• #1

Partner trennt sich, weil ich zu wenig Beziehungserfahrung habe?

Hallo,

ich bin grade mitten in einer Trennung, hatten uns schon oft halb getrennt, aber ich denke diesmal ist es ernst.

Mein Ex sagt, dass einer der Gründe für die Trennung ist, dass ich noch nie eine Beziehung hatte, die länger als 1 Jahr ging (ich bin 34). Das ist natürlich krass für mein Alter und ich hätte auch gerne viel längere Beziehungen gehabt, und wäre am liebsten schon verheiratet mit 3 Kindern, aber es hat bisher leider nicht geklappt.
Er sagt, dass meine geringe Beziehungserfahrung zeigt, dass ich mich nicht auf andere Menschen einlassen kann.

Es gibt natürlich noch andere Trennungsgründe. Aber zu diesem einen Grund hätte ich gerne eure Meinung.. hat er Recht? Ich meine ich kenne etliche Gründe wieso es nie länger als 1 Jahr hielt...ich war längere Zeit psychisch ziemlich schlecht drauf, ich wusste lange nicht wer ich bin...erst mit Anfang 30 ging es bergauf.

Meint ihr man muss schon längere Beziehungen gelebt haben, um echt Beziehungsfähig zu sein? Mein Ex meint, ich sei nicht beziehungsfähig. Das sehe ich nicht so, ich denke dass er und ich einfach viel zu verschieden sind: Er Raucher, ich NR, er TV süchtig, ich schaue ungern TV, komplett verschiedener Musikgeschmack, könnte die Liste ewig weiterführen...

Frage an die Männer: Würdet ihr eine Beziehung mit einer Frau anfangen deren längste Beziehung 1 Jahr war?

Liebe Grüße
 
  • #2
ein Ex meint, ich sei nicht beziehungsfähig. Das sehe ich nicht so, ich denke dass er und ich einfach viel zu verschieden sind:
Du bist nicht beziehungsunfähig, sondern du gehst mit den falschen Leuten Beziehungen ein - welche, die nicht zu dir passen. Deswegen hält das auch nicht.
Raucher vs. NR - das sind Kriterien, die eigentlich nur KO-Kritierien sind, wenn du sie dazu machst. Ergo, wenn du sagst, es passt dir nicht, weil er Raucher ist, dann hättest du dir das besser bereits am Anfang bewusst gemacht, und die Beziehung gar nicht erst eingehen sollen.

Das klingt für mich nach den typischen Leuten, die einfach nur eine Beziehung suchen, um eine haben zu wollen, meistens schnell wieder neu liiert sind...(wie viele Beziehungen hattest du schon und wie lange waren die Pausen?) und gar nicht schauen, ob das überhaupt passt.
Gerade wenn es dir früher psychisch schlecht ging, suchtest du wohl durch die Beziehungen die Bestätigung durch Aussen?
Hör doch mal in dich, und schaue, was du eigentlich genau von einer Beziehung willst, was ist wichtig, was ist NoGo...und dann hält das auch länger...
 
  • #3
Mit 32 war ich im Trennungsjahr. Davor hatte ich 11 Jahre 'Beziehungs-und Ehe-Erfahrung' mit einem Menschen, der sehr ... schwierig war ... Meinst du, es war klug, so lange daran festzuhalten? Wäre es nicht besser gewesen, ich hätte meine schönen Jahre für Beruf & Fröhlichkeit & Neufindung genutzt? Ich selber weiß es nicht. Weil es ist wie es ist.
Es war ein Weg der Erfahrungen. Meiner Erfahrungen. Und ich bin daran sehr gereift.
Du klingst auch sehr reif.
Du bist auch einen Weg der Erfahrungen gegangen - deinen Weg.
Ich bin mir sicher, keiner der Wege ist leichter - weil man nie in den Schuhen des anderen lebt. Und weil immer alles seine Gründe hat - manchmal sind es auch Ab-Gründe (Blockaden & Muster aus der Kindheit, vielleicht sogar Karma?) die uns unsere Entscheidungen und Partnerwahl treffen ließen.
Aber sei dir gewiss - dass alles im Leben seine Richtigkeit hat, wenn man alles betrachten könnte würde man es besser verstehen.
Vetraue in dein Leben.
Aber pflege auch Regeln die dich selber schützen sollen:
Wer dich nicht anerkennen will - den solltest du gehen lassen.
Wer mit sich sehr hadert, hat nicht den Raum um mit dir Liebe zu leben.
Unterscheide immer die Wahrheit von der Projektion.
Nimm selber Projektionen zurück, sobald du es merkst.
Aber lass auch nicht zu, dass andere dich benutzen, um ihre Kränkungen an dir abzustreifen.
Wenn er das Geschenk deiner ersten langjährigen Beziehung verachtet - so ist es seine Ignoranz und nicht deine. Schenke es jemandem anderen!
Wenn dein Freund (ist er das? ist er ein Freund?) der Ansicht ist,
dass er lieber ohne dich leben möchte - dann lass ihn los ... und zwar weil DU selber nur Menschen um dich möchtest, die MIT dir leben wollen.
Im Grunde ist es einfach, gell?
Ich vertraue dir, weil du den Bereich loslassen mit 34 schon mehr gemeistert hast, als ich damals konnte.
 
  • #4
Ob Beziehungsfähig oder nicht, ist keine Frage der Erfahrung, sondern eine Frage der Persönlichkeit. Umgänglichkeit, Kompromissbereitschaft, psychische Gesundheit, Nachsicht sind meines Erachtens nach die entscheidenden Faktoren. Kurzzeitbeziehungen können auch die Folge eines falschen Beuteschemas und der Unfähigkeit einen passenden Partner zu wählen, sein.
Die Beziehungserfahrung einer Frau ist mir egal, eigentlich will ich es auch garnicht wissen und Frage auch nicht nach Ex-Partnern.
 
  • #5
Das Problem ist, dass dich dein Ex wegen deines geringen Selbstwertgefühls in der Hand hat und du ihm so, wie du bist, nicht zu genügend scheinst. Er degradiert dich als Mensch 2. Klasse, weil du keine längere sexuelle Beziehung hattest??? Beziehungen sind aber auch Freundschaften und andere Bindungen...
Du hast doch sicher ein paar Freunde oder Verwandte, zu denen du eine Beziehung hast. Das haut natürlich in genau die empfindliche Stelle in deiner Seele, die du ja auch selber beklagst. Es gibt Menschen, die noch älter sind und noch nie eine richtige sexuelle Beziehung hatten. Gründe dafür kann es viele geben, zum Beispiel eine Kindheit, in der die Eltern keine gute Partnerschaft vorgelebt haben, Behinderungen oder Traumata. Jemand, der dich auf sexuelle Beziehungserfahrung reduziert, wird kaum der richtige Mensch für dich sein. Ich finde, ihr seid nicht kompatibel und das hat nichts damit zu tun, dass du keine lange Beziehung hattest. Immerhin hattest du ja offenbar vor ihm schon sexuelle Bindungen, die 1 Jahr hielten. Natürlich ist es für ihn einfach, dir die Schuld in die Schuhe zu schieben. Ich finde sein Verhalten extrem oberflächlich und unreflektiert.
 
  • #6
Da gibt es diesen älteren Film 'Rosenkrieg ... und in diesem Film erzählt doch dieser kleine Anwalt (ich glaube der Schauspieler war Dany de Vito ) über seine Erfahrungen bezüglich geschiedener Paare ... und dann zählt er eine lange Litanei auf, worauf man bei der Partnersuche achten sollte ... und was für Leute NICHT langfristig zusammen passen ... wo die Trennung quasi vorhersehbar sei ... und wo auch nur selten friedliche Einigung möglich wäre ...

Durch DICH bin ich da jetzt wieder drauf gekommen, mir das mal wieder anzuhören. Danke DIR!!

Wo Threads manchmal hinführen ... ich bin immer wieder dankbar, für die Fülle an Informationen und Erfahrungen, die sich darin nachlesbar sammeln! Jeder trägt seine Perspektiven bei - wie bei einem Prisma. Und weil aus allen Richtungen betrachtet wird, ist es ein großer Schatz an Blickwinkeln.
Es geht ja auch immer um die vielen Menschen, die heimlich mitlesen ... als stille Leser, als Ratsuchende oder auch als Ratgebende ...
 
  • #8
Grundsätzlich ist jemand, der keine lange Beziehungen hat, für mich kein Problem. Nur der Grund dafür sollten eben nicht gravierende psychische Probleme sein.

Wenn Du schreibst, dass Du von 16-30 überwiegend psychische Probleme hattest und deswegen keine längere Beziehung führen konntest, dann würde ich sofort die Beine in die Hand nehmen.

Denn ich habe kein Helfersyndrom und möchte nicht, dass jemand seine psychischen Störungen an mir auslebt.

Abgesehen davon sollte man schon überlegen, ob man nicht vor dem Start einer Beziehung bestimmte Dinge abklärt und damit verhindert, dass man mit jemanden zusammenkommt, der von den Wertvorstellung, den Gewohnheiten oder den Zukunftsvorstellungen nicht passt und dann in einer Beziehung und später bei der Trennung leidet, wo es eh keine lange Perspektive gab.
 
  • #9
Einen TV-Suchtmenschen finde ich genauso grauenvoll wie Spielsüchtige und Handy-Permanent-Draufkucker und Mainstream-Radio-Werbung-Hörer.
Mit einem solchen Menschen könnte ich weder meine Freizeit, geschweige meine Wohnung teilen.
Wenn so jemand extrem gut im Bett ist, wird derjenige kurze Zeit frequentiert, bis man/frau genug hat um nicht zu vertrocknen.
DAS WAR ES DANN.
 
  • #10
Er sagt, dass meine geringe Beziehungserfahrung zeigt, dass ich mich nicht auf andere Menschen einlassen kann.
Wenn er sich das nur zusammenreimt, weil er sowas irgendwo gelesen hat, ist es nur vorgeschoben als Grund. Wenn er das aber sagt, weil Du wirklich schon gezeigt hast, dass Du Dich nicht auf ihn einlassen kannst, kann es ein echter Grund sein.
Dein eigenes Beziehungsverhalten musst Du analysieren. Hast Du immer Schluss gemacht oder wurdest Du immer verlassen, hat es immer dieselben Probleme gegeben usw.. Dann findest Du am ehesten raus, was nicht richtig läuft.
 
  • #11
Liebe Dakshina
Die längste Beziehung ist tatsächlich manchmal beim Dating eine Art "Leistungsausweis", nach dem ich gefragt werde. Wenn ich sage, dass ich fast sechs Jahre in einer Beziehung war, atmet mein Gegenüber oft erleichtert auf. Eine "Beziehungsfähige" hat er da also vor sich. Mich regt so was insgeheim auf und dein Post macht mir bewusst, dass ich dieses Spiel auch nicht mehr mitspielen sollte. Was heisst das denn schon? Multipliziert sich die Beziehungsfähigkeit mit jedem Jahr? Faktisch dauerte meine längste Beziehung wohl auch so lange, weil ich als junger Mensch noch ziemlich kompromissbereit, unselbständig und bedürftig war.
Du klingst ziemlich reflektiert in deinem Post und eigentlich glaubst du ihm auch nicht. Bleibe also bei deiner Einschätzung und nimm' dir das nicht so zu Herzen. Steh zu deinen Erfahrungen und lass' dich nicht in eine Schublade drängen von Leuten, die sich gern einen Orden für ihre abgearbeiteten Beziehungsjahre verleihen.
Genau so mühsam finde ich übrigens die Menschen, die dich fragen, in welche Länder du alles schon gereist bist und sich dann brüsten mit ihren vielen Destinationen. Heutzutage ist "viel reisen" doch schlicht die Fähigkeit, sich ein Flugticket zu kaufen, rechtzeitig am Flughafen zu sein und seinen Hintern für ein paar Stunden im Flugzeug zu parken. Dennoch erwarten die Leute Respekt dafür, schräg.
 
  • #12
Meint ihr man muss schon längere Beziehungen gelebt haben, um echt Beziehungsfähig zu sein?
Das ist ein Paradoxon!
Dein Ex ist, sagen wir es mal p. k., etwas schräg. Er will Dir die alleinige Schuld am Ende der Beziehung umhängen. Aber er ist offensichtlich genau so beteiligt am Ende wie Du (ihr seid zu verschieden). Lass Dich bitte nicht von diesem Herrn verunsichern!
ErwinM, 49
 
  • #13
Meint ihr man muss schon längere Beziehungen gelebt haben, um echt Beziehungsfähig zu sein? Mein Ex meint, ich sei nicht beziehungsfähig. Das sehe ich nicht so, ich denke dass er und ich einfach viel zu verschieden sind: Er Raucher, ich NR, er TV süchtig, ich schaue ungern TV, komplett verschiedener Musikgeschmack, könnte die Liste ewig weiterführen..
Er ist es auf jeden Fall nicht, und ein mieser Charakter, wenn er Dich zum Sündenbock macht. Eine an sich unsichere Frau noch weiter verunsichern.

Die Krux liegt woanders.

Meine langsam übliche Frageliste - teilweise provokativ, aber nicht böse gemeint.
Wer bist DU? Was sind Deine Vorstellungen, Wünsche, Bedürfnisse?
Wo sind Deine Grenzen? Weißt Du, was Dir gut tut?
Magst Du Dich? Kannst Du Dich wertschätzen? Bist Du es wert geliebt zu werden - oder meinst Du, Du musst Dir die Liebe verdienen?
Was sind so Deine Facetten, was magst Du an Dir?
Das so die Grundfragen zu Dir, werde Dir klar, wer Du bist, und was Du willst.
Beziehungsfähig ist man nur, wenn man sich selbst kennt. Dazu gehört dann - kannst Du Dich einlassen, Vertrauen, offen sein? Wie tolerant bist Du wiederum selbst - kannst Du auch einen anderen Menschen sein lassen? Die Gratwanderung zwischen Deinen Grenzen und Toleranz / Akzeptanz.

Und dann hinterfrage Dich bei Deiner Auswahl - warum einen Mann, mit dem so offensichtlich schon die Basics nicht passen?
Wobei die Basics sich nicht am Musik- und TV Geschmack festmachen, sondern an Kommunikation, Umgang miteinander, Nähe / Distanz, Werte...

Hast Du bestimmte Muster entwickelt, und sabotierst Du Dich damit selbst, weil es immer wieder sich selbst bestätigend, die unpassenden Männer waren.
Wenn ich ein Nähemensch bin, und mich immer wieder an einem Distanzmenschen abarbeite, wiederhole ich ein schädlichen Muster, verstärke es durch die Bestätigung weil es zwangsläufig daneben geht.

Du hast einen anderen Weg gehabt, erst mal für Dich einiges lernen müssen und vielleicht ist dieser Lernprozess auch noch nicht abgeschlossen.
Beziehungs- / Bindungsfähigkeit kann man auch später noch entwickeln, es ist ein langer Weg und fängt damit an, dass Du Dich liebevoll annimmst.
Ggf. Suche Dir weiter professionelle Unterstützung.

Der Mann, der zu Dir passt, wird sich an Deinem Lebenslauf nicht stören, der wird schauen, wer Du jetzt bist, und Dich genau so wertschätzen und lieben.
Alles andere lass bitte sein.

Randbemerkung - ich treffe oft Männer, die aus sehr langjährigen Beziehungen / Ehen kommen - und jetzt sehr spürbar nicht mehr beziehungsfähig noch - willig sind. Zu lange in einer schädlichen Beziehung verharrt, und nun enttäuscht, verletzt, misstrauisch, verschlossen.

W,49
 
  • #14
Hallo,

ich bin grade mitten in einer Trennung, hatten uns schon oft halb getrennt, aber ich denke diesmal ist es ernst.

Mein Ex sagt, dass einer der Gründe für die Trennung ist, dass ich noch nie eine Beziehung hatte, die länger als 1 Jahr ging (ich bin 34). Das ist natürlich krass für mein Alter und ich hätte auch gerne viel längere Beziehungen gehabt, und wäre am liebsten schon verheiratet mit 3 Kindern, aber es hat bisher leider nicht geklappt.
Er sagt, dass meine geringe Beziehungserfahrung zeigt, dass ich mich nicht auf andere Menschen einlassen kann.

Es gibt natürlich noch andere Trennungsgründe. Ab

Meint ihr man muss schon längere Beziehungen gelebt haben, um echt Beziehungsfähig zu sein? Mein Ex meint, ich sei ni

Frage an die Männer: Würdet ihr eine Beziehung mit einer Frau anfangen deren längste Beziehung 1 Jahr war?

Liebe Grüße
Och das is aber Jetzt bisschen platt. Er will Dir den schwarzen Peter zuschieben, merkste das nicht?

Ich kenne hochgradig gestörte Menschen (Süchtige, Narzissen..) die langjährige Beziehung, Ehe führen. Der Trick: der,die PartnerIn ist coabhaengig und sehr leidensfaehig.

Es kann! auch ein gutes Zeichen sein, mehrere kurze Beziehung zu haben. Wenn man ein ein ungesundes "Beuteschema" hat weil im Elternhaus entsprechend geprägt wurde.

Ich nenn mich mal als Beispiel: mein Vater war hoechstgradig narzisstisch (sogar psychopathisch), sass sogar wegen Kindesmissbrauch im Knast und floh dann ins Ausland. Entsprechend habe ich in meinen zwanzigern nur!! narzisstische Männer ohne jedes Mitgefühl!! angezogen. Ich kannte es nicht anders.
Die Maske fiel immer dann wenn ich nicht punktgenau "lieferte" (weil ich krank war o.ae.). Ich und wurde nicht geliebt sondern konsumiert.

Die gute Nachricht: ich stieg immer früher aus. Von Jahren über Monate bis ich schließlich sehr schnell merkte, dass es das alte Programm ist und mich rasch distanzierte.

Du siehst also, es kann gut! sein ungesunde Beziehung abzubrechen.
Und wieviele Leute leben nebeneinander her, beluegen und betrügen sich, beuten einander aus etc.

Heute klopfe ich mir auf die Schulter dass ich eben nicht wie meine Mutter alleinerziehend dastehe und einen Scherbenhaufen wegraeumen muss, den ein Partner hinterlassen hat. Das ist fuer mich echter Fortschritt.

Also lass Dir nix einreden. Was der Typ macht ist Schuldshift und Gaslighting. Auch was die anderen Punkte betrifft: es ist gesund, nicht zu rauchen und nicht dauernd vor der Glotze zu hängen (was willst Du mit so einem?)

Mein Verdacht: Du warst viel Single weil Du eben nicht! wie viele Frauen jeden Eumel er trägst, um nicht allein zu sein. Du hast gesunde Ansprüche an Beziehung. Und da Dein Ex das merkte, sie wohl nicht erfüllen kann oder will, schiebt er die die "psycho" Karte zu. Ist fuer ihn bequemer.

Uralter Trick. Laaaangweilig..gaehn
 
  • #15
Frage an die Männer: Würdet ihr eine Beziehung mit einer Frau anfangen deren längste Beziehung 1 Jahr war?
Ja, warum nicht, aber als 34 Jährige Frau musst Du anfangen auf Deine eigenen Erfahrungen aufzubauen und eine Lehre daraus ziehen.

Längere Beziehungen bauen zum einen auf einem funktionierenden Alltag auf und zum anderen auf Hilfeleistung bei Kriesen wie Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Familiären Problemen.

Eine Beziehung ist nicht das Nirvana das uns Hollywood vorgaukeln will sondern mehr ein Leben und Leben lassen. Niezsche sagte mal, dass es den meisten ehen nicht an Liebe fehlt, sondern an Freundschaft.

Ich als Single suche nicht an Attraktivität oder grossen Gefühlen sondern dem Verhalten das mir meine Freunde und Freundinnen entgegenbringen.
 
  • #16
Ich denke nicht, dass sich jemand deswegen trennt, weil man keine Beziehungserfahrung hat. Es dürfte eher das soziale Verhalten sein, das man mitbringt oder den Unwillen, an sich zu arbeiten. Vielleicht auch die Unreife.

Er sagt, dass meine geringe Beziehungserfahrung zeigt, dass ich mich nicht auf andere Menschen einlassen kann.
Das ist relativ unwahrscheinlich. Auch Menschen in Beziehungen und Ehen können sich wenig auf andere einlassen. Das ist eine Charakterfrage und wie man an sich arbeitet und die Welt sieht. Und auch was für Ziele man hat. Nicht jeder springt dem Partner der Nase nach.

Er Raucher, ich NR, er TV süchtig, ich schaue ungern TV, komplett verschiedener Musikgeschmack, könnte die Liste ewig weiterführen...
Ein Mensch mit Beziehungserfahrung hätte zum Beispiel von Grund auf einen Nichtraucher ausgeschlossen. Der Alltag kommt und solche Macken sind dann nicht zu ertragen. Wenn er TV schaut, dann musst du eben was anderes tun.

Meiner Ansicht nach solltst du dich trennen und ihn nie wieder zurücknehmen. Er macht dir ein schlechtes Gefühl und hat irgend ein Problem mti dir.
 
  • #17
Für mich klingt das eher danach, »... dass er gerne eine Partnerin hätte, die so denkt und handelt wie er: raucht, TV liebt, usw. ...«, also erkennt, was SEINE Wünsche sind, diese befriedigt und brav funktioniert.
Und das schiebt er halt auf beziehungsunerfahren, schön einfach - für ihn.

Lass dir nicht einreden, man müsse über eine bestimmte Zeit (ab wann zählt die? nach drei, nach zehn, nach zwanzig Jahren?) in einer Beziehung gelebt haben, um »erfahren« zu sein. Ich habe Männer kennengelernt, die nach 30 Ehejahren absolut nicht wussten, worauf es in einer Partnerschaft ankommt - und andere, die immer nur kurze oder auch gar keine Beziehung vor mir hatten, die unglaublich einfühlsam und, sagen wir mal, »lernfähig« waren. Ist alles eine Frage der Persönlichkeit und der Umsetzung.

Dieser Mann hat ganz offensichtlich in all seinen (längeren?) Vorbeziehungen nicht gelernt, wie man in einer guten Partnerschaft mit seinem Gegenüber umgeht. Vergiss ihn.
 
  • #18
Meine Freunde, die keine längere Beziehung hatten mit Mitte 30, die haben schon ihre Gründe. Entweder sind sie nicht beziehungsfähig, können sich nicht auf jemanden einladen, haben psychische Probleme oder suchen immer nach jemand besserem. Oder aber, wie auch hier schon gesagt, sie verlieben sich immer in die falschen. In welche, die sie nicht haben können oder die einfach nicht passen. Anders als so kenne ich das nicht; es sei denn, jemand ist einfach sehr sehr speziell oder schräg und findet daher keinen Partner. Ich wäre bei einem Mann, der mit 34 noch keine lange Beziehung hat, ebenfalls skeptisch und würde genau nachforschen, warum. Aber: ein Grund, sich von demjenigen zu trennen, wäre das nicht! Höchstens, erst gar keine Beziehung zu versuchen. Ich würde vermuten, dass es da bei euch Probleme gab und er daraus zu erkennen glaubt, warum du auch vorher keine lange Beziehung hattest? Wär der der einzige Punkt, der ihm stört, würdet ihr euch sicher nicht trennen?
Ich würde es an deiner Stelle auch zum Anlass nehmen, darüber nachzudenken, warum ich überhaupt mit jemandem zusammen bin, der gar nicht zu mir passt, wie du sagst. War das sonst auch immer so? Dann solltest du dringend über deine Beuteschema nachdenken. Wenn du zB unbedingt eine Beziehung willst und daher recht schnell eine eingehst, dann aber eigentlich lauter Punkte dich stören, die man entweder vorher abklopft oder vernachlässigt beim richtigen Partner (Raucher..), dann hat das schon etwas mit einem selbst zu tun. Auch ich kann nach meinen längeren, aber auch nicht extrem langen Beziehungen erkennen, was daran mein Anteil war. Das ist nicht immer einfach Pech.

W, 35
 
  • #19
Ja, warum nicht, aber als 34 Jährige Frau musst Du anfangen auf Deine eigenen Erfahrungen aufzubauen und eine Lehre daraus ziehen.

Längere Beziehungen bauen zum einen auf einem funktionierenden Alltag auf und zum anderen auf Hilfeleistung bei Kriesen wie Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Familiären Problemen.

Eine Beziehung ist nicht das Nirvana das uns Hollywood vorgaukeln will sondern mehr ein Leben und Leben lassen. Niezsche sagte mal, dass es den meisten ehen nicht an Liebe fehlt, sondern an Freundschaft.

Ich als Single suche nicht an Attraktivität oder grossen Gefühlen sondern dem Verhalten das mir meine Freunde und Freundinnen entgegenbringen.
Und Nietzsche sagte auch: "wenn Du zum Weibe gehst, so nimm die Peitsche mit". :)

An dessen Beziehungstips wuerde ich mich nicht halten.
Aber das ist OT.

Liebe TE..manchmal ist das Gegenüber der Fehler. Und bedenke: auch emotionale Abhängigkeit, gesellschaftl. Zwänge und Bequemlichkeit führt oft dazu, dass Beziehungen halten, die keine echten sind. Ist wie mit Jobs: nicht jeder der lange einen Job macht, liebt ihn auch oder steht voll dahinter.

Also lass Dir keine Psychopathologie einreden, die nicht existiert.
Vermutlich hatte Dein Ex auch Angst, weil Du eine Frau bist, die kein Problem hat zu gehen, wenns unfair oder ungesund wird...das hält nicht jeder aus.
 
  • #20
Die gute Nachricht: ich stieg immer früher aus. Von Jahren über Monate bis ich schließlich sehr schnell merkte, dass es das alte Programm ist und mich rasch distanzierte.

Du siehst also, es kann gut! sein ungesunde Beziehung abzubrechen.
Und wieviele Leute leben nebeneinander her, beluegen und betrügen sich, beuten einander aus
Der bessere Trick ist allerdings nicht sich erst in einer Beziehung von gestörten Persönlichkeiten zu distanzieren sondern sie bereits in der Beziehunganbahnung zu erkennen und sich nicht auf sie einzulassen.

Bei dem Nicht einlassen ist es wiederum wichtig nicht die Fähigkeit und Bereitschaft sich überhaupt einzulassen zu verlieren. Denn wenn man dies nicht kann ist man selbst Beziehungsgestört.

Gleiches trifft zu wenn mich nur noch gestörte Persönlichkeiten interessieren, weil nur eine entsprechende Hormonorgie bei mir auslösen.
 
  • #21
Liebe FS,
Du kannst die Frage der angeblich "mangelnden Beziehungserfahrung" nicht von den anderen Fragen trennen.

Ihr hattet schon lange eine schlechtlaufende On-/Off-Beziehung. Offensichtlich weißt er Dir einseitig daran die Schuld zu und nimmt daher Deine Kurzzeitbeziehungen als Begründung.

Das ist kompletter Nonsense. Wäre eure Beziehung gut gelaufen, hätte es keine ONS/Offs gegeben. Es ist daran gescheitert, dass ihr nicht zueinander passt.
Vermutlich liegt ein Grund bei Dir, dass Du Dich viel zu oft zu früh einlässt und daher in unpassenden Beziehungen landest, die nach kurzer Zeit genau daran scheitern.

Wahrscheinlich bist Du eine Frau, die nicht allein sein kann und daher immer getrieben ist. Da kommt nichts Gutes bei raus und es wird so weitergehen, bis es Dir gelingt, innezuhalten, nein zum nächsten unpassenden Mann zu sagen und weitersuchst.
 
  • #22
Der bessere Trick ist allerdings nicht sich erst in einer Beziehung von gestörten Persönlichkeiten zu distanzieren sondern sie bereits in der Beziehunganbahnung zu erkennen und sich nicht auf sie einzulassen.

Bei dem Nicht einlassen ist es wiederum wichtig nicht die Fähigkeit und Bereitschaft sich überhaupt einzulassen zu verlieren. Denn wenn man dies nicht kann ist man selbst Beziehungsgestört.

Gleiches trifft zu wenn mich nur noch gestörte Persönlichkeiten interessieren, weil nur eine entsprechende Hormonorgie bei mir auslösen.
Stimmt absolut.
Man wird auch immer besser.
Ich date grad wen und es ist ein komplett neues Muster. Sehr langsam. Sehr vorsichtig. Aber stetig.

Nicht das von mir gewohnte love bombing Programm von Narzissen.

Sehr interessant, auch wenn ich nicht weiß, wie es weitergeht.
Ich will die TE einfach bestärken. Dass ich OK bin und bindungsfaehig zeigen belastbare und enge loyale Freundschaften, die ich habe.
Es kann halt einfach ein ungesundes Beuteschema sein. Das kann man durchbrechen.

So wie die TE den Typ beschreibt, hätte er ihr langfristig nicht gut getan. Altes Beuteschema vermutlich.
 
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  • #23
Heutzutage ist "viel reisen" doch schlicht die Fähigkeit, sich ein Flugticket zu kaufen, rechtzeitig am Flughafen zu sein und seinen Hintern für ein paar Stunden im Flugzeug zu parken. Dennoch erwarten die Leute Respekt dafür, schräg.
Nee, so einfach ist das nicht. Durch viele Reisen und besonders auch längere Reisen resp. Beziehung zeigt man eine gewisse Ausdauer und Durchhaltevermögen, vor allem ist man bei längeren Reisen auch Krisen ausgesetzt, wohingegen eine eintägige Wanderung eher jeder hinbekommt. Wenn ich 4 Wochen in Afrika unterwegs bin, ist nicht alles berechenbar und die unerwarteten Zwischenfälle prägen mich in meiner Reise- bzw. Beziehungserfahrung. Nach einem Jahr kann die FS einfach noch kein Durchhaltevermögen an den Tag gelegt haben, warum sollte sie es dann in der aktuellen Beziehung mit mir tun?
Anyway, es war ja nicht der Haupttrennungsgrund, aber

ich bin grade mitten in einer Trennung, hatten uns schon oft halb getrennt, aber ich denke diesmal ist es ernst.
zeigt doch, dass die FS total instabile Beziehungsmuster verfolgt. Sich OFT schon HALB getrennt zu haben zeugt doch nicht gerade von einem erstrebenswerten Beziehungsverhalten - dass der Expartner darauf keinen Bock hat, ist doch klar.

Nur wegen der Beziehungsdauer verschreckt mich die FS nicht, wohl aber durch solche haarsträubenden Aussagen.
 
  • #24
Naja, es passt nicht zwischen euch, ihr habt es mehrfach versucht - und nun ist die Luft raus. Er will nicht mehr - du willst noch einen Versuch. Und nun werden die Argumente so langsam schräg. Meine Meinung dazu .....
 
  • #25
Hallo FS,

das passt irgendwie nicht zusammen was er von sich gibt. Normalerweise prüft man bevor man zusammen kommt, ob man zusammen passt und ob sich Einstellungen/Werte decken. Ich vermute die Aussage wurde dir einfach so mal an den Kopf geworfen und er brauchte auch eine Ausrede um sich zu trennen. Ein guter Mensch ist er sicherlich nicht, wenn er das so macht. Er ist sehr unreif und hohl, weil er einfach nicht fähig ist zu ergründen was bei dir dahintersteckt.

Ich verurteile niemanden und möchte wissen aus welchen Gründen jemand nur kurze Beziehungen führte. Wenn die Frau Pech hat, dann trennt sich der Typ dauernd nach kurzer Zeit...also war schlichtweg eine falsche Partnerwahl der Grund. Es kann auch einfach Pech sein. Außerdem weiss man (wenn man ein bisschen denken kann), dass es auch Menschen gibt, die jahrzehnte in negativen Beziehungen ausharren. Sie sind dann nicht fähig einen Schlusstrich zu ziehen und tragen nur Konfilkte aus oder gehen diesen aus dem Weg. Ist das etwa besser? Man weiss nie was hinter langen Beziehungen tatsächlich steckt.

Ich muss zugeben, dass mich das bei einem Mann schon erst einmal stutzig macht, wenn er viele und nur kurze Beziehungen hat...Thema viele Beziehungen wäre es ein Problem für mich, weil ich denke, dass derjenige oberflächlich ist und sich nicht wirklich auf jemanden einlassen kann. Oder auch Warmwechsler und Leute, die schnell wieder einen neuen Partner haben (ohne längere Phasen des Single seins) sind mir ein Graus. Dann lieber jemand der wenige Beziehungen hatte, auch wenn sie kurz sind. Ein Urteil kann man sich erst bilden, wenn man den Menschen kennenlernt und die Gründe erfährt, so meine Meinung!

Lass dir nichts von dem Typen einreden und achte nächstes mal einfach besser darauf, ob der Mann ein herzensguter Mensch ist. Einer der raucht und TV süchtig ist, den würde ich NIEMALS als Partner wählen. Was hast du denn von dem? Willst neben ihm sitzen und dein Leben versauen lassen? Langweiliger gehts echt nicht!
Das sagt ja schon eine ganze Menge über seinen Charakter aus. Intelligenz darfst von so einem nicht erwarten. Wenn ein Mann sich tatsächlich für dich als Mensch und deine inneren Werte interessiert, dann ist ALLES nebensächlich. Da zählst nur du und nicht deine kurzen Beziehungen. Glaub mir das und sei in Zukunft vorsichtiger mit der Männerwahl!
 
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  • #26
das passt irgendwie nicht zusammen was er von sich gibt. Normalerweise prüft man bevor man zusammen kommt, ob man zusammen passt und ob sich Einstellungen/Werte decken.
Richtig. Genau das macht die FS nicht. Deshalb ist es wichtig dass sie an sich arbeitet, um nicht ständig die gleichen Fehler zu machen.

Sich selber kann man ändern, andere Menschen nicht.

Es ist natürlich einfach anderen die Schuld zu geben. Und schwierig, eigene Fehler einzugestehen.

Wer den temporär unangenehmen Weg geht entwickelt sich im Leben weiter.

Wer ständig die Fehler bei anderen sucht erstellt noch mit Mitte 40 Threads auf Ratgeber Foren...

@FS: es ist Deine freie Entscheidung welchen Weg Du gehen möchtest...

m, 39
 
  • #27
Hallo und herzlichen Dank für eure Antworten, waren ein sehr hilfreicher Spiegel.

Wahrscheinlich bist Du eine Frau, die nicht allein sein kann und daher immer getrieben ist. Da kommt nichts Gutes bei raus und es wird so weitergehen, bis es Dir gelingt, innezuhalten, nein zum nächsten unpassenden Mann zu sagen und weitersuchst.
Ja, da bringt es Vikky wohl leider auf den Punkt. Ich muss lernen zu unpassenden Männern nein zu sagen.
Ich habe mich wohl wirklich oft auf Beziehungen eingelassen ohne ausreichend zu prüfen ob es passt. Und auch aus Angst alleine zu sein, das gebe ich zu. Dumm gelaufen, aber war so.
 
  • #28
ich hätte auch gerne viel längere Beziehungen gehabt, und wäre am liebsten schon verheiratet mit 3 Kindern, aber es hat bisher leider nicht geklappt.
Ich denke die Problematik liegt nicht zuletzt darin, dass du eine Liebe fürs Leben mit einer gemeinsamen und nachhaltigen Zukunft suchst. In weiten Teilen der Welt wäre deine Position damit sicher kein Problem, denn dort wird sehr gut überlegt mit wem frau sich einlässt und je nach Land und Kultur (z.B. China, Indien) spielen rationale (finanzielle) Aspekte auch eine große Rolle. Es ist alles viel mehr und nachhaltiger durchdacht und angelegt, was aber auch zu einer tatsächlich zukunftsweisenden Bindung führt.

Diese Bindung ist mit einer juristischen, aber auch sehr großen gegenseitigen Verantwortung verbunden.

Die "Beziehung" so wie wir sie in Europa kennen, kennt keine (rechtliche) Bindung und auch die Verantwortung fehlt weitestgehend. Sie ist eine leere Worthülse, die eine Verbindlichkeit vorgibt, die sie nicht leistet.

Auch in Europa ist die "Beziehung" so wie wir sie kennen, noch nicht alt. Noch in den 80ern war ein lediges Kind verpönt und in den 50ern war eine Frau, die ehelos mit einem Mann Sex hatte, eine Mätresse.
Es wurde in den darauffolgenden Jahrzehnten versucht die Mächen/Frauen umzuerziehen und vorzugeben, dass die Frau doch eigentlich in der selben Position wie der Mann sei.

Das ist natürlich grundfalsch, denn eine Frau kann durch Sex schwanger werden, was ihr Leben grundlegend verändert. Damit sich dies positiv verändert ist eine Verbindlichkeit und Verantwortung von Seiten des Mannes elementar. Die Worthülse "Beziehung" ist dafür eine schlechte Voraussetzung.

Ich rate dir einen Mann zu suchen, der deine Ziele teilt, baldige Heirat und Kinder und die dafür erforderlichen Einkommens- und Vermögensverhältnisse. Sex gibt es dann in der Ehe.
 
  • #29
Und genau das ist der springende Punkt. Du bist längst eine andere als Du vor 10 Jahren warst, und in weiteren 10 Jahren wirst Du auf heute zurückblicken und sagen: schade, daß mir damals der Weitblick fehlte, aber gottseidank habe ich mich zwischenzeitlich weiterentwickelt.
Frage an die Männer: Würdet ihr eine Beziehung mit einer Frau anfangen deren längste Beziehung 1 Jahr war?
Antwort: nicht sofort. Ich würde erst wissen wollen, woran es gelegen hat. Und ob die Frau ein Typ Mensch ist, der nicht nur älter, sondern auch reifer wird. Denn dann (und nur dann!) interessiert die Vergangenheit nicht mehr.
 
  • #30
@Dakshina
Ich kann mir vorstellen, dass dein Freund dies als Quintessenz aus Eurer Beziehung mitgenommen hat. Er kennt dich ja sehr gut! Nur du kannst wissen, ob er dir ein ehrliches Feedback gibt oder nachtritt und dich verletzen will. Wir im Forum kennen dich ja nicht persönlich. Was meinen deine Eltern, Freunde, Bekannte, Kollegen, Verwandte dazu? Ich könnte mir vorstellen, dass er einfach so einiges vermisst hat. Zu "beziehungserfahren" gehören für mich auch Erfahrung in der Sexualität, Humor und Spaß im Alltag, Empathie und Fürsorge, Harmonie, gesunde Streitkultur, Respekt und Toleranz, einen Haushalt führen und gesund und lecker kochen, Wäschepflege, Kinder oder Haustiere versorgen können, ein angenehmes Wohnambiente schaffen, Urlaubs- und Freizeitplanung, Freundeskreis und Familienkontakte pflegen und vieles mehr. Das alles fällt für mich unter Partnerschaft und ein Zusammenleben. Es ist gut möglich, dass dein Freund selbst beziehungsunfähig ist und seine Schwäche auf dich projeziert. TV-Sucht kenne ich von meinem Ex-Partner. Wie soll eine normale Paarkommunikation funktionieren, wenn einer nur vor dem Fernseher sitzt und den Mund nicht aufmacht. Und ein Raucher käme mir neverever ins Haus. Alles Gute, du machst das immer besser!