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  • #1

Patchwork - Kostenaufteilung beim Zusammenziehen

Ich möchte euch mal kurz unsere Situation schildern. Wir sind seit 6 Jahren zusammen. Meine Kinder sind mittlerweile 17 und 15, sein Kind 15. Meine Kinder wohnen bei mir und sind jedes zweite WE beim Vater, seine Tochter kommt jedes zweite WE zu mir/uns.
Wir wohnen nicht zusammen. Er ist immer bei mir, außer einen Tag unter der Woche an dem seine Tochter zusätzlich bei ihm ist.
Ein Zusammenziehen kommt für ihn, aufgrund der Umstände, dass wir ein Haus oder eine sehr große Wohnung brauchen bis jetzt nicht in Frage. Er besitzt eine Eigentumswohnung, die für uns jedoch zu klein ist. Für diese Wohnung muss er keine Miete bezahlen.
Er ist und isst :) eigentlich immer bei mir und meinen Kindern. Manchmal beklagt er sich, dass er bzw seine Tochter keinen Platz in meiner Wohnung haben. Ich sage ihm dann, dass ich mir selbst keine größere Wohnung leisten kann. Zusammenziehen ist aber bisher kein Thema gewesen.
Für Miete, Strom, Nebenkosten, Essen usw komme ich auf, da es ja meine Wohnung ist.
Er meint, er muss die Nebenkosten in seiner Wohnung ja auch bezahlen. In dieser Wohnung bin ich aber eigentlich nie.
Er übernimmt die Rechung wenn wir zwei alle paar Wochen mal essen gehen oder repariert mein Auto wenn es mal kaputt ist oder die Reifen gewechselt werden müssen.
Den Haushalt führe ich auch alleine, da es ja meine Wohnung ist. Gut, er bringt manchmal den Müll runter oder hilft beim kochen oder abspülen.
Er meint, dass er ja nicht helfen muss wenn es zwei Kinder in dem Haushalt gibt, die seiner Meinung nach nichts machen.
Für mich ist die ganze Wohnsituation sehr unbefriedigend und ich würde sehr gerne mit ihm zusammenziehen. Jetzt war seine erste Frage, wie ich mir das mit der Kostenaufteilung vorstelle, bezüglich Miete und Nahrung und sonstiges.
Ich bin voll berufstätig und verdiene mein eigenes Geld, er ca. das doppelte von mir.
Ich weiß nicht, wie ich es aufteilen soll. Denn ein gemeinsames Geld wird es wohl nicht geben.

Er hat jetzt schon manchmal das Gefühl, dass er viel mehr gibt als ich.

Ich hoffe, ihr habt einen Rat für mich.

Kosten für Miete, Strom oder Lebensmittel übernimmt er keine.
 
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  • #2
Jetzt war seine erste Frage, wie ich mir das mit der Kostenaufteilung vorstelle, bezüglich Miete und Nahrung und sonstiges.

Wenn es dir wirklich wichtig ist zusammen zu ziehen, dann gehe davon aus, dass du deine Gesamtkosten für Miete, Nebenkosten und Lebenshaltungskosten nicht reduzieren wirst. Du wirst nachher nicht mehr Geld haben wie zuvor. Dann geht gemeinsam hin und sucht euch eine Wohnung in Grösse, Lage, und Ausstattung wie ihr beide euch das vorstellt.

Du wohnst fortan in einer grösseren und schöneren Wohnung zusammen mit deinen Kindern und deinem Liebsten, die Kosten bleiben für dich gleich, weil mehr könntest do sowieso nicht ausgeben, weil du eh schon am Limit lebst. Er deckelt die Kosten von Miete, Nebenkosten und Lebenshaltungskosten nach oben. Und soviel. Mehr als das zu wollen käme schlecht bei ihm an, denke ich.
 
  • #3
Ich kann gut verstehen, dass der Mann keine Veränderung möchte, er kann sich quasi nebenbei ein kleines Vermögen ansparen.

Er gibt aus: Wohngeld für seine Wohnung, ein wenig Lebensmittel für vier Tage im Monat, sehr niedrige Nebenkosten, 1-2 Restaurant-Besuche, Kosten seines Autos. Ich schätze das auf 600 bis 800 €. Zahlt er denn die Teile, wenn er Dein Auto repariert? Kauft er die Reifen? Wohl eher nicht, oder?

Im Gegenzug wird er von Dir bekocht, seine Wäsche gemacht, Du putzst und räumst und bügelst für vier Menschen- bzw. häufig noch fünf, also auch für seine Tochter- Gegenwert mindestens € 1000 bis € 1200, bei einem niedrigen Stundenlohn- für ihn also ca € 300.

Zudem kaufst Du alle Lebensmittel (schleppst Du sie auch alleine?)- je nach euren Gewohnheiten sind das für ihn auch um die € 200.

Der Mann hat also den Komfort eines von einer Haushälterin versorgten Lebens, investiert vielleicht zwanzig Stunden im Jahr für Reparaturen- spart jedoch gleichzeitig auf das Heftigste. Ein wirkliches Erfolgsmodell- im Falle einer Trennung bekommst Du für Deine jahrelangen Dienstleistungen keinen Cent.

Er hat jetzt schon manchmal das Gefühl, dass er viel mehr gibt als ich.

Meint er das ernst? Äußert er das mit wirklicher Überzeugung? Wenn Deine Schilderung so stimmt und Du nicht eine wirklich sehr wesentliche Leistung dieses Mannes vergessen hast, gehört er zu der Sorte Mensch, die sich die Realität zu Recht biegen- immer zu ihren Gunsten. Wer zum Stamme "Nimm" gehört, bessert sich niemals.

Natürlich wird er nie fair sein, nie sich partnerschaftlich beteiligen- weshalb sollte er? Solltest Du aufmucken und "schwierig" werden, findet er garantiert eine Neue, die sich aus Angst allein zu sein krumm macht.
 
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  • #4
Wenn ihr zusammenzieht: du + deine beiden Kinder und er wohnt die meiste Zeit allein, ohne sein Kind:
dann musst du eitgentlich 3/4 zahlen und er 1/4. Hälftige Kostenaufteilung wäre alles andere als unfair ihm gegenüber.
Aber stelle sicher, dass er sich an der normalen Haushaltsführung beteiligt. Er muss weniger machen, als du, das ist klar. Denn er hat Recht: du bist zu dritt, warum soll er für deine Kinder arbeiten? Aber machen muss er definitv etwas und zwar mehr als nur Müll rausbringen. Ich weiß, es ist wirklich schwierig, aber setz dich mal hin, überlege welche arbeiten anfallen und wie man diese gerecht aufteilen könnte. Deine Kinder müssen mit einbezogen werden und zwar auch anteilig. sie sind alt genug um sich voll mit einzubringen. D.h. Wäsche waschen, putzen (Bad, Flur, ihre eigenen Zimmer sowieso, Küche), kochen, Müll.
Deine jetztige Situation ist aber mehr als unbefriedigend, weil du wirklich benachteiligt wirst. Sprich mit ihm und frage nach einer realen Kostenbeteiligung seinerseits. Ich weiß nicht, warum er denkt, dass er schon jetzt draufzahlt? Oder hast du uns etwas verschwiegen?
 
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  • #5
Danke für eure Antworten.
Einkäufe und ums Essen kümmern mach ich größtenteils alleine. Er kauft die Getränke (Wasser, Saft).
an Gast: Er braucht ja den Platz für seine Tochter genauso, sprich ein eigenes Zimmer für sie. Meine Kinder haben dann auch jeder eins. Somit wäre eine 1/4 und 3/4 Regelung für mich nicht ganz so fair. Außerdem kümmer ich mich als "Hausfrau" generell mehr um den Haushalt. Allerdings mit den Kindern hast du Recht, sie können sich schon mehr einbringen.

Ich möchte auch nicht zusammenziehen um mir Geld zu sparen, sondern weil ich gerne mit ihm zusammen wohnen möchte und nicht, dass er eigentlich immer nur als "Gast" bei mir ist. Sobald Entscheidungen was die Wohnung betrifft anstehen ist es nämlich immer meine Wohnung.

Oh, ich glaube, wir haben noch ganz viel Gesprächsbedarf.
 
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  • #6
Hallo FS

Als erstes Kriterium und das drückst Du hier mit keiner Silbe aus, ist das Du mit ihm zusammenziehen willst weil Du ihn liebst und hoffentlich er dich auch..

Vorher macht es keinen Sinn und so wie es sich im Gesamtpaket liest steht für den Leser eindeutig der Wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund...


Nicht jedes Paar Thematisiert diese Dinge..Bei den meisten läuft es einfach aus einem geben und nehmen..

Angesichts der Gesamten Komponenten deiner Ausführungen würde ich bei einem Zusammenziehen eine komplette und auf alles 50/50 Lösung vorschlagen..

Wenn man jedoch kleinkarriert rechnet müsste man alles dabei Abwägen was Vor und Nachteile bringt..So glaube ich jedoch zieht man "nie" zusammen bzw auf dieser Basis macht es keinen Sinn.
m47
 
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  • #7
Willst du wirklich mit diesem Mann zusammen ziehen, wenn er jetzt so schwierig ist? Ja, du liebst ihn, aber was liebst du an ihm? Oder ist es doch nur die Gewohnheit, Angst alleine zusein? Willst du wirklich weiterhin alles für alle machen? Mensch, denke mal an dich! Ein Zusammenleben sollte das Leben erleichern und nicht erschweren. Überlege es dir genau. Ich glaube nicht, dass Ihr auf einen fairen Nenner kommen werdet. Leider. Dir alles Gute w.3.
 
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  • #8
Liebt ER auch dich?
Aus deinem Beitrag geht es wenig hervor. Als ich ihn gelesen habe, war mein erster Gedanke:
"Der Mann ist schlau: eigene Wohnung (Geldkapital), nur sehr geringe Nebenkosten ( er ist ja ständig bei dir), dazu eine Partnerin, die ihn bekocht, bewascht und ihm die Puschen vor die Nase stellt, damit er mal Saft bringt und den Müll rausbringt. hallo??????
Du hast dich in diese Rolle begeben und es ist sehr schwer auf anderes Gleis zu wechseln...
Nur reden hilft. Hab aber nicht das Gefühl, dass er auf seine Bequemlichkeit verzichten würde, weil er dich sehr liebt.... Er hat sich eingerichtet. Du nicht. du hast dich angepasst.
 
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  • #9
Ich gebe dir einen Rat aus eigener Erfahrung...
Lass es so, wie es ist.
Zusammenwohnen ist auch nicht das Allheilmittel.
 
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  • #10
Ich würde nicht zusammenziehen. Ihr habt es bisher nicht geschafft eine klare Kostenaufstellung zu kommunizieren, das wird wohl nicht besser.
Du müsstest ihm mal eine Vorher-Nachher-Aufstellung präsentieren von Lebensmitteln etc.
Auf die bisherige Art kommst du wohl etwas zu kurz, wenn ich das richtig verstehe.
 
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  • #11
"Kosten für Miete, Strom oder Lebensmittel übernimmt er keine." Keine Kostenübername für Miete ist ok., für Strom und weitere Nebenkosten langsam bedenklich.
Aber das Du ihn durchfütterst ohne das er dabei ein schlechtes Gewissen hat und endlich was (Mindestens 50%, Du kochst schliesslich) bezahlt, ist schon ein starkes Stück.-- Meiner Meinung profitiert er durch Dich. Aber wo soll eine finanzielle Aufteilung anfangen ohne in Erbsenzählerei und Streit zu enden?
Das Thema Zusammenziehen scheint bei Euch eher unter finanziellen Gesichtspunkten ein Thema zu sein.-- Theoretisch könnte er seine Wohnung verkaufen oder vermieten...
Gibt es in dem Haus in dem Du mit Deinen Kindern wohnst die Möglichkeit eine weitere (kleine) Wohnung anzumieten?-- Solltet Ihr zusammen in eine große Wohnung ziehen so würde ich vorschlagen ALLE Kosten 50/50% aufzuteilen. M 55J
 
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  • #12
Also nach 6 Jahren ist man entweder ein Paar und wird selbstverständlich ein Team oder man lässt es ganz.
Ich würde einen Mann nicht tagtäglich bei mir zuhause berherbergen. Bin auch getrennt lebend mit 2 Kindern und ein Mann kann abends gerne mal zu mir nach Hause kommen, aber dass ich eheähnliche Verhältnisse lebe mit allen negativen aber keinen positiven Seiten der Ehe käme für mich nicht in Frage.
Seine Wäsche würde ich auch nicht waschen. Wenigstens nicht selbstverständlich.
Er will seinen Abstand wahren, will nicht zusammenziehen, weil es dann teurer für ihn wird. Gut.
Aber dann soll er bitte seinen Haushalt selber machen und ihr trefft Euch wieder mehr außerhalb, evtl auch mal ohne die Kinder.
Jeden Tag für ihn einkaufen und kochen würde ich im Leben nicht machen.
Zusammenziehen würde ich mit Mr. Pascha-Geizkragen auch nicht!
Lass Dich nicht ausnutzen!

w,39
 
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  • #13
Vielen dank für eure Kommentare
Vermutlich hab ich es fast schon so gesehen, sonst hätte sich für mich die Frage gar nicht gestellt. Ich wäre schon viel früher mit ihm zusammengezogen, ohne mir allzuviel Gedanken zu machen. Vor allem nicht über das finanzielle. Das liegt wirklich nur an ihm.
Dass er seine Wohnung verkauft oder wenigstens vermietet, das habe ich ihm auch schon vorgeschlagen, doch er meinte, er möchte sie behalten, sie kostet ihn schließlich nicht viel. Außerdem meint er, dass wir später mal zusammen in der Wohnung leben können.
Ich denke auch, nach sechs Jahren sollte so etwas kein Thema sein, doch er sieht es leider anders. Und bis die Kinder alle aus dem Haus sind dauert es schließlich auch noch und so lange möchte ich auch nicht warten. Vielleicht klingt es egoistisch,doch für mich gehört zu einer Partnerschaft einfach ein gemeinsames Leben und nicht ein deins/meins dazu.
 
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  • #14
Liebe FSin,
ich möchte dir ganz dringend davon abraten mit diesem Mann zusammenzuziehen! Bereits jetzt bringst du mehr in diese Partnerschaft ein als er.
Sechs Tage in der Woche lebt er bei dir, mit allen Vorteilen für ihn: du ernährst ihn, bezahlst auch für ihn die Lebensmittel, du kochst für ihn und dabei hilft er dir gelegentlich mit, ich nehme an du wäscht und bügelst auch seine Wäsche, du putzt auch seinen Dreck mit..................und ER verdient das Doppelte von dir. Er spart in dieser Zeit in seinem Haushalt Strom, Heizung, Wasser, er muss seinen eigenen Kühlschrank nicht füllen, denn er lebt aus deinem Kühlschrank.
Dafür bietet er dir zwei Mal pro Jahr einen Reifenwechsel, das rechnen ich großzügig mit 100,-€ pro Jahr (in der Werkstatt zahlst du weniger!) und er lädt dich vielleicht 3 Mal pro Monat zum Essen ein. Da verspeist du maximal 90,- € pro Monat - großzügig gerechnet. Ach ja, er bringt gelegentlich den Müll runter, aber damit könntest du auch deine Kinder betrauen oder es selbst bewerkstelligen.
Ich bin überrascht darüber, dass du dies bereits seit 6 Jahren klaglos hinnimmst. Dieser Mann beutet dich aus - für ein bisschen "Liebe" und Zweisamkeit. Er hat es bei dir bequem und billig. Weshalb sollte er diesen Zustand auch ändern. Du spielst mit und ermöglichst ihm dadurch sein unpartnerschaftliches Verhalten.
Führe ein Haushaltsbuch und bitte ihn, künftig 1/4 aller Nebenkosten wie Wasser, Strom und Lebensmittel zu übernehmen, zusätzlich zu seinem persönlichen Engagement was Hausarbeiten anbelangt. Du wirst sehen, er wird augenblicklich verschwunden sein! Aber dann weisst du auch wie sehr er dich liebt!
 
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  • #15
... Bereits jetzt bringst du mehr in diese Partnerschaft ein als er. .................und ER verdient das Doppelte von dir. ...

Das hier entwickelt sich zur reinen Neid-Debatte. Es darf für die FS keine Rolle spielen wie viel ihr Freund verdient, weil sie verdient selbst genug für sich selbst und ihre Kinder, und sie ist nicht auf seine Unterstützung angewiesen. Alles was sie für ihren Partner ausgibt, gibt sie freiwillig ohne darum gebeten worden zu sein, dem Mann einen Strick daraus drehen zu wollen ist mehr als unfair. Wenn die FS ein Problem mit der aktuellen Situation hätte, dann darf sie die Auseinandersetzung nicht scheuen und mit ihrem Partner das Haushaltsbudget im Detail durchsprechen. Bislang liegen die Zahlen nicht auf dem Tisch, eine Bewertung ist so objektiv nicht möglich.

Letztendlich ist die Diskussion um das zukünftige Haushaltsbudget auch nur eine Schattendebatte solange ihr Partner sich nicht eindeutig zur GEMEINSAMEN Wohnung commited - und das wird er nicht.

Der Frage nach einer gemeinsamen Wohnung ist der Mann ausgewichen, und hat mit einer Gegenfrage und einer neuen Problemstellung gekontert. Das war ein eindeutiges verklausuliertes NEIN. Es ist besser die FS zerbricht sich den Kopf über das faire Budget, als das sie durch eine direkte Absage todbeleidigt ist. Wenn er dann später ihren Vorschlag zu den Finanzen ablehnt ist es letztendlich immer noch besser zu glauben er wäre geizig, anstatt die finanzielle Verantwortung für etwas zu übernehmen hinter dem er nicht steht. Es ist doch so, bei einem Mietvertrag haften beide für die volle Miete und Nebenkosten, wenn das Gehalt von einem ausfällt ist der andere automatisch zur vollen Zahlung verpflichtet, interne Aufteilung hin oder her. Es besteht die reele Gefahr durch die Hintertür zum Versorger zu werden, das darf man nicht völlig ausblenden. Wie schnell wird jemand länger krank oder arbeitslos, dann wäre er sofort fällig.

Der Mann hat eine eigene Familie, ein eigenes Kind dem er verpflichtet ist. Vielleicht spart er für dessen Ausbildung, vielleicht für seine eigene Altersvorsorge. Es ist sein Geld, er handelt verantwortungsvoll, kein Grund den Mann zu veruteilen - und der Mann hat kein Grund sich für eine andere Familie finanziell zu engagieren, oder irgendeinen Grund ein finanzielles Risiko einzugehen.

m
 
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  • #16
Ich finde es auch sehr unfair wie hier über den Mann herzogen wird..

ich wünschte ich könnte "seine " Version zu Lesen..

m
 
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  • #17
Dass er nicht zusammen ziehen möchte, kann ich ja vielleicht gerade noch nachvollziehen.
Aber dass er auf Deine Kosten seinen Alltag lebt, dass hast Du wohl zu lange durchgehen lassen.
Da hilft nur offen reden.
Egal was passiert, jetzt bist Du ja auch nicht zufrieden.
w/45
 
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  • #18
ich FS
lieber Gast 15
es war nie von mir gewünsch über meine Freund herzuziehen. Ich wollte einfach nur wissen, wie andere unsere/meine Situation sehen.
Dass es natürlich immer etwas objektiv ist bleibt klar, Ich glaube, durch die vielen und vor allem auch verschiedenen Meinungen habe ich neue Einsichten gefunden und werde mit ihm ganz viele Gespräche führen.
Vielleicht war ja auch die Anmerkung richtig, ich habe es ja alles so zugelassen.
Ich muss ihm jetzt einfach klarmachen, dass ich SO nicht weitermachen möchte, sondern dass wir zusammen neue Wege gehen müssen.
Denn er ist mir sehr wichtig und ich bin sehr gerne mit ihm zusammen, und nicht nur aus Gewohnheit.
vielen Dank an euch alle, auch für die kritischeren Meinungen, es hat mich ein ganzes Stück weitergebracht.
<- mod Namensnennung gelöscht. Bitte registrieren Sie sich. >
 
  • #19
1.
Wenn man seit sechs Jahren ein Paar ist und dann immer noch nicht zusammengezogen, dann will einer der beiden Beteiligten auf keinen Fall zusammenziehen. Wie lange wollt ihr denn noch warten? Wo ein Wille ist ist auch ein Weg.

2. Wenn der Mann sechs Tage bei Dir wohnt, ißt und schläft, dann finde ich es ausgesprochen schäbig, wenn er sich nicht wenigstens an den laufenden Nebenkosten einschließlich Lebensmittel beteiligt. Desweiteren erwarte ich von ihm, daß er wenigstens ein Drittel der Hausarbeiten übernimmt (zwei Drittel Du und die Kinder)

3. Er hat scheinbar eine verzerrte Vorstellung der Realität. Führe bitte ein Haushaltsbuch und/oder ein Zeitbuch für anfallende Arbeiten. Partnerschaft sieht für mich anders aus.

4. Wenn ich schon einen Mann im Haus hätte, dann wäre es schön, wenn er mir wenigstens bei den schweren Einkäufen helfen könnte.

Zusammenfassung: Bitte mach eine Aufstellung der Gelder und der Zeit mit und ohne Mann. Und dann fordere seine Beteiligung. Anständige Männer würden es erst gar nicht soweit kommen lassen, sondern das von sich aus anbieten. Das ist meine Meinung dazu.
 
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  • #20
Liebe FS,

da ich in einer ähnlichen Situation bin wie Du, habe ich mir sehr viele Gedanken darüber gemacht, wie sich die finanzielle Seite wohl am gerechtesten lösen lässt.
Ich habe mich und meine beiden Kinder bisher sehr gut alleine versorgt.
Dann kam er dazu und ich habe einfach so weiter gemacht, habe ihn mit finanziert.
Mir war es egal, ob er nun mehr oder weniger verdient.
Meine persönliche Lösung:
Er übernimmt ein Drittel und ich übernehme zwei Drittel der Kosten.
Sollten wir unser Geld nach einem Zasammenzug nicht zusammenlegen, dann werde ich bei ihm zwei Jahre mietfrei wohnen. Zwei Jahre war er hauptsächlich bei mir. Danach übernehme ich die Hälfte seiner Miete und Nebenkosten.
Natürlich muß ich erst noch mit ihm reden und seine Meinung dazu wissen.
 
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  • #21
Ich habe mit meinem Partner zusammengewohnt und damals die Hälfte der Miete übernommen, gekocht, geputzt, gewaschen. Er hatte seine Tochter mit einziehen lassen, freche 16 die mich vegraulen wollte. An der Supermarktkasse hat er oft gezahlt, nichts spektakuläres, meist Minimalstandart. Wegen jeder teureren Wochenmarkttomate, die ich kiloweise zahlte meckerte er und aß sie rasend schnell auf. Er war selbst zu geizig mir was zu Weihnachten zu kaufen.

Was hat so ein Mann von einer Frau die er gar nicht liebt ?

Sie zahlt ein, kocht, putzt seiner Familie die Bude, bügelt, wäscht und er hat was fürs Bett.
Das sollte Frau ihrem Ehemann bieten, aber keinem verlogenen Hallodrie der sie nicht liebt und irgendwann ohne Erklärung abserviert.
 
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