• #31
Ich habe mich mit 27 von meiner ersten großen Liebe getrennt, weil unsere Zukunftsvorstellungen nicht zueinander passten. Ich dachte, dass ich noch sehr viel Zeit hätte, einen neuen Partner zu finden. Sieben Jahre später bin ich immer noch Single und habe auch so langsam die Hoffnung aufgegeben, dass sich da noch etwas ergibt. Erfolgsgeschichten kann ich leider nicht erzählen, alle verpartnerten Personen in meinem Freundeskreis haben ihre Partner in ihren 20ern getroffen.
 
  • #32
Liebe Gina, ich kann dich gut verstehen, mir ging es in deinem Alter ganz genauso und ich hab mir dieselben Gedanken gemacht und tue es auch heute noch manchmal, wobei ich mit jetzt 38 innerlich viel ruhiger geworden bin, weil ich schön langsam meinen inneren Frieden mit der Situation finde.

Mit 33 ist es auf jeden Fall noch nicht zu spät, dass sich dein Wunsch nach einem Partner und einer eigenen Familie erfüllt und auch wenn dir hier einige geschrieben haben, dass es ab 30 schwierig wird, den passenden Partner für eine Familiengründung zu finden, weil die Auswahl kleiner geworden ist, hat das für dich m.M.n. keine Bedeutung, da du nur einen Mann brauchst, der passt und nicht hunderte. Und somit sind auch jegliche Statistiken für die Einzelperson m.M.n. nicht wirklich von Bedeutung, weil niemand weiß, ob man nicht die Ausnahme ist.
Ich hatte leider bis jetzt noch nicht das Glück, einen passenden Partner zu finden, aber ich kenne einige, die mit Mitte 30 dann doch ihren Partner gefunden haben und eine Familie gegründet haben. Eine meiner besten Freundinnen hat mit 35 ihren Partner bei Tinder kennengelernt und ein halbes Jahr später war sie (ungeplant) schwanger und ist jetzt sehr glücklich, weil ein Kind ihr größter Wunsch war. Ob diese Beziehung halten wird, ist zwar eine andere Frage und steht in den Sternen, aber manchmal kann es wirklich sehr schnell gehen und man weiß nie, was das Leben für einen bereit hält.

Ich möchte dir raten, den Druck aus dieser ganzen Sache herauszunehmen. Das hat mir im Rückblick am meisten geschadet und ich habe mich selbst mit so vielen Ängsten und Niedergeschlagenheit gequält aufgrund dieser schrecklichen Torschlusspanik. Ich wünschte, ich hätte stattdessen einfach mein Leben genossen, unabhängig davon ob mir jetzt ein passender Mann begegnet oder nicht. Hilfreich ist auch, einen Plan B im Kopf zu haben mit dem Wissen, dass man auch ohne eigene Familie glücklich werden kann, dass es nicht nur den einen klassischen Weg zum Glück gibt. Das ist zwar in der Situation nicht leicht, hilft aber sehr dabei, den Druck zu reduzieren. Man sollte sich außerdem auf keinen Fall mit anderen vergleichen (natürlich leichter gesagt als getan) und denken, dass etwas falsch läuft, nur weil der eigene Weg nicht so verläuft wie bei der Mehrheit. Das macht nur unglücklich und verzweifelt und das steht dir persönlich in jeder Hinsicht im Weg. Und es sind nicht alle Beziehungen glücklich, wie wir wissen. Man sollte versuchen, aus jeder Situation das Beste zu machen und diese annehmen lernen, wie sie ist und das Gute darin sehen. Mir hilft diese Perspektive sehr und auch das Vertrauen ins Leben, dass alles seine guten Gründe hat.
 
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  • #33
Ich habe hier schon des Öfteren gelesen, dass relativ „kurze“ Partnerschaften mit erfülltem Kinderwunsch bereits als „Erfolg einer glücklichen Beziehung“ betrachtet werden. Ist dem wirklich so?
Aus meiner Sicht nicht. Kinder dann, wenn die Beziehung stabil ist. Sonst ist die logische Folge:
am häufigsten ließen sich junge Paare drei bis vier Jahre nach der Geburt des ersten Kindes scheiden. Selbstverwirklichung mit Nachwuchs ist schwierig.
 
  • #34
Bravo. Das hast du sehr aufmunternd für die TS formuliert. 😀

Ich kenn schon welche. Die Wahrscheinlichkeit jemanden zu finden, ist natürlich geringer, weil viele Bindungswillige eben schon gebunden sind.
Vikky haut wieder drauf! 🤭Ihr müsst Euch mal langsam drauf einstellen, dass bei der jüngeren Generation aufgrund der langen Studienzeiten alles etwas später stattfindet! Ich selbst habe mit 30 geheiratet, eine Kollegin von mir hat nach langer Singlezeit mit über 35 ihren festen Partner gefunden und noch eine andere mit 37 und noch ein Kind bekommen.
Also, entspann dich bitte, du bist noch völlig im Rahmen. 👍
 
  • #35
Ich bin so ein Fall!
Ich wurde mit 29 von meiner langjährigen Studienbeziehung verlassen.
Jetzt bin ich 33 und nach langer und schwieriger Suche habe ich jetzt Familie: Einen Partner, eine gemeinsame Wohnung und ein Baby und mindestens ein weiteres Kind wollen wir auch noch.
Es kann also klappen, lass dich bitte nicht entmutigen!!!

Meine Tipps: nicht frustriert wirken, online dating über kostenpflichtige Börsen, neue Hobbys, neue Vereine, viel ausgehen usw. Ich habe meinen Partner online gefunden, ohne Kinder und nie verheiratet.

Aber: Ich musste lange suchen, viele Vollidioten daten und für ihn in eine andere Stadt ziehen. Ab 30 wird es schwieriger... zu welchen Kompromissen bist du bereit? Würdest du auch umziehen? LG w33

PS: Hätte ich bis Ende 30 niemanden gefunden, dann hätte ich mein Kind auch alleine bekommen. Ich habe einen guten und sicheren Job, verdiene gut und hätte das auch sicher so geschafft. Beruhigt dich das, dass man das heutzutage auch ohne Mann kann, wenn man das Geld hat? Suche weiter, hab Dates und wenn sich bus in 5 Jahren nichts findet dann bekommst du dein Kind alleine. LG w33
 
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  • #37
Übrigens habe ich noch ein Beispiel: Meine Bekannte vom Sport war auch mit 33 Single.

Dann ist sie beruflich bedingt alleine in eine andre Stadt gezogen. Erst WG, dann alleine. Mit 36 hat sie dort ihren Partner gefunden und ist jetzt mit 38 zum ersten Mal schwanger.

Meine Hebamme meinte, heutzutage ist es bei ihren Kunden normal, das erste Kind mit Mitte 30 zu bekommen.

Bleib locker, nimm den Druck raus und organisiere Dates. Von alleine kommt nichts. Sie und ich hatten aber auch viele Dates, bis ein passender Partner kam. Nutze verschiedene Sachen: Online, Sport, Freunde, neue Hobbys, Zeitung usw. LG w33
 
  • #38
@MissCosmo Herzlichen Glückwünsch zum Baby ! Habt ihr denn mittlerweile ein Auto ?
Ein Kind alleine zu bekommen weil Frau finanziell gut aufgestellt ist ist mehr als blauäugig. So viel Unvorhergesehenes kann mit Kindern passieren und dann ist es gar nicht so einfach Arbeit und Kinder zu vereinbaren , abgesehen von der Kraft , die man lässt . Einen guten Partner zu haben mit dem man Kinder bekommt halte ich heute für die halbe Miete. Vor allem wenn man erst mit Ende 30 Anfang 40 Mutter wird . Dann ist man in den Wechseljahren und das Kind noch klein .
 
  • #39
Mit vielen Diskussionsgedanken von hier möchte ich real nicht leben. Jeder sollte sich die Frage stellen, inwieweit man heutzutage überhaupt noch Kinder in diese Welt setzen kann? Was gebe ich dem Kind für eine Zukunft? Bei sehr vielen Frauen geht es doch ausschließlich bei diesem Thema nur um das SELBSTEGO zu befriedigen, ohne Rücksicht auf Verluste, das kann niemals gut gehen und kann niemals gut sein!
 
  • #40
In meinem Bekanntenkreis haben die meisten nicht vor 35 mit dem Nachwuchs begonnen.
Dann solltest Du wissen, dass Dein Umfeld doch recht weit weg ist vom Durschschnitt, denn Frauen in D bekommen um die 31 Jahre ihr erstes Kind.

Die FS ist 33 und kein Mann ist in Sicht, d.h das Alter bei der Geburt würde günstigtenfalls bei 35 Jahre liegen (eher höher) und trifft dann nur noch auf 25% der Kohorte zu - mit jedem zusatzlich Jahr freier Fall nach unten in Sachen Normalität.
Weit weg von Normlität zu sei heißt nicht, dass es nicht möglich ist, aber eben deutlich abnehmende Wahrscheinlichkeit, dass es noch gelingen könnte.

Bevor man sich an unwahrscheinliche Hoffnungen klammert oder voreilige Entschlüsse fasst, die dann halt nach kurzer Beziehung zur Trennung mit Kind führen, sollte man sich Gedanken um alternative Lebensvorstellungen zum Wunschkonzept machen und im Alter der FS anfangen diese umzusetzen, das Männer-/Familienthema nebenher laufen zu lassen.

In meinem Freundeskreis gibt es zur Zeit ganz interessante Wandlungen, es sind nämlich erstaunlich viele auf einmal wieder Single
Ja, wir hatten Corona. Da hat sich bei vielen gezeigt, dass es miteinander nicht geht, wenn die Spassindustrie ausfällt und Belastungen auftreten.
Und bei anderen lautet die Antwort, auf "das, für immer?" in dem Alter dann doch "nein".

Vikky haut wieder drauf! 🤭Ihr müsst Euch mal langsam drauf einstellen, dass bei der jüngeren Generation aufgrund der langen Studienzeiten alles etwas später stattfindet!
Was für lange Studienzeiten? Seit der Bolognareform sind die Studienzeiten viel kürzer gewörden und auch die Möglichkeiten zum ewigen Studententum deutlich reduziert, der Wegfall vom Wehr-/Zivildienstpflicht,, sowie die G7-Reform haben eher zu jüngeren Absolventen geführt.

Ihr Grünschnäbel müsst euch mal darn gewöhnen, dass wir eine größere Flughöhe haben und mehr sehen. Dass alles etwas später stattfindet hat mit Entscheidungsschwäche zu tun, mit nichts anderem.
 
  • #41
Ich hatte beruflich bedingt schon immer ein Auto und das nutzen wir jetzt auch als Familienauto (vw t roc). Und nein, mein Freund hat immer noch kein eigenes Auto, aber wir haben hier stadtnah auch nur einen Stellplatz zur Verfügung. Er verdienst sehr gut uns möchte trotzdem keines.

Ich stehe dazu, dass es mich stört, wenn ein Mann kein Auto hat. Da wären wir beim Thema Kompromisse. Liebe FS: Welche Kompromisse würdest du machen? Umzug, kein Auto, Größe, Alter usw?

Frauen in D bekommen um die 31 Jahre ihr erstes Kind.
Ja, aber selbst wenn die FS dann 36 ist wäre es immer noch gut möglich. Ich kenne einige Frauen, die bekamen mit 39 das erste Kind. LG w33
 
  • #43
Ich hatte beruflich bedingt schon immer ein Auto und das nutzen wir jetzt auch als Familienauto (vw t roc). Und nein, mein Freund hat immer noch kein eigenes Auto, aber wir haben hier stadtnah auch nur einen Stellplatz zur Verfügung. Er verdienst sehr gut uns möchte trotzdem keines.

Ich stehe dazu, dass es mich stört, wenn ein Mann kein Auto hat. Da wären wir beim Thema Kompromisse. Liebe FS: Welche Kompromisse würdest du machen? Umzug, kein Auto, Größe, Alter usw?
Sorry, wenn ich mich hier mal einklinke ... aber ist das wirklich dein/euer Ernst, so einen Partner zu finden? Für mich hört sich das an wie Auto- oder Möbelkauf. Wäre ich ein potentieller Partner und würde solche Überlegungen oder Ratschläge mitbekommen, ich würde schreiend davonrennen.

Ich weiß, dass es immer verschiedene Blickwinkel und Ausgangssituationen gibt, aber ist das heute wirklich SO anders als vor 20-30 Jahren? Dieses: "ich suche einen Partner zur Familiengründung" kenne ich überhaupt nicht - weder bei mir noch in meinem Umfeld. Sind wir so anders? Ich hab mir eigentlich nie Gedanken über einen "Wunsch"partner gemacht, ich hab mich einfach in jemanden verliebt und dann war der eben kleiner oder jünger oder hatte studiert oder eben auch mal nicht. Wichtig ist doch der Einzelfall und da empfinde ich dann Alter oder Größe auch nicht als Kompromiss.

Ich gehe beim Autokauf so vor wie du bei der Partnerwahl, da gibt's dann auch gewisse Kompromisse. Aber im Gegensatz zum Partner soll das Auto auch einen bestimmten Zweck erfüllen - solche Überlegungen finde ich bezüglich Menschen sehr gewöhnungsbedürftig.
Ja, aber selbst wenn die FS dann 36 ist wäre es immer noch gut möglich. Ich kenne einige Frauen, die bekamen mit 39 das erste Kind. LG w33
 
  • #45
Ich kenne einige Frauen, die bekamen mit 39 das erste Kind.
Ja meistens bleibt es dann auch nur bei einem Kind.
Es gibt Frauen, die schon mit 40 kaum noch fruchtbar sind/oder schon in die Wechseljahre kommen.

Wer nicht nur ein Kind möchte sondern mehrere sollte frühzeitig genug anfangen.

Eine Bekannte von mir hat das Kinderkriegen immer hinausgeschoben, Karriere, Geld, toller Urlaub - alles war wichtiger als die Familiengründung.
Ihr Motto war immer: „Ich habe doch noch Zeit.“
Mit 38 Jahren wollte sie dann mit ihrem Mann ein Kind - sie freute sich schon, weil sie ihre Blutungen nicht mehr bekam und ihr ständig übel war und erschöpft.
Sie wähnte sich schon schwanger.
Es stellte sich heraus, dass sie nicht schwanger war sondern bereits in den Wechseljahren. Mit 38!

Fazit: sie ist in meinem Alter und kinderlos geblieben. Und jammert was ihr das Leben versagt hat.

Meinen Rat nicht so lange mit dem Kinderkriegen zu warten hatte sie ewig belächelt....
 
  • #46
Dann solltest Du wissen, dass Dein Umfeld doch recht weit weg ist vom Durschschnitt, denn Frauen in D bekommen um die 31 Jahre ihr erstes Kind.

Die FS ist 33 und kein Mann ist in Sicht, d.h das Alter bei der Geburt würde günstigtenfalls bei 35 Jahre liegen (eher höher) und trifft dann nur noch auf 25% der Kohorte zu - mit jedem zusatzlich Jahr freier Fall nach unten in Sachen Normalität.
Weit weg von Normlität zu sei heißt nicht, dass es nicht möglich ist, aber eben deutlich abnehmende Wahrscheinlichkeit, dass es noch gelingen könnte.

Bevor man sich an unwahrscheinliche Hoffnungen klammert oder voreilige Entschlüsse fasst, die dann halt nach kurzer Beziehung zur Trennung mit Kind führen, sollte man sich Gedanken um alternative Lebensvorstellungen zum Wunschkonzept machen und im Alter der FS anfangen diese umzusetzen, das Männer-/Familienthema nebenher laufen zu lassen.

Tatsächlich kenne ich im Freundes- und Bekanntenkreis kaum jemanden, der vor 35 mit der Familienplanung begonnen hat (und ich kenne gar nicht wenige Leute). Mit 30 waren die meisten noch am Studieren oder mitten im Berufsleben. Interessant wie unterschiedlich die Erfahrungen sein können! Sicher gibt es sehr viele (dann wohl die meisten), die es bevorzugen früher zu starten - aber meine Erfahrung zeigt, dass es auf jeden Fall biologisch sowie beziehungstechnisch auch ab Mitte 30 möglich ist, wenn man das möchte. Ich denke, man sollte sich nicht zu viel Gedanken darüber machen, was die "Norm" ist.
 
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  • #47
Hier werden meist theoretische Gedanken in Beiträgen genannt, die von der Realität weit entfernt sind!
Ich bin für einseitige Kompromisse nicht positiv eingestellt, das machen gerne Frauen, um so ihren Kinderwunsch umzusetzen. Solche Kompromisse werden meist irgendwann sich teuer rächen!
 
  • #48
Tatsächlich kenne ich im Freundes- und Bekanntenkreis kaum jemanden, der vor 35 mit der Familienplanung begonnen hat (und ich kenne gar nicht wenige Leute). Mit 30 waren die meisten noch am Studieren oder mitten im Berufsleben. Interessant wie unterschiedlich die Erfahrungen sein können! Sicher gibt es sehr viele (dann wohl die meisten), die es bevorzugen früher zu starten - aber meine Erfahrung zeigt, dass es auf jeden Fall biologisch sowie beziehungstechnisch auch ab Mitte 30 möglich ist, wenn man das möchte. Ich denke, man soll sich einfach nicht zu viel Gedanken darüber machen, was die "Norm" ist.
Weil die meisten Frauen sowieso heute nur noch ein Kind möchten.....

Und der Biologie ist es egal was du möchtest - wenn es mit Ende 30 nicht mehr klappt, weil du zu lange gewartet hast, sagt die Biologie „ätschibätsch“.
 
  • #49
Weil die meisten Frauen sowieso heute nur noch ein Kind möchten.....

Und der Biologie ist es egal was du möchtest - wenn es mit Ende 30 nicht mehr klappt, weil du zu lange gewartet hast, sagt die Biologie „ätschibätsch“.
Ist ja auch vernünftig, wir sind eh schon zuviele auf der Welt, die sich um die Ressourcen prügeln müssen, soviel kann man gar nicht einsparen und wir verbrauchen in der westlichen Welt nun mal am allermeisten - ich nehme mich da auch überhaupt nicht aus.
 
  • #51
Weil die meisten Frauen sowieso heute nur noch ein Kind möchten.....
Warum wollen in der heutigen Zeit die meisten Frauen überhaupt noch ein Kind haben? Es besteht ein wissenschaftlicher Konsens darüber, dass das Leben unserer Kinder sehr viel schwerer werden wird. Und es führt dazu, dass junge Menschen eine berechtigte Frage haben: Ist Ist es noch okay, Kinder zu kriegen?
 
  • #52
Ja dann hättest du halt auch auf Kinder verzichten müssen. Aber will halt keiner bei sich selbst anfangen 😉.
Ganz ehrlich, ich liebe meine Kinder, aber der Kinderwunsch ging in beiden Fällen von den jeweiligen Vätern aus. Keine Ahnung, ob der Wunsch irgendwann von mir aus gekommen wäre, wahrscheinlich eher nicht, von daher wäre mein Verzicht nicht riesig gewesen.

Ansonsten hast du recht, aber ich habe eben auch nur zwei und nicht drei bis acht. Kann jeder halten wie er will - nur rein vernunftsmäßig wären weniger besser. Ich hab mir meine Antwort nur mal wieder nicht verkneifen können, weil es bei dir jedesmal vorwurfsvoll klingt, dass DIE Frauen heutzutage nur noch ein Kind wollen (was nebenbei gesagt nicht mal stimmt).
 
  • #53
Ich gehe beim Autokauf so vor wie du bei der Partnerwahl, da gibt's dann auch gewisse Kompromisse. Aber im Gegensatz zum Partner soll das Auto auch einen bestimmten Zweck erfüllen -
Ich wollte doch nur wissen, zu welchen Kompromissen die FS bereit wäre.

Ich bin für den Partner umgezogen. Viele würden das nicht tun. Da kann ich doch fragen, ob die FS zum Kompromiss des Umzuges in eine andere Stadt bereit wäre? Was hat das mit einem Autokauf zu tun??? Umziehen für den Partner ist nunmal für viele ein Kompromiss!

PS: Drei ist das neue zwei, immer mehr Paare wünschen sich heute 3 Kinder.
Wer nicht nur ein Kind möchte sondern mehrere sollte frühzeitig genug anfangen.
Das stimmt: Die Frauen in meinem Bekanntenkreis, die mit Ende 30 das erste Kind bekommen haben, haben meist nur ein Kind. Aber was soll man machen, wenn man lange nicht den richtigen Partner findet? Es läuft nicht immer so, wie man es gerne hätte. LG w33
 
  • #54
Liebe FS,
ich hatte nie Lust auf feste Bindungen und habe entsprechend gelebt.
Mit Anfang 30 dann meinen jetzigen Mann kennengelernt und nach einigen Monaten fanden wir uns zu unserem beidseitigen Erstaunen in etwas wieder, was wir als Beziehung bezeichnen mussten. Selbst ich. Nun seit einem Jahrzehnt zusammen und immer noch glücklich. Es passt einfach.
Ehrlich gesagt habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, wie viele Männer es noch gibt oder wie deren Absichten sind. Das ergibt sich doch intuitiv, das, was möglich ist und was man will. Nach meiner Erfahrung gab es immer genug, auch in den 30ern und selbst jetzt gibt es immer wieder Angebote, die ich aber dankend ablehne.
Also mach dir keine Panik. Vergiss die Statistiken. Genieße das Leben und mach es dir schön. Dann kommt das, was du willst, von selbst.
Hier mal ein anderer Blickwinkel : Auszug aus: „Der Preis der Liebe“
Die Verquickung von Marktwirtschaft und Liebe halte ich für unlogisch.
"Freiheit", schreibt der Soziologe Trutz von Trotha, "heißt vor allem anderen, kündigen zu können."
Das ist eine von vielen Defintionen von "Freiheit". Ich würde eher sagen: Selbstgewählter und von mir bejahter Zustand. Beweglichkeit und Bindung müssen sich nicht ausschließen.
Nein, wieso? Abenteuer hat wie Freiheit viele Gesichter.
Und damit gleichzeitig zum Sargnagel für viele Ehen: Selbstverwirklichung mit Nachwuchs ist schwierig.
Mit nur einem Kind, zwei interessanten Jobs und guter Organisation durchaus für beide machbar.
Die Liebe ist eine Baustelle und die gemeinsame Selbstverwirklichung das Ziel.
Wenn Liebe eine Baustelle ist, dann sollte sie abgerissen werden, und zwar sang- und klanglos.
Wer sich länger binden will, muss die Ärmel hochkrempeln.
Quatsch. Da denke ich eher an Aufräumen oder Handwerkliches.
"Zu einer stabilen Beziehung gehört sehr viel Anstrengung", sagt Maren Weidner, Therapeutin bei Pro Familia in Hamburg. Stattdessen müssen sie das Spiel von Angebot und Nachfrage erlernen, müssen erkennen, dass moderne Beziehungen auf Absprachen beruhen. Selbst im Bett. ……..
Beziehung ist m.E. keine Arbeit, sondern tatsächlich ein Selbstläufer. Auch im Bett. Wenn sie zur Arbeit verkommt, ist sie zu Ende.
Ich denke, es ist eine gute (Kurz) Analyse der „aktuellen“ Beziehungspraktiken.
Ich sehe das anders.
(w, 41, verheiratet mit Kind)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #55
Ich wollte doch nur wissen, zu welchen Kompromissen die FS bereit wäre.

Ich bin für den Partner umgezogen. Viele würden das nicht tun. Da kann ich doch fragen, ob die FS zum Kompromiss des Umzuges in eine andere Stadt bereit wäre? Was hat das mit einem Autokauf zu tun??? Umziehen für den Partner ist nunmal für viele ein Kompromiss!
Du hattest nach mehr Kompromissen gefragt - Alter, Größe, Autobesitz und Umzug. Ich verstehe den Zusammenhang nicht so ganz, ich verliebe mich in jemanden und irgendwann stellen wir fest, wir möchten ein Kind. An welcher Stelle mache ich vorher den Kompromiss? Es sei denn, du ziehst los mit dem Vorhaben einen Partner zu bekommen, der bestimmte Kriterien erfüllen muss, um eine Familie mit ihm zu gründen. Sind da wirklich die Größe, das Alter (wir reden nicht von einer Generation dazwischen oder so) oder der Besitz eines Autos Kriterien für dich? Verstehe ich nicht so richtig, diese Herangehensweise. Wichtig ist doch, dass ihr emotional, interessensmäßig und intellektuell zueinander passt und dass es auch die sexuelle Komponente gibt, die aus euch ein Paar macht. An welcher Stelle kommt da der Kompromiss zu deinen genannten Kriterien ins Spiel?
PS: Drei ist das neue zwei, immer mehr Paare wünschen sich heute 3 Kinder.

Das stimmt: Die Frauen in meinem Bekanntenkreis, die mit Ende 30 das erste Kind bekommen haben, haben meist nur ein Kind. Aber was soll man machen, wenn man lange nicht den richtigen Partner findet? Es läuft nicht immer so, wie man es gerne hätte. LG w33
 
  • #56
Nach meiner Erfahrung gab es immer genug, auch in den 30ern und selbst jetzt gibt es immer wieder Angebote, die ich aber dankend ablehne.
Wenn das so wäre, dann hätte due FS oder viele andere Frauen hier den Post nicht gestartet. Obwohl ich mich als gute Partie einschätze, war das bei mir nämlich auch nicht so und bei vielen tollen, empathischen, attraktiven und liebevollen Frauen auch nicht.

Ich würde es eher so sagen: Auch in den 30ern gibt es für attraktive Frauen immer genug Anfragen von Männern für Sex, Affären, unverbindliche Techteleien, Bekanntschaften, gelegentliche Treffen usw. Aber: Genug Männer für eine wirklich feste, ernste Beziehung für die Familiengründung gibt es nicht!

Eine Frauenärztin, Erzieherin, Arzthelferin, Grundschullehrerin usw trifft im Job fast nur auf Frauen. Im Freundeskreis sind oft alle bereits vergeben, bei den Hobbys ergibt sich nicht so oft was und mit der Arbeit und 2 Hobbys und festem Freundeskreis ist man ausgelastet. Soll der Mann dann quf dem rosa Pony durch die Balkontüre kommen? Da müssen auch Frauen aktiv werden, sonst kommt da nicht viel.
 
  • #57
Für eine tageslichttaugliche Frau mit guten Job und ohne unerträgliche Macken ist auch die Partnersuche mit 30 nicht so schwer. Klar, passende Männer für Kinder und Ehe gibt es nicht so viele, die gibt es in jungen Jahren aber noch viel weniger. Da greifen sich viele jungen Frauen halt einen Partner, arbeiten sich jahrelang frustriert an dem ab und hoffen, dass der seine Meinung bezüglich Kinder und "Verbindlichkeit" halt doch noch ändert, notfalls mit Erpressung und mit Zwang und Gewalt.

Mit 30+ hast du dagegen gute Chancen einen Mann, der dann auch wirklich Kinder will zu finden, und ob etwas passt oder nicht, erkennt man auch deutlich besser als in jungen Jahren.
Jugendlieben finde ich übrigens oft ganz übel, da kam mann und frau schon zu Schulzeiten zusammen man kennt sich halt und kommt vielleicht noch aus demselben Dorf und dann bleibt man halt zusammen, muss halt so, auch wenn man sich längst nichts mehr zu sagen hat und von sowas wie Liebe will ich überhaupt nicht reden.

Habe so etwas im ländlichen Umfeld mehrmals gesehen, da ist dann das Durchbrennen der Sicherungen, wenn sich dann mal doch einer fremd verliebt oder die sogenannte angebliche Midlifecrises umso größer und das Umfeld guckt dann ganz verständnislos und verdutzt.

Also geh raus, halt die Augen offen und werde aktiv. Der Richtige ist dir wahrscheinlich auch in jungen Jahren nicht einfach so vor die Füße geflogen, während du irgendwie passiv bliebst, da hat man halt eher den nächstbesten und passabel aussehenden Kandidaten genommen, ohne wirklich einschätzen zu können, ob es auch wirklich passt.
 
  • #58
Liebe FS,
ich hatte nie Lust auf feste Bindungen und habe entsprechend gelebt.
Mit Anfang 30 dann meinen jetzigen Mann kennengelernt und nach einigen Monaten fanden wir uns zu unserem beidseitigen Erstaunen in etwas wieder, was wir als Beziehung bezeichnen mussten. Selbst ich. Nun seit einem Jahrzehnt zusammen und immer noch glücklich. Es passt einfach.
Ehrlich gesagt habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, wie viele Männer es noch gibt oder wie deren Absichten sind. Das ergibt sich doch intuitiv, das, was möglich ist und was man will. Nach meiner Erfahrung gab es immer genug, auch in den 30ern und selbst jetzt gibt es immer wieder Angebote, die ich aber dankend ablehne.
Also mach dir keine Panik. Vergiss die Statistiken. Genieße das Leben und mach es dir schön. Dann kommt das, was du willst, von selbst.


Die Verquickung von Marktwirtschaft und Liebe halte ich für unlogisch.

Das ist eine von vielen Defintionen von "Freiheit". Ich würde eher sagen: Selbstgewählter und von mir bejahter Zustand. Beweglichkeit und Bindung müssen sich nicht ausschließen.

Nein, wieso? Abenteuer hat wie Freiheit viele Gesichter.

Mit nur einem Kind, zwei interessanten Jobs und guter Organisation durchaus für beide machbar.

Wenn Liebe eine Baustelle ist, dann sollte sie abgerissen werden, und zwar sang- und klanglos.

Quatsch. Da denke ich eher an Aufräumen oder Handwerkliches.

Beziehung ist m.E. keine Arbeit, sondern tatsächlich ein Selbstläufer. Auch im Bett. Wenn sie zur Arbeit verkommt, ist sie zu Ende.

Ich sehe das anders.
(w, 41, verheiratet mit Kind)
Deine Einstellung ist doch prima! Ich habe diesen Ausschnitt nur gepostet, um einen anderen, eher unangenehmen, Blickwinkel aufzuzeigen. Wenn es alle Menschen so sehen und praktizieren wie Du, ist die Beziehungswelt in Ordnung! 👍
 
  • #59
Wenn das so wäre, dann hätte due FS oder viele andere Frauen hier den Post nicht gestartet. Obwohl ich mich als gute Partie einschätze, war das bei mir nämlich auch nicht so und bei vielen tollen, empathischen, attraktiven und liebevollen Frauen auch nicht.

Ich würde es eher so sagen: Auch in den 30ern gibt es für attraktive Frauen immer genug Anfragen von Männern für Sex, Affären, unverbindliche Techteleien, Bekanntschaften, gelegentliche Treffen usw. Aber: Genug Männer für eine wirklich feste, ernste Beziehung für die Familiengründung gibt es nicht!

Eine Frauenärztin, Erzieherin, Arzthelferin, Grundschullehrerin usw trifft im Job fast nur auf Frauen. Im Freundeskreis sind oft alle bereits vergeben, bei den Hobbys ergibt sich nicht so oft was und mit der Arbeit und 2 Hobbys und festem Freundeskreis ist man ausgelastet. Soll der Mann dann quf dem rosa Pony durch die Balkontüre kommen? Da müssen auch Frauen aktiv werden, sonst kommt da nicht viel.
Ach Mensch, ich bin jetzt 54, ich hab in den letzten 39 Jahren noch nie einen Mann (okay in den ersten Jahren eher Junge) erlebt, der nur eine Affäre, nur Sex oder unverbindliche Techtelei wollte. Es waren immer mindestens mehrjährige Beziehungen, ich kenne das auch aus meinem Umfeld nicht.

Deshalb erstaunt mich diese Diskussion um die (haltlosen und ausschließlich sexmitnehmenwollenden) Männer hier jedesmal wieder. Vielleicht liegt es an der Herangehensweise? "Ich bin jetzt 30, ich muss/will Familie gründen und dafür brauche ich einen Mann, dafür mache ich auch Kompromisse bei Alter, Größe" und was weiß ich noch. Das Ganze wirkt total verkrampft und verplant. Sorry, wenn ich da falsch liege - aber an irgendwas muss es ja liegen.

Mir und auch meinen Freundinnen/Bekannten ging es immer wie @Bachfrau , es ergab sich einfach, ohne erstmal einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, was daraus wird - das zeigt sich doch im Laufe der Zeit. Deshalb auch mein Kommentar zu deinem mit den Kompromissen - bei dir wirkt das wie ein Geschäft (auf mich) - du schätzt dich als gute Partie ein, was soll das denn heißen? Ich hatte noch nie solche Gedanken und ich bin ganz sicher kein Exot, ich halte mich da auch für völlig durchschnittlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #60
Kann jeder halten wie er will - nur rein vernunftsmäßig wären weniger besser. Ich hab mir meine Antwort nur mal wieder nicht verkneifen können, weil es bei dir jedesmal vorwurfsvoll klingt, dass DIE Frauen heutzutage nur noch ein Kind wollen (was nebenbei gesagt nicht mal stimmt).
Das Thema ist so emotional besetzt, dass es nicht um Vernunft geht. Leider ein Schneeballsystem, das weltweit in Lawinen ausarten wird.
 
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