• #1

Partner unterstützt mich null im Haushalt

Hallo, ich drehe mich momentan im Kreis. Mein Partner ist beruflich sehr eingespannt, Schichtdienst, und arbeitet, schläft, spielt Handy, fährt arbeiten. Ich arbeite von Zuhause aus Teilzeit 5 Std und habe eine Rente.
Er steht auf, geht eine rauchen, maximal fährt er einkaufen, das wars.
Kein Geschirrspüler ausräumen, Müll von selber rausbringen oder mal kochen. Und er wirft mir vor, dass ich mich nicht an den Fixkosten beteilige. Selbst mir mal das Kind (5) nachmittag oder am WE abnehmen fällt aus. Ich fühle mich ausgenutzt und kann nicht mehr. Er ist sehr unordentlich, lässt alles liegen. Streit ist eigentlich dauernd, wie kann ich den Zustand ändern?
 
  • #2
Wenn ein vernünftiges, sachliches Gespräch nicht mehr fruchtet oder gar nicht mehr möglich ist, kannst du nir Tatsachen schaffen. Deinem Nickname zufolge gehe ich davon aus, dass dein Geburtsjahr 77 ist. Ich finde, du bist noch zu jung, um dein Leben so frustriert und ausgelaugt zu verbringen. Immerhin-mal von außen betrachtet- ist das ja Frust für euch beide. Er wird sich denken, dass du immer rummaulst und er nichts richtig machen kann, und du bist wütend, weil du der Ansicht bist, dass er nichts tut. Eine gefährliche Dynamik, die sich da eingeschlichen hat und das Beziehungsklima vergiftet.
Wenn du wirklich schon alle Möglichkeiten deinerseits ausgeschöpft hast, die Situation zu verändern, Angebote zu machen etc., dann liegt doch die Antwort auf der Hand.
Viel Erfolg!
 
  • #3
NIcht nörgeln, sondern in Ruhe Vereinbarungen treffen wer was wann macht. Und dich an den Fixkosten beteiligen, natürlich auch.
 
  • #4
Vermutlich am ehesten mit einem freundlichen Gespräch statt Gezeter. Zumindest dafür, dass er dir das Kind mal abnimmt, hast du ja gute Argumente. Das stärkt ja auch seine Beziehung zu dem Kind, wenn er mal was alleine mit ihm unternimmt und beide gemeinsam etwas erleben. Und Sachen, die er liegen lässt, könntest du einfach ebenfalls liegen lassen, statt ihm ständig hinterher zu räumen. Denn so lange er weiß, dass seine "Haushälterin" alles wegräumt, hat er keinen Grund, selbst tätig zu werden. Was die normale Hausarbeit angeht, kann ich hingegen verstehen, dass er sich darum nicht kümmert, da er im anstrengenden Schichtsystem arbeitet und alle Fixkosten zahlt, während du von Zuhause aus Teilzeit arbeitest und dich an den Fixkosten nicht beteiligst. Ich denke, es ist in Ordnung, wenn der die Hausarbeit macht, der mehr Zeit dafür hat. Dein Partner finanziert dafür weitestgehend euer Leben.
 
E

Elissa

  • #5
Ich weiß ja nicht, wie es bei dir finanziell aussieht (Rente + Teilzeitarbeit). Wenn du und dein Kind damit alleine leben könnt, würde ich mir eine eigene Wohnung nehmen. Dann ist jeder für seinen eigenen Dreck verantwortlich. Egal wieviel er arbeiten muss, wenn er alleine lebt, muss er sich ja auch um seinen Haushalt kümmern oder eine Putzhilfe einstellen oder eben total vermüllen. Eine Partnerschaft, in der ich die Putze für alle mache, gehe ich nicht mehr ein. Dafür habe ich nicht studiert und dafür ist mir meine Zeit zu schade.
 
  • #6
Ich verstehe nicht wirklich, was es bei dieser Konstellation zu meckern gibt!? Bei uns ist es ähnlich. Ich arbeite Vormittags, kümmere mich ab Mittags um Haushalt und Kinder und koche, nachdem die Kids im Bett sind, täglich für meinen Mann, der dann nach seinem 12 Stunden Tag nach Hause kommt. Ich würde nicht erwarten, dass er sich nach seinem langen Arbeitstag noch in irgendeiner Form am Haushalt beteiligt - wenn er zu Hause ist, haben wir beide (zeitgleich) Feierabend, das finde ich fair. Den Haushalt und den Einkauf organisiere ich übrigens so, dass wir am Wochenende beide ausspannen können und Zeit für Familienaktivitäten haben. Ich finde das normal und würde mich über diese Aufteilung niemals beschweren - auch wenn mein Mann ebenfalls sehr unordentlich ist.
 
  • #7
Danke für die Antworten. An den Fixkosten beteiligen kann ich mich zwar, allerdings ist dann mein Geld alle. Ich zahle davon die Kinderbetreuung, Klamotten für alle, Spielzeug usw, Geburtstage und mein kleines, altes Auto. Er verdient das Dreifache und ich war davon ausgegangen, dass wir eine Familie sind und somit alle Ausgaben wie aus einem Topf gesehen.
Das zum Finanziellen. Er sagt, Ende des Monats bleibt für ihn selber nichts mehr übrig und ich soll deshalb anteilig die Fixkosten mittragen. Einerseits verstehe ich den Frust, aber meine Situation wird sich leider nicht mehr ändern.
Nein Gespräche haben nichts gebracht, nur richtiger Streit und Stress, bis schon Worte von Trennung fielen und nun rotiert es in meinem Gehirn, ob ich es in der Unordnung hier aushalten könnte, kleine Tochter bekommt Besuch von Freundinnen, ich mache alles für sie, damit es einigermaßen ordentlich ist und schäme mich so!
Ein kleines bisschen Unterstützung würde schon reichen. Ich zweifle ja auch an seiner Liebe dadurch, und habe andererseits Wut im Bauch
 
  • #8
Ich verstehe nicht wirklich, was es bei dieser Konstellation zu meckern gibt!?
Sehe ich auch so. Zumal sich die FS ja nicht an den Fixkosten für die Wohnung beteiligt.
Wenn du also nicht gerade mit einem Waschbrett die Wäsche schrubbst und das Besteck polieren musst, wo ist das Problem?
Geschirrspüler dauert 2 Minuten, Müll eine Minute. Das wär mir den Streit garnicht wert.

Ich würde ihm lediglich klar machen, dass er seinen Kram da hin zu räumen hat wo er hingehört und ihm das was er überall liegen lässt nicht mehr hinterherräumen.. (zb. Wäsche nicht waschen die nicht im Wäschekorb liegt)
Aber sonst finde ich die Aufteilung nicht unfair.

Ansonsten denke ich nicht, dass man einen Mann in dem Alter noch umerziehen kann. Du wusstest es doch, warum ziehst du dann mit einem zusammen und bekommst ein Kind, obwohl er nur Chaos verbreitet?
Falls das Kind nicht seins sein sollte, kann ich es auch verstehen dass er es dir nicht regelmäßig abnimmt. Würde ich auch nicht, wenn mein Mann den Großteil des Tages zuhause ist, während ich Vollzeit + Überstunden arbeite.
 
  • #9
Wenn er Spätschicht hat, koche ich sein Mittag, ich kümmere mich in der Frühwoche auch um schönes Abendbrot.
Um die Tochter kümmere ich mich auch, fahre sie zum Kiga, mache die Elterntreffen mit, mache alle Arztbesuche klar (logisch!), und in der Spätwoche hat er noch so seine "Bedürfnisse"...sodass ich meine Arbeit auf den späten Abend verschiebe, am Computer machbar.. wenn die Kleine schläft.
Leider sieht er bei alledem nicht, wie ich rudere, bzw dass ich Unterstützung in geringer Form brauchen kann zB Papier oder Gläser wegbringen oder ein paar kleine Handgriffe tun.
Als wir zusammen kamen, war er noch nicht ganz so chaotisch, im Laufe der Zeit hat sich das gesteigert bzw vieles eingeschlichen.
Das Argument mit dem vielen Arbeiten kenne ich und es tut mir ja auch leid, dass er nun so unzufrieden ist, aber ich finde, zusammen das Leben gestalten und organisieren ist eine Frage der Einstellung und Wertschätzung zueinander. So jetzt ist gerade wieder diese Situation, dass meine Tochter mit mir in ihrem Zimmer spielen möchte und er ist vorhin aufgestanden, hat Mittag gegessen, jetzt spielt er Handy und der Haushalt ist einigermaßen fertig, bin seit 7 auf.
Warum reagiert er auf seine Tochter nicht... Warum bleibt er auf dem Sofa liegen. Muss erstmal aufhören. Danke für die Antworten. Bin für jede Sichtweise dankbar.
 
  • #10
Ich entnehme dem Post die Tatsache, daß der Freund im Schichtdienst(!) "stark beruflich eingespannt" den kompletten Lebensunterhalt erarbeitet, zu dem FS nichts beitragen kann. Und das ist bestimmt auch kein "Zuckerschlecken", welches keine Erholungspausen benötigt.

Soooo ungerecht finde ich die Aufgabenverteilung unter diesem Aspekt nicht.

FS, bemühe Dich doch um einen besser bezahlten Teilzeitjob, dann könnten auch die Lasten Hausarbeit / Lebensunterhalt besser verteilt werden!
 
  • #11
Ich habe volle unbefristete Erwerbsminderungsrente und kann nur einen gewissen Betrag hinzuverdienen, den ich auch verdiene. Mehr wird es nicht an Geld.
Ich steuere zum Lebensunterhalt bei!
 
  • #12
Ok, dein Mann arbeitet viel und am Ende des Monats bleibt nichts übrig.
Du hast eine Rente, arbeitest etwa halb und am Ende bleibt nichts übrig.
Er beteiligt sich nicht an den Fixkosten Kindergarten und Kleidung, du dich nicht an den Fixkosten Wohnen und Essen.
Ich finde, ihr habt euch diesbezüglich nichts vorzuwerfen.
Das Problem ist wohl eher, dass ihr zu wenig verdient.
Vielleicht könntest du ja noch eine Ausbildung machen, um besser dazustehen, oder geht das wegen der Rente nicht ?
Sag nicht, dass das wegen des Kinds nicht geht.
Es geht, ich habe es gemacht.

Dann bist du unabhängig von ihm und kannst ausziehen.

Dass du nach heutiger Aufteilung die normalen Haushaltsarbeiten erledigst, finde ich ok.
Dafür braucht man ja keine vier Stunden täglich. Man muss nicht täglich ein Menu kochen und man muss sein Kind nicht jeden Nachmittag herumchauffieren.

Das Übliche schaffst du also, aber du bist nicht seine Sklavin.
Räume seinen Dreck nicht mehr weg, wasche nicht seine Wäsche.
Du könntest alles vom Tisch, Sofa usw. auf den Boden fegen und dann mit einem sauberen Schneeschieber seinen Krempel in eine Ecke des Zimmers schieben ( Methode meiner Mutter als wir Jugendliche waren ), da häuft sich dann alles an und er kann sein Handy zwischen seinen Drecksklamotten suchen.

Wenn das alles nichts bringt und du es nicht aushalten kannst, mußt du wohl ausziehen.
Er kann euch dann ja besuchen und wahrscheinlich hat er dann sogar mehr Kontakt zur Tochter als jetzt.

w 48
 
  • #13
Ok, dein Mann arbeitet viel und am Ende des Monats bleibt nichts übrig.
Du hast eine Rente, arbeitest etwa halb und am Ende bleibt nichts übrig.
Er beteiligt sich nicht an den Fixkosten Kindergarten und Kleidung, du dich nicht an den Fixkosten Wohnen und Essen.
Ich finde, ihr habt euch diesbezüglich nichts vorzuwerfen.
Das Problem ist wohl eher, dass ihr zu wenig verdient.
Vielleicht könntest du ja noch eine Ausbildung machen, um besser dazustehen, oder geht das wegen der Rente nicht ?
Sag nicht, dass das wegen des Kinds nicht geht.
Es geht, ich habe es gemacht.

Dann bist du unabhängig von ihm und kannst ausziehen.

Dass du nach heutiger Aufteilung die normalen Haushaltsarbeiten erledigst, finde ich ok.
Dafür braucht man ja keine vier Stunden täglich. Man muss nicht täglich ein Menu kochen und man muss sein Kind nicht jeden Nachmittag herumchauffieren.

Das Übliche schaffst du also, aber du bist nicht seine Sklavin.
Räume seinen Dreck nicht mehr weg, wasche nicht seine Wäsche.
Du könntest alles vom Tisch, Sofa usw. auf den Boden fegen und dann mit einem sauberen Schneeschieber seinen Krempel in eine Ecke des Zimmers schieben ( Methode meiner Mutter als wir Jugendliche waren ), da häuft sich dann alles an und er kann sein Handy zwischen seinen Drecksklamotten suchen.

Wenn das alles nichts bringt und du es nicht aushalten kannst, mußt du wohl ausziehen.
Er kann euch dann ja besuchen und wahrscheinlich hat er dann sogar mehr Kontakt zur Tochter als jetzt.

w 48
Stimmt, das Problem ist tatsächlich oft der Streit ums Geld. Wir haben zusammen genug, aber jeder für sich nicht. Ein gemeinsames Konto möchte er nicht und so rechnet jeder für sich. Ich würde ihm mein ganzes Geld überlassen, nur wäre es schön, wenn ich wenigstens, was das Spielzeug und Klamotten unseres Kindes betrifft, Mitspracherecht hätte. Denn ich bekomme ja ihr Kindergeld.
Mit dieser vorgeschlagenen Dreckecke, dass würde ich niemals übers Herz bringen. Ich habe eher das Gefühl, er macht nichts in und an der Wohnung, weil ich ihm egal bin.
 
  • #14
Selbst mir mal das Kind (5) nachmittag oder am WE abnehmen fällt aus.
Der Mann arbeitet wesentlich mehr als Du, hat auch noch die Fahrten zur Arbeitsstätte, und behält nichts von seinem Einkommen für sich selbst, da kann man ja nun wirklich nicht behaupten, daß er sich auf Deine Kosten einen Lenz macht.

Ich kenne Frauen, die in der Arbeit des Mannes so eine Art Hobby sehen, das er gefälligst zurückzustellen hat, wenn es gilt, die Frau zu Einkaufstouren zu begleiten oder das Kind irgendwo hin zu bringen. Die deshalb beim Abwägen der privaten Lastenverteilung das Thema Berufstätigkeit – hier halbtags zuhause, dort Vollzeit am Arbeitsplatz – auch vollkommen ausklammern: „du mußt dir halt auch mal frei nehmen für <dieses und jenes>.” Von mir wurde mal ernsthaft gefordert, daß ich unter Verlust sämtlicher Stammkunden mit „ihr” an den Ort umziehe, wo sie eine befristete Halbtagsstelle angenommen hatte, denn Fernbeziehungen lägen ihr nicht so.

Natürlich ist es aber nicht in Ordnung, über die Nichtbeteiligung am Haushalt hinaus auch noch zusätzlichen Dreck zu hinterlassen. Eine Erklärung dafür wäre, daß der Mann Eure Beziehung längst aufgegeben hat und nur noch bleibt, weil er mit nur noch seinem eigenen Einkommen (und der vielen Arbeit) schlechter dastünde.
 
  • #15
Ich habe eher das Gefühl, er macht nichts in und an der Wohnung, weil ich ihm egal bin.
In eurer Beziehung stimmt etwas ganz gewaltig nicht. Mit der Aufteilung der Hausarbeit hat das nichts zu tun.

Nach deinem ersten Post dachte ich, ihr hättet vielleicht nur ein unterschiedliches Level für die Wohlfühl(un)ordnung. Aber wenn du glaubst, er macht Unordnung um dich zu ärgern, dann solltet ihr mal an eurer Beziehung arbeiten und nicht an der Wohnung.
 
  • #16
Liebe Hummel, besonders partnerschaftlich finde ich euer Verhältnis nicht. Du arbeitest nach deinen Möglichkeiten, er nach seinen und trägst deinen Teil zum Lebensunterhalt bei.
Was meinst du denn mit seinen Bedürfnissen in der Spätschichtwoche, für die du deine Arbeit verschiebst? Sex oder was? Hier geht's meiner Meinung nach nicht nur um die Geldfrage, sondern euer ganzes Verhältnis wirkt unausgewogen.
Er scheint dich null zu respektieren und scheint der Meinung zu sein, weil er den Hauptteil der Kohle ranschafft und eine anstrengende Arbeit hat, braucht er Zuhause keinen Finger rühren.
Ich bin schon auch der Meinung, dass Haushalt und Kind hauptsächlich dein Job sind, dass heisst aber nicht, dass Zuhause ein Hotel ist und er alles stehen und liegen lässt. Ich würde den Vorschlag mit der Dreckecke umsetzen und ihm nicht mehr hinterherräumen. Du bist nicht sein Dienstmädchen.
Meckern hat keinen Sinn, das ist ein Mann, der nur Handlungen versteht. Du musst lernen, dir Respekt zu verschaffen.
Das mit dem Kind ist auch nicht ok, er sollte sich auch um seine Tochter kümmern und nicht nur am Handy spielen.
Gibt es überhaupt gemeinsame Aktivitäten zu dritt oder mit Euch als Paar?
Könntest du notfalls, auch alleine mit deiner Tochter leben?
Dann fühlst du dich nicht so abhängig.
 
  • #17
FS, bemühe Dich doch um einen besser bezahlten Teilzeitjob, dann könnten auch die Lasten Hausarbeit / Lebensunterhalt besser verteilt werden!
Hast Du es nicht verstanden? Die FS ist krank und bezieht VOLLE Erwerbsminderungsrente aus gesundheitlichen Gründen. Volle EU-Rente bedeutet, sie hat ein Leistungsvermögen von unter 2 Stunden täglich. Wer da als Partner so rücksichtslos und egoistisch ist und sich weder um Frau und Kind kümmert, hat kein Gewissen. Sie darf zur Rente maximal 450 € dazu verdienen. Das tut sie bereits. Dann bleibt an einer kranken Frau, die trotzdem Teilzeit arbeitet, der gesamte Haushalt und das Kind hängen. Ich fasse es nicht.
 
  • #18
Hast Du es nicht verstanden? Die FS ist krank und bezieht VOLLE Erwerbsminderungsrente aus gesundheitlichen Gründen. Volle EU-Rente bedeutet, sie hat ein Leistungsvermögen von unter 2 Stunden täglich. Wer da als Partner so rücksichtslos und egoistisch ist und sich weder um Frau und Kind kümmert, hat kein Gewissen. Sie darf zur Rente maximal 450 € dazu verdienen. Das tut sie bereits. Dann bleibt an einer kranken Frau, die trotzdem Teilzeit arbeitet, der gesamte Haushalt und das Kind hängen. Ich fasse es nicht.
Danke für diesen Beitrag.
Irgendwie finde ich es befremdlich, dass die Vorposter hier so auf der FS herumhacken.
Sie macht und tut und kriegt dafür noch einen reingewürgt, weil sie nicht so funktioniert wie eine gesunde Frau.
 
  • #19
Sie darf zur Rente maximal 450 € dazu verdienen. Das tut sie bereits.
Stimmt das, liebe FS ?
Ich hab's mal eben ausgerechnet: du hast einen Stundenlohn von 4,50 € ??? Dann wäre der allererste Schritt und zwar morgen ( bzw. am Montag ), dir einen anderen Job zu suchen.

Ich bin übrigens gedanklich bereits bei deinem Leben danach, also allein mit Kind, du auch ?
Du willst nichts Wirksames versuchen ? Und findest euer Zusammenleben unerträglich ? Nun, dann läuft es darauf hinaus.

w 48
 
  • #21
Ich möchte mich für mein Post entschuldigen!

Mir fehlen (leider) die hellseherischen Fähigkeiten (mit entsprechender Glaskugel) um 14:06 Uhr darauf einzugehen, was um 14:33 Uhr bekannt gegeben werden wird. Peinlich!
Hallo, ich drehe mich momentan im Kreis. Mein Partner ist beruflich sehr eingespannt, Schichtdienst, und arbeitet, schläft, spielt Handy, fährt arbeiten. Ich arbeite von Zuhause aus Teilzeit 5 Std und habe eine Rente.
Das die FS eine Rente bezieht, schreibt sie bereits im Eingangspost. Eine junge Frau mit einem 5 jährigen Kind bezieht nicht umsonst Rente. Natürlich aus gesundheitlichen Gründen. Da braucht man keine Glaskugel. Zum "Ich fasse es nicht": damit meine ich den Mann der FS, nicht Dich. Kaum zu glauben, oder??
 
  • #22
Stimmt das, liebe FS ?
... Dann wäre der allererste Schritt und zwar morgen ( bzw. am Montag ), dir einen anderen Job zu suchen.
Soll das ein Witz sein?
Die FS erhält eine volle Erwerbsunfähigkeitsrente, weil sie nicht mehr in der Lage ist einen Job/Beruf/Tätigkeit auszuüben! Ihre Leistungsfähigkeit reicht für eine normale Erwerbstätigkeit nicht aus!

Ihr Hinzuverdienst wird ihr schon große Mühe bereiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #23
Was mich auch etwas stutzig macht : er arbeitet voll, zahlt die Fixkosten, und am Ende bleibt nichts übrig?
Siehst du seinen Kontoauszug oder bist du da auf seine mündliche Aussage angewiesen?
Tut mir leid, aber ich habe kein gutes Bild von deinem Partner.
Er arbeitet sicher hart, kümmert sich Zuhause aber um gar nichts, nicht mal um seinen eigenen Dreck. Müll rausbringen und Kochen würde ich jetzt nicht unbedingt erwarten, aber seine eigenen Sachen sollte er schon machen. Und für die gemeinsame Tochter sollten doch jeden Tag ein paar min. Aufmerksamkeit drin sein, und am WE auch mehr.
Insofern würde ich ihm auch zutrauen, dass er sehr wohl für sich privat Geld ausgibt, dir davon aber nichts sagt.
 
  • #24
Hat von den "streitbaren" Damen schon mal eine in Schicht gearbeitet?

Ich hatte das "Vergnügen" in den Semesterferien meiner Jugend und kann mich noch daran erinnern, daß jegliche Freizeit an mir motivationslos "vorbeigelaufen" ist und ich das Ende dieser belastenden Arbeit geradezu herbeigebetet habe. Wo bleibt die Würdigung des Teils, den der Mann hier beisteuert und das Verständnis ?

Einen Mann in entsprechenden "Vermögensverhältnissen" würden doch die meisten Frauen nicht einmal "mit dem Hintern" angucken. Auch er tut was er kann!

Ich stelle jetzt mal provokativ die Frage: Wie stände die Frau mit ihrem Einkommen da, ohne die finanzielle Unterstützung durch ihren Freund?

Wenn sie "besser" dasteht, würde ich ihr hier auch zur Trennung raten.
 
  • #25
Ich stelle jetzt mal provokativ die Frage: Wie stände die Frau mit ihrem Einkommen da, ohne die finanzielle Unterstützung durch ihren Freund?
Da sie ein gemeinsames Kind haben, müsste der Freund auch nach der Trennung Unterhalt bezahlen. Er unterstützt (falls er sie überhaupt unterstützt, schließlich wohnt er genauso in der Wohnung) sie zur Zeit nicht aus Großzügigkeit, sondern weil er dazu verpflichtet ist.
 
  • #26
Schichtarbeit sollte nicht dazu führen, dass der Mann Zuhause gar nichts mehr macht. Würde er allein leben, müsste er Zuhause auch seinen Haushalt machen. Das gibt kein Recht dazu, wie die FS schreibt, immer chaotischer zu werden und keinen Finger zu rühren.
Im übrigen scheint die FS durch die ihre gesundheitliche Einschränkung auch an der Grenze ihres Leistungsvermögen zu sein und ihr Pensum, was für eine gesunde Frau leicht zu bewältigen zu scheint, für sie mehr als genug zu sein.
Dass er sich gar nicht um seine Tochter kümmert, damit schadet er nicht nur der Frau, weil er sie nicht entlastet, sondern auch seiner Tochter, weil er gar keine Beziehung zu ihr aufbaut. Sie erlebt ihren Vater abwesend, weil auf Arbeit oder Zuhause, aber auch Zuhause nicht wirklich da, da rauchend, schlafend, essend, am Handy, die Mutter noch nicht mal mit kleinsten Handgriffen unterstützend und sich mit ihr, der Tochter, nicht beschäftigend, allenfalls mit der Mutter am Streiten.
Tatsächlich stellt sich die Frage, inwieweit die FS ohne ihn leben kann, finanziell, und ob sie ohne ihn dann nicht seelisch besser dran ist. Ich kenne übrigens einen Mann, der Schichtarbeit macht und seine Kinder über alles liebt und sich auch mit ihnen beschäftigt.
 
  • #27
Soll das ein Witz sein?
Die FS erhält eine volle Erwerbsunfähigkeitsrente, weil sie nicht mehr in der Lage ist einen Job/Beruf/Tätigkeit auszuüben! Ihre Leistungsfähigkeit reicht für eine normale Erwerbstätigkeit nicht aus!

Ihr Hinzuverdienst wird ihr schon große Mühe bereiten.
Sorry, du hast mich leider falsch verstanden.
Ich meinte nicht, dass die FS mehr arbeiten soll, sondern, sie soll sich weniger ausbeuten lassen.
Mein Freund gibt seiner Putzfrau 25 € / Stunde ( ok, davon bezahlt sie auch noch Steuern, aber das müßte die FS ja nicht, wenn sie nicht über 450 € / Monat käme, richtig ? )
D.h., sie müßte nur eine Stunde am Tag arbeiten anstatt 5 wie jetzt.

Und meine Tochter hat einen Studentenjob, in dem sie 11 € bekommt, was immerhin das 2,5-fache ist von dem, was die FS bekommt.
Sowas findet sie ganz sicher.

w 48
 
  • #28
Liebe FS,
wie die meisten Poster hier hat Dein Partner nicht den Hauch eines Verständnisses für Deine gesundheitliche Situation und für Deine Bemühungen unter erschwerten Bedingungen das Dir maximal Mögliche wirtschaftlich zum Familieneinkommen beizutragen sowie für ein harmonisches Familienleben zu sorgen.

Er ist zu ignorant, Deine Situation zu verstehen und auch, dass Du garkeine anderen Möglichkeiten hast. Er hat Frust und Wut über seine Lebenssituation, Null Interesse an Deinem Wohlergehen und an dem Befinden seines Kindes. Vermutlich verdient er durch die Schichtzulagen garnicht schlecht, ist aber der Ansicht, dass bei Euch alles ungerecht läuft, dass Du zu wenig leistest.

Wie viele Männer, die nicht heiraten, will er 50:50 machen, aber den Lebenskomfort einer Familie genießen, d.h. er saut rum, Du sollst als seine Dienstmagd hinter ihm herraeumen und Du richtest Dich ja auch in allen Dingen nach seinen Wünschen, wann er essen will, wann er seine Ruhe braucht etc.Vermutlich wollte er auch garkein Kind, sondern das war Dein Wunsch und wie so oft, hast Du es "ungeplant" geschehen lassen. Demzufolge kümmert er sich jetzt auch um nichts, weder um Dich noch um euer Kind, noch um den gemeinsamen Haushalt. Ich kann Frauen nicht verstehen, die unter solchen Bedingungen mit solchen Männern versuchen eine Familie zu gründen. Das wird nie was Gutes, wie Du es jetzt ja auch täglich erlebst.

Ganz ehrlich: der Mann wird sich nicht ändern, Dir niemals einen Hauch von Respekt und eurer Tochter auch keine Zuwendung entgegenbringen. Tu' Euch beiden einen großen Gefallen zu mehr Lebensqualität und trenn' Dich von ihm. Dann muss er für seine Tochter einen seinem Einkommen angemessenen Unterhalt zahlen und wenn Dein Einkommen, sowie die Rente zu gering sind um davon leben zu können, hast Du Anspruch auf Wohngeld o.ä. Das ist dann zwar kein Wohlstand für euch, aber für Deine Gesundheit besser. Deine Wohnung sieht so aus, wie Du es willst, niemand demütig Dich und macht Dir mehr Arbeit als es sein muss, bei ungeplanten Besuchen musst Du nicht vor Scham in den Boden sinken, Du kannst selber entscheiden, wofür Du Dein Geld ausgibst und musst seine Faulheit und Dreistigkeit nicht mehr ertragen.

Es wird Dir besser gehen ohne ihn und finanziell wird es nicht schlechter sein.
 
  • #29
Sorry, du hast mich leider falsch verstanden.
Ich meinte nicht, dass die FS mehr arbeiten soll, sondern, sie soll sich weniger ausbeuten lassen......

D.h., sie müßte nur eine Stunde am Tag arbeiten anstatt 5 wie jetzt......
Sowas findet sie ganz sicher
Das ist doch komplett realitätsfern. Nein, sowas findet sie ganz sicher nicht. Das setzt Leistungsfähigkeit voraus und ggfs. auch eine gute Ausbildung. Warum bezieht die FS denn volle EU-Rente? Ganz sicher nicht, weil sie leistungsfähig ist.

Hier im Forum sind eine Menge kompetenzbefreite und besserwissende Schwaetzer unterwegs, die nicht den Hauch einer Ahnung haben, in welchen gesundheitlichen Zustand sich jemand befinden muss, um bereits in jungen Jahren eine volle Erwerbsminderungsrente zu erhalten.
Wenn das der Fall ist, dann ist derjenige ganz sicher nicht in der Lage, eine nebenberufliche Tätigkeit auszuüben und einen marktgerechten Lohn zu realisieren.
Vermutlich bekommt die FS einen ganz normalen Stundenlohn, nur schafft sie aus gesundheitlichen Gründen die Menge nicht, wie ein normaler Berufstätiger sondern benötigt die doppelte oder auch dreifache Zeit, was defacto ihren Stundenlohn auf ein ausbeuterisches Niveau absenkt. Wenn sie nicht Zuhause arbeiten würde und diese Tatsache kaschieren könnte, wäressie den Job schon längst los.
Umso höher ist ihr anzurechnen, wie sehr sie sich noch bemüht, dem Kind ein normales Familienlben zu bieten und umso verachtenswerter ist das destruktive Verhalten des Partners, der in keiner Weise einen Anteil am Familienleben mittraegt, sondern sich bemüht es ihr so schwer wie möglich zu machen. Dabei kann ich sehr gut bewerten, was für eine Belastung Schichtarbeit bedeutet.
 
  • #30
Ohje! Ich bin zwar nicht verheiratet und habe auch kein Kind, aber das liest sich - passend zur Halloween Zeit - richtig gruselig ...

Was ist das für ein Mann? Legt sich ab und spielt Handy? Mit tust du leid, aber noch viel mehr tut mir eure Tochter leid, die das ganze Dilemma mit 5 Jahren mitbekommt.

Es ist doch egal ob er 24 Stunden arbeitet, schwer oder leicht, ganz egal. Fakt ist: er hat eine Familie und da kann man sich nicht abrollen und Handy spielen ... vorbei die Zeit ...da fragt man ob die Frau Unterstützung wünscht und das Kind fragt man was es mit Papa noch spielen möchte. So siehts aus!

Klar gibt es auch die Power Haushaltsmaschine die so ein Leben als normal ansieht "nur" weil Mann mehr arbeitet und Frau den lockeren mit Kleinkind zu Hause schiebt ... aber einfach stelle ich mir das nicht vor, wenn Frau/Mutter ein Kind anständig beschäftigt und fördert.

nimm deinem Mann oder Freund oder was er ist das Handy weg und mach ihm ne Ansage. Viel Erfolg