• #151
Deine Kinder sind ja nicht mehr sonderlich klein und brauchen daher keine intensive Betreuung mehr.
Meine Erfahrung als ehm. AE-Mutter: gerade in dem Alter von 12-17 brauchen die Teenie die Eltern mehr, als davor oder danach

Ich habe seitdem ich Mutter bin, immer nur Teilzeit gearbeitet, mein Kind hat mir mit fast 17 die Geschichte von einer ehem. Freundin erzählt, dessen Eltern beide Vollzeit gearbeitet haben. Schickes teures Auto, aber keiner war zu Hause und hatte Zeit und Kraft, auch die Pubertätskämpe mit dem Kind auszutragen.

Was ist passiert? Kind ist abgestürzt, hatte kein Halt, Drogen, Schule abgebrochen, volles Programm. Zum Glück dann Hilfe bekommen und inzwischen ist alles wieder ok.

Ich fragte meine Tochter, was sie meint, warum ihr das nicht passiert ist. Sie antwortete: Du warst da, wir hatten nie so viel Geld die die Eltern von....., aber du hast Zeit für mich gehabt, mir alles gegeben bzw. ermöglicht, was mir wichtig war. Ich dachte dann, jepp, sie hat es verstanden.

W Ü55
 
  • #152
Was ist passiert? Kind ist abgestürzt, hatte kein Halt, Drogen, Schule abgebrochen, volles Programm. Zum Glück dann Hilfe bekommen und inzwischen ist alles wieder ok.

Ich fragte meine Tochter, was sie meint, warum ihr das nicht passiert ist. Sie antwortete: Du warst da, wir hatten nie so viel Geld die die Eltern von....., aber du hast Zeit für mich gehabt, mir alles gegeben bzw. ermöglicht, was mir wichtig war. Ich dachte dann, jepp, sie hat es verstanden.

Wie sind wir DDR Kinder nur groß geworden ohne abzustürzen?🤔 Krippe, Kindergarten Und die meisten Eltern waren beide voll berufstätig.

Bei einer ehemalige Klassenkameradin meiner Tochter war die Mutter Hausfrau. Die wusste nachmittags um 4 Uhr schon genau was in welchem Fach explizit im Unterricht der Kinder dran gekommen war. Die typische Helikopter Mutter. Auch das rächte sich. Im Alter von 16 Jahren stand dann deren Tochter vorm Supermarkt und trank mit anderen Jugendlichen Alkohol und rauchte Gras.

Ich war auch immer voll berufstätig und das war zugegebenermaßen nicht immer optimal. Trotzdem ist das meine Tochter (27) ein anständiger Mensch mit ordentlichem Einkommen und ohne Drogenprobleme geworden.

Aber der Knackpunkt liegt in deinem letzten Absatz. Es kommt nicht unbedingt auf die Quantität an, die man dem Kind an Zeit widmet, sondern vor allem auf die Qualität.
 
  • #153
Aber der Knackpunkt liegt in deinem letzten Absatz. Es kommt nicht unbedingt auf die Quantität an, die man dem Kind an Zeit widmet, sondern vor allem auf die Qualität.

Richtig. Aber wieviel Qualität bleibt, wenn abends vom Vollzeitjob erschöpfter Elternteil auf aufmüpfigen Teenager trifft?

Hätte bei mir sicher nicht funktioniert, da muss man auch die eigenen Möglichkeiten realistisch einschätzen.
 
  • #154
Wie sind wir DDR Kinder nur groß geworden ohne abzustürzen?🤔 Krippe, Kindergarten Und die meisten Eltern waren beide voll berufstätig.

Naja, die DDR-Kinder waren gut betreut durch Hort, Ferienspiele, FDJ-Freizeitgruppen, war nicht alles militärisch und es gab einen Zusammenhalt, den gibts heute nicht mehr. Mein Kind hat ne ganz anderer Kindheit/Jugend, als ich damals hatte. Viel individueller und lange nicht mehr dieser Gruppenzusammenhalt.

Naja, die DDR-Kinder waren gut betreut durch Hort, Ferienspiele, FDJ-Freizeitgruppen, war nicht alles militärisch und es gab einen Zusammenhalt, den gibts heute nicht mehr. Mein Kind hat ne ganz anderer Kindheit/Jugend, als ich damals hatte. Viel individueller und lange nicht mehr dieser Gruppenzusammenhalt.

Ich hätte damals gerne mehr von meinen Eltern gehabt und es sind einige Erziehungsfehler gemacht wurden, die ich erst später erkannt und selber halbwegs bereinigt bekommen habe. Das wollte und hab ich meinem Kind erspart.

W Ü57
 
  • #156
Richtig. Aber wieviel Qualität bleibt, wenn abends vom Vollzeitjob erschöpfter Elternteil auf aufmüpfigen Teenager trifft?
Kann man nicht pauschalieren. Von manchem erschöpften Vollzeitelternteil bleibt mehr übrig als von einer 20%-Teilzeitkraft. Qualität hat bei Erziehung auch viel mit eigener Persönlichkeit zu tun. Man vermittelt sein eigenes Weltbild und Kinder schauen sich viel mehr ab als man denkt, wenn man es gar nicht merkt.

Mich hat z. B. in Richtung Bildung der Ehrgeiz meiner Mutter geprägt, durchaus auch nicht nur positiv. Das war keine Zeitfrage, das hätte sie mir bei Vollzeittätigkeit genauso mitgegeben. Inhaltlich konnte sie mir überhaupt nicht helfen. Da habe ich mir viel mehr von anderen Menschen abgeschaut.

Ich habe hier schon mehrfach völlig überforderte Mütter gelesen, die noch mehr Kinder wollten. Da nützt die Zeit überhaupt nichts, da haben es die Kinder sehr, sehr schwer, einen erfolgreichen Lebensweg hinzubekommen. Die werden oft weder in Richtung Beziehung noch in Richtung Beruf großartig etwas auf die Reihe bekommen. Trotz Zeit der Mutter. Dagegen sind die Kinder von erfolgreichen Vollzeiteltern dann oft trotzdem erfolgreich.
 
  • #157
Naja, die DDR-Kinder waren gut betreut durch Hort, Ferienspiele, FDJ-Freizeitgruppen, war nicht alles militärisch und es gab einen Zusammenhalt, den gibts heute nicht mehr. Mein Kind hat ne ganz anderer Kindheit/Jugend, als ich damals hatte. Viel individueller und lange nicht mehr dieser Gruppenzusammenhalt.

Ich hätte damals gerne mehr von meinen Eltern gehabt und es sind einige Erziehungsfehler gemacht wurden, die ich erst später erkannt und selber halbwegs bereinigt bekommen habe. Das wollte und hab ich meinem Kind erspart.

W Ü57
Sei gewiss, du hast andere Fehler gemacht. Jeder macht Fehler, ganz besonders bei der Kindererziehung. Ich hätte mich wirklich als Kind über eine Ganztagsschule gefreut. Von Herzen.
 
  • #158
Kann man nicht pauschalieren. Von manchem erschöpften Vollzeitelternteil bleibt mehr übrig als von einer 20%-Teilzeitkraft.

Ich habe ausdrücklich nicht pauschalisiert. Dafür war dieser Satz:
Hätte bei mir sicher nicht funktioniert, da muss man auch die eigenen Möglichkeiten realistisch einschätzen.

Qualität hat bei Erziehung auch viel mit eigener Persönlichkeit zu tun. Man vermittelt sein eigenes Weltbild und Kinder schauen sich viel mehr ab als man denkt, wenn man es gar nicht merkt.

Natürlich. Und ich wollte meinen Kindern auf jeden Fall nicht vermitteln, dass alles andere in meinem Leben wichtiger ist als sie. Aber zum "Helikoptern" bin ich bei vier Kindern auch nicht gekommen :D.
 
  • #159
Naja, die DDR-Kinder waren gut betreut durch Hort, Ferienspiele, FDJ-Freizeitgruppen, war nicht alles militärisch und es gab einen Zusammenhalt, den gibts heute nicht mehr.
W Ü57
Das ist einfach mal so nicht wahr. Weil es nicht nur die DDR - Kinder betrifft, sondern so gut wie alle Kinder im ehemaligen „Osten“.
Vollzeit arbeitende Eltern waren völlig normal. Wie sollte es auch anders gehen, niemand konnte mir bis heute erklären, wo das ganze Geld herkommen soll, um die Familie zu ernähren? Ich meine, bei den oberen 10000 mag das ja funktionieren, aber bei den anderen, der Mehrheit, eben nicht. Ich rede hier von normalen Durchschnittseinkommen von 1500€ Netto. Bei 40h. Das ist hier im Osten nämlich Realität.
Ich habe meine Kindheit nicht „gut betreut“ durch FDJ oder Pioniere erlebt. Einmal die Woche war Pioniernachmittag. Das ging uns aufn Keks. Und im Ferienlager war ich auch. Bis in die späten 90er, war ne coole Zeit. Welches Kind will denn schon dauernd mit den Alten zusammenhängen? Die, die das wollten, hatten im Ferienlager mit 12 auch noch Angst bei Gewitter😜🤭!

Ansonsten hatten wir im Osten eine wunderbare Zeit der Selbstentfaltung, der Stärken/ Schwächen - Auslotung, der Selbstständigkeit. Ich rede hier ausdrücklich von den 80ern/ 90ern, ich bin noch in der DDR in die Schule gekommen und in der 2. Klasse war dann die Wende. Der Lifestyle zueht sich bis heute, hier gibt es fast niemanden, für den es in Frage käme, mit Arbeiten aufzuhören, nur weil man ein Kind kriegt.
 
  • #160
Meine Erfahrung als ehm. AE-Mutter: gerade in dem Alter von 12-17 brauchen die Teenie die Eltern mehr, als davor oder danach
In dieser Phase spielen Gleichaltrige, eine wesentlich wichtigere Rolle in der Entwicklung der Kinder, als die Eltern. Schließlich geht es darum, eine eigenständige Identität zu entwickeln und das funktioniert nur, wenn Kinder sich von einem abgrenzen dürfen. Also wenn meine Mutter mit 14 ständig daheim auf mich gewartet hätte, dann wäre mir das sicherlich ziemlich auf den Keks gegangen.
Ich habe seitdem ich Mutter bin, immer nur Teilzeit gearbeitet, mein Kind hat mir mit fast 17 die Geschichte von einer ehem. Freundin erzählt, dessen Eltern beide Vollzeit gearbeitet haben. Schickes teures Auto, aber keiner war zu Hause und hatte Zeit und Kraft, auch die Pubertätskämpe mit dem Kind auszutragen
Gut, aber zwischen „meine Kinder haben ihre Freiräume“ und „reines Desinteresse“ liegen auch nochmal Welten. Wenn ich derartige Werte vertrete, dann sind die eigenen Kinder wohl auch nicht mehr als ein Statussymbol.
Was ist passiert? Kind ist abgestürzt, hatte kein Halt, Drogen, Schule abgebrochen, volles Programm
Ja, wenn Kinder sich nach Liebe sehnen, dann machen sie schon mal allerhand Mist. Aber was hat das jetzt mit berufstätigen Eltern zu tun ?

Die Qualität einer Beziehung lässt sich doch nicht quantitativ an der Zeit bemessen, die man miteinander verbringt.
 
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  • #161
Aber was hat das jetzt mit berufstätigen Eltern zu tun ?

Die Qualität einer Beziehung lässt sich doch nicht quantitativ an der Zeit bemessen, die man miteinander verbringt.
Das ist genau das Problem, das sich immer wieder zeigt, in der Regel von Frauen über Frauen.

Frauen, die voll berufstätig sind, am Ende sogar mit Freude und Engagement dabei sind, sind nicht weiblich, keine gute Partnerinnen, bekommen höchstens Weicheier und Luschen ab, und sind natürlich auch noch egoistische Rabenmütter.

Ja, sowohl mein Bruder als auch ich haben äußerst profitiert von der Minijoblehrerin und dem Herrn Studienrat - und der Aufmerksamkeit, die wir genießen durften.
Achtung Ironie!!!

Qualität ist das Wort, Liebe, Wertschätzung..
Und ob eine Mutter, die zwar Zeit hat, aber einen aggressiven Alkoholiker als Partner, das Ideal bietet?

W, 51
 
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  • #162
Die Sache ist doch....wie man es macht, ist es verkehrt.
Gehst Du voll arbeiten bist Du Rabenmutter, machst Du es nicht bist Du bequem.
Dabei gehören so viele Faktoren dazu, wie bzw warum man so entscheidet.
Gibt es irgendjemanden der helfen kann zb Partner, Eltern, Putzfrau...
Wo wohnt man und wo arbeitet man, welche Zeiten haben Kita oder Ogata

Mein Arbeitgeber war mit Kindern zu fair um diesen zu wechseln aber mit Stau war ich trotzdem erst kurz vor 16h an der Kita( ging nur bis 16h) und Freitags musste ich trotzdem um 13.30 jemanden haben...da machten die zu.
Also gingen nur 80% und trotzdem habe ich nur gehört wie gut ich es habe. Oh schon wieder Feierabend, oh alle 14 Tage keine Kinder, oh keinen meckernden Partner zuhause...wie du gibst die zu deinen eltern am samstag, ist doch dein Wochenende.
Mein Exfreund hörte immer nur wie toll er es macht: wow Du nimmst die Kinder auch Montags, wow Du fährst mit denen im Urlaub

Hier gab es Kinder aber auch nicht so viele, vorallem keine größeren
Also Räuber und Gemdarme...musste zumindest mal gezeigt werden oder zu Kletterbäumen, Bächen zum Staudamm bauen, da musste ich schon mit ner Kohorte Kinder fahren.
Erst mitmachen und dann konnte ich da mal zugucken.
Am wenigsten zu tun hatte ich auf dem Campingplatz...;-)

Wichtig ist doch einfach, dass man von Herzen das Beste gibt und das sind tägliche Entscheidungen:)
 
  • #163
Kann man nicht pauschalieren. Von manchem erschöpften Vollzeitelternteil bleibt mehr übrig als von einer 20%-Teilzeitkraft. Qualität hat bei Erziehung auch viel mit eigener Persönlichkeit zu tun. Man vermittelt sein eigenes Weltbild und Kinder schauen sich viel mehr ab als man denkt, wenn man es gar nicht merkt.

Mich hat z. B. in Richtung Bildung der Ehrgeiz meiner Mutter geprägt, durchaus auch nicht nur positiv. Das war keine Zeitfrage, das hätte sie mir bei Vollzeittätigkeit genauso mitgegeben. Inhaltlich konnte sie mir überhaupt nicht helfen. Da habe ich mir viel mehr von anderen Menschen abgeschaut.

Ich habe hier schon mehrfach völlig überforderte Mütter gelesen, die noch mehr Kinder wollten. Da nützt die Zeit überhaupt nichts, da haben es die Kinder sehr, sehr schwer, einen erfolgreichen Lebensweg hinzubekommen. Die werden oft weder in Richtung Beziehung noch in Richtung Beruf großartig etwas auf die Reihe bekommen. Trotz Zeit der Mutter. Dagegen sind die Kinder von erfolgreichen Vollzeiteltern dann oft trotzdem erfolgreich.
Richtig - ich kenne Kinder bei denen beide Eltern gearbeitet haben (wenn auch die Mutter nicht 100% sondern langsam aufstockte als die Kinder grösser wurden) und diese Kinder sind zu gebrauchen, erfolgreich und wissen dass sie für Sachen arbeiten müssen. Ausserdem lernen sie auch mal Wäsche aufzuhängen, kleine Küchendienste und andere Sachen die keinem Kind schaden.
Manchen Kindern merkt man an dass Mama 24h um sie herum schwirrt, sie sind mit 10 unfähig, Essen mit Messer und Gabel zu essen usw. - bei einem Kind sitzt die Mama daneben und schneidet das Essen klein weil " ein Messer gefährlich" ist.
Mir tun die Kinder sehr leid denn sie können nichts dafür.

Und wenn es nur darum geht dass Mama immer daheim ist, dann müssten ja alle Hartz-4 Kinder, bei denen beide Eltern den ganzen Tag zu Hause sind, bessere Eltern sein als Eltern, die in normalen Berufen arbeiten und auch mal ausser Haus sind und abends und am WE qualitativ hochwertige Zeit mit den Kindern verbringen.

Ich kenne nur 2 Frauen die komplett daheim bleiben und das sind defintiv nicht die besseren Mütter, das Haus ist nicht ordentlicher usw.
Ansonsten arbeiten alle und ich finde dies ganz angenehm da sie auch andere Gesprächsthemen als das Kind (Kinder) haben.
 
  • #164
und diese Kinder sind zu gebrauchen, erfolgreich und wissen dass sie für Sachen arbeiten müssen.
Ja das kann ich bestätigen. Auch wenn ich an meine Schulklasse zurückdenke waren die am erfolgreichsten, die auch fleißige und engagierte Eltern hatten.

Die fünf Klassenbesten bei mir haben nebenbei noch Leistungssport mit 5x Training/Woche betrieben und /oder intensiv ein Instrument spielen gelernt oder ein anderweitig zeitintensives Hobby.Und zwar freiwillig.

Der Schlüssel zum Erfolg lag in der Organisation und vielleicht auch in der richtigen Motivation durch die Eltern.

Und üblicherweise waren die Eltern beide berufstätig.

Aber früher war sowieso alles besser 🤪
 
  • #165
Hey, schwierig zu beurteilen, aber Fakt ist, dass die Arbeit im Haushalt nicht zu unterschätzen ist und sich nicht von alleine erledigt. Da muss schon jemand kürzertreten, wenn das neben den Kindern noch gemacht werden muss. Deshalb kann ich deinen Einwand durchaus verstehen. Sprich mit ihm und erzähle ihm von deinen Überlegungen. Das beste ist doch wirklich offen und ehrlich zu sein. Für die Finanzen im Haushalt könntet ihr euch auch ein Gemeinschaftskonto anlegen, wo er dementsprechend ein wenig mehr einzahlt

LG

Anm. der Mod: Link entfernt.
 
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  • #166
Ja, wenn Kinder sich nach Liebe sehnen, dann machen sie schon mal allerhand Mist. Aber was hat das jetzt mit berufstätigen Eltern zu tun ?

Die Qualität einer Beziehung lässt sich doch nicht quantitativ an der Zeit bemessen, die man miteinander verbringt.

Ganz einfach, wenn überhaupt keine Zeit mit dem Kind verbracht wird, nur gearbeitet wird, um den teuren SUV und den Zweitwagen, natürlich einen Mercedes, bezahlt werden müssen, was würden denn die Nachbarn sagen, da geht es nicht mehr um Familie, um Zeit, zu haben. Das ist für Kinder genauso schädlich, wie H4, obwohl es auch da Kinder gibt, die sich auch unter Armut seelisch und schulisch gut entwickeln.

Kennst du die Begrifflichkeit "Wohlstandsverwahrlosungs-Syndrom"?
 
  • #167
Also, wenn ihr halbehalbe macht, dann geht ihr davon aus, dass jeder voll arbeitsfähig ist. Gut so. Seid ihr auch. Wenn du weniger arbeitest, mit weniger Geld auskommst, dann ist das deine Entscheidung, wenn er mehr arbeitet, weniger Zeit für den Rest hat, dann ist es seine Entscheidung und sein Geld.
So, jetzt das große ABER:
Die gewonnene Zeit von dir darfst du nicht in Arbeit über die Hälfte in Arbeit einbringen, die auch ihm zu Gute kommt. Was meine ich damit. Auf Geld verzichten, um mehr Zeit zu haben, um seine Pflichten zu erfüllen, das ist etwas, das ich schnellsten aufhören würde.
Man kann den anderen nicht und oder nur schwer ändern. Das musst du tun. Einfach mal ein paar Arbeiten nicht machen. ;) Ihm das Zeug vor die Nase stellen. Seine Kleidung nicht waschen, etc.
Natürlich muss davor über das gesprochen werden. Jeder sollte die Chance haben, darauf zu reagieren, wie es dir mit deiner Situation geht.
 
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