• #31
Liebe Peti, eine Frage .. wie ist Eure Beziehung wenn seine Kinder nicht da sind. Ist das dann eine schöne und innige Beziehung zwischen Euch? Ehrlich?
 
E

Elissa

  • #32
Liebe FS,
ganz einfach! Steig aus diesem Affenzirkus aus. Zumindest erst mal für das bevorstehende Weihnachtsfest und den Jahreswechsel. Buch irgendwo einen Urlaub (mit deinen Kindern, und wenn´s gar nicht anders geht auch alleine). Dann lass deinen Partner doch die Feiertage vorbereiten und seinen (fast) erwachsenen Kindern den A.... hinterhertragen. Sie lassen dich bei ihren Aktionen nicht dabeisein, dann mach du ihnen nicht die Putze und Bedienung. Und auch sonst, wenn sie dcih an den verschiedenen Feiertagen nicht dabeihaben wollen, dann hast du eben ab jetzt immer schon etwas anderes vor.
 
N

nachdenkliche

  • #33
Du kannst nicht erwarten, dass seine Kinder auf ihre Tradition verzichten, nur weil Du jetzt da bist. w54
Wie bitte??? Das ist aber schon starker Tobak, ja? Sie soll sich verkrümeln, nur weil die Kids auf ihre Gewohnheiten nicht verzichten können? Was ist mit den Gewohnheiten der FS? "Das zählt ja nicht, sie ist ja bloss seine Partnerin"..(Ironie off) Ein Kid ist 27 ...ich verstehe wirklich die Welt nicht mehr. Sie, die FS soll putzen usw, wenn sie ihren Vater besuchen und soll dann verschwinden...das würde ich allerdings tun, aber ohne zu putzen und dann auf Nimmerwiedersehen. Die armen Kinder, wie kann sich da eine Lebenspartnerin dazwischen drängen. Achtung: Ironie !
 
  • #34
Abgesehen davon stelle ich jetzt auch mal die Frage.. warum wollen dich seine Kinder nicht dabeihaben? Ist irgendwas vorgefallen? Du bist der Frage nämlich hier schon mehrfach ausgewichen.
Hi Lynnea, ... es ist nichts vorgefallen. Ich kann nur mutmaßen. Vielleicht bekommst Du eine eigene Ahnung hier von ein paar Beispielen ... seine Tochter krabbelt in ihrem Alter häufig wie ein Kleinkind zu ihrem Vater auf den Schoß, bei einem bevorstehenden längeren Spaziergang möchte sie jedesmal von ihrem Vater oder auch von ihrem großen Halb-Bruder auf den Arm getragen werden, im Urlaub übernachtet sie mit ihrem Vater und ihrem Halbbruder in einem Zimmer bzw. sogar in einem Bett, ihr Vater guckt mit ihr Klein-Kinderfilme und liest noch Gute Nacht Geschichten vor. Sie lästern gemeinsam über meine Tochter, die schon gerne ausgeht...
Ich sehe das so, dass da weder Vater noch Tochter wirklich loslassen können.... wenn ich so darüber nachdenke, dann kommt der Vater wohl eher nicht damit klar, dass die Kleinkind-Zeit vorbei ist. Mein Mann hat oft gesagt, dass ihn dass alles sehr stresst und er lieber mit mir alleine zusammen wäre.... ganz bestimmt im nächsten Jahr ... Jahr für Jahr ... spätestens, wenn sie 18 ist. Er nimmt den Großen auch zu seiner Entlastung mit.
Ich bin also ein Störenfried in dieser Veranstaltung. Meinen Kindern lasse ich dagegen sehr viele Freiheiten, sie entwickeln sich entsprechend altersgerecht....
Der Sohn hatte in diesem Jahr die erste Freundlin und um ein Haar wäre er Silvester mit ihr zusammengewesen ... leider hat sie sich von ihm getrennt...
 
A

Ares

  • #36
Wie bitte??? Das ist aber schon starker Tobak, ja? Sie soll sich verkrümeln, nur weil die Kids auf ihre Gewohnheiten nicht verzichten können? Was ist mit den Gewohnheiten der FS?
Starker Tobak irgendwie auch, dass wir hier ja eine Situation haben, in der beide Partner "Kinder" haben. Für mich spannend, dass insbesondere von Frauenseite meist überhaupt kein Verständnis dafür vorhanden ist, dass die Frau sich irgendwie einschränken sollte und sei es auch nur für zwei Wochen Urlaub und ein paar Feiertage im Jahr.
Andersherum wird selbstverständlich hingenommen, dass der Mann sich die restlichen 340 Tage im Jahr für ihre Kinder einschränkt, die noch dazu ständig im Haushalt leben. Das ist auch schon starker Tobak, oder? Nur weil ihre Kids nicht auf ihre Gewohnheiten verzichten können? Was ist denn mit den Gewohnheiten des Partners der FS? Vielleicht wäre er ja auch lieber bei mancher Gelegenheit mit seiner Partnerin alleine?
 
  • #37
. Was mich sehr traurig macht ist, dass ich jedes Jahr den Jahreswechsel zuhause alleine verbringe
Für mich (m) undenkbar. Gerade der Jahreswechsel ist ein Ereignis, was man als Paar gemeinsam verbringen sollte.

Ich finde es besonders schön und romantisch, wenn sich die Paare um Mitternacht umarmen und küssen. (Als Single vermisse ich es)

Dieser Mann sollte erkennen, dass die Partnerin = FS wichtiger ist, als
Denn in diesem Alter wollen diese Kinder lieber für sich feiern, unter Gleichaltrigen. Aber dieses "loslassen" fällt manchen Eltern schwer. Aber sie müssen es auch lernen.
(m,53)
 
N

nachdenkliche

  • #38
Starker Tobak irgendwie auch, dass wir hier ja eine Situation haben, in der beide Partner "Kinder" haben. Für mich spannend, dass insbesondere von Frauenseite meist überhaupt kein Verständnis dafür vorhanden ist, dass die Frau sich irgendwie einschränken sollte und sei es auch nur für zwei Wochen Urlaub und ein paar Feiertage im Jahr.
Andersherum wird selbstverständlich hingenommen, dass der Mann sich die restlichen 340 Tage im Jahr für ihre Kinder einschränkt, die noch dazu ständig im Haushalt leben. Das ist auch schon starker Tobak, oder? Nur weil ihre Kids nicht auf ihre Gewohnheiten verzichten können? Was ist denn mit den Gewohnheiten des Partners der FS? Vielleicht wäre er ja auch lieber bei mancher Gelegenheit mit seiner Partnerin alleine?
Lieber Ares (Ars?), wie wäre es, wenn die FS, ihre Kinder, der Partner der FS und seine Kinder nicht langsam mal versuchen, sich näher zu kommen und verstehen lernen, dass sie eine nette Familie sein könnten, wo KEINER ausgegrenzt wird? Wie ist es eigentlich mit den beiden Müttern der "Kinder" des Partners der FS? Treten diese gar nicht in Erscheinung? Und die beiden Kinder, einer ist ja schon 27, wurde er gezwungen, bei seiner Mutter zu leben, und die 15 jährige Tochter, die sich gebärdet wie ein Kleinkind und der Vater spielt sogar noch mit?
Ich denke, da läuft einiges sehr bedenklich. Ich bin IMMER dafür, dass in einer solchen Patchworkfamilie alle zufrieden sind und ernst genommen werden.
 
  • #39
Liebe Peti,

du schreibst, dass Eure Beziehung ansonsten (also wenn seine Kinder nicht da sind) schön und innig ist und er Dir an Valentinstag einen Heiratsantrag gemacht hat. Wenn dem so ist dann mach es wie Elissa schreibt:

Steig aus diesem Affenzirkus aus. Zumindest erst mal für das bevorstehende Weihnachtsfest und den Jahreswechsel. Buch irgendwo einen Urlaub (mit deinen Kindern, und wenn´s gar nicht anders geht auch alleine). Dann lass deinen Partner doch die Feiertage vorbereiten und seinen (fast) erwachsenen Kindern den A.... hinterhertragen. Sie lassen dich bei ihren Aktionen nicht dabeisein, dann mach du ihnen nicht die Putze und Bedienung. Und auch sonst, wenn sie dcih an den verschiedenen Feiertagen nicht dabeihaben wollen, dann hast du eben ab jetzt immer schon etwas anderes vor.
Nach der unverschämten Aussage, dass es nicht erwünscht ist dass Du dabei bist an Feiertagen, Weihnachten und sonstigen schönen Familientagen, bitte schön ... und tschüss ... und der Bande viel Spaß beim selber einkaufen, kochen und hinterherräumen. Hilft auch beim Erwachsenwerden ...

Zeig mal Zähne!
 
G

Ga_ui

  • #40
Wann hören Frauen endlich mal auf, zu denken, sie seien zu egoistisch, wenn sie ihre Bedürfnisse durchsetzen möchten (es aber ohnehin nie tun)? Mann, Mann, Mann. Ich halt es bald nicht mehr im Kopf aus!

Lass dir sagen, dass das mit dem 18. Lebensjahr der Tochter nicht aufhört, diese Familientradition! Immerhin wird das mit dem anderen "Kind" von 27 Jahren auch nicht aufgehört. Hat der Mann von 27 Lebensjahren denn nicht schon selber eine Familie, Frau und Kind? In dem Alter wollte ich keine Familientraditionen mehr praktizieren!

Sieh doch mal der Wahrheit ins Auge: Du bist nicht erwünscht! Nicht weil die Kinder heile Familie wollen (vielleicht erzählen sie das dem Vater) aber in Wirklichkeit wollen sie dich wegekeln und das wird soweit führen, bis sie den Vater auf ihrer Seite haben und dich wirklich als minderwertige, außenstehende Person betrachten.

Dein Partner ist rücksichtslos, dich der Kinder wegen jedes Jahr an Neujahr abzuschieben. Dass man mit Kindern hin und wieder als Paar zurückstecken muss, ist klar, aber immer? Das zeigt deine Rangordnung und du stehst ganz hinten.

Ich halte nichts von Jammern. Wenn einem die Situation unangenehm ist, ändere ich sie zu meinem Vorteil. Auch wenn das hieße, ich müsste mich trennen. Ist eine Frage des Selbstwerts. Je mehr man sich selber wert ist, desto weniger lässt man mit sich machen. Du scheinst keine ausgeprägte Eigenliebe zu besitzen.Du lässt dich ganz schön manipulieren und klein halten. Deinen Status kannst nur du selber ändern.
 
  • #41
Hallo FSin, grds. sind deine Wünsche nicht egoistisch. Jedoch glaube ich, deinem Post gefühlt zu entnehmen, dass ihr jeweils die die eigenen Kinder erzieht. Er mischt sich nicht in die Erziehung deiner Kinder ein und du sollst dich nicht in die Erziehung seine Kinder einmischen. Er hat eine eigene Vorstellung davon, wie er seine Kinder erziehen möchte, wie großzügig er sich seinen Kindern gegenüber verhalten möchte und er fühlt sich dabei glücklich, so wie es ist. (Ich vermute, er hat Schuldgefühle gegenüber seinen Kindern und bereut ihre Kindheit verpasst zu haben. Nur am Rande bemerkt.)

Menschen sind individuell und manche stellen ihre Kinder vor den Partner. Wenn sich der zurückgestellte Partner in die Kindererziehung einmischt, diese bewertet und manchmal recht schnell abwertet, gerät ebenso schnell die gesamte Beziehung auf den Prüfstand.

Wenn Du ihn zwingst, den Jahreswechsel mit ihm und seinen Kindern mitzuverbringen, wie entspannt wird dieser Urlaub deiner Meinung nach verlaufen? Sollte dies nicht immer auf freiwilliger Basis beruhen, dass er und die Kinder dich gern dabei haben möchten? So wollen es nicht, also warum willst du dir und ihm diesen Stress antun?

Wenn es sonst zwischen Euch blendend läuft, warum gönnst du ihm nicht seinen Spaß mit seinen Kindern 2x im Jahr?

Wenn du dich schon sehr in der Beziehung hinten angestellt und ausgenutzt fühlst, würde ich die nächste Zeit erst einmal von einer Ehe Abstand nehmen.

Und auch wenn seine Tochter noch sehr kindlich ist, vlt. hat sie in 1-2 Jahren auch schon einen Freund und möchte dann nicht mehr mit Papi verreisen.

Letztlich läuft es auf eine Trennung hinaus, wenn Du etwas von deinem Partner erzwingen willst, was er nicht bereit ist aus freien Stücken für Dich zu tun.

Ansonsten geben dir die Foristen hier uneingeschränkt Recht, eigentlich sollte er mit dir etwas unternehmen, doch bei euch ist es halt anders, als bei Anderen. Ich fand den Spruch einer Foristin hier bei EP gut und möchte sie zitieren: Gebunden sein, heißt nicht angebunden sein.
 
  • #42
Liebe FS,
ich verstehe beide Seiten...nur nicht den Umgang damit!
Wäre er bei beiden der klassische Wochenendpapa gewesen, bzw hätte er das sein können, wäre es bestimmt lockerer!
So ist es ein wichtiges Ritual, zumal sich die Geschwister ja auch sonst nicht wirklich haben. Das ist die eine Seite!
Dich ´verstehe ich auch...sehr sogar!
Hinter Deinem Rücken abgesagt zu haben ist übrigens mies! Also hat er das nie gewollt und ein doofes Gefühl hinterlassen.
Es muss angesprochen werden! Allerdings nicht aus einem starken Gefühl heraus, dann ist man zu emotional! Versuche in die eine Möglichkeit zu finden, die für beide win win sein kann!
Suche Dir für diesen Tag etwas schönes für Dich...meine Kinder sind genauso alt und ich kenne das. Ich kann definitiv immer zu einer Freundin, selbst wenn da Kinder sind. Ich kann mit ihr und ihren Kids in die Skihalle...Ski und Schlittenfahren bis Mitternacht. So was, Party, Veranstaltung such dir was!
Dann bitte ihm um Euren eigen Jahreswechsel zusammen, zb an Eurem Jahrestag! Denn so...hast Du das Gefühl verloren zu haben und er wenn er den Kindern absagt. Suche etwas wo sich keiner als Verlierer fühlt...vielleicht hat er dann auch noch Ideen!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #43
Sorry, aber was da abläuft, ist nicht gesund. Dein Partner steht nicht zu dir vor seinen Kindern. Du wirst ausgeschlossen aus der Familie.
Normal wäre, das ihr auch als Paar existiert wenn die Kinder da sind, zb abends alleine ausgeht, was zusammen als Familie macht und der Partner was allein mit den Kindern macht. So gibt es aber euch als Paar wovon die Kinder ausgeschlossen sind, oder den Partnern mit den Kindern, wovon du ausgeschlossen bist.
Das Verhalten seiner Tochter ist ungesund und er setzt ihr keine Grenzen, er fördert es noch. Schlechtes Gewissen, was auch immer, egal. Du brauchst jedenfalls nicht die Suppe auslöffeln, die er dir eingebrockt hat. Fang an Grenzen zu setzten. Wenn die Kids zu Besuch sind, packen entweder alle im Haushalt mit an oder du machst halt gar nichts. Bespricht das vorher mit deinem Freund.
DU wohnst da und bist nicht irgendwie geduldet. Besprecht vorher, welche Aktivitäten in welcher Konstellation gemacht werden.
Wenn dein Freund da nicht mit dir an einem Strang zieht, ist er nicht dein Freund....was Feiertage angeht ebenso. Da muss es für alle Platz geben, auch für dich. Ansonsten bist du nicht hat mehr als eine Art Geliebte....die Kinder sind aus dem Kleinkindalter raus. Wenn der Vater zu keinerlei Änderungen bereit ist, kannst du nur für dich schauen, ob du so leben willst...
 
A

Ares

  • #44
... , sich näher zu kommen und verstehen lernen, dass sie eine nette Familie sein könnten, wo KEINER ausgegrenzt wird?
Liebe Nachdenkliche,

da hast Du natürlich grundsätzlich Recht. Die Situation, in der sich sechs Menschen als Familie gut verstehen und gemeinsam in Urlaub fahren, ist sicher schöner. Aber mit jugendlichen und erwachsenen Kindern funktioniert das wohl kaum immer.
Letztlich werden in einer Patchworkfamilie mit "Kindern", die fast erwachsen sind, andere Regeln gelten als in einer mit kleinen Kindern. Ich verstehe, wenn "Kinder" in dem Alter keine neue "Mutter" mehr haben wollen, sondern Zeit mit ihrem Vater verbringen. Und jeder von uns bringt eben bestimmte "Traditionen" mit in eine Beziehung. Wenn der Partner alle zwie Wochen seine Kinder für ein Wochenende mitbringt, ist es für viele Frauen auch ein Problem.

Für mich steht außer Frage, dass der Partner der FS grundsätzlich seine "Familie" pflegen sollte, wie er möchte. Da seine Kinder weiter entfernt wohnen, ist es völlig legitim, das konzentriert in gemeinsamen Urlauben zu tun. Würde er jedes zweite Wochenende in eine andere Richtung verschwinden, wäre die Situation der FS auch nicht besser.
Was soll er machen? Wie sieht denn die "richtige" Lösung für den Partner der FS aus? Sie beklagt den Sommerurlaub genauso wie einen Winterurlaub.

Er nimmt das ganze Jahr Rücksicht auf die Kinder seiner Partnerin, wir lesen nicht, dass er da auf verstärktem Putzeinsatz und genauer finanzieller Aufteilung der Kosten besteht. Wir lesen keine Klagen über mangelnde Unterstützung der FS, wir lesen nicht, dass Probleme mit ihren Kindern bestehen. Trotzdem wird gleich zur Trennung geraten. Wo sind die Kinder der FS an "allen" Feiertagen? Warum nutzt sie die Gelegenheit nicht einfach, mit Freundinnen wegzufahren? Was ist die Alternative? Sie kann ja mal nach Männern suchen, die auf eine Frau mit zwei Kindern im fortgeschrittenen Teeniealter gewartet haben, brav ihr Familienleben mitleben und sich selbst völlig aufgeben.

Sorry, mir ist das zu einseitig betrachtet. Und die FS wird so auch kein gutes Verhältnis zu seinen Kindern aufbauen. Beziehungen unter 50jährigen unterliegen für mich anderen Bedingungen als die 20jähriger. Jeder hat sein eigenes Leben und wenn sonst alles passt, warum nicht akzeptieren, dass der Partner sich um seine Kinder kümmert?
Mir wird hier immer klarer, wie das Märchen vom Fischer und seiner Frau entstanden ist...
 
  • #45
... seine Tochter krabbelt in ihrem Alter häufig wie ein Kleinkind zu ihrem Vater auf den Schoß, bei einem bevorstehenden längeren Spaziergang möchte sie jedesmal von ihrem Vater oder auch von ihrem großen Halb-Bruder auf den Arm getragen werden, im Urlaub übernachtet sie mit ihrem Vater und ihrem Halbbruder in einem Zimmer bzw. sogar in einem Bett, ihr Vater guckt mit ihr Klein-Kinderfilme und liest noch Gute Nacht Geschichten vor.

Liebe FS,
meiner Ansicht nach ist da etwas gewaltig im Argen.

Oder hältst du das für eine normale und kindgerechte Entwicklung, die sich hier zeigt?
Dass eine 15jährige wie ein Kleinkind zu ihrem Vater auf den Schoß krabbelt und mit ihm Klein-Kinderfilme anschaut oder Gute-Nacht-Geschichten vorgelesen bekommt? Dass eine 15jährige bei einem längeren Spaziergang von Vater oder Halbbruder stellenweise getragen werden muss? Ist das Mädchen geistig oder körperlich behindert?
Dass Vater, 15 jährige Tochter und 27 jähriger Halbbruder in einem Zimmer/ Bett schlafen?
Und dass der 27jährige Sohn, Student hin oder her, in seinem Alter die neue Partnerin des Vaters zwar nicht akzeptiert, sich aber von ihr von vorne bis hinten bedienen lässt, zeigt nicht gerade soziale Kompetenz, über die er in seinem Alter durchaus verfügen sollte. Hat der junge Mann keine eigene Freundin oder Freunde, mit denen er den Jahreswechsel verbringen möchte? Für mich klingt das alles irgendwie seltsam.

Das ganze Verhalten von Vater und Kindern wäre mir suspekt und ich würde ihnen ganz bestimmt nicht die Putze ohne Ansprüche machen. Ich würde an den Tagen, wenn seine Kids das Haus belagern und du für sie Luft bist, meine Kinder nehmen und mit ihnen ein paar schöne Tage anderweitig verbringen.
Das hätte für deinen Partner und seine Kinder den Vorteil, dass sie unter sich sein könnten und mehr Platz zur Verfügung hätten, um getrennt schlafen zu können.

Wenn dich das Verhalten deines Partners und seiner Kinder aber nicht stört, dann halte es eben weiter so wie bisher. Es ist dein Leben und du entscheidest, wie du es leben willst.

Eine Frage hast du bisher nicht beantwortet. Wie verstehen die Kinder deines Partners sich mit deinen? Sind deine Kinder ebenfalls von den Aktivitäten ausgeschlossen?
 
  • #46
Menschen sind individuell und manche stellen ihre Kinder vor den Partner.
Das tue ich auch.
Niemand ist und wird mir jemals so wichtig sein wie meine Tochter.
Wenn ich mich entscheiden müßte, würde ich mich ohne zu zögern für meine Tochter entscheiden.

Was aber nicht bedeutet, dass ich mir auf der Nase herum tanzen lasse.
Und GANZ SICHER würde ich es nicht zulassen, dass sie meinen Freund wegekelt. Nie würde ich, nur weil sie das will, ihn an Feiertagen wegschicken.
Und auf gar keinen Fall würde ich ihn als Putze mißbrauchen.

Ok, hier haben einige eingeworfen, dass der Mann das ganze über mit den Kindern der Frau zusammen lebt und da sicher auch Zugeständnisse macht.
Und ja, ich finde auch, dass es toll von ihm ist, dass er die Feiertage mit seinen Kindern verbringen will.
Das ist aber, so glaube ich verstanden zu haben, nicht das Problem der FS.
Sondern, dass sie nicht dabei sein darf.
Das ist schon reichlich seltsam.

Insgesamt ziemlich seltsam, dieser Thread ( ob die Frage echt ist ? )
Auch der 27-jährige, der mehrere Tage am Stück und dann auch noch Silvester mit dem Papa verbringen will. Kann ich nicht recht glauben...
Und ganz bizarr das Verhalten des Mädchens als Kleinkind. Ich gehe davon aus, dass sie nicht geistig behindert ist, denn sonst hätte die FS das sicher gesagt. Ihr Verhalten würde ich unter diesem Umstand ok finden, falls sie nicht behindert ist, ist das bizarr.
Oder es ist anders, als hier dargestellt.

w 48
 
N

nachdenkliche

  • #47
Grundsätzlich gilt, es müssen nicht alle immer zusammen verreisen, ABER der Ton macht die Musik. Keine Wertschätzung für die Partnerin, wenn es heißt : Wir möchten sie nicht dabei haben...und überhaupt, was ist mit ihren Kindern, wie verstehen sie sich untereinander? So viele Fragen....

Moderation: Chat entfernt. Danke für Ihr Verständnis.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #48
Schade das du einige wichtige Fragen nicht beantwortet hast:
Was machen deine Kinder in der Zeit?
Verstehe ich das richtig, das du mit deinen beiden Kindern und ihm zusammenwohnst?
Und seine Kinder nur zu den Feiertagen dazukommen?
Hat die Tochter eine Behinderung?

Mal davon ab... du putzt und kochst und sollst dich sonst zurückhalten?
Ich finde es eigentlich ok das er Zeit mit seinen Kindern verbringen will, nur ich frage mich warum du überhaupt dableibst in der Zeit?
Fahr doch mit deiner Tochter weg. Das ist das einzig Vernünftige.. wenn er Urlaub mit seinen Kindern macht, dann machst du Urlaub mit deinen. Wenn du sie anders unterbringen kannst gehst du mit einer Freundin.

Zeit für dich.. selber agieren nicht nur reagieren.
Geh doch nicht hin und bettel ihn an. Mach was für dich in der Zeit..
 
  • #49
Auch der 27-jährige, der mehrere Tage am Stück und dann auch noch Silvester mit dem Papa verbringen will. Kann ich nicht recht glauben...
Und ganz bizarr das Verhalten des Mädchens als Kleinkind. Ich gehe davon aus, dass sie nicht geistig behindert ist, denn sonst hätte die FS das sicher gesagt. Ihr Verhalten würde ich unter diesem Umstand ok finden, falls sie nicht behindert ist, ist das bizarr.
... das Kind geht auf ein Gymnasium, Privates, katholisches Mädchenpensionat), hat null Freizeit für sich alleine, von Mutter organisiertes Programm: 2 mal pro Woche Golftrainer, 2 mal Tennis, 1 mal Nachhilfe in allen Fächern, die schlechter sind als Note 2, in den Ferien werden Fern-Reisen unternommen 1/2 mit Mutter und (damit pari herrscht) 1/2 mit Vater. Selbstverständlich gibt es auch eine Putzfrau. Über meine Kinder, die ständig auf´m Swutsch mit Freunden sind, meine Tochter, die sich anfängt zu stylen und Make up zu benutzen, wird die Nase gerümpft und offen leider auch gelästert.
Ich finde das alles viel zu viel an Input und wollte immer dem Mädchen bei uns ein heimeliges Nest bieten, wo sie zur Ruhe kommen kann. Deshalb auch mein Aufräumen, Backen und Kochen ...
Es ist schon richtig, was hier erwähnt wurde, da prallen Erziehungsstile aufeinander... Meine Kinder gehen aus, haben viele Freunde, die im Moment natürlich auf Platz 1 stehen... 1 x am Tag ist bei uns Zeit für Quatschen... wir haben ein Super-Verhältnis. Mein Mann sagt oft, dass es ihn traurig macht, dass ich so einen guten Draht zu den Kindern habe... Ich hätte gerne die Chance zu allen einen guten Draht aufzubauen. Das blockiert aber der Vater ... Während ich dies schreibe, fange ich an zu verstehen warum er seine Kinder versucht so an sich zu binden ... So langsam glaube ich auch, dass er die treibende Kraft in dem Ganzen ist. Ich hatte ja schon erwähnt, dass seine Tochter mir mal sagte, dass sie sehr gerne Silvester mal zu Hause bleiben würde und Freunde treffen. Sie sagte mir auch, wenn sie sich den Stress schon antun muss, dann soll der Urlaub jedenfalls "was Spektakuläres sein" ...
Ich glaube, es ist wirklich das Beste aus diesem Konstrukt auszusteigen ... Meine Kinder feiern mit Freunden und... Eines steht fest. Dieses Jahr werde ich mir auch was Schönes gönnen... :)
Ich möchte mich bei Euch allen einmal ganz herzlich bedanken. Liebe Grüße Peti
 
  • #50
Liebe Peti, ich versuche eure Situation zu verstehen. Dein Partner scheint zwischen den Stühlen zu sitzen. Er ist zweifacher Teilzeitvater, hat also zwei Beziehungen in den Sand gesetzt. Kann mir gut vorstellen, dass er aus schlechtem Gewissen den Kindern zu viel zugesteht. Wobei dem Sohn ein Vater und Sohn-Wochenende sicher besser bekommen würde, als die Sylvester-Symbiose der gespaltenen Familie.

Dieses Sylvester wirst Du nicht mehr canceln können, aber ich an deiner Stelle würde nach 4 Jahren nun einmal aussprechen, dass es reicht. Dein Mann muss doch nichts ändern, solange Du dich leidend fügst. Er wird sich freuen wenn Du, wie ein Single, Sylvester für dich zu feiern weißt. Er wird auch erwarten, dass Du nicht mit anderen Männern flirtest, denn er braucht dich im neuen Jahr wieder, für ein angenehmes Zuhause und für die Feiertage, wenn seine Kinder kommen. Deine Freundinnen werden auch eine Familie haben, so dass Du maximal als alleingelassenes Anhängsel aufgenommen würdest. Er lässt dich seit 4 Jahren allein ins neue Jahr gehen, während andere Frauen um 12 von ihrem Mann umarmt werden. Am liebsten würde ich dir empfehlen, buche eine Single-Gruppenreise für Alleinstehende, damit er mal aufwacht. Ich wäre tief verletzt, wenn ich wie Aschenputtel zuhause Linsen sortieren sollte, während andere feiern.

Ihr seid die Familie, denn er lebt mit euch. Ihr könnt gemeinsame Urlaube machen, zusammen mit seinen Kindern und den Hüttenurlaub holt ihr Ende Januar nach. Mache auch Du Ansprüche geltend, sonst glaubt er am Ende noch, Du hättest keine. Was Du über seine Kinder schreibst, klingt für mich erschreckend und zurückgeblieben. Wenn er der Tochter etwas Gutes tun will, sollte er sie einem Psychologen vorstellen. Vielleicht hast Du Beispiele von anderen, die ihr gemeinsam kennt, damit er den Unterschied sieht. Gib ihm auch einen Ausblick auf seine Tradition. In 3 Jahren, stehst Du vielleicht nicht mehr zur Verfügung, denn dein Frust scheint enorm. Ich kann dich verstehen.
 
  • #51
Ok, so wie du schreibst, klammert er auch an seinen Kindern, was dazu führt, dass die Kinder sich nicht normal entwickeln können.
Vielleicht kannst du ihm mal sagen, dass Liebe nur in Freiheit existieren kann und deine Kinder nur deshalb zu dir kommen weil sie geliebt und frei sind.
Auf jeden Fall solltest du für dich mehr Grenzen setzten und vielleicht auch eine offene Aussprache mit allen suchen, wo du einfach sagst, wie unwohl du dich mit der Situation fühlst.
Vielleicht knallt es dann erst richtig, aber vielleicht fühlen sich andere auch unwohl und die Karten kommen auf den Tisch.
Vielleicht kannst du mit der Tochter auch mal was allein unternehmen, unter Frauen quasi, denn ihre eigene Mutter scheint ja eine totale Leistungsmutter zu sein.
 
E

EarlyWinter

  • #52
Ich sehe es wie Karlo, lächerlich, dass ein 27jähriger Mann (das ist kein "Kind", sorry) Silvester mit seinem Vater und seiner 15jährigen Schwester feiert. Und traurig vor allen Dingen. Die Tochter macht das 100 pro weil sie den Papa nicht enttäuschen will. So wie der an den Kindern klammert ("Kein Blatt soll dazwischen passen") ist es kein Wunder, dass der Sohn seit 16 Semestern rumstudiert und die Tochter Angst hat, zu sagen, sie will mit ihren Freunden feiern.
Und Du, liebe FS, sollst wissen, dass sich nichts ändern wird, solange du nichts änderst. Warum auch, läuft doch. Wenn seine Kinder da sind, dann putzt du nicht mehr und kochst nicht, sondern verbringst du die Zeit bei deiner Familie oder Freunden oder machst alleine oder mit deinen Kindern irgendwo ein schönes Wochenende, mit einem Städtetrip oder Wellness. Du gehörst nicht dazu? Dann dränge dich nicht auf.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #53
Wenn ich manche Antworten hier lese schüttelt es mich innerlich. Menschen die sich in einer Partnerschaft nur auf ihre Kinder fokussieren, so dass kein Blatt dazwischen passt sollten lieber alleine bleiben. Würde manches Leid ersparen.

Ich kann dieses Rumeiern von Geschiedenen mit Kindern bald nicht mehr hören. Die meisten Aktionen werden doch meistens nur aus schlechtem Gewissen veranstaltet. Und der Partner darf das dann mit ausbaden.

Wenn ein Mann Silvester lieber mit seinen Kindern verbringt auch gut, dann darf er das die übrigen Feiertage auch tun. Ich würde Kindern nie das Recht einräumen darüber zu entscheiden ob mein Partner dabei ist oder nicht. Als Eltern muss man auch einiges akzeptieren was einem oftmals bitter aufstößt. So was hätte ein Mann keine 4 Jahre lang mit mir veranstaltet. Da wäre eine klare Ansage fällig gewesen und dann darf er mal in Klausur gehen.

Das letzte was ich machen würde ist zu warten bis die Kinder endlich 18 Jahre alt geworden sind. Wenn es dann soweit ist wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben und es gibt wieder tausend Gründe warum man Rücksicht nehmen muss auf die lieben Kinderlein. Und natürlich kann jeder Silvester alleine verbringen, das kann ich als Single aber stressfreier.:)
 
A

Ares

  • #54
Menschen die sich in einer Partnerschaft nur auf ihre Kinder fokussieren, so dass kein Blatt dazwischen passt sollten lieber alleine bleiben. Würde manches Leid ersparen.
Du meinst, die FS hätte ihre Kinder irgendwo "abgeben" sollen, sobald sie wieder eine Partnerschaft eingegangen ist? Ich habe selbst keine Kinder, aber für mich ist selbstverständlich, dass eine Partnerin mit Kindern eben auch Zeit für ihre Kinder braucht, selbstverständlich nicht immer nur so, dass ich direkt danebenstehe. Wer das anders sieht, sollte sich keinen Partner mit Kindern suchen...
 
  • #55
Ich glaube, du musst dir deine Rechte einfordern. Mal sagen, wie es dir dabei geht und dass du das nicht mehr so haben willst. Mach am besten ganz konkrete Vorschläge (nicht, "wir könnten doch mal", sondern "was hältst du davon, an dem WE x in die Berge zu fahren", " soll ich das für uns buchen?").
Die FS sollte nicht mehr reden, anscheinend hat sie das schon gemacht. Ich würde nur noch handeln, dass Verstehen Männer eh besser.

Also für die Feiertage sein eignes Ding machen, eine Reise buchen, kein kochen, kein einkaufen, nichts für ihn und seine Bagage, aber ganz lieb und süss ihm das mitteilen, dass sie sich freut, dass er dieses Jahr wieder mit seinen Kindern die Feiertage verbringen kann und tschüss und sich auf die eigene Reise machen.

FS, arbeite an deinem Selbstbewusstsein, wenn du weiter so machst, bekommst du nie, was du haben willst. Lass dir nichts ein reden, du bist nicht egoistisch, sondern viel zu lieb und zu nett. Das wird in unserem System egalb ob privat oder beruflich nur ausgenutzt.

w
 
  • #56
Ares, lies bitte nochmal was ich geschrieben habe. Es geht nicht darum die Kinder abzugeben sondern meinem Partner auch einen Stellenwert in der Patchwork-Situation einzuräumen. D.h. der Partner organisiert sich nicht ständig um den anderen und die Kinder herum.

Richtiger wäre es, zwei erwachsene Menschen treten als Paar auf und setzen gemeinsam mit den Kindern die Regeln. In diesem Fall bedeutet das, er erklärt den Kindern dass er an Silvester gerne mit seinen Kindern zusammen ist, die Freundin aber dazugehört. Das wäre eine klare Haltung bei der sich keiner übervorteilt fühlt.

Alles andere führt über kurz oder lang zu einem Unmut wie bei der FS.Und ja ich finde es völlig normal Silvester mit meinem Freund zu verbringen wenn er da nicht gerade Schichtdienst hat oder andere berufliche Verpflichtungen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #57
... das Kind geht auf ein Gymnasium, Privates, katholisches Mädchenpensionat), hat null Freizeit für sich alleine, von Mutter organisiertes Programm: 2 mal pro Woche Golftrainer, 2 mal Tennis, 1 mal Nachhilfe in allen Fächern, die schlechter sind als Note 2, in den Ferien werden Fern-Reisen unternommen 1/2 mit Mutter und (damit pari herrscht) 1/2 mit Vater. Selbstverständlich gibt es auch eine Putzfrau. Über meine Kinder, die ständig auf´m Swutsch mit Freunden sind, meine Tochter, die sich anfängt zu stylen und Make up zu benutzen, wird die Nase gerümpft und offen leider auch gelästert.
Ich finde das alles viel zu viel an Input und wollte immer dem Mädchen bei uns ein heimeliges Nest bieten, wo sie zur Ruhe kommen kann. Deshalb auch mein Aufräumen, Backen und Kochen ...
War sicherlich lieb gemeint, einen Gegenpol schaffen zu wollen, aber ich finde das naiv und auch gewisserweise anmassend, sich so einbringen zu wollen. Wer zuviel macht bekommt das nie gedankt!

Die beiden Kinder deine "Freundes" sind klar gesehen, aufgrund des großen Altersunterschiedes, eigentlich Einzelkinder, in diesem Fall verwöhnte Einzelkinder, die anscheinend persönliche Defizite haben. So was checkt man doch als Mutter, gerade wenn man einen anderen Erziehungsstil hat, schnell, also ich schon.

Hast du echt geglaubt, da was reparieren, ergänzen zu können? Das ist weder deine Aufgabe noch würde dir es je gelingen.

Es ist schon richtig, was hier erwähnt wurde, da prallen Erziehungsstile aufeinander...
Drum prüfe und schaue, wer sich ewig binden will. Warum war dir das nicht schon beim Kennenlernen klar, dass es da Probleme geben wird?

Bleib dabei, erkläre dich ihm auch nicht, zieh einfach dein Ding durch, so wie es die Männer immer machen. Diese Art verstehen Männer am besten.

w
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

grünewelle

  • #58
In diesem Fall bedeutet das, er erklärt den Kindern dass er an Silvester gerne mit seinen Kindern zusammen ist, die Freundin aber dazugehört. Das wäre eine klare Haltung bei der sich keiner übervorteilt fühlt.
Ich verstehe viele Anteile dieser Diskussion nicht. Warum muß man als Partnerin unbedingt an einem Silvestertag dabei sein? Wenn es Tradition zwischen Vater und Kindern ist, dann können die diese Tradition doch trotz Partnerschaft weiter leben. Woher kommt dieses "ich muß an Silvester mit meinem Partner zusammen sein"? Wenn man das ganze Jahr harmonisch zusammenlebt, dann kann man doch für ein paar Tage den Partner für seine Kinder "freigeben", wo soll da das Problem sein? Zumal der Partner ja mit IHREN Kindern zusammenlebt.
Auch wie er seine Kinder erziehen möchte, ist seine Sache. Oder mischt er in der Erziehung ihrer Kinder mit?
Das einzige Problem, das ich allerdings als größeres Problem sehe, ist das Bekochen, Bespaßen und Hinterherputzen für die Kinder des Partners (und auch für den Partner natürlich). Das würde für mich überhaupt nicht in Frage kommen und da würde ich schleunigst Grenzen setzen.
Ansonsten kann jede Ursprungsfamilie doch ein paar Tage im Jahr nur für sich sein.
Ich hätte jedenfalls kein Problem damit, Silvester für mich und meine Kinder alleine zu gestalten. Gibt tausend Dinge, die man machen kann.
W
 
  • #59
Du machst das seit 4 Jahren mit. Dein Fehler. Nun fragst Du hier, wie Dir zu helfen ist. Offenbar bist Du nicht in der Lage, Deine Bedürfnisse anzusprechen UND danach zu handeln. Der Mann ändert sich und seine Ansichten und Verhaltensweisen nicht. Das kannst du vergessen. Nimm es hin oder trenn Dich. Ich rate zu Letzterem. Gehe mal in Dich und frage Dich, warum Du die Bedürfnisse anderer Menschen stets über Deine eigenen stellst.
 
  • #60
Wenn es Tradition zwischen Vater und Kindern ist, dann können die diese Tradition doch trotz Partnerschaft weiter leben.
Wir wissen nicht wie alt die Kinder waren, als seine Beziehungen zerbrachen. Wie viele Jahre war er Single und konnte ohne Rücksicht entscheiden? Ist es eine neue Partnerschaft wert, dass man Rücksicht nimmt und sich ein wenig anpasst? Besonders wenn die Beziehung kriselt, weil einer sich an die Wand gespielt fühlt.

Man vernachlässigt seine Kinder nicht wenn man sie lehrt, dass Rücksichtnahme zum Leben gehört und vor Egoismus schützt. Jeder darf einmal erste Geige spielen. Es geht dabei primär um die Geste, der FS nach 4 Jahren die Ehre zu erweisen, zum ersten Mal an seiner Seite das neue Jahr zu beginnen. Einen Skiurlaub kann man auch am 2. Januar antreten.

Die FS schreibt, dass eine 15-Jährige auf den Schoss krabbelt, beim Spaziergang getragen wird (muss man sich bildlich vorstellen) und Geschichten vorgelesen bekommt. Will das Kind nicht erwachsen werden, weil ihr der allseitige Druck Angst macht? Der Mutter kann sie nur gefallen, wenn sie hohe Erwartungen erfüllt. Papa muss sie gefallen, indem sie das kleine Mädchen bleibt, damit er seine Tradition leben kann. Mit der FS bucht er Hüttenurlaub, damit sie auch mal Nr. 1 sein darf und storniert ihn hinter ihrem Rücken, der Tradition wegen. Das fortwährende Gefühl der Existenz in der zweiten Reihe steht an jedem einzelnen Tag während des Jahres zwischen der FS und ihrem Partner.

Mir stellt sich ihre Situation so dar, dass sie jetzt Bilanz zieht und sich fragt, ob dieser Mann ein ähnliches Problem wie seine fehlentwickelten Kinder hat. Dabei spielt die FS die Randfigur, auf die er sich besinnt wenn die Kinder weg sind. Traditionen sind dazu da auch gebrochen zu werden. Vor allem wenn sie derart engstirnig festgefahren sind, dass Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten reagieren. Statt die Tochter wie ein Baby zu entschädigen wäre der Vater gehalten, sie vom Ehrgeiz der Mutter zu entlasten. Sonst hat er am Ende drei Menschen seiner Tradition geopfert, wenn die FS die Flucht ergreift und er versäumt hat seinen Kindern vorzuleben, wie man die Folgen seiner Taten rechtzeitig reflektiert.