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  • #1

Partnerin wird Oma

Die Tochter (26) meiner Frau (54) ist schwanger. Das Verhältnis zwischen meiner Stieftochter und mir ist, freundlich formuliert, distanziert. Die junge Frau hat vor Jahren kundgetan, dass jeder Mann an der Seite ihrer Mutter, der nicht ihr Vater ist, abgelehnt werde. Daran hat sich seither nichts geändert. Es gab kein persönliches Zerwürfnis.

Ich darf an Familienfeiern nicht teilnehmen. Die neue Partnerin des Ex-Mannes übrigens auch nicht.

Die ehemalige Kernfamilie trifft sich zu Geburtstagtagen, Examensfeiern, an Krankenhausbetten, auf der Beerdigung der Oma, ...

Über den Familienzuwachs kann ich mich nicht freuen. Er/sie wird ein weiterer Grund (Geburt, Taufe, Geburtstage, Einschulung, ...), dass ich mich ausgeschlossen fühle (und ausgeschlossen werde).

Meine Frau ist voll freudiger Erwartung. Ich kann mich nicht mir ihr freuen.
 
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  • #2
FS, warte mal ab, wenn ein Kind dazu kommt, ändert sich vieles.

Ich sehe die Tochter nicht als Problem, sondern deine "Partnerin". Warum macht die das mit? Finde ich dir gegenüber respektlos. Da würde ich ansetzen, nicht bei der Tochter. Gab es darüber Gespräche, warum und weshalb deine "Frau" mit dir so umgeht?

Ich würde mich gegenüber eines Partners, sofern er wirklich einer ist, so nicht verhalten und meine Tochter hat sich auch nie gegenüber ehem. Männern in meinem Leben verhalten und verhalten dürfen. Ich behandle ihren Freund mit Respekt, alles ist entspannt bei uns.

w 52
 
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  • #3
Etwas Altes ging zu Ende. Etwas Neues beginnt. Vielleicht ist das jetzt eine gute Möglichkeit aus dem verstaubten Traditionen der Vergangenheit auszubrechen und etwas Neues zu beginnen.

Versuch es.
 
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  • #4
ging mir auch So !

ich hab meine Sachen gepackt und bin gegangen, seit dem hockt meine Ex alleine zuhause rum.
Das Problem ist nicht die Stieftochter, sondern das die Frau hier nichts dagegen tut.
Ihr seit Partner, auch wenn sie nicht deine Tochter ist.

Aber, glaub mir es ist besser wenn du einfach gehst.
 
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  • #5
Deine Partnerin hätte der kleinen Prinzessin von Anfang an dazwischenfunken sollen, bzw. sich solidarisch zeigen müssen. D.h. wenn der Stiefopa nicht zur Taufe eingeladen ist, wird die Oma auch nicht kommen. Sprich mit deiner Partnerin und sag' ihr, sie soll endlich mal ihr Kind erziehen. Mit 26 wird es höchste Eisenbahn.
 
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  • #6
Spontan?!?
Was ist denn das für eine Sch....?!

Warum läßt Du Dich (so), auch von Deiner Partnerin, behandeln und missachten? Wie begründet Deine Partnerin ihr und das Verhalten?

Ehrlich ich bin fassungslos und wäre, an Deiner Stelle, stinksauer!

Ich bin alleinerziehend, Tochter 15J, und wenn meine Tochter solche Sperenzien machen würde, dann würde die Luft brennen. Das heißt nicht, dass wir immer einer Meinung sind, dass es keine kleineren und größeren Differenzen, die wir klären und dies auch gerne tuen, sowie einiges immer wieder zu regeln gibt, aber wenn ich mich für eine neue Partnerin entscheide und aus Sicht meiner Tochter nichts dagegen sprechen kann, dann habe ich zwei erste Plätze und einen davon zu vergeben.

So wie ich Deine Worte lese macht Fräulein Stieftochter eine auf Prinzesschen und bekommt dafür auch noch volle Unterstützung der gesamten Familie inklusive Deiner Partnerin.

Um das nur ansatzweise verstehen zu können, wäre es schön, wenn Du das "warum" und "wie" beantworten könntest. Hier im Anonymen sicher ein leichtes.

m46
 
  • #7
Seit wann bestimmen die Kinder, wer an Familienfeiern teilnimmt...? Das würde ich mir als erwachsener Mann mit Sicherheit nicht sagen lassen. Ich verstehe da Deine Partnerin nicht, daß sie sich so etwas bieten läßt.
Vielleicht könnt ihr Euch ja mit der neuen Partnerin des Ex-Mannes "verschwören" und taucht beide demonstrativ ab sofort bei allen Familienfeierlichkeiten auf. Das müßt ihr durchziehen.
 
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  • #8
Und was wollen Sie nun von uns hören...?!
Dass Sie und auch die neue Partnerin des Ex Mannes von Anfang an dieser Schmierenkomödie einen Riegel hätten vorschieben müssen ist Ihnen ja wohl hoffentlich bewusst.
Das es eine Zeit dauert, bis der neue Partner akzeptiert wird ist ja klar und auch verständlich, aber irgendwann muss damit auch mal schluss sein.

Entweder Sie akzeptieren das unpartnerschaftliche Verhalten Ihrer Frau und der dazugehörigen Familie oder Sie gehen - viel mehr Auswahlmöglichkeiten haben Sie nicht.
 
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  • #9
Warum lässt du so mit dir umspringen?

Ich wünsche der Tochter, dass sie sich irgendwann von ihrem Mann trennt und dann genau so ausgestossen wird. Ist doch unglaublich und du, wie auch die neue an der Seite des Vaters lasst euch das bieten? Von einer nie erwachsen gewordenen Göre? Die zudem wohl noch Unterstützung von der Mutter erfährt? Was ist denn das für eine Frau, deine Partnerin, die der Tochter nicht klipp und klar sagt, dass du zur Familie gehörst.

Ich würde mir das nicht gefallen lassen und die "nette" LG mal vor die Wahl stellen. Wir arg willst du dich noch demütigen lassen? Von beiden Frauen? kopfschüttel, W/45
 
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  • #10
Und jetzt?
Du berichtest, möchtest Dir nur mal alles von der Seele schreiben oder hast auch die eine oder andere Frage dazu?

Von Beginn an klare Verhältnisse. Dennoch war sicherlich die Hoffnung da, dass es sich ändern wird - nun enttäuscht, weiter hoffend oder schon resigniert?

Dass Du Dich nicht freuen kannst, mag nachvollziehbar sein. Deinen Zeilen könnte man nun jedoch dazwischen entnehmen, dass das Deiner Partnerin nicht so ergeht. Sie wird Dir möglicherweise Deine sachliche Betrachtung in der Form vorwerfen, dass Du Dich nicht für ihre Tochter sondern für SIE freuen könntest. Vielleicht ist es aber nicht so und Du fühlst Dich eben nur wie das 5te Rad am Wagen. - Das sind aber alles nur Mutmaßungen, schreib vielleicht einmal konkret, was Du möchtest und wo der Schuh drückt.

m, 49
 
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  • #11
Das Mädel ist 26 und du wahrschenlich fast 60. Es ist doch logisch, dass sie nicht die selbe Erfahrung und Toleranz wie ein alter Mensch entgegenbringen kann. Das muss man als Älterer eben einfach so hinnehmen und akzeptieren. Scheinbar denken ältere Männer immer noch, mit so einer jungen Frau könne man gut per Du auf Augenhöhe kommunzieren. Jetzt wirst du eben mal mit der Realität konfrontiert.

Sie wird ihre Meinung auch mal ändern, wenn sie reifer und erwachsener ist. Vielleicht in 10-20 Jahren, mit 26 ist man das aber noch nicht, da ist man sehr ungehalten und wild unterwegs und vertritt selbstverständlich eine gänzlich andere Moral und Meinung als ein alter Mensch. Ich finde das zur eigenen Entwicklung auch wichtig, dass die Kinder es mal besser und anders machen, als ihre Eltern. Du bist mit der Mutter zusammen, mit der Tochter solltest du nichts zu tun haben. Die wird ja wohl ihr eigenes Leben haben mit 26 und nicht bei euch im Nest sitzen.
 
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  • #12
Seit wann bestimmen die Kinder, wer an Familienfeiern teilnimmt...? Das würde ich mir als erwachsener Mann mit Sicherheit nicht sagen lassen. Ich verstehe da Deine Partnerin nicht, daß sie sich so etwas bieten läßt.
Vielleicht könnt ihr Euch ja mit der neuen Partnerin des Ex-Mannes "verschwören" und taucht beide demonstrativ ab sofort bei allen Familienfeierlichkeiten auf. Das müßt ihr durchziehen.

Die Kinder bestimmen also nicht. Wer "bestimmt" denn?

Für mich ist weder die eine noch die andere Variante vertretbar. Da wird eine Art Respekt aus Gründen des Alters abgerufen???
Wer trägt die Schuld dafür, dass die eigentliche Ehe kaputt ist - auch das Kind? IHR habt doch entschieden, dass die Familie so nicht mehr existiert und habt EURE Entscheidung damals der Tochter offeriert. IHR habt doch für euch Erwachsene entschieden, wie euer Leben weitergeht und niemanden um Erlaubnis gefragt. Das müsst ihr nicht - aber die Tochter entscheidet nun auch für sich und IHRE Familie. Ob EUCH das nun schmeckt oder nicht, steht doch auf einem ganz anderen Blatt.

Und dann der Vorschlag des Schulterlaufes der Ausgeschlossenen? - Wie kindisch ist das denn? Ich soll mich "verbrüdern" um meinen gewünschten Anspruch zu erzwingen? Deutlich machen, dass ich andere zur Durchsetzung meiner Vorstellung brauche? - MEINE Möglichkeiten suche ich doch lieber allein oder mit meiner Partnerin - geballtes Erzwingenwollen führt sofort zu erhöhter Frustration. Sollen darüber hinaus weitere Familienangehörige vor den Kopf gestossen werden? Wen sollte ich mir über eine solche Vorgehensweise zum Freund machen?
Verständnis, Offenheit und Fingerspitzengefühl taugen nicht als geeignete Werkzeuge???

Ich sehe das Problem von ganz anderer Seite. Eure Partner, Vater und Mutter der Tochter, haben bisher versagt. SIE sollten mit Ihrer Tochter reden und sich Ihr gegenüber öffnen - sie als vollwertigen Menschen und Erwachsenen betrachten und auch ihr gegenüber das Bild der unfehlbaren Eltern ändern - sie nicht wie "das dumme Kind" behandeln, das nichts zu wollen hat.
Lasst also die Ursachen und Schuld dort, wo sie hingehören. Die Tochter REagiert nur. Und da sollte man sich die Fragen stellen, woran das liegt und an einer gedeihlichen Lösung arbeiten.

Solche Vorschläge, wie die zitierten Ansichten, sind nur kontraproduktiv.
 
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  • #13
So ein Verhalten ist ja unmöglich ! Ich würde mit deiner Partnerin darüber sprechen, dass sie ihrer Tochter nun endlich mal auf die Füße treten soll.
 
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  • #14
Ich seh das so, dass Deine Frau der Tochter mal klarmachen muss, dass Du dazugehörst. Ich finde es daneben, dass sie hingeht und Dich allein zu Hause lässt.
Es ist zwar verständlich, dass man auf sein Kind Rücksicht nimmt, aber die Frau ist ja nun 26. Das reicht schon ein paar Jahre, dass die Mutter und der Vater für die Frau noch heile Welt darstellen.

Also rede mit Deiner Frau, dass sie sich mal durchsetzen soll, pack Deine Sachen und geh oder hak für immer ab, dass Du zu solchen Festen mitgehst. Im letzten Fall würde ich mir was anderes suchen für die Feiern, geh Dich allein irgendwo amüsieren und mach Deiner Frau klar, dass Du keine Lust mehr auf ihre Familie hast. Irgendwann hätte ich die Schnauze voll und würde von selber nicht mehr zu diesen Menschen wollen.
 
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  • #15
Ich verstehe deine Partnerin nicht. Wieso lässt sie sich gefallen, dass ihre Tochter ihr keinen Partner zugesteht? Das ist krass.
Meiner Tochter hätte ich kundgetan, dass mein Partner als neues Familienmitglied anzusehen und selbstverständlich überall dabei ist. Mit 26 und offenbar einem eigenen Partner sollte das Kind das verstehen. Oder hat Mami ihr ebenfalls den Mann ausgesucht? Sprich ein Machtwort.
 
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  • #16
Diese geschlossene Gesellschaft ist ja schon fast lustig in Zeiten der Willkommenskultur für Menschen aus der Fremde. Und so tickt die kleinste Zelle der Gesellschaft - die Familie.
"Und Du musst draußen bleiben".

Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich mich der "Großelternschaft" konsequent verweigern, solange,
bis die Tochter sagt, tut mir leid, Du gehörst zu unserer Familie.
Ich würde mir keine Duzi-Duzi Geschichten anhören - einfach nichts, was mit Tochter etc. zu tun hat.
Damit kann Deine Frau allein fertig werden, sie hat nämlich auch was versäumt und macht es sich
auf Kosten Deiner Gefühle ganz schön bequem. So wie Du geblockt wirst, so würde ich das Thema
Tochter -Nachwuchs ausblenden. Negieren - so wie man es mit Dir macht.
Du bist jetzt in einer guten Position, es gibt viel zu erzählen und künftig werden freie Ressourcen
benötigt, wie von allen jungen Familien. Voraussetzung - eine Entschuldigung an Dich. W
W
 
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  • #17
Es gibt Männer, denen ists grad recht wenn Frau mit Familyclan beschäftigt ist und er damit nichts zu tun haben braucht. Frau genügt für Bett, Tisch und einige Freizeitaktivitäten....

Wenn Du nicht zu der Kategorie gehörst und Teil an ihrem Leben haben möchtest, hast Du Dir die falsche Partnerin gewählt: vor Dir kommen leider noch 1000 andere wichtigere Dinge.

Entscheide selbst!
 
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  • #18
Seit wann bestimmen die Kinder, wer an Familienfeiern teilnimmt...?

Seit dem die Kinder erwachsen sind und selber entscheiden wen sie einladen!

Wenn ich als Erwachsener für mich entscheide, wen ich einladen möchte, dann erwarte ich von meinen Gästen, dass sie auch nur mit den Personen kommen, die ich auf meinem Fest sehen möchte. So wenn mein Gast mit den Bedingungen, die ich aufstelle, nicht einverstanden ist, dann kann er natürlich die Einladung ablehnen.

Wenn ich zu bestimmten Anlässen, nur meine Eltern dabei haben will und nicht ihren Anhang, dann ist das meine Entscheidung und vielleicht noch die meiner Eltern aber nicht die des Anhanges. Kein Kind egal wie alt es ist, kann entscheiden, ob die Eltern sich scheiden lassen. Ich kann aber als Scheidungskind, gerade als Erwachsene, entscheiden wen ich einlade.

Es ist die Frage - kann eher die Tochter auf die Mutter verzichten oder die Mutter auf die Tochter? Wenn Eltern ohne Rücksicht auf die Kinder handeln, dann müssen die Eltern mit der selben Rücksichtslosigkeit klar kommen.

UND das ist kein Prinzessinnen -Denken! Meine Eltern, sind meine Eltern und als solche möchte ich sie auf meinen Feiern erleben. Ach als Info! Meine Eltern sind noch verheiratet. Würden sie sich scheiden lasse, dann würde ich das auch so handhaben, wie die Stieftochter des FS´s. Wären meine Eltern mit dieser Regelung nicht einverstanden, dann müsste man sehen, wer den längeren Atem hat aber sicher hätte das nicht der neue Anhang zu entscheiden.
 
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  • #19
Ich kann nur wieder meinen Kopf schütteln, wie sich erwachsene Menschen von ihren Kinder diktieren lassen. Würde das meine Tochter mit mir machen, ich würde auf Abstand gehen und genau das würde ich von ihrer Mutter (deine Partnerin) auch erwarten. Duldet die Mutter das weiterhin, mal ganz ehrlich, ich würde die Beziehung beenden und Punkt. Mein Selbstwert und mein Selbstbewusstsein würden dies nicht tolerieren, so einfach ist das! Ich sage dir noch etwas, ist das Kind da, du bist dann erst recht abgeschrieben, denn alles dreht sich dann nur noch um das Kind! Hab ein A*** in der Hose, sage, was du meinst und handle danach, oder leide! Mit mir könnte man das nicht TUN. Was ist das für eine Beziehung ohne Liebe, wo keiner Rücksicht auf dich nimmt? (m)
 
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  • #20
Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich mich der "Großelternschaft" konsequent verweigern, solange, bis die Tochter sagt, tut mir leid, Du gehörst zu unserer Familie. Ich würde mir keine Duzi-Duzi Geschichten anhören - einfach nichts, was mit Tochter etc. zu tun hat. Damit kann Deine Frau allein fertig werden, sie hat nämlich auch was versäumt und macht es sich auf Kosten Deiner Gefühle ganz schön bequem. So wie Du geblockt wirst, so würde ich das Thema Tochter -Nachwuchs ausblenden. Negieren - so wie man es mit Dir macht.
Du bist jetzt in einer guten Position, es gibt viel zu erzählen und künftig werden freie Ressourcen benötigt, wie von allen jungen Familien. Voraussetzung - eine Entschuldigung an Dich. W

Hmm, irgendwie finde ich diese Idee total gut und einen Versuch wert. Natürlich ist das Verhalten von der Tochter total unreif und kindisch-bockig, aber deine Frau nimmt es einfach hin und tut nichts zu einer gegenseitigen Verständigung.

Meine Frau ist voll freudiger Erwartung. Ich kann mich nicht mir ihr freuen.
Da du ausgeschlossen wirst, ist es nur zu verständlich, dass du dich nicht mit ihr freuen kannst. Deshalb ist es ein optimaler Zeitpunkt, deiner Frau jetzt mal ihr Verhalten zu spiegeln:
Du wirst aus IHREM Familienleben ausgeschlossen.... also schliesst du das Thema "Tochter, Schwangerschaft, zukünftiges Enkelkind" komplett aus DEINEM Leben aus, weigerst dich ab sofort, dir irgendetwas darüber anzuhören.

Es interessiert dich nicht, und deine Frau soll dir darüber NICHTS mehr erzählen, es geht dich nichts mehr an und zwar genauso lange, wie DU aus dem Leben der Tochter ausgeschlossen wirst. Und wenn das noch einige Jahre der Fall ist, sind die Themen "Tochter" und "Enkelkind" eben genauso lange absolut TABU zwischen deiner Frau und dir. Wichtig ist nur, dass deine Frau sich bewusst wird, dass DU dich über ein gutes Verhältnis zu ihrer Tochter freuen würdest und dieses nur so lange Tabuthemen sind, so lange beide (ihre Tochter und sie) DICH aus dem Familienleben ausschliessen.

Deine Frau lässt dich mit deinen Gefühlen allein, also lässt du sie jetzt ebenfalls mit ihren Gefühlen, was ihre Tochter betrifft (Freude, Aufregung, Besorgtheit, Angst...) allein, aber immer mit dem Hinweis, dass sie dir gerne dann alles erzählen kann, wenn beide dich miteinbeziehen.

Vielleicht bewirkt das ja dann doch mal ein Umdenken und eine Verhaltensänderung bei deiner Frau und sie spricht mit ihrer Tochter. Und wenn nicht, ist es für dich sowieso angenehmer, nicht immer mit dem Thema "Tochter" konfrontiert zu werden, dann machst du das Beste daraus und nimmst dir an Tagen mit Familienfeiern etwas Schönes für dich vor.

w
 
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  • #21
Lieber FS,
das Problem ist nur bedingt die Tochter. Von einer 26-jaehrigen die selber Mutter wird, sollte man ein erwachseneres Verhalten erwarten.
Das Hauptproblem sehe ich in Deiner Frau, die das Ganze mitmacht, denn ihr geht es ja gut dabei. Ihr solltest Du mal Bescheid sagen, dass Du ab sofort so nicht mehr mitmachst.

Wen sie feiern geht, dann unternimm etwas Schönes, was sie auch gern taete und was Dir Spass macht: ins Kino gehen, danach essen oder einen trinken (Handy ausschalten, nicht erreichbar sein, wenn sie sich langweilt), mach einen Welnesstag oder fahr über Weihnachten alle Feiertage ohne sie weg. Die ganze Zeit wird sie nicht bei ihrer Tochter abhängen können - da wird schon ihr Mann vor sein. Dann hat Deine Frau zuhause mal das gleiche Gefühl wie Du: wie es ist, allein zusein.

Wenn mein Partner nur ansatzweise so zu mir gewesen wäre, hätte ich mich verabschiedet.
 
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  • #22
DU gehörst doch zu deiner Partnerin resp. ihr seid ein Paar. Es liegt an ihr auch zu DIR zu stehen, dich zu den Feiern mitzunehmen, klar zu stellen, dass du ihr Partner bist, etc. Ich finde das sehr unfair, respektlos und kaum wertschätzend, dir gegenüber. Rede mit deiner Partnerin über das Thema - ich könnte das keinesfalls akzeptieren. m46
 
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  • #23
Hallo FS!
Ich finde egal was ist, die Partner müssten zusammen halten. Das die Tochter so deppert und verzogen ist, kann deine Frau vielleicht bedingt was für, aber sie kann und sollte uneingeschränkt zu dir stehen und PUNKT. Setze ihr die entweder oder Pistole auf die Brust. Aber die andere Seite ist halt, würdest du dich bei so einen Haufen überhaupt wohl fühlen? Vielleicht denkst du später, ach mein Gott, wie schön war das früher. Ich meine da sind doch noch andere Leute, als die liebe Stieftochter, oder? Wie sind denn die dir gegenüber eingestellt? [Mod]
 
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  • #24
Ich würde dann wohl doch mal mit der Partnerin reden, was du in Zukunft befürchtest, z. B. dann bei all den Gelegenheiten ausgegrenzt zu werde. Sag es wie es ist: Das du dich deswegen nicht freuen kannst und das es kein Zustand ist. Die Möglichkeit das die Tochter sich im Kopf mal dreht, wen sie selber Mutter ist besteht zwar, aber deine Partnerin sollte mal ein paar Takte dazu sagen. Und natürlich mal in sich gehen, warum sich ihre Tochter in dem Alter wie eine 6jährige verhält und warum sie das so hat durchgehen lassen. w47
 
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  • #25
Der FS

Ich bedanke mich für euer Verständnis , die vielen Anregungen und die konstruktive Kritik.

Es hat zwischen mir und meiner Frau eine Aussprache gegeben. Ergebnis: Meine Frau wird das Kind, ihre Tochter ist berufstätig und nimmt nach der Geburt nur den gesetzlich vorgeschrieben Mutterschutz, in der Wohnung ihrer Tochter betreuen. Ich bin dort nach wie vor unerwünscht.

Meine Koffer sind gepackt. Für mich gibt es keinen Raum in dieser Familie. Ich bin fassungslos und traurig.

Die neue Partnerin des Ex-Mannes (der zukünftige Opa) ist auch nicht glücklich mit diesem Kernfamilienfetischismus. Aber sie ist weit weniger betroffen als ich.
 
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  • #26
Lieber Fs,

das Problem ist selten die Tochter, sondern der Umgang der Mutter mit der Tochter. Sie vertäschelt die Tochter und stellt sie zur Nummer eins hin, vermutlich mit so Argumenten wie: "Mutter und Tochter sind das wichtigste im Leben. Ein Mann kommt da nie dazwischen". Ich kenne das von meiner eigenen Mutter. Resultat ist, dass die Tochter daheim den Ton angibt, sie ist schließlich nicht frei für ein eigenes Leben, die Mutter verhindert das. Das blockiert Beziehungen auf allen Seiten. Du bist unsichtbar in dieser Familie. Mit 26 hat man weder daheim zu wohnen, noch sich von der Mama umtüteln zu lassen. Mit Mutter will ihr kleines "Baby" behalten, sonst würde sie der Tochter endlich mal mit 26 den Laufpass geben. Es ist nicht verkehrt, sich mehr dem Partner zuzuwenden und die Tochter mal Tochter sein zu lassen mit ihrem eigenen Leben und ihren eigenen Problemen. Aber die Mutter will das nicht, deswegen ist die Tochter ständig präsent.
Es ist schon abartig, wenn der eigene Partner ausgeladen ist in Familienfeiern und die Tochter dafür Platz einnimmt. Das spricht schon für eine perverse Erziehung.

Ich empfehle dir mal so so Bücher wie: "Liebeskämpfe - Wie Töchter ihre Mütter abnabeln". Da geht es um ziemlich harten Tobak, wie mütterlichen Narzissmus, eben solche verkehrte, abartige Erziehungformen und deren Folgen.

Es ist nur gut, dass du deine Koffer packst. Du befindest dich auf einem untergehenden Schiff und schwingst schon lange das weiße Fähnchen.
 
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  • #27
Zu 24 - Klasse, hab ich mir fast schon so gedacht. Du sitzt derweil dann wie Fifi zuhause, bis Frauchen wiederkommt. Und nach Enkel Nr. 1 kommt Nr. 2. Wenn "Oma" dann überflüssig ist,
irgendwann so in 12 Jahren - dann wartet auf "Oma" ja noch der gute alte Sowieso.

Dem muss man nur den Staub abwischen, dann funktioniert er wieder wie neu.
Ich hoffe, Du kommst finanziell aus dieser Situation gut raus. Königinmutter und Prinzessin
sind einander ja genug plus Zuwachs. Der Schluffen wartet, bis er auch mal dran ist - irgendwann.

Fahr in Urlaub - dann merkst Du, wieviel Frauen es gibt, die Deine Nähe und Zuwendung schätzen würden. Am besten Kreuzfahrt, die Investition lohnt sich.
Und ja - auch Männer können Opfer sein.

W
 
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  • #28
FS, ich frage mich wirklich was Du erwartet hast? Deine Frau oder jetzt Ex bekommt ihr erstes Enkelkind, welches sie auch noch so viel betreuen darf, einige Frauen würden dafür morden, wenn sie die Chance bekommen. Da jetzt zu entscheiden oder ab zu wegen, beim Mann bleiben, weil er sich vom Verhalten der Tochter verletzt fühlt und sich gegen die Tochter entscheiden oder sich auf die neue Aufgabe freuen und dafür den Mann aufgeben!

FS, Du als Mann bist in so einem Fall definitiv ersetzbar, als die Anfangszeit vom Enkelkind zu verpassen. Du bist nicht der Vater ihres Kindes, da würde sich eine Frau vielleicht/wahrscheinlich noch vom ersten Enkelkind abwenden, wenn die Tochter ein Problem mit diesem Mann hat.

FS, wenn die Partnerin des Ex-Mannes mit der Situation auch nicht glücklich ist, dann geh zu ihr und bandele mit ihr an.
 
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  • #29
Lueber FS,
richtig so. Deine Frau steht nicht zu Dir, also kein Grund zu ihr zu stehen - Trennungsjahr einleiten und Scheidung. Dann soll sie mal sehen, ob sie mit Tochter und Enkel glücklicher wird, als mit Partner.
Vermutlich wird der Schwiegersohn sie bald rauskomplimentieren oder er ist dankbar, weil eh keinen Bock auf Kind. Dann lässt er beide Frauen machen und kümmert sich um seine Angelegenheiten - wie so viele.
Hoffentlich warst Du clever genug und hast die Frau arbeiten und für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen lassen, dass es für Dich kein finanzieller Albtraum wird.

Frauen mit Kinder sind ein Thema für sich.
 
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  • #30
Wie ist es möglich, dass die gesamte Familie sich dem Willen der Tochter zu fügen hat?
Die neuen Partner müssen draußen bleiben.

Der leibliche Vater und der Schwiegersohn haben da überhaupt keinen Einfluss?
Es ist ja an Dreistigkeit kaum zu überbieten - die Tochter nimmt jetzt halbtags Deine Frau
zur Kinderbetreuung in Anspruch. Die macht das natürlich gern und Du hast Dich zu fügen.

Die Tochter spielt sich doch selbst heile Welt vor. Indem die jeweiligen Partner
einfach ausgeblendet werden,ist alles wie früher.
Wie ein Kleinkind, das sich die Augen zuhält und denkt, jetzt ist es unsichtbar.
Im Grunde ist das Ganze unreif und lächerlich.

Erwachsene lassen sich von einem " Kleinkind " - jetzt im Doppelpack - terrorisieren.
Irgendwie haben die leiblichen Eltern da ganz schön versagt. Unmanierliches Verhalten.
Wie bereits vorgeschlagen, bevor Du ein Ende machst - gönn Dir allein eine schöne Reise.
W
 
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