• #1

Online-Partnersuche heutzutage völlig normal und erzählbar?

1) Wissen Eure (a) Familie, (b) Freundeskreis, (c) Bekanntenkreis und (d) engere Kollegen, dass Ihr online nach einem Partner sucht?

Egal wie die erste Frage beantwortet wurde:

2) Würdet Ihr im Erfolgsfall dazu stehen, dass Ihr den aktuellen Partner online kennengelernt habt?

3) Findet Ihr Online-Partnersuche heutzutage völlig normal und gleichwertig oder immer noch irgendwie seltsam oder zweitklassig?
 
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  • #2
1) Wissen Eure (a) Familie, (b) Freundeskreis, (c) Bekanntenkreis und (d) engere Kollegen, dass Ihr online nach einem Partner sucht?

Ich lese hier nur im Forum mit und gebe meinen Senf dazu.

Egal wie die erste Frage beantwortet wurde:

2) Würdet Ihr im Erfolgsfall dazu stehen, dass Ihr den aktuellen Partner online kennengelernt habt?

Ich hatte mal einen Partner, den ich genauso 'gefunden' hab. Das hab ich auch vor allen zugegeben. Meist haben sich dann ihre Augen geweitet und sie haben ungläubig gestarrt. Gesagt haben sie nix, aber das mussten sie auch nicht.

3) Findet Ihr Online-Partnersuche heutzutage völlig normal und gleichwertig oder immer noch irgendwie seltsam oder zweitklassig?

Also ich würde mich nicht anmelden, da ich nur im Alltag jemanden kennen lernen will. Das ist der schöne, natürliche Weg ohne allzu viele mögliche Schummelpackungen. Allerdings würde ich niemand anders behandeln, nur weil er seinen Partner aus dem I-Net hat. Heute haben die Menschen großteils schon Offenheit gelernt.

w/22
 
  • #3
1) Als ich online (und gleichzeitig offline) gesucht habe, wussten das nur meine engeren Freunde. Mit denen habe ich mich über diverse Dates unterhalten, teilweise waren diese Freunde auch online auf der Suche. Die anderen hier genannten Menschen ging das schlicht nichts an. Über eine neue Beziehung werden/wurden sie zwar informiert, aber das ganze Vorgeplänkel - sowohl online als auch offline - gehört da m.E. einfach nicht hin.

2) Ich weiß es nicht, schließlich waren letzten Endes meine verstärkten offline-Aktivitäten erfolgreich. Aber rein hypothetisch: meinen Freunden würde ich es erzählen. Bekannten und Kollegen würde ich aktiv nichts erzählen und auf Fragen eher ausweichend antworten. In der Familie würde ich auch nur abgestuft und auf Nachfrage Informationen herausgeben.
Meiner 85jährigen Oma würde ich mit einer solchen Info wahrscheinlich nur einen Schreck einjagen. Ich glaube, dass es viele gerade ältere Menschen gibt, die mit dem Internet keine Erfahrung und von Singlebörsen keinerlei Vorstellung haben. In den Nachrichten sehen sie dann aber Berichte à la "Der Mörder kam aus dem Internet". Da muss ich meine Oma nicht beunruhigen...

3) Ich halte sie für normal. Früher haben die Leute Kontaktanzeigen aufgegeben oder wurden gezielt verkuppelt, heute suchen eben viele online.
 
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  • #4
ich würde jederzeit zugeben, meinen partner online kennengelernt zu haben.
jeder single nützt heutzutage das internet (behaupte ich mal) und hätte nichts dagegen auch auf diesem weg seinen lebenspartner kennenzulernen.
 
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  • #5
Heutzutage ist es doch völlig normal, dass die Partnersuche (vielfach) übers Internet stattfindet - und ich habe kein Problem, das auch öffentlich zu kommunizieren :)

Wir hatten ja schon das Thema: "Ansprechen im RL" .. und so lange sich dabei nichts ändert, wird dieser Weg sicherlich beibehalten.

w/43
 
  • #6
1) Ja.
2) Ja.
3) Bis vor kurzem fand ich die Online-Partnersuche noch irgendwie "zweitklassig" und hätte die ersten beiden Fragen im Zweifel mit nein beantwortet. Aber inzwischen hat sich das geändert, weil
- mehrere, die ich kenne, ihren Partner online kennen gelernt haben und
- ich nun in einer konservativeren Gegend wohne, in der in meinem Alter viele schon verheiratet/sehr fest vergeben sind, also nicht mehr die Auswahl an Single-Männern besteht wie in Köln, wo ich vorher gewohnt habe. Man ergreift dann gerne die Möglichkeiten, die es gibt, um überhaupt noch "freie" Männer kennen zu lernen, und eins der besten und zuverlässigsten ist die Online-Partnersuche.
 
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  • #7
1) ich suche nicht online, aber wenn würde ich es sicher nur der Familie, dem Freundeskreis und dem näheren Bekanntenkreis sagen. Ich denke die Kollegen geht es nichts an.

2) ja, eben gegenüber der o.g. Gruppe

3) Ich denke heutzutage ist es normal online einen Partner zu suchen. Ich finde es aber immer noch nicht gleichwertig zu der Suche im Reallife. Online lernt man sich von innen nach außen kennen, das würde mir persönlich nicht so gut gefallen.

w45

<MOD: Nebenthema entfernt.>
 
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  • #8
Ich fand auch vor 20 Jahren schon Partnersuche über Zeitungsannonce oder Vermittlungsbüros immer irgendwie seltsam! Gefühlt hat das immer etwas von: "findet wohl auf normalem Wege keinen Partner - also schwervermittelbar", "ältere, geschiedene oder verwitwete Leute, die nicht mehr so viel unter Menschen kommen", oder "reiche, vielbeschäftigte Männer mit charakterlichen Defiziten, die eine passende Vorzeigefrau suchen". Letzteres, weil ich mit Ende 20 in der Umkleide des Fitness-Studios einmal von einer Frau, Inhaberin eines Partnervermittlungs-Büros, angesprochen wurde, ob ich nicht Lust hätte, mich mit einem Chefarzt, oder einem erfolgreichen Unternehmer usw. zu treffen; sie hätte einige Klienten, die genau einen Typ Frau, wie mich, suchen würden!

In jüngeren Jahren (ca. bis Mitte 30) finde ich es auf jeden Fall, nach wie vor, am normalsten, seine Partner im realen Leben kennenzulernen.
Wenn das Leben im fortgeschrittenen Alter (ab Mitte 30) dann ruhiger und eingefahrener verläuft, lernt man tatsächlich nicht mehr so viele neue Menschen im Alltag kennen. Dann finde ich es heute "legitim", auch mal im Internet nach einem Partner zu schauen. Insgesamt glaube ich aber, dass die Erfolgsquote der Internetsuche deutlich überschätzt wird.
Ich bin überzeugt, dass die Mehrzahl der längerfristigen Partnerschaften auch zwischen älteren Leuten, sich auch heute immer noch jenseits des Internets anbahnen.

Ich finde, es ist grundsätzlich etwas ganz anderes, gezielt nach einem Partner zu suchen, als es, ohne zu suchen, auf sich zukommen zu lassen! Darin liegt für mich persönlich der entscheidende Unterschied! Welche Strategie man dann, wenn man gezielt sucht, im einzelnen benutzt (Singleveranstaltungen, Zeitungsannonce, Internet), ist da eher zweitrangig.

Mein persönliches Fazit:
Ich finde, und fand schon immer, "gezieltes Suchen" nach einem Partner irgendwie seltsam!
Gezielt suchen kann man nach einer passenden Wohnung, einem Haus, einem Auto, einer Arbeitsstelle oder Angestellten, aber weniger nach einem Partner!

w45
 
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  • #9
Wir kaufen ein über das Netz, wir sehen fern über das Netz, wir kommunizieren über das Netz, also warum dann nicht auch die Partnersuche über das Netz.
Ich finde es ist kein Makel wenn man im Netz sucht, man hat einen gewisse Vorauswahl, man kann zu jeder Zeit reinsehen.
In meinem Umfeld wissen viel, dass ich das Netz nutze und bisher habe ich keine negativen Meinungen vernommen.
 
  • #10
Frederika, bei uns wissen es alle:
Seine erwachsenen Kinder und meine, und alle Freunde und Verwandte, ebenso die Kollegen.

Da wir beide erst in reiferen Jahren auf die Partnersuche gehen mussten war es für alle völlig logisch und nachvollziehbar, dass diese im wirklichen Leben fast aussichtslos gewesen wäre. "Tja", berichteten wir damals scherzhaft, "es ist schon super, was man sich heutzutage so alles im Internet bestellen kann".

Ja, ich finde diese Form der Partnersuche völlig normal und überhaupt nicht peinlich, und "zweitklassig schon gar nicht.
 
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  • #11
Was soll daran aussergewöhnlich oder problematisch sein? Die klassischen Wege sind entweder altersabhängig (Feten/Studium) oder sehr eingeschränkt (berufliche Kontakte/Kollegen). Klar trifft man bei Aktivitäten, die im persönlichen Interesse liegen (seien es nun Kulturevents oder auch beim Sport, falls man das mag), Menschen, die einen interessieren. Aber im fortgeschritteneren Alter (und das fängt dabei schon mit Mitte 30 an, nach oben selbstverständlich offen) ist die Wahrscheinlichkeit, dort unmittelbar auf jemanden zu stoßen, der ebenfalls auf Partnersuche (oder veränderungsbereit ist und das auch signalisiert) doch deutlich geringer. Diese Fakten sind schließlich allgemein bekannt.

Damit ist die Online-Suche einfach der Weg der Wahl - und praktischerweise suchen dabei ALLE einen Partner. Weshalb das nicht auch anderen kommunizieren, Familie, Freunde, Bekannte ohnehin (und Kollegen habe ich auch schon in Börsen identifiziert). Natürlich läuft niemand mit einem Button rum "ich date online", aber wenn das Gespräch darauf kommt - die meisten Leute sind neugierig, welche Erfahrungen man dabei macht.
 
  • #12
Zu 1) Teils-teils. Ich binde weder die Suche als solche noch deren Form ungefragt jemandem auf die Nase, aber wer entsprechende Fragen stellt bekommt natürlich eine ehrliche Antwort drauf.

Zu 2) Natürlich, wieso auch nicht?

Zu 3) In etwa so normal wie ein Online-Einkauf o.ä. --- anders, aber gleichwertig, mit konkreten Vor- und Nachteilen.
 
  • #13
a) Ja - b) teilweise - c+d) Nein.
2) Ja, absolut. Ich stehe zu meiner Partnerin, und bin ehrlich. Auch über das "wie". Aber nur, wen es interessiert.
3) Theoretisch gut, in der Praxis aber oft leider drittklassig. Das liegt aber nicht an den Anbietern, sondern an vielen Teilnehmern.(M+F). Mir scheint, das zum großen Teil andere Leute kommen, als sich die Anbieter wünschen ?

m.E. besser: Wenn Singlebörsen sich auf Sparten spezialisieren, z.B. auf Senioren.
Oder z.B. auf jeweilige Religionen, wo die Partnersuche dahin entscheidend ist.
Dies könnte für die Teilnehmer wesentlich leichter sein, als die eigene Suche im RL.

Online Partnersuche scheint viel einfacher und besser - ist es aber längst nicht in jedem Fall.
Ich beobachte, wie lange darin Leute auf Partnersuche sind. Obwohl das m.E. theoretisch schneller klappen könnte ?
Man sollte sich nicht auf das Internet, und auf nur eine Singlebörse verlassen. Sondern offen für alle Möglichkeiten, auch RL, Hobby, etc. sein.

Manchen würde ich im Internet dabei zur persönlichen Vorsicht raten. z.B. weil sie zu sensibel und leichtgläubig sind, nicht die nötigen Nerven und "dickes Fell" dafür, oder zu romantische Vorstellungen davon.

Meine letzte ex-Partnerin, und kürzlich mein Bruder fanden ihre neuen Partner via Singlebörsen.
Beide scheinen sehr zufrieden damit. Dort war das Internet eine große Erleichterung.
Bei Beiden hätte ich vorher nicht geschätzt, daß sie ausgerechnet solche Partner wählen. Es sind ganz andere Menschen, wie die Werbung der Branche vormacht.

Die klassische Zeitungs-Kontaktanzeige via Chiffre etc. = Auslaufmodell.
Gewerbliche Partnervermittlungen = m.E. absteigende Branche. Nur noch was für besondere Wünsche. Und für Könner der Branche - nicht mehr für Abzocker.
Alternative mit Zukunft: Lokale und Events, wo man auch Singles gut kennenlernen kann.

Ich bin seit 1,5 Jahren im Internet auf Partnersuche. Schätze in meinem Fall aber inzwischen das RL als erfolgversprechender, aber auch anstrengender.

Es wird noch eine Zeit brauchen, bis Online-Partnersuche gesellschaftlich anerkannt wird.
Momentan immer noch tlw. der Ruf: Dort seien nur "Ladenhüter" = Unvermittelbare.
Vielleicht dann besser, durch die heran wachsende Facebook-Generation ?
 
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  • #14
Mein Liebster und ich erzählen allen, dass wir uns online kennengelernt haben. Unsere Freunde, Nachbarn , Eltern, Geschwister und Kinder finden es ganz normal und freuen sich mit uns. Denn im "richtigen Leben" wären wir uns nie begegnet.
Wir sind ein schönes und glückliches Paar und erwecken sicher nicht den Eindruck, dass wir die online-Suche "nötig" gehabt hätten ;-)
 
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  • #15
Ich habe meinen Partner über eine andere, seriöse Singlebörse kennengelernt.

Ja, das wissen alle Menschen in meinem Umfeld und wir stehen absolut dazu, im RL wären wir uns niemals begegnet, obwohl er quasi um die Ecke wohnt.


Ich finde, im Gegensatz zu Bernd50, dass Singlebörsen gesellschaftlich anerkannt sind.Ich bin weder ein Ladenhüter, noch schwer vermittelbar.

w
 
  • #16
Ds aktiv im Internet bewegen ist so normal geworden, die meisten bewegen sich in sozialen Netzwerken, daher ist auch die Partnersuche hier nichts ungewöhnliches, warum sollte man das verschweigen. Ich Binde so was niemandem auf die Nase, aber wenn es zum Gespäch passt, warum nicht. Lügen würde ich eh nicht. Ich würde grundsätzlich nicht über das Lügen was ich tue, warum auch. Und warum zweitklassig? Das Netz hilft nur dabei Menschen zu begegnen, die man sonst nie getroffen hätte, ab dann ist alles wie im RL. Ich schreibe ja auch nicht wochenlang, sondern treffe mich zeitnah um eben nicht im Netz zu leben sondern nur das Netz als Mittel zu nutzten
 
  • #17
1) Meine Freunde und Familie wussten es, dass ich meinen letzten Partner online kennengelernt habe.
2) Ja würde ich, wenn ich nochmal Erfolg haben sollte
3) Online-Partnersuche finde ich schon relativ normal aber für mich hat es immer noch den Beigeschmack von Zweitrangigkeit und das Gefühl von seltsamen Menschen.

Offline Begegnungen finde ich insofern schöner, weil dass nicht gewollt, geplant, vorbereitet ist. Offline spielt die Spontaneität, Überraschung die grösste Rolle und ist deshalb auch spannender, da ich von dem Gegenüber - ausser seinem Aussehen - keine Eckdaten habe. Das finde ich aufregend!

Gewiss gibt es auch sehr gute Typen, aber ich stellte fest, dass 2 Männer, welche online suchten unglaublich stolz und glücklich waren, als sie mir sagen konnten: "Ich habe eine Partnerin kennengelernt, aber im realen Leben". Ich glaube insgeheim wollen alle ihren Partner/ihre Partnerin offline kennenlernen.

Mir wäre das auch 1000x lieber. Habe das Gefühl da draussen in der Welt gibt es die "besseren", "wunderbaren" Männer. Aber eben es ist nur eine rein subjektive Wahrnehmung.
 
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  • #18
Die Antworten auf deine Fragen sind hier zu einseitig und deshalb nicht repräsentativ (falls sie das sein sollten), da hier ja Personen antworten die offensichtlich den Weg zu solch einer Plattform gefunden haben - oder zumindest bis zum Forum.

Ich war auch schon bei Partnerbörsen angemeldet, bin aber unter meinem Freundeskreis eine Ausnahme

I-net dating wird von nahezu meinem kompletten Umfeld (und vermutlich dessen Umfeld auch) strikt abgelehnt und belächelt.

Ich behalte solche Dinge für mich.

m
 
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  • #19
Ich Binde so was niemandem auf die Nase, aber wenn es zum Gespäch passt, warum nicht. Lügen würde ich eh nicht. Ich würde grundsätzlich nicht über das Lügen was ich tue, warum auch.
Ich schreibe ja auch nicht wochenlang, sondern treffe mich zeitnah um eben nicht im Netz zu leben sondern nur das Netz als Mittel zu nutzten

Irgendwie verstehe ich das bei dir nicht! In anderen Threads schreibst du doch, dass du verheiratet bist und mit Mann und Kind zusammenlebst ...!

w45
 
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  • #20
Ja, auch ich habe mich früher als Online-Sucher "geoutet". Jetzt suche ich nicht mehr, bin im RL fündig geworden.....und online hätte ich sowieso keine Lust mehr. Es langweilt mich.
Hier bin ich auch nur um Beiträge zu schreiben.
 
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  • #21
für die kids und jugendlichen sind online-netzwerke doch bereits absolute normalität mit ihren tausenfachen (wechselnden) freundschaften.

"online seine liebe zu finden", ist also nur für uns ältere semester über dreissig wahrscheinlich noch überdenkenswert; spielt aber zukünftig keine rolle mehr..

viel wichtiger wäre mir zu überdenken, wie dauerhaft generell "liebespaare" zukünftig noch seien werden? wie der umgang mit bindung zukünftig ausschaut, da die prägungen in den kernfamilien bereits so instabil sind.. L.G.
 
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  • #22
f

"online seine liebe zu finden", ist also nur für uns ältere semester über dreissig wahrscheinlich noch überdenkenswert; spielt aber zukünftig keine rolle mehr..
.

Ich bin ein älteres Semester über 30 - für mich war die Online-Suche etwas völlig Normales und jeder, der fragt, wo man sich kennenlernte, eine ehrliche Antwort. Was andere Leute davon halten oder Denken ist mir egal. Aber bislang hat niemand die Nase "gerümpft".

w/40
 
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  • #23
1. a), b), c), d): Ja, d.) allerdings nur wenige, da ich Privat- und Berufsleben zu trennen versuche.
2.: Auch ja, jederzeit.
3.: Ich finde Online-Partnersuche absolut "normal", hilfreich und angemessen, allerdings rate ich in allen Gespächen mit den Personen, mit denen ich darüber spreche doch zu etwas mehr Vorsicht beim Kennenlernen als ich dies im täglichen Leben tun würde. Ich denke, dass labile, naive oder emotional sehr bedürftige Menschen bei der Online-Partnersuche in größere Schwierigkeiten geraten können als beim Kennenlernen im üblichen Alltag.

w/49
 
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  • #24
  • #25
Um solche Fragen, wie bei SuasnneHH auszuschließen: Ich bin schon fündig geworden.

1)
(a) Familie weiß davon nichts. Für meine Mutter ist das Internet ein gefährlicher Ort. Mein Bruder hat auch online Frauen gesucht, über Foren und Chats da ist das fast klar, daß Partnersuche auf diesem Wege passiert, das müssen wir nicht thematisieren.
(b) Freundeskreis Ja, im Freundeskreis reden wir darüber, weil fast alle auch online suchen bzw fündig geworden sind.
(c) Bekanntenkreis Nein, Bekannte geht das nichts an.
(d) engere Kollegen Da ich Chefin einer kleinen Firma war und Privatleben und Beruf stark trenne, rede ich weder mit Kunden noch mit Angestelten darüber.


2) Würdet Ihr im Erfolgsfall dazu stehen, dass Ihr den aktuellen Partner online kennengelernt habt?
Wir stehen dazu. Obwohl wir die Frage "Wie habt ihr euch denn kennengelernt?" immer mit einer netten Geschichte beantworten, die den Ort unseres ersten Treffens thematisiert. (Das war nämlich ein Supermarkt.) Dann lösen wir die Sache jedoch meistens auf. Sich in unserem Alter im wahren Leben kennenzulernen, ist selten geworden.
In einer Großstadt wie Berlin trifft man zwar viele Leute, aber die meisten auch nur ein Mal. Da kann man sich nicht langsam annähern, weil man jeden Freitag in derselben Kneipe ist. Die Auswahl an geeigeten Kandidaten ist groß, man muß sich nur finden.

3) Findet Ihr Online-Partnersuche heutzutage völlig normal und gleichwertig oder immer noch irgendwie seltsam oder zweitklassig?
Ich habe auch früher schon über Annonce gesucht. Solche lebensbestimmenden Sachen überlasse ich ungern dem Zufall des über-den-Wegs-laufens. Ich bin da viel zu sehr Kopfmensch und zu schüchtern.
Von dem, wie meine Umgebung sucht (nämlich alle online) ist Online-Partnersuche mittlerweile mehr als gleichwertig.
Von Argumenten "so weit runtergekommen bin ich noch nicht, daß ich eine Annonce aufgeben muß" habe ich noch nie viel gehalten.
Da ich früher wenig Gelegenheiten hatte, jemanden, der paßt, kennenzulernen - im Studium war ich die Älteste, im Job vorher und nachher die Jüngste und ich wollte als Selbständige weder bei Klienten noch Kunden rumwildern und mein Geschäft kaputtmachen - waren Annoncen bzw. Onlinedating der ideale Weg.
 
  • #26
Zu bedenken ist allerdings, dass die meisten Forumteilnehmer hier selbst per Internet auf Partnersuche sind, oder waren. Wir haben deshalb wohl in der Mehrzahl eine positivere Einstellung zu dieser Vorgehensweise der Partnersuche, als andere.
Ebenso werden uns Menschen, denen wir von unserer (erfolgreichen) Suche berichten, wohl kaum ins Gesicht sagen, wie unmöglich sie Partnerbörsen finden.

Wie diese wohl wirklich darüber denken?
 
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  • #27
1) Wissen Eure (a) Familie, (b) Freundeskreis, (c) Bekanntenkreis und (d) engere Kollegen, dass Ihr online nach einem Partner sucht?

Ja, wenn ich das tun würde, schon. Aber nicht, weil ich Online-Partnersuche besonders toll finde, aber zumindest Freunden und engen Kollegen erzähle ich nicht nur Sachen, die mich in gutem Licht erscheinen lassen, sondern auch leicht peinlichere Dinge.

2) Würdet Ihr im Erfolgsfall dazu stehen, dass Ihr den aktuellen Partner online kennengelernt habt?

Hier gilt ähnliches wie bei 1. Ich finde die Art, sich so kennenzulernen, nicht traumhaft. Aber ich würde auch erzählen, wenn ich jemandem auf ganz doofe Art kennengelernt habe, das ist manchmal lustig und davon hängt das Beziehungsglück nicht ab.

3) Findet Ihr Online-Partnersuche heutzutage völlig normal und gleichwertig oder immer noch irgendwie seltsam oder zweitklassig?

Kommt drauf an, wie das ganze abläuft. Ich finde es, ehrlich gesagt, häufig seltsam und zweitklassig, aufgrund des gesamten Auftretens einiger solcher Pärchen. Man hat den Eindruck, bei manchen passt es gerade in die Lebensplanung und dann suchen sie sich mal jemanden, wie beim Einkauf. Oder es gibt ja in der Tat welche, die Online suchen, weil sie sonst kaum weggehen. Aber das gilt natürlich nicht für alle.
 
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  • #28
Aber ja, was ist denn schon dabei? das ist doch mittlerweile gesellschaftsfähig und jeder kennt Beziehungen, die sich übers Netz gefunden haben. Natürlich träumen immer noch alle vom Prinz mit Schimmel vorm Supermarkt oder am Arbeitsplatz, aber mal ehrlich, Rosamunde Pilcher ist wunderbar, aber die Betonung liegt auf Wunder! - Steh dazu und versteck Dich nicht. Sonst lebst Du ein Parallelleben, und das ist nichts erstrebenswertes. Viel Glück!
 
  • #29
Partnerwahl online ist absolut "salonfähig".
Darüber müssen wir uns alle keine Gedanken mehr machen.
Alle Welt redet darüber und alle Welt praktiziert es.
Es kann eine tolle Starthilfe sein,um die berühmt berüchtigte Stecknadel im Heuhaufen zu finden...
Partnerwahl ist nicht einfach.Sie birgt viele Risiken.
Beispielsweise sich in unendlichen Möglichkeiten buchstäblich schier zu verlieren.
Es mögen auch gelegentlich unehrenhafte Absichten dabei sein.
Letztendlich entscheidet ihr doch alle,wie weit es geht und wohin ihr selbst möchtet,nicht wahr?
Und einmal Hand aufs Herz...Wie viele potenzielle Anwärter/Anwärterinnen begegnen Euch im Leben?
...Danke...
Hier gilt es ausdauernd zu bleiben und an die Liebe zu glauben.
Um nichts anderes geht es.
Ausdauer,Zuversicht,Werte,eine gesunde Portion Idealismus und Leichtfüssigkeit.
Hirn einschalten nützt auch.
Nicht im Schrittempo denken.
Manch einer fasst sich an den Kopf und fasst ins Leere...
Es ist und bleibt erzählbar vorzeigbar.
 
  • #30
1) ja, alle
2) ja
3) Ich finde Online-Partnersuche normal und nicht seltsam. Es ist ja inzwischen auch weit verbreitet.#
Trotzdem: Ich würde auf Grund von umfangreichen Erfahrungen mit der Online-Partnersuche (es gab auch Beziehungen) in Zukunft am allerliebsten einen Partner auf normalen Weg kennen lernen. Es ist einfach viel schöner, wenn man sich ganz ungezwungen begegnet, ohne zu wissen ob der andere auch auf Partnersuche ist und sich ernsthaft für einen interessiert. Ich sehne mich nach den Zeiten zurück, als ich mich einfach so verliebt habe und eine Beziehung ganz ungezwungen begann. Das war/ ist einfach schöner und spannender, weil man den "Auserwählten" erst "erforschen" muss, denn man weiß ja nicht ob er auch auf der Suche ist und sich ebenfalls verliebt hat. Dieses zu Beginn ganz unschuldige einander Begegnen und sich dann ein wenig "einkreisen" ist einfach viel schöner.
Bei der Online-Partnersuche gefällt mir nicht, dass beide wissen: man ist auf Partnersuche. Das ist nicht zu vermeiden, aber so ist es erst einmal ein einander Abchecken und im Geiste Listen Abhaken. Ich finde das inzwischen total abtörnend. Insofern finde ich Online-Partnersuche zweitklassig.
Wenn es auf die Art aber doch geklappt hat, wäre es mir dennoch nicht peinlich zu erzählen: Wir haben uns über das Internet gefunden.
 
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