• #1

Partnerin weigert sich, sich einzubringen

Ich (47) befinde mich seit sieben Jahren in einer Partnerschaft mit einer manchmal schwierigen, aber ansonsten sicherlich guten Frau (39). Unsere Beziehung ist bis vor ein paar Monaten eigentlich immer besser geworden. Wir haben zwei gemeinsame Kinder (6) und knapp (5) und haben jeweils das halbe Sorgerecht. Zu Anfang ist es etwas holperig gelaufen, auch wollte sie nicht mehr arbeiten und dass ich die volle finanzielle Versorgung, samt Heiratet ihrerseits übernehme. Ich habe ihr klar gesagt, dass ich da nicht mitmache. Inzwischen arbeitet sie seit 3 Jahren 70%, seit einem halben Jahr wieder voll und hat jetzt einen höhergestellten Posten angeboten bekommen. Ich hingegen habe seit Kurzem die Möglichkeit Teilzeit zu arbeiten, was angesichts ihrer reduzierten Zeit für Haushaltsführung- da macht sie gar nichts mehr-, Organisation, Planung und auch für die Kinder die beste Lösung wäre. Unsolidarischerweise für die Kinder ist sie damit nicht einverstanden. Ich wolle mir nur ein schönes Leben machen und sie werde mich sicher nicht mitfinanzieren. Sie fordert nun,dass ich mich weiterhin 50% bei der Kostenverteilung einbringe, andernfalls müsse ich aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen. Das sehe ich wiederum gar nicht ein. Um die Wogen zu glätten, habe ich ihr jetzt eine Heirat vorgeschlagen, doch daran hat sie komischerweise kein Interesse mehr. Optisch lässt sie sich mir gegenüber auch immer mehr gehen, Sex findet so gut wie keiner mehr statt und für größere Anschaffungen, die bei mir in Bälde für mein Geschäft anstehen, weigert sie sich mitzubürgen.
Was kann ich in dieser verzwickten Lage machen?
 
  • #2
Deine Frau ist mit ihrem Vollzeitjob, dem ganzen Haushalt und der Kindererziehung überfordert. Ich verstehe nicht, warum Männer zuerst zwei Kinder machen und sich dann wundern, dass die Frau mit den beiden kleinen nicht sofort wieder arbeiten kann. Eine Familie macht viel Arbeit! Du hast sie in diese für sie nicht besonders schöne Situation gedrängt (sie würde sicher viel lieber Zeit mit ihren Kindern verbringen als in einem Job rumhängen, wenn sie kein Karrieretier ist) - und nun willst du dir selbst das nehmen, was du ihr nicht gönnst... Kein Wunder, dass da Gewitterwolken aufziehen...
 
A

aufgewacht

  • #3
Zu Anfang wolltest du sie nicht mitfinanzieren... und jetzt will sie dich nicht mitfinanzieren. Es steht als 1 : 1

Wenn ich das so lese scheint eure Beziehung hauptsächlich am Geld zu kranken... und vielleicht daran, wer sich im Alltag wie viel einbringt.... Ist dieses Einbringen dann (auch / nur) materiell gemeint?
Irgendwie klingt das alles sehr nach Zweckmäßigkeit, die nur am Geld orientiert ist. Dabei gibt es doch so viele andere Faktoren, wie man sich gegenseitig (unter)stützen kann.

Ich denke, ihr solltet euch mal zusammensetzen und ganz abgesehen vom Geld mal versuchen festzustellen, was ihr füreinander seid... und was ihr füreinander sein wollt / tun könnt. Wenn allerdings eine(r) von euch beide feststellt, dass er es nicht mehr für den anderen sein mag, ist die Sache zu Ende.

Bevor es in einen Streit ausartet, solltet ihr vielleicht jemand neutralen als Moderator ins Boot holen. Vielleicht sogar einen Profi.
 
  • #4
Unglaublich, ist diese Geschichte echt? Du solltest sie und Eure Kinder finanzieren, sie ist aber nicht bereit, das Gleiche zu machen? Und heiraten will sie jetzt auch nicht mehr? Ich kann verstehen, daß bei Dir eine Welt zusammenbricht. Diese Frau verhält sich höchst egoistisch.
Um den Druck aus dem Kessel zu nehmen würde ich mir als erstes überlegen, welche Alltagsdienstleistungen ihr outsourcen könntet um mehr Zeit zu haben. Hemden ab in die Wäscherei und jede Woche kommt einmal eine Putzfee. Das sollte bei zwei Vollzeitverdiensten drin sein.
Ansonsten hilft es wohl nur, ihr mal (verbal) einen Spiegel vorzuhalten.
 
  • #5
Naja das müsstest du doch verstehen - früher wolltest du sie auch nicht mitfinanzieren. Und hast sie dazu gebracht, trotz zwei kleiner Kinder, von denen das jüngere erst 2 J. alt war, 70% arbeiten zu gehen, was viel zu viel ist. Nun hat sie sich eben angepasst an dein Verhalten. Plötzlich passt es dir nicht, weil nun du nicht bekommst was du willst. Dass deine Frau bei der Belastung durch Versorgung zweier immer noch kleiner Kinder plus nun wieder Vollzeitjob nichts mehr im Haushalt machen kann, wundert mich gar nicht.
Wie viel hattest du denn so eingebracht an Mithilfe bei Kinderversorgung und Haushalt?
Meine Güte, was für ein Egoismus und was für eine Kälte - Heiraten - "da mache ich nicht mit"! - aber ihr zwei Kinder machen, das wolltest du natürlich.
Ist doch klar, dass sie dich inzwischen nicht mehr heiraten will sondern versucht, noch selbständiger zu werden durch den besseren Job. Von dem willst du nun auch noch profitieren. Ich hoffe für sie, dass sie bald den Absprung schafft!
 
  • #6
Jetzt mußte ich aber laut lachen.
Ganz abgesehen von dem üblichen Herumgejammer wegen Heirat - dazu gibts eine Vielzahl von Threads, les dich da mal ein - beschwerst du dich, daß sie nicht für DEIN Geschäft bürgen will? Das ist allerdings die Spitze!
Sie macht alles richtig. Sie bürgt nicht für einen Kredit, was sie potentiell in eine wirklich schwierige Situation bringen könnte. Du willst weniger arbeiten trotz Kredit für irgendein Geschäft? Naja, da ist ihr Misstrauen wohl begründet. Sie lehnt ab, daß du weniger arbeiten solltest als Vollzeit. (Übrigens - bist du jetzt angestellt oder selbständig? Widersprüchlich, na gut.)
Was du machen kannst? Erwachsen werden, Verantwortung übernehmen, wäre mein erster Vorschlag. Finanzielle Verantwortung für deine Sachen selbst tragen.
Du klingst tatsächlich eher faul und bequem und nur auf deinen eigenen Vorteil bedacht.
 
  • #7
Hat die Bank dir gesagt, du sollst heiraten, damit deine Frau automatisch mit für den Kredit bürgt? Oder woher kommt dein plötzlicher Sinneswandel?
 
E

Elissa

  • #8
Als die Kinder noch sehr klein waren, hast du sie quasi gezwungen wieder arbeiten zu gehen. Heiraten wolltest du nicht, weil sie dich ja "ausnutzen" könnte. Jetzt, wo die Kinder aus dem Gröbsten raus sind und bald beide in der Schule sind, möchtest du kürzer treten. Und sie soll nebenbei noch für dich bürgen? Wie willst du denn den Kredit abzahlen, wenn du nicht mehr voll arbeitest? Jetzt klingt das für mich so, als ob du sie ausnutzen willst, zumal bei ihr noch eine Beförderung ansteht (und vermutlich ein höheres Gehalt?). Du willst es dir jetzt auf ihrem Rücken bequem machen. Wäre ich deine Partnerin würdest du von mir nur noch die Staubwolke sehen. Sie wird jetzt in der Lage sein sich und die Kinder zu finanzieren und Kinderbetreuung und Hilfe im Haushalt zu organisiern. So einen Mann braucht keine Frau.
 
  • #9
Liest sich so als hättest du verweigert, dich einzubringen, als die Kinder noch kleiner waren. Damals wolltest du sie als Mutter mit 2 kleinen Kindern nicht unterstützen.
Jetzt will sie dich als Vater mit 2inzwischen älteren Kindern nicht unterstützen.

Für die Beziehung wäre es gut, wenn du und sie aus diesem 50:50 ausrechnen raus kommen könntet.
 
  • #10
Ich frage mich, warum ihr überhaupt zusamnenseit.
Von Anfang ging es dir darum, alles sorgfältig zu trennen, und jetzt soll sie für für dich bürgen?
Sie konzentriert sich jetzt auf ihre Karriere, damit sie nicht auf dich angewiesen ist, auf dich und auf Sex mit dir hat sie keinen Bock mehr,
Du bekommst jetzt deine eigene Medizin. .für mich klingt es, als ob diese Beziehung am Ende ist..
 
  • #11
Guten Morgen lieber FS,

dass sich in diesem Fall noch ein Erstaunen bei dir breit macht, zeigt eigentlich, wie du eingestellt bist. Himmel, ich hoffe, deine Partnerin behält ihren gesunden Menschenverstand und bürgt nicht auch noch für einen Mann, der einfach bei vollem Bewußtsein eine Frau ins offene Messer laufen läßt. Was eine Bürgschaft bedeutet weißt du hoffentlich......Wo ist dein Teil einer Bürgschaft, wofür bürgst Du??????? Jetzt mal ganz fix eine Heirat einschieben, um dadurch moralische Konstrukte zu erschaffen, das ist schon.........ich möchte es nicht ausdrücken.......Mir bleibt fast der Atem stehen und das am frühen Morgen.....Es bedarf einer gründlichen Gehirnwäsche deinerseits......
 
  • #12
Du hast sie in diese für sie nicht besonders schöne Situation gedrängt (sie würde sicher viel lieber Zeit mit ihren Kindern verbringen als in einem Job rumhängen, wenn sie kein Karrieretier ist) - und nun willst du dir selbst das nehmen, was du ihr nicht gönnst...
Warum reden wir hier von "gönnen"?

Naja das müsstest du doch verstehen - früher wolltest du sie auch nicht mitfinanzieren.
Das ist doch ganz falsch.
Er hat sie ja de facto die ganze Zeit mitfinanziert.

Da sie erst seit etwa 2 Jahren wieder 70 % arbeitet, muss er vorher die Familie komplett und seitdem (bis jetzt) stets den größeren Anteil des Familieneinkommens geleistet haben. Die Frau konnte sich in den ersten Jahren 2-3 Jahren komplett um die Kinder kümmern, danach im Rahmen einer 70 % Stelle.

Davon kann jede AE nur träumen. Kann man als Papa ja auch zweitweise ermöglichen , schließlich sollte dies einem die eingen Familie wert sein.

Und das gilt im umgekehretn Falle ganz genauso.

In Zeiten der durchgesetzten Emanzipation (mit Vereinbarkeit von Familie und Beruf) müssen beide Partner irgendwann auch wieder auf eigene Beinen stehen. Politik und Gesellschaft machen da eindeutige Vorgaben.
Die Hausfrauen-Versorgerehe gibt es nicht mehr. Auch nicht als Wahlmodell (Scheinbar hätte die Partnerin des FS das aber gerne)

Irgendwann müssen die Lasten der Haushaltsarbeit und der Familienversorgung so aufgeteilt werden, wie es am besten im Verhältnis zwischen Zeit, Aufwand und jeweiligem Ertrag, aber auch nach der persönlichen Begabung passt.Aber nicht, wozu gerade jemand am meiten Lust hat. So läuft das nicht.

Wenn er durch Teilzeitarbeit die bessere Möglichkeit hat, die Kinderbeetreuung und eine wesentlichen Anteil Haushaltsführung zu übernehmen und sie aber eine guten berufliche Vollzeit-Position arbeiten kann, dann ist das eine sehr gute Lösung, da wie ja schon beschrieben, die Frau des FS mit ihrem Haushaltsarbeitsanteil bisher offensichtlich überfordert ist, oder war
(Dafür habe ich auch Verständnis).
.
Die Frage des Kredites soll der FS aber davon getrennt sehen: Ich habe auch Verständnis dafür, wenn sie eine Mithaftung dafür ablehnt. Schließlich handelt es sich um Risiken auf die sie keine Einfluss hat.
DAS sollte er anders regeln.
 
  • #13
Einerseits siehst du es nicht ein wenn sie zuhause bleiben möchte und schreibst du möchtest sie nicht mitfinanzieren aber erwartest von ihr Verständnis, dass du Teilzeit arbeitest und sie hätte für dein Geschäft mitzubürgen?! Ganz ehrlich, du könntest mir an ihrer Stelle auch den Schuh aufblasen. Zu erwarten, dass der Partner als Bürge einspringt und damit mit seiner Existenz spielt wo im Fall des Falles noch 2 kleine Kinder versorgt werden müssen, das finde ich schon ziemlich unüberlegt um es nett auszudrücken.
 
  • #14
Ich hingegen habe seit Kurzem die Möglichkeit Teilzeit zu arbeiten.....
......für größere Anschaffungen, die bei mir in Bälde für mein Geschäft anstehen, weigert sie sich mitzubürgen.
Das passt etwas nicht zusammen. Warum sollte sie für dein Geschäft bürgen? Gehts noch? Arbeite weiter Vollzeit, bis du dir die Anschaffungen selbst leisten kannst.

Mir kommt vor, ihr habt keinen Plan, was Zeit- und Geldmanagement sowie Arbeitsaufteilung angeht. Wie wäre es damit einen zu machen?
 
  • #15
Du klingst tatsächlich eher faul und bequem und nur auf deinen eigenen Vorteil bedacht.
Naja, immerhin scheint der Mann ja doch ziemlich viel zu Hause zu tun. Da kenne ich Fälle, in denen die Frau sehr viel arbeitet und trotzdem Kinder und Haushalt zu quasi 100 % wuppen muss, sooo krass scheint es bei dem FS ja nun nicht zu sein.

Lieber FS, bei euch ist dennoch richtig viel schief gegangen.

Die Frau hat mit Dir Kinder bekommen, weil ihr klar war, dass die Zeit drängt. Sie war Ü30, wenn sie Dich verlassen hätte, hätte es verd... knapp werden können mit eigenen Kindern.

Sie arbeitet jetzt 70 % und tut wirklich Nichts mehr im Haushalt? Garnichts? Hm.

Wenn Sie Dich tatsächlich 'raus wirft, hat sie mindestens dieselbe Stundenzahl zu leisten und ist dann ganz alleine mit Organisation etc. Sie scheint so sauer auf Dich zu sein, dass sie das nicht wirklich realisiert.

Du hast Dich geweigert zu heiraten, hast Druck gemacht in Bezug auf Arbeit, sie wollte das Alles nicht so. Die Lage scheint ziemlich verfahren zu sein, sie verweigert sich auch als Partnerin und ihr könnt offensichtlich nicht über die tief sitzenden gegenseitigen Verletzungen und Enttäuschungen reden.

Vielleicht lässt sich tatsächlich durch eine Mediation/Paarberatung noch etwas retten. V.A. im Interesse eurer Kinder wünsche ich es Euch.
 
  • #16
Lieber FS,

entschuldige, aber Dein Post klingt etwas unbeholfen und ungeschickt. Du vermengst meiner Meinung nach einige Dinge unberechtigter Weise.

Du hast, berechtigter Weise, das klassische Problem der Wertigkeit und Aufteilung von Beruf und Haushalt incl. allem Gedöns. Wenn Du nun den oft Frauen anhaftenden Part übernimmst, Teilzeitjob und Haushalt, und Deine Partnerin nur den Job, finde ich das mehr als löblich, das mit einer Heirat abzusegnen oder zu erkaufen, nicht. Das würde ich auch trotz ihrem Gezeter durchziehen. Wenn es ihr nicht passt kann sie genauso gut ausziehen.

Wenn Du etwas für Deine berufliche Situation ändern oder aufbauen willst, solltest Du damit schon alleine zurechtkommen. Ich jedenfalls würde für nichts und niemanden bürgen. Entweder Dein Geschäftsmodell funktioniert und trägt sich oder Du lässt es sein.

Schlussendlich hast Du noch das Thema der Nähe incl. Sex mit Deiner Partnerin. Das hat meiner Meinung nach weder etwas mit Beruf, noch Kinder, noch Haushalt zutun. Entweder Ihr wollt geistig, seelisch und körperlich zusammensein oder eben nicht. Wenn es in diesem Bereich nicht läuft, werdet Ihr Euch darum separat kümmern müssen.

Also: Immer konsequent eins nach dem anderen, kein Wischi-Waschi und sich so darum kümmern, dass Ihr jedem von Euch gerecht werdet.

Viel Erfolg!
 
  • #17
Klingt für mich nach "wie du (einst) mir, so ich (nun) dir...".
wollte sie nicht mehr arbeiten und dass ich die volle finanzielle Versorgung, samt Heiratet ihrerseits übernehme.
Dieses Modell hattest du - für mich nachvollziehbar - damals abgelehnt. Heiraten wolltest du sie nicht, Alleinverdiener sein auch nicht.

Sie hat sich scheinbar gefügt, ist wieder zügig relativ viel arbeiten gegangen, inzwischen hat sie wieder eine Vollzeitstelle. Bei zwei noch so kleinen Kindern ein ganz schönes Pensum.
Jetzt hättest du die Möglichkeit, "nur" noch Teilzeit zu arbeiten, das lehnt deine Partnerin nun ab. Na welch Wunder. Sie arbeitet - scheinbar gegen ihren Wunsch - inzwischen wieder Vollzeit, erhofft hatte sie sich was ganz anderes. Stattdessen möchtest du dir nun das "heraus nehmen", was sie eigentlich für sich wollte. Dass sie da dicht macht, kann ich nachvollziehen. (Alles Hypothesen, ob sie tatsächlich so denkt, weiß ich nicht.) Wenn ich mir vorstelle, dass es mein Wunsch gewesen wäre, "nur" noch Hausfrau und Mutter zu sein mit Heirat und Vollversorgung durch meinen Mann und der mir dann ein ganz anderes Modell präsentiert, würde ich in der jetzigen Situation deiner Partnerin wahrscheinlich auch denken, dass du dir eine Hochzeit nun an den Hut stecken kannst. Es klingt so, als hätte sie mit einer Heirat den Wunsch nach finanzieller Absicherung verknüpft. Da du das aber sowieso nicht vorhattest und von ihr verlangst, voll weiterzuarbeiten, verliert eine Heirat möglicherweise für sie den Sinn. (Wie gesagt, alles Hypothesen)

Für das Geschäft meines Partners würde ich unter den von dir beschriebenen Lebensumständen auch nicht bürgen, gemeinsame Kinder hin oder her. Ihr scheint bisher alles hälftig finanziell zu teilen, jeder scheint für seine eigenen Finanzen verantwortlich zu sein. Der Wille, für den anderen finanziell einzustehen (-einer kümmert sich zeitlich mehr um die Kinder und verdient dafür weniger -) scheint bei euch beiden nicht gegeben zu sein - folglich finde ich es von deiner Partnerin nur konsequent, DICH DEINE Sachen für DEIN Geschäft allein bezahlen zu lassen.

Klingt insgesamt nach einer schwierigen Kiste bei euch. Wenn ihr es nicht schafft, mehr aufeinander zuzugehen als bisher, sehe ich für eine gemeinsame Zukunft bei euch eher schwarz.
 
  • #18
Ich wolle mir nur ein schönes Leben machen und sie werde mich sicher nicht mitfinanzieren. Sie fordert nun,dass ich mich weiterhin 50% bei der Kostenverteilung einbringe, andernfalls müsse ich aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen.
Wenn zwei dasselbe sagen, ist das noch lange nicht das Gleiche. Hast Du ihr seinerzeit vorgehalten, sie wolle sich nur ein schönes Leben machen? Im Grunde genommen willst Du weniger als sie damals wollte.

Ich fürchte, Ihr habt Euch auseinander gelebt. Sie steht nicht mehr für Dich ein, also brauchst Du auch nicht mehr für sie einzustehen. Eine Wohngemeinschaft, mehr nicht.
 
  • #19
Das ist doch ein Fake, so dumm geht gar nicht.
Und wenn doch: drücke ich deiner Partnerin die Daumen, unglaublich, auf was sie sich da eingelassen hat, hoffentlich findet sie einen Ausweg.
 
  • #20
Nun ja, wir wissen nicht, worin eure Beziehung besteht, denn davon schreibst du nichts positives.
Ich lese nichts von Liebe oder Gemeinsamkeit.
Du beschreibst das Endstadium einer Beziehung.

In so einer Situation heiratet man nicht, sondern man trennt sich.
Deine Freundin wird es allein schaffen mit den Kindern.
Du hast ihr das ermöglicht, man könnte auch sagen, sie gezwungen, denn aus der Not entstehen Chancen und die hat sie ergriffen.
Sie arbeitet Vollzeit, erklimmt die Karriereleiter und braucht dich nicht mehr. Als sie dich brauchte, warst du nicht da.

Für dich bürgen ???
Oje, warum sollte sie denn ?

Ich denke, sie wird ihren Weg ohne dich gehen.

Übrigens würde mich interessieren, was du meinst mit 'manchmal ist sie schwierig'. Hast du ein Beispiel ? Vielleicht finden wir nicht sie, sondern dich schwierig...

Und dass du sagst, sie sei 'ansonsten sicherlich eine gute Frau' ist ja nun wirklich sehr wenig. Boah, wenn mein Freund so über mich reden würde, wäre ich sehr verletzt.

w 48
 
  • #22
seit einem halben Jahr wieder voll und hat jetzt einen höhergestellten Posten angeboten bekommen. Ich hingegen habe seit Kurzem die Möglichkeit Teilzeit zu arbeiten, was angesichts ihrer reduzierten Zeit für Haushaltsführung- da macht sie gar nichts mehr-, Organisation, Planung und auch für die Kinder die beste Lösung wäre. Unsolidarischerweise für die Kinder ist sie damit nicht einverstanden
Vorschlag 1: Ihr bleibt jetzt beide Vollzeit Tätig im Beruf. Ob das für die kleinen Kinder toll ist, lasse ich jetzt einmal Außen vor. Dann teillt Ihr Euch den Haushalt und alle Pflichten. Diese Konstellation läßt keine Verhandlungsspielraum mehr offen. Faire Teilung, wenn wir schon einmal beim Teilen sind. Problem gelöst.
Vorschlag 2: Ihr trennt Euch! Denn wenn sich ein " Pärchen" mit solchen Themen befassen muss und nicht selbst darauf kommt ( in diesem Fall, du) ist das Ende vorprogrammiert. Oder du ließt noch einmal deinen Text in Ruhe durch. Drehst den Spieß herum und betrachtest die ganze Sache mal mit den Augen deiner Familie. Und änderst deine Einstellung.
Das habe ich zum Glück niemals in meiner Langjährigen Ehe und auch nicht heute in meiner Partnerschaft gehabt. Es wurde von beiden getan was gerade nötig war. Blind und ohne irgendwas einfordern zu müssen. Furchtbar. Was ist nur los mit den Menschen?
m45
 
  • #23
Lieber FS,
wenn ich schon lese, "... manchmal schwierige Frau...", also nach Liebe und Verantwortung lese ich wenig.

Das die Kindesmutter trotz zweier kleiner Kinder jetzt den Sprung von Teilzeit auf Vollzeit plus Beförderung geschafft hat, Hut ab, mir tun aber die Kinder leid. Das Zweite muss ja noch sehr klein gewesen sein, als die Mutter wieder Vollzeit arbeiten ging.

Ich war selbst jahrelang AE-Mutter mit zwei Jobs, es ist Hammerhar, abends ist man fix und fertig. Zur Mutter noch "Partnerin" zu sein, mit zwei kleinen Kindern und großer Lust auf den Kindesvater, dazu Tip Top gestylt, der sie trotz zwei geborener Kinder nicht heiraten wollte und die Mutter so früh zum Arbeiten zwang... wie naiv bist du....?

Wie hast du dich in den ersten drei Jahren nach der Geburt der Kinder eingebracht, dass die Frau in Ruhe die Erziehungszeit, ohne Druck von dir, zum Nutzen aller nehmen konnte?

Die Frau ist anscheinend inzwischen richtig erwachsen und taff geworden, hat gemerkt, dass es beruflich super klappt, besser als sie vielleicht dachte und hat sich nun ein eigenes finanzielles Standbein aufgebaut, weil sie auf dich anscheinend nie richtig bauen konnte. Ein drittes Kind in Erwachsenen-Form braucht keiner.

Jetzt wo sie mehr verdient, vielleicht mehr als du?, du dein Geschäft erweitern willst, dazu Teilzeit arbeiten willst, ihr Geld aber dazu brauchst, willst du sie plötzlich heiraten und sie soll eine Bürgschaft übernehmen? Sag mal Junge, sorry, dir würde ich auch den besagten Finger zeigen.

Deine Zeilen lesen sich für mich egozentrisch. Die Kindesmutter hält dir nun deinen eigenen Spiegel vor das Gesicht. Sie ist innerlich schon gegangen, wenn es keinen Sex mehr gibt, sie hat weder die Kraft noch die Zeit dazu, wie auch?, und sie dir sagte, du könntest aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen. Dazu bist du noch um einiges älter als sie.... so ist das mit älteren Männern, irgendwann werden die jüngeren Frau reif und klinken sich dann aus.

Du hast dir dein eigenes Grab geschaufelt, nicht vorausschauend gedacht. Die Teilzeit-Stelle wirst du dir vielleicht nicht leisten können, weil du nach der Trennung ausreichend Unterhalt für die Kinder zahlen musst.

Ich bedaure deine/eure Geschichte, gerade die Kinder tun mir so leid, aber du hast einen großen Anteil daran, dass es so gekommen ist, wie es anscheinend kommen wird.

(Es sind nur Vermutungen, Hypothesen, mehr nicht.)

Halte uns doch bitte auf dem Laufenden, wie es mit Euch weiter geht. Danke.

w
 
  • #24
Bevor ich mich hier näher äussere, frage ich mal nach der Lücke.
Sie hat vor 3 Jahren angefangen 70% zu arbeiten.
Davor hatte sie gewünscht, dass sie nicht arbeiten geht, was Du aber nicht unterstützt hast.
Wie sah es denn jetzt aus, in der Zeit als die Kinder noch klein waren?
Hat sie weniger gearbeitet oder gar nicht?
Hast Du sie damals unterstützt oder nicht?
 
  • #25
Was die Ehe hätte werden können ist nun die nüchterne BGB - Gesellschaft mit Zielsetzung "wir leben gemeinsam," Du wolltest sie nicht ehelichen. Einmal Nein ist immer nein. Irgendwie bist selber schuld.

Ich meine aber evtl hilft es die Frage wenigstens mal durch einen Steuerberater ausrechnen zu lassen, was Euch die Ehe Geld sparen würde. Den Rest kann man (auch Scheidung) durch Vereinbarungen regeln.
 
  • #26
Deine Freundin wird es allein schaffen mit den Kindern.
Du hast ihr das ermöglicht, man könnte auch sagen, sie gezwungen, denn aus der Not entstehen Chancen und die hat sie ergriffen.
Sie arbeitet Vollzeit, erklimmt die Karriereleiter und braucht dich nicht mehr. Als sie dich brauchte, warst du nicht da.
Für dich bürgen ???
Oje, warum sollte sie denn ?
Ich denke, sie wird ihren Weg ohne dich gehen.
Woher kommt dieser Optimismus? Warum war der FS nicht da?
Er hat doch gearbeitet. Ganz normal.
Nichts im dem Post des FS lässt vermuten, das sie es alleine "schaffen wird mit den Kindern". Das sie jetzt einen guten Job angeboten bekommen kann, ist hierfür ein geradezu kontraproduktives Indiz.
Eher würde ich meinen, sie "schafft" es vielleicht sich selbst durch den neuen Job (der ihr offenbar gar nicht so lieb ist) zu versorgen und Unterhalt für die Kinder zu bezahlen, aber nicht in Kombination mit den Kindern und Familienhaushalt.

Sollte der FS diesen Rat von "frei" beherzigen, dann sollte er besser die Kinder nehmen und die kommenden schwierigen Zeiten mit diesen überstehen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
P

Provence

  • #27
Im Post des FS lese ich nichts von Zuneigung oder gar Liebe zu seiner Partnerin/der Mutter seiner Kinder. Heirat, »um die Wogen zu glätten«, ist ja wohl etwas schräg. Druck auf die Partnerin, voll zu arbeiten trotz zwei kleiner Kinder, ist ebenfalls schräg. Sich selbst als den alleinigen Unterstützer zu bezeichnen, obwohl sie (ich weiß nicht wie viel nach der ersten Geburt, später dann mit 70% und seit einiger Zeit voll) immer mitgearbeitet hat, finde ich noch schräger. Schließlich sind es gemeinsame Kinder und nicht von ihr in die Beziehung mitgebrachte.
Sex findet auch keiner mehr statt …

Also hier gibt es nur eines:
  • Trennung und Auszug des FS (eine glückliche Beziehung wird das ohnehin nicht mehr).
  • Sie arbeitet weiterhin zu 100% und versorgt die Kinder in ihrem eigenen Haushalt.
  • Er bezahlt den ihr zustehenden Unterhalt für die Kinder, evtl. auch einen Teilunterhalt für die Mutter, falls sie wieder auf 70% ihrer Stelle zurückkehrt, weil Job, Kinder, Haushalt sonst nicht zu wuppen sind.
  • Bürgschaft für sein Geschäft? Das ALLERLETZTE !! Warum sollte sie sich auf solch’ eine gefährliche Unternehmung einlassen? Damit er künftig reduziert arbeiten kann? Auf ihre Kosten?
Ich hoffe mal, die Partnerin ist klug genug, das alles richtig einzuschätzen.
 
  • #28
Der FS hat dabei großes Glück, dass diese Frau trotzdem arbeiten geht. Und damit selber zum Familieneinkommen beiträgt. Sie scheint mir sehr klug zu sein. Um zu erkennen, dass man rechtlich von einem selbständig tätigen Mann schwerer Unterhalt erzielen kann. Da ist ihr Job als Angestellte eine bessere, sichere Einnahmequelle. Auf den sie sich mehr verlässt, als weiter auf den FS.

Wenn der FS nicht mindestens 50 % der Gesamtausgaben beisteuern kann, dann scheint er mit seinem Geschäft nicht mal eine "halbe" Familie ernähren zu können, oder er ist zu geizig dafür. Und ist damit für diese Frau eine große Enttäuschung. Und sie will so Einen nicht auch noch jeden Tag sehen müssen.

Der FS fühlt sich unfair behandelt. Aber wer ist hier unfair ?
"Aber ich will doch aktiv für die Familie da sein" = noch weniger in seinem Geschäft arbeiten = noch weniger Geld damit verdienen.
Und die "restliche" finanzielle Last der Frau aufbürden. Denn sie hat ja einen Vollzeit-Job mit Karriere-Aussichten. Also erwartet der FS vertauschte Rollen: Dass er jetzt Hausmann wird ? Aber das will seine Frau nicht mitmachen. Weil sie für sich und die Kinder arbeiten geht, aber nicht der Haupternährer für die ganze Familie werden will.

Vielleicht schlug die Frau dem FS bereis vor, dass er besser einen Job suchen solle, als weiter sein Geschäft ? Weil sein Geschäft zuwenig abwirft ? Aber als Angestellter = "Befehlsempfänger" arbeiten gehen wollen ?
 
  • #29
Wir haben zwei gemeinsame Kinder (6) und knapp (5) .... Inzwischen arbeitet sie seit 3 Jahren 70%, seit einem halben Jahr wieder voll
Und trotzdem hier betiteln, dass sich diese Frau nicht genug einbringen würde ? Was erwartet der FS denn noch Alles von dieser Frau ?

Der FS kann froh sein, was diese Frau bereits Alles leistet.
Und sich nicht einen Anwalt nimmt, und den Kindesunterhalt bei ihm pfänden lässt.

Der FS kann mal in der sog. "Düsseldorfer Tabelle" nachschlagen, wieviel Kindesunterhalt er für die beiden Kinder zahlen müßte, wenn seine Frau nicht arbeiten gehen würde. Um sich selber das mal zu verdeutlichen.

Wer bekommt aktuell das Kindergeld ?
 
  • #30
Gott, hab ich jetzt gelacht!
Du hast ihr - als die Kinder deutlich kleiner waren und deutlich mehr Betreuung brauchten - dass das alles doch easy ist und sie wieder mehr arbeiten soll, weil das mit den Kindern ja nebenbei geht.
Jetzt wo die Kinder älter sind und in der Schule und es weniger zu tun gibt, erklärst du ihr, dass so viel zu tun ist, dass du weniger arbeiten musst?
Dieser Beitrag muss doch ein Fake sein! So wie einige Beiträge in den letzten Tagen, in denen ein Mann dreister als der andere dargestellt wird!