• #91
ich denke, bei euch ist der Wurm drin und das wird nichts mehr.
Lieber solltest du dir überlegen, warum du immer wieder dir nahestehende Menschen, Freunde Familie verletzt. Jetzt verfällst du ins Gegenmuster, bist aber auch nicht bei dir. Meditation wäre gut oder etwas anderes, was dir hilft, zu dir zu kommen.
 
  • #92
Nicht im Detail. Überfordere sie nicht mit DEINEN Problemen, DEINEN Ängsten, DEINEN Gefühlen, DEINER "Liebe". Damit musst du dich vor allem selbst auseinandersetzen und neue Wege finden.

Ich finde @Lionnes vergleich mit den Trampelpfaden und Autbahnen sehr passend. Alte Muster abzustellen, zu einem neuen Selbstverständnis zu finden, musst du erst lernen, dazu brauchst du Hilfe und Anleitung. Aber du hast dein falsches, destruktives Verhaltensmusster erkannt, das ist ein Riesenschritt. Außerdem bist du noch relativ jung. Alles in allem kein hoffnungsloser Fall;-)) Du schaffst das. Aber nicht allein...

Also sprich mit ihr über deine Erkenntnis und den Willen mit professioneller Hilfe etwas zu ändern. Bis jetzt ist alles nur ein Lippenbekenntnis und Selbstdrama. Es wäre ein echter Liebesbeweis, sich einen Therapeuten, Mediator zu nehmen. In deinen Eifersuchts- und Verlustängsten lauert nämlich das nächste Problem. Beide wieder etwas, dass in der Form nicht mit Liebe zu tun hat, sondern mit DEINEM Ego.
 
  • #93
Lieber FS,

ich habe mir den ganzen Thread durchgelesen und bin wirklich beeindruckt von deiner Ehrlichkeit und auch von den differenzierten Antworten. Ich denke deiner derzeitige Situation ist eine großartige Chance für dich (und vielleicht für uns alle) etwas über die Beziehung zwischen Mann und Frau zu lernen.

Auch wenn du augenscheinlich bereits vieles, was in deiner Beziehung schief gelaufen ist, ins Bewusstsein geholt hast, fehlt die m.E. nach der Blick auf große Ganze. Solange du das aber nicht verstehst, wird diese und auch die nächste Beziehung, für dich verloren sein.

Ich schließe mich deinem Bauchgefühl an, denn ich denke, du hast diese Frau verloren. Du bildest dir zwar ein gerade alles dafür zu tun, um sie wieder für dich zu gewinnen, in Wahrheit jedoch bist du geistig und emotional ausschließlich mit dir selbst beschäftigt.

Du bist Anfang 30 und ich denk es ist (höchste) Zeit, dass du über dich und deine Beziehungen reflektierst. Meiner Erfahrung nach machen das die wenigsten Menschen, wobei ich hier vor allem Männer attestieren würde, dass sie sich selten bis überhaupt keine Gedanken darüber machen, was sich in zwischenmenschlichen Beziehungen abspielt. So lange die Frau nicht nörgelt, sich zurückzieht oder gar ein Konkurrent (eingebildet oder tatsächlich) am Horizont auftaucht, lässt man es einfach laufen. Erst wenn es schmerzt fangen viele an zu denken.

Du bist nun also an dem Punkt, also mach was draus. Aber, nicht in dem Sinne, dass du versuchst DIESE Beziehung zu retten. Du solltest versuchen ein besserer Mann zu werden. Wie das geht? Fang an zu lesen, beschäftige dich mit den Bedürfnissen der Frau, mit dem Weiblichkeit im allgemeinen und mit den Unterschieden zwischen Mann und Frau.

Vielleicht kommst du irgendwann an den Punkt zu verstehen, dass eine Frau nur so gut sein kann, wie der Mann an ihrer Seite. Ein unsicherer, unsteter Mann der unklare widersprüchliche Signale sendet blockiert eine Frau in ihrer Fähigkeit (etwas poetisch ausgedrückt) zu fließen. Schau dir einen harmonischen Paartanz an, hier kommt deutlich zum Ausdruck, wie wunderschön Mann und Frau miteinander agieren können, wenn jeder das tut, was er am besten kann.

Und lass dir gesagt sein, eine Frau wird einem Mann nie das tanzen beibringen können sondern an seiner Unsicherheit und seinen unklaren Signalen scheitern.

(w/36)
 
  • #94
Lieber Fragesteller, ja, ich würde darüber mit meinem Partner reden. Aber dabei auch deutlich machen, dass du jetzt nicht eine Ausrede suchst, sie so behandelt zu haben, und dass sie das Recht hat, verletzt und jetzt vorsichtig zu sein. Dass du nur möchtest, dass sie weiß, was in dir vorgeht. Der Partner sollte so etwas schon wissen; gleichzeitig ist der Partner natürlich kein Therapeut und sollte nicht in die Rolle gedrängt werden, ganz besonders, wenn man ihn stark verletzt hat. Ich glaube wirklich nicht, dass sie Machtspielchen spielt, wie hier manche behaupten. Wenn du sie zuerst wiederholt verletzt hast, dann ist das einfach eine natürliche Reaktion, alles andere wäre ja masochistisch. Ob es wieder wird (die Beziehung), muss sich zeigen. Du musst ihr erst einmal beweisen, dass du ihr erneutes Vertrauen verdient hast. Ich hätte an ihrer Stelle auf jeden Fall Sorge, dass du nach einiger Zeit wieder in dein altes Muster zurückfällst. Daher wäre die Erklärung und dann an dem Problem mit einer Therapie arbeiten schon ein wichtiger Ansatz.
 
  • #95
Ich werde die nächste Zeit sehen, was auf mich zukommt. In 1-2 Wochen rede ich noch einmal mit ihr, vor allem wenn ihr Verhalten unverändert bleibt. Denn auch ich möchte dann wissen, inwieweit sie noch an einer Beziehung interessiert ist bzw gefühlsmäßig hängt. Ich will sie gut behandeln. Aber irgendwann muss auch wieder ein Geben und Nehmen entstehen, so dass ich spüre, auch willkommen zu sein. Bei allem Verständnis für ihr Verhalten, ihre Sorge und Skepsis: Sie stößt mich damit auch von Zeit zu Zeit immer weiter weg. Ihr seht ja was ich hier für Ängste habe. Und irgendwann setzt auch bei mir der Selbstschutz ein, der sagt: STOP! Bis hierhin und das war‘s. Natürlich möchte ich diese Frau immer lieben und immer an meiner Seite wissen. Aber nicht auf Kosten meines und ihres Geistes.
 
L

Lionne69

Gast
  • #96
Jetzt als Frau,
Ich kenne analoge Verhaltensmuster von mir selbst.
Irgendwelche Aktionen, damit das Selbstbild wieder stimmig ist - man ist es nicht wert geliebt zu werden, man hat es nicht verdient.
Nur bis ich diese Muster überhaupt erkannte, dauerte lange, was dahinter steckte, noch länger.
Die Grundhaltung dahinter habe ich aufkochen können, die Muster sind hartnäckiger, da braucht es meinerseits einiges an Achtsamkeit, und einen inneren Stopp.
Informationen gibt es bei dieser Thematik unter den Schlagworten inneres Kind und noch mehr - innerer Zerstörer.
Ohne Therapie, von alleine hätte ich es nicht geschafft.

Lieber IchGlaubeDaran, deswegen die Empfehlung für eine Therapie. Google mal die Schlagworte, vielleicht siehst Du Parallelen.
 
  • #97
Es ist zweierlei bei mir. Einerseits möchte und werde ich sie so behandeln wie es sich gehört. Ohne mich dabei zu groß zu verändern. Dass ich momentan etwas vorsichtiger bin, das kann ich nicht abstellen. Aber ich halte Verabredungen ein (was ja nicht so schwer ist) und bin nicht gemein zu ihr (was auch nicht so schwer ist).

Andererseits kommt auch das schon angesprochene Bauchgefühl zum Tragen. Wird es überhaupt wieder alles normal? Genießt sie es jetzt teilweise sogar, dass ich ihr "unterwürfig" bin? Ist nicht irgendwann auch mal wieder gut? Ja ich habe sie verletzt, aber muss sie jetzt stellenweise so kalt sein?

Dass du Verabredungen einhältst und nicht gemein bist, ist kein unterwürfiges Verhalten, sondern ein normal erwartbares Verhalten in einer Partnerschaft. Ich sehe auch nicht, inwiefern sie kalt ist. Sie trifft sich mit dir, macht dir essen und sagt, dass sie dich aus vollem Herzen liebt. Vielleicht ist sie etwas vorsichtiger geworden, aber das, was du beschreibst, ist kein kaltes Verhalten.

Du hast massive Verlustängste, das solltest du nicht mit Liebe verwechseln. Sie tut gut daran, erstmal vorsichtig zu bleiben und zu prüfen, ob du sie wirklich liebst und dein Verhalten dauerhaft ändern kannnst.

Nachtrag: Würdet Ihr mir empfehlen, ihr das alles einmal zu erzählen? Warum ich ggf. so war zu ihr, dass es meine Angst ist, mich könne ja eh niemand lieben, etc.? Dass sie dann besser damit umgehen könne? Oder sollte ich jetzt einfach mit dem Thema bei ihr komplett ruhig sein und einfach nur normal weitermachen?

Ja, ich würde ihr das erzählen, damit sie dich besser verstehen kann. Nicht, damit sie besser mit deinem Verhalten umgehen kann. Du kannst nicht erwarten, dass sie dein abweisendes Verhalten als Liebesbekundung wertet. Am besten überlegst du dir auch, wie du deine Probleme in Zukunft angehen möchtest (z.B. Einzeltherapie wie hier empfohlen) und teilst ihr das mit.
 
  • #98
Vielen Dank nochmals für die Ratschläge bzgl. Therapie. Ich werde heute mit ihr in Ruhe darüber sprechen. Nicht nach Ausreden suchend aber dass sie auch versteht dass ich all dies niemals tat, um sie wirklich zu verletzen oder weil ich sie nicht liebe. Sondern weil es einfach in mir etwas gibt, das überwunden werden muss. Vielleicht sieht sie mich dann auch mit anderen Augen. Und vielleicht, es wurde schon genannt, ist es dabei das Beste für sie, wenn ich sie „gehen lasse“. Nicht weil ich wieder austicke, sondern weil etwas in ihr zerbrochen ist.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #99
Lieber IchGlaubedaran,

kannst du uns bitte mal genau auflisten, was deine Freundin gerade falsch macht? Entweder mit konkreten Beispielen, was das beste wäre oder mit guten Beschreibungen.
In deinem Beitrag 98 (wie gesagt, es ist nur gut, wenn du dich hier weiterhin immer so äußerst, auch wenn es manchmal verwirrend ist, es ist wie gesagt echt gut) schreibst du über sie:
"...wenn ihr Verhalten unverändert bleibt.".
"Denn auch ich möchte dann wissen, inwieweit sie noch an einer Beziehung interessiert ist bzw gefühlsmäßig hängt. Ich will sie gut behandeln. Aber irgendwann muss auch wieder ein Geben und Nehmen entstehen, so dass ich spüre, auch willkommen zu sein. Bei allem Verständnis für ihr Verhalten, ihre Sorge und Skepsis: Sie stößt mich damit auch von Zeit zu Zeit immer weiter weg. "

Also ich verstehe die Welt nicht mehr, ich habe nämlich nach deinen
Schilderungen den Eindruck sie betuttelt und bemuttelt dich, sagt dir dauernd die drei Worte...was willst du mehr??
Ich habe eher den gegenteiligen Eindruck, sie versucht gerade alles, damit du ihr nicht mehr sauer bist, als ihr die Hutschnur einmal riss bei deinen vielen Absagen und sms Gemeinheiten.

Appropo sms Gemeinheiten, kann es sein, dass eine war, dass du ihr unterstellt hast, sie hat oder sucht einen anderen?
 
  • #100
Ich hoffe, die Frau trennt sich von dir. Du liebst sie doch gar nicht. Du drehst dich rein um dich selbst.

Wenn du lieben würdest, könntest du auch mal eine kleine Dürre überdauern. Kannst du aber nicht. Wobei sie sich ja nicht mal von dir abgewendet hat. Sie ist lediglich eine Spur reservierter. Das ist schon zu viel für dich.
 
  • #101
Ja, ich würde Dir empfehlen, ihr alles einmal so zu erzählen und sie auf den Grund Deiner Seele blicken lassen. Ich habe ja zu Anfang des Threads schon meine Geschichte erzählt und Du scheinst gewisse Ähnlichkeiten zu meinem damaligen Freund zu haben - bitte lies noch einmal bei mir nach und vergleiche Dein Inneres mit dem, was ich über meinen damaligen Freund schrieb. w, 36 Jahre
 
  • #102
kcLydia: Sie macht nichts falsch, das ist es nicht. Sie hat all das Recht der Welt, wenn sie enttäuscht, sauer, etc. ist und wenn sie mir sagt, sie steht momentan vor einer Wand, kenne das gar nicht von sich und muss diese Blockade erst einmal wieder überwinden. Ich trage meinen Teil dazu bei, indem ich ihr Aufmerksamkeit, Zeit und meine guten Seiten widme. So, wie ich es immer tat, wenn wir schöne Zeiten hatten. Und die hatten wir mehr als genug. Bei mir spielt eben die Verlustangst hinein. Dass ich (über)interpretiere, wenn sie bspw schreibt „Hallo Schatz“ statt „Hallo mein Schatz“, obwohl das vorher immer anders war. Und denke, bin ich eigentlich noch IHR Schatz? Das viele Nachdenken über sowas ist Horror, ich weiß, aber eben durch die Verlustangst unterfüttert. Zudem habe ich ihr nicht geschrieben oder gesagt, sie suche/hat einen anderen Mann. Abgesehen davon beteuerte sie immer, dass sie nicht so sei und das, wenn, dann auch offen sagen würde. Und auch hier meinerseits: Verlustangst. Ich Arsch gewesen - Frau Vertrauen und vll auch Gefühle verloren - Neues Glück schneller da, als man denkt. Was ich meine mit Verhalten ändern war: Ich merke ja, dass etwas in ihr anders ist. Das möchte ich natürlich wieder umändern, indem ich all das tue, was ich ihr und mir geschworen habe. Aber manche Dinge sind unumkehrbar. Meine Gemeinheiten sind unumkehrbar, genauso wie verfliegende Gefühle unumkehr sind. Dass ihre Liebe so schnell binnen zwei Wochen verfliegt, das glaubt weder sie, noch glaube ich das. Aber es gab einen Bruch in der Beziehung, den es in der Form noch nie gab. Richtig betrachtet, ist es natürlich meine Aufgabe, mich auf dem Absatz um 180 Grad zu drehen, mir Hilfe zu suchen. Das werde ich ihr nachher auch in 2-3 Sätzen sagen. Ohne groß auszuholen, sondern nur, dass sie weiß, dass ich nicht so war, weil ich sie geringschätze oder sie keine Priorität hat, usw. sondern dass in mir etwas verborgen ist, Lionne nannte es treffend „innerer Zerstörer“, der vernichtet oder mittels eines „inneren Positiven“ gehemmt werden muss. Aber und das meinte ich mit meinem Post: Sie muss sich auch klar werden, nicht jetzt, nicht morgen, aber bald. Will sie es noch? Oder ist ihre Angst, ihre Sorge so groß, dass ich sie wieder verletze, dass sie mich gehen lässt? Und da müssen von beiden Seiten offene Karten auf den Tisch. Ich bin jetzt in der „Bringschuld“. Aber irgendwann darf es auch nicht einschienig werden. Sondern ein Geben und Empfangen von Liebe auf beiden Seiten.
 
  • #103
Die m.E. wichtigste Frage, um gut auf dich eingehen zu können, wurde bisher gar nicht gestellt. Was war beispielsweise eine "verletzende Aussage" , die du per SMS gemacht hast? Um beurteilen zu können, ob du wirklich so gemein warst, oder nur jemand bist, der sich "gerne" selbst verurteilt und sogar zu anhänglich ist, müsste man genau das wissen.

Die 2. wichtige Frage: in welchen Situationen genau hast du Treffen abgesagt oder diese SMS geschrieben? Auch das müsste man wissen, um beurteilen zu können, ob die Anhänglichkeit das Problem ist oder Gemeinheit.

Für deinen jetzigen Zustand rate ich dir Folgendes dringend: Du kreist in Gedanken nur noch um die Zukunft oder Vergangenheit: angstvoll, was passieren könnte und siehst all das Schlechte schon kommen und angstvoll vor dem, was längst vergangen ist. Aber:
Nicht deine Absagen werden eure Beziehung zerstören, sondern wenn du weiter so angespannt und angstvoll in die Treffen gehst! Sie spürt das doch und ganz ehrlich, wer würde auf Dauer nicht Reißaus nehmen, wenn der Partner nur noch angespannt neben einem sitzt und mit dem Schlimmsten rechnet?
Deswegen, sei entspannt, man kann sowieso NIE wissen, was passiert. Daher genieße den Moment, verweile weder in Vergangenheit noch in der Zukunft. Rufe dich immer wieder ins JETZT zurück, sobald diese Ängste vor der Zukunft oder Gedanken an vergangene Dinge kommen. Genieße bewusst das Jetzt, schaffe euch schöne Erlebnisse, die ihr entspannt genießt und vertraue darauf, dass ihr zusammen bleibt, denn das werdet ihr, wenn ihr zusammengehört.

Sage dir immer wieder STOP und GENIEße das Jetzt mit Ihr. sobald negative Gedanken kommen sage dir: nur diese Negativen Gedanken und Ängste würden zerstören, sie wollen mich warnen vor etwas, was ich gar nicht wissen kann, daher lasse ich sie sein und widme mich wieder dem Jetzt, denn das Jetzt ist es, in dem du lebst und eine schöne Zeit HAST.

Viel Erfolg
 
  • #104
Danke, amine. Danke für Deine schönen Zeilen!

Zu 1. Wenn wir uns per SMS stritten, was meist die Folge einer Absage meinerseits war, schrieb sie bspw „Danke jetzt mache ich mir wieder Gedanken!“ und ich darauf gehässig „Also mir geht es gut auf meiner Couch“. Diese Art. Oder dass ich schrieb, sie hätte doch was Besseres verdient. Aber
Beleidigungen fielen nie.

Zu 2. Per se war nicht die Absage das Problem sondern die kurzfristige Absage. Ich sage, ich komme, komme aber nicht. Meist unter der Woche, wenn ich nach der Arbeit und dem Stress einfach allein sein wollte bei mir. Sie hat dafür auch Verständnis nur habe ich es falsch kommuniziert. Sie fühlte sich, als wäre ich nicht gern bei ihr.
 
  • #105
Nun, ich sprach mit ihr über meine Probleme. Sie findet es toll dass ich es erzählt habe, mich selbst refkletiert habe und es auch angehen werde mit fremder Hilfe. Sie liebt mich, will, dass sie Beziehung weiter Bestand hat und sagt, dass alles gut werden wird. Momentan kann sie sich nicht zwingen, mir 100% zu geben, weil sie sich „umgewöhnen“ muss und Vertrauen wieder gewinnen muss. Das, was sie mir geben kann, gibt sie mir. Und darauf muss und will ich jetzt aufbauen. Ich sagte auch dass ich mich nicht verbiege aus Zwang, weil ich jetzt die „es tut mir sooo leid“ - Schiene fahre. Das möchte sie auch nicht. Sie möchte weiterhin einen Mann mit Wort und Tat an ihrer Seite. Ich sagte dazu, dass ich all das aus vollem Willen tue. Und ich daran arbeite und arbeiten lasse. Wie sie schon sagt: „Wird schon wieder. Irgendwie“ ... ich denke, es war immens wichtig, ihr das zu sagen. Ihr zu verstehen zu geben, dass ich all das nicht tat mangels Liebe oder Respekt sondern tief vergrabene Probleme herrschen.
 
  • #106
Jetzt muss ich mal nachfragen:
Du hältst jetzt Verabredungen ein und bist nicht gemein zu ihr. Und bist der Meinung, dieses sei unterwürfiges Verhalten, sie genießt das jetzt und damit müsse auch mal wieder gut sein, mit diesem "Theater"? Ist es so?
 
  • #107
Hattest du Ratgeber gelesen, wie man strategisch eine Frau hält, indem man ihr Verlustängste macht? Für mich hört sich das so an.

Wenn du ihr gesagt hast, dass du gemütlich zu Hause sitzt, hieß das für sie , dass es keine nachvollziehbaren Gründe gab. Die Absagen sahen respektlos aus.
Ich empfehle dir Folgendes: sprich jetzt einmal mit ihr, aber ohne Drama, sondern mit Selbstbewusstsein, in innerer Ruhe und Überzeugung. Sag ihr die wahren Gründe, wie es zu den Absagen kam. Bitte nicht zu dramatisch, also die genauen Details deiner Psyche solltest du auch nicht entblättern. Sag ihr, dass du in Wahrheit zu gestresst warst. Sag ihr insbesondere, dass es dir inzwischen die Augen geöffnet hast und du sie verstehst. Sag am meisten darüber, dass du sie verstehst - das wirkt Wunder.
Zeig ihr, dass du dich genau in sie einfühlst. Geh diese Situation "in ihr" durch: sag ihr, dass du gut verstehen kannst, wie sie wartete, ängstlich und enttäuscht wurde, wenn du wieder nicht kamst und wie verletzend dann die kalten SMS für sie waren. Weil du es jetzt so genau verstehst, wirst du alles dafür tun, dass du sie nicht mehr mit falschen, kalten Aussagen verletzt. Sondern wenn du wirklich mal zu müde bist, würdest du ihr einige Stunden vor dem Date so ehrlich sagen.
Befreie dich selber von den Vorwürfen und akzeptiere deine Ängste, aber handle nicht nach ihnen. Die Ängste und das Bewerten jedes Wortes auf schlimme Anzeichen werden erst etwas zerstören. Du kannst doch nichts retten, indem du alles abwägst und ängstlich interpretierst.
Ich rate dir, das zu akzeptieren, was jetzt da ist - genießt eure gemeinsame Zeit. Redet nicht mehr viel, beobachte nicht ängstlich ihr Verhalten, sondern macht so viel wie möglich schöne Dinge zusammen! Schaffe Erlebnisse für euch, statt viel über Beziehung und wie viel sie dich liebt zu reden. Geht zu einer Veranstaltung, fahrt zu einer Burg, helft Flüchtlingen, geht in ein Konzert, Schlittschuhfahren, Kino, denkt euch ein Projekt aus, macht was Verrücktes. Aber bleibe so viel wie möglich im Jetzt!
Ich finde auch deine Fixiertheit etwas erschreckend, bitte versuche auch dir selbst viel schönes zu gönnen - hast du Freunde, Hobbies? Wenn du glücklich bist und erfüllt, machst du nicht alles von ihr abhängig und deine Ängste werden kleiner - und du wirst sie mit deiner Lebensfreude und Begeisterung mitreißen und überzeugen. Warum sollte sie noch gehen wollen, wenn ihr jetzt eine glückliche Zeit zusammen habt? Sie wird nur gehen, wenn du jetzt weiter misstrauisch jeden Schritt, jedes Wort beäugst und ewiginnerlich durchgehst. Stell dir doch mal vor, sie würde dich die ganze Zeit so ängstlich anschauen und befragen, . Und stell dir dann alternativ vor, dass sie mit Lebensfreude erfüllt zu dir kommt und ihr was Schönes macht - was wirkt besser?
Falls du es nicht schaffst, dieses ängstliche Verhalten zu überwinden, wäre prof. Hilfe sinnvoll
 
  • #108
Jetzt muss ich mal nachfragen:
Du hältst jetzt Verabredungen ein und bist nicht gemein zu ihr. Und bist der Meinung, dieses sei unterwürfiges Verhalten, sie genießt das jetzt und damit müsse auch mal wieder gut sein, mit diesem "Theater"? Ist es so?

Guten Morgen,

so meine ich das ehrlich gesagt nicht. Ich bezeichnete nicht meine Verabredungen und das nicht gemeine Verhalten als unterwürfig sondern dass ich die letzten Tage immer wieder auf sie zu kam, ihr schrieb, usw. Vielleicht auch zu oft.
Sie macht kein Theater, sie hat wie gesagt allen Grund, so zu sein. Sie ist auch kein Eisblock - sagt sie auch selbst. Aber man merkt derzeit eben einen kleinen Umschwung in ihr. Andererseits sagt sie ja auch, dass sie an der Beziehung festhalten will, mich liebt und selbst schon Recherchen angestellt hat, woran das bei mir immer lag. Und sie wusste, dass das nicht daher kam, dass ich sie nicht lieben würde. Was ich damit meine, worauf Du, canon, hinauswillst, ist, dass ich auch möchte, dass sie irgendwann klare Verhältnisse schafft, sollten ihre Gefühle zu sehr beschädigt sein. Ich gebe ihr die Zeit. Sie muss damit erst einmal umgehen und sich ausreden, dass ich das jetzt alles nur mache, um sie positiv zu stimmen. Was ja nicht der Fall ist, ich will‘s wirklich.
 
  • #109
Hallo amine. Danke nochmals für Deinen ausführlichen Text. Wie gesagt, sprach ich mit ihr, äußerte mein Verständnis und ging auf meine Psyche ein. Alles nicht zu detailliert aber so, dass es eine Aussage hat. Sie findet es toll, dass ich den Punkt getroffen habe und mir auch Hilfe annehmen werde. Ich bin auch nicht in große Liebes-Wallungen geraten. Ich sagte ihr nur, dass ich sie liebe, sie halten werde und wir eine schöne Zeit haben werden. Auch ich war schon wieder etwas klarer im Kopf als noch vor 3-4 Tagen. Ich vertraue jetzt darauf, dass sie sagt, sie möchte auch diese Beziehung. Ich versuche nicht mehr jedes Zeichen zu interpretieren oder meinem Nachteil auszulegen. Wenn sie sagt, sie braucht noch etwas Zeit, dann braucht sie eben noch etwas Zeit. Wir sehen uns ja weiterhin regelmäßig. Insofern werde ich diese Zeiten mit ihr zu schönen Zeiten machen. So, wie Du es bereits geschrieben hast. Hobbies und Freunde habe ich, das war auch nie mein Problem, mich fernab der Beziehung zu beschäftigen. Es ist mir die letzten Tage abhanden gekommen aber so langsam pegelt sich das wieder ein.
 
  • #110
Ach herrje, nach dem ich mir den Thread zu Gemüte geführt hab, bin ich richtig froh, dass mein Ex auch mein Ex geblieben ist - allerdings erst nach fast 3 Jahren, und nicht ohne die Hilfe und Liebe eines neuen Mannes, ist die Trennung geglückt.

Was ich erfahren habe, ist, es könnte sein, dass sie doch nicht die gaaaanz Richtige für Dich "Sie " ist und daher du Dich "Sie sich" nicht einlassen kannst/können auf eine echte Beziehung, ich kenne nicht das Alter, aber es heißt wenn es wirklich gut passt, kann es nieeee zu stressig sein, oder es gibt ein überdimensionales Bedürfnis nach Alleinesein, Wenn es passt sagt man nicht ab wenn man müde ist, da ist die Freude zu groß - dann kann man auch einfach gut gemeinsam entspannen. Ich hatte dies mit meinem Freund über 2 Jahre (nicht).

Oder wenn es doch die Richtige ist, dann Angst vor wirklicher Nähe, da kann man bei Seeleneinblicken auch ganz ins Detail gehen, es ist keine Schwäche sich ganz zu zeigen, es gibt dem Gegenüber Vertrauen. Die Angst die Hosen runterzulassen, seine Schwächen zeigen, doch aber erst dann ist Nähe möglich. Ja bitte Hosen runter! Hat auch mit Selbstbewusstsein zu tun, und ist ein Entwicklungsprozess, sich nicht verstellen, zu sich ehrlich sein und zum Menschen den man liebt, zu wem denn sonst? Und was ich immer bei meinem Freund spürte - Männer dürfen das nicht, müssen doch den Stärkeren mimen, das scheint auch hier ein unbewusster Beweggrund zu sein. Als Beispiel wenn mein Ex keine Antwort finden konnte, sich mir unterlegen fühlte wurde er verletzend, konnte sich und mir das nicht eingestehen, um Verzeihung bitten war keine Option - die Freundin klein zu machen mit respektlosen Bemerkungen zeugt nicht von Größe oder wahrer Männlichkeit. Also Therapie würde ich befürworten. Zu Bedenken ist auch, sie hat viel mit dir durchgemacht, hat dir immer wieder verziehen und sehr oft vermutlich - obwohl sie nicht wußte wie lange es dauert, bis Du sie wieder verletzt. Sie hatte keine Sicherheit dass es nicht wieder passiert und hat dir trotzdem vertraut, über ein Jahr und nun willst Du nach ein paar Tagen Sicherheit? Du musst Vertrauen wenn Du sie wirklich willst., Zeig Dich ebenso lang von deiner besten Seite, deine Ex hat kein gesundes Verhalten gezeigt, ihr Verhalten war vermutlich aus rachebedingt.
 
  • #111
Ich würde dir jetzt eher raten weniger zu tun. D.h. mehr bei dir zu bleiben, nicht gemein zu werden und ansonsten dein Leben zu leben Du verbiegst dich gerade in die andere Richtung.
 
  • #112
Ich weiß, dass ich nicht in der Position des „Verlangens“ bin. Sie hat‘s ja selbst gesagt. Dennoch ist es gerade für einen Menschen wie mich, der von Verlustangst und auch Eifersucht geplagt wird, erst einmal schwierig damit umzugehen. Sie schreibt kurz angebunden, nur das Nötigste, ohne wirkliche „Zuneigung“. JA, das ist jetzt vollkommen normal. ABER für mich auch eine schwierige Phase. Ich muss nur versuchen, daran nicht kaputt zu gehen.
Ich habe mich momentan emotional sehr von ihr abhängig gemacht. Das ist das Problem, das war vorher in der Form auch nicht da. Ich esse kaum, gehe zeitig zu Bett, wenn ich allein bin, weil ich mit mir nix anzufangen weiß, usw. Daher kommt dieses Deuten von Worten und Taten. Ich will das selber nicht aber ich weiß auch dass ICH damit erst recht alles kaputt mache.

Danke vielmals.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #113
Das ist das Problem, das war vorher in der Form auch nicht da.
Das ist normal. Die Rollen sind vertauscht. Sie hatte vorher Verlustangst, während du deine Ängste in einer Art Pseudoautonomie kaschiert hast. Stefanie Stahl beschreibt das sehr gut in ihren Büchern. Sie beschreibt die beiden Pole Bindung und Autonomie. Beim gesunden Menschen sind diese ausbalanciert. Bei euch beiden sind diese aus der Balance geraten. Eine Frau mit gesunden Bindungsmustern hätte sich deine SMS aus ihrem eigenem Selbstwertgefühl heraus nicht bieten lassen., bzw. sich getrennt. Sie ist jetzt aus Verletzung heraus auf die andere Seite gekippt und befindest dich jetzt in der abhängigen Position. Deshalb stelle dir vor, dass du auch mit der Trennung leben kannst und konzentriere dich mehr auf dich. jetzt hat sie dich "sicher" und ihre eigenen Bindungsängste werden aktiviert. Vorher hattest du sie sicher und du bist in den Rückzug gegangen. Deshalb konzentriere dich mehr auf dich, was aber nicht heisst gemein zu werden.
Ich bin mir sicher, dass dieses muster des Gemeinwerdens um deine scheinbar bedrohte Autonomie zu verteidigen nicht viel mit deiner Freundin zu tun, sondern aus früheren Erfahrungen entstanden ist.
 
  • #114
Was sol das für eine Aussage?

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
(...)
Zu Respekt gehört es, dass man sich nicht im Ton vergreift, ob in SMS oder auch sonst.
Und zu Verlässlichkeit gehört es, dass man Verabredungen einhält.

Bezog sich auf das von mir
Kann ja übrigens nicht sein - wenn ihr später ´mal Kinder habt - dass sie dich verlässt, weil eine SMS etwas ruppig war.

Zum Respekt und zur Großmütigkeit gehört auch, nach einem Jahr Beziehung wegen einer ruppigen SMS und einer abgesagten Verabredung nicht alles auf den Prüfstand zu stellen. Männer wie Frauen benehmen sich schonmal daneben. Das kann im späteren Leben immer mal wieder passieren und eine ruppige SMS ist da m.E. noch eher harmlos.
Es geht ja darum, das Beziehungsleben nach Ablegen der rosaroten Brille zu reflektieren und zu schauen, wie das in Zukunft aussähe.
Aus Frauensicht hat sich der Mann möglicherweise disqualifiziert. Aus Männersicht hat sich die Frau möglicherweise disqualifiziert.
 
  • #115
Das ist normal. Die Rollen sind vertauscht. Sie hatte vorher Verlustangst, während du deine Ängste in einer Art Pseudoautonomie kaschiert hast. Stefanie Stahl beschreibt das sehr gut in ihren Büchern. Sie beschreibt die beiden Pole Bindung und Autonomie. Beim gesunden Menschen sind diese ausbalanciert. Bei euch beiden sind diese aus der Balance geraten. Eine Frau mit gesunden Bindungsmustern hätte sich deine SMS aus ihrem eigenem Selbstwertgefühl heraus nicht bieten lassen., bzw. sich getrennt. Sie ist jetzt aus Verletzung heraus auf die andere Seite gekippt und befindest dich jetzt in der abhängigen Position. Deshalb stelle dir vor, dass du auch mit der Trennung leben kannst und konzentriere dich mehr auf dich. jetzt hat sie dich "sicher" und ihre eigenen Bindungsängste werden aktiviert. Vorher hattest du sie sicher und du bist in den Rückzug gegangen. Deshalb konzentriere dich mehr auf dich, was aber nicht heisst gemein zu werden.
Ich bin mir sicher, dass dieses muster des Gemeinwerdens um deine scheinbar bedrohte Autonomie zu verteidigen nicht viel mit deiner Freundin zu tun, sondern aus früheren Erfahrungen entstanden ist.

Das ist wirklich etwas sehr Einleuchtendes, was Du beschreibst und ich sehe es auch so. So haben es mir auch diverse Freunde schon mitteilen wollen. Eine Freundin sagte: Diese kleinen Dinge, wie das weglassen von „mein“ vor Schatz oder das relativ kühle Schreiben sind auch unbewusst bewusste Muster, jetzt in einer „überlegeneren“ Position zu sein. Sie riet mir aber auch, ich zu bleiben. Natürlich mit Zuverlässigkeit und weniger „Arsch“, aber einfach nur ich zu sein. Und das muss ich in den Griff bekommen. Die Verlustängste und Eifersucht beiseite schieben, mir selbst sicher sein und für ein ausgewogenes Verhältnis in der Partnerschaft sorgen. Übrigens wurde mir auch von Freunden geraten, nicht ewig (bspw 1 Monat) zuzusehen, wie sie nach wie vor „distanziert“ ist. Unisono hieß es: „Irgendwann muss man auch verzeihen können und der Liebe die Chance geben“. Seht Ihr das ähnlich? Das hat nichts mit Druck meinerseits zu tun, sondern ich möchte nur aufschlüsseln, was mir mein nahes Umfeld beschreibt.
 
L

Lionne69

Gast
  • #116
Nice, ja unter anderem.
Es ging nur nicht um eine ruppige SMS und eine Verabredung.
Sondern um mehrere, einige, häufigere(?) SMS, die im Ton daneben und kränkend waren, und ebenso Verabredungen, vergessen, Kurzfristig abgesagt.
Mit dem Hintergrund, Distanz herzustellen, als Maßnahme gehen zuviel zu schöne Nähe. Ambivalent, für eine Partnerin nicht erfassbar. Neue so, morgen so.
Das macht etwas mit einem.
Mit einem Partner, der mich kränkt, wegstößt, unzuverlässig ist, würde ich keine Partnerschaft wollen, geschweige denn Kinder.

Und bei allem Verständnis, ambivalentes Verhalten eines / einer Partner/in zu ertragen, macht den / die andere/n auf Dauer kaputt.

Und auch oft genug den, der sich so verhält.
 
  • #117
#118, nice, es geht aber nicht um "eine" SMS oder Absage. Der FS gibt zu, dass er das öfter macht/bzw. gemacht hat.

Was sollte die Frau in diesem Fall aus Männersicht disqualifizieren? Sie beweist doch Engelsgeduld und will die Beziehung unbedingt weiterführen.

Ich stell mir grad vor, was der FS für ein Fass aufmachen würde, wenn sie ihm schreibt, "ich komm heut doch nicht, ist grad so gemütlich auf der couch"
 
  • #118
Ich habe mich momentan emotional sehr von ihr abhängig gemacht. Das ist das Problem, das war vorher in der Form auch nicht da. Ich esse kaum, gehe zeitig zu Bett, wenn ich allein bin, weil ich mit mir nix anzufangen weiß, usw.
Oh, Oh du armer Tor.
Mach dich nie, nie, nie vom Gutdünken einer Frau abhängig und lerne bevor du mit der Partnerinensuche beginnst mit dir selbst klarzukommen.
Jetzt ist bei dir so, dass wenn ihr mal eine Laus über die Leber läuft oder du verletzend warst du wie ein kleines Kind abhängig von seiner "Mutti" bist. Kümmer dich um dich und lass der "Guten" ihren Freiraum bzw. Ruhe.
 
  • #119
Die Art und Weise wie du dich hier repräsentierst, zeigt wenig Einsicht und Reue. Du kannst es jetzt nur nicht nachvollziehen, wie deine Freundin es wagen kann, sich distanziert dir gegenüber zu verhalten.
Hättest du Verstanden, dass dein Verhalten verletzend war, hättest du dich bei ihr glaubhaft entschuldigt und würdest ihr distanziertes Verhalten verstehen und alles daran setzen ihr zu beweisen dass das nicht wieder vorkommt.
Aber stattdessen jammerst du wie ein Kleinkind rum, suchst nach Rechtfertigungen, erzählst deinen Freunden wie du leidest usw.
Leider bekommst du auch hier noch Rückenwind mit selbst gebastelten Diagnosen ala Verlustangst usw.
Wer das hier so liest bekommt ja quasi die Legitimation Andere abwertend zu behandeln, denn er hat ja Verlustangst, hatte schlechte Erfahrungen usw.
Aber im Endeffekt hat der FG nur ein respektloses Verhalten, dass von einer schlechten Kinderstube zeugt.
Deine Freundin hat hoffentlich aus der Beziehung mit dir gelernt und meidet in Zukunft Jammerlapen wie dich.
 
  • #120
Wie auch immer die Verbindung zwischen dem FS und seiner Freundin sich weiterentwickelt - ich glaube bzw. hoffe, dass er aus dieser Sache gelernt hat. Er weiß, dass die aktuelle Situation aus seinem früheren Verhalten entstanden ist. Wenn er daraus gelernt hat und zukünftig einen geliebten Menschen wertschätzend behandelt, hatte das Ganze auch für ihn etwas Gutes.
 
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