• #61
Dann kann er entweder ablehnen, weil er irgendeine Begründung hat, von "habe keine Zeit" bis zu "keine Lust/ zu müde usw.". Das kann ich dann entsprechend akzeptieren, führt mich jedoch nicht zu einem unzufriedenen Gefühl, solange das nicht die Regel ist.
Für mich wäre es nicht ok, wohl der große Unterschied im Selbstwert, ich möchte keinen Partner haben, der sich so passiv und lieblos mir gegenüber verhält, da bin ich 1000 x lieber ein zufriedener und glücklicher Single! Punkt!
Ein Gedanke wie "ich bin ihm nicht wichtig" käme da nicht auf. Da müsste schon mehr im Argen liegen, als mal nicht vom Bahnhof abgeholt zu werden.
Bei mir schon, der wahre Charakter zeigt sich so und meldet sich direkt an, auf diese Art und Weise! Wer das übersieht, braucht sich nicht wundern, was danach noch alles kommen wird!
 
  • #62
Keine Lust den Partner vom Bahnhof abzuholen? Echt jetzt?
Kommt ganz auf die Umstände an. Wie weit wohnt der Partner weg? Wohnt man überhaupt zusammen? Welche Uhrzeit? usw. usf.
Und ja, man darf auch mal keine Lust haben, essen zu gehen.
Zum Beispiel nach einem anstrengenden Arbeitstag.
Lieblos kann es auch sein, dem Partner alles abzuverlangen.
Auch das kommt vor.
 
  • #63
Lieblos kann es auch sein, dem Partner alles abzuverlangen.
Immer wieder solche extreme, um 180 Grad andere Version, als unpassendes Argument, um vom Kern-Thema abzulenken, es geht doch gar nicht um abzuverlangen, erst recht nicht, alles!
Was lch erkenne, ist ganz einfach eine Lustlosigkeit, durch fehlende Liebe!

In der Zeit der Verliebtheit, gibt es ein solches Verhalten nicht, das Liebesband ist gerissen, das Thema ist mehr als ernst, nicht umsonst schreibt FS hier!
So kann man nicht voll vertrauen, ohne Vertrauen ist Liebe nicht möglich, ohne Liebe, gibt es keine Liebesbeziehung!
 
  • #64
Keine Lust als Antwort zum Abholen am Bahnhof, schwierig. Das ist eine Bitte um Unterstützung, da sage ich ja, wenn nicht was Gravierendes ansteht.
Sowas wird eh vorher geplant, abgesprochen.
Keine Lust zum Essen gehen, Ausflug, Kino, ok, schöne Idee, heute nicht, dann ein anderes Mal, die Welt geht nicht unter.
 
G

Gelöschter Nutzer

Gast
  • #65
Kommt ganz auf die Umstände an. Wie weit wohnt der Partner weg? Wohnt man überhaupt zusammen? Welche Uhrzeit? usw. usf.
Und ja, man darf auch mal keine Lust haben, essen zu gehen.
Zum Beispiel nach einem anstrengenden Arbeitstag.
Keine Lust auf Freizeitspaß ist das Eine. Völlig normal und nachvollziehbar.
Hier fragt man ja auch direkt ob der andere Lust auf, was auch immer, hat.

Die Bitte des Partners um Hilfe mit: "Keine Lust" abzulehnen, würde mich die Basis der Beziehung, zumindest, hinterfragen lassen.
Wenn mein Partner, oder eine Freundin mich bei soetwas um Hilfe bäte, gäbe es für mich nur wenige Gründe nicht selbstverständlich da zu sein.
Ich komme nicht von der Arbeit weg, bin fahrunfähig durch Krankheit, Alkohol etc., gerade am "anderen Ende der Welt" und es wäre mir schlicht unmöglich, oder tot.
Normalerweise ist aber solch ein Ereignis planbar, was bedeutet, ich halte mich für diesen Zeitraum auch entsprechend verfügbar.
Lieblos kann es auch sein, dem Partner alles abzuverlangen.
Auch das kommt vor.
Zweifellos. Es gibt aber einen Unterschied zwischen "Füreinander da sein", Liebesfürsorge, gegenseitige Unterstützung und "alles abverlangen"
 
  • #66
Meine Wünsche werden einfach sehr oft ignoriert (z.B. hätte ich es schön gefunden, mal nach einer Fernreise vom Bahnhof abgeholt zu werden, schön ausgeführt werden, mehr Sex zu haben),
Hast Du denn auch danach gefragt ?

Oder soll es doch der große Empath sein, der dass alles schon vorher ahnt und vorausschauend weiß.

Dieses Männer gibt es, (hier z.B. Neverever) aber es sind sehr wenige. Ich z.B. gehöre wie die große Masse nicht dazu, obwohl ich sicherlich meine Frau vom Bahnhof abhole (auch danach frage), wenn sie da ihr Auto nicht stehen hat.
Aber grundsätzlich soll sie schon deutlich sagen, was sie will, denn sonst gibt es Mißverständnisse
Du wirst diesen gewünschten Typ Mann sehr lange und genau aussuchen müssen. Anders sehe ich keine Chance.

Ich nörgele eben auch nicht, sondern SPRECHE darüber- das ist was anderes! Scheinbar muss ich da aber manchmal mehr insistieren.
Das ist natürlich auch eine Frage des Zeitpunktes, wann man seine Wünsche äußert.
 
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  • #67
Zweifellos. Es gibt aber einen Unterschied zwischen "Füreinander da sein", Liebesfürsorge, gegenseitige Unterstützung und "alles abverlangen"
Allerdings und das ist mir genauso klar, wie Dir :)
Von einem Notfall, oder einer BItte um Hilfe, war bisher auch nicht die Rede, sondern um "Ich hätte es schön gefunden".
Deutlicher Unterschied.

Viel interessanter ist doch nun aber, weshalb sich die FS, obwohl sie sagt, sie habe hohe Ansprüche, unter Anderem an das Sozialverhalten, sich genau das Gegenteil davon an Partner sucht. Das auch noch mehrfach.
Entweder ist das also ganz dummer Zufall, oder es stimmt etwas mit der Bewertung von Situationen nicht.

Zudem, kommt sie von einer Urlaubsreise zurück und möchte verständlicherweise vom Freund abgeholt werden und dieser äussert etwas in dem Sinne "ist nicht der Typ dafür" (was nicht unbedingt bei dieser Situation so gewesen sein muss), weshalb redet sie da noch ein weiteres halbes Jahr an diese Person hin?

Es gibt Typen, die selbst nicht aktiv werden beim Beenden einer Partnerschaft. Die lassen das dann genau so auslaufen, bis die FS die Schnauze voll hat und selbst geht. Leider eben erst nach einem bis halben Jahr.
 
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  • #68
Ich finde Anlehnungsbedürfnis und Autonomie sind schon gegensätzlich aber schliessen einander nicht aus. Es gibt ein Kontinuum zwischen vollends autonom und ich brauch niemanden bis zu ich komme allein nicht zurecht und muss mich permanent anlehnen können. Die meisten Menschen liegen da wohl in der Mitte und wollen und brauchen je nach Situation beides. Schwieriger wird es wenn man recht autonom ist und sich auch gerne anlehnen möchte, das verwirrt wahrscheinlich viele Partner weil sie diese 'Ambivalenz' nicht kennen und damit nicht umgehen können. Bei mir ist das so ähnlich wie bei dir aber viele haben damit wohl ein Problem.
Das die Probleme erst nach einem halben Jahr auftreten kann daran liegen, dass dann die rosa Brille langsam durchsichtig wird oder dass du am Anfang eher deine anlehnungsbedürftige Seite zeigst und erst nach einigen Monaten auch deine autonome Seite voll zum Tragen kommt, du also im Ausdruck deiner Bedürfnisse erst dann wirklich du selbst bist. Damit kommen die Männer dann nicht klar.
..das könnte gut sein. Besten Dank, Batman, dafür, dass Du mein Problem richtig gelesen und wohlmeinend interpretiert hast- habe da bei anderen scheinbar Negatives getriggert, obwohl ja gerade die Sachlichkeit meiner Kritik meine Fragestellung war;-)! Mal schauen, was der nächste Mann bringt. Unambivalente Grüße!
 
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