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  • #1

Partner als "Hausmann", ein NO-GO ?

Könnte sich eine "Elite-Partnerin" eine Beziehung vorstellen, in der der Partner "nur" den Hausmann macht ( einschliesslich evtl. der Kinderbetreuung), oder wäre das ein NO-GO. Also nicht nur ein paar Monate, sondern langfristig. Würde mich echt interessieren ! M (44)
 
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  • #2
"NUR" Hausmann und den Beruf aufgeben?So etwas möchte ich nicht zu Hause haben,ich könnte mir aber vorstellen,sich in die Kindererziehung und den Haushalt zu teilen,damit keiner von Beiden den Beruflichen Weg verpasst.Aber es muss jeder für sich klären,für mich käme so ein Mann der so was möchte,nicht in Frage.
 
  • #3
Ich möchte das nicht. Wenn schon KInder, dann möchte ich sie selbst betreuen und aufwachsen sehen und zumindest die ersten Jahre eine normale Rollenverteilung.

Was mich an Deiner Frage wundert, ist aber die Klammer: "eventuelle Kinderbetreuung" -- Ja mei, willst Du etwa schon OHNE Kinder zuhause rumhängen und Dich aushalten lassen? Das machen doch auch Frauen nicht mehr. Jeder von uns Singles schafft seinen Haushalt alleine und zu zweit wäre das erst recht der Fall.

Einen Schmarotzer, der zuhause rumhängt und seine Frau arbeiten lässt, will wohl KEINE Frau haben. Selbst umgekehrt gibt es doch heutzutage nur noch ganz wenige Männer, die eine Partnerin für den Haushalt suchen, wenn noch keine Kinder da sind. Also auf die Idee würde ich gar nicht gekommen sein.

Alles in alle: Nö, bitte kein Hausmann, empfinde ich als absolut unattraktiv und unmännlich.
 
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  • #4
Du erwartest hier, dass sich Frauen so äußern, wie es für viele Männer die Selbstverständlichkeit ist. Doch du hast etwas Entscheidendes vergessen: Frauen sind nicht so gutherzig und finanziell freigiebig, - oder so dumm - wie es Männer sind. und finanzierem ihm den Luxus. Zudem noch den Zugewinnausgleich, den Versorgungsausgleich usw. Hier wirst du nicht viele, wenn überhaupt, positive Antworten bekommen.
 
  • #5
Keine Lust mehr zu arbeiten?
 
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  • #6
Wenn der Hausmann wirklich auch all`die lästigen Alltagsdinge frohen Mutes und ohne zu murren erledigte und sich nebenbei einem oder mehreren interessanten Projekten Kultur, Bildung, Buch schreiben, Malen...) so intensiv widmete, dass ein gedanklicher Austausch jenseits von Alltagsfragen möglich bliebe, warum nicht?
Allerdings bin ich schon 52 Jahre alt, Du, lieber FS erst 44 Jahre, trautest Du Dir wirklich zu, in diesen "Nebentätigkeiten" (Kinder mal ausgenommen) die Erfüllung Deiner besten Jahre zu finden? Oder hast Du einen Beruf, in den Du ohne Komplikationen mit Anfang/ Mitte 50 wieder einsteigen könntest und wolltest?
Allemal ein denkenswertes Konstrukt!
Lieben Gruß.
 
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  • #7
Ich bin so eine Art "Hausmann", nämlich der Manager meiner Frau. D. h. ich sorge dafür, daß sie sich auf ihre beruflichen Aufgaben konzentrieren kann. Wer meint, daß das keine Arbeit wäre, kann gerne mit mir tauschen. Meine Frau könnte ihrem Beruf ohne mich kaum ausüben, es sei denn, sie beschäftigt dafür eine bezahlte Arbeitskraft.

Hausmänner und Hausfrauen sind also nur Schmarotzer? Vielen Dank.

<MOD: Achtung! Wortverdrehereien nicht gestattet! Niemand hat pauschal Hausfrauen oder Hausmänner als Schmarotzer bezeichnet. Bitte bleiben Sie bei der Wahrheit und den Fakten!>

Meine Schwester ist Dipl.-Mathematikerin und hat als Hausfrau mit drei Kindern den gesamten Hausbau von Anfang bis Ende koordiniert bzw. gemanaged. Andere Hausfrauen/-männer machen den ganzen Verwaltungskram, Buchhaltung, Budgetplanung etc. .

Naja, sind eh alles nur Faulenzer und Schmarotzer. Schmarotzer sind schließlich auch Leute, die sich ehrenamtlich irgendwo engagieren.

Was heißt überhaupt: "Wer seine Frau arbeiten läßt ....."? Meine Frau will arbeiten und es macht ihr sogar auch noch Spaß!
 
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  • #8
Der FS
@ 4
Nein, Kalle. Ich "muss" nicht mehr arbeiten.
Abgesehen davon : Ist Hausarbeit keine Arbeit ?
 
  • #9
schließe mich #5 an.
Wenn du in meinem Haushalt alles (incl. Stall- und Gartenarbeiten plus Hundespaziergänge etc.) erledigt hast - selbstverständlich "frohen Mutes"! - und dich deinen Kulturprojekten gewidmet hast, ist es sowieso später Abend, ich bin dann auch wieder da und wir können uns einen schönen Abend machen - ich bevorzuge übrigens leichte italienische Küche.

aber ich bin NOCH älter als #5.
 
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  • #10
@7FS
Na dann willst Du ja auch nicht versorgt werden, ist doch ok. Dann würde mir aber ein anderes Leben einfallen als den Haushalt zu machen. Die Welt ist gross und weit und will entdeckt werden.

Klar, Hausarbeit ist natürlich auch arbeit, aber solange keine Kinder da sind ist es dennoch Teilzeit, etwas was andere Paare noch zusätzlich zum 8h Tag machen. Bei Kndern ist das selbstverständlich etwas anderes.

@6, jetzt bin ich aber gespannt, was machst Du denn ausser dem Haushalt (putzen, kochen, waschen) dass Deine Frau das ohne Dich gar nicht könnte? Wenns Büroarbeiten sind bist Du eben kein reiner Hausmann. Wenns tatsächlich ums putzen und kochen geht ist das schon eine sehr vermessene Aussage. Das bekommen tausende arbeitende Menschen auch ohne Partner hin.
 
  • #11
@#6: Nun werd mal nicht frech und reiß Duch ein wenig zusammen. Wenn Du meinen Beitrag gelesen und VERSTANDEN hättest, wäre Dir klar, dass keine Haushalte mit Kindern gemeint waren, sondern sich mein Kommentar ausdrücklich, leicht verständlich, auf die Situation ohne Kinder bezog. Jeder Single erledigt seinen Haushalt nebenbei, zu zweit als doppel berufstätiegs paar ist es sogar noch leichter, das bisschen Hausarbeit nebenbei zu erledigen. Erst Kinder rechtfertigen eine anwesende Person und das könnte ich mir die ersten Jahre für mich auch vorstellen -- aber ohne Kinder alleine zuhause den Haushalt machen? Sorry, das ist weder ausfüllend noch angemessen für einen erwachsenen Menschen.
 
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  • #12
@10
das ist ja mal schön zu lesen, dass ein hausmann für kinder etwas denkbares ist. ich frage mich: für wie lange?
 
  • #13
Wenn mein Gehalt zur Ernährung der Familie reichte, der Mann die Aufgaben im Haushalt gut erledigte UND die Vaterrolle gut ausfüllte, dann könnte ich mir durchaus vorstellen, die klassische Rollenverteilung zumindest für einige Jahre umzudrehen, warum nicht? Für mich wäre das praktisch: Ich wüsste die Kinder in guten Händen und hätte nach der Arbeit wirklich Zeit für sie, weil der Haushalt gemacht wäre.

Wenn die Kinder dann älter und selbständiger würden, in Kindergarten und Schule gingen, dann wäre wieder über eine Teilzeittätigkeit seinerseits nachzudenken.
 
  • #14
@#11: Nein, sorry, das hast Du mich falsch verstanden. Einen Hausmann kann ich mir unter gar keinen Umständen vorstellen. Mit eigenen kleinen Kindern könnte ich mir vorstellen, selbst zuhause zu bleiben, aber selbst da sehe ich den dringenden Bedarf, anderes parallel zu machen. Man ist sonst einfach weder intelektuell noch praktisch ausgelastet.
 
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  • #15
@Frederika, hier die #6
.
Entschuldige bitte. Wo bin ich frech geworden?
.
Ich betreue außerdem unserem Sohn (14 Jahre alt), dem ein Bein wegen Knochenkrebs amputiert werden mußte. Da ist nichts mit zu Hause rumschmarotzen. Die üblichen Haushaltstätigkeiten mache ich nebenher. Das ist Routine. Ich bin von meiner Firma dafür freigestellt worden und bin nur noch beratend dort tätig. Uns ist das jedenfalls lieber als unser Kind in fremde Hände zu geben. Ich arbeite halt zu Hause. Unsere Tochter ist vor zwei Jahren mit 13 Jahren ziemlich qualvoll an Gehirnkrebs verstorben. Wer saß monatelang am Krankenbett, oder machte mit ihr in den wenigen Momenten, die ihr noch blieben, Weltreisen? Ich!

Meine Frau ist mir für alle Zeiten dankbar, daß ich dafür meinem Beruf aufgegeben habe, denn sie hätte es sonst nie durchgestanden, und befand sich nach dem Tode unserer Tochter monatelang in einer Therapie. Für meine Frau ist es heute die beste Ablenkung, wenn sie sich in ihre Arbeit vertiefen kann und darum weiß, daß ihr Mann immer für sie da ist. Sie käme nie auf die Idee, mich als Schmarotzer zu bezeichnen.
 
  • #16
@#14: Wortverdreherei kann ich ja nun gar nicht ab. Lies meinen Beitrag genau durch und Du wirst feststellen, dass ich nicht von Müttern oder Vätern spreche, die Kinder betreuen, schon gar keine kranken oder behinderten, sondern mich auf die Titelfrage beziehe und einen Hausmann OHNE Kinder als absurd empfinde (genau wie eine Hausfau in der heutigen Zeit!).
 
  • #17
@14
Respekt, aber Du weisst schon dass das mit der Frage nicht allzuviel zu tun hat. Du bist eine Ausnahme und hast zusätzlich zum Haushalt, Krankenpflege noch Teilzeit von zuhause aus gearbeitet. Von einem Hausmann im Sinne der Fragestellung kann daher keine Rede sein.
 
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  • #18
Was machen eigentlich die ganz Schlauen hier, wenn ein Mann auch gerne die Kinder aufwachsen sehen möchte, gerne die Kindererziehung übernehmen möchte und auf die übliche Rollenverteilung pfeift? Der Mann verdient weniger als die Frau (aber den würde Frau hier ja schon gar nicht in Betracht ziehen), also somit wäre es sinnvoller der Mann bliebe zu Hause.

Hier wird immer so zementiert argumentiert, schrecklich. Es gilt doch im Leben immer die Für und Wider abzuwägen und nicht pauschal eine Meinung hinzuknallen. Wenn ich schon lese Hausmänner sind unattraktiv und unmännlich, total daneben.

w (45)
 
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  • #19
Ich kenne ZWEI Hausmänner im Freundeskreis. Der eine ist es von Beginn der Ehe an, hat nur ein paar Stunden die Woche gearbeitet und dafür den Haushalt geschmissen, bis sie von der Arbeit kam. NAch der Geburt des ersten Kindes ging sie nach dem Mutterschutz wiedr arbeiten und er blieb ganz zu Hause. Am Ende waren's drei Kinder, die Frau verdiente das Geld und er war Hausmann. Damals noch ungewöhnlich, bei denen war's aber gut möglich und machbar.
Übrigens ist er weder Weichei, noch in sonstiger Weise unattraktiv!

Zweite Familie. beide arbeiteten, bis das erste Kind kam (sie hatten im LAufe der Jahre dann vier), ab dann arbeiteten sie im Wechsel: er ein Jahr und wie war Hausfrau, dann sie ein Jahr und er war Hausmann, dann wieder sie ein Jahr, während er den Haushalt und die Kinder hatte, dann war er im Job und sie machte Haus und Kinder. Ungewöhnliches Modell, aber es klappte sehr gut. Beide sind Ärzte und arbeiteten (im Wechsel auf einer Stelle) in einer Klinik. Übrigens: SEHR attraktiver Mann.
 
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  • #20
Eine Frau kann sich doch nichts Schöneres wünschen als einen Mann, der ihr die Mehrfachbelastung abnimmt.
 
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  • #21
an #19

sehe ich genau wie du.
und wenn es dazu noch mein geliebter Ehemann ist, büßt er in keinster Weise etwas von seiner Anziehung auf mich ein dabei.

Nicht tolerieren könnte ich einen Mann, der sich auf meine Kosten auf die faule Haut legt. Aber davon war ja nicht die Rede.
 
  • #22
@#20: Hast Du die Titelfrage überhaupt gelesen und auf den Fall "ohne Kinder" angewendet? Genau davon war nämlich meines Erachtens durchaus die Rede: Hausmann sein in einer kinderlosen Zweierbeziehung -- und das machen, was Millionen kinderlose Paare einfach so nebenbei erledigen.
 
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  • #23
Ich (m,29) sehe es genauso wie Frederika, ein Hausmann oder eine Hausfrau in einem Haushalt ohne Kinder (oder einer anderen ähnlichen Belastung) ist schon eher ein Parasit als ein Partner. Den Haushalt zu schmeißen kann man problemlos neben dem Beruf, das könnte man noch nicht mal als Vierteljob bezeichnen.
Ich persönlich würde auf jeden Fall keine Frau wollen die dann die Hausfrau spielt und ich kann mir nicht vorstellen das es umgekehrt auf sehr viel mehr Begeisterung stoßen würde.
 
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  • #24
#12 Der Haushalt wäre eben dann nicht komplett erledigt,der Rest würde sich dann nach deinem Arbeitstag teilen-----so wie Frauen das immer von berufstätigen Männern auch fordern und jammern.Die Kinder wirst du selbstverständlich nehmen dürfen,damit Hauspapa nach dem harten Hausmannstag Zeit hat für sich!
Ich wäre gern Hausmann,aber nicht nur für die schlechten Zeiten und auch langfristig....


m48
 
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  • #25
Lieber Fragesteller, ich kann mir das gut vorstellen. Wenn Du in der glücklichen Lage bist, nicht arbeiten zu müssen, kann ich gut verstehen, daß du lieber zu Hause bleiben möchtest und Dich um Dinge kümmern möchtest, die Dir wichtig sind. Ich finde auch nicht, daß Du dafür den gesamten Haushalt machen müßtest. Warum denn auch. Wichtig ist doch, daß Du in dem, was Du tust glücklich bist. Dann geht es auch den Kindern und der Frau gut. Also, genieße Deine Zeit. Zeit ist sicherlich der größte Luxus, den man sich erlauben kann.
 
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  • #26
Was würde denn die Frau davon halten, wenn der Hausmann eine Firma mitbringt, die jährlich 10 Mio. Reingewinn mitbringt?

Der ist dann aber sowas von unmännlich und unatrraktiv, nicht wahr?
 
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  • #27
@25: sofern der FS keine Firma hat die 10 Mio Gewinn pro Jahr macht ist dieser Kommentar in der Diskussion reichlich sinnfrei und in einer allgemeinen Diskussion haben spezielle Fälle gelinde gesagt nur eine sehr geringe Aussagekraft.
 
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  • #28
zu #26
Der Fragesteller hat weiter oben erklärt, daß er sich in der glücklichen Lage befindet, nicht mehr erwerbsmäßig arbeiten zu müssen. Also kann man durchaus an einen solchen speziellen Fall denken.

In unserer Verwandtschaft haben wir auch so einen speziellen Fall, der seine Zeit neben der Hausarbeit nutzt, sich im Tierschutzverein zu engagieren und sich für den Erhalt von Tierheimen einsetzt, darüberhinaus irgendwelche Bücher schreibt, wo der Verkaufserlös den Erhalt von Tierheimen zukommt.
 
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  • #29
@25: wenn es so wäre, dann hätte die Frage anders gestellt werden müssen - dann wären auch die Antworten anders gekommen. Denn viele Frauen hätten sich in diesem Fall mit Wonne auf den FS gestürzt und ihm Heiratsanträge gemacht, wären sie so doch abgesichert gewesen und hätten gleichzeitig extrem vom Gewinn partizipiert. Die allgemein gültige Variante ist, dass der Daheim nichts hat und nichts verdient. Das sind andere Voraussetzungen - Antworten siehe oben...
 
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  • #30
@28

Seine Darlegung bzw. Frage war:
"Partner als "Hausmann", ein NO-GO ?

Könnte sich eine "Elite-Partnerin" eine Beziehung vorstellen, in der der Partner "nur" den Hausmann macht ( einschliesslich evtl. der Kinderbetreuung), oder wäre das ein NO-GO.
Also nicht nur ein paar Monate, sondern langfristig.."

Kein Wort darüber, ob er evtl. vermögend sein könnte. Eine leise Andeutung ergibt sich aus seinem Beitrag #7.

Warum wird automatisch davon ausgegangen, daß er sich von irgendwem aushalten lassen will?

Seine Frage war einfach nur, ob ein Hausmann ein "no go" sei.
 
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