nicht für andere genauso sein.
Da sprichst Du ein wahres Wort gelassen aus.😉

Den kleinen Zauber bewahrten J. Und ich uns auch im Alltag, wir haben einfach unterschiedliche "Nebenher Bedürfnisse" welche nicht deckungsgleich, dafür kompatibel sind.
 

Laleila

Cilia
  • #37
Dafür braucht man keine offene Ehe. Man kann auch in "geschlossenen" Ehen Freundschaften pflegen, zumal bei dieser "Problemlage" noch nicht mal erkennbar ist, warum es ein Mann sein muss.
Es geht aber um den kleinen emotionalen Kick, über eine normalen Freundschaft hinaus.
Ich denke, wenn man selbst dieses Bedürfnis nicht kennt, kann man es auch kaum nachvollziehen.
Geht nicht. Wenn das Dein Bedürfnis ist, dann ist es das. Entweder sprichst Du es exakt so an und ihr sucht einen Weg wie Du das umsetzen kannst (mit dem Risiko, dass er sich dankend aus der Ehe verabschiedet) oder Du gehst den unerfreulicheren Weg mit Lug und Betrug, mit dem gleichen Risiko - oder Du verzichtest.
Das sind tatsächlich die einzigen Varianten mit den realistisch eingeschätzten Risiken.
Pure Theorie, die oft von der Praxis widerlegt wird.
Aber eben nicht immer 😉.
 

Laleila

Cilia
  • #38
Für mich klingt das nach der Suche nach dem Gefühl des begehrt werdens
Das spielt auf jeden Fall eine Rolle.
Um den geht es, wie sie es ja deutlich schrieb und ich es auch erlebe, tatsächlich nicht primär, noch nicht mal wirklich sekundär, wobei er bereichernd dazu kommen kann
Nur du kennst deinen Mann. So wie du hier schreibst, dürfte die Wahrscheinlichkeit des Auslösens einer mittelschweren Ehekrise mit nachhaltiger Störung der Vertrauensbasis groß sein.
Das befürchte ich, nach den ersten Tagen Andeutungen der FS leider auch.
Du denkst nur rational. Bei Sex sind aber große Gefühle im Spiel.
Nicht bei jedem Menschen Heini. Bei mir beispielsweise nicht.
 
  • #39
Es gibt Menschen, - nicht wenige - die unentwegt ihre scheinheilige Situation, so oft wie möglich und immer wieder beschreiben müssen, dass sie es mit der Zeit selber glauben können! Die Scheinheiligkeit zeigt sich bei solchen Menschen, die einen nur solange lieben, wie man für sie nützlich ist. Ihre Loyalität endet dann, wenn sie aus einem, keinen Vorteil mehr ziehen können. Lieber ein ehrlicher Teufel, als ein scheinheiliger Engel!
 
  • #42
Es geht aber um den kleinen emotionalen Kick, über eine normalen Freundschaft hinaus.
Ich denke, wenn man selbst dieses Bedürfnis nicht kennt, kann man es auch kaum nachvollziehen
Sicher nicht und dann kommt das Thema Passung. Bei Euch hat es geklappt, weil er es tolerieren kann, umgekehrt könntest Du keine Frau nebenher tolerieren, so ehrlich muss man sein.
Ich wüsste, käme mein Mann mit so einem Anliegen, wäre ich zwar dankbar für die Ehrlichkeit, es wäre aber der Grabgesang unserer Ehe, denn ich möchte keine Öffnung, und damit würde die grundsätzlich Passung verloren gehen.
Es wäre sogar ein Problem, würde er diesen Wunsch nach Kick und Öffnung thematisieren, denn selbst wenn er verzichtet, weiß ich um den Wunsch und wüsste nicht, ob ich noch vertrauen kann, und ohne Vertrauen?
 
  • #43
Nicht bei jedem Menschen Heini. Bei mir beispielsweise nicht.
Ich meinte nicht nur ihre Gefühle, sondern auch die ihres Mannes und die Gefühle, die Sex auslöst. Ganz zu schweigen von den Gefühlen der involvierten Partner:Innen. Aus Berichten junger Kollegen, schaltet sich bei manchen das Gehirn vollständig ab und sie sind nicht mehr zu rationalem Denken fähig.

Ich denke, dass es nur wenige Paarkonstellationen gibt, bei denen das dauerhaft gut funktioniert. Du bist in einer davon. Soweit ich mich erinnere hat das aber dein Mann vorgeschlagen. Es ist eine komplett andere Situation wie bei der FS.

Ich kenne diese Art "offene Beziehung" nur über mehrere Ecken bzw. von Berichten aus anderen Foren. Man kann ja fast schon sagen, dass es „In“ ist. Leider bis du die einzige, von der ich mitbekommen habe, dass sie über längere Zeit funktioniert. Alle anderen sind tragisch gescheitert. Die meisten, weil sie sich bei ihren Gefühlen und die des Partners verschätzt haben.

Ein Thread aus einem anderen Forum hatte mich tief berührt. Ein Mann war wahnsinnig glücklich verliebt in seine Frau, die nach der Geburt der beiden Söhne den Sex einstellte. Nach langer Lösungssuche wollte die Frau lieber eine halb offene Beziehung, als noch einmal Sex. Nach langer Überwindung hat er dann mit Affären begonnen, aber nie die Hoffnung aufgegeben wieder zurück mit seiner Frau Sex zu haben. Nach fast zehn Jahren hat er dann DIE Affäre getroffen und seine Frau und Familie verlassen. Wenn man seine Posts zu Beginn gelesen hat mit der Verzweiflung, die sich in jedem Satz offenbarte, dann hätte man das nie für möglich gehalten.

Jeder muss sein Glück finden. Wenn es eine offene Beziehung ist, dann drück ich die Daumen. Aber man sollte da nicht naiv rangehen. Jede Entscheidung hat Konsequenzen. Die vorher anzuschauen und sich bewusst zu machen, hilft die richtige Wahl zu treffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #44
Ein bisschen Schmetterlinge, zusammen Dinge unternehmen, sich kennenlernen und wenn es passt, auch Sex, wobei es darum, wie auch sie schreibt, keinesfalls vorrangig geht.
Ich vermute, dass sich die meisten Männer damit schwer tun, wenn ihre Frau quasi wieder auf Bräutigamschau geht. Sie verbringt lieber Zeit mit anderen, will verliebt sein spüren und der Mann hütet zu Hause das Kind?

Es wäre sogar ein Problem, würde er diesen Wunsch nach Kick und Öffnung thematisieren, denn selbst wenn er verzichtet, weiß ich um den Wunsch und wüsste nicht, ob ich noch vertrauen kann, und ohne Vertrauen?
Auf den Punkt gebracht. Da wäre ich schon halb auf dem Absprung. Das zusammen mit den Erläuterungen, Freiheit, keine Verantwortung, Schmetterlinge spüren und Sex mit anderen Männern haben wollen und ich würde ohne zu zögern das Trennungsjahr einläuten.

Daher rate ich dazu die Bedürfnisse anders zu kommunizieren und in der Ehe anzugehen. Da kann man einiges erreichen, wenn beide sich lieben und gewillt sind an der Ehe festzuhalten.
 
  • #45
Es gibt Menschen, - nicht wenige - die unentwegt ihre scheinheilige Situation, so oft wie möglich und immer wieder beschreiben müssen, dass sie es mit der Zeit selber glauben können!
Ich wusste gar nicht, dass du so einsichtig sein kannst, Hut ab! Jetzt musst du deine Einsichtigkeit nur noch in die Realität umsetzen und die Selbstbeweihräucherung auf ein erträgliches Maß zusammenschrumpfen 😉
 
  • #46
Uiuiui, da hab ich hier ja was losgetreten ;)
Danke nochmal an alle für die Beiträge.
Man bemerkt hier schon zwei Fraktionen - pro offene Ehe und contra ;)

Ich bin wirklich positiv überrascht, wie gut viele von euch die Situation einschätzen können, und auch meinen Mann, wo ich doch recht wenig offenbart habe.

Viele eurer Bedenken sind mir selbst natürlich auch schon gekommen. Was ich einmal ausspreche, kann ich nicht mehr zurücknehmen und ich muss dann mit seiner Reaktion darauf leben - ja, das macht mir Angst und ist auch der Grund, weshalb ich noch nichts angesprochen habe. Vor allem, da ich mir oft selbst nicht darüber im Klaren bin, was ich will.

@Laleila beschreibt das teilweise schon ganz gut, worum es mir geht, aber ich habe eben Bedenken, dass mein Partner damit klar käme. Auf der anderen Seite weiß ich eben auch nicht 100%ig (das kann man ja letztendlich sowieso nie), ob mich das dauerhaft glücklich machen würde und ich quasi umsonst unsere Ehe aufs Spiel setze.
 
  • #47
Das glaube ich dir auch. Du liebst ihn auch. Das schreibst Du fast in jedem Beitrag, wobei ich mich auch immer wieder frage, warum schreibt sie es. Ist Liebe nicht das Fundament für jede glückliche Beziehung?
aber ich habe eben Bedenken, dass mein Partner damit klar käme. Auf der anderen Seite weiß ich eben auch nicht 100%ig (das kann man ja letztendlich sowieso nie), ob mich das dauerhaft glücklich machen würde und ich quasi umsonst unsere Ehe aufs Spiel setze.
Wenn du die Beziehung öffnest, ändert sich dein Leben komplett und in 5 Jahren seid Ihr getrennt. Das Konzept « offene Beziehung » hat sich in Laufe der Evolution nicht durchgesetzt. Es mag sein, dass es auch Ausnahmen gibt aber in der Regel sehnt sich der Mensch nach Sicherheit und Stabilität und offene Beziehung bringt Instabilität mit sich. Von daher will niemand so ein Modell langfristig leben.
 
  • #48
Bei Euch hat es geklappt, weil er es tolerieren kann, umgekehrt könntest Du keine Frau nebenher tolerieren, so ehrlich muss man sein.
So ist es.
Als ihr Geliebter mal eine andere Frau hatte, und er ebenfalls nebenher Sex wollte, hat sie ihm den Sex verweigert.
Da war null Toleranz von ihrer Seite.
Und sie würde niemals tolerieren, dass ihr Mann eine andere Frau hat.

Das nenne ich unfair.
Wenn man schon die Beziehung öffnet, sollte das auch von beiden Seiten toleriert werden.
Wenn nur einer sich auslebt und der andere will das eigentlich gar nicht, toleriert es aber um den anderen nicht zu verlieren, ist das unfair und keine beidseitige Öffnung der Ehe.
 
  • #49
So ist es.
Als ihr Geliebter mal eine andere Frau hatte, und er ebenfalls nebenher Sex wollte, hat sie ihm den Sex verweigert.
Da war null Toleranz von ihrer Seite.
Und sie würde niemals tolerieren, dass ihr Mann eine andere Frau hat.

Das nenne ich unfair.
Wenn man schon die Beziehung öffnet, sollte das auch von beiden Seiten toleriert werden.
Wenn nur einer sich auslebt und der andere will das eigentlich gar nicht, toleriert es aber um den anderen nicht zu verlieren, ist das unfair und keine beidseitige Öffnung der Ehe.
Weshalb kritisierst du eigentlich immer andere, die den IM kritisieren, der sich ggü. anderen Foristen oft unmöglich und abwertend äußert. Im Gegensatz zu @Laleila , die hier niemandem was tut. Da gefällt dir lediglich ihr Lebensmodell nicht und du lässt keine Möglichkeit aus, sie oder ihren Mann zu diffamieren und/oder zu beleidigen.

Dein Modell oder deine Religion, die anderen teilweise auch nicht gefallen, darf man aber wiederum nicht kritisieren - da gehst du sofort hoch wie eine Rakete.

Merkst du das eigentlich gar nicht, dass du immer wieder mit zweierlei Maß misst? Ehrlich gemeinte Frage.
 

Laleila

Cilia
  • #50
Das glaube ich dir auch. Du liebst ihn auch. Das schreibst Du fast in jedem Beitrag, wobei ich mich auch immer wieder frage, warum schreibt sie es. Ist Liebe nicht das Fundament für jede glückliche Beziehung?
Ja, davon ging ich auch immer aus. Ich schreibe das alles immer nochmal dazu, weil es hier regelmäßig in Frage gestellt wird.
Viele eurer Bedenken sind mir selbst natürlich auch schon gekommen. Was ich einmal ausspreche, kann ich nicht mehr zurücknehmen und ich muss dann mit seiner Reaktion darauf leben - ja, das macht mir Angst und ist auch der Grund, weshalb ich noch nichts angesprochen habe. Vor allem, da ich mir oft selbst nicht darüber im Klaren bin, was ich will.
Da es wirklich ein lebensverändernde Schritt sein kann, ist es absolut notwendig, dass Du Dir vorher im Klaren bist, was Du willst und vor allem ob Du im Zweifelsfall bereit wärest, dafür die Konsequenz der Trennung von Deinem Mann zu tragen.

Ich wäre das nicht gewesen, allerdings ging bei mir damals der Initiale Schritt, die Beziehung sexuell für mich zu öffnen, von meinem Mann aus, was wie @Heini, zurecht, zu bedenken gilt, eine völlig andere Basisvorraussetzung ist.

Im Gegensatz zu mir, wärest Du auch bereit die Beziehung für ihn zu öffnen, was einerseits eine bessere Vorraussetzung zur Verständigung ist, andererseits aber auch unabsehbare Langzeitrisiken birgt.
@Laleila beschreibt das teilweise schon ganz gut, worum es mir geht, aber ich habe eben Bedenken, dass mein Partner damit klar käme. Auf der anderen Seite weiß ich eben auch nicht 100%ig (das kann man ja letztendlich sowieso nie), ob mich das dauerhaft glücklich machen würde und ich quasi umsonst unsere Ehe aufs Spiel setze.
Ich tat es mit der Sicherheit, dass meine Ehe dadurch nicht gefährdet ist, was sehr comfortabel für mich ist.
Wäre ich in Deiner Position, wäre mir der Gedanke so wohl nicht gekommen, bzw. Wäre es mir das Risiko nicht wert gewesen.

Ein anderer Weg wäre das heimlich zu tun, wäre jetzt nie mein Weg aber ich könnte es irgendwie verstehen.
Allerdings dürfte dann Deine Ehe, fall es jemals raus kommt, wohl auf jeden Fall ihr Ende erleben.

Unterhieltet ihr Euch nie grundsätzlich über das Thema sexuelle Ausschließlichkeit?
Angeregt durch Filme, mediale Beiträge, Seitensprung Vorkommnisse im Freundeskreis!
Wie äußerte sich Dein Mann in solchen Situationen?
 
  • #51
Unfair ist es nicht, auch wenn Du gerne mit Weihrauch und Fegefeuer gegen andere als klassische Beziehungen vorgehen möchtest.
Alle Beteiligten sind einverstanden, jede Partnerschaft hat ihre Regeln, will einer Veränderung, muss es angesprochen werden, der andere hat die Freiheit zu entscheiden.
Das ist fair.
Wer aber solche grundlegenden Veränderungen will, muss sich klar sein, dass der Andere das nicht möchte, und nur zum Ausprobieren wird es selten gehen.
Warum Du immer gegen @Laleila stänkerst, was tut sie Dir? Ihre Partnerschaft scheint für alle Beteiligten gut zu sein, alles andere ist irrelevant.
Wann heiratest Du, wenn Du so ganz klassisch unterwegs bist, wilde Ehe geht ja auch nicht?
 
  • #52
Das nenne ich unfair.
Wenn man schon die Beziehung öffnet, sollte das auch von beiden Seiten toleriert werden
Und als Verfechterin konservativer Beziehungsmodelle vermagst du zu beurteilen was in dieser Konstellation zu leben ist? Also, der Mann hat das vorgeschlagen. Er scheint demnach keine Probleme damit zu haben, dass @Laleila sich auslebt. Das heißt aber nicht, dass sie ihre Grenzen nicht abstecken darf.
 
  • #53
Unterhieltet ihr Euch nie grundsätzlich über das Thema sexuelle Ausschließlichkeit?
Angeregt durch Filme, mediale Beiträge, Seitensprung Vorkommnisse im Freundeskreis!
Wie äußerte sich Dein Mann in solchen Situationen?

Die letzte Unterhaltung zu diesem Thema ist schon lange her, aber mein Mann reagiert hier schon eher sehr defensiv und ablehnend, das muss ich ehrlich sagen.
 
  • #54
Hier sind echt viele interessante Dinge dabei, die mich zum Nachdenken anregen. Und ja, auch ich hatte einige Gedanken schon selbst (Will ich einen Freibrief? Gefährdet das unsere Ehe? etc.), es ist aber nochmal was anderes, das direkt zu lesen.
Danke auf jeden Fall schon mal.

Vielleicht verspreche ich mir auch nur, dass es kurzzeitig aufregend ist und ich dann wieder glücklich und zufrieden bin und meinen Mann wieder zu schätzen weiß.
Vielleicht ist das aber auch alles Mist :(
Ne, das mit dem 'kurzfristig aufregend' funktioniert so nicht. Wenn Du die Aufmerksamkeit von anderen Männern bekommst und vielleicht das ein oder andere Abenteuer, wirst Du niemals mehr zu Deinem Mann zurückkehren.
Dir selber fehlt etwas, irgendwas ist anders geworden oder hat sich verändert. Da werden dir flüchtige Abenteuer nicht helfen. Mach dir selber klar, was los ist und ziehe dann eventuell Konsequenzen.

Ich gehe davon aus, dass Du deinen Mann nicht mehr zu schätzen weißt. Als nächstes geht der Respekt verloren und dann geht es nur noch abwärts.

Und bitte Leute, ich kann es nicht mehr hören: Hier ist eine Öffnung der Ehe eher unangebracht. Das ist nicht immer das Allheilmittel. Sie möchte ausbrechen, nicht er. Das gibt doch nur Probleme und Eifersucht mit sich. Eine Ehe öffnen kann man, wenn beide es wollen und sich der Verantwortung bewusst ist. Aber doch nicht, wenn einer scheinbar eine Krise hat.

Als wenn die ganze Welt nur mit anderen rumf*** muss und schon haben sich alle wieder lieb. Meine Güte...
 
  • #55
Dein Modell oder deine Religion, die anderen teilweise auch nicht gefallen, darf man aber wiederum nicht kritisieren - da gehst du sofort hoch wie eine Rakete.
Meine Meinung lasse ich mir von dir nicht nehmen.

Ich finde es unfair, dass sie Sex mit allen möglichen Männern haben darf (und das müssen ihr Mann und Geliebter tolerieren), auf der anderen Seite toleriert sie keinen anderweitigen Sex ihres Geliebten mit anderen Frauen und verweigert ihm daraufhin den Sex.

Wo ist da die Toleranz von ihrer Seite?
Für mich sieht Liebe anders aus.
 
  • #56
Ich finde es unfair, dass sie Sex mit allen möglichen Männern haben darf (und das müssen ihr Mann und Geliebter tolerieren), auf der anderen Seite toleriert sie keinen anderweitigen Sex ihres Geliebten mit anderen Frauen und verweigert ihm daraufhin den Sex.
Sorry, hatte das "Geliebter" irgendwie überlesen. Aber auch hier darf sie definitiv Grenzen ziehen. Und☝️du stellst dir das Konzept offene Ehe vollkommen falsch vor. Man hüpft im Normalfall nicht wahllos durch irgendwelche Betten, sondern es gibt meist nur einen weiteren festen Sexual-Partner. Man muss mit Bedacht wählen und Vertrauen zu der Person haben.
 
  • #57
Meine Meinung lasse ich mir von dir nicht nehmen.
Dir nimmt die ja auch keiner, du möchtest deine nur gern anderen überstülpen.
Ich finde es unfair, dass sie Sex mit allen möglichen Männern haben darf (und das müssen ihr Mann und Geliebter tolerieren),
Das berührt DEINE Lebenswelt aber null und im Gegensatz zu dir, hat sie noch nie gesagt: wenn jemand nicht so lebt wie ich, liebt er nicht richtig, ist intolerant und was dir sonst noch immer so alles einfällt. Merkst du das wirklich nicht?

Hat SIE dich jemals als Hausmutti bezeichnet oder als Frau, die Kinder haben wollte, aber selbst nicht arbeiten usw. usw. Ich glaube nicht! Es ginge sie auch nichts an und SIE weiß das, DU anscheinend nicht.
auf der anderen Seite toleriert sie keinen anderweitigen Sex ihres Geliebten mit anderen Frauen und verweigert ihm daraufhin den Sex.
Ja und? Er kann doch gehen, er tut es aber nicht. Ich würde so auch nicht leben, aber ich lasse anderen ihre Modelle, in denen sie sich ohne Zwang befinden.
Wo ist da die Toleranz von ihrer Seite?
Für mich sieht Liebe anders aus.
Den letzten Satz solltest du dir ausdrucken und eingerahmt an die Wand hängen. "Für dich"! Für mich sieht eine Beziehung wie du sie hattest genauso nicht nach Liebe aus, eher nach Zweck: ich will Kinder und der Mann muss die Kohle ranschaffen, egal, ob er dann kaum noch zu Hause ist. Eine liebende Mutter würde dafür sorgen, dass die Kinder ihren Vater nicht nur am WE sehen und ein liebender Vater wäre nicht nur am WE zu Hause. Hört sich doch gut an! Oder darf man das zu DIR nicht sagen?
 
  • #58
Hat SIE dich jemals als Hausmutti bezeichnet oder als Frau, die Kinder haben wollte, aber selbst nicht arbeiten usw. usw. Ich glaube nicht! Es ginge sie auch nichts an und SIE weiß das, DU anscheinend nicht.
Weil es ja auch nicht stimmt.
Ich habe einen guten Beruf und arbeite.
Nur weil ich einige Jahre unserer fünfköpfigen Familie zuliebe meine Berufstätigkeit unterbrochen habe wie viele andere Frauen auch, gibt es keinen Grund mich oder andere Frauen als Hausmutti zu betiteln.


Für mich sieht eine Beziehung wie du sie hattest genauso nicht nach Liebe aus, eher nach Zweck: ich will Kinder und der Mann muss die Kohle ranschaffen, egal, ob er dann kaum noch zu Hause ist. Eine liebende Mutter würde dafür sorgen, dass die Kinder ihren Vater nicht nur am WE sehen und ein liebender Vater wäre nicht nur am WE zu Hause.

Wir haben aus Liebe geheiratet, wir haben uns gemeinsam für drei Kinder entschieden, und dass ich für die Familie da bin während er das Geld verdient.
Den Beruf hat er sich ausgesucht, abends war er da (wenn auch spät), nicht nur am Wochenende (es sei denn er war auf Dienstreisen).

Hab du deine Meinung, ich habe meine.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #59
Sie bleiben nur noch zusammen wegen der Finanzen und wegen des Hauses. Das Modell hat sich nicht bewährt.
Na dafür muss man seine Ehe nicht öffnen.
Das ist der Hauptgrund weswegen Frauen letztendlich bleiben.
Oder sie arbeitet nur auf geringfügiger Basis/Teilzeit und kann (oder will) ihren Lebensstandart nicht aus eigener Kraft erhalten.
Will keiner hören, ist aber so.

80% der Ehen sind unglücklich, da mit der Zeit immer Sehnsüchte entstehen. Auf beiden Seiten. Zu spät oder gar nicht miteinander kommuniziert. Laufen lassen, das wird schon wieder.

Wir haben hier ja nur die Aussage der Threadstellerin. Wir wissen ja nicht, wie es um ihren Mann wirklich bestellt ist.

Sollen die beiden miteinander sprechen, thats' it.
Eine offene Ehe ist möglich.
Und falls es sich aussereinander entwickelt statt zusammenschweisst. Nun, dann geht es mit einem neuen Partner weiter. Hatte ich im Umfeld. Alle sind letztendlich glücklich.
Ein neues Kapitel wurde geöffnet, mit einem anderen Schreibstil.
 
  • #60
Weil es ja auch nicht stimmt.
Ich habe einen guten Beruf und arbeite.
Nur weil ich einige Jahre unserer fünfköpfigen Familie zuliebe meine Berufstätigkeit unterbrochen habe wie viele andere Frauen auch, gibt es keinen Grund mich oder andere Frauen als Hausmutti zu betiteln.




Wir haben aus Liebe geheiratet, wir haben uns gemeinsam für drei Kinder entschieden, und dass ich für die Familie da bin während er das Geld verdient.
Den Beruf hat er sich ausgesucht, abends war er da (wenn auch spät), nicht nur am Wochenende (es sei denn er war auf Dienstreisen).

Hab du deine Meinung, ich habe meine.
Du verstehst kein Wort von dem, was ich dir sagen will, oder? Aber lassen wir das, es sprengt den Thread.
 
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