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Gast

  • #31
Deine Gedankengänge sind nachvollziebar. Ich käme mir auch blöde vor, am Ende einer Fahrt abzurechnen. Und dass hier die Männer dagegen posten ist ja verständlich, eigentlich zu erwarten. Ich unterstelle sogar, dass er Dein blödes Gefühl einkalkuliert und sogar darauf hofft, dass Du nichts nimmst. Es gibt leider immer mehr von diesen Männern, die meinen die Gleichberechtigung rechtfertigt langsam alles. Es ist im Grunde einfach nur lieblos und ganz sicher mit Geiz verbunden. Ein Mann, der liebt - aufrichtig liebt, würde Dich so einer Situation nicht ausliefern.

Aus Deinem Text kommt schon deutlich hervor, dass er gern der Bestimmer ist, also männlich sein möchte, die Männlichkeit hört beim modernen Mann bei der Geldbörse auf. Es ist eine Verbitterung, die für uns Frauen unerträglich geworden ist.

Ich selber drehe ab und zu den Spieß um, und zwar auf die gleiche Machart, wie Männer das heute drauf haben. Und siehe da, es ist ihnen genauso unangenehm :). Ich kann Dir nur empfehlen das einmal zu probieren... Trennen würde ich mich jetzt auch nicht sofort - aber auf jeden Fall mal zurückhaltender sein, bei Zahlungen etc. und vielleicht mal Dein Auto in der Werkstatt haben. Ich wäre neugierig, ob er dann zu Dir fährt - rein mathematisch die gleiche Strecke für ihn. Du bekommst solche Männer nur mit ihrer eigenen Sprache.

Und an all die Gegner der Hellseherei. Frauen glauben weniger an Hokuspokus, sondern an Taten, die bei gesundem Menschenverstand auch Männer in solchen Fällen zum Denken bringen sollten. Es ist schon recht bequem, wenn sich Männer immer auf ihr (offensichtlich selbstverständliches) Nichtdenken berufen. Fangt mal langsam an auch zu merken, dass auch wir Frauen das durchblicken können.
 
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Gast

  • #32
Er fragt dich doch wie viel er dir geben soll - wieso sagst du es ihm nicht einfach?
Du wirst dein Auto und den ungefähren Verbrauch ja kennen.
w, 42
 
  • #33
Männer lieben klare Ansagen - Frauen wollen es lieber nicht so direkt.

Er verlangt die genaue Benennung seines Anteiles. Die FS dagegen ist unverbindlich und vage. Aber wie soll ein Mann damit zurecht kommen ?

Vorschlag: Ein Fahrtenbuch führen, und die gemeinsamen Fahrten gleichmäßig aufteilen.
z.B. 100 km. Strecke zu 0,20 Euro = 20 Euro, davon sein Anteil: 10 Euro.
Klare Zahlen - gerechte Ausrechnung- Jeder seinen Anteil.
Da gemeinsame Fahrt = gemeinsame Vorteile = gleichmäßig Kosten geteilt.

Die andere Variante: Anteilig zahlen, proportional zum jeweiligen Einkommen.
z..B. Mann verdient doppelt soviel wie die Frau. Also trägt der Mann zwei Drittel, und die Frau ein Drittel daran.
z.B. 100 km. Strecke zu 0,20 Euro = 20 Euro, davon sein Anteil 13,33 und der Frau 6,66 Euro.

Das mag für die Frau pingelig wirken, mit Taschenrechner und Kleingeld hantieren. Aber genau so will das dieser Mann. Das ist aus seiner Sicht normal und verständlich. Denn er ist m.E. auch nicht vermögend, und muß auch auf sein Geld achten.
 
  • #34
...
Er wohnt ca. 50 km von mir entfernt in der „Pampa“, ohne Auto oder Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Er erwartet von mir, dass ich zu ihm fahre und auch für größere, von ihm geplante gemeiname Ausflüge mein Auto zur Verfügung stelle, was ich auch bereits regelmäßig getan habe.
..
Also für mich ein komischer Kauz!
Er wohnt in der "Pampa" und hat kein Auto, öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht. Wie erledigt er denn seine Einkäufe, was ist, wenn er mal etwas unternehmen will (Kino, Restaurant, usw.)?
Warum hat er auf dem Land kein Auto? Entweder ist er extrem geizig oder er hat keinen Führerschein. Und dann ist die Frage warum hat er keinen Führerschein?
Ich habe den Verdacht, dass er eher ein günstiges Taxi sucht als eine Partnerin. Selbst wenn er sich an den Benzinkosten beteiligt, ein Auto hat doch auch Fixkosten, Wertverlust, ...
 
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Gast

  • #35
ich kann dein empfinden völlig nachvollziehen.
da stimmt was nicht.
ich interpretiere das so: er wartet auf seine traumfrau - die, unmotorisert und nicht angebunden wie er ist, ihn als prinzen erobert - dornröschen, nur umgekehrt. seine traumfrau bist du nicht, sondern eine art freizeitbeschäftigung bis der traum wahr wird. vielleicht mit option drauf, dass du dich noch in die traumfrau verwandelst.
deine fahrdienste und gegenwart sind eine willkommene abwechslung und du hast ja immerhin das vergnügen seiner gegenwart...
er fragt halbherzig wie nach einer taxifahrt und nimmt schon vorweg, dass du sagen wirst "lass mal" sich irgendwie erkenntlich zu zeigen, nachdem du fürs fahren nichts annimmst, ist nicht in seinem plan. er ist zufrieden so und plant munter die nächste aktivität mit dir als chauffeur.

eine beziehung ist eine geben und nehmen. die frage "was muss ich bezahlen", ist ein killer in so einer situation und das weiß er in seinem alter, genauso, wie er aus langer lebenserfahrung weiß, was ein auto kostet. er wird nicht "umsonst" keins halten.

dein gefühl erkennt klar die schieflage. deshalb musst du was tun. kläre eure beziehung. wenn das freundschaftlich so weiter gehen soll, dann verringere deinen einsatz auf das dir gemäße maß und suche nebenbei einen mann, der besser zu dir passt. sage ihm doch einfach, dass du wohl nicht seine traumfrau bist. wenn er da nicht wiederspricht, weißt du, woran du bist. dann sage ihm einfach, das macht nichts, er ist auch nicht dein traummann und wenn ihr weiter freundschaftlich verkehren wollt, wirst du in zukunft auf seine nachfrage eingehen und VOR dem ausflug klären, wer wieviel bezahlt. rechne deine fahrtkosten hin und zurück dazu. du schuldest ihm nichts.

glaub mir, der mann weiß genau, was er tut und es ist ihm recht, solange du das mitmachst. er lädt dich nicht ein, aber sich bei dir und fragt exakt so, dass du nichts willst. du scheust dich, weil du noch hoffnung hast. aber ehrlich: das klingt nicht gut. mach ne freundschaft draus, entweder ist er weg, dann ists kein schaden, oder er kommt in die gänge und dann siehst du, oder er akzeptiert und nützt dich nicht mehr aus.

dir alles liebe und kopf hoch - es gibt menschen für die gleicht sich nehmen und geben aus, ohne rechnung zu legen

w

dir alles liebe
 
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Gast

  • #36
Bei uns ist die Konstellation genau umgekehrt. Ich habe ein Auto, meine Freundin nicht. Wir wohnen beide auf dem Land, aber an verschiedenen Orten.
Ich käme überhaupt nicht auf die Idee von ihr Geld anzunehmen. Sie zahlt ihre Fahrten mit Taxi und den öffentlichen zu mir, ich zahle meine Fahrten zu ihr. Im Gegenzug zahlt jeder Kost und Logis für den anderen bei sich zuhause. Unterm Strich läuft das auf eine nahezu ausgeglichene Kostenaufteilung hinaus. Wenn wir gemeinsam einen Ausflug machen, dann lädt sie mich manchmal auf einen Kaffee ein oder übernimmt irgendwo das Eintrittsgeld. Das ist eher eine symbolische Geste, da ich sie ja vorher schon zum Essen eingeladen habe. Grob über den Daumen gepeilt dürfte unsere Kostenaufteilung bei solchen Ausflügen also 5:1 zu meinen Ungunsten liegen. Da mach mir ich aber nichts draus. Ich lade meine Freundin übrigens nicht ein, weil ich ein so toller Gentleman bin, sondern weil man mir beigebracht hat, dass es, unabhängig vom Geschlecht, anständig ist, großzügig im Geben zu sein, aber nur ungern Geld anzunehmen. Die FS scheint ähnlich sozialisiert zu sein, sonst wäre es ihr nicht so unangenehm, nach Geld zu fragen, nun, dann frag halt einfach nicht. Ich vermute, dass ein Thread mit diesem Thema, hätte ich ihn eingestellt und nicht eine Frau, gar nicht ernstgenommen worden wäre, sondern mir stattdessen gesagt worden wäre, ich solle mich nicht so anstellen, und dass wer liebt, auch bereit ist, etwas zu investieren, und wenn nicht, er ganz einfach nicht richtig liebt.
Nun ist es so, dass ich wohl im Gegensatz zur FS ganz gut verdiene, während meine Freundin beruflich noch nicht so weit ist. Aber selbst wenn ich außerplanmäßig große Ausgaben hatte, und auch mein Geld zusammenhalten muss, komme ich nicht auf die Idee, meine Freundin um Beteiligung zu bitten. Ich schlage stattdessen einfach Unternehmungen vor, die nicht so kostenintensiv sind. Vielleicht sollte das die FS auch tun, und sich gegenüber ihrem Partner einfach etwas großzügig zeigen - schließlich liebt sie ihn doch, oder?

m(30)
 
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Gast

  • #37
Liebe Fragestellerin,

ich bin verblüfft über Dein Problem - vielleicht bin ich auch ein verbitterter Mann ;-) Aber beispielsweise der Vorschlag (nachdem Du Geld abgelehnt hast) einfach was auf dem Beifahrersitz abzulegen, käme mir merkwürdig vor......
Sollte ich das immer machen, auch nach einer heißen Nacht mit Dir machen - nen Zehner auf den Nachttisch als Kostenbeteiligung? Oder so? Und nach dem Frühstückskaffee lasse ich zwei Euro Trinkgeld neben der Tasse liegen?

m/33
 
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Gast

  • #38
Mir ging es auch mal so. Mein früherer Partner "schenkte" mir zum Geburtstag zwei Karten für die Oper, und ich freute mich auch erst riesig, bekanntlich sind solche Karten nicht gerade günstig. Allerdings war das erstmal nur ein selbstgestaltetes Bild am Pc, der in einen Briefumschlag gesteckt wurde. Er bat mich darauf hin, die Karten selbst zu besorgen, da ich näher am Veranstaltungsort wohnte und er wollte mir hinterher das Geld für beide Karten geben.

Mir war das damals auch höchst unangenehm, hinterher abzurechnen, aber ich gab ihm nach dem Opernbesuch einfach die Rechnung und fertig. Ich hätte auch ablehnen können, aber ging leider nicht. Mal so schnell 200 Euro locker machen für zwei Tickets kann ich auch nicht. Dann soll man lieber nicht zum Geburtstag schenken. Allerdings war dieser Mann in anderen Lebenslagen ähnlich gestrickt. Zu Geburtstagen gabs generell nur Gutscheine, die Beziehung war sehr unterkühlt... so in der Art: "bloß nicht zuviel Persönliches in der Beziehung walten lassen, könnte ja jemand merken....". War auch ein Mitgrund, warum ich mich trennte.

Ich schließe mich einer Vorschreiberin an: es könnte auch Berechnung sein, in der Hoffnung, dass du ablehnst und er wiederum Geld spart. Wenn er ein feiner Mensch ist, dann wird er ohne Aufforderung seine Rechnung begleichen oder schon im Vorfeld dir das Geld zustecken. Zumindest würde ich das so machen. Tut er das nicht, dann wäre ich schon gekränkt und genervt von diesem Mann.
 
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Gast

  • #39
#26 Natürlich ist ihr Bericht subjektiv, genauso wie alle anderen Antworten hier, oder ist ihre etwas spitze Antwort etwa objektiver als alle anderen? Ich glaube nicht. Jeder kann doch aufgrund der Geschichte der FS auch nur Vermutungen anstellen.

Und genauso subjektiv, wie die Behauptung die FS sei nicht freigiebig, was ich schon sehr bezweifle. Meiner Ansicht nach spricht dies einfach aus der Lebenserfahrung der FS, die wohl früher eher blauäugig und argloser war als heute. Deshalb kann ich auch durchaus nachvollziehen, warum das Verhalten dieses Mannes jetzt einen faden Nachgeschmack hinterlässt.

Ich entnehme dem Bericht nicht, daß der Mann sich sehr viel Mühe gibt, schliesslich verlangt er ständig, daß die FS sein Taxi spielen soll, darüberhinaus scheint er halbherzig zu agieren. Ob er sich ändert, wage ich zu bezweifeln, ich würde es auf jeden Fall ansprechen. Er weiss ohnehin, das die FS ein knappes Bugdet hat, da ihr dies unangenehm ist, damit rechnet er.

Liebe FS sprich mit diesem Mann offen und ehrlich. Dann weisst du woran du bist (wenn du es jetzt nicht schon weisst) lg
 
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Gast

  • #40
die FS:

Na, da habe ich ja mit meinem Problem eine Lawine losgetreten......

Vielen Dank für Eure engagierten Meinungen und Sichtweisen, haben sie mir doch meinen Blick auf mein aktuelles Problem erweitert und letztendlich auch eine Lösung herbeigeführt.

Für diverse Herren hier möchte ich Folgendes klar stellen: Ich bin keine Goldgräberin, die erwartet, dass sie in irgend einer Form finanziert wird. Weil ich zur Großzügigkeit erzogen wurde, teile ich, was ich habe. Ich war immer berufstätig, war während meiner Ehe trotz Kindern viele Jahre Alleinverdienerin. In den anschließenden Beziehungen setzte sich leider mein Hang zu „seltsamen“ Männern fort. Während meine Freundinnen schon längst entsetzt den Kopf schüttelten, hielt ich immer noch an diesen „Traumprinzen“ fest. Ob ich nun aufgrund meiner finanziellen Naivität einen besonderen Männertyp anziehe oder ob ich genommen habe, was andere Frauen nicht wollten, vermag ich nicht zu beurteilen.

Fakt ist: Ich musste nun krankheitsbedingt meinen Beruf aufgeben und lebe nun von Frührente. Zwar sind die Relikte aus „besseren Zeiten“ wie Haus und Auto und ein paar Ersparnisse noch vorhanden, allerdings bin ich realistisch genug, um zu wissen, dass ich mir Vieles nicht mehr leisten kann – vor allem kein Sponsoring älterer Männer.

Der Hinweis, mein aktueller „Beifahrer“ könnte mich nur als Übergangsfrau und billiges Taxi missbrauchen, hat mich zunächst irritiert. Ich habe mit meiner Freundin darüber gesprochen und sie hat für mich recherchiert: Er ist in einer Singlebörse auf der Suche, womit sich alle Probleme für mich gelöst haben................

Ich danke Euch.
 
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Gast

  • #41
Schrecklich! Die FS möchte einen "letzten Versuch"
Sie will geliebt werden. Nun hat sie noch einmal Jemanden gefunden
und es ist auch nicht recht. Ich würde an ihrer Stelle wegrennen.
Denn das ist nur ein verzweifelter Versuch nicht mehr allein zu sein. Aber keine
LIEBE! Das riecht mir mehr nach einem Deal.

Und von der anderen Seite betrachtet. Wenn ihr Budget eng ist,
dann bringt eine Einladung zum Essen auch kein Benzin in den Tank.
Ist es dann so wichtig das er an das Geld auch noch nen Rosenstrauß bindet?
Handhabt das einfach wie Erwachsene. Er fragt, du antwortest und er gibt.
Wieso muss so ein Vorgang mit Emitionen gespickt werden?
Wenn er es dir gab, ist dein Budget ausgeglichen und das Ding erledigt.

Dann kümmert euch danach einfach um euch und habt Spass!!
Andernfalls beendest du evt. eine Beziehung zu einem wertvollen
Menschen nur weil das Business nicht nach deinen Regeln lief - ist es das wert?
 
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Gast

  • #42
Sie zahlt ihre Fahrten mit Taxi und den öffentlichen zu mir, ich zahle meine Fahrten zu ihr.
Die meisten Menschen, die ein Leben ohne Auto führen, tun das aus der ganz einfachen Überlegung heraus, daß andere Formen der Mobilität für sie unterm Strich günstiger sind. Ihnen steht also genug Geld für Zug, Bus, Taxi oder Mietwagen zur Verfügung. Und es ist durchaus nicht zu viel verlangt, wenn der autofahrende Teil vom nicht autofahrenden erwartet, daß er hin und wieder Bus oder Taxi nimmt oder im Urlaub den Mietwagen bezahlt.

Gesamtökonomisch ist es aber vorteilhafter, man nimmt das Auto des anderen Partners und gibt ihm das gesparte Geld als Zuschuß auf die Hand.

Auf das obige Beispiel übertragen heißt das: wenn sie zu ihm fährt statt er zu ihr, spart er sich das Geld für Bus, Bahn oder Taxi. Nur dieses Geld steht ihr zu. Die Kosten für das Auto samt Sprit sind allein ihre Sache, denn Auto fahren ist ihre persönliche Form der Mobilität. Seine geht anders.
 
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