• #61
Langsam nervt mich diese unsichere berufliche Sitation von einer Befristung zur anderen.

Ja aber das ist ehrlich gesagt dein Problem. Jeder Arbeitgeber tut das, was für ihn gut ist, die Interessen der Mitarbeiter sind denen komplett egal. Du bist noch zu jung und glaubst das nicht, du denkst wenn du ganz doll loyal bist, zeigst, dass dir dein Job wichtig ist, dich richtig reinkniest, dann wird das entsprechend gewürdigt. Wird es nicht. Dann freuen die sich, dass die da eine "Doofe" sitzen haben, die für sie bequem ist. Ich habe auch zu lange daran geglaubt und bin immer wieder enttäuscht worden. Die schmieren dir Honig ums Maul, wie zufrieden die sind blabla... Ja klar sind sie das, so eine "Doofe" wie dich werden die schwer finden und natürlich haben die jetzt keinen Bock, jemand Neues wieder einarbeiten zu müssen. Wenn Sie sooooo mega zufrieden wären hätten die dich längst entfristet. Wenn du morgen gehst geht das Leben trotzdem weiter und in 2-3 Wochen kräht kein Hahn mehr nach dir.
Für deine Zukunft bist du selbst verantwortlich. Ich hätte rechtzeitig vor der Ende der ersten Befristung mit denen gesprochen und wenn die mir keine Entfristung in Aussicht gestellt hätten hätte ich mir eine neue feste Stelle gesucht und wäre gegangen. Obwohl, in deinem Alter ehrlicherweise wahrscheinlich nicht, ich habe mich noch mit 40 ausbeuten lassen. Aber sei bitte nicht naiv. Kümmere dich um deine Zukunft denn sonst tut es keiner. Du machst das schon viel zu lange mit.
 
  • #62
Ich finde, dass es vor allem auf die Meinung der Männer und Frauen in deiner Generation, in deinem Alter ankommt. Jede Generation hat eigene Herausforderungen. Ich bin zwar 18 Jahre älter als du, sehe aber auch, das selbst ich schon vor 10 Jahren einfach nur noch riesiges Glück hatte einen unbefristeten Job zu bekommen. Da geht auch der Öffentliche Dienst mit schlechtem Beispiel voran! Der ist nicht besser und nutzt das voll aus. Das Problem ist langsam echt alt und das Schulz das dann vor der Wahl auch mal angebracht hat, ändert so flott nix. Ich habe einige Kolleginnen, die mit 2-Jahresverträgen abgespeist werden, obwohl sie wirklich mit ihrer guten Arbeit eindeutig länger gebraucht würden. Gekeife wie "Wieso suchst du dir nicht was festes" halte ich für völlig danebengetreten. Manche finden es ja erst mal auch eine Weile gut zu wechseln. Und das haben nun die Festangestellten auch eine Zeit getan - um sich hoch zu dealen zum Beispiel. Ich konnte es aber noch anfangs freiwillig. Die Leute mit den befristeten Verträgen sind in deinem Alter und um nicht dauernd vollends auseinandergerissen zu werden zieht der Freund eben mit. Und nein: Auch der Akademiker-Freund findet nicht überall sofort was passendes. Wohnungen fallen nicht vom Himmel und müssen bezahlt werden. Übrigens auch nicht der Sprit und die Zeit im Stau wenn man schlecht angebunden draußen wohnt . Irgendwann wird das Rumziehen aber nun mal zum Problem wenn man eigentlich ein sesshafter Mensch ist. Das du Zuhause einen guten Platz hast und dir was für den Umzug zusammensparst ist doch super, für mich wäre es auch nicht gegangen, da wäre kein Platz mehr gewesen und allzu schön war es auch nicht. Das waren aber einfach auch andere Eltern. Meine sicher auch noch mit Kriegstrauma und damit nicht sonderlich kompetent. Wenn es heute besser läuft, ist das doch super. Dein Problem wird sicher von einigen Männern in deinem Alter geteilt. Außerdem hast du ja nicht vor ewig da zu bleiben. Die Partnersuche aufgeben würde ich deswegen nicht. Letztendlich weiß man nie, wann und wo man am richtigen Ort ist. Auch wenn du nicht ehrlich dazu entschlossen bist, da jetzt mal eine Weile loszulassen, würdest du dich damit belügen. Deine Ansprüche an eine größere Wohnung sind völlig OK. Du kennst sicher noch andere denen es so geht wie dir und das irgendwie lösen müssen. Oder es schon gelöst haben. Auch Männer können nicht beides haben: Familie und eine Vollzeit arbeitende Frau die überall hin mitziehen kann. Da hinkt D voll und mit Absicht hinterher. Man braucht im Leben für alles auch ein Quentchen Glück. Hilf diesem nach. Jede/r hat ein Recht auf sein Lebensglück und seinen Plan. Denen in meiner Generation wirft ja auch keiner vor, das sie erst mal ein halbes Jahr durch Südamerika getingelt sind um "sich zu finden". Das halten die für ihr gutes Recht. Aber da lief auch noch das Studium, Zivildienst und einiges andere anders. w50
 
  • #63
Ja aber das ist ehrlich gesagt dein Problem. Jeder Arbeitgeber tut das, was für ihn gut ist, die Interessen der Mitarbeiter sind denen komplett egal. Du bist noch zu jung und glaubst das nicht, du denkst wenn du ganz doll loyal bist, zeigst, dass dir dein Job wichtig ist, dich richtig reinkniest, dann wird das entsprechend gewürdigt. Wird es nicht. Dann freuen die sich, dass die da eine "Doofe" sitzen haben, die für sie bequem ist. Ich habe auch zu lange daran geglaubt und bin immer wieder enttäuscht worden. Die schmieren dir Honig ums Maul, wie zufrieden die sind blabla... Ja klar sind sie das, so eine "Doofe" wie dich werden die schwer finden und natürlich haben die jetzt keinen Bock, jemand Neues wieder einarbeiten zu müssen. Wenn Sie sooooo mega zufrieden wären hätten die dich längst entfristet. Wenn du morgen gehst geht das Leben trotzdem weiter und in 2-3 Wochen kräht kein Hahn mehr nach dir.
Für deine Zukunft bist du selbst verantwortlich. Ich hätte rechtzeitig vor der Ende der ersten Befristung mit denen gesprochen und wenn die mir keine Entfristung in Aussicht gestellt hätten hätte ich mir eine neue feste Stelle gesucht und wäre gegangen. Obwohl, in deinem Alter ehrlicherweise wahrscheinlich nicht, ich habe mich noch mit 40 ausbeuten lassen. Aber sei bitte nicht naiv. Kümmere dich um deine Zukunft denn sonst tut es keiner. Du machst das schon viel zu lange mit.

Liebe EarlyWinter,

ich stimme dir zu und danke für deine ehrlichen Worte. Es ist tatsächlich so, dass ich sehr loyal bin-aber auch naiv...ich glaube an das gute im Menschen und mittlweile bin ich einfach nur enttäuscht von meinem AG. Mir ist schon klar, dass es möglich wäre mich zu entfristen, wenn der Wille da wäre-denn wo ein Wille da ein Weg.
Das ist mein erster Job nach dem Studium, da ich vorher eine Ausbildung gemacht habe (+gearbeitet im Ausbildungsberuf) habe ich auch erst mit 25 studiert.

Obwohl mein Vertrag jetzt eigentlich zum 31.12. ausgelaufen wäre, werde ich nochmal verlängert wieder für ein Jahr. Momentan stehe ich kurz davor den neuen Vertrag nicht zu unterschreiben, aber mein Sicherheitsdenken steht dem wieder im Weg. Ohne Arbeit habe ich fehlende Rentenzeiten. Andererseits habe ich eine längere Kündigungsfrist, wenn ich noch länger bleibe. Dann komme ic nächstes Jahr nicht so schnell aus dem Vertrag raus.
 
  • #64
Dem stimme ich auch voll und ganz zu. Wobei "erfolgreich" hier bedeutet, dass sie das tut, was sie gerne machen würde und ihre Ziele verfolgt - und nicht im Sinne von Status.

Es gibt ja genügend Frauen, die beruflich oder von der Ausbildung her weniger vorzuweisen haben als die TS, und die trotzdem keine Probleme haben, bei den Männern anzukommen. Ganz einfach weil für einen Mann der Beruf/Erfolg/Status der Frau nicht in gleicher Weise zu ihrer Attraktivität beiträgt als umgekehrt. Von daher ist der Rat, sie möge sich mal von der Partnersuche zurückziehen und ihr Leben in Ordnung bringen total überzogen.

Und wenn sie einen Prinzen sucht, der ihr das süße Leben finanziert, ist jetzt, solange sie noch jung und knackig ist, der beste Zeitpunkt dafür.

Ja genau. Es gibt weitaus mehr Frauen, die ohne gute Ausbildung oder Studium einen Partner haben und Kinder. Die Frauen haben also noch nie wirklich gearbeitet und dennoch Glück. Ich bin keine Karrierefrau und werde es nie sein. Mir war schon immer Familie und Freizeit wichtiger.

Lustigerweise haben einige hier geschrieben, dass ein bodenständiger Mann mit Sicherheitsdenken meine Situation verstehen könnte. Und so einen Mann suche ich, also auch einen Familienmenschen.

Und danke an alle, die mir empfehlen mich nicht so auf dieses Problem zu versteifen, sondern das positive hervorzuheben.

Ich bin keine, die sich Kredite aufnimmt, um sich einen Status zu finanzieren, oder eine die Wohngeld und Harz 4 beantragt. Dem Staat auf der Tasche liegen möchte ich nicht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #65
Die Foristin, die stets mit ihrer tollen "Karriere" angibt, war nach dem Studium in den 80-ern froh über einen Job zum "Tariflohn" - das spricht Bände. Eigenes Haus und Haus, das der Bank gehört zu verwechseln auch
Nein, die Foristin gibt nicht damit an - die sagt, dass die Zeiten schon immer so oder schlechter waren (anders als so mancher Ahnungslose/Vergessliche es hier darstellt) und dass wer etwas anderes haben will dafür schon immer sehr viel tun und auf Zeit zähneknirschend so manche Kröte schlucken und Stress aushalten musste.

Ich bin nicht neidisch auf die FS, sondern ich habe das gleiche Sicherheitsbestreben wie sie, und hatte genauso das Elend der befristeten und anfangs sogar schlecht bezahlten Verträge. Daher kenne ich auch den Leidensdruck, resp. wenn man sich ausgeliefert fühlt, weil man zu wenig hinsichtlich Veränderung tut.
Und ich weiß auch, wie sehr dieser Stress nicht gefestigten Beziehungen schadet.

Anders als die FS habe ich mich nicht wie ein Opferlamm durchs Leben schieben lassen, sondern war obwohl wesentlich jünger viel weniger naiv, strategischer und zu einem unfairen AG auch nicht loyal.

Liebe FS,
Ich kann Dich nur ermutigen, Dir mehr zuzutrauen. Bei ehemaligen Studienkollegen sehe ich, dass sie loyal waren und auf Dankbarkeit des AG hofften. Die hängen immer noch da, wo sie vor 35 Jahren beruflich gestartet sind und sind damit nicht glücklich.

1. Vertrag, schlecht bezahlt und befristetbauf 2 Jahre. Zum Vertragsablauf sollten 2 MA finanziell auf Halbtagsstellen gehen, aber Vollzeit arbeiten. Ich habe 1 Tag vorher entschieden, dass ich das nicht mache und so bekam wenigstens mein Kollege eine Ganztagsstelle und könnte eine Familie gründen.

2. Vertrag: Ich habe mir damals 6 Monate vor Vertragsablauf ein Zwischenzeugnis geben lassen. Mein AG hat es nicht ernst genommen.
1 Tag vor Vertragsablauf würde mir der Folgevertrag angeboten - 100 DM mehr als vorher, obwohl ich 800 gefordert hatte.
Ich unterschrieb nicht, weil ich eine Bewerbungsoffensive gestartet hatte und bereits ein Angebot von einem anderen AG hatte mit 1.500 DM mehr, auch befristet.
Mein damaliger AG zog gleich und bot mir einen unbefristeten Vertrag. Ich nahm ihn nicht an, weil ich meinen Fähigkeiten vertraute und Entwicklungsmoeglichkeiten beim neuen AG.

3. Vertrag: 2 Jahre später das gleiche Spiel, wieder AG-Wechsel aber mit Festvertrag - auf gleiche Art, weil der AG bis zuletzt mit meiner vermeintlichen Notlage zockte. Das nennt man Strategie für berufliche Entwicklung.
Wenn man es so macht, dann braucht man nicht darüber nachdenken, wie lange wieviel vom Haus der Bank gehört.

Neue AG sind übrigens daran gewöhnt, dass qualifizierte Bewerber mit Berufserfahrungen 6 Monate Kündigungsfrist haben, ich habe 1 Jahr.
Ein neuer AG bietet Dir mehr Chancen als noch eine Befristung im aktuellen Job.
 
  • #66
Wenn es passt,

dann passt es. Ich würde weniger denken an deiner Stelle oder Prioritäten setzen. Wenn du eine Familie haben möchtest, dann solltest du Priorität auf einen Mann legen, wenn du mehr Karriere machen möchtest dann richte dich mehr nach deinem Beruf.
 
  • #67
@veritar: das heisst für mich einfach in meinem Leben glücklich mit allem zu sein. Einen Job, bei dem ich planen kann und mir was aufbauen längerfristig. Mein Lebensplan wäre irgendwann die eigene Familie. Aber nicht unter diesen Umständen wie jetzt. Und nein ich möchte mich nicht versorgen lassen wie manche Frauen, die nie arbeiten gehen und nur nach dem Geld des Mannes hinterher sind. Ich habe definitiv Ziele im Leben, aber wie sagt man so schön- das Leben lässt sich nicht planen und es kommt oft anders als man denkt.
Das klingt schön.
Was hindert Dich daran, es umzusetzen?
Ist es ein böser Mensch oder das Schicksal, die das verhindern?
Wenn ja, wieso hast Du da kein Wörtchen mitzureden und was hat eine solche Fragestellung in einem Dating-Forum zu suchen?
Was kann die "Umstände, wie jetzt" ändern, wenn nicht Du selbst?
Ein Mann wird es auf jeden Fall nicht für Dich tun!

Du brauchst möglicherweise etwas Lebenshilfe oder neudeutsch "Coaching" - aber hier? - wirst Du nichts finden, das Dich lehrt, im Leben allein zurecht zu kommen.

m47
 
  • #68
Was ich schon erschreckend finde ist, wir Menschen sehr oft beurteilt werden. So alla haste was, biste was. Das, ist für mich oberflächlich. Und erschreckend. Und dabei sieht die Realität völlig anders aus. Denn die welche vorgeben was zu haben, haben meist nur einen Bruchteil davon und erschwindeln sich ihr ansehen. Egal ob sie finanziell wer sein wollen oder geistig. Andere hingegen bleiben bei sich selbst und sind oftmals unheimlich nette und interessante Menschen. @Tom26 hat es treffend formuliert.
 
  • #69
Liebe Irina, entkopple doch bitte die zwei 'Baustellen' Job und Liebe. Das eine hat doch wirklich nix mit dem anderen zu tun. Du versperrst Dir dadurch nur den Weg den 'Richtigen' zu treffen!

Ich an Deiner Stelle (und den Luxus solltet du auch nutzen bei deinen Eltern wieder einzuziehen falls unumgänglich!) würde entspannt weiter nach einem passenden Partner suchen und parallel Deine Arbeitswelt gerade rücken.

Reflektiere was schief gelaufen sein könnte in der Vergangenheit, was du besser machen kannst und schau mutig nach vorne. Viel Glück.

m, 42
 
  • #70
Liebe Irina,

Trenn das Ganze doch einfach mal.
Du hast recht, es heißt nicht umsonst
1) kommt es anders, 2) als man denkt.

Wann ist für was der richtige Zeitpunkt? Es ist immer richtig und nie.

Es sind momentan viele Fragen
Das eine ist Deine berufliche Planung - welche Richtung willst Du gehen, was ist von Deiner Qualifikation aus möglich.
Örtlich - wie flexibel willst Du wirklich sein?
Wie weit willst Du überhaupt von Deiner Familie weg, von den sozialen Bindungen, die Du hast? Wie sehen da Deine Prioritäten aus? Wie verwurzelt bist Du?

An diesem Punkt höchstens kollidiert Partnerwahl mit den sonstigen Planungen - wäre für Dich Fernbeziehung eine Option?
Denn - es könnte ja sein, Du begnest einem tollen Mann hier vor Ort, und nimmst gleichzeitig ein Jobangebot am anderen Ende der Republik an.
Da solltest Du Dich sortieren.

Der Mann, der zu Dir passt, sollte für Deine momentane Lage Verständnis haben - und es gibt genügend Menschen, die familiäre und soziale Bindungen wert schätzen und nicht ganz soviel Gewicht auf Status und Karriere legen.
Du finanzierst Dich selbst - das ist wichtig, das heißt, Du wohnst zwar zuhause, aber bist unabhängig.
Also, wo ist der Makel? Weil Du zuhause wohnst? irgendwie finde ich es sehr schön, wenn dies so unbeschwert möglich ist - für meine Söhne wäre die Tür für eine gewisse Zeit auch immer offen. (WG nicht Hotel)

Dein Lebensziel ist absehbar auch eine Partnerschaft und irgendwann mittelfristig Familie. Momentan ist es wichtig, für eine solide berufliche Grundlage sorgen, damit Deine Lebensgrundlage und Unabhängigkeit erhalten bleibt - und dann einfach offen bleiben.

Es gibt genügend Männer, die Familienmenschen sind, was nicht bedeutet, dass man die klischeemäßige Versorgerehe sucht.
Also , begegne weiterhin Männern, genieße Dates, genieße Begegnungen.
Es findet sich dann schon.
 
  • #71
Andere hingegen bleiben bei sich selbst und sind oftmals unheimlich nette und interessante Menschen.

Und als Partner ungeeignet wie man hier lesen kann (nicht meine Meinung). Wobei ich auch bei so unfassbar toleranten Menschen gespannt wären, ob die Frau auch dann interessant ist wenn sie kein Porsche fährt. Glaube ich kaum. Es ist ein "interessanter" Mensch und geht vielleicht noch als Freund/Kumpel durch aber als Partnerin - no way. Darum geht es der FS aber.
Wobei, liebe Irina, solche Männer kannst du eh in der Pfeife rauchen da zu oberflächlich. Was du dringend ändern sollst ist deine berufliche Situation, nicht für irgendeinen Mann, sondern weil du selbst damit unglücklich bist. Und dann müsst du die ganzen materiell orientierten Typen nicht mal angucken und geringer als sie bist du eh nicht, selbst wenn du arbeitslos wärest. Hier im Forum schreiben naturgegeben keine Männer, die ein glückliches und zufriedenes Leben mit ihren Frauen führen und bei denen eben die klassische Rollenverteilung super klappt. Sie haben Besseres zu tun, als ihre Zeit in Foren zu verbringen. Nämlich, ihre Liebe und ihr Glück zu genießen. Und das oder zumindest teilweise, werde ich jetzt auch tun. Dir alles Liebe und Gute, achte auf dich und tue das, was dir gut tut. Sonst tut es keiner. Glaube einfach daran, dass du das Leben leben kannst, das du dir wünschst und lass dich von negativen Gedanken nicht beeindrucken.
 
  • #72
. Wobei ich auch bei so unfassbar toleranten Menschen gespannt wären, ob die Frau auch dann interessant ist wenn sie kein Porsche fährt.
Die Frau wäre gerade uninteressant weil sie einen Porsche fährt. Lach....
Nein der Status tut zumindest für mich nichts zur Sache. Dieses denken was der ein oder andere hier hat wäre mir schon zu kompliziert. Damit steht man sich selbst nur im Weg. Das Leben ist ein geben und ein nehmen. Es wird mir einfach zu materiell gedacht. Menschen werden beurteilt aufgrund äußerer Einflüsse. Das ist m.M.n. Falsch.
 
  • #73
Was ich schon erschreckend finde ist, wir Menschen sehr oft beurteilt werden. So alla haste was, biste was. Das, ist für mich oberflächlich. Und erschreckend.

Das würde ich in dem Fall hier umgekehrt sehen.

Es ist sehr ungeschickt (und wir lesen hier genügend Frauen "20 Jahre später"), sich kein eigenes Leben aufzubauen und nicht auf eigenen Füßen zu stehen, sondern sich auf Eltern und dann einen Partner zu verlassen. Ich hatte so eine Beziehung und habe meine Erfahrungen damit gemacht. Es geht hier nicht darum "etwas zu haben", es hat ja niemand geschrieben, die FS müsse ein sattes Einkommen mitbringen. Aber so wie sich die Situation darstellt, unterstützen jetzt die Eltern und sie fährt von dem gesparten Geld in Urlaub, sie hat studiert, aber doch keine richtigen beruflichen Ambitionen und dann sucht sie einen Partner, der das weitere Leben samt Familie finanziert. Die befristeten Stellen werden dann schnell mit "Hausfrau und Mutter" ersetzt, sobald sich die Gelegenheit bietet.

So eine Einstellung finde ich erschreckend und persönliche Meinungen sind ja hier von der FS erfragt worden. Es gibt sicher auch Männer wie Dich, die das anders sehen und oberflächlich finden. Die FS kann sich ja einen solchen suchen.
 
  • #74
Liebe FS,

du musst dich nicht rechtfertigen, weil du zur Überbrückung nach Hause gezogen bist. Ich kann ers verstehen, wenn du wegen ein paar Monaten Orientierungsphase wieder nach Hause ziehst. Ein Umzug ist doch kontraproduktiv in deiner Lage. Du weisst ja auch nicht, wo der nächste Job ist.

Die vielen überzogenen Kommentare z.B von Lebenslust und Vikky kann ich nicht nachvollziehen. Ist euch bewusst, dass jeder Mensch unterschiedlich ist? Also es gibt extravertierte/introvertierte, bescheidene/anspruchsvolle etc. Menschen. Nur weilt ihr ein Statusdenken habt, muss nicht jeder so ticken wie ihr.

Der FS sind bestimmte Werte wichtig und ich glaube auch, dass sie einen Partner findet, der das schätzen wird. Ein Partner dem auch Status nicht wichtig ist, sondern der bodenständig ist und Sicherheit gibt. Ein abgehobener Typ passt eh nicht zu dir. Lass dir nicht einreden, dass etwas an dir verkehrt ist und steh dazu.

ich persönlich mag Menschen, die aus der Reihe tanzen und das tun wofür sie stehen, sich nicht verbiegen und ihre Meinung äußern. Nur weil alle in die gleiche Richtung laufen, musst du das nicht auch tun...
 
  • #75
Das die Eltern für die FS da sind, macht den starken familiären Zusammenhalt deutlich.
Es ist schön, wenn man ein gutes Verhältnis mit der Familie pflegt.
Nicht so prall wirkt es, wenn die FS in das schöne große Haus einziehst und ihre Kohle für ihren Lifestyle (Reisen) ausgibst.
Dann ist es ja keine Notsituation in der man sich gerade befindet und mit 32J. deshalb zu den Eltern flieht, sondern einfach nur bequem.

Ok, damit möchtest sie sich einen Umzug sparen. Das wäre aber nur logisch, wenn sie sich jetzt auch um eine neue Stelle bemüht und nicht wieder 1 Jahr wartet bis die Befristung ausläuft.

Als sicherheitsliebender Mensch verunsichert sie ihr beruflicher Status. Deshalb möchte sie auch von sich aus daran etwas ändern.
Sie muss halt nur noch in die pushen kommen und darfs sich nicht auf ihren ruhigen Leben ausruhen!

Ich finde es dabei auch vollkommen in Ordnung wenn man keine Karriere Typ ist.
Wer sich bewusst gegen Karriere entscheidet, ist deshalb noch lange kein Loser oder das Heimchen am Herd!

Kritisch wird es, wenn man zwar auf beruflichen Erfolg keinen allzu großen Wert legt, aber einen teuren Lifestyle pflegen möchte! Das nämlich würde sich dann doch widersprechen.

Die FS, weiß ja jetzt das die wenigstens Männer mit ihrer beruflichen - und Wohnsituation ein Problem hätten.
Also der Partnersuche steht nichts im Weg, wenn es diesbezüglich nicht läuft, wird das wohl andere Gründe haben.
 
  • #76
Die vielen überzogenen Kommentare z.B von Lebenslust und Vikky kann ich nicht nachvollziehen. Ist euch bewusst, dass jeder Mensch unterschiedlich ist? Also es gibt extravertierte/introvertierte, bescheidene/anspruchsvolle etc. Menschen. Nur weilt ihr ein Statusdenken habt, muss nicht jeder so ticken wie ihr.

Eine eigene Meinung darf ich aber schon haben? Noch dazu, wo ja die Meinung von Männern explizit gefragt war? "Überzogen" kann ich auch nicht nachvollziehen. Was ist daran "überzogen", wenn ich von einer Frau Anfang 30 erwarte, dass sie auf eigenen Beinen steht und nicht zu Hause wohnt, um sich Urlaube besser leisten zu können? Was hat das mit "Status" zu tun?
Mir ist bei einer Partnerin wichtig, dass sie eine klare Lebensvorstellung hat und für mich ist es ein "Wert", auf eigenen Beinen stehen zu wollen. Ich habe ja nicht eine Promotion, ein üppiges Gehalt und einen Job in irgendeinem Vorstand erwartet.
Ich finde es überflüssig, nicht genehme Meinungen unsachlich als "überzogen" wegdiskutieren zu wollen.
 
  • #77
Die vielen überzogenen Kommentare z.B von Lebenslust und Vikky kann ich nicht nachvollziehen.....
Der FS sind bestimmte Werte wichtig und ich glaube auch, dass sie einen Partner findet, der das schätzen wird.

Niemand schreibt der FS vor, wie sie zu leben hat. Es geht darum, ihr zu ihrem Thema uhterschiedliche Sichtweisen aufzuzeigen und mit Irrtümern aufzuräumen wie" ich armes Hascherl, früher war das alles so einfach".

Die FS ist seit mehreren Jahren Single. Sie hat das Thema aufgemacht, weil ihr selber der Verdacht gekommen ist, dass es einen Zusammenhang zwischen ihrem Singlestatus und ihrer Lebenssituation bestehen könnte. Nun gibt jeder seinen Senf auf Basis seiner Lebenserfahrung hinzu.

Man kann übrigens ein Familienmensch sein und einen guten Familienzusammenhalt haben, auch wenn man mit 32+ Jahren in einer eigenen Wohnung lebt.

Ich sage, dass mein Weg nicht einfach war, teilweise war er sehr belastend und dass ich mit meinen eigenen Sorgen den Kopf nicht frei gehabt hätte für eine Partnersuche. Auch hierzu gibt es viele Threads "wir sind durch so viele Krisen durch, warum macht er jetzt Schluss?" - und siehe da, es startete mit Stress statt mit Leichtigkeit. Irgendwannlangt es dem Partner.

Definitiv sage ich nicht, dass jeder seine Freizeit und sein privates Geld für Weiterbildungen opfern soll, wenn er er einen befristeten Arbeitsplatz hat. Ich habe es gemacht, weil es meine Jobchancen erheblich verbessert hat.

Wenn man weder den persönlichen Einsatz aufbringen möchte, weil lieber chillen und auch mehrfach den Vertrag bei einem AG verlängert statt über einen AG-Wechsel neue Chancen aufzutun und zumindest breitere Berufserfahrungen zu sammeln, dann sollte man/frau nicht über sein aus Passivität selbstverschuldetes Elend jammern oder ein gesellschaftliches Problem erkennen wo individuelles vorliegt - das ist mein Statement zu dem Thema.

Eigenverantwortung und Problemlösungskompetenz vs. "ich bin mit 32 noch etwas loyal und vielleicht auch zu naiv, aber gut in meiner Familie aufgehoben".
Ich bezweifele aufgrund dessen was ich bei meinen gleichaltrigen Nichten und Neffen sowie den Kindern von Freunden in deren Partnerschaften sehe, dass moderne Männer ü30 in großer Zahl solche Partnerinnen für Familiengründung suchen. Einer reicht, aber es scheint für sie nicht leicht zu sein, den zu finden, denn sonst hätte sie das Thema nicht aufgemacht.

Genausowenig helfen ihr die "ist doch garkein Problem"-Kommentare von Männern jeder Altersklasse, die weder mit einer Frau Zusammenleben noch eine Familie gründen wollen, denn sie haben ja ganz andere Anforderungen als die FS.

Natürlich ist es schöner, wenn man Posts liest "Du bist nicht schuld an Deiner Situation, super welche Werte Du hast, weiter so", aber ich lese nicht, dass die FS mit dem "weiter so"-Ergebnis zufrieden ist. Welche Posts ihr was bringen, entscheidet sie allein.
 
  • #78
Ich gehöre vermutlich auch dieser "ist doch gar kein Problem"-Männerfraktion an, und ich finde das Vikky schon über das Ziel hinausschießt.

Erstens ist die TS beruflich in keiner Situation, für die sie sich schämen müsste. Sie hat ein Studium abgeschlossen (ich hoffe, ich erinnere mich jetzt nicht falsch.) und ist jetzt mit ihrer befristeten Stelle nicht glücklich bzw. weiß nicht, wie es mit ihr weiter geht. Das ist doch eine alltägliche Lebenssituation. Natürlich gibt es auch Menschen, die im vergleichbaren Alter schon mehr auf die Beine gestellt haben - na und? Es stand nirgendwo etwas, dass es ihr Traum war, die größte aller Karrieren hinzulegen. Sie finanziert ihr Leben immerhin selbst.

Ob dass Zurückgehen zu den Eltern nun eine gute Idee ist, darüber kann man schon geteilter Meinung sein. Aber gerade ob dieses Zustands die Partnersuche einzustellen, ist doch völlig unsinnig.

Einen passenden Partner zu finden, ist, wie man liest, auch für erfolgreichere Frauen nicht so einfach. Also gibt es keinen Grund da irgendetwas aufzuschieben.
 
  • #79
Ich verstehe die Einwendungen von @Annabell_32 - denn auch der Ton macht die Musik. Immer kräftig draufhauen bringt auch nicht weiter. Das Geheimnis der Führungskraft ist es, die Eigenmotivation zu wecken.
@irina_85 hat ihre Ziele etwas schwammig formuliert. Was wahrscheinlich momentan ihrer Weltsicht entspricht. Sie möchte - so sehe ich das - gerne ankommen. Nur an welchem Ziel?
Mein Rat ist, dass sie die Zeit nutzt, um sich zu überlegen, was denn genau ihre Ziele sind - beruflich wie privat. Erst dann kann man gezielt darauf hin arbeiten.
Dazu kommt, dass ich aufzeigen will - alles hat 2 Seiten. Und ich denke schon, dass es Männer gibt, die sich Zukunft mit einer Frau wie Irina vorstellen - und nicht mit einem zänkischen Weibsbild, das stetig bewundert werden möchte. Und immer alles besser zu wissen glaubt.
 
  • #80
Zurück zu Deiner Ausgangsfrage: ich würde die Partnersuche nach hinten stellen.
Du wohnst bei deinen Eltern zum Übergang: Übergang in einen befristeten Job, der irgendwo in Deutschland sein kann.
Wer zb in meiner Riesenfirma arbeitet und die Stelllungsausschreibungen liest, wird wissen "Neue " werden nur befristet genommen. Somit wird sich davon ein Teil der Männer nicht abschrecken lassen.
Aber von Deiner Übergangssituation!
Nicht weil Du begründet bei Deinen Eltern wohnst, sondern weil man mit Dir nicht langfristig planen kann.
Die Chance ist schließlich gross, dass Du bald weg bist. Vielleicht sogar 100te Kilometer und das würde mich persönlich abschrecken.
Sich verlieben und das Ende ist schon in Sicht.
 
  • #81
Hier die FS,

@Laubsk: ja genau ich verdiene mein Geld selbst und bin auf niemanden angewiesen. Fakt ist aber, dass ich zu Hause wohne und da nichts bezahlen muss...es ist aber so, dass ich mithelfe im Haushalt und auch mal koche, wenn ich da bin.

@Tom: also ich habe Ziele nur fehlt es mir momentan an der Umsetzung bzw. es geht mir nicht schnell genug und das macht mir zu schaffen: Mein Ziel ist es eine unbefristete Stelle in der Region, wo ich jetzt lebe, zu finden und dann darauf aufbauend eine Wohnung in dieser Region zu finden. Ich möchte ungern weit weg von meiner Heimat. Liegt vermutlich daran, dass ich als Kind von Russland herkam und dort rausgerissen wurde. Habe aber 300km weit weg studiert und da auch gewohnt. Alleine wohnen ist mir bekannt und bin dazu fähig.

Partnersuche ist jetzt auch wichtig, da ich mit 32 nicht mehr die jüngste bin und irgendwann eine eigene Familie haben möchte. Möchte falls ich mal schwanger bin auch die Sicherheit, eine Arbeit zu haben und nicht aus Arbeitslosigkeit heraus schwanger werden...

Nun sind das alles ja Visionen, weil das Schicksal hier auch eine Rolle spielt. Ist ja nicht so, dass ich nichts dafür tue.
 
  • #82
Sie möchte - so sehe ich das - gerne ankommen. Nur an welchem Ziel?
Mein Rat ist, dass sie die Zeit nutzt, um sich zu überlegen, was denn genau ihre Ziele sind - beruflich wie privat. Erst dann kann man gezielt darauf hin arbeiten.
Dazu kommt, dass ich aufzeigen will - alles hat 2 Seiten. Und ich denke schon, dass es Männer gibt, die sich Zukunft mit einer Frau wie Irina vorstellen - und nicht mit einem zänkischen Weibsbild, das stetig bewundert werden möchte. Und immer alles besser zu wissen glaubt.

Sie hat ihre Ziele (Wünsche) formuliert:

- unbefristetes Vertragsverhältnis
- einen Mann/ Partnerschaft
- eine Familie gründen

Was ihr fehlt, ist der Plan diese Ziele (Wünsche) zu erreichen.

Einige "zänkischen" Foristen haben ihr wenigstens Lösungsvorschläge in Richtung berufliche Neuorientierung gegeben und/oder ihren eigenen Erfahrungen diesbezüglich geteilt.

Ich würde mich zuerst um das berufliche kümmern um dann zufrieden und gefestigt meine privaten Wünsche umzusetzen. Meine Meinung.

Die FS ist gut ausgebildet und wirkt sympathisch.
Beste Voraussetzung um die Baustellen anzugehen, sofern sie dazu genügend Eigeninitiative aufbringt.


Viel Glück
 
  • #83
Würde mich den Anderen anschliessen bei dem Ratschlag, ZUERST die berufliche Situation in Angriff zu nehmen.

Das Private ist zur Zeit nur reines Wunschdenken, denn es gibt nicht mal einen Freund geschweige denn einen Partner, der überhaupt eine Familie mit der FS gründen will.

Das Berufliche ist auch leicher zu verwirklichen - einfach bewerben & offen bleiben bei den Angeboten. Vielleicht auch mit dem jetztigen AG über eine Entfristung sprechen? Unbefristete Jobangebote sind rar und nicht für jede Studienrichtung verfügbar aber Hartnäckigkeit zahlt sich aus.

Ich hatte eine ähnliche Situation vor einigen Jahren und bekam nach 11 Monaten meinen unbefristeten Vertrag. Musste aber schon sehr viel drängen weil mehrere Bewerber zur Auswahl. Allerdings gefiel mir nach einigen Jahren der AG nicht mehr - habe ihn knallhart abgeschossen, weil er meinen Lohn nicht erhöhen wollte. Da habe ich gekündigt allerdings mit einem neuen & unbefristeten Vertrag in der Tasche & besserem Lohn anderswo.

NIEMALS kündigen ohne einen neuen Vertrag. Ich würde nochmal ein Jahr befristet dranhängen notgedrungen und mich ständig neu bewerben.

Sicher will eine Frau mit Anfang 30 so langsam eine Familie gründen - aber wenn es keinen Baby-Vater gibt dann muss sie viel daten und hoffen, daß einer anbeißt und ihre Umstände akzeptiert. Eine Garantie gibt es nicht dafür. Kann im nächsten Jahr passieren, in 5 Jahren oder nie.

Ich komme selbst aus Osteuropa und kenne die Mentalität - sicherlich hätte ein Mann aus Osteuropa eine ähnliche Einstellung in Sachen Ehe und Familie sowie Verständnis für die Wohnsituation & Jobsuche. Vielleicht wäre das eine gute Option? Ein enger Familienzusammenhalt ist uns allen heilig und man bleibt lange in der Nähe der Familie/Zuhause.

Ich selber habe auch im Bekanntenkreis gesucht (bei Söhnen von Mutters Freundinnen). Gab auch gleich jemand aus meiner alten Heimat, aber leider zu prollig. Aber hätte ich unbedingt ein Kind gewollt, dann wäre der schon passabel, weil eigentlich solide und zuverlässig.
 
  • #84
@Tom: also ich habe Ziele nur fehlt es mir momentan an der Umsetzung bzw. es geht mir nicht schnell genug und das macht mir zu schaffen: Mein Ziel ist es eine unbefristete Stelle in der Region, wo ich jetzt lebe, zu finden und dann darauf aufbauend eine Wohnung in dieser Region zu finden.
Ja, du vergisst aber etwas sehr Wichtiges:
Du schreibst hier nur etwas von unbefristetem Vertrag. Du schreibst nicht, wo du beruflich landen willst. Und das ist ein Problem. Denn ohne klare Zielsetzung, was du arbeiten möchtest, nur auf deine Sicherheit bedacht sein - das ist kein Kriterium für einen AG.
Du wirkst so, als ob du Baustellen abarbeiten willst - fester Vertrag, dann geht deine Energie in eine andere Richtung. Hier würde ich ansetzen. Denn dieses "abarbeiten" wird dir auch den einen oder anderen Mann vertreiben. Sehr viele Männer sehen sich nicht als "Samenspender" und "Packesel" für die Wünsche einer Frau. Und sehr viele Arbeitgeber sind der Auffassung, nicht für deine Sicherheit zuständig zu sein.
Du musst auch etwas bieten - sowohl einem Mann als auch einem Arbeitgeber. Und du verkaufst dich sehr schlecht. Formuliere ein wenig um - und sieh, wie das wirkt. Bist du eine Person mit hoher Loyalität und einer gewissen Heimatverbundenheit, dann verkaufe das. Loyalität ist nicht schlecht, für manche Berufe Voraussetzung. Bodenständig in der Region verwachsen zu sein bringt auch Vorteile für so manche Firma.
Überleg dir mal, dich selber positiver zu sehen, deine Vorteile herauszuarbeiten. Dann geht auch die Unsicherheit zum Teil - und du wirst sehen, dass du ausstrahlst, dass du wertvoll bist. Und daher auch als wertvoll angesehen wirst. Egal ob auf dem Arbeitsmarkt oder bei der Partnersuche.
 
  • #85
Tja, die meisten Menschen haben eine Check-Liste, egal ob weiblich oder männlich. Nur die Inhalte sind etwas anders.

Aber zurück zum Thema der FS:

Ich würde wirklich an dem unbefristeten Vertrag ansetzen als Toppriorität.

Wie gesagt, der AG bietet normalerweise eine Entfristung von sich aus, wenn er zufrieden ist mit dem Arbeiter und ihn behalten will - so war es bei mir. Trotzdem hatte ich schon rechtzeitig vor Vertragsende Bewerbungen losgeschickt falls er doch nicht zustimmt, weil es eben Konkurrenz gab. Zum Glück für mich war ich seine Topkandidatin.

Ein Gespräch mit dem AG - gerade wenn man sich schon kennt und er ihre Arbeit gesehen hat - ist oft die beste Lösung um ihn nochmals umzustimmen.

So viele unbefristete Verträge liegen nicht frei herum UND die FS ist im Alter wo der neue AG Angst haben könnte, daß sie ohnehin bald in Mutterschaftsurlaub gehen könnte, welcher ihn viel Geld kostet (die AGs haben ihre eigenen Cliches im Kopf) und daher ihr wieder nur einen Kurzvertrag anbietet. Da denken AGs sehr ökonomisch.

Was die Partnerschaftssuche angeht, so kann die FS frei daten und schauen wie die Männer reagieren. Aber das liegt zur Zeit im Bereich "Zukunftsmusik" während der Arbeitsvertrag ihre Existenz ist.
 
  • #86
Ich würde wirklich an dem unbefristeten Vertrag ansetzen als Toppriorität.
So viele unbefristete Verträge liegen nicht frei herum ...

Ich würde da auch ansetzen. Es gibt unbefristete Verträge. Jeder steht frei, sich zu bewerben. Bei einem Arbeitgeber zu bleiben, der immer nur befristete Verträge anbietet (und einen dann nach einer gewissen Anzahl freisetzen muss/wird, weil sonst Entfristung droht), ist ein Risiko.
Also sollte die FS sich schlicht breit bewerben und nach einem passenden Job suchen bzw. sich mit ihrem Arbeitgeber über ihre Situation unterhalten. Aus meiner Sicht ist das Voraussetzung für alle anderen Schritte.

Partnersuche aus einer Situation heraus, in der man nicht auf eigenen Füßen steht, ist ein hohes Risiko. Insbesondere, wenn schon die Torschlusspanik einsetzt. Deswegen würde ich diese Baustelle zuerst angehen. Natürlich ist es nicht negativ, sich mit seiner Familie gut zu verstehen. Natürlich ist es nicht unbedingt ein grundsätzlicher Fehler, zu Hause zu wohnen. Aber wenn ich zu Hause wohne, weil ich abhängig bin, dann ist das meiner Meinung nach eine schlechte Voraussetzung für eine Partnerschaft. Und ich würde so eine Frau nicht als Partnerin wollen. Das ist aber sicher Teil meiner persönlichen Lebenserfahrungen.
 
  • #87
Danke für eure Rückmeldungen. Ich sehe es aus so, lieber die eine Baustelle mit dem Job erstmal angehen und danach Partnersuche...
ich bewerbe mich derzeit auf unbefristete Stellen in der Region und hoffe, dass sich bald etwas ergibt.

Bei meinem jetzigen Arbeitgeber ist eine unbefristete Stelle nicht möglich (ist der ÖD und die haben keine Stellen)...und mittlweile will ich dort auch nicht mehr bleiben, möchte eine Veränderung nach jetzt vier Jahren haben.
 
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