• #31
Mir wäre es egal, ob sie studiert hat oder nicht. Entscheidendend sind die menschlichen Qualitäten, die soziale und emotionale Kompetenz/Intelligenz. Was "nützt" mir eine hochintelligente studierte Frau, die gefühlskalt, berechnend, karrieregeil, egoistisch usw. ist. Da kann sie noch so ein Super-Hochschulexamen haben! Wichtig ist natürlich, dass man sich mit ihr unterhalten kann.
 
G

Gast

  • #32
@29 Ich verteidige mich nicht, sondern klage das Verhalten der Akademiker an. Von mir kamen die Beiträge #14, #16, #20 und #29 Das sollte ich fairerweise erwähnen. Was Du leider übersiehst ist die Tatsache, dass es einen Suchfilter gibt, der die Nichtakademiker bei EP unsichtbar macht, wenn die passende Auswahl getroffen wurde. Ich könnte ja auch Lügen und mir einen akademischen Titel zusammenzimmern, damit ich von einer Akademikerin gefunden werde. Das wäre aber gelogen. Wahnsinnig geschickt wäre es auch, sich als Nichtraucher zu outen, um dann im Profil zu beichten, dass man Nichtraucher in spe ist. In beiden Fällen wird die Unehrlichkeit zu Recht bestraft, oder man man ist ehrlich und wird nicht gefunden. Und darum geht es hier bei der Partnersuche und nicht darum, ob jemand stolz darauf ist, es trotzdem geschafft zu haben, oder nicht.
 
G

Gast

  • #33
Ich habe "nur" Hauptschule und den Quali, habe dann meine Berufsausbildung gemacht und behaupte trotzdem Niveau und Bildung zu haben. Ich ruhe mich nicht auf meiner Ausbildung aus. Nicht beruflich und auch nicht privat. Ich habe von zuhause ein breites Spektrum und Möglichkeiten aufgezeigt bekommen und daraus schöpfe ich meine Interessen. Ich lerne stetig dazu. Ich habe mir Dinge erobert, wie z.B. die Oper oder Malerei, durch Freunde, die ich fand. Menschen, die keine Angst davor hatten, sich mit mir zu zeigen oder davor, dass ich sie mit meiner Unwissenheit blamieren würde/könnte. Nein, sie waren erfreut über meine Neugier und meinen Wissendurst. Und durch den natürlichen und selbstverständlichen Umgang mit mir wuchs meine Begeisterung und ich begann andere Artikel und Bücher zu lesen, über Dinge, die ich gesehen und gehört habe nachzulesen, mein Wissen und Eindrücke zu vertiefen. Nein, ich bekam keine extra Lehrstunden und Einzeluntericht. Das braucht es nicht. Nein, man hat mich einfach daran teilhaben lassen und mein Interesse habe ich wachsen lassen.
Ja, die Welt ist nicht vourteilsfrei - aber das ist schade. Heute kann man mir gerne eine Fuge von Bach vorspielen und ich werde gerne nachfragen oder nachlesen. Man kann mir gerne etwas von Rilke vortragen und ich werde entscheiden, ob mir ein anderer Dichter und Denker mehr zusagt. Das bedeutet ich will mich mit solchen Themen beschäftigen und nehme Anreize dazu wahr. Es funktioniert, auch in einer Partnerschaft. Ich bin sicher, dass alle Autoren hier mit dem neuen Partner(in) gerne auch Dinge gemeinsam entdecken wollen und alte Dinge gemeinsam neu entdecken wollen. Dabei spielt die Vorbildung kaum eine Rolle. Einfach nur der Mur ja zum Anderen zu sagen.
Ja, hier wird viel über Bildung, Niveau und elitärem Verhalten gesprochen, aber darum geht es sicher in vielen Fällen nicht. Es geht auch viel um finanziellen und materiellen Status, der genau hinter solchen Verhaltensweisen als tieferes Verhaltensmuster liegt. Und zum Niveau gehört auch menschliche Reife und Herzensbildung und Empathie.
Sich selbst nicht verändern wollen und den anderen nicht teilhaben lassen. Weder an Bildung, noch an Wissen.Traurig aber wahr.
 
G

Gast

  • #34
manche haben hier die reifeprüfüng nicht bestanden. solange solche diskussionen noch nötig sind und geführt werden haben standesdünkel und vorurteile, pauschale vorverurteilungen leider noch immer eine chance. es geht in einer beziehung von erwachsenen menschen, was ich bei den von mir gelesenen texten in diesem thread oft bezweifle, um gemeinsamkeiten und gleiche interessen und die können auch wachsen und voneinander inspiriert werden. tut mir leid - es gibt hier aussagen, die sehr hochnäsig sind. mir ist ein mann lieber, der sein leben in die hand nimmt und aus seiner schulbildung, seiner ausbildung und seinen erfahrungen sein leben gestaltet, als ein mann, der nach x-Jahren noch auf sein Abitur und sein Studium verweist. Der hat in meinen Augen wenig gelernt.
 
G

Gast

  • #35
Ich kann mich #29 nur anschließen:

Warum werden denn die Nicht-Akademiker (vermutlich männlich) gleich so aggressiv ( siehe #14)?

Das ist eben die typische Außensicht: Party statt Pauken- jeder, der ein Studium abgeschlossen hat, weiß, dass es nicht so ist, wer nur Party macht, ist jetzt wahrscheinlich im 20 Semester, das dürfte aber auf die EP-Mitglieder kaum zutreffen.

Also doch ein gewisser "Futterneid"?

Warum gesteht ihr nicht jedem seine Suchkriterien zu. Ich (w, selbst Akademikerin) stehe dazu, dass ich einen Akademiker suche. Na und? Ist das nicht mein Recht?

Ihr Männer besteht doch auch in der Mehrheit auf schön, schlank, jünger, kinderlos...das allein sagt genauso wenig darüber aus, ob man in Ansichten und Interessen übereinstimmt wie ein Titel. Und die Frauen, die diese Kriterien nicht erfüllen, werden auch herausgefiltert.

Mit der Selektion hier müssen wir alle leben.
 
G

Gast

  • #36
Als Nicht-Akademiker hier meine kurze und eindeutige Ansage: zu große Unterschiede im Bildungsstand wirken sich schnell wie Sand im Getriebe aus.
Unter Bildung möchte ich allerdings keinesfalls die Summe und Qualität der nachweislich besuchten Bildungseinrichtungen verstanden wissen. Unter Bildung verstehe ich Intelligenz, im Zusammenspiel mit Disziplin, Fleiß, Interesse und Neugier. Wir alle sollten einfach mal näher hinsehen, vielleicht mal am Baum schütteln, mal sehen, was da so alles runterfällt.
Ich könnte mir auf die Heckscheibe kleben: "Hauptschule 1972", für die Einen zu klug, für die Anderen zu dumm -oder?
 
G

Gast

  • #37
Da kann ich mich nur anschliesen.Auch in der Verwundererung über den persönlichen Angriff von #14.Es ist nicht fair pauschal Menschen anzuschiessen, die man überhaupt nicht kennt und ihnen vielleicht noch gewisse Eigenschaften zu unterstellen.Ich denke, das spricht für eine gewisse Ich-Schwäche.Ich kann mich in allen Kreisen bewegen und unterhalten.Einen Partner möchte ich aber auch auf Augenhöhe haben und deshalb benutze ich auch den Filter, damit o.g. nicht passiert.

Die Fragestellerin hat hier wohl reichlich Anregungen zum Nachdenken gefunden und weiss nun, welche Probleme eventuell auf sie zukommen.
 
A

Apollo

  • #38
@31

Die Suchfilter funktioniert auch in umgekehrter Richtung!!! Warum machst du davon keinen Gebrauch?
 
  • #39
@#37: Wie meinst du das, Apollo? Einen Filter, der nur Nichtakademiker sichtbar werden lässt, gibt es nicht. Die Auswahl in den Suchkriterien heißt:

Akademiker: Suchen Sie nur Frauen mit akademischer Ausbildung?
- Ja, nur Akademiker
- Nein, auch Nicht-Akademiker
 
G

Gast

  • #40
Versuche doch mal das eine und mal das andere.Du kannst das doch ständig ändern.
Carola
 
A

Apollo

  • #41
#38
Danke für den Hinweis. Ich hatte es so in Erinnerung. Trotzdem werde ich meine Suchkriterien nicht ändern.
 
G

Gast

  • #42
Antwort auf die Threadfrage:

passen? Wofür? Für guten Sex? Schon möglich.

Probleme in solchen Beziehzungen kommen spätestens, wenn die Kinder dieses Paars das Schulalter erreichen. Versucht einem Papachen, der selbst nicht viel erreicht hat, zu erklären, dass aus den Kindern was werden soll, dass sie Abi machen, studieren und Bach von Feurebach unterscheiden sollen. Solange es nichts kostet, sagt er, OK, warum nicht, aber wenn du das Geld brauchst, um Musikunterrricht oder Nachhilfe für das Kind zu bezahlen, und er sich lieber ein neues Motorrad kaufen will, dann weisst ihr schon, was da abgehen wird. Und so jedes Mal.

Nee, Schuster, bleib bei deinem Leisten.
 
G

Gast

  • #43
Als ehemaliger Studienabbrecher, der jetzt handwerklich tätig ist, kenne ich beide Seiten. Auch mich hat es immer gestört, dass sehr viele von meinen Standesgenossen (wenn ich das mal so sagen darf) tatsächlich nicht fähig waren und sind, über ihren Tellerand hinauszublicken. Und das bei manchen sogar bezüglich der Zukunft ihrer Kinder die "Geiz-ist-geil"-Mentalität einfach da ist, da kann ich #41 nicht unbedingt unrecht geben... Das gleiche Problem stellte ich aber in meiner Verwandtschaft in einer Akademikerfamilie fest. Sohnemann wollte bei LH eine Pilotenausbildung machen; was hiess es auch hier: "...viel zu teuer!" Also musste er zur Bundeswehr... Denn auch hier waren Kleider, Motorrad, Auto, Urlaub etc. wichtiger. Nur seine Zukunft nicht, da musste er selber zusehen! Und die Tatsache, dass noch drei andere Geschwister da waren, wirkte da als willkommene Ausrede... Und auch bei keinem von Ihnen durfte die Ausbildung extra kosten (ja wo kämen wir da hin?).
@#20: "Überlebenskünstler": na, kann schon sein. Da ich ansonsten für meinen Eigenbedarf nicht übermässig viel brauche, kann ich mir Wertpapierspekulationen leisten und habe mit Optionsscheinen diese Woche bereits ca. 600 € gemacht. So kann es gerne weitergehen :))
 
G

Gast

  • #44
langsam aber sicher - seit ich hier bei ep bin - habe ich das gefühl, dass hier im forum mehr los ist, als im eigentlichen portal...nun ja...

ich selbst bin keine akademikerin, habe beruflich grösstenteils mit selbigen zu tun, die restlichen beruflichen kontakte ordne ich hauptschule/realschule ein. mein fazit: es gibt in jeder schicht solche und solche. ich kenne akademiker die "sich ihren status so raushängen lassen" und absolut kein gespür für das menschliche miteinander haben, dann gibt es aber wieder die anderen, die einfach nur ein "herz und eine seele sind". genauso bei den leuten, die "dem niedrigeren bildungsgrad angehören" - arrogante menschen und richtig herzliche menschen, die oft mehr hirn haben, als die "studierten".

in meinem freundeskreis sind "studierte" und "nicht-studierte". man kann nicht pauschal sagen, dass studierte mit denn "anderen" nicht zusammen finden. oftmals habe ich erlebt, dass v. a. diese kombination für neue beziehungen gesorgt hat - was mitunter daran liegen mag, dass nicht beide partner total auf die karriere fixiert sind und sein müssen, sondern dass einer auch mal auf den anderen eingehen kann und evtl zurück steckt. es kommt hier wirklich immer auf den einzelnen an, vom schulabschluss kann man - in einem bestimmten alter, also unserem., jetzt nicht unbedingt so viel ablesen. auch wenn ich sagen muss, dass hauptschulabschluss für mich erst mal eine gewisse abwehrhaltung bedeutet.

ganz anders sieht es allerdings bei den "aktuellen" jugendlichen aus, die eben hauptschule oder realschule besuchen. mein sohn geht noch in die grundschule, die im nebengebäude ist. wenn ich die hauptschüler/realschüler dort sehe, kann ich die fragestellung sehr gut nachvollziehen. ich bin heilfroh, dass mein sohn demnächst auf's gymnasium geht, auch wenn die kinder dort - im gegensatz zu meiner generation - auch schon sehr "speziell" sind. aber ich muss mir wenigstens keine gedanken mehr machen, vom gehsteig gestossen zu werden, wenn ich mal an der schule vorbei komme ..
 
G

Gast

  • #45
vielleicht solltest Du weniger nach dem Bildungsgrad,
sondern eher nach dem Bewusstseingrad und der seelisch-geistigen Ausrichtung schauen,
das wirkt tiefer
 
J

JoeRe

  • #46
Heute ist Thread-Necromancy-Tag. Na und? Solange die Themen interessant sind. Besser als zum 27. Mal zu erötern, warum Mädels immer nur Mail von ihren Uropas bekommen.

@24: Apollo hat es (wieder einmal) sehr gut auf den Punkt gebracht. Kommunikation, Verständnis, Sprachgewandtheit sind für mich ganz entscheidend in einer Beziehung. Und das gilt auch anders herum: Jemand, der wenig gebildet ist und den tiefsinnige Gespräche nie interessieren, wird mich als absoluten Langweiler empfinden. Heißt nicht, dass einer von uns der bessere oder schlechtere Mensch ist, wir geben uns einfach nichts.

Studium ist weder notwendige noch hinreichende Voraussetzung für Wellenlänge oder Kommunikationsfähigkeit. Aber ich glaube, man findet unter Studierten leichter Menschen mit Bildungsniveau als unter den Hauptschülern. Aus diesem Pauschalurteil sollte man kein Einzelfallurteil schließen -- und nur das Einzelfallurteil zählt ja schußendlich hier. Aber durch den Bildungsgrad wird eine Richtung vorgegeben. Finde ich ok.
Karriere interessiert mich dabei ziemlich wenig, die innere Einstellung umso mehr.

Wenn mir nun die perfekte Frau über den Weg läuft, die mich super versteht, die ich super verstehe, und wir uns einfach in jeder Beziehung lieben, dann will ich nicht auf der Bettkante ihre Diplomurkunde sehen.
 
  • #47
@#5.3 und 5.4: Ja, da bin ich wirklich Deiner Meinung. Das Niveau des einzelnen muss stimmen und fertig. Dafür ist der formale Bildungsabschluss zwar ein guter, aber weder ein notwendiger noch hinreichender Indikator.
 
G

Gast

  • #48
Ich bin in der DDR großgeworden. Dort durften von 20-25 Leuten aus einer Klasse 3-6 das Abitur machen. Ich war der Klassenbeste. Das alleine reichte aber nicht aus um in diesen Kreis zu kommen. Es gab Auswahlkriterien welche Absurdistan Ehre gemacht hätten, welche ich hier nicht näher ausfüren will. Einzelfall war ich nicht. Der, sicher nicht gewollte, Effekt war eine intelligente Schicht von Facharbeitern, ein Stück Qualität, heute übrigens händeringend gesucht. Nichts gegen Akademiker, Herrgott gute brauchen wir dringendst! Aber die promovierten Taxifahrer bringen uns ,bestenfalls, auch nur ans Ziel. Den akademischen Unterhaltungswert dieser probieren sicher die wenigsten während der Fahrt aus. Und, wenn ich hier so die Foren durchsehe, schaudert mir vielfach einwenig bei dem Gedanken:" Das ist unsere Elite" !

H.
 
G

Gast

  • #49
Kommt drauf an.
Die Bildung hatte ich, mein Mann (% Jahre vor der Ehe war alles perfekt) hat sich nicht weiter entwickelt, für nichts interessiert, begann an meiner "Bildung" herumzuhacken und hat sich meiner Freundin zugewendet...
Mein späterer Langzeitfreund hatte einen Alkoholiker zum Vater,der ihn nichts lernen ließ, war aber für alles offen und durchaus nicht dumm,waren 6 Jahre zusammen, mag ihn noch heute, leider waren andere Gründe für unsere Trennung verantwortlich.
Bildung ist nicht nur Studium,sondern die Art,mit den Dingen rundherum umzugehen
 
G

Gast

  • #50
Ich denke, ich kann dazu ganz gut was sagen, da ich vor 15 Jahren selbst auf die Hauptschule ging und mich dann später noch bis zur Akademie hochgearbeitet habe. Ich habe einen langen, bitteren Weg hinter mir, nicht zuletzt wurde mir dadurch auch sehr viel Lebenszeit gestohlen. Früher hat man Arbeiterkinder, handwerklich Begabte und künstlerische Schüler und vorzugsweise auch Ausländer lieber alle auf die Hauptschule gesteckt. Inklusive mir. Meine Eltern hätten sich damals mit Füssen und Händen dagegen wehren sollen, haben sie aber nicht, ich habe mir alles alleine erkämpfen müssen und hasse heute Lehrer und Leute dafür.

Was für Erfahrungen habe ich nun gemacht? Meine Mitkollegen und Hauptschüler sind heute alle unter sich geblieben. Sie haben früh eine Lehre begonnen, haben früh geheiratet und Kinder bekommen und sich mit ebenbürdigen Partnern zusammengetan, die ebenfalls früh von der Schule abgingen. Die Männer sind alle in handwerkliche Berufe gegangen (Schreiner, Mechaniker, ect.), die Frauen aus der Hauptschule haben früh Kinder bekommen und sich als Hausfrau zurückgezogen oder wurden alle Zahnarzthelferinnen und Friseurinnen. Große Sprünge macht sichs damit nicht, aber komischerweise haben die Leute bis heute immer noch einen sicheren Arbeitsplatz, im Gegensatz zu manch anderen Bessergestellten unserer Gesellschaft.

Zudem sei erwähnt, bestand die Hautpschule bei uns früher aus 90% Ausländern oder Halbausländern. Hass an der Schule war Tagesordnung zwischen Lehrern und schülern. Während ich mir die anderen Kollegen aus dem Gymnasium anschaue, alle sehr konservativ (sowohl in Verhalten und Optik), alle streng christlich erzogen, fast nur Deutsche, zwar alle brav und lieb , aber teils heute mit über 30 noch nicht recht im Leben stehen, die jetzt erst gerade mit studieren fertig sind und dementsprechend auch noch nicht verheiratet sind, geschweige denn Kinder haben.

Da ich noch Kontakt zu beider Seiten haben, sehe ich die Vergleiche sehr deutlich und stark. Als Student kommt man mehr rum in der Welt, hat ganz andere, weitreichendere Kontakte zu ebenfalls gebildeteren Leuten, später hat man beruflich in höheren Firmen zu tun und lernt auch dort höher gestellte Menschen kennen.

Aber zu deiner Frage: Sicher passt man trotzdem zusammen. Ich, heute Akademiker habe einen etwas älteren Partner, der eben auch "nur" Handwerker ist, und nicht mehr als einen gewöhnlichen unteren Schulabschluss hat. Früher war das eben normal. Sehe darin aber kein Problem. Die Haupschüler die ich kenne, haben in heutigen Zeiten immer noch alle ihren festen (damalig gelernten) Job, in dem sie schon mehr als 15 Jahre arbeiten, auch wenn er nicht viel abwirft, aber er ist zumindest sicher.

Man schaue sich die heutigen jungen Leute an, die mit 20 und 30 noch völlig desorientiert sind, weil sie nichtmal wissen, was sie studieren könnten und was sie danach machen sollen. Soviel besser ist das jetzt auch nicht, eher fragwürdig.
 
G

Gast

  • #51
Ganz ehrlich? Ich und ein Hauptschüler würden nie im Leben zusammenpassen. Das sind zwei völlig verschiedene Welten. Vielleicht geht es anderen Akademikerinnen aber anders. Es gibt ja auch bei den Studienfächern unterschiedliche Anforderungen.


w,27
 
G

Gast

  • #52
Nach meinen Erfahrungen (persönlich und Freundeskreis) - NEIN! Das Bildungsniveau liegt zuweit auseinander, Interessen und Freundeskreise sind zu verschieden, und oft sprechen die Personen nicht "diesselbe Sprache". Wenn die erste (erotische/sexuelle) Anziehung verflogen ist, wird es in aller Regel mehr als problematisch. Sehr seltene Ausnahmen mag es geben.
 
G

Gast

  • #53
Ja natürlich passen unterschiedliche Bildungsgrade zusammen. Ich kenne einen hochintelligenten Mann, der selbständig als Programmierer arbeitet und seinen Hauptschulabschluß mit Müh' und Not schaffte. Der hat einen Stundensatz, den die meisten Studienabsolventen nicht erreichen werden. Intellektuell stellt er viele Akademiker in den Schatten, ist eloquent mit Inhalt. Seine Frau verfügt über einen höheren Bildungsabschluß.

Es kommt immer auf den Einzelfall an.
 
G

Gast

  • #54
meine beiden Onkel sind Hauptschüler gewesen, weil das in den 1960ern/1970ern noch oft verbreitet war (nur 9% Abiturientenquote gab es damals, viele Gymnasien kosteten bis Anfang der 1960er noch Schulgeld oder hatten Aufnahmetests)

Beide haben einen Meister gemacht, beide Firmen gegründet und beide haben mittlerweile viele Angestellte.

wenn man das Voranschreiten der Bildungsexpansion betrachtet, wären das nach heutigen Maßstäben sicherlich Abiturienten oder ähnliches, da das Bildungssystem durchlässiger wurde nach und nach. Damals waren das nunmal die typischen Arbeiterkinder.

nach internationalen Kritieren zählen Meister mit zu den Akademikern (Studierquote Tertiär 5B) und damit zu den Hochqualifizierten.

für mich sind das bildungsnahe Personen. Deren beruflichen Wissensgebiete sind nur etwas technischer und praxisbezogener.
 
G

Gast

  • #55
Eine Frau mit dem Bildungsgrad wird sich schon alleine was die Evolution angeht nicht lange mit einem Mann des o.g. Bildungsgrades abgeben.

Es liegt in der Natur der Frau, sich immer das beste Männchen zu holen.

Und leider zählen Hauptschüler nicht dazu, den die Werte die heute gefragt werden sind nichtmehr mehr das größte Mammut auftischen kann.
Es zählt eher wer durch seinen Kontostand , oder durch seinen Status glänzen kann.

Einfache Faustformel als Beleg !

Arme Männer haben gleichaltrige Frauen (+-5 Jahre)
Reiche Männer haben Junge Frauen . (-20-30 Jahre)
Siehe Luis Tr, Till Sc., ( diese Liste wäre entloss)

Frauen Handhaben das im Übrigen genauso wie Männer.
Umsomehr Geld und Status, umso Jünger die Lover, nurhalt das sie sehr selten einen Mann Heiraten der vom Status unter Ihnen steht. Und falls doch hält das nicht lange.
Sie versuchen Ihren Status eher zu verbessern, als zu verschlechtern.

Daher für diese Beziehung nur geringe Chancen.
 
G

Gast

  • #56
Bin promovierte Akademikerin und kann mir eine Beziehung mit einem Hauptschüler nicht vorstellen. Obwohl in meiner Altersgruppe der Hauptschulabschluss aus den 70ger-80ger-Jahren noch eine sehr viel bessere Bildung garantiert, als die heutigen Abschlüsse.

Ich arbeite als Notärztin im Rettungsdienst und verbringe dadurch viel Zeit mit dem Team aus Rettungssanitätern bzw. -assistenten, von denen die meisten Haupt- oder Realschulabschluss haben. Auf der Wache lebt man -wartend auf Einsätze- quasi zusammen, einschliesslich Kochen, Fernsehen und viel miteinander unterhalten. Dadurch habe ich sehr viel mehr Einblick in Denken, Leben, Freizeitverhalten, Interessen, Urlaubsarten, Hobbys usw. dieser Bildungsschicht, als ein normaler Arbeitnehmer in einer hierarchischen Firmenstruktur.

Und ich stelle fest: zwischen meinem Leben und dem nichtakademischen Team liegen Welten! Vom Essverhalten- und Tischmanieren bis zur Art des Humors (es laufen ständig die Simpsons, irgendwelchen Primi-Soaps und jeder Doku-Film wird weggedrückt). Die Bildung -Diskussionen auf Stammtischniveau, keiner liest mal ein Buch, höchstens die BILD-Zeitung. Schlechte Problemlösekompetenz (es wird oft primitiv-beleidigend und laut gestritten) bis zur Sprache und Interessen gibt es kaum Berührungspunkte zwischen mir und dem Team. Das kann ich während der 24 Stunden-Dienste schon ab, aber dauerhaft wäre ich total genervt.

Mit einem dieser Männer eine Beziehung zu führen, wäre mir unmöglich... und die würden sich mit mir ebenso unwohl fühlen.

w, 51
 
G

Gast

  • #57
Ich (Akademikerin) war auch schon in so einer Situation. Mein damaliger Partner hatte gerade mal einen Realschulabschluss. Ich weiß wirklich nicht, wie er den geschafft hat, weil er nicht schreiben, lesen und rechnen konnte!
Er hat sich dann vor mir immer als der Überflieger aufgespielt und immer wieder betont, dass er eigentlich wahnsinnig intelligent ist. Total nervig.

Zum Glück ist die Beziehung vorbei. Ich suche jetzt Partner mit ähnlichem Bildungsgrad.
 
G

Gast

  • #58
Mich regt eine unbeholfene und holprige Redeweise auf. Und selbst, wenn ein grammatisch korrektes Deutsch gesprochen wird, dann hört sich das bei Leuten ohne akademischen Abschluss oft ein wenig bemüht an, da fehlt einfach die Routine, die Lässigkeit und Leichtigkeit im Ausdruck.

Akademisch gebildeter Mann und Frau mit Haupt- oder Realschulabschluss, das wird gesellschaftlich akzeptiert. Für mich wäre es allerdings nichts.

Umgekehrt geht es gar nicht, würde ich sagen. Da gibt der Mann einfach ein zu schwaches Bild ab, dominieren kann er seine geistig überlegene Frau nicht. Das macht ihr zu schaffen, weil das keine Frau will, und gesellschaftlich ist es auch ein „NoGo“. Was ist zum Beispiel bei einem Treffen mit Freunden, wenn dieses Manko offensichtlich wird?

Natürlich gibt es Ausnahmen, es gibt „tüchtige“ Männer, die auch ohne Diplom „etwas schaffen“ – z. Bsp. in der Politik -, für mich aber hatte beispielsweise der ehemalige Bundesminister Georg Leber immer etwas Peinliches. Diese ewigen Appelle an Tüchtigkeit und Rechtschaffenheit ermüden und nerven.

m 50
 
G

Gast

  • #59
Ich liebe einen Mann, der mir bildungstechnisch bei Weitem nicht das Wasser reichen kann!
Und wisst ihr was? Es ist mir egal! Ich definiere mich nicht über meinen Bildungsgrad und auch nicht ausschließlich über meine Intelligenz. Dieser Mann hat zahlreiche wunderbare Eigenschaften, die eine Vielzahl von Menschen nicht aufweisen!
Ja, meine Güte, dann holpert es eben hin und wieder in der Grammatik - es ist mir egal. Ich liebe ihn. Mehr als alles andere. Und das schon sehr lange :)

LG
w 32
 
G

Gast

  • #60
Bildung hat heute nur sehr begrenzt etwas mit einem Studienabschluss zu tun. Es gibt Leute, die haben einen abgeschlossenen Studienabschluss, wissen aber nicht wann der Zweite Weltkrieg begonnen hat. Das gilt insbesondere, wenn Menschen nur studieren, um in dem Beruf einmal Geld zu verdienen und nicht aus einem Bildungsideal heraus. Wenn man ein reines Schein-Studium absolviert hat, also nur Scheine für den Abschluss gesammelt hat, und nicht privat vertiefte Interessen entwickelt hat, dann ist man ein reiner Fachidiot. Bildung hat viel damit zu tun, ob man eine grundsätzliche Neugier für das Leben mit bringt. Die Frage ist nicht, welchen Bildungsabschluss jemand erreicht hat, sondern ob und was jemand liest und welche Interessen jemand hat. Liest jemand Bücher, sieht Nachrichtensendungen und Dokumentationen, lernt Sprachen, geht ins Museum oder ins Theater. Wenn man bestimmte geistige Interessen hat, wird man ein Problem haben, wenn der Partner nicht auch ein gewisses Interesse dafür mit bringt. Ein bestimmter Bildungsabschluss ist dafür aber keine Garantie, sowenig das Fehlen eines Bildungsabschlusses bedeutet, dass jemand diese Interessen nicht mit sich bringt. Das kann man daher nur im direkten Gespräch ermitteln, ob man da auf einer Wellenlänger liegt.