• #61
Das konnten wir uns fast denken .......
Es würde wohl kaum ein Ulmer auf die Idee kommen, im Bremer Dom heiraten zu wollen ........
Warum denn nicht? Ich würde gerne in der Frauenkirche in Dresden heiraten und komme aus dem Rheinland und bin katholisch (eigentlich). Weltoffenheit ist eine schöne Sache. Hab noch nie verstanden, warum freie Menschen sich selbst irgendwelche unsinnigen Grenzen setzen.
 
  • #62
Ich kann beides verstehen. Seine Sehnsucht fortgehen und noch einmal andere Erfahrungen zu machen. Dein Bestreben, die Sicherheit, die Du persönlich empfindest, nicht aufgeben zu wollen.
Wir haben Freizügig innerhalb der EU. Ich hoffe sehr, dies bleibt auch so. Für eine freie Gesellschaft gehört das für mich dazu. Zumindest im Raum der noch gemeinsamen EU.
Insofern ist es immer ein Abgleich, ob Wege zusammen weitergehen oder sich trennen. Grundlage ist für mich immer die Freiwilligkeit.
Das ist das Leben. Manchmal geht man ein Stück zusammen, manchmal die gesamte Lebenszeit.
 
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  • #63
Du bist mutig das hier zu schreiben. Ich habe mir kürzlich diese Anmerkung auch erlaubt und einen üblen shitstorm kassiert. Wenn man in einem anderen Land besser lebt, ist man für manche gleich Bildzeitungsfan. Meine Kollegen ziehen momentan auch scharenweise weg und auch die Einheimischen sagen, sie würden momentan nicht in Deutschland leben wollen. Mein Partner liebäugelt momentan auch mit dem Gedanken, muss dafür aber auch nicht den Job wechseln.

Ich würde allerdings nicht für einen Mann wegziehen und einen guten Job aufgeben, aber letztendlich weiß man nie, wie sich alles entwickelt. Wenn sie aber selbst nicht hinter einer solchen Entscheidung steht, würde ich es definitv lassen.

Mod.-Anm:
Einen Satz entfernt. Bitte kein Politiker-/Parteien-Bashing, denn genau DAS führt regelmäßig zu Streitigkeiten in diesem Forum.
Scharenweise ziehen die Leute, die du kennst, ins Ausland? Tatsächlich? Das halte ich für völlig erfunden, sorry to say. Ich kenne persönlich niemanden, der darüber auch nur nachdenkt. Vielleicht kenne ich ja auch nur Menschen, die sich von den Untergangspropheten nicht verunsichern lassen. Wer weiß.
 
  • #64
Würde ich nicht allzu ernst nehmen.
Die meisten Menschen, die mit solchen Gedanken rumspielen, durchdenken ihren Wunsch nicht vollständig. Es hat alles Vor- und Nachteile. Damit gilt es sich entsprechend auseinanderzusetzen. Sonst kommt schnell das böse Erwachen.

Neue Sprache erlernen, sozialen Anschluss als Ausländer finden - wie schwer das sein kann, wird schnell mal unterschätzt.

Oder wenn es nicht geradlinig verläuft, man krank wird, operiert werden muss oder Ähnliches, dann vermisst man auch mal schnell das deutsche Gesundheitssystem. Wie grottig das teilweise in anderen EU Ländern zugeht, konnte man ja während der Pandemie miterleben.
Und wir sprechen hier über EU Mitgliedstaaten.

Das ist schon teilweise jammern auf hohem Niveau.
 
  • #65
Ich kann beides verstehen. Seine Sehnsucht fortgehen und noch einmal andere Erfahrungen zu machen.
Aber es geht ihm doch nicht um 'andere Erfahrungen'. Er will auswandern weil es in Deutschland so schlimm ist.
Ich denke, hätte ein wirkliches Projekt * welches er nur im Ausland verwirklichen kann, würde auch @Walhalla anders darüber denken und eventuell ihre Sicherheit in Deutschland aufgeben.
Bisher labert er nur und verunsichert damit @Walhalla .

Z.B. Aufbau einer ökologischen Kautschukplantage in Brasilien.

Okay ich habe nun schon mehrfach mein Schweigegelobnis gebrochen und ziehe es nun zurück. Allerdings werde ich weiterhin nicht politisch.
 
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  • #68
Na klar, und die Nachbarschaft Deiner Schwestern sind stellvertretend für ein ganzes Land. Ironie off.
Nein.
Aber deine Nachbarschaft ist auch nicht stellvertretend für ein ganzes Land 😉…

Das sind mal wieder diese Hausfrauenhalbwahrheiten, wenn man das halbe Leben nicht über den Kinderwagenrand geguckt hat.
Du bist ziemlich unverschämt.
Ich arbeite als Fremdsprachensekretärin und bin nicht ganz so blöd wie du denkst.

Dafür muss ich mir nicht ständig neue Klamotten zum Frust-Ausgleich wie du kaufen…
 
  • #69
Walhalla ist ja kein kleines Kind mehr, sondern erwachsen. Sie klingt hier auch deutlich und hat sich wohl entschieden.
Aber es geht ihm doch nicht um 'andere Erfahrungen'. Er will auswandern weil es in Deutschland so schlimm ist.
Ich denke, hätte ein wirkliches Projekt *
Gründe, warum jemand das Land wechseln möchte, unterliegen doch aber nicht der Genehmigung und somit der Einteilung in gerecht oder ungerechtfertigt. Glücklicherweise.
Du liebst es, hier zu leben. Der Partner der FS hat Zweifel.
Es wäre also an den beiden, im Gespräch zu bleiben, was sie denken und wie sie auch die politische Lage bewerten.

Tun sie das nicht, wird etwas, wie ein Stein zwischen ihnen liegen. Der Lebensort ist nun einmal zentral. Ebenso wie das politische System. Aber so, wie ich die FS lese, hat sie klare Präferenzen..., und ist sich SO unsicher nicht, wie sie leben möchte und letztlich wird.
w48
 
  • #70
Scharenweise ziehen die Leute, die du kennst, ins Ausland? Tatsächlich? Das halte ich für völlig erfunden, sorry to say. Ich kenne persönlich niemanden, der darüber auch nur nachdenkt. Vielleicht kenne ich ja auch nur Menschen, die sich von den Untergangspropheten nicht verunsichern lassen. Wer weiß.
Holly, ich rede hier doch nur von den Grenzgängern, die die Möglichkeit dazu haben, weil es relativ einfach ist und es eben momentan sehr viele tun. Allgemein ist es sicher noch die Ausnahme, und es ist ja auch ein großer Schritt, der gut überlegt werden muss.
 
  • #71
Sein Sohn ist ja noch recht jung, aber ich frage mich- was ist, wenn das Kind mal 18 wird? Ist er dann auf und davon?
Das kann ja immer passieren. Nichts ist für die Ewigkeit. Je dichter ihr im Austausch bleibt, desto eher hat man Ahnung, was im Anderen vorgeht.
Frage ihn....ernsthaft.
 
  • #72
Ich kenne persönlich niemanden, der darüber auch nur nachdenkt.
Ich kenne genügend, die sich Gedanken machen angesichts einer gespaltenen Gesellschaft, in der z. B. Mitmenschen pauschal als…
…Querdenker etc. beschimpft werden, wenn sie eine andere (und nicht mal abgedrehte) Sichtweise haben. Der gesellschaftliche Zusammenhalt, auch nur in Form ernsthafter Diskussion, ist ziemlich kaputt, der Egoismus nimmt zu, mein persönlicher auch, das merke ich. Cancel Culture ist da nur ein Stichwort. Du wirst das anders sehen, weil Du offenbar auf der anderen Seite stehst.

Ich kenne übrigens auch einzelne konkrete Fälle mit Auswanderung. Zwei Familien mit schulpflichtigen Kindern. Dazu wird von mehreren im Freundeskreis Vermögen verlagert, einer mit einem größeren Unternehmen verlagert auch, weil Verarbeitung hier zu teuer wird. Nein, es sind keine Massen. Aber es sind rational denkende Menschen.
Ernsthafte Frage: in welchem Land oder Ländern lebt man denn besser?
Ernsthafte Antwort: hängt von der individuellen Situation ab. Und von dem, was man persönlich als „besser“ beurteilt.

Pauschal für mich, wenn ich jetzt gehen müsste (und im Moment sehe ich nüchtern abwägend keinen konkreten Anlass zu gehen): Schweiz. Deutlich höheres Realeinkommen, vernunftgetriebene Politik, gesellschaftliche Einigkeit oder eben Volksabstimmungen, die dann umgesetzt werden, gleiche Sprache.

Skandinavien stimmt vom Geldwert und der grundsätzlichen Politik her auch, aber ist sprachlich schwieriger. Italien bzw. Südtirol ist so Richtung Rente angenehm.

Mit Kanada, Australien, Neuseeland habe ich mich zuletzt nicht beschäftigt, in den USA müsste man genauer hinsehen. Da ist es jeweils sprachlich einfach.
Aus meiner rein persönlichen Sicht und natürlich hat jedes Land Vor- und Nachteile und dann ist es eine Frage der Prioritäten.
 
  • #74
Walhalla ist ja kein kleines Kind mehr, sondern erwachsen. Sie klingt hier auch deutlich und hat sich wohl entschieden.
Den Eindruck habe ich auch. Allerdings ist sie mit ihren Blick in die Zukunft schon verunsichert, sonst hatte sie die Frage wohl nicht hier gestellt.
Gründe, warum jemand das Land wechseln möchte, unterliegen doch aber nicht der Genehmigung und somit der Einteilung in gerecht oder ungerechtfertigt. Glücklicherweise.
Grundsätzlich gebe ich dir recht.
Ich sehe es aus der Sicht des Partners des Ausreisewilligen.
Für mich wäre es leichter wenn meine Partnerin auswandern möchte und ein konkrekes Ziel (*) hätte. Wenn es nur ums auswandern, weil es hier so schlimm ist geht, wäre ich verunsichert. Was will sie eigentlich und wohin will sie.

(*) Nochmal ein Beispiel: Sie könnte in Narvik (Nordnorwegen) in einigen Jahren eine Gärtnerei übernehmen und überlegt nun ob sie es macht. Dabei bezieht sie mich mit ein.

(*)Noch ein Beispiel: Sie ist begeisterte Surferin und möchte nun an einen Ort ziehen mit idealen Surfbedingungen. Auch gut.
 
  • #75
Hab ich, gepaart mit meinem Statement, dass ich nicht mitkommen werde.
Er meinte nur, er hätte Pläne, noch nicht spruchreif und er würde sie noch nicht mitteilen.
Eigentlich kannst Du nur den Status der Beziehung mit ihm mal grundlegend klären.
Letztlich ist ja egal, warum, aber er sagt Dir: ich werde demnächst weggehen, ich sage nicht wann und wohin und beziehe Dich nicht in meine Überlegungen mit ein. Das passt nicht zu einer Beziehung, denn in der plant man gemeinsam.
 
  • #76
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  • #77
Merkst du nicht, wie er mit dir spielt, ihr passt emotional nicht zusammen, ihr seid nicht kompatibel, in wichtigen Bereichen, für eine glückliche Paarbeziehung, er liebt dich nicht, hat sich innerlich schon von dir getrennt, besser gleich trennen, als einmalige Lebenszeit und kostbare Lebensenergie zu verplempern! Du solltest erkennen, begreifen und handeln, bevor er das tut! Er benutzt seine vorgeschobenen Gründe, um von dir zu gehen! Hart aber wahr?


Das glaube ich eben nicht.

Aber du schreibst ja in sämtlichen Threads, dass ein Paar sich trennen soll.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #80
Wenn ältere Männer ihre Frustration so bewältigen wollen indem sie vom Auswandern sprechen, hat es immer ein wenig eine lächerliche Komponente. Und dass man sich vorstellt, im Ausland müssen dann weniger arbeiten würde weniger Steuer bezahlen und die Sonne scheint andauernd, ist doch Kinderkram. Der auswandern möchte, und das auch wirklich durchzieht, sollte sich richtige Pläne machen, die Landessprache beherrschen, und nicht so tun als wäre er noch in der Pubertät. Schauen wir mal kann man eher nicht ernst nehmen. Allerdings scheint der Partner unzufrieden, vielleicht sollte er da an eine Lösung denken.
 
  • #81
Nun erwähnt mein Partner in letzter Zeit häufig, dass es mit "Deutschland bergab gehen" würde, was ihn noch halten würde, sei sein Kind. Mich könnte er ja "mitnehmen
Menschen verändern sich, jemand, der mit solchen Einstellungen kommt und in diese geistige Tiefebene ausgewandert ist, würde ich ziehen lassen, dann auf zu neuen Horizonten, und das gönnerhafte" Mitnehmen", darauf kann ich gut verzichten.
 
  • #82
Menschen verändern sich, jemand, der mit solchen Einstellungen kommt und in diese geistige Tiefebene ausgewandert ist, würde ich ziehen lassen, dann auf zu neuen Horizonten, und das gönnerhafte" Mitnehmen", darauf kann ich gut verzichten.

Richtig, ich habe hier ein super Leben- ich will gar nicht "mitgenommen" werden wie ein Kuscheltier!

Ich habe "Nein" gesagt und fertig.
 
  • #83
Das glaube ich eben nicht.
Aber du schreibst ja in sämtlichen Threads, dass ein Paar sich trennen soll.
Ich habe nicht gesagt, du musst das glauben, du brauchst das nicht glauben, lass dich einfach von der Realität überzeugen, wenn es dann soweit ist! Ich schreibe es nur dann, wenn ich für mich mit meinen Erfahrungen und auf Abstand erkennen kann, dass die Beziehung nicht mehr stimmig ist, schon auseinander gebrochen ist, dann braucht man nicht noch weiter einmalige Lebenszeit und kostbare Lebensenergie verplempern. Leider gibt es viele fremd konditionierte Leute, die das nicht verstehen wollen/können, lieber weiterhin verdrängen, schön reden und am alten festhalten, bis es wirklich nicht mehr geht! Es gibt ja Gründe, warum sie Ihr Problem hier mitteilen, sich selber jedoch nicht helfen können, aber meistens auf andere Meinungen resistent sind! Ich muss viele Erfahrungen nicht mehr machen, die andere noch machen müssen!
 
  • #84
So eine Frage artet wahrscheinlich meistens in sinnlosen Diskussionen aus, die dich in deiner eigentlichen Frage wenig weiterbringen.

Ich habe auch einen sehr gut bezahlten Job mit 35 Stunden Woche und habe schon öfter überlegt, für ein paar Jahre im Ausland zu arbeiten. Im Grunde möchte ich fremde Kulturen kennenlernen und was von der Welt sehen. Gerade in der jetzigen Zeit mit der Pandemie-Situation, dem Ukraine-Krieg und der nahenden Taiwan-Krise ist die Situation allerdings etwas kritischer zu betrachten, finde ich. Man weiß nicht, was in einem Monat los ist und ein sicherer Job ist Gold wert.

Ich habe Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt technischer Informatik studiert und fast über 7 Jahre Berufserfahrung, also genau das, was überall gesucht wird. Ich sehe in der politischen Arbeit unserer Regierungen leider auch eklatante Mängel in den letzten Jahren, ich würde das aber nicht an "links" oder "rechts" festmachen, das ist ein gesamtgesellschaftliches Thema.

Wenn dein Mann einen felsenfesten Job hat, du über ihn abgesichert bist (ggf. verheiratet), ihr evtl. noch gemeinsame Kinder plant und im anderen Land auch ein Job für dich raus springt - dann würde ich mir das nochmal überlegen. Aber ohne gemeinsame Pläne für die Zukunft wäre ich da sehr vorsichtig. Ich würde auf jeden Fall mit ihm reden.
 
  • #85
Pauschal für mich, wenn ich jetzt gehen müsste (und im Moment sehe ich nüchtern abwägend keinen konkreten Anlass zu gehen): Schweiz. Deutlich höheres Realeinkommen, vernunftgetriebene Politik, gesellschaftliche Einigkeit oder eben Volksabstimmungen, die dann umgesetzt werden, gleiche Sprache.

Skandinavien stimmt vom Geldwert und der grundsätzlichen Politik her auch, aber ist sprachlich schwieriger. Italien bzw. Südtirol ist so Richtung Rente angenehm.

Mit Kanada, Australien, Neuseeland habe ich mich zuletzt nicht beschäftigt, in den USA müsste man genauer hinsehen. Da ist es jeweils sprachlich einfach.
Aus meiner rein persönlichen Sicht und natürlich hat jedes Land Vor- und Nachteile und dann ist es eine Frage der Prioritäten.
@Lebens_Lust : danke für deine Rückmeldung 😃! Ich bin da ganz bei dir, jeder hat andere Prioritäten und Wünsche und Ziele, nur hat die FS auf Fragen danach kaum reagiert (zumindest wenn sie von mir kamen 😉). Wahrscheinlich liegt das daran, dass der gute Mann sich dazu wenig geäußert hat, aber vielleicht ignoriert sie mich auch einfach nur, ist schließlich ihr gutes Recht 😲☹️😭…

@Walhalla : fällt dir da was auf im Unterschied zu deinem Partner?

PS: ich hatte mal in der Vergangenheit die Einwanderungsbedingungen für Kanada, Australien und Neuseeland recherchiert. Soweit ich mich erinnere sind die sich alle sehr ähnlich, könnte daran liegen, dass es alles klassische Einwanderungsländer sind, die alle dem Commonwealth angehören und der Britischen Krone unterstehen 🧐🤷‍♀️…

Man darf sich in der Vergangenheit nichts zu schulden kommen lassen haben und muss entsprechende finanzielle Mittel für den Lebensunterhalt nachweisen, z. B. als Rentner. Spezielle Bestimmungen gelten für Mangelberufe und Unternehmer, die im Inland investieren und einige andere Personengruppen.
 
  • #86
Man darf sich in der Vergangenheit nichts zu schulden kommen lassen haben und muss entsprechende finanzielle Mittel für den Lebensunterhalt nachweisen, z. B. als Rentner. Spezielle Bestimmungen gelten für Mangelberufe und Unternehmer, die im Inland investieren und einige andere Personengruppen.
Vernünftig. Auch sinnvolle Kriterien, um ein zukunftsfähiges Land zum Auswandern zu suchen. Wer will schon irgendwohin, wo wahllos genommen wird?
In einer Beziehung überlegt man trotzdem gemeinsam, wie man leben möchte.
 
  • #87
Vernünftig. Auch sinnvolle Kriterien, um ein zukunftsfähiges Land zum Auswandern zu suchen. Wer will schon irgendwohin, wo wahllos genommen wird?
So habe ich das allerdings auch noch nicht gesehen 🤣. Unter anderem auch deswegen soll es in Kanada z.B. mentalitätsmäßig sehr angenehm sein, sehr multikulturell und man ist freundlich zueinander und lebt eine ähnliche Konsenskultur wie in der Schweiz, die du ja auch genannt hast. Das weiß ich aber nur vom Hören-Sagen.
In einer Beziehung überlegt man trotzdem gemeinsam, wie man leben möchte.
Das unbestritten.
 
  • #88
So habe ich das allerdings auch noch nicht gesehen 🤣. Unter anderem auch deswegen soll es in Kanada z.B. mentalitätsmäßig sehr angenehm sein, sehr multikulturell und man ist freundlich zueinander und lebt eine ähnliche Konsenskultur wie in der Schweiz, die du ja auch genannt hast. Das weiß ich aber nur vom Hören-Sagen.
Einwanderungsländer mit ausgewähltem Publikum stehen wirtschaftlich und sozial besser da als solche, die nach Armut und Bedürftigkeit sortieren oder wahllos nehmen und nicht längerfristig denken. Man sieht das auch innerhalb Europas.
 
  • #89
In einer Beziehung überlegt man trotzdem gemeinsam, wie man leben möchte.
Genau und dieses gemeinsam, kann ich bei FS mit ihrem Partner nicht erkennen!
Er meinte nur, er hätte Pläne, noch nicht spruchreif und er würde sie noch nicht mitteilen.
Ich finde diese Aussage respektlos, sogar schon ziemlich arrogant und unverschämt:
er würde sie noch nicht mitteilen!
In einer funktionierenden Beziehung, gibt's das nicht, da bespricht man gemeinsam solche Themen und mehr! Ich muss mich immer wieder fragen, warum so viele Frauen, sich so viel von den Männern gefallen lassen, das kann nur damit zusammenhängen: Erziehung, (Fremdbestimmung) mangelndem Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen. etc pp. plus!
 
  • #90
Ich lese nicht die BILD, sehe viele Entwicklungen aber kritisch hier und glaube nicht, dass das Sozialsystem das noch lange mitmacht und die Wirtschaft, so wie es läuft. Es ist schon so, dass gut ausgebildete Leute statistisch das Land eher verlassen und nicht einwandern. Das Mal zum Thema warum jemand weg will. Wenn man beim ÖD ist, merkt man das aber vielleicht nicht so oder ist eben besser abgesichert als zB jemand wie ich, deren Job anfängt zu wackeln in der Situation jetzt. Ich verdiene auch nicht so viel, dass ich mal locker Inflation und Energiekosten wegstecken kann. Eine Freundin im ÖD, die verdient so viel, das juckt sie kaum. Ich will aber auch für die Rente was anlegen, weil auch da sieht’s für mich schlecht aus, wenn ich mich auf das bröckelnde Rentensystem verlassen würde. Und was ich höre von Ärzten - da überlegen auch mehr und mehr, wegzugehen.. was das dann für hier bedeutet von der Versorgung.. nun ja..
Unter anderem stimme ich hier zu (und ich wähle nicht rechts oder lese Verschwörungstheorien)
Einwanderungsländer mit ausgewähltem Publikum stehen wirtschaftlich und sozial besser da als solche, die nach Armut und Bedürftigkeit sortieren oder wahllos nehmen und nicht längerfristig denken. Man sieht das auch innerhalb Europas.
Generell hatte jedes Land historisch eine Hochphase und dann ging’s irgendwann steil bergab. Deutschland scheitert ja schon an der Digitalisierung und hat den Anschluss verpasst. Jetzt werden andere Länder an die Spitze ziehen; China, Indien, es sei denn die Umwelt ändert sich so rasant für alle, dass weltweit Krise ist.
Bei deinem Freund hört es sich aber so unkonkret an, dass ich das eher (noch) als Ausdruck von Unzufriedenheit werten würde, als Seifenblase. Mit auswandern würde ich aber nur, wenn ich selbst das wirklich möchte, nie nur für den Partner, falls er doch mal konkreter wird.
 
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