• #1

Partnersuche mit Mitte 30

Ich bin 33 und bekomme langsam Torschlusspanik… In meiner Vorstellung sind viele Männer in meinem Alter (+/- 5 Jahre) bereits vergeben und mitten in der Familienplanung. Eine eigene Familie ist auch mein größter Wunsch (mit einem Partner, den ich liebe). Aber langsam habe ich den Eindruck, der Zug ist bei mir abgefahren, zumal ich in meinem Alltag durch den Beruf sehr eingespannt bin und kaum neue Leute kennenlerne. Ich habe auch Sorge, zu verzweifelt zu wirken, wenn ich doch jemanden kennenlerne, der mir gefällt. Wem geht es ähnlich und wer kann mir vielleicht von seinen eigenen Erfahrungen berichten oder Tipps geben? Haben einige von Euch auch erst mit Mitte / Ende 30 ihren Lebenspartner kennen gelernt und eine Familie gegründet? In meinem engeren Freundeskreis sind viele bereits seit der Schulzeit / frühen Studienzeit in festen Beziehungen.

Vielen Dank schon im Voraus!
Gina, w 33
 
  • #2
In meiner Vorstellung sind viele Männer in meinem Alter (+/- 5 Jahre) bereits vergeben und mitten in der Familienplanung.
Das ist nicht nur Deine Vorstellung, das ist Realität bei allen Männern die Familie wollen und auch bei etlichen, die zwar keine Familie wollen, aber eine Frau und nur so an eine Frau kommen.

In meinem engeren Freundeskreis sind viele bereits seit der Schulzeit / frühen Studienzeit in festen Beziehungen.
Das kenne ich so bei allen jungen Paaren, die in Deinem Alter verheiratet sind und Kinder bekommen - haben sich spätestens mit 23-25 kennengelernt, bevor das Berufsleben fordernd wurde und sie sich wegen des Berufs in alle Gegenden verteilten.

Haben einige von Euch auch erst mit Mitte / Ende 30 ihren Lebenspartner kennen gelernt und eine Familie gegründet?
Ich kenne niemanden. Meine jungen Exkolleginnen sind auch daran verzweifelt und haben es dann aufgegeben, den Schwerpunkt auf Freizeit und Beruf gelegt.
 
  • #3
Haben einige von Euch auch erst mit Mitte / Ende 30 ihren Lebenspartner kennen gelernt und eine Familie gegründet?
Ich habe eine Freundin die ihren Freund mit Anfang 30 (glaub 32) kennengelernt hat. Ob es noch Kinder geben wird weiß man nicht. Die sind jetzt ca 2 Jahre zusammen, aktiv wollen tut keiner von beiden momentan.
Also das kommt schon vor. Die Auswahl ist dann halt kleiner. Man muss im Leben akzeptieren dass sich Zeitfenster auch schließen.
 
  • #5
Du hast das Wesentliche doch eigentlich schon begriffen! Leider erfahren wir in deinem Posting nicht, warum das bei dir nicht auch so geklappt hat!

In meinem engeren Freundeskreis sind viele bereits seit der Schulzeit / frühen Studienzeit in festen Beziehungen.

Auf jeden Fall ist es jetzt, mit 33, wesentlich schwieriger, als zur Schul- und Studienzeit! Jemand, der es jetzt schafft einen "guten" Partner zu finden, der hätte es damals auch schon geschafft, den richtigen Partner auszuwählen! Wir haben also ein Paradoxon vor uns!

Natürlich gibt es immer auch gute Gründe, warum es damals nicht geklappt hat, aber genau mit dieser "guten" Begründung steht und fällt die Wahrscheinlichkeit, dass es jetzt klappen kann!

Ja, ich kenne eine Frau in deinem Alter, bei der es sehr gut geklappt hat, einen neuen Partner zu finden und mit ihm eine Familie zu gründen. Der Mann, mit dem sie zwischen 19-20 und Ende 20 zusammen war, hatte eines Tages sein comming out, dass er sich als Frau fühlt und das nun auch leben möchte. So etwas ist eine der ganz wenigen "guten" Begründungen, warum jemand im 3x Alter auf dem Singlemarkt ist und es ist wenig bis gar keine Schuld dafür zu finden!

V.m52
 
  • #6
Ich bin 33 und bekomme langsam Torschlusspanik… In meiner Vorstellung sind viele Männer in meinem Alter (+/- 5 Jahre) bereits vergeben und mitten in der Familienplanung.

Cool bleiben.
Einige sind immer oder wieder auf dem Markt.

wer kann mir vielleicht von seinen eigenen Erfahrungen berichten oder Tipps geben?

Mit 34 kennengelernt 🧐
Mit 35 klargemacht 😏🥰
Mit 36 vermehrt 👶
Mit 46 getrennt 😗

Haben einige von Euch auch erst mit Mitte / Ende 30 ihren Lebenspartner kennen gelernt und eine Familie gegründet?

Ja, kenne ich doch einige bei denen es erst später geklappt hat. Einige davon sind aber auch schon wieder getrennt.

In meinem engeren Freundeskreis sind viele bereits seit der Schulzeit / frühen Studienzeit in festen Beziehungen.

Ja, dass sind diese ewigen Beziehungen. Fand ich immer ganz schrecklich. Und zum Teil schrecklich langweilig, wenn man genauer hinsieht.
 
  • #8
Hm, meine Freunde oder ehemaligen Mitschüler in meinem Alter (27) sind alle noch unverheiratet und ohne Kinder, einige in wechselnden Beziehungen mit Singlezeit dazwischen (zur Zeit sind wieder viele verpartnert), andere schon länger alleine oder nur kurze Affären habend. Ich bin mal gespannt, ob wir mit Anfang dreißig dann alle unter der Haube sein werden, bin echt neugierig.

Natürlich ist es auch für dich noch möglich, einen Partner zu finden, allerdings deutlich schwieriger als zu Schul- oder Studienzeiten. Was soll man raten? Hm, ich würde versuchen, mir Freizeitinteressen zu suchen, wo ich verschiedenen Männern begegne, und dann dort Spaß haben und offen und ein bisschen flirty sein. In meinem Fall wären das verschiedene Sportgruppen, aber es muss irgendwie zu dir passen und dir gefallen, damit du authentisch rüberkommst. Nichts ist so sexy wie eine begeisterte, leidenschaftliche, neugierige Frau, die Spaß hat an dem, was sie macht.

Es ist also definitiv möglich. Wenn ich mir ältere Bekannte angucke, haben aber tatsächlich die meisten sich in ihren Zwanzigern kennengelernt und dann nach mehreren Jahren Beziehung mit Anfang/Mitte dreißig ein Kind bekommen. Das ist die erste Gruppe. Die anderen haben sich mit um die vierzig kennengelernt, dann entweder ohne Kinderwunsch oder einer hatte schon Kinder aus der ersten gescheiterten Beziehung.

Spontan fällt mir aber auch ein Beispiel von einer Bekannten ein, die ihren Partner mit 34 gefunden hat, das war ganz zufällig und ungeplant. Eigentlich waren sowohl er als auch sie nicht auf der Suche und hatten mit dem Thema Partnersuche vorerst abgeschlossen. Eine zufälligerweise gemeinsame Freundin von den beiden hat sich dann halb-scherzhaft gedacht, sie will jetzt mal ihre zwei Langzeitsingles verkuppeln, also hat sie beiden getrennt von dem jeweils anderen erzählt und meinte, die sollten sich mal treffen, sie würden bestimmt gut zusammen passen. Eigentlich waren beide dagegen und fanden das albern, aber haben sich dann aus Spaß und ohne echte Überzeugung doch drauf eingelassen und zu einem Date verabredet. Tja, und oh Wunder, es hat sofort gefunkt und alles gepasst, bäm! Schon ein Jahr später haben sie geheiratet (die Kuppler-Freundin war Trauzeugin) und zusammen ein Haus gekauft, jetzt zwei Jahre später kam gerade das erste Kind zur Welt. Es ging dann also plötzlich alles ganz schnell.
w27
 
  • #9
Die passende Partnerwahl ist wohl das Schwierigste, egal in welchem Alter, da es emotional seljten passt, viele sind ausschließlich zweckgebunden zusammen, obwohl sie nicht zusammen passen, sie werden sich irgendwann trennen, sowas wollte ich nicht mehr, dann würde ich lieber für mich bleiben und kann tun und lassen, was ich möchte und bin mit mir zufrieden und glücklich. Man kann das nicht im Selbstdruck und/oder mit Torschlusspanik erzwingen, entweder es passt, oder aber auch nicht! Von Schulzeitbeziehungen halte ich nichts, da sie nach Jahren meistens scheitern! Ich bin meiner beidseitigen Liebesbeziehung erst vor Jahren begegnet, was mit dem Alter wirklich nichts zu tun hat!
 
  • #10
Ich habe meinen Freund mit 33 in einer PB kennengelernt.
Es geht also.
 
  • #11
Keine Panik.
Du wirst jmd kennenlernen, der zu dir passt.

Ggf dann aber evtl bereits geschieden und/oder mit Kind. Das ist ab einem gewissen Alter eben so.

Die, die noch nichts hinter sich haben, bringen bei näherer Betrachtung auch die Gründe mit, weshalb sie noch solo sind. Aber die lassen wir links liegen. Aus Gründen. 😉

Wichtig ist, dass du mit dir selbst im Reinen bist. Auch alleine klar kommst und dein Lebensglück nicht zwingend von einem Partner (und Kindern) abhängig machst.

Wo lernt man in diesem Alter jmd kennen?! Online, zB Tinder oder Bumble oder wie sie alle heißen. Sind vllt oftmals eher altersgerecht, als vllt konventionelle PB. Aber das ist natürlich deine freie Entscheidung.

Ansonsten: ausgehen. Die Clubs haben wieder offen, die Biergarten Saison ist gestartet, ebenso die ganzen Bars/Cafés. Oder über FB/Instagram zB Sportgruppen (CrossFit, Laufen, Wandern usw) in deiner Stadt finden.

Oder vllt trainiert jmd Nettes in deinem Fitness?

Das wird schon. Nicht den Mut verlieren und vorallem nicht verzweifelt auf Partnersuche wirken. Lass es entspannt angehen. Es kommt alles wie es kommen soll. Auch bei dir...

Meinen Partner habe ich selbst bei Tinder kennengelernt. Da war ich 35. Sind nun seit über 2 Jahren glücklich liiert.
 
  • #12
Liebe FS,
Ich habe meinen Partner mit 36 auf einer dating app kennengelernt. Er war 37. Davor war ich lang single, er auch.
Ich war aus Langeweile auf der App angemeldet und habe es eher als Spaß gesehen. Mit ihm habe ich mich sofort getroffen. Habe mir einen schönen Tag erhofft, nicht mehr erwartet. Und siehe da es hat sofort gepasst.
Mittlerweile nachdem wir uns 1 1/2 Jahre kennen, haben wir über zusammenziehen gesprochen.
Kinder sind kein Thema bei uns.
Auch in meinem Bekanntenkreis sind einige Freundinnen Mitte, Ende 30 gewesen und haben ihren jetzigen Partner kennengelernt.
Einige haben, dann noch eine Familie gegründet, andere hatten bereits Kinder und sind wieder glücklich vergeben.
Es ist also möglich egal in welchem Alter man ist und egal welche Vergangenheit man hat, einen Partner zu finden.
 
  • #13
Das ist die Crux! Diejenigen, die das ganz schrecklich und ganz langweilig finden, sind in Personalunion die selben, die IMMER irgendwann wieder getrennt sind!

Der Zusammenhang ist doch eindeutig erkennbar, oder?

Naja ob es immer die selben sind weiß ich nicht. Einen Zusammenhang zweifel ich gar nicht an.
Aber die Muster wurden mir ja in der Kindheit vorgelebt. Ich hatte nie einen Vater wusste nicht wie Beziehung geht. Das fehlt halt.
 
  • #14
Betrifft jetzt uns, und ohne Kinderwunsch

Wir waren anno 2019 beide hier bei EP, ich 35, er 36....das war im August. Ich war seit Februar nach 14 Jahren getrennt und nach kurzzeitiger Beziehung danach im August bisschen ernüchternd unterwegs. Er seit Juni,Juli nach 14 Jahren getrennt....

War für uns das passende Zeitfenster, weil ich schnell telefonieren und treffen wollte und er sich hat mitziehen lassen (bis zum ersten Treffen ;-) danach wars ein Selbstläufer)

Beide Bindungsgewohnt und -willig ;-)

Hab ich explizit so kommuniziert beim ersten Kennenlernen und waren uns da einig. Hat gepasst wie Topf auf Deckel. Im August sind es dann 3 Jahre 😀

Kopf hoch, und raus ins Leben

Alles Gute dir

W 36
 
  • #15
In meinem Umfeld haben sich mehrere Personen (ohne Kinder) mit Mitte 30 von ihrer langjährigen Studentenliebe getrennt. Sie haben sich schnell wieder mit jemandem zusammengetan und sind im Eiltempo zusammengezogen und haben Kinder bekommen. Allerdings waren es alles Leute mit einem großen Bekanntenkreis.
 
  • #16
Bevor ich meinen Mann kennenlernte, war ich viel mit Leuten aus lokalen FB-Gruppen unterwegs ("Neu in ..." u.a.). Darüber habe ich viele Männer und Frauen getroffen, die mit Anfang/Mitte 30, teilweise Ende 30 Single waren. Woran es lag? Keine Ahnung. Gestört, abgrundtief hässlich oder sonstwie ein No-Go sind die und ich jedenfalls nicht.

Meinen Mann habe ich aber über eine Singlebörse online kennengelernt. Ich 32, er 39 und gerade von einem 1 1/2jährigen Auslandaufenthalt zurück. Es hat klick gemacht und ging dann alles sehr schnell. Zusammenziehen, Hochzeit, Kinder und Hausbau. Ob es hält, weiß man ja nie. Das würde ich nicht vom Alter abhängig machen.

Geh raus, triff dich mit Leuten. Irgendwann wird sicher einer dabei sein, der dir gefällt. Und falls du magst, melde dich doch mal beim Online-Dating an. Ich kenne in meinem Umfeld mehrere Paare, die so zueinander gefunden haben.

W36
 
  • #17
... aber genau mit dieser "guten" Begründung steht und fällt die Wahrscheinlichkeit, dass es jetzt klappen kann!

... So etwas ist eine der ganz wenigen "guten" Begründungen, warum jemand im 3x Alter auf dem Singlemarkt ist ...
Forderst du diese Begründung dann auch jedes Mal ein, wenn du eine neue Frau kennen lernst, oder?
Dir ist schon klar, wie bedrängend diese Frage ist, oder? Es passiert ja auch manchmal, Menschen entwickeln sich, verändern sich. Und schon ist der Partner weg. Nicht jede Trennung passiert aus einer totalen Katastrophe heraus, manche Beziehungen haben einfach zu viel Alltag und das Feuer ist aus. (letzere sind dann die, die freundschaftlich weiterexistieren können)
 
  • #18
Liebe FS,

wir sind ungefähr im selben Alter und ich hab auch desöfteren mal solche Gedanken an denen ich festhänge. Mit U30 war mir eine Beziehung total egal. Ich habe nie aktiv gesucht und mein Motto war immer, wenn es passt mit jemanden, dann ist es okay, wenn nicht dann auch. Das heißt, ich hab mich nie aktiv auf die Suche begeben. Ich komme super alleine klar und hab mein Glück nie von einer Beziehung abhängig gemacht. Jetzt mit Ü30 kommen auch bei mir die typischen Gedanken zwecks Familienplanung. Natürlich ist ein Partner hierfür essenziell und eine "Zweckbeziehung" möchte ich hierfür auch nicht eingehen, das heißt der "Druck" steigt da schon, besonders wenn man sich selber eine Altersgrenze fürs Kinderkriegen gesetzt hat. Dazu kommt noch, wenn man jetzt jemanden findet, dann genießt man erstmal die Zeit zu zweit und da ist die Kinderplanung auch nicht sofort ein Thema und es muss erstmal langfristig passen.

In meinem Freundeskreis gibt es zur Zeit ganz interessante Wandlungen, es sind nämlich erstaunlich viele auf einmal wieder Single und zwar die, die sich in Langzeitbeziehungen befunden haben. Teilweise auch schon verheiratet waren. Über einige Langzeitbeziehungen aus Schul/Studienzeiten weiß ich, dass viele aus Gewohnheit und Bequemlichkeit noch zusammen sind. Einige hatten sogar eine Affäre. Eine Freundin von mir hatte immer kurz nach der letzten Beziehung gleich den nächsten. Sie war gar nicht wählerisch, sie kann einfach nicht alleine sein. Ich finde es gut, wenn man sich selbst treu bleibt und eine Beziehung nur dann anfängt, wenn man auch wirklich etwas für denjenigen empfindet und nicht etwas aus der eigenen emotional schlechten Verfassung heraus.

Das Kennenlernen ist wirklich nicht leicht, vom OD halte ich z.B. gar nichts. Ich werde öfters angesprochen, leider war bei mir bis jetzt auch noch nicht der "Richtige" dabei. Rausgehen und auch mal aktiv Blickkontakt aufnehmen, wenn dir einer gefällt. Jetzt im Sommer mal alleine was machen, z.B. Strand/Freibad, spazieren. Männer trauen sich eher anzusprechen, wenn man alleine ist, anstatt in ner großen Mädelsrunde. Abends mit Freunden in den Park setzen, vielleicht sitzt ne größere Männerrunde in der Nähe ;) Ich finde auf jeden Fall das die Männer wieder aktiver werden, weil OD einfach nicht funktioniert.

Ich kenne welche, die haben mit Ende 30/ Anfang 40 ihren Partner kennengelernt. Das war meistens Zufall ohne Suche. Es ist nichts unmöglich, egal in welchem Alter :)
 
  • #19
Ich war vor rund zwei Jahren bei einer Singlebörse angemeldet, weil ich im Alltag auch kaum neue Kontakte knüpfe und Online-Dating daher für eine gute Möglichkeit halte, einen passenden Partner zu finden. Bei mir hat es funktioniert, mein Freund und ich haben uns auf diesem Weg kennengelernt. Hast du das schon probiert? Ich würde dir auch empfehlen, dir nicht zu viel Druck zu machen. Zwei meiner Cousinen haben jeweils mit 40 ihr erstes Kind bekommen, das ist doch auch möglich und total in Ordnung. Entspann dich und lass es auf dich zukommen, du kannst eh nichts erzwingen und solltest dich nicht mit anderen vergleichen. Es liegt natürlich auf der Hand, dass es mit der Zeit schwieriger wird, einen Partner zu finden, der noch keine Kinder hat oder nicht geschieden ist, aber auch das ist möglich. Wichtig ist, dass du aktiv wirst, denn dein Traumprinz wird nicht einfach so vor deiner Tür stehen, es sei denn, du hast so viel Glück wie @Inanna* 😉 An deiner Stelle würde ich Online-Dating betreiben, damit erhöhst du deine Chancen enorm.

w33
 
  • #20
Lass dich bloß nicht entmutigen, und mach dir auch keinen Stress indem du dich mit anderen vergleichst! In meinem Bekanntenkreis haben die meisten nicht vor 35 mit dem Nachwuchs begonnen. Vor einem Monat hat eine portugiesische Freundin mit 43 ihr erstes Kind bekommen. Ihren Partner (etwas jünger als sie) hat sie ca. anderthalb Jahre davor kennengelernt. Also, bei ihr gings dann tatsächlich sehr schnell. Das Gefühl hatte einfach bei denen gestimmt, und es war die richtige Entscheidung. Manchmal weiß man es ganz schnell - aber mindestens ein Jahr Kennenlernzeit sollte man sich schon geben, bevor man eine Familie gründet, denke ich 😅

Und dass es mit fortlaufendem Alter schwieriger werden muss, einen Mann kennenzulernen, würde ich so auch nicht bestätigen. Meine Erfahrung ist, dass, je reifer ich werde, umso mehr Männer kennenlerne, mit denen ich mir was langfristiges vorstellen könnte und mit denen ich auf einer Wellenlänge liege. Die sind auch verfügbar und meist nicht geschieden. Das gute mit 33+ ist, dass du viel eher weißt, was deine Prioritäten sind, was du in einer Partnerschaft schätzt und was du nicht haben möchtest. Also, ich denke nicht, dass es ein schlechtes Licht auf jemanden werfen muss, wenn er mit Mitte 30+ noch nicht verheiratet war. Es zeigt doch auch, dass jemand mit Bedacht vorgeht. Ich würde sagen, mit Mitte zwanzig wissen viele noch nicht wirklich, was sie sich vom Leben erhoffen. Ist zumindest meine persönliche Meinung und Erfahrung.
Natürlich haben wir als Frauen ein gewisses biologisches Zeitfenster, aber es schließt sich gar nicht so schnell, wie manche denken. Lieber später Eltern werden, aber den passenden Partner dafür finden.

Es hilft, klar zu definieren, was du dir von einem Partner wünschst. Und dann ganz entspannt aber aktiv auf die Suche machen, bzw. ganz locker und unverfangen Männer kennenlernen (Online-Dating, Ausgehen mit Freunden und dabei neue Leute kennenlernen, Konferenzen, Meet-ups, etc.). Wenn man dafür offen ist, kann man auch im Alltag leicht Leute kennenlernen. Mach es dir zum Ziel, viele Freundschaften mit attraktiven und interessanten Männern zu knüpfen 😉 Auf der Freundschaftsebene lernt man jemanden am besten kennen. Und wenn die Chemie stimmt, kann es dann auch gerne in eine andere Richtung gehen.

Am allerwichtigsten ist es, dir keinen großen Druck selbst aufzubauen, entspannt zu bleiben, dran zu glauben (evtl. mal Law of Attraction nachlesen), und auf das positive zu fokussieren.
 
  • #21
Haben einige von Euch auch erst mit Mitte / Ende 30 ihren Lebenspartner kennen gelernt und eine Familie gegründet? In meinem engeren Freundeskreis sind viele bereits seit der Schulzeit / frühen Studienzeit in festen Beziehungen.

Vielen Dank schon im Voraus!
Gina, w 33
Single m 30+ hier. Dating ist schon eine gewisse Shitshow in unserem Alter. Lernt man mit umzugehen oder lässt es.

Mitte/Ende 30 Familiengründung hab ich selbst noch nicht im Freundeskreis erlebt, neuen Partner finden durchaus. Aber klar, wieso sollte das nicht klappen?

Naja... selten haben in meinem Freundeskreis die Beziehungen aus Schulzeit oder früher Studienzeit gehalten. Meine damalige Partnerin hat noch 3 weitere Beziehungen gehabt, alle gingen schief. Jetzt hat sie mit 36 ein Kind bekommen nach 2 Jahren Beziehung. Der Partner an ihrer Seite wird ein guter Vater werden und war langzeitsingle vorher.

Es liegt eher daran das man in dieser Zeit vielen Menschen begegnet und mehr Zeit/Chancen hat.

Ich kenne nur 1 Fall in meinem Freundeskreis wo jemand mit dem Partner aus frühen studienzeiten zusammen ist und das war eine Odysee wo wir alle mehrmals interveniert haben damit das klappt.

Du willst Kinder und eine Famile mit 33? Klar wieso nicht?
Aber du wirst Kompromisse irgendwo eingehen müssen und viele Männer treffen die nicht passen. Klar da draußen ist sicherlich irgendjemand der perfekt passt, aber du musst dich eben durchkämpfen. Kopf hoch
 
  • #22
Jetzt hat sie mit 36 ein Kind bekommen nach 2 Jahren Beziehung. Der Partner an ihrer Seite wird ein guter Vater werden und war Langzeitsingle vorher.
Ich habe hier schon des Öfteren gelesen, dass relativ „kurze“ Partnerschaften mit erfülltem Kinderwunsch bereits als „Erfolg einer glücklichen Beziehung“ betrachtet werden. Ist dem wirklich so?

Hier mal ein anderer Blickwinkel : Auszug aus: „Der Preis der Liebe“

…….. Partnerschaften sind in Bewegung und ihre Kurse häufig genauso volatil wie die am Neuen Markt. So wie Unternehmen können Beziehungen über Nacht massiv an Wert verlieren - und dann ist sie oder er plötzlich weg. "Freiheit", schreibt der Soziologe Trutz von Trotha, "heißt vor allem anderen, kündigen zu können." In Deutschland werden nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes inzwischen fast 40 Prozent aller Ehen wieder geschieden. Die meisten bereits nach fünf bis neun Jahren. Der Kurs der Beziehung schwankt wie der einer Aktie: manchmal bis auf null. Lohnt es sich, ihret-/seinetwegen beruflich zurückzustecken? Das Single-Leben aufzugeben? Auf Abenteuer zu verzichten?

Ein Band lässt sich nicht so ohne weiteres auflösen: das zum Kind. Es wird, schreibt der Münchner Soziologe Ulrich Beck "zur letzten verbliebenen unaufkündbaren, unaustauschbaren Primärbeziehung". Und damit gleichzeitig zum Sargnagel für viele Ehen, wie eine Untersuchung im Auftrag der Landesbausparkasse (LBS) ergab: am häufigsten ließen sich junge Paare drei bis vier Jahre nach der Geburt des ersten Kindes scheiden. Selbstverwirklichung mit Nachwuchs ist schwierig.

Die Liebe ist eine Baustelle und die gemeinsame Selbstverwirklichung das Ziel. Regelmäßig wird Bilanz gezogen: Wie ist das Verhältnis zwischen Geben und Nehmen? Hat sich die Investition in den anderen gelohnt? Oder wäre das persönliche Kapital beim Mitbewerber/bei der Mitbewerberin besser angelegt?

Verliebte stellen keine Kosten-Nutzen-Rechnung an, sie riskieren Kopf und Kragen, sind bereit, alles zu investieren - auch in hoffnungslose Unternehmungen. Ein schönes Stück Anarchie, hormongesteuert. Dummerweise ist dieser Zustand nie von Dauer - weil aus der Perspektive der Evolution die Paarung, aber nicht die Partnerschaft zählt. Wer sich länger binden will, muss die Ärmel hochkrempeln.

"Zu einer stabilen Beziehung gehört sehr viel Anstrengung",
sagt Maren Weidner, Therapeutin bei Pro Familia in Hamburg. Das fange schon bei der Frage an: "Was will ich eigentlich? Was ist gut für mich?" Und endet mit der Frage: Geht das mit dem/der? In die Beratungsstelle kommen Männer und Frauen, die meinen, Liebe sei ein Selbstläufer. Stattdessen müssen sie das Spiel von Angebot und Nachfrage erlernen, müssen erkennen, dass moderne Beziehungen auf Absprachen beruhen. Selbst im Bett. ……..

Ich denke, es ist eine gute (Kurz) Analyse der „aktuellen“ Beziehungspraktiken.
 
  • #23
…….. Partnerschaften sind in Bewegung und ihre Kurse häufig genauso volatil wie die am Neuen Markt. So wie Unternehmen können Beziehungen über Nacht massiv an Wert verlieren - und dann ist sie oder er plötzlich weg. "Freiheit", schreibt der Soziologe Trutz von Trotha, "heißt vor allem anderen, kündigen zu können." In Deutschland werden nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes inzwischen fast 40 Prozent aller Ehen wieder geschieden. Die meisten bereits nach fünf bis neun Jahren. Der Kurs der Beziehung schwankt wie der einer Aktie: manchmal bis auf null. Lohnt es sich, ihret-/seinetwegen beruflich zurückzustecken? Das Single-Leben aufzugeben? Auf Abenteuer zu verzichten?

Ein Band lässt sich nicht so ohne weiteres auflösen: das zum Kind. Es wird, schreibt der Münchner Soziologe Ulrich Beck "zur letzten verbliebenen unaufkündbaren, unaustauschbaren Primärbeziehung". Und damit gleichzeitig zum Sargnagel für viele Ehen, wie eine Untersuchung im Auftrag der Landesbausparkasse (LBS) ergab: am häufigsten ließen sich junge Paare drei bis vier Jahre nach der Geburt des ersten Kindes scheiden. Selbstverwirklichung mit Nachwuchs ist schwierig.

Die Liebe ist eine Baustelle und die gemeinsame Selbstverwirklichung das Ziel. Regelmäßig wird Bilanz gezogen: Wie ist das Verhältnis zwischen Geben und Nehmen? Hat sich die Investition in den anderen gelohnt? Oder wäre das persönliche Kapital beim Mitbewerber/bei der Mitbewerberin besser angelegt?

Verliebte stellen keine Kosten-Nutzen-Rechnung an, sie riskieren Kopf und Kragen, sind bereit, alles zu investieren - auch in hoffnungslose Unternehmungen. Ein schönes Stück Anarchie, hormongesteuert. Dummerweise ist dieser Zustand nie von Dauer - weil aus der Perspektive der Evolution die Paarung, aber nicht die Partnerschaft zählt. Wer sich länger binden will, muss die Ärmel hochkrempeln.

"Zu einer stabilen Beziehung gehört sehr viel Anstrengung",
sagt Maren Weidner, Therapeutin bei Pro Familia in Hamburg. Das fange schon bei der Frage an: "Was will ich eigentlich? Was ist gut für mich?" Und endet mit der Frage: Geht das mit dem/der? In die Beratungsstelle kommen Männer und Frauen, die meinen, Liebe sei ein Selbstläufer. Stattdessen müssen sie das Spiel von Angebot und Nachfrage erlernen, müssen erkennen, dass moderne Beziehungen auf Absprachen beruhen. Selbst im Bett. ……..

Ich denke, es ist eine gute (Kurz) Analyse der „aktuellen“ Beziehungspraktiken.
Ich denke, man sollte einfach viel weniger Ratgeber lesen und einfach leben. Vermutlich hilft es vielmehr. Natürlich nicht den Autoren, die haben ja auch nicht umsonst brotlose Kunst studiert und müssen jetzt davon leben.
 
  • #25
Ich denke, man sollte einfach viel weniger Ratgeber lesen und einfach leben. Vermutlich hilft es vielmehr. Natürlich nicht den Autoren, die haben ja auch nicht umsonst brotlose Kunst studiert und müssen jetzt davon leben.
Genauso habe ich das praktiziert, und ich bin mit meinem bisherigen Leben mehr als zufrieden, schon jetzt.
Das "Glückliche" Gefühl, des derzeitigen Single Lebens hat sich mir allerdings noch nicht erschlossen, aber man sollte auch Geduld haben. Trotz allem sind andere Blickwinkel auf jeden Fall interessant. (Nicht nur Kunst ist "brotlos" in unserer Gesellschaft.)
 
  • #27
Ähnliches dachte ich mir auch bei der Aneinanderreihung von Zitaten. Wie ist die eigene Meinung dazu?
Ich wollte gerade auf meine Antwort ( @HollyGolightly ) verweisen. Natürlich muss ich hinzufügen, das ich diesen relevanten Lebensabschnitt schon hinter mir habe. (M56)
Ich selber habe mein Leben nicht durch äußere Einflüsse bestimmen lassen. Wir haben uns mit 16 Jahren die Hand gegeben und sind einfach mal losgegangen. Es war 35 Jahre lang sehr glücklich.
 
  • #28
Ich bin 33 und bekomme langsam Torschlusspanik
Ich kann dich insofern beruhigen, dass diese "Torschlusspanik", sowie der dringende Kinderwunsch hormonelle Gründe haben.

Erstmal ist alles möglich. Der passende Partner kann einem begegnen, oder eben auch nicht. Niemand kann das voraussehen.

Falls nicht, wird sich deine Torschlusspanik und auch der dringende Kinderwunsch in der Regel legen, sobald du die 40+ überschritten hast. Womöglich schon früher.
Dann siehst du auch wieder hormonell klarer in die Welt.
Eventuell hilft dir ja das Bewusstsein darüber, dass nicht nur im Körper, sondern auch im Geist der Frau vieles durch Hormone beeinflusst wird.
Meine persönliche (wahrscheinlich unkonventionelle) Theorie ist, dass man solange nicht klar sieht, was man eigentlich will, in Bezug auf Partner und Familienplanung, solange man hormonell verblendet ist (wahrscheinlich auch beim Manne). Es ist, als wäre man gar nicht Herr der eigenen Gedanken und Gefühlswelt.

Der Gedanke, falls dich dieser Quälen sollte, dass eine eigene Familie der einzige Schlüssel zum Glück ist, ist nicht zutreffend. Ich habe schon einige Frauen erlebt, die dann in ihrem selbstgewählten Modell feststecken und das gar nicht mal so prickelnd finden.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch Frauen/Männer, die auch über das geschlossene Tor hinaus dringend versuchen, in einem Spießrutenlaufen aus Hormonbehandlung, termingerechten Befruchtungsversuchen und mehrmaligen Abgängen, noch zwingend ein Kind zu zeugen.
 
  • #29
Der Tatsache muss man in die Augen schauen! Wieviel Zeit und Energie werden ein Leben lang in die unpassenden Beziehungsfindungen und Beziehungen investiert? Es gehen ca. die Hälfte aller Ehen wieder auseinander, in Beziehungen ohne Eheschein ist es noch extremer! Viele laufen blind und unbewusst in eine solche Fälle hinein, glauben blauäugig, es erwischt sie nicht, von Generation zu Generation wird daraus überhaupt nichts gelernt! Würden Menschen mit sich selber was anfangen können, alleine sein können, Frauen nicht den Primär-Drang nach Kinder hätten, die Situation würde garantiert dann anders (problembefreiter) ausschauen!
 
  • #30
Ich bin 33 und bekomme langsam Torschlusspanik… In meiner Vorstellung sind viele Männer in meinem Alter (+/- 5 Jahre) bereits vergeben und mitten in der Familienplanung.
Das ist tatsächlich so, da gibt es Statistiken dazu und wir haben das Thema auch schon öfters hier diskutiert.

Frauen haben zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr einen absoluten "Männerüberschuss" und können sich quasi ihren Partner aussuchen. Die meisten gehen dann in eine feste Beziehung und dann wird auch Familie geplant.

Männer zwischen 30 und 40 haben meist schon eine Beziehung oder Ehe hinter sich, es sind vielleicht auch Kinder da und das macht dann die Partnerwahl etwas schwieriger. Vor allem ist es auch so, dass die richtig "guten Männer" nie lange Single sind und ziemlich schnell wieder weg vom Markt.

Ich habe auch Sorge, zu verzweifelt zu wirken, wenn ich doch jemanden kennenlerne, der mir gefällt.
Solch eine Einstellung wirkt nicht attraktiv, Männer rennen vor solchen Bedürfnisäußerungen eher davon, weil sie sich unter Druck gesetzt fühlen. Wenn man sich kennenlernt, eine stabile Beziehung hat, es passt und man Kinder möchte, dann kommt es sowieso.

Haben einige von Euch auch erst mit Mitte / Ende 30 ihren Lebenspartner kennen gelernt und eine Familie gegründet?
Ja, ich habe meinen Lebenspartner mit Mitte 30 kennengelernt und wir planen auch eine Familie; er ist allerdings 10 Jahre jünger - das spielt auch eine Rolle.

Ein guter Freund von mir gründet auch gerade seine Familie mit Mitte 30, seine Partnerin ist aber auch ein paar Jahre jünger.

Ich denke so um die 30 sollte man es langsam in Angriff nehmen. Heißt nicht, dass man es später nicht schaffen kann, aber die Wahrscheinlichkeit, einen Singlemann ohne Kinder kennenzulernen mit Mitte 30 oder sogar in den 40ern, mit dem es dann auch noch für eine Zukunft passt, ist sehr gering.

Aber trotzdem ist alles möglich und man sollte das positiv sehen.
 
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