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  • #1

Patchwork: Neuer Vater oder nur neuer Freund der Mutter?

Soll der neue Partner auch väterliche Aufgaben übernehmen und als quasi Ersatz-Vater empfunden werden oder soll er wirklich nur neuer Freund der Mutter sein? Ist eine Patchworkfamilie mit "nur neuem Freund" wirklich jemals stabil und harmonisch? Sind Mütter nicht regelrecht dumm, wenn sie ihrem Freund nur Pflichten, aber keine Rechte einräumen? Wird sich das jemals nach Familie anfühlen?
 
  • #2
Aus vielen Gesprächen mit Männer und auch aus vielen Threads hier hat sich ergeben, dass Männer an Patchworkfamilien ganz besonders abschreckend finden, dass sie nur "geduldeter neuer Freund der Mutter" sind und niemals wirklich Bestandteil einer Familie als Ersatz-Vater werden.

Der neue Partner muss zwangsläufig und automatisch väterliche Pflichten übernehmen, zum Beispiel trösten, aufpassen, Weisungen geben, abholen, hinbringen, sich sorgen, spielen und so weiter. Im Optimalfall, vorallem, wenn kleine Kinder "übernommen" wurden, werden sie sogar ins Herz geschlossen.

Aber dann stehen da die Mütter ohne Empathie und verkünden: Ich suche keinen neuen Vater, sondern nur einen neuen Partner. Einen Vater haben "wir" ja. Wie soll sich der Mann da fühlen? Wie soll sich eine stabile Familie bilden?

Ich persönlich bin der Meinung, dass sich die ach-so-modernen Frauen damit selbst im Wege stehen. Sie sollten im Gegenteil versuchen, den Mann in die Familie aufzunehmen, auch dem Kind klar zu signalisieren: ich liebe ihn, er sorgt sich um Dicg, schließe auch Du ihn in Dein Herz. Akzeptiere, dass er Weisungen gibt, sich sorgt und um Dich kümmert. Er gehört zur Familie. Genau das aber unterbleibt und damit entstehen mannigfache Spannungen ("du hast mir nichts zu sagen!"), die völlig vermeidbar wären.

Wichtig wäre, eine neue Einheit zu bilden und nicht auf formalen Namen und Funktionen herumzureiten, denn Fakt ist: JEDE Frau, die einen neuen Partner sucht und zusammenwohnen möchte, sucht in Wahrheit einen neuen Mann, der familienintern die Vaterrolle im Alltag ausfüllt. Ganz unabhängig vom leiblichen 2-WE-Vater nämlich.
 
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  • #3
Die Fragestellung ist so nicht richtig, da die Ebenen nicht getrennt sind: Es gibt die Elter-Kind-Ebene auf der einen Seite und es gibt die "alle-wohnen-zusammen-Ebene". Und der neue Partner hat sehr wohl Rechte auf der "alle-wohnen-zusammen-ebene". das halte ich für absolut essentiell, d.h. alles , was mit dem gemeinsamen Leben zusammenhängt, muss und darf vom Partner mitgeregelt werden, Einhalten von gemeinsam aufgestellten Regeln für z.B. Spülmaschine ausräumen etc. Nicht umfasst sind pädagogische Kernaufgaben. Die hat das Elternteil dann aber auch kompetent zu lösen. Insgesamt führt ein wechselseitiger Respekt vor der Autonomie des jeweils anderen zu einem guten Zusammenleben. Und das fühlt sich gut an.
 
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  • #4
Hier muss man erstmal fragen, was sind denn die Pflichten und welches die Rechte als Vater bzw. neuer Mann????
Ich würde sagen, wenn ich einen neuen Partner dazu "zwinge" väterliche Pflichten (Erziehungsarbeit) zu übernehmen, dann sind dass ja die Plichten und hat nichts mit Rechten zu tun.
Klar muss ein neuer Mann in der Familie für sich auch seine Grenzen abstecken können (seine Rechte). Er muss seinen eigenen Freiraum haben und er muss sich nicht auf der Naser herumtanzen lassen. Davon spricht ja keiner. Es kann nicht sein, dass Mutter und Kind ihr eigenes Ding durchziehen, egal was kommen mag. Aber... es ist ja meist so, dass die meisten Männer, selbst die eigenen Väter, zwar gerne mal was mit den Kindern unternehmen, Fussball spielen, im Freizeitpark mit ihnen rumtoben, aber sich vor den eigentlichen Pflichten der Erziehung eher drücken und meist beide Augen zudrücken, weil sie sich abends nach der Arbeit nicht noch mit Ihrem (oder fremden) Kind streiten wollen. Es muss eben alles Friede, Freude, Eierkuchen sein, sonst wird es schnell zu anstrengend für viele (nicht für alle) Männer. Daher kommen auch die meisten Aussagen von den Frauen, dass der Mann der neu ins Leben kommt kein Vaterersatz sein muss, klar wäre es wünschenswert, wenn man als Frau nicht immer nur alleine alles regeln muss, aber genau dazu haben die meisten Männer eben gar keine Lust. Und da wir als alleinerziehende eh schon alles allein regeln müssen, ist es auch nicht so schlimm, wenn ein Partner da ist, der nicht unbedingt mit erziehen will. Wenn sich Männer als Partner der Frau fühlen, sie lieben und geliebt werden und vorwiegend die schönen Dinge mit den Kindern teilen können, sich nicht um Einhaltung der Plfichten der Kinder kümmern müssen, denke ich, dass sich die meisten Männer in dieser Position viel besser fühlen. Und ich glaube auch, dass auf dieser freundschaftlichen Basis eher ein richtig gutes Verhältnis zwischen Kindern und neuem Partner aufgebaut wird, wobei man dann schon gar nicht mehr merkt, ob da nun Erziehung stattfindet oder nicht.
 
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  • #5
Auf diese Frage wird es wohl keine pauschale Antwort geben.
Sie ergibt sich aus der jeweiligen Situation und der Betrachtung der beteiligten Personen und ihrer Ansichten.

Meine Erfahrung: j
mein Partner - anfangs Freund meines Kindes, ist später zu einem Vater geworden, mit all dem, was dazu gehört.
Dies ist für mich (w) folgerichtig, wenn man eine Beziehung mit einem Menschen mit gemeinsamen (Wert-)vorstellungen eingeht.
Ja, eine Patchworkfamilie kann stabil und harmonisch sein.

In unserem Fall hat die gute Beziehung meines Kindes zu seinem 'Vater' das Ende meiner partnerschaftlichen Beziehung zu diesem Mann überdauert (wir sind noch heute freundschaftlich verbunden).
 
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  • #6
@1: nein, nicht jede Frau sucht auch einen Vater für das Kind - ich z.B. nicht. Mein Kind hat einen Vater - und mein Partner hat und wird nie diese Rolle auch noch ausfüllen. Wer als Frau den neuen Partner in die Vaterrolle zwängt, macht aus meiner Sicht extreme Fehler, auch den Kindern gegenüber. Er hat Rechte dahingehend, dass er sich von meinem Kind nicht alles gefallen lassen darf und soll - und dass mein Kind ihm gegenüber ebenso Respekt haben soll - wie übrigens jedem anderen Menschen gegenüber...

Stimme 2 zu - Regeln des Zusammenlebens ist das Eine - die Vaterrolle ist eine besondere Rolle, die kein anderer übernehmen sollte und aus meiner Sicht auch nicht übernehmen darf!!!
 
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  • #7
Danke Frederika für diesen Thread! Du trifftst echt den Nagel auf den Kopf!

Ich könnte mir eine Frau mit ganz kleinem Kind durchaus vorstellen, wenn wir dann eine richtige Familie werden und wie Eltern überall auftreten und usn auch selbst so fühlen. Aber leider wollen das viele Frauen gar nicht und dann sage ich, nein, nur drittes Rad am Wagen werde ich nicht.

#5 ich kann mir nicht vorstellen, wie das eine gute familiäre Beziehung werden soll. Du stehst dir selbst im Wege, das hat Frederika gut ausgedrückt. Das werden nur Beziehungen auf Zeit, phrophezeie ich dir!

Ja, wenn schon mit fremden kleinem Kind zusammenleben, dann auch wie Familie fühlen. Erziehen, gemeinsamen entscheiden, wie ein eigenes Kind annehmen. Wenn man dann auch n noch ein gemeinsames Kind bekommt, dann sollte alles möglichst gleich sein.

Wenn der leibliche Vater noch eine wichtige Rolle spielen will, dann kommt eine Patchworkfamilie für mich nicht einmal im Ansatz in Frage. Sorry, das passt einfach gefühlsmäßig nicht. Entweder Mann im Hause, und damit auch Vater im Hause, oder eben nicht. Halbe Sache mache ich nicht mit.

M, 37
 
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  • #8
@6: Dann solltest du eigene Kinder bekommen - du degradierst den leiblichen Vater und spielst dich auf als Vaterersatz! Mit welchem Recht bitte schön! Der echte Vater darf zahlen, du erntest du Lorbeeren???

Unglaublich diese Einstellung - mal sehen, wie es dir geht, wenn du dann mal als Vater abserviert wirst, dir deine leiblichen Kinder weggenommen werden und du nur noch 2-WE-Zahl-Papa bist. Ob du diese Regelung - der leibliche Vater darf keine wichtige Rolle mehr spielen - dann auch spielen willst? <MOD: Beleidigungen entfernt -- Reissen Sie sich bitte zusammen!>

Und lass das mal meine Sorge sein, welche Beziehung ich hier habe - nach den vielen Postings, die ich hier schon gelesen habe, dauert meine Beziehung schon viel länger, als andere hier überhaupt von sich behaupten können!

Gruß von #5 -- zu einem solchen Leben gehört Toleranz, Respekt und Wertschätzung anderer Personen gegenüber - das ist nicht jedermanns Sache!
 
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  • #9
Frederika: "Aber dann stehen da die Mütter ohne Empathie und verkünden: Ich suche keinen neuen Vater, sondern nur einen neuen Partner. Einen Vater haben "wir" ja. "

Sie verkünden das, damit spreche ich für mich, weil sie bei der Partnersuche nicht den Anschein erwecken wollen, sie suchten einen Versorger, eine Hilfe finanzieller oder organisatorischer Art. Wir wollen signalisieren: Ich brauche dich als Mann, als meinen Partner.
Selbstverständlich muss die Beziehung zwischen neuem Partner und Kind später funktionieren und liebevoll sein. Das ist aber im Profil oder beim Erstkontakt noch kein Thema - schliesslich will Frau die wenigen Interessierten nicht verschrecken.

rika, w, 39, alleinerziehend und auf partner- resp. vatersuche
 
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  • #10
@ #8
Richtig!!!

Wir alleinerziehenden Mütter haben immer auch die Angst, den Eindruck zu erwecken, wir suchten einen Mann zwecks Versorgung. Daher die Aussage: 'Ich suche hier keinen Vater für mein Kind'.

Das fällt nur einer Single-Frau ohne Kind - wie der FS - nicht ein:)
 
  • #11
@#8 und #9: OK, Ihr wollt verkünden, dass ihr keinen Versorger benötigt, aber um das zu tun, sagt Ihr stattdessen, dass Ihr keinen Vater sucht.

Danke, mir ist jetzt wenigstens klar geworden, welche Beweggründe hinter diesem für mich unglaublich ungeschicktem Spruch stecken.

Ich empfehle, Tacheles zureden. Wenn man A sagt, um B auszudrücken, so ist das ungeschickt. Also warum schreibt Ihr nicht: "Kein Versorger gesucht, sondern ein Mann, der Lust hat, mit mir und meinem Kind eine Familie zu bilden"?
 
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  • #12
Frederika, der letzte Satz ist gut, den werd ich übernehmen. Danke.

7E2158CE
 
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  • #13
@10: Weil man als Frau weder einen Versorger sucht, noch Lust dazu hat, mit dem neuen Partner wirklich EINE Familie zu gründen. ER ist nicht der Vater und wird es auch nie werden! Jedes Kind hat einen Vater - ob die Frau oder der neue Partner das nun will oder nicht!
 
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  • #14
Hier die #9 @Frederika

Männer scheuen nicht nur die finanzielle Belastung, sondern auch die Verantwortung, wenn sie Frau mit Kind kennen lernen.

Das 'Familie bilden' ist natürlich auch Gedanke und Wunsch der alleinerziehenden Frau, aber auf den Geschmack muss der Mann erst mal kommen, das geht nur ganz allmählich und ist ein langsamer Prozess. Daher würde ich Deine o.g. Frage im Profil nicht stellen.

Auch die Frauen ohne Anhang werden hier die Erfahrung gemacht haben, dass man Männer am schnellsten in die Flucht schlägt, wenn man sie gleich zu Beginn mit solchen Begriffen wie 'Familie bilden/gründen' und 'Kinder' konfrontiert.
 
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  • #15
@8+9: Schließe mich Euch an. Hier in diesem Forum wird ja öfters behauptet, alleinerziehende Mütter wären auf der Jagd nach einem männlichen Versorger. Dies mag im Einzelfall stimmen, in der Regel allerdings nicht.
Regelhaft gibt es einen biologischen Vater (wie wäre das Kind sonst entstanden?). Natürlich kann der neue Mann diesen biologischen Vater nicht ersetzen. Jedes Kind weiß genau, wer sein Vater ist und wer nicht.
Nichtsdestotrotz kann und wird in einer neuen Partnerbeziehung der Mutter der neue Mann einen vaterähnlichen Status haben. Selbstverständlich hat er auch Weisungsbefugnis gegenüber dem Kind. (sollte man das so nicht handhaben, wird das Kind regelhaft die beiden gegeneinander ausspielen). Und ebenso selbstverständlich wird das Erziehungskonzept gemeinsam durchgesprochen. Anders kann ich es mir nicht vorstellen.

Ich denke, der von Dir angesprochene Satz fällt vor allem deswegen, um potentielle Interessenten nicht von Beginn an zu überlasten. Es gibt eine Menge unkomplizierte und kinderliebe Männer, aber es gibt auch solche, die bei dem Gedanken an Kinder Panik kriegen und sich überfordert fühlen. Um den Eingewöhnungsprozeß bei diesen Männern zu entkrampfen wird dieser Spruch angebracht.

Constanze
 
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  • #16
Frederika: ich finde deinen Satz sehr gut. Danke!

Aber ich gebe Nummer 9 bzw. 13. völlig recht. Der Wunsch ist da! aber er wird anfangs nicht kommuniziert.
 
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  • #17
Liebe Fragestellerin

Ich sehe es so wie viele hier, es gibt nur einen Vater. Und ich sehe den Partner einer alleinerziehenden Frau nicht nur als ihren Freund. Das wäre viel zu kurz gegriffen.

Ich denke, wer als alleinerziehende Frau einen Partner sucht, wünscht sich auch einen Freund für ihre Kinder. Denn das kann der Partner sein. Und klar hat das "vaterhafte" Züge. Anders würde es ja nicht gehen. Das wäre das Optimum, das zu erreichen wäre. Männer, die bereit sind, Kinder vorbehaltlos anzunehmen. Dann klappts auch mit dem Patchwork.

Die kleine Kaktee
 
  • #18
Ich schließe mich an, dass ein Kind auf alle Fälle nur einen Vater hat und der neue Partenr das eben nicht ist. Wenn der eigentliche Vater sich in der Erziehung nicht einbringt, dann mag das klappen, ober sonst nicht.
Ich denke, wenn ein neuer Partner ein freundschaftlicher Ratgeber, so was wie eine Onkelposition oder eben ein erwachsener Freund ist, respekt da ist und natürlich die Dinge des tgl. Umgnags und lebens gemeinsam entschieden werden, dann kann das eine sehr stabile Sache sein.
Was ich überhaupt nicht verstehe, wie man verlangen kann, dass der leibliche Vater sich zurück zieht und dem neuen Mann das Leben mit dem eigenen Kind überläßt. Ich finde es okay zu sagen, man will nicht mit fremden Kindern zusammen leben, aber so ein Anspruch ist echt wahnwitzig
 
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  • #19
Ein klares. Das kommt darauf an! ist wohl die beste Antwort.

Beispielsweise kommt es auf das Alter des Kindes an. Ein jüngeres Kind ist eher bereit einen Ersatzpapa zu akzeptieren und braucht ihn auch viel mehr als ein bereits 20jähriger Sohn, der anfängt sein eigens Leben zu leben. Bereits ein 14jähriges Kind, ob Mädchen oder Junge, werden es schwer haben, einen neuen Mann im Haus zu akzeptieren. Da haben es bereits leibliche Eltern schwer den Zugang zu Ihren Kindern zu gestalten und sie haben den Vorteil, dass sie auf eine Beziehung zu dem Kind zurückblicken können, die das ganze Leben dieses Kindes währt.

Dann kommt es darauf an, wie die Beziehung und wie intensiv der Kontakt zwischen leiblichen Vater und seinem Kind ist. Ein Ersatzpapa kann nur dann eine Lücke füllen, wenn auch eine da ist.

Und natürlich kommt es auf die Mutter des Kindes an. Möchte sie überhaupt ein Stück Verantwortung abgeben. Ist das Vertrauen groß genug? Wenn sie dem Partner als Frau vertrauen kann, heißt das doch nicht gleichzeitig, dass sie ihm auch ihr Kind anvertrauen möchte oder es so ohne weiteres kann.

Darüber hinaus kommt es darauf an, ob die Chemie stimmt. Wenn sie zwischen der Frau und dem Mann stimmt, heißt das nicht automatisch, dass sie auch zwischen dem Kind und dem neuen Mann an Mamas Seite stimmt. Ich als Mann muss dieses Kind auch mögen, denn auch wenn dieser Mensch noch klein ist, so hat es doch bereits eine Persönlichkeit und die Kann zu der meinen harmonieren oder auf Kriegsfuß stehen.

Dann kommt es auf den Mann an, der dazu kommt. Möchte er denn überhaupt Funktionen eines Ersatzpapas übernehmen? Ist er bereit Mama und Kind im "Doppelpack" anzunehmen? Wenn er dies nicht tut, dann kann es mit einer Patchworkfamilie nix werden.

Wie man sieht gibt es sehr viele Bestimmungsfaktoren und jeder einzelne davon kann im Extremfall eine neue Familienkonstellation verhindern. Es ist also nicht leicht.

Wenn jedoch die Bereitschaft, das Vertrauen und die Sympathie und Liebe vorhanden und auf alle Beteiligten gut verteilt ist, dann benötigt es nur ein wenig Mühe und EInsatzwillen und es kann sehr seh schön werden.

m / 46, 7E29E8D1
 
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  • #20
Mein kommetar als WE vater, und der ist mir unheimlic wichtig! nachdem ich schon aus dem alltagsleben meiner kinder ausgeschlossen bin und eigentlich auch die 14 tägig wiederkehrenden wochenend besuche das nicht ausgleichen können wäre ich schon sehr verletzt wenn ich auch noch als vater meiner leiblichen kinder herausgedrängt würde. meine kinder sind 13 und 15 und als ich einmal mitbekommen habe das mein jüngster den neuen freund als papa bezwichnet hat. hat mich das bis ins mark getroffen.
 
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  • #21
für ein kind ist es am besten, mutter und vater zu haben. und wenn der vater dann halt ein ersatzvater ist, ist das immer noch besser als ein wochenendvater.

#19 ihr lebt getrennt. shit happens. du bist außen vor. leb damit. deine kinder haben glück wenn sie einen mann in ihrer nähe haben, den sie vertrauen und mögen.

trennung ist scheiße. also die ehe pflegen und nicht abhauen.

w/34
 
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  • #22
@19
Ja das kenne ich. Meine Tochter (4) redet auch von "ihren Eltern" wenn sie ihre Mutter und meinen Nachfolger meint. Das schmerzt schon sehr.
Dieses Verhalten wird von den Exen auch sehr gesteuert und unterstützt. Die wollen sich damit schönreden, dass sie ihren Kindern den *richtigen* Vater entzogen haben. Daher auch ständige Umgangsverweigerung, damit sich die Kinder an ihren *neuen Papa* gewöhnen.
Zusätzlich dann noch Sprüche wie "euer Vater WILL euch ja nicht sehen" und wenn dann nach einiger Zeit die Kinder soweit entfremdet wurden, dass sie tatsächlich nicht mehr kommen wollen dann meinen die Damen dass sie gewonen hätten.
Da wird dann noch ein *Beweistermin* vorm JA inszeniert und du bist aus dem Leben Deines Kindes ausgelöscht. Nur dein Geld nimmt die Ex natürlich gerne. "Es ist ja nur für die Kinder und natürlich nicht für mich".

Du musst immer wieder kämpfen. Um jeden Tag Umgang. Notfalls mit Klage. Die deutsche Unrechtsprechung ist zwar extrem mütterfixiert, aber manchmal kommt es doch zu Urteilen die einem Vater Umgang mit seinen Kindern zubilligen.

@20

Da der Großteil der Scheidungen von Frauen eingereicht wird, die beim fremdpo... festgestellt haben, dass 2man sich auseinandergelebt hat", gehe ich mal davon aus, dass #19 nicht abgehauen ist sondern warm ausgetauscht wurde. Von daher wird er wohl keine Chance gehabt haben seine Ehe zu pflegen.
War jedenfalls bei mir so.

m44
 
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  • #23
Ich bin ein "neuer Vater". Ich bin seit sieben Jahren mit der Mutter zusammen, die Kinder sind jetzt 9 und 11. Wir sind eine richtige Familie. Der leibliche Vater störte in der Anfangsphase ungemein. Den Ex zu treffen fand ich zum Kotzen und für die Kinder war die Spannung zwischen den verschiedenen Erziehungsarten auch schwierig. Es klappte gar nicht.

Dann haben wir dem Vater angeboten, er muss kein Geld mehr zahlen und dafür sieht er die Kinder nur noch alle paar Monate mal. Das klappt jetzt sehr gut. Die Kinder akzeptieren mich als Ersatzvater, wir sind eine glückliche Familie.

Ich glaube anders geht das letztlich gar nicht. So ein hin und her mit mehreren Vatrefiguren klappt nicht. Ist für alle belastend. Wir haben eine gute Lösung gefunden.
 
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  • #24
@22

"Der leibliche Vater störte in der Anfangsphase ungemein...". Na sowas. Der leibliche Vater wollte sich nicht aus dem Leben der Kinder drängen lassen - na so ein Schwein aber auch.

Mich ko... es so dermaßen an, dass es immer wieder Männer gibt, die sich dem perfiden Spiel der Mütter anschließen und auf den verlassenen und zum Zahlvater degradierten Ex herumtrampeln.

Ihr habt eine "gute Lösung gefunden". Toll, wie gut ist diese denn für den Mann den ihr genötigt habt sich seine Kinder abkaufen zu lassen?

Ich sehe mich hier immer wieder in meiner Haltung bestärkt, niemals eine Partnerin mit Kind zu akzeptieren. Ich könnte niemals jemand anderem das antuen was mir angetan wurde und was offensichtlich #22 als ganz normal empfindet.
 
  • #25
@#23: Ich kann verstehen, wenn es Männer aufregt, dass sie nur Zahlvater sind, oder dass die Ex ihre Kinder gegen den Vater aufhetzt. Aber davon war doch in #22 gar nicht die Rede. Erstens muss er nicht zahlen, zweitens kann man kein Gehetze entnehmen.

Kinder benötigen eine täglich anwesende Vaterfigur. Der Ersatzvater füllt die Position de facto fast immer zwangsläufig irgendwie aus. Letztlich ist es wahrscheinlich tatsächlich eine gute Lösung für alle Beteiligten.

Am besten wäre einfach, wenn die Eltern ihrer ihnen gegebenen Verantwortung nachkommen würden und gemeinsam ihre leiblichen Kinder erziehen - auch wenn man dann mal ein paar Jahre in einer suboptimalen Beziehung leben muss. Zusammenraufen, das beste daraus machen und eine Familie bilden. Das wäre das beste.

Zerrüttete Familien sind das Grundübel unserer modernen Gesellschaft. Das darf und sollte man sich nicht schönreden.
 
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  • #26
@#24
Deine letzten beiden Abschnitte passen nicht zusammen.
Wenn ich ein paar Jahre an der Seite eines Fremdgehers, Alkoholikers o.ä. ausharren sollte, ist das eine zerrüttete Familie.
Das wäre dann Schönreden für mich.
Da ist die Lösung von #22 eindeutig von Vorteil, denn anscheinend ist dem leiblichen Vater die Kohle wohl wichtiger ....
 
  • #27
@#25: Ja, Alkoholiker ist eine echte Ausnahme, das gebe ich zu. Im Falle des Fremdgehers ist mein Ansatz eigentlich früher gemeint: Ein wie großer Armleuchter muss man sein, um fremdzugehen, obwohl man Familie und Kind hat? Genau darauf zielte es ab. Aber ansonsten gebe ich zu, dass Fremdgeher auch für mich absolut indiskutabel wären. Sei Dir sicher, ich bin die letzte, die schwarzweiß malen würden!

Aber Fakt ist eben, dass viele Ehen auch trotz Kindern eben nicht an Fremdgehen scheitern, sondern sich "auseinanderleben", nicht mehr peppig genug sind, die Langeweile, der Frust, was auch immer, auf den Partner projiziert wird, anstatt die Probleme an der Wurzel zu lösen und "auch in schlechten Tagen" zueinander zu halten.

Die Lösung von #22 ist immerhin besser als das ewige Patchworken, finde ich auch. Bitter ist es trotzdem.
 
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  • #28
MadMax

eigenartig, dass hier die überwiegende mehrzahl das modell, "neuerpartner gleich ersatzvater" zu favorisieren scheint - auch seitens der männer!

genau das wäre mir absolut unangenehm!
ich würde eher die rolle des partners UND freund des kindes darstellen - mit sicherheit nicht den part des vaters!
eher würde ich den kontakt zwischen vater und kind fördern, um dem kind eine möglichst gesunde entwicklung zu gewährleisten. dazu gehört meiner meinung nach, dem kind den vater nicht zu entfremden.

ich habe die persönliche erfahrung gemacht, dass die frau mir dieses modell auch verkaufte, im nachhinein aber doch erwartete, dass ich den ersatzvater mime...

ich glaube eher, dass frauen davon ausgehen, wenn sie als alleinerziehnde einen neuen mann kennenlernen wollen, diesen damit "ködern", ihm das gefühl zu vermitteln, der partner für SIE zu sein, um die kinder kümmert sie sich schon...
er hat also mit den kleinen rackern gaaar nichts zu tun...
...und später wird dann gejammert, dass der mann sich nicht in die "familie mit einbringt"...

aber es gibt sicher auch genügend männer, die nur zu gern den part des ersatzvaters übernehmen würden.
die optimale variante...meiner meinung nach...neuer partner für die frau, und ein möglichst entspanntes verhältnis von frau und kind zum eigentlichen vater.
nur dieses wird in den seltesten fällen möglich sein, bei den schlammschlachten, die in scheidungen geschlagen werden!
 
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  • #29
@25
Wo siehst Du denn, dass dem entsorten Vater, von dem im posting von #22 so abfällig gesprochen wurde, "die Kohle wichtiger ist"?

Nach meiner Lesart wurden ihm seine Kinder so lange vorenthalten ("weil er in der Anfangsphase störte") so dass er nach erfolgreichem Umgangsboykott schlußendlich aus der finanziellen Pflicht genommen wurde um ihm auch noch das letzte *Druckmittel* zu nehmen.
 
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  • #30
Fair ist es, dass der Vater dann auch kein Geld mehr zahlt! Nur so ist es gerecht, dass er seine Kinder dann nicht mehr sieht.

Schlimm finde ich auch die Ausage - er störte ungemein - eine Frechheit und ein Schlag ins Gesicht aller Väter, die warm gewechselt wurden, denen die Kinder durch die Frau weggenommen wurde, die einfach vor vollendete Tatsachen gestellt wurden, weil Frau in ihrer Langeweile mal schön fremdgepoppt hat. Doch leider ist doch Tatsache, dass Mann dann munter weiter zahlen soll und muss, damit Weibchen sich ein tolles Leben mit dem neuen Lover und den Kindern machen kann. Eine Schande - doch dies reden sich, wie irgendwo oben genannt - diese Weibchen ja auch noch schön und machen dann einen auf Friede/Freude/Eierkuchen-Happy-Family - Schaut, ich habe alles richtig gemacht.

Und nochmals: ich rede hier nicht von Alkoholikern, Schlägern oder sonstigen - sondern von ganz normalen, rechtschaffenden Männer und Bürgern, die tagtäglich ihr Geld nach Hause brachten, um Weibchen und den Kindern ein Zuhause, Urlaube, Zweitwagen usw. zu finanzieren!
 
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