• #61
Wie sieht denn eure Beziehung aus? Du schreibst, du bekommst keinerlei Hilfe und Unterstützung von ihm.
Nur Sex und Schöne Stunden-oder teilt ihr auch mal Alltag?
Warum kümmerst dich um seinen Vater?
Hör auf,dir für ihneinBein auszureissen-kümmern dich um dein Zeugs, spring nicht mehr ihn-ich wette die Beziehung hatsichganz schnell erledigt.
 
  • #62
Man kann niemanden zu etwas zwingen, man kann nur selber etwas ändern.
Wenn du mit der Situation unglücklich bist, dann gebe eben weniger. Weniger Geschenke, reduziere die Ausgaben, fahre weniger zu ihm, pflege seinen Vater nicht.
Ich fürchte aber, das ihm das nicht passen wird und er dann über Trennung nachdenkt.
 
  • #63
Mein Mann und ich zahlen alles hälftig und haben keine gemeinsame Kasse. Und wenn ich wohlhabender bin muss ich trotzdem nicht andauernd Geld rüber schieben, die Erwartung finde ich ganz fies, da fühle ich mich ausgenutzt.

Es ist interessant, dass Frauen, die das höhere Einkommen haben, da ihre Meinung ändern. Ob deren Männer das auch als ungerecht empfinden? Nach meinem Eindruck nicht.
 
  • #64
Ich bin bei allen genannten Zahlen von Nettobeträgen ausgegangen, andernfalls hättet ihr natürlich recht. Und nein, wenn man wie die FS beschreibt, was man zum Leben hat, spricht man selten vom Brutto:

Wie kommst Du darauf, dass es Nettobetrage sind? Jahresgehaelter drückt man üblicherweise als Bruttogehalt aus - Jahresnetto kennt kaum einer adhoc und ausrechnen können es Frauen oft wohl auch nicht. Anders kann ich mir hier die misslungenen Rechenuebungen nicht erklären.
Darüber hinaus: man muss garkeine Rechnungen ausführen sondern weiß aufgrund von Alltagsverstand (so Frau in hn denn hat) wovon die Rede ist.

Die FS beschreibt sich als Normalverdienerin mit 41.000 €. Das ist korrekt denn das Jahresdurchschnittgehalt 2018 lag bei ca. 45.000 €.
Darüberhinaus sollten eine Selbstkostenbeteiligung von 300 € sowie eine Heizungsrechnung eine 40-Jährige nach 20 Berufsjahren (Zeit für Rücklagenbildung) nicht in eine finanzielle Notlage bringen - nicht gei 41.000 € Nettoeinkommen oder sie kann absolut nicht mit Geld umgehen - egal wieviel ein Mann zusteuert.
Bei einem Jahresbrutto von 41.000 € und eigener Immobilie hingegen sind die finanziellen Probleme der FS nachvollziehbar - 300 € und eine Heizungsrechnung können einenin die Schieflage bringen, wenn man im Alltag zuviel Geld ausgibt, um einem Mann zu gefallen.

ich finde es eigentlich egal, ob er 60 000 oder 40 000 mehr als sie hat, der Unterschied ist so hoch, dass der Unterhalt des Ex das vermutlich nicht angleichen wird und sie haben für Luxus halt eklatant unterschiedliche Beträge zur Verfügung.

Man müsste erstmal wissen, ob er Freelancer oder fest angestellt ist. Das Jahresgehalt eines Freelancers mit 130.000 € brutto entspricht ca. 85.000 € eines Angestellten (Brutto) - eben weil er als Selbstständiger für alles selber zuständig ist. Dann liegt der fiktive Gehaltsunterschied bei 44.000 € brutto. Und da setzt nun seine üppige Unterhaltspflucht ein.
Der Einkommensunterschied ist daher nicht so groß. Er betrifft aber genau den Breich von "die Lebensbedurfnisse abdecken können" (FS) und sich "eine gewisse Komfortzone leisten können" (ihr Partner).

Würde die FS sich klarer aufstellen (abwechselnd fahren, keine überzogenen Geschenke, um sich Zuneigung zu erkaufen, kein Ausgehen ausserhalb ihres Budgets), hätte sie keine finanziellen Probleme und er müsste sich entscheiden,ob er sich ihr anpasst oder etwas großzügiger ihr gegenüber wird, weil er werrt darauf legt, gemeinsam seinen Lifestyle zu pflegen.

Problemquelle ist das Verhalten der FS - sie hat unausgesprochene Erwartungen und handelt gegen ihre Interessen. Männer haben es nicht so mit dem Denken in Beziehunfssachen und daher kommt er nicht drauf.
 
  • #65
@Kristina111
Ich denke du machst einen großen Fehler! Einen, den ich in deinem Alter auch gemacht habe. Du denkst, es ist große Liebe und Leidenschaft. Du nimmst einfach an, dass Ihr fest zusammen seid. Du träumst vom gemeinsamen Leben und Ehe. Darum investierst du Zeit, Liebe und Geld in die Beziehung. Das solltest du nicht machen. Er macht das alles nicht. Ich bin sicher, er sieht das viel lockerer als Du. Er genießt die schöne unkomplizierte Zeit mit dir. Er spart mit dir. Alles handfeste Vorteile für ihn nach seiner teuren Scheidung. Er nimmt die guten Zeiten mal eben mit. Die schlechten darfst du allein aussitzen. In ein paar Jahren, wenn er älter und reifer wird, wird er eine 10-15 Jahre jüngere Partnerin suchen, finden und heiraten. Eine Frau ohne Besitz, die einfach so bei ihm einziehen und ihn unterstützen kann im Haushalt und Garten. Mit dieser jungen Frau wird er dann das Geld genießen, das er mit dir angespart hat über Jahre. Ich empfehle dir die FB Gruppe "Haushalten - sparen Für jedermann". Denn dank der Heizung kannst du dir die nächsten 5 Jahre Urlaub nicht mehr leisten
 
  • #66
Nee, wirklich geglaubt habe ich das natürlich nicht, dass er Deinen Callboy spielt. Es war nur so ... ungentlemännig, sich von der Frau gerade DAS bezahlen zu lassen, was die Männer nach Klischee immer bestellen und großzügig bezahlen, um sie mit aufs Zimmer zu nehmen.
Vielmehr empfinden solche Männer es einfach als angenehmen Nebeneffekt, wenn ihre Partnerin sie überhaupt kein Geld kostet und sie sogar durch die Partnerschaft mit dieser Frau noch Geld sparen.
Genau das. Ich finde das unsexy. Und gleich dazuzusagen: Auch wenn die Frau so rechnet, dass der Mann ihr Ersparnis bringt, finde ich das unsexy.

Da bin ich ganz bei @pixi67 : Aufrechnen killt die Beziehung bzw. ist ein Zeichen, dass sie zu Ende geht.
 
  • #68
In ein paar Jahren, wenn er älter und reifer wird, wird er eine 10-15 Jahre jüngere Partnerin suchen, finden und heiraten. Eine Frau ohne Besitz, die einfach so bei ihm einziehen und ihn unterstützen kann im Haushalt und Garten. Mit dieser jungen Frau wird er dann das Geld genießen, das er mit dir angespart hat über Jahre.
Du bringst es genau auf den Punkt!
Ergänzen würde ich nur noch: Seine Kinder sind dann auch volljährig, gehen ihrer eigenen Wege, haben selbst Partner. Er ist entsprechend dann noch attraktiver für eine neue Partnerin, weil das ganze "Kindergedöns" auch noch wegfällt. Die 20 Jahre jüngere Frau muss im Beziehungsalltag keine Rücksicht auf seine Kinder nehmen, er hat wieder mehr Zeit für eine Beziehung, ist entspannter.

w53
 
  • #69
Man müsste erstmal wissen, ob er Freelancer oder fest angestellt ist. Das Jahresgehalt eines Freelancers mit 130.000 € brutto entspricht ca. 85.000 € eines Angestellten (Brutto) - eben weil er als Selbstständiger für alles selber zuständig ist
Genau, deshalb bin ich irgendwie auch davon ausgegangen, dass die FS ungefähr das angibt, was jeder wirklich hat, weil ich es sinnlos finde, die Bruttobeträge zu nennen, weil - eben wie Du schreibst - man überhaupt nicht weiß, was EIGENTLICH rauskommt beim Ganzen. Und dass die FS das weiß, dass ein Selbständiger viel mehr Abgaben zahlen muss, hatte ich eigentlich gedacht.

Aber gut, wenn sie ihr Gehalt als Durchschnittsgehalt angibt, kann man als Leser auch von selbst drauf kommen, dass das wohl Brutto sein muss. Ich hatte ihr Wort "Durchschnittsgehalt" nicht so wahrgenommen.

Fazit: Er ignoriert ihre Lebensverhältnisse, sie will, dass er ihr Geld gibt, weil sie schlecht zurechtkommt und er ja auch ein Interesse daran haben müsste, dass sie Zeit mit ihm verbringen kann und wenndann mit ihm gemeinsam Luxus genießen kann. Dafür leistet sie was, bekommt aber nicht das erhoffte Geld oder die Einladungen.
 
  • #70
Warum kann man dann bei einer Freizeit- oder Urlaubsplanung nicht deutlich sagen, das kann / will ich mir nicht leisten?
Oder beim Einkauf, oder anderen Gelegenheiten?

Ich muss und will mit dem Geld auskommen, das ich verdiene, und da setze ich meine persönlichen Prioritäten.
Von einem Partner würde ich erwarten, dass er es akzeptiert, dass ich dann bei manchen Gelegenheiten eben nicht mitziehe.
Manchmal hat es nicht einmal etwas mit dem Budget zu tun, sondern mit Wertigkeiten - es gibt Dinge, für die gebe ich kein Geld aus, bei anderen Dingen bin ich gerne großzügig.

Ich staune durchaus immer noch, dass jemand es für selbstverständlich nimmt, dass man von jemand anderem quer finanziert wird.

Ich würde mich über Großzügigkeit freuen, schauen, dass ich mich revanchiere - ich koche / backe gerne, und natürlich lade auch ich ein, oder übernehme die Fahrt.
Bitte ohne penible Buchhaltung.
Ich kenne es, dass es sich immer ausgeglichen hat - und die meisten Männer, denen ich so begegne, erlebe ich eher großzügig. Schätzen zwar, wenn sie eingeladen werden, wollen aber lieber einladen. Dann übernehme ich eben anderes.

Bei gemeinsamem Haushalt ist es wieder anders, da muss man dann reden, wie man einen guten Konsens findet.

Ich finde, dass jede Partnerschaft in Schieflage gerät, wenn man beim Geben / Nehmen kein gutes Gefühl hat. Dann sollte man reden, und ggf. sich trennen.

W,49
 
  • #71
Es ist interessant, dass Frauen, die das höhere Einkommen haben, da ihre Meinung ändern. Ob deren Männer das auch als ungerecht empfinden? Nach meinem Eindruck nicht.

Nachdem das hier mal wieder in Richtung Geschlechterklischee geht paar Fakten:
85% des weltweiten Vermögens wird von Männern akkumuliert. Frauen leisten..gratis Kindererziehung, Arbeit, Pflege, Haushalt alles zusammen... 70% der weltweiten Arbeit.
In Deutschland erhalten Frauen wegen Familien gratis Arbeit in der Lebensmitte 40%!! weniger Rente. Und durchschnittlich 23% weniger Lohn bei gleicher Qualifikation.
Jeder dritte Vater zahllt nach Trennung nix! für die Kinder, d.h. Frau leistet gratis Familienarbeit und verdient alleine den Kindesunterhalt.

Von den zahllosen umsonst Leistungen, die Frauen als Coach, Therapeutin und emotionale Versorgerin oft einbahnstrassenmaessig in Beziehungen einbringen, weil Männer als Jungs oft nicht lernen mit Gefuehlen umzugehen und solche zu kommunizieren, nicht zu sprechen.

Angesichts dieser Fakten!! betrachte ich den pauschalen, und meine Ehre als Frau beschmutzenden Vorwurf, Frauen wollten den Mann wegen seines Geldes als haltlos, und eher eine Projektion und Verdrehung der realen Verhältnisse.

Welches Geschlecht sich hier eher an welchem "bedient" waere noch zu beweisen, wenn schon auf der Ebene diskutiert wird.
 
  • #72
- Jahresnetto kennt kaum einer adhoc und ausrechnen können es Frauen oft wohl auch nicht.
1. Ich kann aus dem Stand sagen, was meine drei Angestellten netto verdienen, und sie wissen es auch ganz genau! Was hingegen mein Arbeitgeberbrutto bzw. ihr Arbeitnehmerbrutto ist, müssten sie erst auf der Monatsabrechnung nachlesen.
2. Denn zweitens spielt das Brutto für die meisten Arbeitnehmer nur dann eine Rolle, wenn man auf Jobsuche ist oder unzufrieden mit dem eigenen Gehalt es untereinander vergleicht- dann macht netto keinen Sinn.
3. Wenn es hingegen um den eigenen finanziellen Spielraum geht, auch vergleichsweise, ist das Brutto nicht relevant.

Es ist also, da schließe ich mich ein, zu kurz gedacht, dem anderen Rechenfehler bzw. misslungene Rechenübungen vorzuwerfen- mir war die Kategorie "Spielraum" wichtiger, ihr geht wohl automatisch vom Brutto- Jobvergleich aus.

Dir ist außerdem der Hinweis mit dem Durchschnittsgehalt geläufig gewesen- mir die Nettobezüge von drei mir bekannten Unternehmensberatern. Wenn es sich also bei den Angaben der FS tatsächlich um Bruttogehälter handeln sollte, verdient dieser Unternehmensberater hier etwas weniger als die, die ich kenne.

und ausrechnen können es Frauen oft wohl auch nicht.
Gibt dir das irgendetwas, Vikky?

Es ist interessant, dass Frauen, die das höhere Einkommen haben, da ihre Meinung ändern.
Deine übliche Sichtweise bricht wieder durch: "die Frauen" ändern da nicht ihre Meinung- hier scheint es eine bestimmte Foristin zu sein.

Ich könnte sofort drei Frauen aufzählen, die die Hauptverdienerinnen in ihren (glücklichen!) Beziehungen sind (2x Hausmann trotz bereits großer Kinder, einmal geringer Verdienender in kürzerer Beziehung) und die Männer finanziell großzügig mitnehmen (Urlaub, Auto, Haus).
Das, obwohl, da hat realwoman recht, es deutlich seltener ist, dass Frauen die Mehrverdienenden in einer Beziehung sind. Meist prägt die Kinderaufzucht im Nachhinein, weil Frauen öfter auf halbtags ausweichen, oft aber schon bei der Berufsauswahl mitdenken(mit welchem Beruf kann ich Kinder unter einen Hut bringen?).

Liebe FS, äußere dich bitte mal, ob es sich bei deinen Angaben um brutto oder netto handelt.
Die Rechnung wurde aber am Ende durch zwei geteilt, ich musste die Hälfte bezahlen
Du Arme!
Das kenne ich auch. Als Studentin sind wir einmal in großer Gruppe in den Urlaub gefahren, haben im Restaurant bestellt, und am Ende haben die Jungs, die deutlich in der Mehrzahl waren, "demokratisch" abgestimmt und damit bestimmt, dass eine Gesamtrechnung geordert wird und diese dann durch alle Personen geteilt wird- unabhängig davon, dass zwei der Mädchen nur einen kleinen Salat hatten, keinen Alkohol getrunken hatten.
 
  • #73
Ich bin mir nicht ganz sicher, was du genau erwartest!? Von ihm.
Männer, die eine Frau und Kinder haben, für die sie zahlen müssen, zahlen sicherlich nicht für noch eine Frau. Das verstehe ich irgendwie auch.
Dann ist es so, dass 130000€ brutto so viel nun auch nicht sind, wenn man jeden Monat 2000€ an die Kinder plus Unterhalt an die Exfrau zahlen muss. Aber wird so an die 6000€ netto im Monat zur Verfügung haben, davon dann 2000€ abziehen, dann den Unterhalt für die Exfrau und dann die Rate fürs Haus ...bleiben evtl. noch so 3000€-2500€ übrig für Lebenshaltung, Strom, Wasser, Handy, Internet, Versicherungen, Auto, Kleidung, Urlaub, Freundin, Kinder (er wird ihnen auch mal was schenken oder mit ihnen essen gehen).
Achsooooo....ich dachte die ganze Zeit, das sind Nettogehälter, weil ja der abgezogene Unterhalt auch netto angegeben wird. Wenn das Brutto sein sollte, dann ist es ja gar nicht mehr so viel. Das kann man ja getrost halbieren, wenn man Steuern, Versicherungen, Sozialversicherungen etwa. abzieht und wenn dann noch 2000 Euro jeden Monat an die Ex gehen, dann ist das, was übrig bleibt, nicht so extrem viel. Ich habe ein ähnliches Nettogehalt und ich fühle nicht nicht reich. Ja, man verhungert nicht, aber man lebt auch nicht im Luxus. Und wenn man eine teure Autoreparatur ansteht, dann sind 4000 im Monat auch mal ausgegeben. Im Eingangspost klang da so als wäre der Mann fast Millionär, aber so, wenn man die vermutlichen Zahlen sieh, relativiert sich das schon. Mein Freund verdient auch weniger als ich und ich würde es echt nicht gut finden, wenn er mir nun mit "bezahle mir mal einen Urlaub" käme.
 
  • #74
Der Mann geht einfach nicht von einer wirklichen Partnerschaft aus - da ist es den allermeisten Menschen wichtig, dass der geliebte Mensch nicht mit dicken Sorgenfalten herum laufen muss. Wenn es eine richtige Verbundenheit gibt, setzt man sich zusammen, diskutiert, rechnet, sucht nach Lösungen und setzt die dann gemeinsam um.

Hier scheint keinerlei Ansatz dazu vorhanden zu sein, der Mann sieht die FS als nette Freizeitbekanntschaft, die akzeptiert ist, so lange sie geschmeidig und problemlos nebenbei mit läuft.

Liebe FS, öffne die Augen und sieh. Und dann bleibe oder geh.
 
  • #75
Ich sehe das wie cressida in ihrem klugen Beitrag. Sieh es als Lernfeld und konzentriere dich ab jetzt auf dein Leben.
Auch ich habe lange dafür gebraucht, um Männer nicht ständig zu beschenken und zu verwöhnen. In allen Beziehungen, die ich hatte, war es üblich, dass ich das meiste bezahlte. Auch wenn die Männer mehr als ich verdienten. Zog ein Mann bei mir ein, musste er keine Miete zahlen.

Kleine Aufmerksamkeiten (auch nichtmaterielles) und Geschenke machen, das liebte ich schon als Kind. Mein ganzes Taschengeld ging dafür drauf. Damals dachte ich, alle Menschen sind so und haben Freude am schenken.

Da mich umgekehrt keiner in dem Maß beschenkte, verwöhnte und finanzierte (erwartet habe ich das nicht), wurde mir klar, dass andere Menschen daran keinen Spaß haben und nicht gerne teilen und abgeben. Vielen Menschen gibt das Sicherheit und das muss man akzeptieren.
Den meisten Menschen ist es sogar unangenehm, wenn der andere zu viel schenkt, einlädt oder sich bemüht. Dann fühlen sie sich verpflichtet und haben ein schlechtes Gewissen, weil sie selbst nicht gerne geben.

Ich schenke immer noch mehr als mein Partner und lade häufiger ein, mache das auch gerne, aber ich bin keine notorische Geberin mehr. Lieber spare ich jetzt für mein Alter oder mache mir selbst eine Freude.

Zum Thema Urlaub: wenn Partner teure Urlaube machen wollten, so ließ ich sie alleine fahren. Da ich selbst nicht so viel Spaß an Urlaub habe, hörte an dieser Stelle meine Großzügigkeit auf. Der Beziehung tat es gut, wenn man auch mal etwas getrennt machte.
 
  • #76
Nachdem das hier mal wieder in Richtung Geschlechterklischee geht paar Fakten.....
Ich stimme den Fakten teilweise zu, aber es ist doch selbstgewaehltes Elend:
- Warum lassen Frauen sich denn von Männern schwaengern, die keinen Unterhalt zahlen?
- Warum wählen Frauen schlecht bezahlte und trotzdem fordernde Berufe, obwohl sie bessere schulische Abschlüsse und somit die gleichen Moglichkeiten haben wie Männer? Sie haben Angst vir dem beruflichen Wettbewerb in der freien Wirtschaft und glauben ein Hardcorejob im Sozialbereich sei einfacher (keine Konkurrenz, keine Mathematik)
- Warum leisten Frauen unentgeltliche Familienarbeit statt den Partner gleichermaßen einzubeziehen, damit einer Erwerbsarbeit nachgehen zu können und eine auskoemmliche Rente zu haben?
- Warum sagen sie nicht "Nein" zu Familienpflege von Menschen die sie oft schlecht gehandelt haben, delegieren das nicht in den professionellen Bereich und sorgen genau wie Männer für sich selber? Sie sind zu feige, fügen sich dem sozialen Druck, betteln dafür um Anerkennung die sie selten bekommen und wehklagen lieber, erwarte eigeninitiative Hilfe Dritter, die nicht kommt und tragen später die Folgen.

Erzaehl' bitte nicht Frauen wie @frei und mir, dass wir weniger verdienen wie gleichwertig beruflich gebildete und engagierte Männer - tun wir nicht und haben wir selbst in für Frauen deutlich ungünstigeren Zeiten nie, weil wir leistungswillig sind, Wettkamof nicht scheuen und uns sowas nicht gefallen lassen und auch nicht gefallen lassen müssen.

betrachte ich den pauschalen, und meine Ehre als Frau beschmutzenden Vorwurf, Frauen wollten den Mann wegen seines Geldes als haltlos.... Welches Geschlecht sich hier eher an welchem "bedient" waere noch zu beweisen
Also bitte, die FS fordert unmissverständlich, dass der Mann mit dem sie sich in Partnerschaft glaubt ihr seinen Bonus gibt, um ihre Heizung und Autorechnung zu bezahlen, ihren Urlaub zu finanzieren etc. Da kannst Du nicht so tun, als gebe es das nicht.
Wenn Männer sich "an Frauen bedienen", warum lassen Frauen sich das gefallen? Sie tun es, weil sie einen Benefit davon haben.

Ich möchte Deine Ehre nicht beschmutzen, sehr wohl aber Frauen zur Eigenverantwortung auffordern, denn sie erleben ja wie die FS: jeder den sie lassen nimmt.

Mir persönlich nicht. Ich will lediglich Frauen aufzeigen, dass eine gewisse ökonomische Kompetenz hilfreich sein kann, wenn sie als Gesprächspartnerin in Geldfragen von einem Mann erstgenommen werden wollen.
 
  • #77
Mir persönlich nicht. Ich will lediglich Frauen aufzeigen, dass eine gewisse ökonomische Kompetenz hilfreich sein kann, wenn sie als Gesprächspartnerin in Geldfragen von einem Mann erstgenommen werden wollen.
Das Problem ist aber, dass solche gutverdienende Frauen wie du und Frei in der Regel für Männer nicht attraktiv sind. Du bist kinderlos geblieben und dein wenigerverdienender Ex ist jahrelang fremdgegangen. Du hast Glück gehabt, einen Psychologen als neuen Ehemann an deiner Seite zu haben, der mit Sicherheit dich zu "behandeln" Weiss, in dem Sinne zu handhaben. Ich habe es schon mal dich gefragt und erwähne noch mal-fraglich, auch wenn ich es dir sehr wünsche, wie eure Beziehung wäre, wenn du finanziell schwächere Part wärest. Frei'sche Konstellation, schwächeren Mann an der Seite zu haben ist nicht jederfrau Sache, für die wenigsten eigentlich. Frauen sind für ihre soziale und emotionale Ader begehrt, Männer für ihren Tatendrang, auch finanziell. Das liegt in der Natur der Dinge, da können auch 50 Jahre Emanzipation wenig ausrichten. Im Gegenteil - zunehmende Unabhängigkeit der Frauen führt ehe in Desaster. Nein, ich plädiere nicht für Heimchen am Herd, sondern emotionale Unabhängigkeit statt finanzielle. Frauen sollen sich auf ihre Stärken besinnen, statt Konkurrenz für den Mann zu spielen. Ja, sie sind finanziell unabhängig, aber zu welchem Preis?
 
  • #78
Sehr seltsam!

Wieso tust Du das alles für sein Umfeld: Große Geschenke für die Kinder, seinen Vater betreuen? Was erwartest Du Dir davon? Willst Du Dir Liebe erkaufen?

Wie auch immer, seine Worte sind Schall und Rauch (von wegen Liebe und so, an den Taten sollt ihr sie messen) und sein Hemd (Kinder und Ex) ist ihm näher als sein Rock (Du). Und in Dir hat er ein williges Opfer gefunden, das noch dazu gerne mit ihm Sex hat. Bingo, 100 Punkte!

Jetzt liegt es an Dir: Love it or leave it! Und bitte schaue Dir Deine Muster an, bevor Du wieder in so eine ungesunde Beziehung schlitterst.
ErwinM, 49

Junge Frau, der Erwin als Mann hat da völlig recht. Du machst viel zu viel, typisch Frau und bekommst dafür noch einen Tritt in den A..... und nennst so einen Typen auch noch Partner.

Ich würde sofort riesen grossen Schritte zurück treten, denke daran: willste was gelten, mac dich selten. Das ist eine Sprache, die Männer besser verstehen. Sollte er dann eure Beziehung in Frage stellen, weisst du woran du bist. Aber nach den vielen Beiträgen solltest du das jetzt schon wissen. Oder?

W Ü55
 
  • #79

Mir gehts nicht um die Schuldfrage sondern um Fakten.
In Deutschland hat die heutige! Generation Frauen oft die Wahl. Das stimmt.

Trotzdem wird allein durch das Steuermodell etc alte Rollenverteilung subventioniert.

Oft sind einfach die Generation der Mütter und Großmütter nicht in der Lage gewesen, den Töchtern mitzugeben, dass mit lieb, nett und angepasst sein wenig Geld zu verdienen ist. Da gabs halt einen harten Bruch die letzten 50 Jahre.

In 80% der Länder weltweit jedoch haben die Mädchen von Geburt an mit schlechterer Ausbildung, Zwangsehe, früher SS etc strukturell keine Chance auf Reichtum.
Das ist einem im Merkel Land als Frau nicht immer bewusst aber Fakt.

Daher halte ich das Urteil "selbstgewähltes Elend" fuer zynisch.

Es geht um das Aufbrechen jahrhundertealter Machtverhältnisse. Nicht mehr und nicht weniger.

Was den Vorwurf des "sich schwängern lassens" angeht.
Ich bin reflektiert und kann mich recht gut schützen.
Jedoch bin ich in den letzten Jahren mehr als einem Mann begegnet, der einen "auf Familie" machte (siehe Nachbarthread zur Verhütung..) sich im Lauf der Zeit jedoch als verantwortungslos und verlogen erwies. Hätte mich mein Instinkt nicht geschützt, waere ich jetzt auch eine finanziell allein dastehende AE.

Auf Täuschung und Luegen reinzufallen ist menschlich. Zu vertrauen ist menschlich. Gerade junge Mädels haben oft nicht genug Fantasie sich worst case vorzustellen.
Das ist nicht deren "Wahl".
Wer uninformiert ist hat keine Wahl. Es ist eher tragisch, dass sie nicht in der Schule schon aufgeklärt werden dass sie prüfen müssen. Sich behaupten. Sich abgrenzen. An sich denken.

Es gibt Fortschritt. Aber er ist langsam.

Zu sagen, sowas sei " selbstgewählt" empfinde ich..obwohl ich selber hochqualifiziert und kinderlos bin..aufgrund der Schicksale die ich so mitkriege, hochmütig und zynisch.

Man wird in Umfelder und Traditionen reingeboren. Lernt am Modell. Und bevor man es erkennt, ist man durch falsche Berufswahl oder Partnerwahl in ausbeuterische Verhältnisse geraten, weil man als Kind nur als "liebes Mädchen" Anerkennung bekam. Bitter wenn man aufwacht und doppelt wenn man dann noch von anderen Frauen denunziert wird als "selbst schuld".

Es geht um Bewusstwerdung, Veraenderung und Problemlösung. Opfer Bashing ist fruchtlos und grausam.
 
  • #80
Das Problem ist aber, dass solche gutverdienende Frauen wie du und Frei in der Regel für Männer nicht attraktiv sind.

Das ist nicht wirklich ein Problem, weil Frauen wie @frei und ich mit so einem Regelmann nicht glücklich werden könnten. Wir können uns allein ein besseres Leben machen als mit dem falschen Mann.
Ich finde ja auch 95% der Männer als Partner unattraktiv. Warum also sollte es umgekehrt anders sein - also alles gut.

Das ist richtig, aber ich war nie ein mütterlicher Typ, vermisse also nicht wirklich was und habe daher aus dem kinderlos sein das Beste gemacht, mir die maximale persönliche Freiheit genomnen und mich in den Job gehängt, mit großer Wettkampffreude.

Ich bin eine andere Generation als Du und fiel völlig aus dem Raster. Ich wollte Bildung und Frei sein.
In meiner Zeit war absolut unüblich was heute zunehmend Normalität wird: ein Paar will gleichermaßen Familie teilt sich komplett die Familienarbeit 50:50, sodass die Frau beruflich nicht allein zurückschrauben muss sondern beide zu gleichen Teilen.

Ich habe zur Berufstätigkeit eine andere Einstellung als Du: Beruf war für mich nicht ungeliebte Fronarbeit sondern ich habe es geliebt Probleme zu lösen und zu sehen was ich kann und ob mein Plan aufgeht.
Darüberhinaus wollte ich die wirtschaftliche Freiheit, gehen zu können, wenn die Beziehung nicht funktioniert, statt wie meine Mutter hilflos und unglücklich verharren zu müssen. Meine Mutter war mein absolutes Gegenbeispiel - alles, was ich um keinen Preis wollte.

Du hast Glück gehabt, einen Psychologen als neuen Ehemann an deiner Seite zu haben, der mit Sicherheit dich zu "behandeln" Weiss...
Der Mann ist Arzt und kommt ganz sicher nicht auf den Gedanken, mich vehandeln zu wollen. Sicherlich hat er den fachlichen Background einige meiner Eigenarten verstehen zu können, was den Umgang damit erleichtert.

Ich habe es schon mal dich gefragt... wie eure Beziehung wäre, wenn du finanziell schwächere Part wärest.
Bin ich, erst Recht seit ich beurlaubt bin. Was glaubst Du, was ein Chefarzt an Kohle scheffelt.
Ich bin aber nicht in der Situation wie die FS - ich bin auf sein Geld nicht angewiesen und und kann alles, was wir machen aus eigenen Mitteln finanzieren (ausgehen, Urlaube, Auto etc) - außer das Boot mit den Nebenkosten, aber das war ja ein Geschenk.
Das verschafft mir die Freiheit, mir aus Konsumgruenden nichts bieten lassen zu müssen, was ich nicht will.

Nein, ich plädiere (für).... emotionale Unabhängigkeit statt finanzielle... Ja, sie sind finanziell unabhängig, aber zu welchem Preis?

Ich plädiere für beides und habe festgestellt (alt genug für das Fazit bin ich jetzt), dass ich damit am Besten fahre.
 
  • #81
Das Problem ist aber, dass solche gutverdienende Frauen wie du und Frei in der Regel für Männer nicht attraktiv sind. Du bist kinderlos geblieben und dein wenigerverdienender Ex ist jahrelang fremdgegangen. Du hast Glück gehabt, einen Psychologen als neuen Ehemann an deiner Seite zu haben, der mit Sicherheit dich zu "behandeln" Weiss, in dem Sinne zu handhaben. Ich habe es schon mal dich gefragt und erwähne noch mal-fraglich, auch wenn ich es dir sehr wünsche, wie eure Beziehung wäre, wenn du finanziell schwächere Part wärest. Frei'sche Konstellation, schwächeren Mann an der Seite zu haben ist nicht jederfrau Sache, für die wenigsten eigentlich. Frauen sind für ihre soziale und emotionale Ader begehrt, Männer für ihren Tatendrang, auch finanziell. Das liegt in der Natur der Dinge, da können auch 50 Jahre Emanzipation wenig ausrichten. Im Gegenteil - zunehmende Unabhängigkeit der Frauen führt ehe in Desaster. Nein, ich plädiere nicht für Heimchen am Herd, sondern emotionale Unabhängigkeit statt finanzielle. Frauen sollen sich auf ihre Stärken besinnen, statt Konkurrenz für den Mann zu spielen. Ja, sie sind finanziell unabhängig, aber zu welchem Preis?

Das ist eine Frechheit, Autonome Frauen als für Männer als nicht attraktiv zu klassifizieren, arbeitslose Verkäuferinnen sind dann offensichtlich weiblicher und gehen in ihrer Bestimmung als Frau ganz auf. Na danke. Ich mag die meisten Frauen nicht und ich weiß auch warum.
 
  • #82
Geiz ist für mich, egal bei Männern oder Frauen, eine der schlimmsten Eigenschaften. Für mich ein Nogo, solche Menschen sind oft auch geizig mit Gefühlen oder anderen Dingen.

In Deutschland ist diese Charaktereigenschaft bei Männern häufig sehr ausgeprägt. Oft reden diese Männer dann von Augenhöhe...
 
  • #83
Manchmal fällt man ja von einem Extrem ins andere und fühlt sich wie eine Kugel im Flipperautomst.

Heute habe ich ja Abstand und der Mensch ist ja oft weitsichtig.

Das mit dem: Teilzeit durch Kinder, ohne Unterhalt trifft mich ja auch...vorallem bei der Rente.
Übrigens muss ich dann noch Punkte abgeben.

Aber ich wollte auch, dass die Kinder ein Zuhause haben und zumindest einen Elternteil der ab 15h da ist.
Zumindest hab ich mit zwei Abiturienten ne gute Chance geschafft, dass die Jobs bekommen wo sie für andere einzahlen.
Was meine Kasse natürlich nicht erhöht.

In meiner Ehe war übrigens ich die Besserverdienende und somit weiss ich ja, was für mich ein normaler Umgang bezüglich Geld ist.
Mich muss man eher bremsen nicht zu grosszügig zu sein.
Und sollte heute mich jemand nach meiner Geschichte, in die Ecke des versorgt werden wollens stecken wollen....ist das sein Problem.
Und da ich immer noch fürs Alter nebenbei vorsorge, muss er mit dem Leben können, was ich mir leisten kann.

Ich mag Geiz nicht....ohne Hintegedanken
 
  • #84
Nachdem das hier mal wieder in Richtung Geschlechterklischee geht paar Fakten:...

Fakt ist sicher auch, dass viele Frauen sich diese Rolle aussuchen, darauf bestehen, dass Sie zu Hause bleiben und nicht der Partner oder nach wie vor keine Ausbildung machen, die eine Familie ernährt.
Viele bestehen darauf, möglichst lange zu Hause zu bleiben und viele erhöhen ihren Lebensstandard durch Wahl eines passenden Partners deutlich und fordern das hier auch immer wieder ein.
Im Trennungsfall werden Renten geteilt, auch dann profitiert die Frau, wenn der Mann die Hälfte abgibt. Vom Vermögen ebenso.
Frauen kämpfen nach der Trennung oft gegen 50:50 bei der Kinderbetreuung und zahlen an AE Männer noch seltener den zustehenden Unterhalt.
Ich kenne auch Beziehungen, in denen die Frau kaum belastbar ist und froh sein kann, den Mann als Stütze zu haben.
Ich schließe mich daher dem hier schon erwähntn „selbstgewählt“ in nicht wenigen Fällen an. Es gibt hier Frauen, die tun selbst etwas dafür, auf eigenen Beinen zu stehen und solche, die sich lieber vom Mann unterstützen lassen.

Ich glaube nicht, dass Geschlechterklischees wirklich hilfreich sind, es gibt auf beiden Seiten „solche und solche“ sowie Gewinner und Verlierer.

In Deutschland ist diese Charaktereigenschaft bei Männern häufig sehr ausgeprägt...

Die gleichwertige Eigenschaft auf Frauenseite ist dann Neid und daraus resultierende Habgier. Hier im Forum teilweise auch recht ausgeprägt. Ich kenne übrigens niemanden, der viel Geld verdient, ohne entsprechende Leistung dafür zu bringen. Freie Berufswahl und freie Festlegung der Arbeitszeit haben wir auch. Nicht wenige Frauen wählen auch schon ohne Kinder Teilzeit oder verzichten freiwillig auf Karriere, die ihnen zu anstrengend ist.
 
M

moobesa

  • #85
Oh Gott, das klingt so übel. Ich weiß nicht, warum man dann nicht aufsteht und geht und nie mehr wiederkommt.
Was bitte ist daran übel? Dann seid bitte auch so konsequent, keinen Probleme mit einem Mann zu haben, der NIEMALS auch nur einen einzigen Cent von seiner Traumfrau annehmen würde, also es nie zulassen würde, dass sie sich irgendwo finanziell beteiligt, da dies seien Stolz verletzen würde. Ach nee, lasst mich raten, goldene Mitte mal wieder.

In Deutschland ist diese Charaktereigenschaft bei Männern häufig sehr ausgeprägt. Oft reden diese Männer dann von Augenhöhe...
Dass stets von Männern beim Kennenlernen die größere Aktivität gezeigt werden soll, dass Heiratsanträge stets von ihnen ausgehen müssen, diese Ansicht ist v.a. bei Frauen in Deutschland sehr ausgeprägt. Da treffen eigentlich genau die richtigen aufeinander.
 
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  • #86
Frauen sind für ihre soziale und emotionale Ader begehrt, Männer für ihren Tatendrang, auch finanziell. Das liegt in der Natur

Nichts liegt 'in der Natur'.
Da kann man mal sehen, wie allgegenwärtig Sexismus noch in den Köpfen präsent ist.

Ich empfehle an dieser Stelle Simone de Beauvoires Buch 'Das andere Geschlecht'.

Zu sagen, sowas sei " selbstgewählt" empfinde ich..obwohl ich selber hochqualifiziert und kinderlos bin..aufgrund der Schicksale die ich so mitkriege, hochmütig und zynisch.

Leider ist das nicht nur in diesem Land Usus, dass die Menschen an allem immer selber Schuld sind.
Sicher mag es Leute geben, die sich gerne alles verbauen, aber ich halte das nicht für die Mehrheit.

Wer ist denn 'selber Schuld'?

An die FS,
stell dich auf die eigenen Füsse und drück mal dein Rückgrat ordentlich durch.
Dann klappt es auch mit dem Selbstbewusstsein.

Du hast so viel Kohle, warum kommst Du damit nicht aus?
Ich habe im Jahr abzüglich Miete knapp 5000,- zum Leben.
Ich bin schwerbehindert und sehr schwer krank, an Körper und Seele.

Hier sind so viele Frauen, die Studiert haben, oder zumindest solide Ausbildungen gemacht und gut dastehen.

Warum geniesst ihr nicht was ihr habt?
Warum so bedürftig, wenn es um IHN geht?

Ich würde mir ja lieber die Welt ansehen.
 
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  • #87
Darüberhinaus wollte ich die wirtschaftliche Freiheit, gehen zu können, wenn die Beziehung nicht funktioniert, statt wie meine Mutter hilflos und unglücklich verharren zu müssen. Meine Mutter war mein absolutes Gegenbeispiel - alles, was ich um keinen Preis wollte.
Ich wollte auch nie werden wie meine Mutter. Sie war zwar finanziell unabhängig und hat sogar mehr verdient als mein Vater (weil er die letzten 15 Jahre bis zur Rente arbeitslos war, obwohl Ingenieur), aber ich habe gemerkt, dass sie gar keinen anderen Lebensentwurf parat hatte. Sie hat zwar davon gesprochen, wenn die sich mal wieder gestritten hatten, sich zu trennen, hat sie aber nie gemacht. Sie hätte so ein schönes Leben haben können, mit einem besseren Mann oder alleine und äußerte auch immer, wie sie alleinstehende Frauen beneidet, aber verharrte dennoch. Heute ist mein Vater als, nicht mehr ganz klar in der Rübe und sie kümmert sich um ihn, obwohl er das nicht verdient hat.

So will ich nicht enden. Man darf sich als Frau nie von einem Mann herumschubsen lassen und in die Rolle der Hausfrau drängen lassen. Damit schmeißt man sein leben weg. Es ist wichtig, dass man alles, was man will, auch alleine bekommen kann und nicht an einen Mann gebunden ist.
 
  • #88
Das ist eine Frechheit, Autonome Frauen als für Männer als nicht attraktiv zu klassifizieren, arbeitslose Verkäuferinnen sind dann offensichtlich weiblicher und gehen in ihrer Bestimmung als Frau ganz auf. Na danke. Ich mag die meisten Frauen nicht und ich weiß auch warum.
Du magst sie nicht, weil du deine eigene Weiblichkeit bekämpfst. Weil du anscheinend, so wie viele Frauen, weiblich mit schwach, abhängig und wertlos gleichstellst. Das ist kein Vorwurf, sondern Fakt-in den meisten Familien wurden die Frauen eben so behandelt, also glaubt Frau, so wie sie ist, ist sie falsch. Also muss es weg. Ich plädiere nicht dafür, Karrierefrau ist doof, Hausfrau ist toll. Ich plädiere eben dafür , Frauen zu ermöglichen, eben auch schwach und bedürftig sein zu dürfen und auch mal zickig und wütend und nicht eben immer "souverän" zu sein. Auch wenn Frau nur Mutter sein will, dass sie das auch tun darf und nicht von angstgeplagten Geschlechtsgenossinen verurteilt wird. Dass sie teuere Geschenke annehmen darf, ohne sofort als Prostituierte abgestempelt zu werden. Dass sie sich Fürsorge eines Mannes wünschen darf, ohne als Schmarotzerin zu gelten. Seien wir ehrlich, überwiegende Mehrzahl der Männer wünscht sich eine normale Vollblutfrau und sorgt auch gern für sie und ist auch bereit ihr die Welt zu Füßen zu legen. Nur funken dauernd gutmeinende Freundinnen dazwischen und vor Neid zerfressen oder aus eigener schlechter Erfahrung zerreden das ganze und Frauen selber, statt dankbar zu sein, gehen auf Barrikaden und spielen "selbstistdiefrau". Frau hat heutzutage doch genauso wenig Wahl wie früher. Es geht nicht darum, daß alte zu bekämpfen, sondern es endlich richtig umzusetzen . Idee war doch gut, aber wie so oft, eben falsch umgesetzt.
Vicky, ich weiß, dass du keine Frau für Normalomann bist. Das bin ich übrigens auch nicht.Aber die Mehrheit der Frauen wollen doch eben normale Familie, nette Kinder und schönes Zuhause. Sie wollen sich nicht selbtverwirklichen oder von einem Termin zum nächsten sprinten. Sie sind bereit auf mehr Geld zu verzichten, wenn Sie nettes Arbeitsklima haben oder mehr Freizeit und wie schon jemand schrieb, dass Beruf gut mit Familie vereinbart ist. Die wenigsten Frauen wollen in ihrem Beruf aufgehen, es reicht, wenn es nicht anstrengend ist oder öde. Gute Partnerschaft dagegen steht immer an erster Stelle.
 
  • #89
Das Problem ist aber, dass solche gutverdienende Frauen wie du und Frei in der Regel für Männer nicht attraktiv sind.

Nun, spricht hier die klassische Stutenbissigkeit, und ein gewisser Neid?
Ich denke, weiß, dass es genügend Männer gibt, die eigenständige Frauen schätzen.

In meinem Umfeld ist es durchaus so, dass es höchstens je nach Lebensphase, variiert, inwieweit jemand - m/ w - berufstätig ist. In meiner Altersklasse ist es üblich, dass auch die Frauen einem qualifizierten Beruf nachgehen, und dann natürlich adäquat verdienen. Die meisten davon sind verpartnert. Reduziert wird in Kinderzeiten, im individuellen Maß, oder im zunehmenden Maß beide ab einer bestimmten Altersklasse. Zunehmend erlebe ich Männer mit reduzierten Arbeitszeiten bis zu temporären Hausmännern - Rollen, Berufsgestaltung ist variabel geworden.
Ich kenne etliche AE-Männer.
Es gibt noch klassische Modelle, aber selten und dann eher bei den älteren.

.. emotionale Unabhängigkeit statt finanzielle

Also finanziell abhängig?
Und dann deswegen in einer Ehe verhaftet bleiben? Dieses Konstrukt als Ehe bezeichnen?
Ich kenne solche Ehekonstrukte von meinen Eltern, meinen Großeltern, hier im Forum - dann bin ich mit Freude Single.

Ja, heute trennt man sich eher, man muss nicht mehr zusammen bleiben. Vielleicht trennt man sich manchmal zu schnell, wenn ich hier lese, oft zu spät.

Aber es ist einfach Fakt, Menschen verändern sich, auch in Partnerschaften . Manchmal entwickelt man sich gemeinsam, oft genug entwickelt man sich auseinander - unterstützt von Alltag, Routinen, schlechter Kommunikation.

@realwoman, Du bist sicher seit ca.25 Jahren glücklich und zufrieden verheiratet?

W,49
 
  • #90
Du magst sie nicht, weil du deine eigene Weiblichkeit bekämpfst. Weil du anscheinend, so wie viele Frauen, weiblich mit schwach, abhängig und wertlos gleichstellst. Das ist kein Vorwurf, sondern Fakt-in den meisten Familien wurden die Frauen eben so behandelt, also glaubt Frau, so wie sie ist, ist sie falsch. Also muss es weg. Ich plädiere nicht dafür, Karrierefrau ist doof, Hausfrau ist toll. Ich plädiere eben dafür , Frauen zu ermöglichen, eben auch schwach und bedürftig sein zu dürfen und auch mal zickig und wütend und nicht eben immer "souverän" zu sein. Auch wenn Frau nur Mutter sein will, dass sie das auch tun darf und nicht von angstgeplagten Geschlechtsgenossinen verurteilt wird. Dass sie teuere Geschenke annehmen darf, ohne sofort als Prostituierte abgestempelt zu werden. Dass sie sich Fürsorge eines Mannes wünschen darf, ohne als Schmarotzerin zu gelten. Seien wir ehrlich, überwiegende Mehrzahl der Männer wünscht sich eine normale Vollblutfrau und sorgt auch gern für sie und ist auch bereit ihr die Welt zu Füßen zu legen. Nur funken dauernd gutmeinende Freundinnen dazwischen und vor Neid zerfressen oder aus eigener schlechter Erfahrung zerreden das ganze und Frauen selber, statt dankbar zu sein, gehen auf Barrikaden und spielen "selbstistdiefrau". Frau hat heutzutage doch genauso wenig Wahl wie früher. Es geht nicht darum, daß alte zu bekämpfen, sondern es endlich richtig umzusetzen . Idee war doch gut, aber wie so oft, eben falsch umgesetzt.
Vicky, ich weiß, dass du keine Frau für Normalomann bist. Das bin ich übrigens auch nicht.Aber die Mehrheit der Frauen wollen doch eben normale Familie, nette Kinder und schönes Zuhause. Sie wollen sich nicht selbtverwirklichen oder von einem Termin zum nächsten sprinten. Sie sind bereit auf mehr Geld zu verzichten, wenn Sie nettes Arbeitsklima haben oder mehr Freizeit und wie schon jemand schrieb, dass Beruf gut mit Familie vereinbart ist. Die wenigsten Frauen wollen in ihrem Beruf aufgehen, es reicht, wenn es nicht anstrengend ist oder öde. Gute Partnerschaft dagegen steht immer an erster Stelle.

Da treffen wohl verschiedene Lebensentwürfe aufeinander. Meine Weiblichkeit ist weit entfernt von einem 50er Jahre Frauenbild, was in diesem Forum und auch von dir, so gerne propagiert wird. Wenn das, was du propagierst, weiblich ist, dann weiß ich ja nicht in welchem Jahr wir leben. Die meisten Menschen wollen sich selbst verwirklichen, sind aber zu faul, es selbst zu tun und wollen Papa, Mama oder den Partner nötigen, es für sie zu tun. Der Mensch ist erst frei wenn er die freie Wahl hat. Dein Frauenbild lässt keine freie Wahl zu, sondern du definiertst Weiblichkeit nach deiner Ansicht. Das beschränkt. Das ist auch beschränkt.
 
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