• #1

Partner will nach 2 Monaten zusammenziehen

Ich bin seit 2 Monaten mit einem Mann (43) zusammen, der ein Kind hat und ich 2. Wir sehen uns an den WE abwechselnd mal mit und mal ohne Kinder und das läuft ganz gut für meinen Geschmack.
Man könnte es jetzt ja eigentlich einfach mal so laufen lassen und genießen, sich annähern, den Anderen besser kennen lernen, Gemeinsamkeiten und Unterscheide feststellen, sehen, was man gerne zusammen macht usw.
Er allerdings pocht immer wieder darauf, dass er eine FESTE und STABILE Beziehung will mit einer Frau, mit der er gemeinsam alt werden kann, meinte, dass er vielleicht sogar noch ein Kind wolle (nicht unbedingt) und dass Zusammenziehen ein großes Thema für ihn ist.Ich sollte dann irgendwann zu ihm ziehen - inkl. Kinder.
Mich setzt das unter Druck!
Wenn ich ihm sage, dass mir das zu schnell geht und wir doch erst mal sehen müssen, ob es im Alltag wirklich passt und wir ja auch erst mal unsere Kinder näher kennen lernen und vielleicht auch lieben lernen müssen, dann ist ja unwichtig und kommt dann schon.
Jetzt habe ich ihm gesagt, dass ich nicht weiß, ob wir wirklich so viele Gemeinsamkeiten haben, weil ich gar nicht sehe, dass er sich an mich annähern will.

Ich habe das Gefühl, dass er am liebsten jeden Tag von mir umsorgt werden würde, er selber tut aber diesbezüglich wenig.
Neulich meinte ich, dass er ja schon ein bisschen kochen müsste, wenn wir zusammenziehen sollten - fand er nicht.
Wenn ich sage, dass ich Sport mag und er doch auch ein bisschen Sport machen könnte, sagt er, ich würde alles ändern wollen.
Irgendwie will er nichts in seinem Leben ändern, außer, dass ich alles angenehmer machen soll.
Hinzu kommt, dass seine Exfrau sehr präsent in seinem Leben ist - sie besprechen ihre neuen Beziehungen und haben täglich Kontakt wegen des Kindes.
Wenn ich sage, dass mich das stört und man nicht täglich wegen eines Kindes telefonieren muss, kommt: "das bleibt aber so!"
Für meine Kinder interessiert er sich gar nicht, sein Kind ist immer irgendwann zentrales Thema bei jedem unserer Kontakte.
Ich habe jetzt versucht, das alles anzusprechen - jetzt wirft er mir vor, dass das zu wenig "rosa Brille" für den Anfang sei und er anscheinend nur mein "Zeitvertreib" sei und er das nicht will.
Fühle mich auch da unter Druck gesetzt nach dem Motto :
"Nimm mich, wie ich bin, ich ändere nichts, aber zieh mit mir zusammen und hab eine stabile feste Beziehung mit mir!"
Ich bin 42 Jahre alt und habe ein ganz gutes Leben, eine schlimme Ehe hinter mir, in der ich sehr auf der Strecke geblieben bin.
Da lass ich mich nicht so unter Druck setzen, finde es aber schade, wenn wir uns nicht die Zeit geben können, dass sich etwas entwickelt und wir uns aneinander annähern können. Ich bin wirklich gerne mit ihm zusammen und mag ihn sehr. Aber reicht das?
Hat jemand Tipps und Anregungen für mich? Ihr seid doch alle so erfahren :)
 
  • #2
Liebe Tini,

dass er dich nach 2 Monaten so unter Druck setzt, geht gar nicht.
Keiner sollte sich für den anderen ändern müssen, aber so so , wie er ist, passt es nicht zusammen für dich.
Er möchte sich ins gemachte Nest setzten, seinen Stiefel weiterführen.
Dass er sich null für deine Kinder interessiert, ständig mit der Ex telefoniert und sich dazu noch über Eure Beziehung austauscht, geht gar nicht.
Es scheint mir auch nicht um dich zu gehen, sondern du bist Mittel zum Zweck, hart formuliert.
Nach allem, was ich hier aus dem Forum über dich weiß, hätte ich dir gerne was Erfreulicheres geschrieben, aber ich glaube, du wirst hier nur ausgenutzt.
Dass er dir auch noch vorwirft, dass du nicht die rosarote Brille aufsetzt, sagt doch schon alles.
Du bist eben nicht so leicht manipulierbar und schaust hin, ob es passt oder nicht.
Und für mein Gefühl passt es nicht.
 
  • #3
Erfahren kann ich von mir nicht wirklich behaupten, aber das, was Du gerade hast, kommt mir in Ansätzen bekannt vor: Die Rolle, die der Mann seiner Partnerin in seinem eigenen Leben zuweisen will. Er ist der Mittelpunkt und die Frau die liebevolle Ergänzung mit ihren Partnerinnenpflichten, die er festlegt.

Das IST Druck, den er ausübt. Nach 2 Monaten zusammenziehen, hat doch was anderes im Hinterkopf als verliebt sein.
Der Mann interessiert sich nicht dafür, wie Du es siehst und ist auch nicht in der Lage, mal drüber nachzudenken, ob Du recht hast. Er hat sein Programm, wo Du mitmachen musst. Ich finde Deine Ansicht vernünftig und seinen Wunsch berechnend.
Ich habe das Gefühl, dass er am liebsten jeden Tag von mir umsorgt werden würde, er selber tut aber diesbezüglich wenig.
Und so wie Du ihn beschreibst, ist das nicht nur ein Gefühl, es ist ein Fakt. Dass sich das so früh schon offenbart, ist gut, denn jetzt weißt Du, wie es laufen wird: Entweder Du gehst oder Du hast eine Beziehung, in der Du darum kämpfen musst, nicht die umsorgende Haushälterin zu sein. War seine Exbeziehung so, dass die Frau die Haushälterin war? Du kennst doch die Beiträge hier, die davon sprechen, dass die neue Frau wie die Ex-Hausfrau sein soll, aber ihr eigenes Geld mitbringen muss.
Irgendwie will er nichts in seinem Leben ändern, außer, dass ich alles angenehmer machen soll.
Das merk Dir, falls Du die Beziehung fortführen willst. Alles, was am Anfang stört, wächst sich aus, wenn nicht bei beiden Kompromissbereitschaft da ist.
und er anscheinend nur mein "Zeitvertreib" sei und er das nicht will.
Du funktionierst nicht als Tool in seinem Leben. Gut, dass das jetzt passiert, oder? Ich meine, 2 Monate kennen und schon so klare Einsicht in das Denken des Mannes, das geht doch nicht besser, um eine Entscheidung zu treffen.
eine schlimme Ehe hinter mir, in der ich sehr auf der Strecke geblieben bin.
Du siehst schon, dass das hier genauso ist, oder? Hoffst Du, bei diesem Mann könntest Du das erreichen, was Du in Deiner schlimmen Ehe nicht hattest? Man kann andere nicht ändern, 2 Monate Bekanntschaft heißt, dass nicht genug Substanz da ist, dass man sich aus Liebe zum anderen mal damit beschäftigt, ob man wirklich ein Beziehungsdepp ist.
finde es aber schade, wenn wir uns nicht die Zeit geben können, dass sich etwas entwickelt und wir uns aneinander annähern können.
Ich seh das so, dass es gut ist, dass hier nicht die Zeit gegeben wird. Du siehst genau, in was Du reinschlitterst, wenn ihr euch noch mehr annähert. Und dann hast Du mehr gefühlsmäßige Bindung und kannst noch schlechter gehen und hoffst und hoffst, dass er sich endlich ändert.

Für mich klingt der Mann wie ein Alptraum.
 
  • #4
Hallo Tini,
Innerhalb so kurzer Zeit käme mir sein Wunsch nach soviel Verbindlichkeit arg ungelegen. Du hast Dir im letzten Abschnitt selbst die Antwort gegeben und erkannt, dass er sich auf Deine Kosten gemütlich machen möchte und Dir jetzt schon eine Ansage gemacht hat, wie es weitergehen soll.
In diesem Alter in einer neuen Beziehung nochmal ein Kind zu wollen, halte ich für Blödsinn und ich glaube Du müsstest wieder viel zurückstecken.
w 48
 
  • #5
Wenn ich das lese, da läuten bei mir alle Alarmglocken. Für mich käme ein Zusammenziehen, so wie es gerade jetzt läuft, überhaupt nicht in Frage, er sucht vielleicht nur eine Haushälterin ...
 
  • #6
Ja ich hatte auch mal so ein Exemplar kennengelernt. Er schwafelte ständig von Liebe, obwohl wir uns kaum kannten. Nach 6 Wochen erwähnte er erstmals subtil, wie unwohl er sich in seiner kleinen Wohnung fühlt und wie schön es doch in meinem Haus ist. Hinzu kam dann noch seine "Bescheidenheit".

Er verdiente viel mehr als ich, leistete sich nur eine kleine Wohnung, ein winziges Auto für den 1.90 m Hünen, Wasser muss man ja nicht kaufen, sondern aus der Leitung trinken. Reichte ja für ihn - nur wollte er dann immer, dass wir bei mir sind, mit meinem großen Auto fahren, bekochen sollte ich ihn auch immer (bei mir) an den Kosten beteiligte er sich nicht.

Ich habe das Gefühl, dass er am liebsten jeden Tag von mir umsorgt werden würde, er selber tut aber diesbezüglich wenig.

Genauso war es bei mir. Ich hatte das Gefühl dass er eigentlich nur jemanden sucht, der ihn versorgt. Für mich tat er nix, mein Gewinn sollte wohl seine Anwesenheit sein. Zudem war er total klettig und sinnlos eifersüchtig.

Für mich kein Gewinn, nur eine Belastung, also hab ich es beendet.

Das würde ich dir auch raten. Mit Liebe hat solches Verhalten nichts zu tun.

W, 43
 
  • #7
Hallo Tini,

was mich hier stutzig macht, ist wie wenig er auf dich eingeht. Deine Kinder, deine Bedürfnisse und Wünsche, er respektiert nicht mal dein Tempo was das Kennenlernen angeht. Das finde ich geht gar nicht.

Ich lese allerdings nicht heraus, dass er jetzt sofort zusammenziehen will, oder hab ich was überlesen? ich lese nur, dass er seine Pläne geäußert hat, und das was er von einer Beziehung sich wünscht. Nun muss man halt gucken, ob das zu deinen Wünschen passt (es liest sich so, dass es halt nicht passt). Wenn du das Gefühl hast, er macht Druck, dann ist es auch ungesund für dich. Ich denke, da muss man auf sein Bauchgefühl hören, bevor du was tust, was du gar nicht wirklich willst, nur, weil ER das so verlangt.

Was gibt er dir in der Beziehung? Wie stellt er sich das vor - du machst alles angenehmer für ihn, und er? Liegt sich auf den Rücken und möchte gekrault werden? Sorry dieses Bild kam mir so als ich das las. Eine Beziehung besteht ja aus geben und nehmen, daher die Frage: was gibt er dir?
 
  • #8
Niemals nie würde ich nach 2 Monaten mit einem Mann zusammenziehen, der Kinder hat und ich ebenfalls welche habe. Ich bin selbst 41, 1 Kind und Single.

Sowas hat Zeit, bis man sich genügend kennt und abschätzen kann, ob es auch mit den Kindern klappt. Unter 2 Jahren würde ich da gar nix machen.

Außerdem kristallisiert sich ja schon jetzt für Dich heraus, dass es eigentlich ja doch nicht passt.

Ich finde, Du machst es ganz richtig. Weiterlaufen lassen.
Wenn das nicht geht - Konsequenzen ziehen.

LG
 
  • #9
Liebe Tini,

du sprichst hier unterschiedliche Dinge an, die beim Kennenlernen oder in einer späteren Beziehung wichtig sind.

Zusammenziehen - sag ihm doch, dass du sehr gern mit ihm zusammen bist und was dir besonders gut an oder mit ihm gefällt. Dass du dich freust, dass er verbindlich (und zuverlässig?) ist, mit dir alt werden will. Genau deshalb habt ihr noch Zeit. Schlage ihm vor, ein Jahr einfach eine schöne, verliebte Zeit zu verbringen, jede Jahreszeit einmal, den Anderen so kennenzulernen wie er ist und ohne Druck ganz langsam Kompromisse zu finden und dann zu sehen, wie es (mit dem Zusammenziehen) weitergeht.

Kochen und Sport - Du wirst ihn wohl so nehemen müssen, wie er ist. Du kannst ihm verdeutlichen, dass du nicht ständig kochen und allein die Patchworkfamilie in spe versorgen kannst (das gilt auch für anderen Haushaltskram), dass du Zeit für andere Dinge brauchst, da der Alltag eng gestrickt sein wird bei Berufstätigkeit, Kindern, Paarzeit, privater Erholungszeit bzw. Zeit für andere Interessen. Bitte ihn um Unterstützung. Ob er dann kocht, was zu Essen mitbringt und den Tisch deckt oder alle zum Essen einlädt, ist seine Entscheidung. Mach einfach die gute Hälfte bei der Versorgung der Kompanie und rechne nicht auf.

Kinder und Ex - Das muss sich einspielen, hab Geduld.

Ja und ansonsten sehe ich es in fast allen guten, langjährigen Beziehungen - Meist ist es die Frau, die mehr im Haushalt und für die Kinder macht, die umsorgt. Der Mann gleicht dies hoffentlich mit anderem wieder aus.

Hab ein bisschen Geduld und Vertrauen, übe Diplomatie, ohne dich zu verbiegen oder manipulieren zu lassen und genieße die gemeinsame Zeit. Nach zwei Monaten zusammenziehen -in eurer Situation mit Kindern- geht gar nicht. Sich darüber Gedanken zu machen schon. Aber höre auf dein Bauchgefühl, ob der Mann dir gut tut und es mit dir gut meint. Dann wird der Rest sich finden.
 
  • #10
Liebe Tini,
ich glaube, du siehst das ganz klar und realistisch - eigentlich genau so, wie ich dich hier im Forum immer erlebe.
Lass dich nicht überreden, nach so kurzer Zeit schon mit deinem Freund zusammen zu ziehen (hättet ihr keine Kinder, die mit Umzug oft problematisch umgehen, weil das einen Wechsel in den Kinder-Freundschaften nach sich zieht), wäre es noch anders. Aber so?

In allen Ehren: das Kompliment, das dieser Vorschlag auch beinhaltet; die verlockende Nähe zu einem Mann, den du »sehr magst«. Ich könnte auch noch hinnehmen, dass er häufig mit der Mutter seines Kindes telefoniert, aber NICHT, dass er mit ihr über eure Beziehung spricht, und schon gar nicht, dass er sich für deine Kinder wenig interessiert. Auch seine Bequemlichkeit würde mich erheblich stören und wenn er nicht sensibel genug ist, einzusehen, dass du abwarten möchtest, wie sich eure Liebe entwickelt, ja, dann würde ich wohl vorerst auf Abstand gehen.

Dann muss er auf dich zukommen, wenn ihm daran liegt, eine »feste Beziehung« (die nicht immer ein Zusammenziehen beinhalten muss) zu haben. Sag ihm in einem möglichst wenig emotionalen Moment, was du von (d)einem Mann erwartest und sag ihm, dass du Zeit brauchst, zu erleben, ob es zwischen euch dauerhaft gut laufen kann. Denn eine zweite Scheidung (oder Trennung) brauchst weder du, noch deine Kinder.
 
R

Rosalie123

Gast
  • #11
Oha,

ich habe bereits nachdem ich den ersten Absatz gelesen habe, gedacht, dass er dich vielleicht nur als Haushaltshilfe und Babysitter haben möchte.

Und dann kam das ...

Ich habe das Gefühl, dass er am liebsten jeden Tag von mir umsorgt werden würde, er selber tut aber diesbezüglich wenig.

Sei bitte vorsichtig, dass Du nicht wieder ausgenutzt wirst. Denke auch immer daran, wie viele Frauen hier nach jahrelangen Beziehungen schreiben, dass ihre Männer sich bedienen lassen, nichts im Haushalt machen, nichts gemeinsam unternehmen wollen, im Bett nicht gut sind und eigentlich gar nichts passt. Hätten diese Frauen nach zwei Monaten Beziehung mal so genau hingesehen wie Du! (Gilt umgekehrt natürlich genauso)

Du brächtest doch nach deiner schlimmen Ehe einen Mann, der DICH auf Händen trägt, der gerne etwas unternimmt, sportlich sowie lebensfroh ist und keinen Druck macht. Das alles trifft auf deinen jetzigen Freund doch nicht zu.
 
  • #12
Wenn mir eine Frau nach ein paar Wochen etwas vom zusammenziehen erzählen würde, dann würde ich mir ernsthafte Gedanken um ihre geistige Verfassung machen. Nach zwei Monaten ist man sich noch völlig fremd. Würde da so ein Vorschlag kommen, ich müsste laut loslachen, weil ich es für einen Scherz halten würde.

Ich denke, dass dieser Mann wohl eher eine Haushaltshilfe, als eine echte Partnerin sucht. Entsprechend würde ich reagieren, mir wäre meine Zeit für solchen Ärger und Stress zu wertvoll.
 
  • #13
...Der Anfang sagt immer schon viel aus!- ich glaube auch, dieser Herr sucht eher eine Versorgungspartnerschaft für seine
kommenden Jahrzehnte.Das Thema Zusammenziehn würde
ich jetzt nicht mehr ansprechen wollen, für mindestens sechs
Monate. So wie er drauf scheint, wäre es aus meiner Sicht am
ehesten was für LAT wenn überhaupt..oder eine lockere Affäre.
Schau hier bitte sehr genau, was DIR guttut und was du möchtest.
w 50 plus
 
  • #14
Liebe Tini,

Ich würde Dir ja gerne Glück wünschen, und dass sich für Dich alles so fügt, wie für Dich stimmig.

Dein Bauchgefühl sagt Dir eigentlich schon die Antwort?
Ich habe für mich spätestens nach der letzten Geschichte endgültig begriffen, dass wenn da nicht ein uneingeschränktes Ja! kommt, dann wird es absehbar ein sicheres Nein!

Ihr habt Gemeinsamkeiten, eine Grundharmonie, sonst hättest Du Dich nicht auf ihn eingelassen.
Aber - Du nimmst wahr, er plant eine verbindliche Zukunft mit Rahmendaten, ohne Dich wirklich zu beteiligen, Deine Vorstellungen.
Das Thema Kinderwunsch ist seinerseits deutlich, und für Dich?
Die Rollenverteilung manifestiert sich auch zunehmend, seine Vorstellung, Du passt Dich da momentan noch an, aber willst Du dies? Das klingt sehr traditionell, ist das Deine Vorstellung?
Wo liegt sein Engagement in die Beziehung, real, abgesehen davon, dass er zu einem für mich persönlich viel zu frühem Zeitpunkt Verbindlichkeit möchte?

Respektiert er Dich, hört er Dir zu, redet ihr überhaupt konstruktiv miteinander?
Lässt er Deine Meinung, Deine Bedürfnisse gelten oder ist die Kommunikation öfters mit diesen (ab)wertenden, vorwurfsvollen Unterton?

Nur als Reflektion - Du schreibst öfters, Du hast eine Schwäche für eher narzistisch orientierte Männer, bist Du evtl. wieder in diese Richtung unterwegs?
Ein vertrautes Muster - der Mann ist anziehend aufgrund der Stärke, dem Selbstbewusstsein, der Dominanz, die er ausstrahlt, aber real eine Partnerschaft, die nicht ähnlich verläuft, wie Deine Ehe, wird es mit diesem Typ Mann kaum geben.

Deswegen schreit Dein Bauchgefühl Alarm, das Potential für Parallelen ist Deinem Text zufolge da.

Hör auf Dich und Dein Gefühl und pass auf Dich auf.
 
  • #15
Liebe Tini
Jetzt verstehe ich auch deinen Beitrag aus dem Nachbarthread besser (den mit dem Heiraten/Nicht-Heiraten). Wenn du meine ehrliche Meinung willst, der Typ ist egozentrisch und du wirst keinen Spass haben, wenn du mit ihm zusammen ziehst.
Fühle mich auch da unter Druck gesetzt nach dem Motto :
"Nimm mich, wie ich bin, ich ändere nichts, aber zieh mit mir zusammen und hab eine stabile feste Beziehung mit mir!"
Ja, so lese ich das auch zwischen den Zeilen. So ein schmollender Trotzkopf, irgendwie. Die Frauenwelt muss sich ihm beweisen und soll ihm gefälligst bieten, was ihm zusteht. Verhandlungsbereit ist er nicht.
Ich bin 42 Jahre alt und habe ein ganz gutes Leben, eine schlimme Ehe hinter mir, in der ich sehr auf der Strecke geblieben bin.
Bitte, steh einfach weiterhin zu dir und lass dich zu nichts drängen. Ich kann verstehen, dass du dem Ganzen eine Chance geben willst und dass man jemanden, für den man Gefühle hat, nicht einfach wieder gehen lassen will. Aber du bist es dir und deinen Kindern schuldig, deine Zweifel ernst zu nehmen und dafür zu schauen, dass du auch gerecht behandelt wirst von einem Mann. Sonst läufst du in die nächste Konstellation, wo du unter die Räder kommst.
 
  • #16
Interessant, dass es bisher alle so sehen wie ich. Teilweise sogar noch klarer. @schwalbenweg schlägt vor, dem ganzen mehr Zeit und Verständnis entgegen zu bringen. Auch das sollte ich vielleicht tun.
Ich habe ihm ja meine Bedenken dargelegt, aber er versucht einfach nur, alles zu widerlegen nach dem Motto: Ich würde auch mal für dich kochen, finde es aber unangemessen, wenn du mich verändern willst, seine Entwicklung wäre abgeschlossen und er wolle mich ja auch nicht verändern.
Auch widerlegt er, dass er sich für mich und meine Kinder nicht interessiert, nur fühlt es sich für mich trotzdem genau so an.
Er sagt auch, dass er gar nicht mit mir zusammenziehen will und dass das Zeit hätte. Ich frage mich aber, wieso er dann so darüber redet inkl. Kinderwunsch.
Und wieso er nach 2 Monaten darauf pocht, dass es eine FESTE (!) Beziehung sein MUSS.
Ich habe ja keine anderen Männer in meinem Leben und verbringe viel Zeit mit ihm, aber was soll das festnageln!?
er sagt, wie kennen uns doch schon ein ganzes Jahr - das stimmt, aber wir sind erst seit 2 Monaten zusammen und haben davor nur lockere 3-4 Treffen gehabt und ab und an per WA gechattet.
Er sagt, man könne ja in manchen Dingen auch unterschiedlicher Auffassung sein, aber wenn mich der intensive Kontakt mit seiner Ex inkl. Beziehungsaustausch stört (er erzählt mir dann auch noch die Beziehungsdetails seiner Exfreundin und ihrem Neuen), dann wäre das ja "Nicht so schlimm".
Er meint, ich würde ihm ja nicht sagen, was ich so von einer Beziehung "erwarte".
ich habe aber keine konkreten Erwartungen, ich finde, so etwas entwickelt sich nach und nach. Oder eben nicht.
Ich will das Leben mit meinem Freund genießen, Spaß, Wochenendtrips, Ausflüge, Restaurantbesuche und ab und an evtl. auch mal Ausflüge mit den Kindern zusammen.
Er sagt, dass mich sein Kind nervt und er nichts über sein Kind sagen darf - stimmt aber nicht - er hebt es aber auf so ein Podest und die Zeit mit ihm ist ihm total heilig und er jammert sofort los, wenn die heilige Zeit in irgendeiner Form beschnitten wird, z.B. wenn sein Kind in seiner Betreuungszeit eine Aktivität geplant hat wie Sport oder eine Afführung.
Das ist dann weniger Zeit mit dem Kind und schon ist das doof.
Er redet 10x so viel über sein Kind wie ich über meine. Mir ist das zu viel "Kind".
ich will einen Mann, bei dem ich in erster Linie Frau sein kann und nicht über Kinder, Erziehung und Exfrauen geredet wird. Ich brauche Raum als Frau und will einen Mann und keinen "Papi".
 
  • #17
Lass bloß die Finger davon! Wie Du selbst schreibst:
1. Deine Befindlichkeiten interessieren ihn nicht. Er ignoriert, dass Du nicht mit ihm zusammenziehen willst.
2. Er interessiert sich nicht für Deine Kinder und stellt stattdessen sein Kind in den Vordergrund. Willst Du so einen Partner Deinen Kindern antun??

Meine Vermutung: Du sollst zu ihm ziehen, weil er dann wieder regelmäßig bekocht wird und regelmäßig Sex hat. Nicht mehr und nicht weniger. Der Kontakt zur Ex bleibt so innig, sein Kind bleibt der Mittelpunkt. Er will Dich benutzen, um sich sein Leben so angenehm wie möglich zu machen. Auf Kosten von Dir und Deinen Kindern.
 
  • #18
Oh je @Tini_HH du hast dir wohl ein Muttersöhnchen geangelt, i.d.S. dass er wohl tatsächlich, wie ein unreifer Ternager nicht alleine in einer Wohnung leben kann. Er braucht ein "Mütterchen" um sich, damit er sich selbst fühlt aber ansonsten darf das Söhnchen machen, was es will, sprich täglich mit der Exfrau wegen des Kindes telefonieren. Und bockig/rebellisch reagieren "das bleibt aber so."

Dazu noch er respektiert eure gemeinsame Privatssphäre nicht, indem er ihr von eurer Beziehung erzählt und sie von ihrer. Das geht gar nicht! Ich kann verstehen, dass Menschen sich etwas aus der Seele reden müssen oder erzählen wollen aber dafür sie nicht die Ex Partner zuständig vielleicht besser ein guter Freund von ihm und ich glaube auch dass du vielleicht nur Freundinnen über Beziehungsangelegenheiten erzählst.

Schlicht und ergreifend der Mann sucht sich eine angenehme Haushälterin und Liebhaberin mehr nicht, denn er scheint gar nicht bereit zu sein auf dich zu zugehen und auch etwas in die Beziehung damit auch du dich vor Schluss investiert.

Punkto Sohn und telefonieren. Dass er mit seiner Ex jeden Tag telefoniert könnte auch daran liegen, dass dein neuer Freund Schuldgefühle hat weil sie beide das Familienleben für den Sohn zerstört haben, weil ihre Ehe nicht funktionierte. Hast du ihn gefragt ob er schlechtes Gewissen gegenüber seinem Kind hat und könntest du uns schreiben weshalb seine Ehe scheiterte?

Es gibtirgendwie nicht die goldene Mitte bei den Männern, wenn es darum geht, wie man eine Beziehung langsam aufbaut. Entweder sie verweigern die Beziehungen komplett und wollen nichts von zusammen wohnen wissen oder aber sie drängen auf ein sehr schnelles Zusammenziehen.
Ein alkoholabhängiger Exfreund machte sich bereits drei (!) Wochen nach unserem Kennenlernen Gedanken an ein gemeinsames zusammen wohnen und ich habe nicht mal im Traum daran gedacht.

Frage ihn einfach: "wozu diese Eile wir haben doch alle Zeit der Welt und sie nicht todkrank und jetzt schnell eine Entscheidung zu treffen?"
 
  • #19
Er hat ein Lebenskonzept ganz für sich alleine entwickelt. Und dieses versucht er einer Frau überzustülpen. Dabei interessiert es ihn wenig, wie gut dieses Konzept dieser Frau passt. Und noch weniger, ob sie es überhaupt will. Und schon gar nicht, was sie sonst noch so wollen könnte. Und welche Frau das ist, ist auch nicht so wichtig, denn es geht nur um sein Konzept, wobei die Frau vermutlich sogar austauschbar wäre, vielleicht sogar beliebig.
 
  • #20
Naja, zu einer Partnerschaft gehören zwei.
Wenn er nicht zum Sport will, gut.
Aber sich hinsetzen, dich machen lassen, mit der Ex über Eure Beziehung sprechen , sich nicht für deine Kinder interessieren ...es geht nur um ihn, um seine Interessen.
Ich fürchte auch, dass es, wenn schon kein narzisstischter Mann, so doch ein sehr bequemer Mann ist.
Dich hat er zum Versorgen lassen, mit der Ex läuft alles weiter.
Wenn du mal krank bist, sagt er wahrscheinlich anstatt sich um dich zu kümmern, achne, heute komme ich lieber nicht,
nicht das ich mich noch anstecke.
Gab's schon mal den Fall, dass du seine Hilfe benötigt hast, und wie hat er reagiert?
 
  • #21
Mit einem Kind wärst du auch noch lebenslänglich an ihn gebunden, und das mit jemanden, der schon jetzt wenig Familiensinn zeigt, und wenn dann mit seiner Ex.
Anscheinend ist er über seine Ex emotional auch null hinweg, wer hat da Schluss gemacht?

Und auch bei seinem Kind geht es ja wohl nicht um die Bedürfnisse des Kindes. Anstatt dass er froh ist dass sein Kind eine Aktivität plant, fühlt er sich zurückgesetzt wegen mangelnder Zeit mit dem Kind.
Dann die unklare Grenzziehung in allen Bereichen, du weißt jetzt auch noch Bescheid über seine Ex und ihren Neuen, ne das wäre mir ein bisschen zuviel Patchworkmus.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #22
Dein sehr mulmiges Bauchgefühl wird sehr stark von deinen Schilderungen untermauert.
Was du da aufzählst, hört sich nach einern ordentlichen Schieflage und nach bereits gestellten Weichen für viel Ärger und Drama an.
Neue Beziehungen mit der Ex diskutieren? Oh mann... Warum ist er dann nicht gleich weiter mit ihr zusammen?

Und interessant, dass er davon ausgeht, du würdest "natürlich" zu ihm ziehen - auch hier möchte er möglichst wenig veränderung in seinem Leben - während du faktisch alles über den Haufen werfen und verändern sollst.
Ich halte prinzipiell nach meinen Erfahrungen GAR NICHTS davon, ZU EINEM Partner zu ziehen. Mein Standpunkt, aus diversen schlechten Erfahrungen heraus: Neues, gemeinsames Heim! Oder jeder bleibt, wo er ist. Da müßten schon riesengroße Argumente da sein für mich, um nicht so zu verfahren. Für mich jedenfalls. Auf diese Weise ein paar hundert oder paar tausend Euro zu sparen, ist übrigens kein Argument für mich. Nicht, weil ich's finanziell so dicke hätte - ein paar tausend Euro sind viel Geld!. Sondern weil solche Geldersparnis die aus dem "zu einem Ziehen" resultierenden potentiellen Problemfelder in der Beziehung nicht ansatzweise aufwiegen könnte.
Die Schieflage, die sich daraus ergibt, dass einer dort schon lange zu hause war, er den anderen faktisch aufnimmt, die ist m.E. sehr groß und wird oft unterschätzt. Es schwingt immer mit, vor allem, wenn es zu Konflikten kommt. Es wird immer "seine" wohnung sein. Der Zuziehende kommt fast nie ganz aus dem "Gaststatus" heraus und im Falle einer Trennung ist dann auch gleich mal "klar" wer ausziehen "darf" und wer bleibt. Es ist schwer möglich, jemanden mal eben aus einer gemeinsamen Wohnung zu werfen. Aus der eigenen - null problemo. Auch das schwingt unterschwellig im Machtgefüge einer Beziehung mit. Und Machtgefüge gibt es immer, in jeder Beziehung, egal wie liebevoll sie ist. Es ist nur solange ziemlich unwichtig, wie alles in Ordnung und harmonisch ist. es tritt aber immer mehr zu tage, wenn die Konflikte größer werden.
Konfrontier ihn doch mal damit, dass ihr euch was Gemeinsames suchen solltet, wenn ihr denn schon - später mal - zusammenzieht. Oder warum ihr denn nicht auch Dein Heim zu eurem gemeinsamen Nest machen könnt (was ich natürlich ebenfalls nicht empfehlen würde)? Ich denke, wir ahnen beide jetzt schon, wie er darauf reagieren wird.
m44
 
  • #23

Er sagt auch, dass er gar nicht mit mir zusammenziehen will und dass das Zeit hätte. Ich frage mich aber, wieso er dann so darüber redet inkl. Kinderwunsch.

Mit 42 ist die Entscheidung Kind Ja, oder Nein noch eine echte Entscheidung mit einem, auch in Deutschland machbaren, realsistischen Hindergrund. Wenn ihr mit dem Zusammenziehen 2 Jahre wartet (Du bist dann 44), ist das Ganze nur noch ein Dummy, oder der Aufwand wäre, mit hoher Wahrscheinlichkeit, enorm und nur noch im Ausland erfolgversprechend. Irgendwo bei 43 ist wirklich ein extremer Bruch in der Statistik!!!

Ich denke, er will diese Option wirklich haben ..."Option" heißt nicht, dass ihr das wirklich macht, aber "Option" heißt auch, dass es auf jeden Fall machbar wäre!

Mein ganz ernst gemeinter Vorschlag, den ich in der selben Konstellation einer Frau (wenn sie bereits Anfang 40 ist) auch nach ungefähr einer so kurzen Beziehungszeit unterbreiten würde:

Geht JETZT!!! zu einer Cryobank und betreibt sog. "social freezing" (am besten seine Spermien gleich mit!). Deine eingefrohrenen Eizellen sind dann 42 Jahre alt und haben statistisch in zwei oder drei Jahren eine um Zehnerpotenzen höhere Erfolgsaussicht, als die nochmals um 2, oder 3 Jahre gealterten Eizellen in Dir.

Damit nimmt Du Geschwindigkeit raus und ihr könnt euch in normalem Tempo kennenlernen, irgendwann zusammenziehen und irgendwann entscheiden, ob ihr noch ein Kind wollt. Und wenn nicht, wird das eingefrohrene Material eben irgendwann vernichtet. Es geht nur um die Optimierung der Optionen!

V.m46
 
  • #24
Hallo Tini HH!

Ich habe in letzter Zeit viele deiner Beiträge gelesen und total super gefunden. Lass dich nicht darauf ein, was dein neuer Freund so wünscht. Du bist eine selbstbewusste Frau, die im Leben steht. Bitte nicht nach so kurzer Zeit zusammen ziehen!
Das was du über deinen neuen Freund schreibst, klingt bedenklich und befremdlich. Ihr müsst euch noch viel mehr kennen lernen. Und dazu hast du schon einige Schwachstellen an ihm entdeckt....

w55
 
  • #25
Ich bin 42 Jahre alt und habe ein ganz gutes Leben, eine schlimme Ehe hinter mir, in der ich sehr auf der Strecke geblieben bin.

Na dann wirst Du ja etwas daraus gelernt haben und es diesmal anders machen. Ihr habt unterschiedliche Vorstellungen von eurer Beziehung und ihrem weiteren Verlauf. Solange die nicht für Dich stimmig sind und passen, würde ich mich nicht in die Richtung bewegen. Oder möchtest Du wieder auf der Strecke bleiben?
Ich tippe, wie Mandoline auch, auf "Muttersöhnchen". Emotionale Verstrickung. Vor er die nicht löst, wird das nichts.
Du bist eigenständig und nicht auf ihn angewiesen. Lies mal Deinen Text, was würdest Du einer Frau raten, die so schreibt?
 
  • #26
Du sehnst dich nach einem Partner, ziehst aber immer wieder Männer an, die von dir profitieren wollen.
Vielleicht strahlst du zu sehr aus, alles im Griff zu haben, zeigst deine weiche Seite nicht?
Und triffst deswegen immer auf diese Typen?
 
  • #27
Hm, die Überschrift ist ein bißchen irreführend.
Im Text selbst schreibst du ja, dass er irgendwann zusammenziehen will.
Er sagt außerdem, dass er eine feste, stabile Partnerschaft will.
Und dann setzt er sogar noch eins drauf: selbst ein weiteres Kind schließt er in eurem Alter nicht gänzlich aus.
Hm...ist das nicht genau das, was hier gefühlte 99% der Frauen hören wollen ?

Ok, der Rest ist nicht so ein Bringer.
Dass er keinen Sport treiben will, finde ich nicht schlimm, dann treib den halt allein.
Dass er sich nicht am Haushalt beteiligen will, ist schon etwas doofer, aber solange ihr eine LAT-Beziehung habt, und dazu würde ich dir mindestens für die nächsten ein oder zwei Jahre raten, ist das doch vollkommen egal.
Dein Haushalt ist in Schuß, seiner nicht.
Mach halt einfach nichts bei ihm. Höchstens mal das Klo desinfizieren, bevor du dich drauf setzt.
Kannst ja auch deine Schuhe anlassen, damit deine Socken nicht dreckig werden.
Wenn ihr zusammenwohnt ( falls ), kannst du deine Haushaltspflichten physisch erledigen und er gilt seine in Geld ab. So hat das mein Freund mit seiner Ex gemacht. Jeden zweiten Samstag kam eine Frau für 8 Stunden und hat alles gemacht, was nötig war und er hat das allein bezahlt. Ich hätte damit kein Problem.

Was aber so richtig, wirklich komplett doof ist und für mich der Grund, den Mann nicht haben zu wollen, dass er sich für deine Kinder null interessiert, dir aber bezüglich seines Kinds das Ohr abkaut.

Was er mit seiner Exfrau bespricht, wäre mir egal.
Außer, wenn ich mitkriegen würde, dass er schlecht über mich oder mein Kinder spricht.

Fazit: wegen dieses Punktes hätte ich keine Lust mehr auf ihn, den Rest finde ich jetzt nicht sooo schlimm.

w 49
 
  • #28
Du hast in mehreren Threads so schön geschrieben, dass Wochenendväter die schlimmeren "Mütter" sind. Jetzt hast du genau so ein Exemplar erwischt. Wenn du kinderfreie Zeit genießt, ist es selbstverständlich, dass du dich auch mal über Erwachsenen-Themen austauschen möchtest.

Ich würde es erstmal klassisch aussitzen. Haben wir ja von den Männern gelernt. Ohne gemeinsamen Haushalt ersparst du dir eine Menge Stress (so wie es sich anhört....) und musst deinen eingespielten Mikrokosmos nicht aufs Spiel setzen.

Frage mich nur ein wenig anhand der Beschreibung, was dich überhaupt zu ihm hinzieht? Welche Eigenschaften schätzt du an ihm?
 
  • #29
Liebe Tini, du weißt doch aber, wie es geht, warum lässt du dich von ihm verunsichern? Diese Frage solltest du dir stellen. Du hast in allen deinen Antworten auf verschiedene Fragestellungen immer eine klare Position, die deutlich zeigt, dass du genau weißt, was du willst und was nicht, was du dir für einen Partner wünschst und welche Art von Beziehung du gerne leben möchtest. Der Mann scheint mir aber das komplette Gegenteil davon zu sein.
Also nochmal mein Denkanstoß: warum lässt du dich verunsichern? Tue es bitte nicht! Stehe zu dir und zu dem, was du im Grunde weißt, das gut und richtig für dich ist. Genau - für DICH!
Ich habe genau wie du lernen müssen, wo ich mich in der Vergangenheit habe verbiegen lassen und was ich mir selbst im Grunde angetan habe, indem ich immer die Bedürfnisse anderer vor meine eigenen gestellt habe. Deshalb bin ich heute in der Lage, an der Verhaltensweisen der Männer zu erkennen, ob es ihnen um mich geht oder um die Funktion, die ich in ihrem Leben erfüllen soll. Und ich bin sicher, dass du das genauso gut kannst. Lass sowohl deine Selbstzweifel los als auch dein Wunschdenken und bleib bei dir, dann weißt du genau, was richtig und was falsch ist.
 
  • #30
Was mich jetzt wundert ist, dass er nur theoretisch zusammenziehen möchte. Bei Männern, die zu früh, zu große Pläne schmieden und mehr mit Worten, als mit Taten glänzen, ist Vorsicht geboten.

Ansonsten finde ich, dass es schon dazu gehört, dem Anderen zu vertrauen. Ihr scheint, im Moment eure Zukunftsvorstellungen und Wünsche abzugleichen.
 
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