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  • #1

Partnersuche in der Lebensmitte - eine Katastrophe?

Partnersuche ab 40 plus ist ein Horror las ich mal in einem Buch. Für Frauen und Männer. Man hat seinen Rucksack mit all seinen Negativerfahrungen immer dabei. Man ist nicht mehr so flexibel, man hat seinen Stil und seine unabänderliche Persönlichkeit gefunden. Man wird nicht mehr - man ist. Man kann nicht mehr so locker auf Tanzveranstaltungen gehen, da meist doch junges Gemüse die Tanzfläche füllt, in der Kneipe fühlt man sich allein unter Teenagern. In Onlinebörsen wird man aufgrund des Alters gleich aussortiert. Also liebe Singels aller Couleur - ist die Partnersuche in der Lebensmitte frustierend?
 
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  • #2
Das Alter spielt leider immernoch eine große Rolle bei der Partnerwahl.
Idiotisch eigentlich?
Es sei denn, man will eine Familie gründen, ansonsten ist das Alter reine Nebensache.
Mich nervt einfach dieses Schubladendenken über das Alter.
40 plus gleich Rentner und Friedhof.
Manche vierzigjährige haben mehr Power, Ausstrahlung, Figur und Esprit als 25 jährige übergewichtige junge Leute mit Ringen unter den Augen und Dauerraucher.
Also jung heisst nicht gleich superschön und superschlank, daran sollten viele mal zuerst denken, bevor sie sich am Alter stören.
 
  • #3
Partnersuche kann auch mit Mitte Zwanzig eine Katastrophe sein.
 
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  • #4
Partnersuche in der Lebensmitte - eine Katastrophe? Antwort: Ein klares und unmissverständliches NEIN! Die Katastrophe liegt in der persönlichen Einstellung im Denken also in der Geisteshaltung und hat mit dem Alter überhaupt NICHTS zu TUN!! Es ist alles gesagt! Punkt. m53
 
  • #5
Im Gegenteil: ich finde die Partnersuche 50+ sehr viel einfacher als die frühere, als ich jünger war: inzwischen weiß ich genau, was ich will (und was nicht); ich kann sehr schnell einschätzen, ob "es" passt oder nicht. Ich bin selbstbewusst genug, nicht mitzumachen, was mir nicht gefällt. Einen Schlussstrich zu ziehen - oder mich auf mehr zu freuen.

Natürlich sind die Männer, unter denen ich aussuche, genauso selbstbewusst wie ich. Manch einer erteilt dann auch mir ein Absage. Aber IMMER wissen und wussten wir, woran wir waren. "Spielchen" habe ich in meiner Altersgruppe nicht erlebt. Ist doch auch von Vorteil, oder?
 
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  • #6
Stimme #3 zu. Ich sehe 20, 25, 30, 35 jährige, die Mühe haben, einen Partner/eine Partnerin zu finden. Somit hat es nichts mit dem Alter zu tun. Sicher wird es schwieriger für eine Frau, mit 40 dann noch schnell zu finden, wenn sie noch Kinder möchte, da die Kennenlernzeit auch benötigt wird und dann die Familienplanung. Doch davon lasse ich micht nicht verrückt machen.
Wenn es passt, ist das ok, wenn nicht, dann möchte ich eine gute Beziehung und zu zweit glücklich sein.
Es spielt wirklich in den Köpfen, egal in welchem Alter. Ich habe zumindest bis jetzt keine Krise bekommen deswegen. An Verehrer hat es nicht gefehlt...doch der passende war bisher auch nicht dabei. Man hat eben seine Ansprüche.
w40
 
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  • #7
Ja tatsächlich halte ich eine online-Suche für Frauen mittleren Alters für kompliziert. Das Thema wurde im Forum ja schon oft angesprochen. Viele Männer haben bis heute nicht begriffen, dass gerade "ältere" Frauen viel flotter, gelassener und erfahrener und damit tausend mal interessanter sind als die Frauen, die wesenltich jünger sind als sie (die sie aber gerne bevorzugen).

Meine persönlichen Erfahrungen bei der online-Suche bestätigen aber auch, dass oft schon Kleinigkeiten genau analysiert und damit zum Ausschlusskriterium werden können. Auf ein Kennenlernen lassen sich viele gar nicht mehr ein, weil sie offensichtlich einen bereit liegenden Kriterienkatalog abarbeiten.
 
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  • #8
Nein, keine Katastrophe, aber schwieriger. Natürlich. Ist zwar alles schon oft gesagt, aber so ist es eben mal: Männer in unserem Alter schauen oft erst mal nach Jüngeren. Und selbstbewusste Frauen sind eben auch anspruchsvolle Partnerinnen. Meine Erfahrung ist zugleich: Frauen, die sich selber immer sagen, wie schwierig das alles ist, erleben auch die self-fulling prophecy. Entscheidend ist und bleibt: man muss erst mal mit sich selber glücklich sein, um das dann auch mit einem Partner/Partnerin sein zu können. Und diese Unabhängigkeit und Souveränität strahlen sie dann auch aus
w, 55
 
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  • #9
Liebe FS,
wie geht das Buch weiter? Steht da die These, ich helfe Dir, wenn Du mich - das Buch kaufst, dann zeige ich Dir, dass Du mit meiner Hilfe doch noch einen Partner findest, oder ich zeige Dir, dass Du auch ohne Partner glücklich sein kannst?
Oder ist das Buch die Erzählung einer einzelnen Frau, diesich für das Ganze nimmt und vor Selbstmitleid trieft.

Ich kann sagen, mitten im Leben bin ich aus der Unsicherheit der Pubertät rausgewachsen, mitten im Leben habe ich genügend Logistik gelernt um sogar hier in diesem Umfeld auf Partnersuche zu gehen - nein ich habe bei Elite noch niemand gefunden, aber immerhin habe ich es geschafft, dass ich nette Absagen erhielt. (Wenn ich die gegenseitigen In-Kompatibilitäten gewusst hätte, hätte ich da keine Anfrage geschickt, aber das kann man erst durch Reden klären - und das ist gut !) Und ich bin im Mail-Gespräch.

Und mitten im Leben weiss ich, wo ich Kompromisse eingehe, wo ich keine Kompromisse eingehe und wo ich für mich selbst verantwortlich bin und ich habe nicht mer den romantischen Irrsinsglauben, ein Partner sei für mein glück verantwortlich.

Übrigens - mitten im Leben wird die Auswahl nicht kleiner. Auf jede verheiratete Frau kommt auch ein verheirateter Mann. Damit sind auch Mitbewerber nicht mehr auf dem Markt.
 
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  • #10
Partnersuche war mit 16 eine reine Katastrophe.
Partnersuche war mit 21, mit 25 und mit 30 noch immer eine Katastrophe.
Partnersuche war mit 35 keine Katastrophe mehr, da man nur noch lachen konnte.
Partnersuche ist mit 40 auch keine Katastrophe, da man nur noch grinst.
Paartnersuche wird mit 50 auch keine Katastrophe sein, da man verstanden hat wie verrückt viele Menschen sind und man froh sein wird sich nicht auf so etwas Abartiges eingelassen zu haben..
Ja die Evolution hat noch viel vor !

Na und die Moral der Geschichte ?

Mann und Frau passen dauerhaft nicht zueinander !
 
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  • #11
Ich habe da völlig andere Erfahrungen gemacht, als offensichtlich viele andere. Ich habe nie schlechte Erfahrungen bei der Partnersuche gemacht. Mit 21 habe ich meine Jugendliebe geheiratet, das war ein Fehler, nach 4 Jahren freundschaftliche Scheidung aber heute noch Freunde. Danach 31 Jahre Ehe mit dem Vater meiner Kinder bis zu seinem Tod 2003. Danach 5 Jahre Singledasein mit einigen netten Begegnungen - allerdings ohne erotische Komponente. 2008 hat dann das Schicksal in Form des Internets mir meinen absoluten Traummann, die Liebe meines Lebens, über den Weg geschickt. Seite 1 1/2 Jahren leben wir zusammen und wollen Ende des Jahres heiraten - und das mit 63 bzw. 64 Jahren - es ist nie zu spät !!
 
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  • #12
Partnersuche und Partnerfinden hat mit 13 Spaß gemacht
Partnersuche und Partnerfinden hat mit 20 Spaß gemacht
Partnersuche und Partnerfinden hat mit 30 Spaß gemacht
Partnersuche und Partnerfinden hat mit 40 Spaß gemacht
Partnersuche und Partnerfinden hat mit 50 Spaß gemacht

Es war immer spannend und beglückend :).

w53
 
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  • #13
Also ich beneide alle welche die Partnersuche in der Lebensmitte so toll finden.
Das kann ich leider nicht sagen.
Aufgrund der gestiegenen Ansprüche, welche ich mit 20 so nicht hatte, der Lebenserfahrung, der Skepsis gegenüber manchen Schönschwätzern, der geringer werdenen Ausgehmöglichkeiten, ausser Tanztee (oh jee), gut essen gehen und oft langweiligen Kulturellen Anlässen, Studienreisen vorwiegend mit Rentnern, sehe ich durchaus eine Diskrepanz zwischen jung, knackig, überall und nirgends zu Hause, ständig auf Achse, als mit Mitte 40, nicht mehr überall zu Hause, wählerischer, Freundeskreis schmäler und wenig in fragende kommende Partner.
Sorry, aber die Partnersuche in der Lebensmitte mit der in den zwanzigern zu vergleichen finde ich schlichtweg realitätsfremd.
 
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  • #14
Nein, ganz im Gegenteil, so habe ich es erlebt.

In jüngeren Jahren sind doch fast alle vergeben, sind verheiratet oder leben in festen Partnerschaften, haben kleine Kinder.

Mit 40+ oder gar 50+ sieht das ganz anders aus.

Schwierig wird es nur, wenn dann jemand gesucht wird, der ledig ist, also nicht geschieden, nicht verwitwet, und der keine Kinder hat. Diese Wünsche kombiniert mit den EP-üblichen Voraussetzungen (überdurchschnittliches Einkommen, viel Freizeit, geregelte Arbeitszeiten, gebildet, beruflich erfolgreich, attraktiv, schlank, sexy, sportlich, keine Haustiere, nicht ortsgebunden, mitteleuropäischer, vorzugsweise deutscher Abstammung, jüngere Frauen, die gern einen mindestens 20 Jahre älteren Partner wollen, religiös nicht gebunden, keine Expartner-Kontakte oder gar -Freundschaften, keine Eltern, die sich in irgendwas einmischen und und und) machen die Suche allerdings bereits etwa ab Mitte oder Ende 30 äußerst schwierig.
In manchen Fällen wäre da wohl mehr Realismus angebracht.

w55, die seit 3 Jahren wieder in glücklicher Partnerschaft lebt, mit einem nur unwesentlich älteren Mann
 
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  • #15
.. ich finde es dahingehend schwierig, da ich ländlich wohne und einen festen Freundeskreis hae und neue leute selten kennenlernen kann, wo trifft man in der Mitte des Lebens Singles?

@ 10 hast Du Deinen Partner hier gefunden? Kannst Du das Internet empfhelen, ich bin mir da noch sehr unschlüssig..........
 
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  • #16
@14
Ich bin nicht #10, sondern #13.

Natürlich kann ich die Internet-Partnersuche empfehlen! Gerade für dich!
Ich habe meinen Liebsten nicht bei EP gefunden, aber durch eine Internet-Partnerbörse.
 
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  • #17
Ich finde gehobene Ansprüche bei der Partnerwahl durchaus ok, sofern man diese auch bieten kann, denn das ist Voraussetzung.
Ein Superfrau kann auch einen Supermann suchen und umgekehrt.
Der Satz man sollte seine Ansprüche herunterschrauben um Erfolg zu haben, frage ich mich wobei Erfolg? Am Ende etwas zu bekommen, was man nicht haben wollte?
Das ist für mich kein Erfolg.
 
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  • #18
@#14 von #10 Ich habe meinen Liebsten auch im Internet gefunden, aber nicht bei EP, sondern in einer ganz "normalen" Partnerbörse (obwohl wir beide ebenfalls Akademiker sind) mit einer sehr hohen Mitgliederzahl. Es lohnt sich auf jeden Fall, besonders in höherem Alter. Nur Mut !
 
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  • #19
Wenn man denn aussortiert wird, dann nicht in und aus sich heraus aufgrund des _Lebensalters_. Sondern
- aufgrund des vollen Rucksacks mit Erfahrungen
- aufgrund zurückgegangener Flexibilität
- aufgrund einer Persönlichkeit, die nicht oder kaum mehr änderbar ist
- aufgrund des inflexiblen "Ich weiß, was ich bin und ich weiß, was ich will" anstatt eines flexiblen "Ich will noch werden"
- aufgrund Rückständen aus früheren Partnerschaften, die sich nicht auflösen lassen.

Das alles kann man sich auch schon in jungen Jahren einhandeln und ist dann auch jung schon ein genauso unbeliebter Partner wie mit diesem Gepäck in mittleren Jahren (zumindest für mich).

Gegen Partner mittleren Alters habe ich in und aus sich heraus also gar nichts - sofern sie noch keinen Rucksack mit Negativerfahrungen haben, sofern sie flexibel sind, sofern sie sich in ihrem Wesen vorbehalts- und narbenlos auf einen Partner einstellen wollen und können.

Ich will nicht abstreiten, dass ich gewisse Vorbehalte habe, dies alles ausgerechnet bei Frauen in den Vierzigern oder Fünfzigern zu finden, vor allem wenn ich vermuten muss, dass sie seit m Jahren mit n Partnern in letztendlich gescheiterten Partnerschaften gelebt haben (m, n sehr groß). Von selber ansprechen würde ich Frauen mittleren Alters also wohl nicht.

Aber mit überzeugenden Argumenten lasse ich mich im Einzelfall - bei Vorliegen des Gegenteils - gern vom Gegenteil überzeugen.
 
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  • #20
Wie die Suche ab Mitte 40 ist, kann ich nicht beurteilen, da ich dieses Alter schon einige Jahre hinter mir habe........!

Für mich war es keine "Katastrophe", sondern eher fremd und ungewohnt, als ich mit Ende 50 wieder auf die Suche ging, nachdem ich 30 Jahre verheiratet war und anschließend 6 Jahre getrennt lebte. So ähnlich müssen sich Menschen vorkommen, deren Arbeitsplatz, nachdem man 36 Jahre für die gleiche Firma gearbeitet hat, plötzlich weg rationalisiert wird und die sich erstmals um einen neuen Job bewerben müssen.......!

Ich wusste nicht, was man in eine erste mail schreibt, welche Fragen man in einem ersten Telefonat stellen darf und muss, wie man ein erstes persönliches Treffen/ Gespräch gestaltet usw. Es war neu, fremd und -allerdings nur sehr kurz- von Unsicherheit geprägt.

Da ich im Berufsleben äußerst erfolgreich war und es mir auch sonst nicht an Selbstbewusstsein mangelt, habe ich mich dann aber sehr schnell in die für mich neue Situation hineingefunden. Es hat allerdings insgesamt 2 1/2 Jahre gedauert, bis ich -hier bei EP- meine ganz große Liebe gefunden habe. Wir sind seit 1 1/2 Jahren glücklich miteinander und wissen beide, das wir "angekommen sind". Das ist ein wunderbares Gefühl!

Vielleicht ist unsere Liebe für uns auch deshalb etwas Besonderes, weil wir beide von unseren Partnern verlassen/ betrogen wurden und somit auch die negativen Seiten einer Ehe erlebt haben. Beide sprechen wir dennoch nicht negativ über unsere Ex-Partner, sie gehör(t)en zu unserem Leben dazu, wir haben sie schließlich vor sehr langer Zeit aus Liebe geheiratet!

Und, nein, liebe Fragestellerin: Man wird in Online-Börsen nicht SOFORT aus Altersgründen aussortiert. Es gibt sehr wohl Männer, die Frauen suchen, die im eigenen Alter sind, ganz einfach deshalb, weil man dann mehr Gemeinsamkeiten und die Chance, gemeinsam alt zu werden, hat. Mein Lebensgefährte suchte ganz bewusst, eine LEBENSKLUGE Frau in seinem Alter und in mir hat er sie gefunden. Genau das sagt er mir jeden Tag mehrfach, sowohl in Worten als auch durch kleine schriftliche Liebesbotschaften.

Ja, wir tragen auch beide unseren "Rucksack", aber eben keinen negativen! Mein Lebensgefährte bringt uns jeden Tag eine Tasse Kaffee ans Bett, dann kuscheln wir und erzählen uns Dinge aus userem Leben. Mal witzige, mal Reiseerlebnisse, mal traurige, eben all das, was wir ohne den Anderen bereits erlebt haben. So geht uns der Gesprächsstoff nie aus, denn wir sind sind inzwischen 61 und 64 Jahre alt (und haben auch noch am gleichen Tag Geburtstag)!

Es lebe die LIEBE! .
 
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  • #21
Finde im Gegenteil, dass die Partnersuche ab 40 einfacher wird. Man weiss, was man will - und was nicht in Bezug auf Liebe, Partnerschaft und Sex. Dadurch, dass man auch erlebt hat, dass Beziehungen nicht funktionieren können, geniesst man es umso mehr, wenn man jemanden findet, der passt, ist sich seines Glücks viel mehr bewusst.
 
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