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  • #1

"Patchwork-Familie", Freundin schickt Tochter nicht zum Vater

Ich lebe mit meiner Freundin und deren Kinder zusammen. Meine Kinder kommen alle 2 Wochen am WE zu uns. Die älteste Tochter meiner Freundin stört dermaßen den Familienfrieden, dass meine Freundin und ich uns schon öfter gestritten und deswegen immer wieder Diskussionen haben. Die Tochter könnte locker zu ihrem Vater ziehen, der ein EFH hat und sie gern bei sich hätte. Ich glaube, sie will meine Beziehung mit ihrer Mutter zerstören und hofft darauf, dass sie anschließend mit ihr allein wohnen kann. Warum geht dieses Kind nicht zu seinem Vater, den es ja schließlich auch liebt? Warum schickt meine Freundin sie nicht einfach dort hin? Wer von Ihnen hier hat ähnliche Situationen bereits durchlebt und wie ist es Ihnen jeweils ergangen? Meine Freundin und ich lieben uns und hätten allein nullkommanull Probleme. Wieso kann sie einfach diese Nervtochter nicht zu deren Vater schicken? Es würde doch reichen, wenn das Mädchen alle 2 Wochen zu uns käme. meine Kinder können damit ja schließlich auch leben.
 
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  • #2
Du wolltest sie doch unbedingt diese Patchworkfamilie, jetzt musst auch durch. Du siehst nur Dich und Deine Kinder. Patchworkfamilien funktionieren in den seltesten Fällen.
 
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  • #3
Tja, das ist nun mal die andere Seite der Medallie. Ich habe lange Jahre, nach dem meine biologische Uhr zu ticken anfing und mir klar wurde, dass ich wahrscheinlich keine eigenen Kinder mehr haben werde, nach einem Mann mit Kindern gesucht. Gerne auch nur jedes zweite WE, denn dann wäre mehr Zeit zum Aufbau der Beziehung geblieben. Aber von mann hörte ich ständig: Nö, ich käme nicht in Frage, da ich keine eigenen Kinder hätte würde ich eh nicht mit Kindern umgehen können. Erstens war das Unsinn, denn ich hatte schon genügend mit Kindern zu tun und zweitens ist es schwierig - wie man an Deiner Geschichte sieht, zwei verschiedene Familien unter einen Hut zu bringen.

P.S. Vor pupertierenden Töchtern hätte ich übrigens auch Respekt gehabt und mir bei aller Sympathie genau überlegt, ob ich mich auf eine Beziehung mit einem Partner einlasse, dessen Kinder schon im kritischen Alter sind. Es funktioniert auf jeden Fall besser, wenn die Kinder noch jünger sind und man ihr Herz noch leichter gewinnen kann. (w43)
 
  • #4
Warum geht dieses Kind nicht zu seinem Vater, den es ja schließlich auch liebt?

Vermutlich schon alleine deshalb, weil sie dort ja nicht mehr die Chance hätte die "Nervtochter" zu geben.


Warum schickt meine Freundin sie nicht einfach dort hin?

Weil diese "Nervtochter" eben ihr Kind ist, nervig oder nicht.
Probleme mit Kindern löst man nicht, indem man die Kinder zu irgendjemand anderem abschiebt, sondern indem man als erwachsener Mensch das kindliche Verhalten verstehen und entspprechend darauf zu reagieren lernt.
 
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  • #5
Du fragst, warum dieses Kind den Familienfrieden stört?
Weil es keinen Familienfrieden gibt! Sie hat eine Antenne für das, was ihrer Mutter gut tut.
Mir läuft es eiskalt den Rücken runter, wenn ich dein Posting lese. Ich habe alle Achtung vor dem Mädchen, sie kämpft um ihre Familie, die DU zerstören möchtest.
Deine Kinder sind dir wichtig und du möchtest nun die Tochter deiner Freundin aus dem Haus haben, weil sie DICH stört.
Hast du eigentlich eine Ahnung, was du da verlangst? Du kannst dir nicht vorstellen, dass eine Mutter ihre Tochter liebt - du hast keinerlei Einfühlungsvermögen.
 
  • #6
Keine Mutter schickt ihre Tochter einfach weg wenn es Probleme gibt! Was für eine Vorstellung! Es ist an Euch Erwachsenen, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Suche das Gespräch mit dem Mädchen, erzähle ihr, daß und warum Du ihre Mutter liebst und frage sie, womit sie Probleme hat. Ist sie eifersüchtig? Wenn ja, gibt es Gründe dafür? Verhaltet Euch lösungsorientiert wie zwei reife Erwachsene.

Ein Kind (welches Alter eigentlich) einfach wegzuschicken wird mit Sicherheit dem Mädchen große psychische Probleme verursachen. Willst Du das?
 
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  • #7
Lieber FS, du kannst in diesem Forum, in dem Mütter als Hyänen geduldet werden, als der "in eine Familie einbrechender Mann" nicht erwarten, dass dir Sympathie entgegen gebracht wird. Insbesondere dann nicht, wenn du gegen ein Kind bist. Das geht ja garnicht. Doch das nur zur Erklärung der hier gemachten Statements. Ich kann dich verstehen und ich kann auch deinen Wunsch verstehen. Mit würde interessieren, wie steht die Mutter dazu? Was äußert sie, warum sie die Tochter nicht zum Vater gibt? Wenigstens im Wechselmodell, 50:50. Ist sie ehrlich, und sagt dir, sie braucht den Kindsunterhalt vom Vater für ihr Leben? Rechne - sie bekommt für Töchterchen mind. 350 EUR + KG. Diese knapp 550,- EUR hat sie dann JEDEN MONAT weniger in der Kasse und muss zusätzlich noch die gleiche Summe an den Vater zahlen - bedeutet: knapp 1.000 EUR monatlich weniger in ihrer Familienkasse!!! Hast du darüber schon einmal nachgedacht? Wäre denn der Vater bereit, seine Tochter wirklich aufzunehmen? Viele Mütter scheuen sich, weil sie eben nicht bereits sind, den Kindsunterhalt zu zahlen. Ich wünsche dir, dass ihr eine Lösung findet - mein LG und ich haben uns ganz bewusst dagegen entschieden, mit unseren Kinder - außer an Kinder-WEs und im Urlaub - zusammen zu wohnen. Und das ist gut so. Ich habe das Wechselmodell, so haben wir viel Zeit für unsere Beziehung und mein Kind hat Vater und Mutter zu gleichen Teilen. Finanziell teilen wir auch 50:50 - also für jeden ok! w/42
 
  • #8
Kann es sein, dass die Zielstellung der Tochter, das Zusammenleben ihrer Eltern ist ?
Ich bin zwar nicht der Profi auf diesem Gebiet, aber im meinem Umfeld gibt es viel Familen mit einem "Kinderchaos", wo ich beim hinhören immer das Gefühl habe, dass die Kinder, bewusst oder unbewusst, versuchen die Famile wieder zusammen zubringen.
Ich finde den Versuch auch legitim, aber eben auch nur aus der Sicht der Kinder.
 
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  • #9
Die älteste Tochter meiner Freundin stört dermaßen den Familienfrieden, dass meine Freundin und ich uns schon öfter gestritten und deswegen immer wieder Diskussionen haben. [..] Ich glaube, sie will meine Beziehung mit ihrer Mutter zerstören und hofft darauf, dass sie anschließend mit ihr allein wohnen kann. Warum geht dieses Kind nicht zu seinem Vater, den es ja schließlich auch liebt?

Wie stört diese Tochter denn den Familienfrieden?
Vielleicht hast du unbewusst eine Äußerung gemacht, die sie dir krumm nimmt ... so sind
Teeny-Mädels halt.
Was hätte die Tochter denn davon mit der Mutter alleine zu leben - zumal ich gelesen habe, dass
deine Freundin mehrere Kinder hat, nicht nur diese Tochter - gäbe es kein zu zweit leben!

Man kann als Mutter nicht die eigene Tochter wegschicken, aber die Tochter kann die Vorzüge
beim Vater zuleben selbst noch erkennen. Versuche umgekehrte Psychologie, wenn es wirklich
sein muss.
 
  • #10
Meine Einschätzung:

Nie und nimmer wird die Mutter ihr Kind zum Vater "schicken", gib dich da nur keinen Illusionen hin! Eher "schickt" sie dich weg, bevor sie sich von ihrer Tochter trennt.
Dabei spielt Geld absolut keine Rolle, wer so etwas vermutet, weiß nicht, wie Mütter fühlen. Sie würde das Mädchen auch bei sich haben wollen, wenn sie noch drauf zahlen müsst!. Mutter und Tochter sind eine Symbiose, die kein Mann zerstören kann.
Das Beste ist, du arrangierst dich mit der Situation, bis die Lage sich beruhigt hat. Irgendwann wird dieses Kind die neue Situation sicherlich akzeptieren. Falls du diese Frau liebst, musst du da jetzt erst mal durch, und Nerven bewahren.
Ich stelle mir deine Situation ungeheuer schwierig vor und hoffe, dass du ein entsprechendes Durchhaltevermögen hast.

Eine Alternative wird es wohl kaum geben.
 
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  • #11
@9 Angela von 6 w/42 - ich bin sehr wohl Mutter, also kann ich durchaus fühlen wie eine Mutter. Und dennoch ist unser Kind nicht mein Eigentum. Zudem benötigt ein Kind VATER und MUTTER. Deshalb darf es nicht am Geld liegen - was es trotzdem in vielen Fällen, die ich kenne tut. Da lebt die Mutter ebenso vom Kindsunterhalt - von wegen - alles zum Wohl des Kindes! Und wenn ich dann zb. erzähle, wir haben das Wechselmodell, große Ausgaben werden 50:50 geteilt und sonst zahlt jeder das, was in seiner Woche anfällt - dann heißt es schon: Wie, dann bekommst DU (als Mutter) ja garkeinen Kindsunterhalt. Diese Aussage ist doch wohl auch eindeutig genug!

Hinzu kommt, dass eine Mutter sehr wohl auch Frau ist - daher sollte der Stellenwert des Partners ebenso mind. gleichberechtigt den Kindern sein. Kein Mann steht gerne am letzter Stelle der Prioritätenliste einer Frau. Würde ich als Frau bei einem Mann auch nicht dulden. Hier müssen Männer wie Frauen ganz klar definieren, wo und in welcher Reihe sie ihren Platz in der Beziehung sehen und auch, ob der Partner dazu bereit ist, ihm/ihr diesen Platz einzuräumen. Ist dies nicht der Fall, stehen immer die Kinder an erster Stelle, würde ich als Partnerin das Weite suchen! w/42
 
  • #12
Naja, nüchtern betrachtet stört doch nicht das Mädchen den Familienfrieden, sondern Du - denn Du bist der "Eindringling", der neue von aussen, und die Tochter war vor Dir da. Schon die Trennung ihrer Eltern dürfte dem Mädchen genug zu schaffen machen, und wenn jetzt die Mutter auch noch einen "Neuen" hat - dass da ein Mädchen in der Pubertät Probleme damit hat, ist doch nicht so wirklich erstaunlich, oder? Vielleicht wäre ein erster Schritt, wenn Du als Basis ein erstes "Grundverständnis" für die Gesamtsituation aufbringen und nicht nur alles von Dir aus denken könntest.

Deine Erwartung, Deine Freundin möge doch die "Nervtochter" (!) einfach so "wegschicken" (!), finde ich schlichtweg schockierend. Versetz Dich doch mal in das Mädchen hinein: Ihre Eltern trennen sich, ein "Neuer" nimmt ungefragt die Rolle des "verlorengegangenen" Vaters ein, und dieser will sie auch noch loshaben. Da würde ich an ihrer Stelle auch rebellieren…!

Wie gesagt: Ich glaube nicht, dass es eine Lösung für die vertrackte Situation auch nur in Ansätzen geben kann, solange Du nicht fähig und willens bist, die ganze Sache aus der Sicht des Mädchens und nicht bloss aus Deiner eigenen Sicht zu denken!
 
  • #13
Und dennoch ist unser Kind nicht mein Eigentum.

Natürlich nicht!
Aber wir haben eine Verantwortung für sie übernommen, und können es, genau wegen deines Argumentes, nicht einfach weg schicken wie es uns gerade passt.

Zudem benötigt ein Kind VATER und MUTTER.
Das steht doch außer Zweifel! Am besten wäre es deshalb für das Kind gewesen, es würde in einer intakten Familie aufwachsen. Im Fall der FS hat die Mutter das Sorgerecht, und deshalb auch die Pflicht, sich um das Mädchen zu kümmern, was sie wohl auch tut. Kontakt zum Vater ist hier ja gegeben.
stehen immer die Kinder an erster Stelle, würde ich als Partnerin das Weite suchen! w/42
So ist es aber im Normalfall, und ich kann nur sagen: Gott sei Dank! Kinder sind einfach ein Teil von uns und stehen immer an erster Stelle. Die meisten Männer verstehen dies, und fühlen es für ihren Nachwuchs genau so.
 
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  • #14
"Nervkind" - diese Bezeichnung sagt schon viel über dich aus. Du magst die Tochter deiner Freundin nicht und lässt sie das sicher auch merken. Ja, wie soll denn da der Familienfrieden gewahrt werden, wenn du schon so abfällig von ihr redest.
Das Mädchen hat eine Trennung der Eltern erlebt und sie erlebt nun eine Abweisung durch dich und hat Angst davor, dass sie auch die Liebe ihrer Mutter verliert.
Du hast doch selbst Kinder - hast du so wenig Einfühlungsvermögen, dass du so eiskalt reagierst und das Mädchen nun abschieben möchtest.
Schäm dich!
 
  • #15
Das kann ja wohl nicht dein ernst sein. Natürlich würde kein Elternteil sein Kind weggeben für einen Partner der nicht in der Lage ist mit einem Kind klar zu kommen. Kinder stehen immer an 1. Stelle und dann der Partner. Das ist ja selbst in der Ehe so, nur das dort beide Partner das gleiche Kind als das Wichtigste sehen und somit weniger Eifersucht vorhanden ist
 
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  • #16
So ein Kind gehört ins Internat. Seine Freundin wird ihn als Partner verlieren. Dann steht sie wieder alleine da. Wie die anderen Millionen alleinerziehende Mütter ohne.Lebenspartner
 
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  • #17
@Angela, natürlich kann ich das Kind nicht EINFACH wegschicken. Aber ich kann mir als liebende Mutter durchaus eine Lösung überlegen, die Kind, Vater, mir als Mutter und auch dem Lebensgefährten gerecht wird. Warum verleiht ihr den Müttern die Allmacht über das Wohl und Weh und über die Aufenthaltsbestimmung der Kinder? Warum werden Väter von ihren Kindern getrennt und sie dürfen sie nur noch 14tägig sehen, wenngleich Mütter dies nicht ebenso zugemutet werden darf? Nur weil sie Mütter sind? Sorry, macht euch doch nicht lächerlich. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Und dieses Einschlagen auf den Mann, der es hier wagt, seinen Unmut über ein Kind kund zu tun, finde ich einfach entwürdigend und ziemlich unfair von Euch. Er braucht Lösungen, keine Moralpredigt, welch schlechter Mann und wahrscheinlich auch schlechter Vater er sei.
Mein Vorschlag für ihn und für das Gesamtentzerren der Lage ist mind. das Wechselmodell. Doch die Frage bleibt im Raum: Warum will die Mutter nicht handeln oder einlenken? Was hindert sie daran? Welche Argumente gibt sie ihrem Lebensgefährten? Bitte FS, melde dich nochmal und danke für deine Antworten. w/42
 
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  • #18
Doch die Frage bleibt im Raum: Warum will die Mutter nicht handeln oder einlenken? Was hindert sie daran? Welche Argumente gibt sie ihrem Lebensgefährten? Bitte FS, melde dich nochmal und danke für deine Antworten. w/42

Na, der FS macht sich doch selbst auch keinerlei Gedanken. Er will das Kind nur weg haben, weil es "nervt". Was genau aber los ist, wissen wir nicht. Nervt sie wirklich oder fühlt er sich nur genervt? Er erzählt mit keinem Wort, wie sich das zeigt. Warum muss ein Kind aus seiner Umgebung gerissen werden, nur weil nun ein neuer Mann ins Leben der Mutter tritt. Hat der Vater dann eine neue Freundin und kann das Kind auch nicht brauchen, was dann? Vielleicht sollte man es dann doch gleich zur Addoption freigeben, dann stört es überhaupt nicht mehr *ironie aus*
Es liegt doch an den Erwachsenen, erstmal zu ergründen, wo das Problem liegt. Und als neuer Partner hat er nun mal auch seinen Teil beizutragen und nicht einfach verlangen, dass das ungeliebte Kind weg muss.
 
  • #19
@#16: Du sprichst zwei verschiedene Dinge an:

Die Frage des Sorgerechts allgemein, das tatsächlich normalerweise die Mutter bekommt. Ob dies immer richtig ist, könnte natürlich diskutiert werden!

Beim Problem des FS ist ja ein anderes, da sind die rechtlichen Gegebenheiten bereits geregelt, und die Mutter könnte gar nicht anders, als die Krisenzeit mit ihrer aufsässigen Tochter durchzustehen. Ab einem gewissen Alter könnte die Kleine allerdings selbst entscheiden, wo sie wohnen möchte, dann sähe die Situation wieder anders aus.
Abgesehen von der rechtlichen Lage wird trotzdem kaum eine Mutter ihr Kind wegschicken, nur weil der neue Partner mit ihm nicht klar kommt. Auch enn du es "lächerlich" findest, Tatsache ist einfach, dass bei den meisten Eltern (Mutter UND Vater) das eigene Kind an erster Stelle steht, Gott sei Dank! Blut ist halt wirklich dicker als Wasser, und auch ein Vater würde in einer solchen Situation sich IMMER für das Kind entscheiden. Das ist eben nicht die "Allmacht" der Mütter, sondern ein ganz normaler, gesunder Instinkt, ob dir das nun gefällt, oder nicht.
Damit ist deine Frage beantwortet, was die Mutter daran hindert, das Kind weg zu schicken. Für mich ist der Gedanke sowieso absurd, ein Kind aus der Familie zu entfernen, nur weil der Neue sich daran stört. - Unfassbar!
 
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  • #20
@18 von 16 - könnte es sein, dass vielleicht auch die Mutter genervt ist, aber es vor der Öffentlichkeit und vor allem vor dem Exmann nicht zugeben will - weil genau solche Frauen wie du sie dann anprangern würden? Mütter, die ihre Kinder über die klassischen 4 Tage/Monat hinaus AUCH dem Vater überlassen sind in deinen Augen doch schon fast Rabenmütter. Weil eben Mutter, da MUSS Frau sich kümmern. Wie soll ein Vater in 2 x 2 Tagen = 4 Tagen von 30 pro Monat Werte vermitteln, Alltag erleben und Nähe zu seinen Kindern aufbauen? Warum nicht 2 x 7 Tage für jeden? Selbst wenn die Gegebenheiten ursprünglich mal geregelt wurden, was hindert erwachsene Menschen daran, miteinander zu sprechen, neue Regeln aufzustellen und diese auch zu leben? Nur weil im Scheidungsurteil von vor 5 Jahren steht: Die Kinder bleiben bei der Mutter, Besuchsregelung für den Vater 2 x 2 Tage am WE und er zahlt Kindsunterhalt in Höhe von xyz!? Genau an solchen, von dir hier demonstrierten, konservativen, verkrusteten Einstellungen scheitert doch vielfach ein gerechtes und für alle Parteien faires Miteinander. Erwachsene Menschen können je nach Gegegenheit neue Regeln vereinbaren: Dann zahlt Papa eben nicht mehr, Tochter geht 2 x 7 Tage zum Papa, 2 x 7 Tage zur Mama. Auch die Tochter hätte neben dem Alltag und Kontakt zum Vater einen weiteren Vorteil davon - nämlich Ruhe vor den Streitigkeiten der Mutter mit den Lebensgefährten. Mutter und Lebensgefährte wären entspannter, wenn die Tochter dann in ihrer Woche dort ist. Weil viele Mütter solche (geldgierigen) Glucken sind und angeblich nur das Kind (und ihre eigene nach außen gespielte happy family) im Mittelpunkt ihres Tuns sehen, gehen doch so viele Beziehungen wieder auseinander. Das kannst du in zig Postings und Threads hier im Forum nachlesen - warum solche AEs nicht als Partnerin geeignet sind. Genau dies habe ich auch so erlebt. Der FS muss sich Gedanken machen, ob er dieses Machtspiel, auf dem er, so er keinerlei Unterstützung erhält, nur verlieren kann, überhaupt noch weiter mitmachen soll. Und dann passiert mal wieder: AE wird verlassen und macht ohne Mann weiter! Super Ding! Und dann war mal wieder der Mann schuld, klar! w/42
 
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  • #21
Lieber FS
Das glaube ich ja nicht. Du eifersüchtelst mit der Tochter Deiner Partnerin.
Keine Frage, wenn die Tochter bei der Mutter ist, ist das so geregelt. Sie zum Vater schicken, nur damit Du Deine Freundin für Dich hast, ist absolut daneben.
Du hast eine ganz tolle Partnerin. Ich würde Dich raus stellen.
Die Mutter / Kind Beziehung hat absoluten vorrang. Du als erwachsener Mann solltest in der Lage sein, Deinen Teil etwas später zu bekommen.
Habe drei Töchter die nicht von mir sind, aber inzwischen mir näher sind als ihrem Vater.
Aber immer kommen die Kinder zuerst, dann ich.
Und wenn meine Jungs da sind, sind sie etwas spezielles, das sich nicht konkurenziert.
 
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  • #22
Lieber FS
Das glaube ich ja nicht. Du eifersüchtelst mit der Tochter Deiner Partnerin.
Keine Frage, wenn die Tochter bei der Mutter ist, ist das so geregelt. Sie zum Vater schicken, nur damit Du Deine Freundin für Dich hast, ist absolut daneben.
Du hast eine ganz tolle Partnerin. Ich würde Dich raus stellen.
Die Mutter / Kind Beziehung hat absoluten vorrang. Du als erwachsener Mann solltest in der Lage sein, Deinen Teil etwas später zu bekommen.
Habe drei Töchter die nicht von mir sind, aber inzwischen mir näher sind als ihrem Vater.
Aber immer kommen die Kinder zuerst, dann ich.
Und wenn meine Jungs da sind, sind sie etwas spezielles, das sich nicht konkurenziert.

Wo ist sie bitteschön eine ganz tolle Partnerin. Kann ja sein, dass sie eine tolle Frau ist. Aber als Mutter mit Nervtochter ist sie ganz bestimmt keine tolle Partnerin. Ich kann ihm nur raten, sie zu verlassen. Das Verhalten der Tochter ist völlig inakzeptabel. Da er als Nicht-Vater nichts dagegen tun kann, bleibt ihm nur zu gehen. Andernfalls macht er sich lächerlich, sich von so einer Göre nerven zu lassen. Aber wie gesagt, er kann nichts machen. Er hat keine Erziehungsberechtigung. Wenn er eine Spur von Würde behalten will muss er sie verlassen.
 
  • #23
Das Verhalten der Tochter ist völlig inakzeptabel. Da er als Nicht-Vater nichts dagegen tun kann, bleibt ihm nur zu gehen. Andernfalls macht er sich lächerlich, sich von so einer Göre nerven zu lassen. Aber wie gesagt, er kann nichts machen..

Vielleicht kann ich ja nicht lesen - aber WO steht im Eingangspost WIE sich das Kind verhält? Ebenfalls steht kein Alter des Kindes dabei.

Und: entweder hat ein Großteil hier im Forum selber völlig verquere Kinder oder keine. Aber Kinder als nervend oder als Gören oder als Projekt welches man ins Internat abschiebt zu betrachten ist schon sehr daneben.

Und: ich kenne das weder aus meinem Freundeskreis , noch bei mir, dass Kinder sich schlecht gegenüber einem neuen Partner verhalten. Ganz im Gegenteil. Gesunde, selbstbewusste, kluge, fröhliche Kinder / Teenager sind glücklich wenn die Eltern wieder glücklich sind und befürworten das.

Ich würde allerdings auch nie in die Verlegenheit kommen mir so einen De** wie den FS in Haus, Bett oder an den Küchentisch zu holen.

(43)
 
  • #24
@#19:
Irgendwie scheinst du total anders zu fühlen, wie andere Mütter. Das möchte ich jetzt nicht bewerten, es ist halt so.
Deine viel zu kopflastige Berechnung der Betreuungsaufteilung geht an der Psyche eines Kindes total vobei. Ein bisschen mehr Einfühlungsvermögen in das, was ein Kind braucht, wäre da schon angebracht! Nicht einmal ich selbst, als als Erwachsene, könnte es ertragen, 1 Woche hier mein zu Hause zu haben, die nächste Woche ganz woanders. Horror pur!

Deine hasserfüllten Bemerkungen in Richtung der Muttergefühle anderer Frauen verstehe ich sowieso nicht. Nicht viele Frauen fühlen so wie du.

Bei #21 rätst du dem FS die Frau zu verlassen. Vielleicht wird er das tun, ich würde es ihm nicht raten, wenn er die Frau liebt.
Ich fürchte eher, sie schickt ihn weg, wenn er sich dermaßen gegen ihr Kind stellt. Für keinen Mann der Welt schmeißt eine Mutter ihr Kind aus dem Haus, und das ist auch gut und richtig so.
 
  • #25
Deine viel zu kopflastige Berechnung der Betreuungsaufteilung geht an der Psyche eines Kindes total vobei. Ein bisschen mehr Einfühlungsvermögen in das, was ein Kind braucht, wäre da schon angebracht! Nicht einmal ich selbst, als als Erwachsene, könnte es ertragen, 1 Woche hier mein zu Hause zu haben, die nächste Woche ganz woanders. Horror pur!

Hm... auch wenn ich nicht die Angesprochene bin, finde ich eine solche Regelung im Einzelfall gar nicht schlecht. Ich kenne auch ein (getrenntes) Paar, bei dem das inzwischen 12jährige Kind im Wochentakt mal bei Papa und mal bei Mama wohnt. Das Kind hat eben nicht nur ein, sondern zwei "Zuhause". Das funktioniert allerdings nur, weil beide Eltern in der gleichen Stadt in vertretbarer Entfernung zur Schule wohnen und weil sie vernünftig miteinander umgehen. Dass das Kind das als "Horror" empfindet, habe ich nicht erkennen können.
 
  • #26
@#23 dieser Wechsel ist vollkommen in Ordnung, wenn es so ist wie von #24 beschrieben. Ich kenne genügend Familien bei denen es so praktiziert wird und ganz wunderbar seit Jahren klappt. Bei uns z.B. gibt es keinen wöchentlichen Wechsel, sondern schlicht das Lustprinzip und wie es grade mit Aktivitäten ausserhalb der Schule wie Sport, Freunde treffen etc. passt. Und wenn das irgendwie möglich ist ist es auch eine optimale Lösung für die Kinder/Teenager.

Aber darum geht es dem FS ja nicht. Er will ja keine Lösung. Er will das Kind wie ein defektes Möbelstück ausrangieren. DAS ist Horror.
 
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  • #27
Der Anspruch des FS die Nr. 1 zu sein ist ziemlich naiv. Seine Freundin hat bereits eine Familie die vor ihm da war. So auch die besagte Tochter. Und ganz gleich, ob seine Freundin mit dem Mann mit dem sie ihre Tochter hat nicht mehr zusammen lebt, die Tochter fühlt anders. Sie ist eine eigenständige Persönlichkeit und bringt das auch zum Ausdruck. Das Patchwork mit ihm mag ja eine nette Sache für ihn und seine Freundin sein. Aber für die Tochter bedeutungslos, zurecht. Sie trägt ihre Familie im Herzen und nicht den neuen Lover der Mutter.
Also lieber FS, die Frage ist ist nicht ob sie stört. die Frage ist, ob Du störst? Deswegen stört sie nämlich! Entweder schluckst Du was sie treibt oder Du gehst.
 
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  • #28
Ich war auch früher so eine "Nervtochter".

Mein Vater hat 1 Jahr nach dem Tod unserer Mutter neu geheiratet.
Dann hat sich alles verändert.
Er hat sich voll auf meine Stiefmutter konzentriert, hat sich kaum noch mit uns Kindern befasst.
Wenn er uns in den Arm nahm, dann war unsrer Stiefmutter eifersüchtigt.
"Ihr seid doch schon so groß, muss denn das noch sein?" waren ihre Worte.
Sie schlossen sich stundenlang im Schlafzimmer ein.
Keiner fragte uns nach unserer Meinung, nach unseren Gefühlen.
Ich weiß noch, wie ich einmal versuchte, meinem Vater klar zu machen, dass es mir schlecht ging.
Ich setzte mich auf das Fensterbrett im 4. Stock und sagte, ich würde springen.
Trotzdem hat er nie wieder ernsthaft mit mir geredet.
Alles drehte sich nur noch um meine Stiefmutter. Es gab permanent Ärger.
Ich konnte tun, was ich wollte, ich wurde immer als "Nervtochter" hingestellt.
Irgendwann war mir alles egal und ich zog dann schließlich mit 18 aus.

Diese Tochter mag Dir als "nervig" erscheinen.
Und Du bist der "Nervfreund" ihrer Mutter.
Verändere Deine Einstellung zu ihr. Nimm sie ernst, sie ist noch ein Kind.
DU mußt auf sie zugehen.
w/44
 
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  • #29
Willst du eine ehrliche Anwort?
Ich als Mutter von 2 Töchtern im Pup. würde eher auf Freund verzichten als auf die Töchter.
Dies habe ich meinem Freund von Anfang an klar gemacht.
Die sind mein Leben meine Familie. Männer, Frauen kommen und gehen, Kinder nicht.
Ich würde für keinen Mann der Welt meine Kinder weg schicken.
In dem ich sie auf die Welt gesetzt habe, bin ich eine Verpflichtung eingegangen.

Geh auf das Kind ein, zeig ihr Liebe, Zuwendung.
Du bist Erwachsen, sie muß sich noch finden.
 
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  • #30
So ein Kind gehört ins Internat. Seine Freundin wird ihn als Partner verlieren. Dann steht sie wieder alleine da. Wie die anderen Millionen alleinerziehende Mütter ohne.Lebenspartner
Sowas kann ja wohl nicht ernst gemeint sein? - Mal abgesehen von der Tatasache, dass ein Kerl an der backe auch nicht das allein seligmachende Ding ist.
Ich finde, Peter hat das ganz gut zusammengefasst!
Du redest von Nervtochter. Du versuchst nicht, eine Beziehung zu ihr aufzubauen, sie zu verstehen. nein, du konkurrierst mit ihr.
Die Sache ist allerdings so, dass sich Mütter nunmal in der Regel immer für ihre Kinder entscheiden.
Väter ebenso.
Vielleicht wäre eine Familientherapie bei einem Mediator eine Idee?
Es gibt sicher auch Verhaltensweisen, die Du verbessern kannst. ich sage nicht, dass deine Freundin alles richtig macht, aber wer welchen Part in der Patchworkfamiliy spielen sollte, müsste schon geklärt werden. Du fühlst Dich vernachlässigt, die Tochter rebelliert und fühlt sich rausgeekelt, die Mutter sitzt zwischen 2 Stühlen und kann in beide Richtungen nur verlieren.
Ihr müsstet erst mal versuchen, eine Familie zu werden - und nicht ein Paar, das eben auch noch Kinder hat.

w, 39
 
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