• #181
Man liest das hier von Frauen, die mit aufkommender Torschlusspanik dann plötzlich auch auf Männer aus der zweiten Reihe schauen.
Was dann für die Männer extrem „attraktiv“ ist wenn man als Versorger dann doch genommen wird. Da ist es kein Wunder wenn die Männer aus der zweiten Reihe auch ihren Spaß haben wollen ohne sich die Verantwortung ans Bein zu binden.
 
  • #182
Man liest das hier von Frauen, die mit aufkommender Torschlusspanik dann plötzlich auch auf Männer aus der zweiten Reihe schauen.
Bei meiner Bekannten war das so: Seit Jahren hatte sie eine Affäre mit so einem Mann. Er wäre gerne mit ihr zusammen gewesen. Für eine feste Beziehung war er ihr laut ihrer eigenen Aussage zu langweilig, nicht sportlich genug und zu nervig.

Jetzt ist sie 38 und zum ersten Mal schwanger. Ich fragte sie, wer der Vater sei, da ich bisher nichts von einem Partner wusste. Und tada: Er ist es. Sie meinte, es hätte einfach plötzlich doch noch gepasst.

Auf gut deutsch: Einen spannenden, durchtrainierten und charmanten Traumtypen hat sie bis 38 nicht gefunden. Da sie auf die 40 zugeht und Kinderwunsch hatte, musste sie halt ihn nehmen.

Naja, ob da Verliebtheit im Spiel ist oder eher die biologische Uhr mit 38... Sie hatte eben die Wahl: Keine Kinder und noch länger weitersuchen oder Kinder mit einem Mann, der ihr zu langweilig ist.
 
  • #183
@MissCosmo Bei der Geschichte tut mir irgendwie der Mann leid, denn er wird einfach zum Werkzeug der Lebensziele eines anderen. Zweite Wahl zu sein ist nie schön. Aber häufig ist es wohl so.

Ich glaube bei der Partnersuche Ü30 bzw. Ü35 kommt noch hinzu, dass einige bereits eine große Trennung hinter sich haben. Vielleicht kommt bei Männern auch daher die Unverbindlichkeit: Man hat sich schon einmal die große Liebe versprochen und stand dann vor einem Scherbenhaufen. Da fehlt bei ein paar sicher der Mut zu sagen, dass es diesmal klappt.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Männer nach einer solchen Trennung erst einmal keine Lust haben große Pläne zu schmieden und verbindlich zu sein. Da will man erst wieder Vertrauen finden und das braucht Zeit. Zeit die dann die Frauen gefühlt nicht mehr haben oder sich nehmen wollen.
 
  • #184
Auf gut deutsch: Einen spannenden, durchtrainierten und charmanten Traumtypen hat sie bis 38 nicht gefunden. Da sie auf die 40 zugeht und Kinderwunsch hatte, musste sie halt ihn nehmen.

Naja, ob da Verliebtheit im Spiel ist oder eher die biologische Uhr mit 38... Sie hatte eben die Wahl: Keine Kinder und noch länger weitersuchen oder Kinder mit einem Mann, der ihr zu langweilig ist.
Also für jemanden, der mindestens Anfang 2021 noch dringend auf der Suche nach einem Mann zum Kinderkriegen war, sich in einem Thread mokierte, dass der eine sich nach drei Dates nicht von vornherein verbindlich darauf festlegen (lassen) wollte und du jetzt bereits Freund UND Kind hast - liest sich dein Beitrag über deine Bekannte außerordentlich überheblich. Was unterscheidet euch denn voneinander? Genau NICHTS.
 
  • #185
Was unterscheidet euch denn voneinander? Genau NICHTS.
Ich dachte auch gleich: Glashaus, Steine…
Naja, ob da Verliebtheit im Spiel ist oder eher die biologische Uhr mit 38... Sie hatte eben die Wahl: Keine Kinder und noch länger weitersuchen oder Kinder mit einem Mann, der ihr zu langweilig ist.
Eigentlich brauchst Du zu dem Thema gar nicht von Bekannten zu berichten, sondern könntest Deine eigene Vita darstellen.

Wie @Ina68 auch schon geschrieben hat, Deine Geschichte ist ja hier nachlesbar und für Mitlesende kann schon der Eindruck entstehen, dass glückliche Liebesheiraten, basierend auf einer erprobten Beziehung und gekrönt mit Kindern ein anderes Thema sind. Nach dem, was hier zu lesen war, ging es bei Dir vorrangig um oberflächlichen Status und schnelle Schwangerschaft. Wenn Du das erreicht hast, freu Dich doch einfach und kommentiere es nicht von oben herab bei anderen…
 
  • #186
Was mich hier bei vielen Kommentaren wundert, vor allem bei denen, die den Singles Unverbindlichkeit in jungen Jahren u.ä. vorwerfen und suggerieren, dass man etwas falsch gemacht hat oder nicht offen genug war usw., ist, dass quasi davon ausgegangen wird, dass an jeder Ecke und zu jeder Zeit passende Partner warten. Und mit passend meine ich nicht jemanden, der bereit ist, mit mir eine Familie zu gründen, sondern jemanden, mit dem es wirklich harmoniert, mit dem man sich gut versteht, gemeinsam lachen kann, ähnliche Werte teilt und den man auch noch anziehend findet. Und dann muss man auch noch Glück haben, dass dieser Mensch gerade ebenfalls Single ist und Interesse hat. Ich hatte/habe den Fall, dass mir diese Kombination tatsächlich noch nie begegnet ist und ich kenne einige Frauen, bei denen das auch so war. Und das trifft glaube ich umso häufiger zu, je mehr man von der Masse, in der man sich bewegt, abweicht. V.a. wenn man nicht in einer Großstadt lebt, kann es eine echte Herausforderung werden, Gleichgesinnte zu finden. Da braucht es viel Glück und Zufall. Und online muss man ebenso Glück haben, dass da grad jemand angemeldet ist, der gut passt und bei dem es funkt. Die wenigen Männer, die ich richtig toll fand, waren alle vergeben. Bei allen anderen fehlte immer eine wichtige Säule (entweder die gleiche Wellenlänge oder eine ausreichende sexuelle Anziehung...). Ich hatte also die Wahl, eine Beziehung mit Kompromissen einzugehen, bei denen sich mein Bauch mit einem unmissverständlichen Alarm meldete (was ich neben meinem eigenen Empfinden auch dem jeweiligen Mann gegenüber unfair gefunden hätte) oder aber Single zu bleiben und darauf zu warten, bis mir jemand begegnet, der alles hat, was mir wichtig ist und in den ich mich auch verliebe. Ich hab mich immer für die 2. Variante entschieden. Ich konnte gar nicht anders. Immerhin geht es dabei um einen Menschen, mit dem man sein Leben auf intimste Weise teilt. Da reichen (für mich) keine 60% Passung.
 
  • #187
Was mich hier bei vielen Kommentaren wundert, vor allem bei denen, die den Singles Unverbindlichkeit in jungen Jahren u.ä. vorwerfen und suggerieren, dass man etwas falsch gemacht hat oder nicht offen genug war usw., ist, dass quasi davon ausgegangen wird, dass an jeder Ecke und zu jeder Zeit passende Partner warten. Und mit passend meine ich nicht jemanden, der bereit ist, mit mir eine Familie zu gründen, sondern jemanden, mit dem es wirklich harmoniert, mit dem man sich gut versteht, gemeinsam lachen kann, ähnliche Werte teilt und den man auch noch anziehend findet. Und dann muss man auch noch Glück haben, dass dieser Mensch gerade ebenfalls Single ist und Interesse hat. Ich hatte/habe den Fall, dass mir diese Kombination tatsächlich noch nie begegnet ist und ich kenne einige Frauen, bei denen das auch so war. Und das trifft glaube ich umso häufiger zu, je mehr man von der Masse, in der man sich bewegt, abweicht. V.a. wenn man nicht in einer Großstadt lebt, kann es eine echte Herausforderung werden, Gleichgesinnte zu finden. Da braucht es viel Glück und Zufall. Und online muss man ebenso Glück haben, dass da grad jemand angemeldet ist, der gut passt und bei dem es funkt. Die wenigen Männer, die ich richtig toll fand, waren alle vergeben. Bei allen anderen fehlte immer eine wichtige Säule (entweder die gleiche Wellenlänge oder eine ausreichende sexuelle Anziehung...). Ich hatte also die Wahl, eine Beziehung mit Kompromissen einzugehen, bei denen sich mein Bauch mit einem unmissverständlichen Alarm meldete (was ich neben meinem eigenen Empfinden auch dem jeweiligen Mann gegenüber unfair gefunden hätte) oder aber Single zu bleiben und darauf zu warten, bis mir jemand begegnet, der alles hat, was mir wichtig ist und in den ich mich auch verliebe. Ich hab mich immer für die 2. Variante entschieden. Ich konnte gar nicht anders. Immerhin geht es dabei um einen Menschen, mit dem man sein Leben auf intimste Weise teilt. Da reichen (für mich) keine 60% Passung.
Ich habs genauso gemacht - das ging manchmal schneller, manchmal hat's gedauert. Aber losziehen und suchen nach bestimmten Kriterien und für ein bestimmtes Ziel kenne ich so nicht. Es hat sich von Anfang an immer ergeben - dass es nicht immer gut gepasst hat, weiß ich jetzt auch 😉, aber ich war dann eben trotzdem wirklich verknallt. So ab 30 lief's passungstechnisch definitiv besser als davor - auch wenn es nie für die lebenslange Beziehung reichte. Mit den Partnern ab dieser Zeit habe ich immer noch Kontakt - mal mehr, mal weniger, aber wenn, dann guten.
 
  • #188
Ach Mensch, ich bin jetzt 54, ich hab in den letzten 39 Jahren noch nie einen Mann (okay in den ersten Jahren eher Junge) erlebt, der nur eine Affäre, nur Sex oder unverbindliche Techtelei wollte. Es waren immer mindestens mehrjährige Beziehungen, ich kenne das auch aus meinem Umfeld nicht.

Deshalb erstaunt mich diese Diskussion um die (haltlosen und ausschließlich sexmitnehmenwollenden) Männer hier jedesmal wieder. Vielleicht liegt es an der Herangehensweise? "Ich bin jetzt 30, ich muss/will Familie gründen und dafür brauche ich einen Mann, dafür mache ich auch Kompromisse bei Alter, Größe" und was weiß ich noch. Das Ganze wirkt total verkrampft und verplant. Sorry, wenn ich da falsch liege - aber an irgendwas muss es ja liegen.
Nein? Tatsächlich? Komisch, ich bin 61, ich kenne das durchaus. Häufig. Andauernd, besonders in den 20ern. Komisch.
 
  • #189
Nein? Tatsächlich? Komisch, ich bin 61, ich kenne das durchaus. Häufig. Andauernd, besonders in den 20ern. Komisch.
Nicht komisch, aber eben nicht pauschalisierbar. Es treffen zwei Menschen aufeinander und die Frage ist, wofür es dann beidseitig passt. Es gibt Frauen, die sind für eine Affäre interessant, für mehr aber nicht. In den Zwanzigern macht man sich da vielleicht wenig Gedanken, wenn es auf die 30 zugeht, reicht gutes Aussehen eben nicht mehr. Und solche, die sind eben dauerhaft interessant. Das wird umgekehrt auch nicht anders sein.

Und wenn ich hier die Frauen lese, die ab 30 dann plötzlich Kompromisse machen möchten, nur um schnell Kinder zu bekommen, dann haben die betreffenden Männer vielleicht einfach kein Interesse daran, weil sie merken, was ihre Rolle sein soll.
Ich kenne z. B. mehrere Frauen, die ihre Zwanziger mit allen möglichen schrägen Techtelmechtel von Kuba bis Nordafrika zugebracht haben oder in die Esoterikschiene abdriften. Da habe ich ernsthaft wenig Interesse, ist mir zu unstetig. Das ist bei den typischen Partygängern auf männlicher Seite vermutlich aus weiblicher Sicht nicht anders. Kenne ich ebenfalls.
Es gibt auf beiden Seiten Menschen, die schwer für ernsthafte Beziehungen vermittelbar sind.
 
  • #190
Nein? Tatsächlich? Komisch, ich bin 61, ich kenne das durchaus. Häufig. Andauernd, besonders in den 20ern. Komisch.
Nein, wirklich nicht und auch aus meinem Umfeld nicht und ich kenne meine Freundinnen schon seit U20. Selbst den größeren Kinderwunsch hatten eher die Männer und forcierten dann das Ganze. Deshalb erstaunen mich die Berichte hier öfter mal und die teils einseitige Sichtweise auf die "bösen, beziehungsunwilligen, nur Sex wollenden/den Sex mitnehmenden" Männer. Dass es die gibt, zweifele ich überhaupt nicht an, aber sicher nicht in der Masse.
 
  • #191
Es hat sich von Anfang an immer ergeben - dass es nicht immer gut gepasst hat, weiß ich jetzt auch 😉, aber ich war dann eben trotzdem wirklich verknallt.
Das freut mich für dich, so ist es natürlich am Schönsten (auch wenn es nicht langfristig gepasst hat). Du hattest auch offensichtlich das Glück, dass dir die Männer gefallen haben, denen du ebenfalls gefallen hast und dann auch eine Beziehung draus geworden ist. Ich hab diese Erfahrung leider noch nicht gemacht. Ich hab wirklich nette, tolle Männer kennengelernt, die gern mit mir zusammen gewesen wären, aber es fehlte immer die sexuelle Anziehung oder sie hat nicht ausgereicht, damit ich mich verliebe. Oder aber es hat wellenlängentechnisch oder menschlich nicht gepasst. Ich glaube, dass es Menschen gibt, die sich leicht glücklich verlieben (meine Schwester ist so ein Mensch) und Menschen, denen das schwer fällt, die auch nicht massenkompatibel sind. Vielleicht ist es aber wirklich auch einfach nur Glück oder man ist aus irgendeinem Grund innerlich nicht bereit und zieht deswegen nicht die richtigen Menschen an.


Deshalb erstaunen mich die Berichte hier öfter mal und die teils einseitige Sichtweise auf die "bösen, beziehungsunwilligen, nur Sex wollenden/den Sex mitnehmenden" Männer. Dass es die gibt, zweifele ich überhaupt nicht an, aber sicher nicht in der Masse.
Das könnte vielleicht daran liegen, dass heutzutage viele Menschen online suchen und da sind solche Männer glaube ich überdurchschnittlich häufig anzutreffen. Wenn man sich dort die Profile anschaut, kommt für die überwiegende Mehrheit der Männer etwas Unverbindliches zumindest in Frage. Und weil es diese Möglichkeit gibt, machen viele Männer davon auch Gebrauch, weil sie auf Sex und Nähe nicht verzichten wollen, bis die Richtige auftaucht. Wenn sie fair sind, kommunizieren sie das auch so und die Frauen können entscheiden, ob sie sich trotzdem drauf einlassen. Wenn nicht, müssen die Frauen es selbst herausfinden und Warnzeichen (die es meistens gibt) ernst nehmen und das Ganze beenden. Im real life sind mir auch nur selten Männer, die so vorgehen begegnet. Ich könnte mir daher wirklich vorstellen, dass es ein Phänomen der Onlinepartnersuche ist, weil man dort auf einen Schlag ganz viele Menschen kennenlernt.
Wenn 68 dein Geburtsjahr ist, dann kommst du auch aus einer anderen Generation. Das darf man auch nicht vergessen.
Aber es ist wohl auch so, dass man in bestimmten Phasen/ Gefühlszuständen passendere und weniger passende Männer anzieht bzw. in sein Leben lässt. Sobald Torschlusspanik auftaucht, ist die Gefahr groß, dass man schlecht auswählt.
 
  • #192
…die teils einseitige Sichtweise auf die "bösen, beziehungsunwilligen, nur Sex wollenden/den Sex mitnehmenden" Männer. Dass es die gibt, zweifele ich überhaupt nicht an, aber sicher nicht in der Masse.
Ich denke, man zieht immer auch das an, was man sucht oder beklagt. Bei manchen Frauen scheinen nur solche Männer Interesse zu zeigen. Liegt das dann nur an den Männern?
Das könnte vielleicht daran liegen, dass heutzutage viele Menschen online suchen und da sind solche Männer glaube ich überdurchschnittlich häufig anzutreffen.
Auf der anderen Seite suchen online auch überdurchschnittlich viele problematische Frauen. Insgesamt mehr schwierige Konstellationen.
Wenn man sich dort die Profile anschaut, kommt für die überwiegende Mehrheit der Männer etwas Unverbindliches zumindest in Frage.
Wenn es in Frage kommt, muss man es deswegen ja nicht immer so machen.
 
  • #193
Nein, wirklich nicht und auch aus meinem Umfeld nicht und ich kenne meine Freundinnen schon seit U20. Selbst den größeren Kinderwunsch hatten eher die Männer und forcierten dann das Ganze. Deshalb erstaunen mich die Berichte hier öfter mal und die teils einseitige Sichtweise auf die "bösen, beziehungsunwilligen, nur Sex wollenden/den Sex mitnehmenden" Männer. Dass es die gibt, zweifele ich überhaupt nicht an, aber sicher nicht in der Masse.
Doch inzwischen ist es schon so.

Als wir jung waren, gab es weder Handy noch Onlinedating, die Möglichkeit fremd zu gehen und/oder ständig neue Frauen kennenzulernen waren viel begrenzter als heutzutage.

Heute müssen die Männer nur mal ein paar Klicks machen auf irgendwelchen Sexseiten oder Tinder, ein paar Kondome einpacken und los geht’s.
Es finden sich genug Frauen, die sich nicht zu schade sind für eine Sexaffäre (auch mit gebundenen Männern), die Pille macht es ja schon lange möglich wild und kreuz und quer durcheinander zu vögeln.

Es wird immer unverbindlicher. Männer haben es heutzutage extrem leicht an Sex zu kommen ohne dafür eine Beziehung zu brauchen. Die Frauen machen es Ihnen aber auch leicht. Wer wartet denn schon ein paar Dates ab um sich richtig kennenzulernen?

Erwartet wird doch beim ersten Date gleich ins Bett zu hüpfen.
Ehe und Familie wird dank der tollen Feministinnen immer unwichtiger.
Da geben sich Männer und Frauen nichts.
 
  • #194
Das freut mich für dich, so ist es natürlich am Schönsten (auch wenn es nicht langfristig gepasst hat). Du hattest auch offensichtlich das Glück, dass dir die Männer gefallen haben, denen du ebenfalls gefallen hast und dann auch eine Beziehung draus geworden ist.
Glück gehört auf jeden Fall dazu, irgendwie müssen ja der Mensch und ich am selben Ort sein, zusammentreffen oder wie man auch immer das definiert. Ich brauche sowieso erst eine gewisse Anlaufzeit, bevor ich für jemanden ein Gefühl bekomme und mich dann ggf. verliebe.
Ich hab diese Erfahrung leider noch nicht gemacht.
Wird schon noch 😊
Ich hab wirklich nette, tolle Männer kennengelernt, die gern mit mir zusammen gewesen wären, aber es fehlte immer die sexuelle Anziehung oder sie hat nicht ausgereicht, damit ich mich verliebe. Oder aber es hat wellenlängentechnisch oder menschlich nicht gepasst.
Dann ist es doch gut, dass du dich nicht darauf eingelassen hast
Ich glaube, dass es Menschen gibt, die sich leicht glücklich verlieben (meine Schwester ist so ein Mensch) und Menschen, denen das schwer fällt, die auch nicht massenkompatibel sind.
Leicht verlieben würde ich bei mir auch nicht sagen. Es hielt ja schon durchaus immer über Jahre, aber ich glaube, ich weiß was du meinst.
Vielleicht ist es aber wirklich auch einfach nur Glück oder man ist aus irgendeinem Grund innerlich nicht bereit und zieht deswegen nicht die richtigen Menschen an.
Ja, ging mir ja auch schon so.
Das könnte vielleicht daran liegen, dass heutzutage viele Menschen online suchen und da sind solche Männer glaube ich überdurchschnittlich häufig anzutreffen.
Ich will das OD gar nicht immer so verteufeln (und tue es trotzdem ;-)), aber ja, ich denke auch, dass sich dort eher solche Leute tummeln. Und eben diese vielen Auswahlmöglichkeiten und die Angst, einen/eine bessere verpasst zu haben, kommt wahrscheinlich noch dazu. Deshalb würde ich immer davon abraten, wenn man nicht die total gefertigte Persönlichkeit ist. Aber soll ja auch Erfolgsgeschichten geben - muss jeder selbst entscheiden.

Wenn 68 dein Geburtsjahr ist, dann kommst du auch aus einer anderen Generation. Das darf man auch nicht vergessen.
Ja stimmt, aber ich würde auch heute kein OD praktizieren bzw. habe es nicht getan bei meinem jetzigen Partner.
Aber es ist wohl auch so, dass man in bestimmten Phasen/ Gefühlszuständen passendere und weniger passende Männer anzieht bzw. in sein Leben lässt. Sobald Torschlusspanik auftaucht, ist die Gefahr groß, dass man schlecht auswählt.
Sehe ich auch so.
 
  • #195
Doch inzwischen ist es schon so.

Als wir jung waren, gab es weder Handy noch Onlinedating, die Möglichkeit fremd zu gehen und/oder ständig neue Frauen kennenzulernen waren viel begrenzter als heutzutage.
Die Möglichkeiten fremdzugehen gab es schon immer und sie wurden von Leuten, die es wollten auch fleißig genutzt, dafür brauchst du kein Handy oder OD.
Heute müssen die Männer nur mal ein paar Klicks machen auf irgendwelchen Sexseiten oder Tinder, ein paar Kondome einpacken und los geht’s
Klar, macht's einfacher, aber dieselben, die das heute über Klicks machen, hätten früher einfach andere Möglichkeiten genutzt, der Typ bleibt derselbe - ob vor 30 Jahren, heute oder in 30 Jahren.
.Es finden sich genug Frauen, die sich nicht zu schade sind für eine Sexaffäre (auch mit gebundenen Männern), die Pille macht es ja schon lange möglich wild und kreuz und quer durcheinander zu vögeln.
Das Thema hatten wir ja schon, muss also nicht nochmal aus diskutiert werden. Allerdings wundert es mich, dass du dann den TE aus dem Affärenthread in Schutz genommen hast. Dem hast du die Affäre zugebilligt, weil ja die Ehefrau nicht... usw. Aber hier verurteilst du wieder die Frauen, die Sex mit gebundenen Männern haben - komische Logik deinerseits.
Es wird immer unverbindlicher. Männer haben es heutzutage extrem leicht an Sex zu kommen ohne dafür eine Beziehung zu brauchen.
Ist ja auch nicht schlimm, wenn es beide wollen - mein Ding ist es nicht, aber ich gönne es anderen, wenn sie Spaß dran haben. Ich teile deine Moralvorstellungen nicht.

Erwartet wird doch beim ersten Date gleich ins Bett zu hüpfen.
Was du nicht so alles weißt, ich kenne die Gepflogenheiten bei anderen Dates nicht und sie sind mir auch egal.
Ehe und Familie wird dank der tollen Feministinnen immer unwichtiger.
Du hast doch Ehe und Familie gehabt und keiner nimmt dir was weg. Kann dir doch völlig egal sein, ob anderen Ehe und Familie unwichtig sind. Ich finde eher solche Typen wie den TE aus dem Affärenthread gruselig, aber der war ja wenigstens verheiratet und passt damit wieder in dein Weltbild.
Das wiederum war auch schon immer so.
 
  • #196
Allerdings wundert es mich, dass du dann den TE aus dem Affärenthread in Schutz genommen hast. Dem hast du die Affäre zugebilligt, weil ja die Ehefrau nicht... usw. Aber hier verurteilst du wieder die Frauen, die Sex mit gebundenen Männern haben - komische Logik deinerseits.
Ich verurteile weiterhin Frauen, die sich mit verheirateten Männern einlassen. Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich das toll finde von der Affärenfrau?

Ich finde auch, dass der FS sich viel früher hätte trennen sollen. Aber ich kann auch verstehen, dass 7 Jahre ohne Sex kein Mann mitmacht. Wer weiß denn, ob die Ehefrau nicht selber einen heimlichen Geliebten hat?

Ich würde auch keine 7 Jahre ohne Sex mit meinem Mann mitmachen. Nicht mal ein Jahr - wenn es dafür keine gesundheitlichen Gründe gibt. Und wenn man Angst hat alles zu verlieren bei einer Trennung, schlittert man in eine heimliche Affäre, obwohl man das vorher gar nicht so wollte.

Schuld haben beide. Eine Ehefrau die meint, ihrem Ehemann machen 7 Jahre ohne Sex nichts aus, und dass er zukünftig wie ein Mönch leben soll (ohne sich den fehlenden Sex woanders zu holen) ist ja wohl extrem dumm und naiv.
Genauso anders herum.

Trotzdem hätten beide sich schon nach einem oder zwei Jahren trennen können/sollen.
 
  • #197
Ich verurteile weiterhin Frauen, die sich mit verheirateten Männern einlassen. Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich das toll finde von der Affärenfrau?
Du hast Verständnis ggü. dem Mann geäußert, von dem wir nicht mal wissen, wer von beiden den Sex eingestellt hat, aus dem Text geht noch eher hervor, dass er es war, weil er die Kränkungen nicht verwunden hat, deren Art und Grund wir ebenfalls nicht kennen. Wenn du also Verständnis hast, dass er sich Sex außerhalb der Beziehung sucht, mit wem sollte er den denn haben, wenn nicht mit einer anderen Frau? Diese wiederum verurteilst du - weil der Mann ja gebunden ist.

Verständnis also für den gebundenen Mann, der sich nicht trennt, aber volle Ablehnung ggü. einer möglicherweise ungebundenen Frau, die weder jemanden betrügt und ohne die der Mann keinen (von dir in dem Fall tolerierten) außerehelichen Sex haben könnte. DIESE Logik verstehe ich nicht. Ist aber jetzt auch offtopic hier.
Trotzdem hätten beide sich schon nach einem oder zwei Jahren trennen können/sollen.
Damit sind wir uns doch wieder einig.
 
  • #198
@Melodia:

Weil du sexuelle Anziehung ansprichst: Das ist auch immer mein Problem. Bei den meisten Männern, die ich date, empfinde ich nicht mal annähernd so was wie eine sexuelle Anziehung. Viele sind mehr sympathisch, ich kann gut mit ihnen reden, aber das war es dann auch. Ich hatte zwar schon Beziehungen, aber ich könnte nicht sagen, dass mich sofort der Blitz getroffen hat. Das habe ich zwar schon einige Male empfunden, aber das wurde dann nicht erwidert. Bei meinen Expartnern hat sich das Ganze langsam entwickelt. Es war auf jeden Fall Sympathie da, eine gute Gesprächsbasis, Humor, aber es hat sich erst nach einigen Dates langsam gesteigert. Irgendwann war der Punkt da, wo ich ein Verliebtheitsgefühl gespürt habe. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber das große Feuerwerk würde ich mir nicht erwarten, denn das ist extrem selten. Man muss sich aber vorstellen können, dem anderen nahe zu sein, ihn küssen und berühren zu wollen. Wenn das nicht der Fall ist, kannst es vergessen, das kommt auch nicht mit der Zeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #200
Doch inzwischen ist es schon so.

Als wir jung waren, gab es weder Handy noch Onlinedating, die Möglichkeit fremd zu gehen und/oder ständig neue Frauen kennenzulernen waren viel begrenzter als heutzutage.
Es wird immer unverbindlicher. Männer haben es heutzutage extrem leicht an Sex zu kommen ohne dafür eine Beziehung zu brauchen.

Naja, das klingt mir ein wenig zu sehr nach "früher war alles besser". Die Möglichkeiten mögen auf dem Land geringer gewesen sein, im städtischen Bereich waren sie immer schon groß genug.
"Ja man vergisst, wen man geküsst, weil auch die Treue längst unmodern ist." Stammt aus den 1920er Jahren...
 
  • #202
ob die Chemie stimmt. Wie soll das gehen, wenn ich nur schreibe und ein paar Fotos sehe?
Beim Schreiben merkt man doch, ob die Chemie stimmt, ob man in gewisser Weise auf ähnlicher Wellenlänge unterwegs ist.
Am Foto erkennt man, ob der Andere attraktiv ist, sofern die Bilder nicht uralt oder gefaked sind.
Wenn der Mann nicht schon beim Schreiben einen gewissen Draht aufbauen kann, würde ich mich nicht verabreden.
 
  • #203
Beim Schreiben merkt man doch, ob die Chemie stimmt, ob man in gewisser Weise auf ähnlicher Wellenlänge unterwegs ist.
Am Foto erkennt man, ob der Andere attraktiv ist, sofern die Bilder nicht uralt oder gefaked sind.
Wenn der Mann nicht schon beim Schreiben einen gewissen Draht aufbauen kann, würde ich mich nicht verabreden.
Riechen kann man ihn nicht beim Schreiben. Mehr braucht man dazu echt nicht sagen. Was bringt die Attraktivität auf dem Bild, wenn der Mann beim Date komisch riecht oder abstoßend spricht?
 
  • #205
Wieviele Männer hast du gedated, die "komisch gerochen" haben?
Es geht nicht nur ums Riechen sondern um die ganze Chemie zwischen zwei Menschen. Und die kann man nur live im realen Gegenüber erfühlen/erriechen/erleben.
Schöne Briefe schreiben bringt nicht viel, wenn man dann beim ersten Treffen so gar nichts miteinander anfangen kann.

Und ja - man muss einen Mann/eine Frau gerne riechen können. Das kann einen richtig verrückt machen. Dadurch entsteht sexuelle Anziehung.
 
  • #207
Nein? Tatsächlich? Komisch, ich bin 61, ich kenne das durchaus. Häufig. Andauernd, besonders in den 20ern. Komisch.
Tendenziell ist es schon so, dass immer mehr Männer etwas Unverbindliches suchen - zumindest im städtischen Bereich. Und ich erlebe es genau umgekehrt, dass die Generation um die 20 viel ernsthafter vorgeht und potenielle Partner viel genauer prüft.

Frust herrscht wohl eher bei den Herren, die schon gescheitert Beziehungen hinter sich haben und dann nur noch etwas Unkompliziertes suchen - natürlich nicht alle, aber viele.
 
  • #208
Was mich hier bei vielen Kommentaren wundert, vor allem bei denen, die den Singles Unverbindlichkeit in jungen Jahren u.ä. vorwerfen und suggerieren, dass man etwas falsch gemacht hat oder nicht offen genug war usw., ist, dass quasi davon ausgegangen wird, dass an jeder Ecke und zu jeder Zeit passende Partner warten. Und mit passend meine ich nicht jemanden, der bereit ist, mit mir eine Familie zu gründen, sondern jemanden, mit dem es wirklich harmoniert, mit dem man sich gut versteht, gemeinsam lachen kann, ähnliche Werte teilt und den man auch noch anziehend findet. Und dann muss man auch noch Glück haben, dass dieser Mensch gerade ebenfalls Single ist und Interesse hat. Ich hatte/habe den Fall, dass mir diese Kombination tatsächlich noch nie begegnet ist und ich kenne einige Frauen, bei denen das auch so war. Und das trifft glaube ich umso häufiger zu, je mehr man von der Masse, in der man sich bewegt, abweicht. V.a. wenn man nicht in einer Großstadt lebt, kann es eine echte Herausforderung werden, Gleichgesinnte zu finden. Da braucht es viel Glück und Zufall. Und online muss man ebenso Glück haben, dass da grad jemand angemeldet ist, der gut passt und bei dem es funkt. Die wenigen Männer, die ich richtig toll fand, waren alle vergeben. Bei allen anderen fehlte immer eine wichtige Säule (entweder die gleiche Wellenlänge oder eine ausreichende sexuelle Anziehung...). Ich hatte also die Wahl, eine Beziehung mit Kompromissen einzugehen, bei denen sich mein Bauch mit einem unmissverständlichen Alarm meldete (was ich neben meinem eigenen Empfinden auch dem jeweiligen Mann gegenüber unfair gefunden hätte) oder aber Single zu bleiben und darauf zu warten, bis mir jemand begegnet, der alles hat, was mir wichtig ist und in den ich mich auch verliebe. Ich hab mich immer für die 2. Variante entschieden. Ich konnte gar nicht anders. Immerhin geht es dabei um einen Menschen, mit dem man sein Leben auf intimste Weise teilt. Da reichen (für mich) keine 60% Passung.
Wie ich immer wieder sage, liebe Melodia, diese Menschen haben nicht kapiert, dass sich die Dating-Welt seit ihrer Jugend komplett geändert hat.
 
  • #209
Beim Schreiben merkt man doch, ob die Chemie stimmt, ob man in gewisser Weise auf ähnlicher Wellenlänge unterwegs ist.
Am Foto erkennt man, ob der Andere attraktiv ist, sofern die Bilder nicht uralt oder gefaked sind.
Nur dass das alles vollkommen unwichtig wird, wenn man beim persönlichen Treffen keine Anziehung spürt. Entweder, weil man denjenigen wie schon geschrieben wurde, nicht riechen kann (ist mir tatsächlich schon mehrmals passiert und das hatte bis auf zwei Ausnahmen nichts mit Ungepflegtheit zu tun), wenn derjenige ganz anders wirkt als auf den Fotos und man die Ausstrahlung nicht mag, wenn man die Stimme oder Mimik nicht mag oder wie er sich bewegt, wenn die Kommunikation über Mails zwar total schön und fließend war, die Gespräche dann aber total stockend sind u.ä. Diese Dinge kann man unmöglich anhand des Mailverkehrs erkennen und ich hab da schon einige unangenehme Überraschungen erlebt und da waren auch Männer dabei, von denen ich vorher richtig begeistert gewesen war, wo der Schriftverkehr toll und interessant war und die mir teilweise auch auf den Fotos sehr gut gefallen haben und ich mir daher fast schon sicher war, dass das was werden könnte. War dann aber überhaupt nicht so. Wenn man keine Anziehung spürt, nützen eben die besten Rahmenbedingungen nichts.
 
  • #210
Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber das große Feuerwerk würde ich mir nicht erwarten, denn das ist extrem selten. Man muss sich aber vorstellen können, dem anderen nahe zu sein, ihn küssen und berühren zu wollen.
@Briana Das große Feuerwerk erwarte ich auch gar nicht, das ist tatsächlich selten und hat dann auch oft etwas mit Projektionen zu tun und muss nichts bedeuten. Ich nehme auch immer als Maßstab, ob ich mir vorstellen kann, ihn zu küssen und mit ihm zu schlafen und ob es mich zu ihm hinzieht, ob ich seine Nähe mag und es genieße, wenn er mich z.B. kurz am Arm oder Bein berührt. Ganz klar wird es dann spätestens beim Kuss. Wenn ich da gar nichts fühle und/oder es sich unangenehm anfühlt, kann da nichts draus werden, zumindest ist da bei mir noch nie mehr draus geworden und ich hab es bei 2 Männern, die ich ansonsten toll und zu mir passend fand, versucht und mir Zeit gegeben, dass sich etwas entwickeln kann. Ist leider nicht passiert und in Zukunft möchte ich da gleich auf mein Gefühl hören und mir und dem anderen so blöde Situationen ersparen.
Wenn aber eine kleine Anziehung spürbar ist und mir der Mann sympathisch ist, gebe ich dem Ganzen natürlich eine Chance.
 
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