• #31
Dein letztes post (#28), liebe FS, bringt ja noch einmal andere Aspekte zutage. Wenn sogar auch ein Schicksalsschlag (welcher?) noch mit deinen Schulden zu tun hat, musst du dich doch erst recht nicht schämen!
Dein Freund tat sich sehr schwer, sich auf die Beziehung überhaupt einzulassen, er ist eher geizig und du traust dich nicht mal, ihm von deinem Schicksalsschlag zu erzählen, von deinen Schulden schon gar nicht … Bist du dir sicher, dass dir dieser Partner wirklich guttut?
Ich zweifle da sehr stark dran!

w50
 
  • #32
@24: Wie bereits zu Beginn erwähnt. die Beziehung war am Anfang sehr fragil, mein Partner hat Zeit gebraucht, sich überhaupt auf eine Beziehung einlassen zu können. Als wir uns kennenlernten wohnten wir - obwohl damals schon feststand, dass wir bald in der gleichen Stadt wohnen würden, noch in unterschiedlichen Städten und haben uns aufgrund der Entfernung auch nicht so oft gesehen. Das alles war keine Situation, um so etwas zu sagen... als wir uns dann nach und nach besser kannten, habe ich immer auf den richtigen Moment gewartet, um es zu sagen, aber den gibt es wohl nicht, zumal mit den Schulden auch noch ein erheblicher Schicksalsschlag verknüpft ist, an dem ich bis heute zu kauen habe.
Hm. Ich weiß nicht, was eine fragile Beziehung ist. Aus deinem Post spricht aber viel Angst und Unsicherheit, und ich höre ein riesen Ungleichgewicht heraus.,
Weil er ja auch --- ein wenig geizig ist, wie du sagst - hast du Angst er verurteilt dich wegen deiner Schulden?
Kommen wir damit der Wahrheit einen Schritt näher?
Sonst ist dein Post nämlich wirklich nicht nachzuvollziehen - in einer "normalen" Beziehung ist dein Thema kein Thema, sondern eine 3 Minuten Konversation beim gemeinsamen Kochen zu Samstag Mittag.
 
  • #33
Liebe Gast100,

nachdem ich jetzt Deinen Beitrag #28 lese, kommt mir diese "Beziehung" doch irgendwie ein bischen seltsam vor...

Bist Du sicher, dass Du Dich überhaupt in einer beidseitigen liebe- und vertrauensvollen Beziehung befindest oder interpretierst Du eventuell in eine eher legere Affäre zu viel rein? Es macht beinahe den Eindruck, als würdet Ihr Euch gar nicht richtig kennen und als seist Du jetzt nicht unbedingt die Traumfrau schlechthin für diesen Mann, und dass Du großes Vertrauen zu ihm hast, kann ich auch nicht wirklich herauslesen... Wenn ich in einer richtigen, vertrauensvollen Partnerschaft lebe, dann kennt mein Partner doch vor allem, bzw gerade auch die Schicksalsschläge in meinem Leben, und umgekehrt genauso....

Ich meine es wirklich nicht böse, aber vielleicht solltest Du noch mal in Dich gehen und Dich selbst hinterfragen, was für eine "Beziehung" Du da eigentlich mit dem Mann hast... ? (nur so 'ne Idee...) Lieben Gruß
 
E

EarlyWinter

  • #34
Ich weiß nicht, was eine fragile Beziehung ist.
Ich würde sagen, eine Beziehung, die irgendwie mit Biegen und Brechen zustandegekommen ist weil die FS sich wahrscheinlich ohne Ende bemüht und bis zum Gehtnichtmehr verbogen hat, damit der Mann sie nimmt. Und er hat sie genommen weil vielleicht gerade nichts Besseres da war und das hat zur Folge, dass sie versuchen muss, die perfekte Partnerin zu sein, damit er nicht abspringt.
Liebe FS, du kommst in die Teufelsküche, glaube es mir, wenn du in Sachen Geld jetzt auch nur ein bisschen inkonsequent und unvernünftig bist, um mit ihm mitzuhalten und ihm nicht die Wahrheit sagen zu müssen kommst du die nächsten Jahrzehnte nicht davon los, es wird mehr und irgendwann wird es richtig übel - und er weg.
Hört sich absolut nicht nach einer vertrauensvollen und liebevollen Partnerschaft an. Entweder du sagst es ihm oder du hinterfragst alles nochmal. Du musst dich für nichts vor ihm rechtfertigen denn du schuldest IHM ja gar nichts.
 
  • #35
Liebe FS,

du nimmst dir viel Druck, wenn du diese Dinge in ein Gespräch mit einfließen lässt. Wenn ein Urlaub anliegt, den du schwer finanzieren kannst, dann sage das. Du bist nicht dafür da, auf seinem finanziellen Level mitzuschwingen und dich krummzulegen. An seiner Reaktion und seinem Verhalten wirst du dann gleich erkennen können, wie wichtig du ihm bist und wie ernst er es mit dir meint. @oh ja hat es prima beschrieben, wie es sein könnte und müsste, wenn Liebe vorhanden ist. Viel Glück !
 
  • #36
Studienschulden sind heutzutage genauso normal wie eine finanzierte Immobilie, abgesehen davon, dass es eine gute Idee ist, in die eigene Bildung bzw. in die eigene Zukunft zu investieren. Hätte die Fragestellerin ohne ihren guten Bildungsstand die gleichen Chancen bei ihrem Partner gehabt?

Ich befürchte, dass sie diese Frage einfach deshalb stellt, weil sie sich durch die lange Zeit der Unsicherheit in der Anfangsphase, einfach unzulänglich fühlt bzw. sogar Verlustängste hat. So was tut dem Selbstbewusstsein nicht sehr gut.
 
G

Gast100

  • #37
@33: nachvollziehbare Vermutung, aber ich habe mich nicht mit Biegen und Brechen um ihn bemüht... mit fragil war gemeint, er hat ziemlich lange Zeit gebraucht, um Vertrauen aufzubauen, mich auch immer wieder um Geduld mit ihm gebeten, da er keinerlei Vorerfahrungen mit Frauen hatte.
@32. eine legere Affäre ist das sicher nicht, aber mein Partner ist vom Naturell her eher sachlich und ein bisschen distanziert und es fällt ihm manchmal schwer so warmherzig zu sein, dass ich mich so aufgehoben zu fühle, um gleich von dem mit den Schulden verbundenen Schicksalsschlag (der erheblich war und dann zwangsläufig miterzählt werden müsste, das ist auch eher meine Befürchtung als dass ich mich wegen der Schulden schämen würde) berichten möchte, was mich viel Überwindung kostet (@30 das war ein recht schlimmer Schicksalsschlag und Kampf für mich, das möchte ich jetzt hier nicht erzählen und es würde auch den Rahmen sprengen). Ich weiß nicht, ob sich die Beziehung dann nicht zum Negativen wandelt wenn er von den Schulden weiß, er macht auch familiär eher einen sehr konservativen Eindruck, Verständnis für die Schuldensituation (Man sieht ja schon an den zahlreichen Reaktionen hier im Forum wie unterschiedlich die Haltung zu so was sein kann)? @30,@32:Anderenteils wüsste ich woran ich bin, das stimmt.
 
  • #38
aber mein Partner ist vom Naturell her eher sachlich und ein bisschen distanziert und es fällt ihm manchmal schwer so warmherzig zu sein, dass ich mich so aufgehoben zu fühle, um gleich von dem mit den Schulden verbundenen Schicksalsschlag (der erheblich war und dann zwangsläufig miterzählt werden müsste, das ist auch eher meine Befürchtung als dass ich mich wegen der Schulden schämen würde) berichten möchte, was mich viel Überwindung kostet
Jaa, und du bist auch eher sachlich und distanziert. Das passt schon. Aber wenn einen ein Thema etwas bedrückt und beschäftigt, dann sollte man innerhalb eines Jahres fester Beziehung das einmal ansprechen können.
Wenn man quasi am Wochenende dauernd übereinander herpurzelt und zusammen abhängt und vielleicht einmal ein zwei Flaschen Wein zusammen trinkt sollte es sich ergeben, dass man auch sehr privates voneinander erzählt.