• #61
Mir und auch meinen Freundinnen/Bekannten ging es immer wie @Bachfrau , es ergab sich einfach, ohne erstmal einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden
Du bist aber auch aus einer anderen Generation, da war alles anders, online Dating gab es noch nicht, man heiratete früher. Ich finde, Leute ü50 können das Thema nicht begreifen, da es früher einfach nicht so war. Die Zeiten haben sich geändert, alles wurde unverbindlicher, man zieht öfter um usw.

Wenn es heute noch so wäre, dann hätte die FS und viele andere den Post nicht gestartet und dann müssten ja nur total seltsame Frauen Probleme bei der Partnersuche haben.
ich bin jetzt 54, ich hab in den letzten 39 Jahren noch nie einen Mann (okay in den ersten Jahren eher Junge) erlebt, der nur eine Affäre, nur Sex oder unverbindliche Techtelei wollte.
Was? Das habe ich und Freundinnen nur zu Haufe erlebt. Von wegen es passt sehr gut, aber ich möchte nächstes Jahr beruflich in eine andere Stadt ziehen und mich daher hier nicht fest binden usw... LG w33
 
  • #62
Du bist aber auch aus einer anderen Generation, da war alles anders, online Dating gab es noch nicht
Gottseidank, muss ich sagen - auch als IT-lerin
Mag sein, ich hab das getan, aber auch ganz schnell wieder beendet und nie wieder vorgehabt.
Ich finde, Leute ü50 können das Thema nicht begreifen, da es früher einfach nicht so war. Die Zeiten haben sich geändert, alles wurde unverbindlicher, man zieht öfter um usw.
Ich hab die Wende mitgemacht - Jobwechsel und Umzüge waren an der Tagesordnung - ich glaube, der Unterschied zwischen uns ist nicht die Generation, sondern eher die Einstellung zu Partnerschaft, Familie, Rollenbild und Leben allgemein. Ich hatte in keinem Lebensjahrzehnt ein Problem, einen Partner zu finden, auch jetzt nicht in OD-Zeiten (ich finde real immer noch besser). Und nein, ich bin nicht wahllos -dann lieber Single als unpassender Partner.

Ich will dich gar nicht angreifen, ich bin nur manchmal etwas verwundert über die Verkrampftheit mancher um die Dreißig bei bestimmten Themen (@Inanna* erscheint mir da wieder völlig anders). Ich hatte nie großartige Pläne zu Familie, Kindern, Haus, Hund etc. was kam, kam bzw. kommt - es gibt ja den Spruch: Wenn du den lieben Gott zum Lachen bringen willst, mach Pläne! Wenn was nicht geht, gibt's eine Alternative oder zwei oder drei. Sowas lernt man mit einem behinderten Kind ganz schnell.
Wenn es heute noch so wäre, dann hätte die FS und viele andere den Post nicht gestartet und dann müssten ja nur total seltsame Frauen Probleme bei der Partnersuche haben.
Meine Generation waren die richtig lange Unverheirateten mit Kindern. Wir haben die Partnerschaft beendet, wenn es nicht mehr ging - der eine früher, der andere später. Geheiratet haben viele erst vor einigen Jahren, nachdem sie dann schon so zehn Jahre zusammen waren, nur bei mir war es umgekehrt ;-).
Was? Das habe ich und Freundinnen nur zu Haufe erlebt. Von wegen es passt sehr gut, aber ich möchte nächstes Jahr beruflich in eine andere Stadt ziehen und mich daher hier nicht fest binden usw...
Naja, dann eben nicht. Ich weiß ja nicht, wann diese Aussagen kamen?
LG w54 die sich gern mal persönlich unterhalten würde, machte manches sicher einfacher :)
 
  • #63
hab in den letzten 39 Jahren noch nie einen Mann (okay in den ersten Jahren eher Junge) erlebt, der nur eine Affäre, nur Sex oder unverbindliche Techtelei wollte.
Eben. Es geht darum, wie (mit welchem klaren Kopf Du in die Sache/ins Daten) reingehst.
Wer zu sehr auf den schnellen Pseudoerfolg fokussiert statt genau hinzugucken und alte Erfahrungen einzubeziehen, der landet öfter in dem, was er nicht will.

es ergab sich einfach, ohne erstmal einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, was daraus wird - das zeigt sich doch im Laufe der Zeit.
Ganz genau. Mein Mann hatte ganz viele Dinge, die ich explizit nicht wollte (wohnte maximal weit weg, war ein besonders gefragtes Modell, sehr gebunden an Familie und Freunde, ein Horror-Auto...) und dann kam das Leben und schrieb sein eigenes Drehbuch.
Ich habe es schreiben lassen und bin zufrieden mit dem Film, der dabei rausgekommen ist.

ich halte mich da auch für völlig durchschnittlich.
Ich mich auch, schlimmer noch: mit ein paar eklatanten Baufehlern, die Partnerschaften nicht zuträglich sind und somit einen bestimmten Gegenpart brauchen, damit es funktionieren kann.

Das Ganze wirkt total verkrampft und verplant.
Ich finde etwas nachdenken, sich selbst reflektieren, innehalten nun nicht verkehrt, wenn man nicht unentwegt Pleiten erleben will.
Wenn man aber plant, welches Automodell der Kandidat haben soll, dann wird es wirklich schwierig und man verliert das Beziehungsrelevante aus dem Fokus.
 
  • #64
Du bist aber auch aus einer anderen Generation, da war alles anders, online Dating gab es noch nicht, man heiratete früher. Ich finde, Leute ü50 können das Thema nicht begreifen
Leute ü50 können das Thema sehr gut begreifen: die meisten leben nämlich, sehen den Kasperkram, den junge Frauen abziehen und fragen sich vollkommen berechtigt angesichts von Pleiten, Pech und Pannen, wie sie denn auf den Gedanken kommen, dass das was sie tun funktionieren könnte.

Und sie sehen dann an eigenen Kindern, an Kindern in der Famlie, an Kindern von Freunden, denen es gelingt - und das meistens ganz genauso, wie man selber vor 30 Jahren in der Partnersuche war - nicht suchen, passieren lassen.

Die Zeiten haben sich geändert, alles wurde unverbindlicher, man zieht öfter um usw.

Ob man verbindlich ist oder nicht, entscheidet man in erster Linie selber und sucht sich ein Umfeld, in welchem das genauso ist. Wer selber unverbindlich ist, weil immer auf der Suche nach was Besserem, der kann anderen keinen Vorwurf daraus machen. Gleiches zieht Gleiches an.

Weißt Du Schlaumeierchen: ich bin ü60 und in der entscheidenden Lebensphase deutlich mehr umgezogen als junge Leute das heute machen.
Ewig zuhause wohnen bleiben um Geld für Konsum zu haben war da nämlich ein NoGo und darum waren junge Menchen sehr viel reifer als sie es heute sind - früh mehr Verantwortung fürs eigenen Leben.

Wenn es heute noch so wäre, dann hätte die FS und viele andere den Post nicht gestartet und dann müssten ja nur total seltsame Frauen Probleme bei der Partnersuche haben.
Nein, sie suchen nur seltsam - das ist der Unterschied zwischen denen, denen es nicht gelingt und denen, denen es gelingt.
Das sollten sie sich die Nicht-Gelinger vergegenwärtigen und das ändern.
 
  • #65
Bei mir hatte es mit 40 geklappt, allerdings musste ich meine Partnerwahl mit Ende 30 grundlegend überdenken und gewisse Männer ausschließen, die ich vom Muster her schon kannte. Bis dorthin muss man auch einige Beziehungserfahrung mitgebracht haben, um zu wissen, was man möchte und was nicht, und um zu wissen, welche Männer nicht mehr zu einem passen, und da kann jede Menge harte Arbeit vor einem liegen.
 
  • #67
Mit vielen Diskussionsgedanken von hier möchte ich real nicht leben. Jeder sollte sich die Frage stellen, inwieweit man heutzutage überhaupt noch Kinder in diese Welt setzen kann? Was gebe ich dem Kind für eine Zukunft? Bei sehr vielen Frauen geht es doch ausschließlich bei diesem Thema nur um das SELBSTEGO zu befriedigen, ohne Rücksicht auf Verluste, das kann niemals gut gehen und kann niemals gut sein!
Was ist denn ein Selbstego? Bzw. was gibt es für weitere Egos, die nicht ich selbst bin? Ehrlich gemeinte Frage!
 
  • #68
Warum finden dann so viele VERBINDLICHE Frauen ab 30 keinen VERBINDLICHEN Partner? Sie suchen doch etwas Verbindliches! Deine Argumentation ergibt keinen Sinn!!!
Hey, dasselbe schreiben doch aber Männer hier teilweise auch. Irgendwas scheint bei euch also verkehrt zu laufen und das kann doch nicht nur am OD liegen. Versteift ihr euch darauf oder lebt ihr auch draußen in der realen Welt?

Ich hab meinen jetzigen Partner vor knapp zwei Jahren während Corona kennengelernt, einfach beim Radfahren - ist 10 Jahre jünger und ich war nicht mal auf einen Partner aus (schon gar nicht mit solch einem Unterschied). Einen anderen beim Studium, einen bei der Arbeit, einen bei einem Seminar und da war ich jeweils schon über 30 und hatte bereits mein "Sondermodell"kind, was auch mich als Partnerin zum Sondermodell machte (Wort von @Vikky geklaut ;-)) und nix mit OD. Keiner von ihnen wollte nur Sex oder Unverbindlichkeit, im Gegenteil. Dass es dann doch nicht bis ans Lebensende geklappt hat, hatte andere Ursachen. Also ganz so, dass Ü50 keine Ahnung hat, ist es dann doch nicht.
 
  • #69
Hey, dasselbe schreiben doch aber Männer hier teilweise auch. Irgendwas scheint bei euch also verkehrt zu laufen und das kann doch nicht nur am OD liegen. Versteift ihr euch darauf oder lebt ihr auch draußen in der realen Welt?
Es müssen beide an etwas Verbindlichem interessiert sein.

Ich selbst war grundsätzlich an etwas Verbindlichem interessiert, aber dazu passen manche Frauen und andere nicht. Also wird es dann auch mal etwas kürzeres unverbindliches. Übrigens von beiden Seiten. Manchmal merkt man eben nach fünf Treffen, dass irgend etwas nicht richtig passt.

Aus meiner Sicht wollen die meisten Menschen etwas Verbindliches, wenn es passt. Die, bei denen irgend etwas nicht passt, lamentieren dann, dass die anderen unverbindlich sind. Sind sie auch, aber eben nicht grundsätzlich.
 
  • #70
Es müssen beide an etwas Verbindlichem interessiert sein.
Richtig! aber so, wie es @MissCosmo schildert, sind ALLE Männer um die Mitte 30 ausschließlich unverbindlich und nur an Sex oder Affären interessiert und das glaube ich nicht, sorry.
Ich selbst war grundsätzlich an etwas Verbindlichem interessiert, aber dazu passen manche Frauen und andere nicht.
Genau und andersherum ebenso und das heißt auch nicht, dass diese Leute unverbindlich sein müssen, denn bei anderen, passenderen Partnern sind sie dann verbindlich. Das wollen die hier jammernden aber nicht wahrhaben.
Also wird es dann auch mal etwas kürzeres unverbindliches. Übrigens von beiden Seiten. Manchmal merkt man eben nach fünf Treffen, dass irgend etwas nicht richtig passt.
Genau und dann kommt der Spruch mit der Unverbindlichkeit dessen, der krampfhaft dran festhalten, weil Familie gründen will. Ich kenne @MissCosmo und die TE nicht und will ihnen auch nicht Unrecht tun, ich kann nur aus dem Gelesenen interpretieren und da würde ich als Mann Beklemmungen kriegen oder wahlweise ich als Frau, würde mir ein Mann gleich mit Familiengründung kommen (okay, dieses Problem habe ich jetzt gottseidank nicht mehr ;-)). Mir fehlt bei dieser Art Mensch die Leichtigkeit - ich würde mich sofort in eine Rolle gepresst fühlen und würde dann wohl auch "unverbindlich" werden, obwohl ich es gar nicht bin.
Aus meiner Sicht wollen die meisten Menschen etwas Verbindliches, wenn es passt. Die, bei denen irgend etwas nicht passt, lamentieren dann, dass die anderen unverbindlich sind. Sind sie auch, aber eben nicht grundsätzlich.
Ja, genau das meine ich auch und wohl auch @Vikky. Hat nichts mit Ü50 zu tun und das sage ich nicht, weil ich gerne jünger sein möchte - im Gegenteil, ich bin froh, dieses ganze Familien-, Kinder-, Hausbau- und Heiratsgedöns nicht mehr an der Backe zu haben. Da gibt's durchaus noch mehr im Leben.
 
  • #71
Richtig! aber so, wie es @MissCosmo schildert, sind ALLE Männer um die Mitte 30 ausschließlich unverbindlich und nur an Sex oder Affären interessiert und das glaube ich nicht, sorry.
Na ja, auf @MissCosmo habe ich bewusst nicht geantwortet. Wir haben ja hier ihre Geschichte mitverfolgt.
Ich kenne @MissCosmo und die TE nicht und will ihnen auch nicht Unrecht tun, ich kann nur aus dem Gelesenen interpretieren und da würde ich als Mann Beklemmungen kriegen…
Natürlich. @MissCosmo ist für mich der Prototyp der oberflächlichen Frau mit Torschlusspanik, die dann innerhalb weniger Monate in glücklicher Beziehung und sofort schwanger ist. Da flüchtet jeder halbwegs denkfähige Mann, aber das ist natürlich meine persönliche Interpretation von dem, was sie hier geschrieben hat.
Bei der FS mag ich das nicht beurteilen, aber es klingt schon auch anstrengend.
Eben. Und das geniessen wir dann doch lieber😊
 
  • #72
Es müssen beide an etwas Verbindlichem interessiert sein.

Ich selbst war grundsätzlich an etwas Verbindlichem interessiert, aber dazu passen manche Frauen und andere nicht. Also wird es dann auch mal etwas kürzeres unverbindliches. Übrigens von beiden Seiten. Manchmal merkt man eben nach fünf Treffen, dass irgend etwas nicht richtig passt.

Aus meiner Sicht wollen die meisten Menschen etwas Verbindliches, wenn es passt. Die, bei denen irgend etwas nicht passt, lamentieren dann, dass die anderen unverbindlich sind. Sind sie auch, aber eben nicht grundsätzlich.
Ich halte das auch für eine realistisch Einschätzung.

Ein Freund von mir ist Mitte 30 und seit längerer Beziehung wieder auf dem Markt. Er wird überrannt von beziehungwilligen Frauen und weiß kaum wie ihm geschieht. Er sucht wieder eine dauerhafte Partnerschaft.

Mein Gefühl ist aber, dass durch die große Auswahl auch sein Anspruchsdenken steigt und sobald ein kleineres Problem auftritt er schnell das Handtuch wirft und zur nächsten wechselt.
 
  • #73
Ein Freund von mir ist Mitte 30 und seit längerer Beziehung wieder auf dem Markt. Er wird überrannt von beziehungwilligen Frauen und weiß kaum wie ihm geschieht. Er sucht wieder eine dauerhafte Partnerschaft.

Mein Gefühl ist aber, dass durch die große Auswahl auch sein Anspruchsdenken steigt und sobald ein kleineres Problem auftritt er schnell das Handtuch wirft und zur nächsten wechselt.
Ja, aber das ist ein kritisches Alter bei Frauen. Und natürlich steigert man seine Ansprüche, wenn die Auswahl größer ist. Das soll bei Frauen ja auch ganz vereinzelt so sein😉
Die haben dann eher das Problem, dass sie die schlecht wieder runterfahren können, wenn sich bis zum Beginn der Torschlusspanik kein passender Mann gefunden hat.
 
  • #74
Die haben dann eher das Problem, dass sie die schlecht wieder runterfahren können, wenn sich bis zum Beginn der Torschlusspanik kein passender Mann gefunden hat.
Exakt. Genau darauf wollte ich hinaus.


Mir ist das Thema die letzten Jahre schon mehrmals über den Weg gelaufen. Für die, die es interessiert, habe ich zwei englischsprachige Artikel verlinkt, die ich auf die Schnelle wieder gefunden habe.

https://www.theguardian.com/lifeand...ciously-uncoupled-the-joy-of-self-partnership

https://www.theguardian.com/lifeand...-here-the-women-who-are-involuntary-celibates
 
  • #75
Ich halte das auch für eine realistisch Einschätzung.

Ein Freund von mir ist Mitte 30 und seit längerer Beziehung wieder auf dem Markt. Er wird überrannt von beziehungwilligen Frauen und weiß kaum wie ihm geschieht. Er sucht wieder eine dauerhafte Partnerschaft.

Mein Gefühl ist aber, dass durch die große Auswahl auch sein Anspruchsdenken steigt und sobald ein kleineres Problem auftritt er schnell das Handtuch wirft und zur nächsten wechselt.
Jetzt kenne ich deinen Freund und seine Situation nicht - sind es wirklich Kleinigkeiten wegen derer er geht oder passt es wirklich nicht? Sind die dann ein paar Wochen, Monate oder Jahre zusammen? Dieses "große Auswahlding" passiert doch eher im OD und nicht im RL - ich kann natürlich nur von mir sprechen, aber wenn ich mich verknallt habe, dann ist derjenige auch für mich der Einzige und ich kucke nicht, ob es da noch was "Besseres" gibt - gibts dann nämlich nicht.

Wenn ich mich aber katalogmäßig dauernd mit potentiellen Partnern träfe, wäre es vielleicht anders - ich brauche eh eine Weile, um mich zu verlieben und über OD mit der entsprechenden Erwartung würde das wahrscheinlich gar nicht funktionieren, also gäbe es dann vielleicht diese Anspruchshaltung auch - ich wäre ja nicht verliebt und würde nur anhand äußerer Kriterien überlegen, ob wer besser passt (meine Theorie).
 
  • #76
Ja, aber das ist ein kritisches Alter bei Frauen. Und natürlich steigert man seine Ansprüche, wenn die Auswahl größer ist. Das soll bei Frauen ja auch ganz vereinzelt so sein😉
Die haben dann eher das Problem, dass sie die schlecht wieder runterfahren können, wenn sich bis zum Beginn der Torschlusspanik kein passender Mann gefunden hat.
Wenn ich das hier immer so lese, bin ich froh, keinen wirklichen Kinderwunsch gehabt zu haben, sondern das eher neutral gesehen habe - mir scheint einiges erspart geblieben zu sein, da nicht erpressbar oder in Torschlusspanik.

Wobei der Vater meines ersten Kindes trotz DESSEN Kinderwunsch eine totale Niete war und noch ist, nicht gekümmert, nicht besucht, nicht geholt, keine Anrufe, keine Geschenke, Kindesunterhalt nur schleppend und im Minimalbereich, ab 14 dann gar nicht mehr, seit knapp 30 Jahren kein Kontakt. Kann einem also auch passieren, wenn man sich hat überzeugen lassen - sollte aber nicht die Regel sein und im nächsten Leben suche ich ihm einen besseren Vater aus, hätte er jedenfalls verdient ;-)!

P.S. Schlecht geredet habe ich trotzdem nicht über ihn beim Sohn.
 
  • #77
Natürlich. @MissCosmo ist für mich der Prototyp der oberflächlichen Frau mit Torschlusspanik, die dann innerhalb weniger Monate in glücklicher Beziehung und sofort schwanger ist. Da flüchtet jeder halbwegs denkfähige Mann, aber das ist natürlich meine persönliche Interpretation von dem, was sie hier geschrieben hat.
Von @MissCosmo und @Gina1989 habe ich nur die Beiträge hier gelesen, aber ich kann sie gut verstehen. Für die Generation U35 hat sich eine ganz andere Dating-Welt etabliert: Im Job würde ich als Mann das Flirten grundsätzlich ausschließen. Ich will Beruf und Privatleben strikt trennen. Auch beim Sport will ich mich lieber darauf konzentrieren und (je nach Interesse) ist das Hobby oft eher homogen. In meinem Fall eine Männer-Mannschaft. Auch unser Freundeskreis verteilt sich öfters. Nach der Uni sind meine Freund fast über ganz Deutschland verteilt. Hier lernt man kaum den Partner fürs Leben kennen.
Also bleibt meistens nur das online-Dating als einzige echte Option übrig. Zumal sich der Trend in den letzten 10 Jahren verstärkt hat. Unverbindlichkeit ist bei einer großen Auswahl ein Nebeneffekt. Für gebildete Frauen kommt noch hinzu, dass es immer weniger Männer auf Augenhöhe, also mit gleichem Bildungsstand, gibt.

Ich selber habe Dating und die Parternsuche komplett aufgegeben. Aber ich kann verstehen, wie diese schöne neue Dating-Welt Frauen entmutigen kann.
 
  • #78
Im Job würde ich als Mann das Flirten grundsätzlich ausschließen. Ich will Beruf und Privatleben strikt trennen.
Kannst Du tun, ist sicher auch nicht völlig verkehrt. Auf der anderen Seite schränkt es ein.
Auch beim Sport will ich mich lieber darauf konzentrieren und (je nach Interesse) ist das Hobby oft eher homogen.
Ich bin im gemischten Fitnessstudio, Kurse auch mit Frauen. Zu Singlezeiten habe ich Kochkurse genauso gemacht wie Yoga oder Entspannung.
Also bleibt meistens nur das online-Dating als einzige echte Option übrig.
Dann ist das richtig.
Unverbindlichkeit ist bei einer großen Auswahl ein Nebeneffekt.
Das ist so pauschal nur in der Tendenz richtig. Letztlich muss jeder, bei dem es nur unverbindlich wird, in den Spiegel schauen. Frauen sind oft bis Mitte 30 umschwärmt und kommen dann nichtbdamit klar, dass es für eine verbindliche Beziehung danach schwieriger wird. In jungen Jahren hilft Aussehen, wenn es ernst wird, kommen andere Kriterien hinzu. Und so wie viele Frauen dann nicht den passenden Mann finden, ist es umgekehrt auch. Da ist kein Geschlecht „besser“.
Für gebildete Frauen kommt noch hinzu, dass es immer weniger Männer auf Augenhöhe, also mit gleichem Bildungsstand, gibt.
Das kommt hinzu. Besser Gebildete sind noch seltener. Downdaten wollen manche wegen konservativer Familienplanung nach wie vor nicht.
Ich selber habe Dating und die Parternsuche komplett aufgegeben. Aber ich kann verstehen, wie diese schöne neue Dating-Welt Frauen entmutigen kann.
Ich nicht. Für mich ist das eine Frage der Lebenseinstellung.
 
  • #79
Von @MissCosmo und @Gina1989 habe ich nur die Beiträge hier gelesen, aber ich kann sie gut verstehen. Für die Generation U35 hat sich eine ganz andere Dating-Welt etabliert: Im Job würde ich als Mann das Flirten grundsätzlich ausschließen.
Das ist deine persönliche Einstellung, die a. nicht alle teilen und b. was hat die mit einer ganz anderen Datingwelt zu tun?
Ich will Beruf und Privatleben strikt trennen. Auch beim Sport will ich mich lieber darauf konzentrieren und (je nach Interesse) ist das Hobby oft eher homogen. In meinem Fall eine Männer-Mannschaft.
Hat ebenfalls keinen Bezug zu einer neuen Datingwelt, gabs früher und gibt's heute und ist eben auch nur eine persönliche Einstellung von dir (auf den Sport konzentrieren).
Auch unser Freundeskreis verteilt sich öfters. Nach der Uni sind meine Freund fast über ganz Deutschland verteilt.
Das war auch früher nicht anders.. schon zu DDR-Zeiten wurden z.B. Medizinabsolventen für ich glaube 3 Jahre dahin geschickt, wo Ärzte gebraucht wurden und das konnte auch weit weg sein.
Hier lernt man kaum den Partner fürs Leben kennen.
Wo und was ist hier? Und wo warst du vorher?
Also bleibt meistens nur das online-Dating als einzige echte Option übrig.
Sehe ich nicht so und hat auch eher die entsprechenden Nachteile, von denen hier ständig berichtet wird.
Zumal sich der Trend in den letzten 10 Jahren verstärkt hat. Unverbindlichkeit ist bei einer großen Auswahl ein Nebeneffekt.
Eben - siehe oben und man muss auch nicht jeden idiotischen Trend mitmachen, wenn er nicht zu einem passt.
Für gebildete Frauen kommt noch hinzu, dass es immer weniger Männer auf Augenhöhe, also mit gleichem Bildungsstand, gibt.
Aha ...
Ich selber habe Dating und die Parternsuche komplett aufgegeben. Aber ich kann verstehen, wie diese schöne neue Dating-Welt Frauen entmutigen kann.
Das ist polemischer Unsinn eines schon mit 30 Jahren uralten Menschen.
 
  • #80
Wenn das so wäre, dann hätte due FS oder viele andere Frauen hier den Post nicht gestartet. Obwohl ich mich als gute Partie einschätze, war das bei mir nämlich auch nicht so und bei vielen tollen, empathischen, attraktiven und liebevollen Frauen auch nicht.

Ich würde es eher so sagen: Auch in den 30ern gibt es für attraktive Frauen immer genug Anfragen von Männern für Sex, Affären, unverbindliche Techteleien, Bekanntschaften, gelegentliche Treffen usw. Aber: Genug Männer für eine wirklich feste, ernste Beziehung für die Familiengründung gibt es nicht!

Eine Frauenärztin, Erzieherin, Arzthelferin, Grundschullehrerin usw trifft im Job fast nur auf Frauen. Im Freundeskreis sind oft alle bereits vergeben, bei den Hobbys ergibt sich nicht so oft was und mit der Arbeit und 2 Hobbys und festem Freundeskreis ist man ausgelastet. Soll der Mann dann quf dem rosa Pony durch die Balkontüre kommen? Da müssen auch Frauen aktiv werden, sonst kommt da nicht viel.
Genau so ist es. Auch bei mir. Welcher Mann will sich denn heute noch binden? Diese Erfahrung teile ich mit 4 Freundinnen, alle Mitte, Ende 30, gebildet, sympathisch, nicht unattraktiv. Alle ungewollt Single. Und natürlich hat Online Dating was damit zu tun, weil dort Katalogmentalität herrscht, man trifft sich, es war ganz nett, es könnte aber ja noch etwas besseres kommen. Also wird weiter gesucht. Also nein, Partnersuche ist alles andere als leicht. Jenen, bei denen es scheinbar immer super in jeder Altersklasse gelaufen ist, kann man nur gratulieren. Das ist aber nicht die allgemeine Realität.
 
  • #81
Also bleibt meistens nur das online-Dating als einzige echte Option
Vitamin B ist sowohl bei der Job- als auch bei der Partnersuche wichtig.
Wenn du jemanden kennst, der jemanden kennt, also wenn man einen großen und aktiven Freundes und Bekanntenkreis hat, findet sich auch leichter ein Partner im RL.
Da gibt es unendliche Möglichkeiten. Aktivitäten z.B. bei den Naturfreunden, Wandern, Reisegruppen, usw. usf. und wenn es nur der Kegelverein ist. Ganz klar kann man leicht Kontakt knüpfen bei diversen Festen im Freundeskreis.
Gemeint sind natürlich echte Freunde und Bekannte und keine Facebook-Bekanntschaften.
Online-Dating ist ganz sicher nicht die einzige Option.

Die Schwierigkeit ist, dass an bestimmten Lebenspunkten dieser Bekanntenkreis oft auseinanderfällt, wie du sicher auch meintest. Zum Beispiel am Ende des Studiums. Viele ziehen bedingt durch Job oder Partner in andere Gegenden und verlieren sich dann aus den Augen.
Es ist dann mühselig sich wieder einen Bekanntenkreis aufzubauen.
Dieser Zeitpunkt bewegt sich oft um das Alter von 30 Jahren. Deshalb ist das eine schwierigere Phase bei der Partnerfindung.
Raten würde ich dann, sich erneut Aktivitäten anzuschließen
Es ist klar, dass nicht jeder ein Vereinsmeier ist. Bin ich auch nicht. Aber es gibt auch andere Formen von Gruppenaktivitäten.

Man muss sich schlicht an die "früheren" Umstände zurückerinnern. Man zog gackernd mit den Mädels/Jungs um die Häuser und lernte dann auch jemanden kennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
E

Eliye

Gast
  • #82
Für die Generation U35 hat sich eine ganz andere Dating-Welt etabliert:
Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Zur Generation U35 gehören neben meiner Tochter jede Menge Nichten, Neffen, Kinder von Cousinen und Cousins. Die haben alle ihren Partner/ihre Partnerin im richtigen Leben getroffen (Schule, Uni, Sport, Freundeskreis, Hobby) und sind jetzt bei Heirat, Familiengründung, Hausbau etc. Man muss natürlich aktiv am Leben teilnehmen und sich nicht in die eigene Bude verkriechen. Dann wird das auch was.
Ich will Beruf und Privatleben strikt trennen.
Das kann ich verstehen, obwohl ich viele Paare kenne, die sich durch den Job kennengelernt haben. Noch mehr waren allerdings schon verpartnert, bevor sie mit dem Berufsleben angefangen haben. Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Praktikanten und Berufsanfänger (frisch von der Uni) in festen Händen sind.
 
  • #83
Jetzt kenne ich deinen Freund und seine Situation nicht - sind es wirklich Kleinigkeiten wegen derer er geht oder passt es wirklich nicht? Sind die dann ein paar Wochen, Monate oder Jahre zusammen?
Hast natürlich recht, dass das nur mein Eindruck war.

Er wechselt sehr schnell, also meist nach wenigen Wochen. Zwei, drei Sachen, von denen er berichtet hat, waren für mich Kleinigkeiten, müssen es aber nicht für ihn gewesen sein.

wenn ich mich verknallt habe, dann ist derjenige auch für mich der Einzige und ich kucke nicht, ob es da noch was "Besseres" gibt - gibts dann nämlich nicht.
Kann ich nachvollziehen. Aber nicht jeder verknallt sich auf Anhieb so sehr, dass er eine rosarote Brille aufhat. Bei Kopfmenschen wird dann der Wunschzettel abgeglichen. Wird dann der ein oder andere nicht erfüllt, fragt man/frau sich, ob man mit dem potentiellen Partner weitermachen soll oder eine der fünf anderen im Postfach die Wünsche erfüllen.

Dieses "große Auswahlding" passiert doch eher im OD und nicht im RL - ich kann natürlich nur von mir sprechen,
Er hat eine Frauen sehr zugewandte Art und ist fast jeden Abend mit irgendwelchen Gruppen unterwegs. Lernt dort neue Leute kennen und zieht bei nächster Gelegenheit mit denen durch die Clubs. Parallel kommt noch OD dazu.
 
  • #84
Vitamin B ist sowohl bei der Job- als auch bei der Partnersuche wichtig.
Wenn du jemanden kennst, der jemanden kennt, also wenn man einen großen und aktiven Freundes und Bekanntenkreis hat, findet sich auch leichter ein Partner im RL.
Da gibt es unendliche Möglichkeiten. Aktivitäten z.B. bei den Naturfreunden, Wandern, Reisegruppen, usw. usf. und wenn es nur der Kegelverein ist. Ganz klar kann man leicht Kontakt knüpfen bei diversen Festen im Freundeskreis.
Gemeint sind natürlich echte Freunde und Bekannte und keine Facebook-Bekanntschaften.
Online-Dating ist ganz sicher nicht die einzige Option.

Die Schwierigkeit ist, dass an bestimmten Lebenspunkten dieser Bekanntenkreis oft auseinanderfällt, wie du sicher auch meintest. Zum Beispiel am Ende des Studiums. Viele ziehen bedingt durch Job oder Partner in andere Gegenden und verlieren sich dann aus den Augen.
Es ist dann mühselig sich wieder einen Bekanntenkreis aufzubauen.
Dieser Zeitpunkt bewegt sich oft um das Alter von 30 Jahren. Deshalb ist das eine schwierigere Phase bei der Partnerfindung.
Raten würde ich dann, sich erneut Aktivitäten anzuschließen
Es ist klar, dass nicht jeder ein Vereinsmeier ist. Bin ich auch nicht. Aber es gibt auch andere Formen von Gruppenaktivitäten.

Man muss sich schlicht an die "früheren" Umstände zurückerinnern. Man zog gackernd mit den Mädels/Jungs um die Häuser und lernte dann auch jemanden kennen.
Das ist schon richtig, aber auch kein Erfolgsgarant. Eine Freundin von mir hat sehr viele Freunde und Bekannte, ist auch sportlich aktiv, und trotzdem war noch keiner dabei. Man erhöht zwar die Chancen, aber erzwingen lässt sich nichts. Manche sind überall aktiv, und finden trotzdem keinen passenden Partner, andere gehen einmal in den Supermarkt und treffen Mr. Right. Wenn, dann glaube ich, liegt es eher an einer bestimmten Ausstrahlung. Wenn die umwerfend ist, dass sich Männer derart angezogen fühlen, sind die Chancen sicher größer.
 
  • #85
Hast natürlich recht, dass das nur mein Eindruck war.

Er wechselt sehr schnell, also meist nach wenigen Wochen. Zwei, drei Sachen, von denen er berichtet hat, waren für mich Kleinigkeiten, müssen es aber nicht für ihn gewesen sein.


Kann ich nachvollziehen. Aber nicht jeder verknallt sich auf Anhieb so sehr, dass er eine rosarote Brille aufhat. Bei Kopfmenschen wird dann der Wunschzettel abgeglichen. Wird dann der ein oder andere nicht erfüllt, fragt man/frau sich, ob man mit dem potentiellen Partner weitermachen soll oder eine der fünf anderen im Postfach die Wünsche erfüllen.
Das meinte ich ja mit dem OD. Fünf andere im Postfach - sowas passiert nur dort und du/man wählt eine fremde Person anhand von Kriterien aus, sieht sie sich an und bewertet, ob es was werden könnte. Finde ich einen zweifelhaften Weg - wie in einer Kuppelshow, obwohl es ja hier und da durchaus geklappt haben soll.

Ich lerne Menschen kennen - wenigstens ein bisschen und verknalle mich dann nicht in Kriterien sondern das Gesamtpaket (zumindest das, was ich bis dahin beurteilen kann). Ich renne nicht noch zeitgleich mit fünf anderen potentiellen Kandidaten durch die Gegend und wähle dann aus. Die meisten hier besprochenen Probleme haben Leute, die dieses unsägliche OD betreiben - na klar kriegt man da x Absagen, wenn ich mich draußen auf die Straße stelle und zehn Männer anspreche ob sie mein Partner werden wollen, falle ich doch auch nicht vor Gram ins Koma, wenn die nein sagen.. (ich gehe von der Theorie aus, dass die nicht verpartnert sind).

Geht gar nicht gegen dich, bitte nicht falsch verstehen, aber irgendwie ist es hier immer wieder dasselbe. Das kann nicht jeder ab und dann entstehen total frustrierte Personen beiderlei Geschlechts, die die Schuld beim jeweils anderen suchen, statt einfach mal unverkrampft laufen lassen und im Leben umsehen. Was mich haben will, findet mich schon - hat bisher immer geklappt. Und damit meine ich nicht, dass ich irgendwo sitze und warte ;-).
Er hat eine Frauen sehr zugewandte Art und ist fast jeden Abend mit irgendwelchen Gruppen unterwegs. Lernt dort neue Leute kennen und zieht bei nächster Gelegenheit mit denen durch die Clubs. Parallel kommt noch OD dazu.
 
  • #86
Warum finden dann so viele VERBINDLICHE Frauen ab 30 keinen VERBINDLICHEN Partner? Sie suchen doch etwas Verbindliches! Deine Argumentation ergibt keinen Sinn!!!
Menschen ziehen andere im eigenen, fremd konditionierten Spiegelbild an, was so nicht passen kann, die meisten sind unfähig, den passenden Partner mit kompatiblen inneren Werten auszuerwählen, sie achten überwiegend auf die äußere, kosmetische Hüllenmaske und müssen so hinfallen!
 
  • #87
In meinem etwa gleichaltrigen Bekanntenkreis sind die, die feste Beziehungen wollen, immer mal wieder in festen Beziehungen, ohne Onlinedating, ohne Tinder, ohne aktive Suche, es ergibt sich einfach. Manche der Beziehungen enden nach ein paar Jahren, dann ist man zwischendurch wieder ein, zwei Jahre Single, aber dann irgendwann kommt wieder eine nette Person.

Meine Schwester hat ihren Freund bei der Arbeit kennengelernt. Meine beste Freundin hat ihren Freund in einem Yoga-Ashram auf den Bahamas kennengelernt, er hat in Kanada gelebt und ist extra nach Berlin gezogen zu ihr. Meine andere Freundin hat ihren Freund über ihr Food-Sharing-Ehrenamt kennengelernt, eine andere bei einer Home-Party, er ist der Freund von Freunden. Ich habe meinen Exfreund im Studium kennengelernt, mein jetziger ist mein Nachbar. Mein Freund hat seine Exfreundin bei seiner Ausbildung kennengelernt. Sein älterer Bruder und seine ältere Schwester sind jetzt auch schon länger verheiratet mit Kind. Der Bruder hat seine Partnerin beim Tanzen kennengelernt. Seine Schwester hat ihren Partner im Studium kennengelernt ... Das sind alles sehr nette, bindungswillige, auch familienfreundliche Leute, die gerne in Beziehungen sind und einen entspannten Alltag schätzen, es gibt eigentlich doch recht viele davon.

Mir begegnen andauernd sehr sympathische, normale, echt nette und interessante Männer, an meinen Freund kommt keiner ran, aber ich glaube, wenn ich zu haben wäre und es ein bisschen drauf anlegen würde, wäre ich nicht lange Single. Heute Morgen erst auf dem Weg zur Uni mit meinem Fahrrad habe ich an einer Ampel mitbekommen, wie ein verwirrter Rennradfahrer einen Passanten nach dem Kronprinzessinnenweg fragt. Der konnte ihm nicht helfen, aber zum Glück war ich ja da, ich meinte direkt: "Den kenne ich, das ist meine Rennradstrecke, ich kann dir den Weg erklären, es ist gleich hier um die Ecke, wo du abbiegen musst, also ... Ach, ich fahre da sowieso vorbei, ich bring dich da hin, komm einfach mit!" Und dann habe ich ihn ein Stück in die Richtung begleitet und wir haben uns sehr nett dabei unterhalten, hatten gleich ganz viele Gesprächsthemen, war richtig schön. Und so was passiert mir andauernd, überall in der Stadt begegnen mir immer wieder sehr nette, humorvolle, echt coole Menschen, Männer. Und warum sollten die nicht teilweise Single und bindungswillig sein? Wenn der Alltag mit mir schön ist und wir viel Spaß zusammen haben, dann will der Mann das doch auch ... Denn es ist ja schön, mich zur Freundin zu haben, warum sollte der Mann freiwillig darauf verzichten? Wäre ja total dumm, so eine tolle Freundin wie mich findet er nie wieder! Hört sich arrogant an, ist aber wirklich meine Einstellung. Wenn ich einen Mann toll finde, ist es selbstverständlich, dass das eine feste Beziehung wird, denn komische Affären-Konstrukte sind gar keine Option, quasi undenkbar, steht nie zur Debatte, ich bin der Typ feste Freundin.
w27
 
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Das meinte ich ja mit dem OD. Fünf andere im Postfach - sowas passiert nur dort und du/man wählt eine fremde Person anhand von Kriterien aus, sieht sie sich an und bewertet, ob es was werden könnte. Finde ich einen zweifelhaften Weg - wie in einer Kuppelshow, obwohl es ja hier und da durchaus geklappt haben soll.
Das Postfach habe ich als Synonym für eine interessenzeigende Anzahl Frauen verwendet. Er hat definitiv auch sehr viele aus dem direkten Umfeld, die ein Auge auf ihn geworfen haben und - so erscheint es mir - nacheinander "überprüft" werden. Parallel datet er online und trifft sich auch mit denen. Das sind alles attraktive, gebildete, patente Frauen.

Er ist sehr aktiv und erhöht somit die Anzahl an Chancen.

Denn es ist ja schön, mich zur Freundin zu haben, warum sollte der Mann freiwillig darauf verzichten? Wäre ja total dumm, so eine tolle Freundin wie mich findet er nie wieder!
😆😂🤣 Das hast du so trocken und voller Überzeugung geschrieben, da hab ich dermaßen lachen müssen. Bitte nicht falsch verstehen. Ich glaube dir aufs Wort und das meine ich nicht ironisch.
 
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