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  • #1

Partnersuche: Wie umgehen mit schwieriger Ex-Beziehung?

Wenn man online in Kontakt tritt und etwas hin und her mailt, kommt schonmal die Frage nach der letzten Beziehung auf bzw. wie man sich getrennt hat.

Bei mir ist es so, dass meine ex-Frau psychisch schwer krank ist (Schizophrenie und Psychosen). Wir haben ein gemeinsames Kind im Grundschulalter.

Nach langem innerlichen Kampf habe ich mich durchgerungen meinen eigenen Weg zu gehen und habe sie im Stich gelassen, um mich selbst zu retten.

Wenn ich das einer Frau erzähle, ist die Frau immer solidarisch mit meiner ex-Frau und bricht den Kontakt ab. Ist ´ne ganz komische Situation, weil ich für Ehrlichkeit bin und mir nix zu Schulden komen gelassen habe.

Wie kann ich bei der Partnersuche besser damit umgehen, dass meine vorherige Beziehung so schwierig war? Meine ex-Frau und ich haben keine gemeinsame Zukunft. Wie kann ich das im Gespräch, wenn ich eine neue Frau kennenlerne, klar machen?

m


<mod. edit>
 
L

Löwin

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  • #2
Diese Geschichte würde, wenn sie mir zu früh erzählt werden würde, auch mich abschrecken...und ich habe nur wirklich wenig NOGOs .
Ich würde Angst bekommen, dass ich von Dir ebenso im Stich gelassen werden würde bei Erkrankung. Du wirst Deine Gründe dafür haben, dass du es so gemacht hast, wie du es gemacht hast.

Bleib vielleicht zunächst an der Oberfläche. Wenn du mit dir und deiner Entscheidung im reinen bist, sollte das auch kein Problem sein.
Ich habe aber bei Deiner Rechtfertigung, dass du unbedingt bei der Wahrheit bleiben möchtest, dass Gefühl, dass du noch Unterstützung brauchst,.....Bestätigung für Dein Verhalten.

Erst, wenn die Frau dich näher kennt, kannst du sie damit "belasten".
 
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  • #3
du hast es zweifellos nicht leicht - mit dir!
Aber eines kannst du dir sowieso gleich abschminken - nämlich dass du und deine Exfrau keine gemeinsame Zukunft habt. Natürlich habt ihr die, dann ihr habt ein gemeinsames Kind. Was erzählst du dem? Daß seine Mutter krank ist und deshalb nicht mehr existiert?

Ich sag dir ganz offen, daß mir dein Umgang mit deiner Exfrau auch nicht gefallen würde. Den Frauen, die keine Beziehung mit dir wollen, geht es nicht um sogenannte "Altlasten" sondern darum, daß sie daran, wie du mit deiner kranken Frau umgehst, gleich erkennen können, wie du mit ihnen umgehen würdest, wenn schwierige Zeiten anbrechen würden. Keine Frau mit Selbstachtung will einen solchen Partner!

Würde ich einen Mann kennen lernen der seine schwerkranke Frau (und die Mutter seines Kindes!) NICHT verläßt, sondern sich ihr weiterhin verpflichtet fühlt, aber trotzdem nicht alleine leben möchte - dann könnte ich mich in ihn verlieben. Ich würde ihn sogar bei dieser schweren Aufgabe unterstützen. Aber einen wie dich? Nein danke.
 
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  • #4
Bekommt Deine Exfrau professionelle Hilfe und Unterstützung von Therapeuten? Ich hoffe, Euer Kind bekommt auch therapeutische Unterstützung?? Wenn Du Dein Kind alleine bei Deiner Exfrau gelassen hast, ohne Dich um das weitere psychische Wohlergehen des Kindes zu kümmern, dann ist das emotionale Kindesmisshandlung.

Meine Mutter ist ähnlich krank und ich wäre froh gewesen, wenn ich in einem Heim oder Pflegefamilie aufgewachsen wäre. Mein Vater war co-abhängig und selber krank :(

Hut ab vor Dir und Deiner Entscheidung. Ich denke, die Frauen bisher kannten sich mit diesen Erkrankungsbildern nicht aus oder (!) haben deshalb den Kontakt abgebrochen. Sie haben weiter gedacht: es kann jederzeit möglich sein, dass Deine Exfrau in eine akut psychotische Phase rutscht und eifersüchtig auf Deine neue Freundin wird und anfängt, Euch alle zu terrorisieren und dazu medikamentös nicht richtig eingestellt ist.
Das wäre meine grosse Angst bei dieser Konstellation.

Ich finde es grossartig, dass Du die Trennung gewählt hast um Dich selber zu retten. Ansonsten schlitterst Du ohne fremde Hilfe in eine destruktive Co Abhängigkeit hinein. Du brauchst aber auch eine nervenstarke Freundin und da musst Du wohl oder übel länger suchen. Verheimliche trotz negativer Erlebnisse nicht, dass Deine Exfrau psychisch schwer krank ist. Das zu verheimlichen ist bestimmt für viele Frauen ein No-Go!

Alles Gute!

w (34J)
 
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  • #5
Ich denke der Grund dafür ist, dass seltsamerweise ganz oft die Exfrauen (oder bei Warmwechslern) Noch-Ehefrauen "psychisch krank" sind... ich wäre auch fast in der Psychatrie gelandet, weil mein Ex mir einredete ich hätte eine "gestörte Wahrnehmung" und würde mir "Dinge" einbilden, als ich vermutete dass er ein Verhältnis mit einer 20 Jahre jüngeren Kollegin begonnen hatte...Ich habe ihn sehr geliebt und seiner Aussage, "er liebe nur mich und da sei nichts" vertraut - und statt dessen mich selbst in Frage gestellt. Da ich aufgrund des Todes eines sehr nahen Angehörigen (ich musste entscheiden, die lebenserhaltenden Maßnahmen zu beenden) und des darauffolgenden Burnouts im Job ohnehin sehr belastet war, war ich wirklich soweit zu glauben, ich hätte eins an der Waffel...
Tja.. bis dann nicht mehr zu verleugnen war, dass er - nun nach einem Karrieresprung auch für jüngere Frauen interessant geworden- einfach so O-Ton nur "noch einmal ein neues Leben voller Spaß und Lebensfreude" wollte und wir mit unseren Problemen einfach nicht mehr in seine neue Lebensplanung passten (das nennt man glaub ich neudeutsch Midlife-Crisis). Ja und dass er mich bereits über Monate betrog und belog, und dann als er sicher war, bei ihr einziehen zu können, warm wechselte und mich und unsere beiden Söhne wie Abfall entsorgte...
Ich bin sicher er hat seiner Neuen auch erzählt, seine Frau sei schwer psychisch krank...

Ich kenne sehr viele Frauen und Männer, denen es ähnlich erging, die genau dann ausgetauscht wurden, als sie ihrem Partner am meisten brauchten - und die sich nur schwer - wenn überhaupt wieder von so etwas erholen und danach dann tatsächlich eine Therapie benötigen.

In Deinem Fall liegt lt. Deiner Aussage tatsächlich eine Erkrankung Deiner Frau vor, die Du nicht mehr ertragen konntest. Es steht weder mir noch anderen zu, darüber zu urteilen, ob Du auch in diesen schlechten Tagen zu Deiner Frau hättest stehen müssen oder nicht. Diese Entscheidung ist Dir wahrscheinlich nicht leicht gefallen.

Aber ich denke aus den o.g. Gründen gehen die meisten Frauen davon aus, dass Du a) entweder Deine Exfrau schlecht machst und nur einen Vorwand suchst, zu erklären, warum Du sie verlassen hast, oder b) kein Verlass auf Dich ist, wenn mal schlechte Zeiten anbrechen, oder c) sie ohnehin keine unbeschwerte Zeit mit Dir haben könnten, weil ja immer die kranke Exfrau und das Kind im Hintergrund sind. Wobei auch interessant wäre zu wissen, ob das Kind bei Dir lebt, denn wenn Deine Frau so schwer psychisch erkrankt ist, wird sie das Kind wohl nicht versorgen können, bzw. Du hast es doch sicher zu Dir genommen?

w
 
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  • #6
Du solltest das nicht zu früh auspacken, ist ein schwieriges Thema. Die Frauen haben Angst, dass Deine Ex unberechenbar ist und ständig in Deine neue Beziehung reingrätscht.
 
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  • #7
Befreie dich aus dem Gefühl, dass du jemandem im Stich gelassen hast! Du bist nicht für die Psychosen anderer Menschen verantwortlich! Das ist sogar eher gefährlich. Dafür gibt es professionelle Hilfen. In erster Linie gilt es immer, sich selber zu retten und an sich zu denken, bevor man sich selber zerstört oder zerstören lässt. Damit wäre keinem geholfen. Und psychische Krankheiten sind nicht ohne!

Ehrlichkeit in aller Ehren, binde so etwas einer neuen Frau doch nicht auf die Nase! Es geht keinen was an. Gerade weil (wie meine Vorgänger gesagt haben) es sonst aufgeschnappt werden könnte, als würdest du deine Ex-Frau nur schlecht reden wollen. Viele Männer machen das so aus verletztem Stolz, obwohl deren Ex-Frauen und Freundinnen super liebe und gescheite Frauen sind, wenn man diese mal zu Gesicht bekommt.

Also wäre es besser, dieses Thema galant zu umgehen. Ich denke, eine neue Partnerin will auch nicht jedes Detail wissen. Es ist bei euch auseinander gegangen, weil du an den Grenzen deiner Möglichkeiten warst und es dann nicht mehr mit euch geklappt hat. Ihr habt euch zu weit voneinander entfernt.
 
  • #8
Die meisten Menschen sind Laien, wenn es um (solche) psychischen Erkrankungen geht.
Die haben sowas oder so einen Partner/in noch nie durchgemacht.

"Im Stich gelassen" ist der falsche Ausdruck. Sondern nicht mehr die Kraft gehabt, für das weitere Zusammenleben. Und ggf. für die Wahnvorstellungen des Patienten.

Ich kenne ein Paar, wo der Mann an paranoider Schizofrenie erkrankte. Und es knapp an die Leistungsgrenze der Frau ging.

Außerdem gehört diese Sache NICHT genannt, bei neuer Partnersuche.
Denn das kann zu weiteren, falschen Rückschlüssen von Laien kommen.
z.B. das die Beziehung zum FS so schlecht ist / werden kann, daß man davon psychisch krank wird ?
weil ich für Ehrlichkeit bin und mir nix zu Schulden komen gelassen habe.
Wie kann ich bei der Partnersuche besser damit umgehen, dass meine vorherige Beziehung so schwierig war? ... Wie kann ich das im Gespräch, wenn ich eine neue Frau kennenlerne, klar machen ?
Ganz einfach: Den Mund halten !

- der FS muß sich für die Erkrankung + deswegen Bruch der Beziehung nicht rechtfertigen.
Er versucht es zwar, aber macht dadurch im Gespräch alles noch schlimmer.
- Jede andere, neue Person hat mit der Erkrankung der ex-Frau nichts zu tun.
- Vorsichtig sein, wenn man über Andere erzählt. Dann befürchtet der Zuhörer/in: Wann erzählt er Anderen, über mich ?

"Ja, aber ich will doch ehrlich sein. Von Anfang an" - Dann bleibst Du weiter Dummkopf - und Single !

Frauen erwarten von einer festen Partnerschaft, daß sie sich auf ihren Mann treu verlassen können.
"In guten, wie in schlechten Zeiten" Und erst recht, wenn (gemeinsame) Kinder dabei sind.
So sind Frauen, so ticken Frauen.

Ich habe meiner letzten ex-Partnerin mehrmals geholfen, als sie an zwei psychisch gestörte Männer geriet. Zuletzt letzten Monat.
Ich habe ihr dabei geholfen, eine eigene Wohnung zu bekommen. Durch Besuche, Fürsprache und Vermittlung bei der Vermieterin. Damit sie sich von einem dieser Männer trennen + ausziehen konnte.
Ich helfe und unterstütze ihren Sohn(12) laufend.
Owohl wir seit sieben Jahren nicht mehr zusammen sind. Und er nicht mein Kind ist.

In diesen Fällen mußte sie sich von diesen Männern trennen, um sich und ihr Kind zu retten.
Und ich übertreibe nicht. Erst in ihrer eigenen Wohnung, geht es der Frau und ihrem Kind wieder deutlich besser.

Es gibt Beziehungen, wo man zusammen halten kann. Und Welche, wo gerade das Zusammenhalten das Ganze noch schlimmer macht. Wo Fachleute besser sind.
 
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  • #9
Ich denke auch, dass Du mit diesem Thema viel zu früh anfängst, die Frauen sind verunsichert weil sie evtl. nicht wissen, ob Deine Ex sich dann in die Beziehung einmischen wird und Euch terrorisiert oder die Datingpartnerin nehmen an "Ach, das ist wieder so ein Mann, der seine Exfrau schlecht macht und ihr eine psychische Störung unterstellt".

Du solltest mit der "Wahrheit" rausrücken, wenn Du die Datingpartnerinnen schon etwas besser kennst und einschätzen kannst. Niemand will beim 1.Date oder beim 1. Onlinekontakt irgendwelche Horrorgeschichten hören.

w
 
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  • #10
Ehrlichkeit als Grundprinzip ist zwar sehr ehrenhaft, aber nutzt dir ja offensichtlich nichts. Ich möchte dich auf keinen Fall dazu anstiften zu lügen. Allerdings solltest du auch nicht mit der Tür ins Haus fallen und gleich zum offenen Buch werden. Wenn die Frage kommt, antworte einfach, es sei eine schwierige Beziehung gewesen und verweise dan drauf, dass du die Geschichte gern mal erzählst, wenn ihr euch besser kennt. Mach aber jetzt schon deutlich, dass du damit abgeschlossen hast.

Benutze später, wenn ihr nach einer gewissen Zeit darüber reden werdet, auf keinen Fall solche Formulierungen wie "im Stich gelassen". Der "innere Kampf", den du ausgefochten hast, macht deine Entscheidung im gewissen Maße nachvollziebar.
Ich bin eine Frau und hätte kein Problem damit, wenn du mir deine Position plausibel, nüchtern, undramatisch und ohne Selbstmitleid und Schuldzuweisungen erklären könntest. Du wirst dir die Entscheidung ja hoffentlich nicht einfach gemacht haben, und wenn dies bei mir so ankäme, könnte ich es sogar bis zu einem gewissen Maß nachvollziehen.
w, 40
 
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  • #11
wenn ich von meinen online Datingerfahrungen auf den Rest der Gesellschaft schließen würde, wären 100% aller Exfrauen psychisch krank. Von meinen 5 Dates hatte jeder angeblich eine psychisch kranke Exfrau: diese Geschichte wird sehr gern als billge Ausrede von Männern für Fremdgehen benutzt (ich wolltem ich wieder geliebt fühlen usw) und ich möchte nicht wissen, wie viele der Exfrauen einfach ganz normale Frauen waren, die sich nur nicht mehr betrügen lassen wollten.
Deine Geschichte kann ich hiern icht einschätzen, aber bei einem Datewürde ich sie entweder nicht glauben oder davon ausgehen, dass du mich genauso schnell austauschen würdest, wenn Probleme auftauchen. An Beziehung wäre da nicht zu denken, wer lässt seine Frau und sein Kind im Stich? Weil sie KRANK wird? Statt gemeinsam für sie Hilfe zu suchen und sie zu entlasten? Meine Schwägerin ist schizophren (auch wennm an das ja schon lange nicht mehr so nennt!), ich spreche also auch aus Erfahrung. Leicht ist das nicht: aber wer will schon einen Schönwetterpartner, der bei Problemen davon läuft? ich nicht.
 
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  • #12
hier der FS

Danke für Eure Antworten.

Ich bin auch in schlechten Zeiten für die Partnerin da, aus vollem Herzen. Aber wenn man Jahre damit verbringt seine gesamte Energie für das Kind und die Frau zu verwenden und es ist gar keine Besserung in Sicht bzw. die Frau sabotiert auch noch vieles und es geht einem selbst schlecht, dann muss man irgendwann die Konsequenz ziehen.

Und es stimmt natürlich: ich würde wahrscheinlich nicht erneut all meine Kraft dafür aufwenden und Jahre damit verbringen, eine psychisch schwer kranke Partnerin zu pflegen.
Ich helfe gerne und bin sehr treu und mich erschüttert so schnell nichts. Bei diesen psychischen Erkrankungen stumpft aber die emotionale Ebene total ab. Das ist auf Dauer schrecklich.

Ich habe alles geregelt: meine ex-Frau ist versorgt und in psychiatrischer Betreuung, die Tochter ist ganz viel bei mir und es geht ihr gut und der Kontakt zur ex-Frau ist auf ein Minimum reduziert, genau genommen reden wir nicht mehr miteinander, wie wir schon seit Jahren kaum noch miteinander geredet haben, weil sie seit ihrer Erkrankung sehr wortkarg geworden ist.
Und weil sie in der Trennung mit Hilfe ihrer Anwältin kompromisslos das meistmögliche für sich durchgesetzt hat, sind wir sehr auf Abstand.

Aber ich denke aus den o.g. Gründen gehen die meisten Frauen davon aus, dass Du a) entweder Deine Exfrau schlecht machst und nur einen Vorwand suchst, zu erklären, warum Du sie verlassen hast, oder b) kein Verlass auf Dich ist, wenn mal schlechte Zeiten anbrechen, oder c) sie ohnehin keine unbeschwerte Zeit mit Dir haben könnten, weil ja immer die kranke Exfrau und das Kind im Hintergrund sind.
w

Jo, kann man ja ankreuzen: a, b und c. Alles ganz schlimm und furchtbar.

Psychische Krankheiten sind ein Tabu-Thema und ein nicht-Betroffener kann sich kaum vorstellen, was das bedeutet.

Ich kenne ja auch die Floskel "wir haben uns auseinandergelebt". Finde ich total oberflächlich, werde es zukünftig aber auch sagen.
 
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  • #13
Mein letzter langjähriger Partner war vor mir mit einer Frau zusammen, die eine Psychose hatte.
Er hat mir viel davon erzählt, wie das konkret abgelaufen ist, was man da als Partner durchmacht, wie er sie monatelang in der Psychiatrie besucht hat, wie man in ihren schlimmen Phasen immer Angst haben muss, dass sie irgend etwas Schreckliches anstellt (bis hin zu Suizid natürlich). Leider neigen ja viele psychisch Kranke dazu, ihre Medikamente einfach abzusetzen, wenn es ihnen wieder besser geht - so auch sie - und dann geht alles wieder von vorne los. Er hat jahrelang zu ihr gehalten, aber irgendwann ging es eben nicht mehr.
Abgesehen davon, dass ich berufsbedingt auch Ahnung von psychiatrischen Erkrankungen habe, habe ich voll und ganz verstehen können, dass er "das" nicht mehr mitmachen konnte/wollte. Allerdings hatten sie (zum Glück) kein gemeinsames Kind, was die Trennung natürlich ungleich einfacher machte.

So würde ich auch dir empfehlen, lieber FS, den Frauen, an denen du interessiert bist, einfach ein bisschen genauer zu beschreiben und zu erzählen, was da ablief, damit sie eine Ahnung davon bekommen, wie schwer es ist, mit einem psychisch kranken Menschen zu leben. Dann verstehen sie es vielleicht auch besser, warum du dich getrennt hast.
Was ich aber merkwürdig finde: Falls eure Tochter nicht bei ihr lebt, warum lebt sie dann nicht bei dir?

Und eine Überlegung hatte ich damals bei meinem Partner: Die Frau ist nämlich während der Beziehung mit ihm krank geworden. Eine Beziehung sollte einen aber doch psychisch stabilisieren und es sollte einem darin gut gehen ... Also habe ich mich gefragt, ob es auch etwas mit dem Partner zu tun haben könnte. Später wurde mir klar, dass das durchaus sein könnte ...

w48
 
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