• #31
Sorry, ich bitte um Nachsicht, glaube ich bin ein totaler Zitier-Dulli.

In seiner Wohnung waren wir noch nie länger als zehn Minuten, es findet schon immer alles an gemeinsamen Alltag bei mir statt, auch sein Homeoffice Alltag findet überwiegend seit zwei Jahren bei mir statt. Meine Nebenkosten haben sich in der Zeit fast verdoppelt.

Ich mache und tue hier, wirklich aus ganzen Herzen…. Es liegt mir sowas von fern aufzurechnen, auch Neid liegt mir wirklich fern.

Dennoch…. Mein Freund kann mit seiner Ex in diesem Konstrukt für seine Kinder über 400 Euro monatlich für die Zukunft sparen, ich nicht mal ansatzweise. Ich verstehe wirklich nicht warum ich gefühlt eine Familie querfinanzieren soll?
Ich möchte dich herzlich darum bitten, aufzurechnen. Warum sind viele Frauen immer so naiv wenn es ums Geld geht? Er verbraucht, er muss das bezahlen. Bist du Rockefeller? Sprich darüber! Das wird doch nicht besser und du wirst immer unzufriedener.
 
  • #32
Was er aber macht, ist sein Einkommen freiwillig und deutlich über das gesetzliche Maß an seine ErstFamilie (Exfrau und Kinder) monatlich verteilen
Weil es so zum Zeitpunkt der Scheidung zwischen ihnen besprochen worden ist, Punkt.
Nicht nur, weil es zwischen ihnen besprochen worden ist, sondern weil er MÖCHTE. Wenn ihn selbst die Extra-Zahlungen sehr stören würden, würde er sich schon bemühen, dass er sie nicht mehr zahlen muss. Aber wahrscheinlich liebt er seine Kinder und möchte, dass sie gut versorgt sind. Er möchte es so und möchte daran nichts ändern, sonst würde er es tun.
Und dann steht er hier, mit offenen Armen und meint: ich habe ja fast nichts mehr zum Leben, wenn Du mich liebst - nimm mich so arm wie ich bin.
So hört sich das natürlich lächerlich an, aber vielleicht war das nur die Antwort auf deine Forderung, er soll den Unterhalt und die Extra-Zahlungen neu verhandeln. Das will er nicht -- wenn du den Mann willst, musst du ihn so nehmen, wie er ist ...

Aber er kann ja übrigens mehr zahlen. In einem Beitrag meintest du, er will sich insgesamt nur in Höhe der Miete beteiligen, nicht mehr.
das was er „all inclusive“ insgesamt an Beteiligung für Wohnen, Lebensmittel, gemütlich eingerichtetes Zuhause, Wäscheservice etc einbringen möchte, ist das was er bis jetzt an Miete für eine Wohnung bezahlt hat
Aber er hat ja jetzt auch genug Geld für Lebensmittel, Wäsche usw., er hat also schon noch mehr Geld und könnte mehr Geld auf das gemeinsame Konto einzahlen, halt Miete, Nebenkosten und Lebenshaltungskosten. Nun kommst du aber mit Urlaub, Anschaffungen und Reparaturen. Dafür ist dann vermutlich kein Geld mehr da. Also er könnte dir entweder nur Geld in Höhe seiner bisherigen Miete zahlen und hätte dann noch Geld übrig auf seinem Konto für Urlaub und so weiter. Oder er zahlt einen höheren Betrag, dann hat er aber kein Geld mehr übrig für Urlaub. Aber jedenfalls hat er noch Geld übrig, wenn er dir nur Geld in Höhe der Miete zahlt, denn leben tut er jetzt auch. Nur wenn er dir mehr gibt, dann hat er wirklich nichts mehr, vielleicht meint er das.

Es gibt hier öfters die Frage, ob jemand eine volle Miete zahlen soll, wenn er zu einer anderen Person ins Eigentum-Haus zieht. Viele verlangen oder möchten das nicht und beteiligen sich dann nur an den Neben- und Lebenshaltungskosten. Denn das Haus gehört ja dir und du müsstest auch dafür zahlen, wenn er nicht bei dir einzieht, du machst also Gewinn, wenn er dir eine Miete zahlt. Theoretisch könnte man auch argumentieren, dass er mit seiner Miete dein Haus querfinanziert, ohne langfristig selbst was davon zu haben, denn am Ende ist dein Kredit bezahlt und du hast ein Haus, er nicht. Andererseits zahlt er jetzt ja auch Miete und hat kein Haus.
w27
 
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  • #33
Was er aber macht, ist sein Einkommen freiwillig und deutlich über das gesetzliche Maß an seine ErstFamilie (Exfrau und Kinder) monatlich verteilen,
Das ist doch seine Entscheidung und es steht Dir frei, über Dein Einkommen auch frei zu verfügen.
und wir sprechen hier von einem monatlich vierstelligen Betrag.
Der freiwillige Beitrag wird kaum so hoch sein.
Weil es so zum Zeitpunkt der Scheidung zwischen ihnen besprochen worden ist, Punkt.
Ein Mann, der Wort hält. Möchtest Du einen, der das nicht macht?
Und dann steht er hier, mit offenen Armen und meint: ich habe ja fast nichts mehr zum Leben, wenn Du mich liebst - nimm mich so arm wie ich bin. Ich fühle mich einfach nur veräppelt.
Du kannst ja einen gleichen Beitrag wie Deinen zum gemeinsamen Lebensunterhalt einfordern und sonst nicht zusammenziehen.

Du machst hier auch keine verständlichen Angaben. Setz Dich mit ihm zusammen und wenn er nicht seinen Beitrag leisten kann, muss er eine Lösung finden. Sein Beitrag ist Dein Thema, seine Ausgaben nicht.
 
  • #34
Hier wurde mehrfach nach Summen gefragt. 700 Euro warm ist das war er momentan für seine Wohnung zahlt.

Wahrscheinlich verdienen wir dann doch nicht „sehr gut“, sondern eher „normal“, denn nach Abzug von besagtem Unterhalt, Lebensversicherung, Konsumkredit, und Miete für seine Wohnung bleiben ihm tatsächlich keine tausend Euro.

Ich gönne allen unseren Kindern von Herzen ein schön gefülltes Sparkonto, wirklich. Aber während er das von seinen Kindern monatlich befüllt, kann ich es für meine Kinder nicht in dem Maße, auch unter anderem weil ich hier die höheren Kosten trage, die er ja auch mit verursacht. Das empfinde ich einfach nicht als fair.

Für mich ist das Ganze nach wie vor kein ausschließliches Geldthema. Ich finde es einfach überhaupt nicht partnerschaftlich.
 
  • #35
Ich glaube, es ist irgendwie falsch rübergekommen… das was er „all inclusive“ insgesamt an Beteiligung für Wohnen, Lebensmittel, gemütlich eingerichtetes Zuhause, Wäscheservice etc einbringen möchte, ist das was er bis jetzt an Miete für eine Wohnung bezahlt hat, in der ich in drei Jahren noch nie eine Stunde Zeit verbracht habe, weil sie so ungemütlich und zugemüllt ist.
Ich habe es so verstanden, dass ihr eine Vereinbarung hattet und er sich an diese nicht mehr gebunden fühlt und es einseitig geändert hat. Gut für Dich, dass es vor seinem Einzug war.

Es ehrt ihn zwar, dass er "angeblich" sein Wort der Ex-Frau gegenüber hält. Dann geht man davon aus, dass er sonst auch zuverlässig ist. Aber anhand der geschilderten Situation passt das nicht. Entweder tritt man in einen neuen Lebensabschnitt und hält sich an die neuen Bedingungen oder man lässt es bleiben. Es sit seine freiwillige Entscheidung, zu Dir zu ziehen. Er kann es auch bleiben lassen M.M.n. ist er dann doch nicht so zuverlässig wie er sich darstellt.

Dann würde ich ihn ganz einfach weiterhin in seiner zugemüllten Wohnung lassen. Glaubst Du, dass Dein Haus nachher besser aussieht ?

Ich glaub, ich spinne. WÄSCHESERVICE ?
Mir würde es hier nicht ums Geld gehen, denn Du hättest mehr als vorher. Aber den Stress kann man sich sowieso nicht aufwiegen lassen, Deine Ruhe sollte Dir heilig sein und kein Geld der Welt kann Messiunordnung kompensieren. Wieso willst Du alles für ihn machen ? Wenn dann macht jeder gleichviel im Haushalt.

Wer nicht mithilft, muss seine Wäsche zum Wascheservice außer Haus bringen. Wer nicht putzt, muss eine Haushaltshilfe bezahlen.
Ist doch ganz easy. Das dritte Konto ist normal.

Ich hoffe, der Beitrag ist ein Sommerlochfake. Wenn nicht, dann folgendes: wer Vereinbarungen bricht, also Deine Grenzen austestet, wird dies immer wieder tun. Willst Du das ?

Und es geht nur darum, was Du für dich willst. Die Antwort kennst Du schon. Was bringen Dir Meinungen von anderen. Du fühlst Dich damit nicht wohl also lass es bleiben. Andere hier könnten damit leben, Du nicht. Hör auf Deine Intuition. Und wenn das jemand doof findet oder meint, Dir geht es nur ums Geld: so what. Ist nicht Dein Problem. Du hast halt jetzt mehrere Meinungen, aber keiner von uns muss nachher mit ihm leben
 
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  • #36
Hier wurde mehrfach nach Summen gefragt. 700 Euro warm ist das war er momentan für seine Wohnung zahlt.
Das deckt anteilig die (gestiegenen) Nebenkosten des Hauses und Reparaturrücklagen ab. Was wäre Deine Vorstellung?
Ich gönne allen unseren Kindern von Herzen ein schön gefülltes Sparkonto, wirklich. Aber während er das von seinen Kindern monatlich befüllt, kann ich es für meine Kinder nicht in dem Maße, auch unter anderem weil ich hier die höheren Kosten trage, die er ja auch mit verursacht. Das empfinde ich einfach nicht als fair.
Für Deine Kinder sind Du und der Vater zuständig. Deine Unterhaltspflicht entspricht aber bei gleichem Einkommen der Deines Partners. Dann ist doch bei Dir auch ein ordentlicher Anteil für die Kinder weg und die 700 Euro Miete erhöhen Deinen Spielraum und auch Deine Unterhaltspflicht.
Vielleicht gibst Du das Geld auch einfach lieber für Urlaub aus?
Für mich ist das Ganze nach wie vor kein ausschließliches Geldthema. Ich finde es einfach überhaupt nicht partnerschaftlich.
Das ist dann aber ein grundsätzliches Problem…
 
  • #37
unter anderem weil ich hier die höheren Kosten trage, die er ja auch mit verursacht
Dann hör auf damit. Punkt. Was hindert dich daran?

Für mich ist das Ganze nach wie vor kein ausschließliches Geldthema. Ich finde es einfach überhaupt nicht partnerschaftlich.
Und was für eine Basis habt ihr denn für die Beziehung?

Die Frage, die du dir stellen solltest ist, willst du dich auf das Problem konzentrieren oder auf die Lösung - wie immer diese aussehen mag.
 
  • #38
Hier wurde mehrfach nach Summen gefragt. 700 Euro warm ist das war er momentan für seine Wohnung zahlt.
Und das würde er Dir insgesamt überweisen? An wieviel hattest Du denn gedacht? Wohnst Du zur Miete oder bezahlst Du Eigentum ab? Ich finde diese Fragen sollte man mit einbeziehen.
Btw: ein Mann der seine Wohnung nicht ordentlich halten kann, käme für mich persönlich nicht in Frage. Und überhaupt hört sich das Ganze so an, als ob Du da gehörig die "Mutti" gibst.... Meins wäre das nicht.. 😏
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #39
Hier wurde mehrfach nach Summen gefragt. 700 Euro warm ist das war er momentan für seine Wohnung zahlt.

Wahrscheinlich verdienen wir dann doch nicht „sehr gut“, sondern eher „normal“, denn nach Abzug von besagtem Unterhalt, Lebensversicherung, Konsumkredit, und Miete für seine Wohnung bleiben ihm tatsächlich keine tausend Euro.

Ich gönne allen unseren Kindern von Herzen ein schön gefülltes Sparkonto, wirklich. Aber während er das von seinen Kindern monatlich befüllt, kann ich es für meine Kinder nicht in dem Maße, auch unter anderem weil ich hier die höheren Kosten trage, die er ja auch mit verursacht. Das empfinde ich einfach nicht als fair.

Für mich ist das Ganze nach wie vor kein ausschließliches Geldthema. Ich finde es einfach überhaupt nicht partnerschaftlich.
Ähm, nein, gut ist das nun wirklich nicht. Geld sollte auf jeden Fall ein Thema sein und besprochen werden, die Beziehung kommt sonst in eine Schieflage.
 
  • #40
700 Euro warm ist das war er momentan für seine Wohnung zahlt.
.... die dann auf deinem Konto landen ?
Was jammerst du also ?
Sorry, für 700 Euro kann er lange duschen .....
Dein Haus musst du sowieso heizen, du hast also nicht mehr Heizkosten.
Er verbraucht etwas Wasser und etwas Strom ..... aber nie und nimmer mehr als 200 Euro im Monat. Bleiben dir 500 Miete - sicher ohne diese dem FA zu melden.
Fürs Essen bezahlt er auch was. Also .... wo sponsorst du seine Kinder ?

Selbst bei uns im Schwabenland nennt man das geizig, was du hier abziehst.
 
  • #41
Hier wurde mehrfach nach Summen gefragt. 700 Euro warm ist das war er momentan für seine Wohnung zahlt.

Wahrscheinlich verdienen wir dann doch nicht „sehr gut“, sondern eher „normal“, denn nach Abzug von besagtem Unterhalt, Lebensversicherung, Konsumkredit, und Miete für seine Wohnung bleiben ihm tatsächlich keine tausend Euro.
Was heißt, keine 1000 Euro? Eher 900 oder eher 400? Ich finde, knapp 1000 Euro nach Abzug aller Fixkosten ist genug, um sehr gut zu essen und sich auch gelegentlich was anzuschaffen und Urlaub zu machen. Das ist doch viel Geld für eine Person. Und wenn er künftig auf Konsumkredite verzichtet, hat er sogar noch mehr. Arm ist er jedenfalls nicht. Und für dich ist es doch viel Zusatz-Geld, wenn er dir monatlich 700 Euro überweist. In dieser Warmmiete sind Neben- und Reparaturkosten/Rücklagen schon enthalten, warum sollte er dafür noch extra was zahlen? Ist in der Warmmiete alles schon mit drin. Essen und Waschpulver kann er dann zusätzlich noch von seinem Konto bezahlen, wie jetzt auch, das Geld hat er. Aber ich verstehe auch, dass er sich unwohl fühlt, seiner Freundin jeden Monat so viel Geld zu überweisen und dann noch mehr. Habe ich es richtig verstanden, dass es ein Eigentumshaus ist, wo du wohnst? Ist es schon abbezahlt oder wie hoch sind die Raten? Oder falls Miete, wie hoch ist deine Miete?

Meine Logik wäre: Wenn er alleine für sich sorgen kann und du alleine für dich sorgen kannst, warum könnt ihr dann nicht zu zweit für euch sorgen? Theoretisch müsste das Geld ja ausreichen, zumal man zu zweit sogar noch Kosten spart, weil vieles nur einmal pro Haushalt anfällt.

Ihr solltet eure Vorstellungen einfach nochmal besprechen. Wenn er jetzt Geld für Essen und Shampoo ausgibt, kann er das nach eurem Zusammenzug auch. Warum solltest du das für ihn tun? Mach es doch einfach nicht, wenn du nicht willst.
w27
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #43
Ich empfinde, dass an männliche Unterhaltszahler und weibliche Alleinerziehende unterschiedliche Ansprüche gestellt werden von der Gesellschaft. Die AE wird ja fast als Schmarotzerin angesehen, wenn sie nicht 50/50 zahlen kann, falls der Neue mehr verdient.

Aber der Unterhaltszahler ist ja so ein guter Mensch, kommt seinen Verpflichtungen nach in der Ex- Beziehung und die Neue soll es ausgleichen.

Es ist doch wurscht, ob ihr Haus abbezahlt ist oder sie in Miete wohnt. Wenn das Haus abbezahlt ist, dann weil sie in Vorleistung gegangen ist.

So wie er für seine Kinder verantwortlich ist, ist sie es für ihre. Sie kann das Geld anlegen welches sie übrig hat von seiner Mietzahlung und ihren Kindern etwas hinterlassen. Warum sollte sie das nicht, damit es seinen besser geht ? Wo ist hier die Logik ?

Der Aufschrei wäre sicher gross, wenn eine AE deshalb hier nachfragen würde, was gerecht ist. Ob es ok ist wenn sie jetzt finanzielle Vorteile hat.
 
  • #44
Wenn er in seiner Wohnung 700 Euro Miete bezahlt hat, dann müsste er ja auch Geld fürs Einkaufen usw. gehabt haben.
Sonst wäre er allein ja nicht lebensfähig.
Wenn er bei dir ca. 1000 Euro bezahlt, wäre das ok für mich.
Wäsche musst du ihm aber nicht hinterher räumen, wenn er alleine lebt, muss er das ja auch machen.
 
  • #45
Welche Reparaturrücklagen?? Das stellt er sich als seinen kompletten Anteil an einem gemeinsamen Leben vor, inclusive Nebenkosten, Lebensmittel, Unternehmungen etc. Das ist nicht als „Miete“ gedacht.
Deine Informationen kommen tröpfchenweise. Was ist denn beim gemeinsamen Gespräch zum Thema "Haushaltskonto" herausgekommen?
Es ist doch klar, dass 700 Euro nicht für den Lebensunterhalt reichen und damit das Haushaltskonto dauernd in den Miesen wäre, wenn Du den gleichen Betrag einzahlst. Vorher ist er doch auch nicht mit seiner Miete alleine klargekommen.

Ist das Haus Eigentum? Dann fände ich keine Miete, sondern einen Anteil an den Zinsen und Nebenkosten samt Reparaturen angemessen.
 
  • #46
Ich empfinde, dass an männliche Unterhaltszahler und weibliche Alleinerziehende unterschiedliche Ansprüche gestellt werden von der Gesellschaft.
Fest steht, dass weibliche Unterhaltszahlerinnen weniger zahlungsbereit sind als männliche. Oft wandert der Unterhalt für die Kinder in den eigenen Lebensstil.
Die AE wird ja fast als Schmarotzerin angesehen, wenn sie nicht 50/50 zahlen kann, falls der Neue mehr verdient.
Er verdient ja nicht mehr.
Aber der Unterhaltszahler ist ja so ein guter Mensch, kommt seinen Verpflichtungen nach in der Ex- Beziehung und die Neue soll es ausgleichen.
Wie würden hier die Antworten aussehen, wenn die Exfrau sich beklagen würde, dass er sich nicht an Absprachen hält? Grundsätzlich hat er eine Unterhalsverpflichtung seinen Kindern gegenüber.
Wenn dann nicht mehr Geld genug übrig bleibt, um sich ein gemeinsames Leben leisten zu können, dann gibt es eben kein gemeinsames Leben. Diese klare Aussage möchte die FS aber vermeiden.
Es ist doch wurscht, ob ihr Haus abbezahlt ist oder sie in Miete wohnt. Wenn das Haus abbezahlt ist, dann weil sie in Vorleistung gegangen ist.
Darüber wird hier immer wieder mit unterschiedlichen Sichten diskutiert.
So wie er für seine Kinder verantwortlich ist, ist sie es für ihre.
So ist es. Und nach den Unterhaltszahlungen haben beide ungefähr gleich viel übrig, bei gleichem Einkommen. Sie legt den Unterhalt nicht für die Kinder aufs Sparbuch, sondern zahlt vermutlich stattdessen ihr Haus ab.
Sie kann das Geld anlegen welches sie übrig hat von seiner Mietzahlung und ihren Kindern etwas hinterlassen.
Bei einer Kostenbeteiligung bleibt ja nichts übrig.
 
  • #47
Ich habe den Eindruck, ich werde hier gründlich missverstanden.

Der Beitrag von 700 Euro, der ihm als sein Anteil am gemeinsames Leben vorschwebt, ist KEINE Miete an mich, sondern seine Vorstellung von seinen gesamten Lebenshaltungskosten, für alles zusammen, inclusive Wohnen, Essen und Unternehmungen. Wenn ich es schaffe gut damit zu wirtschaften, kann ich dann zusehen ob ich davon etwas für Urlaub oder für eine neue Waschmaschine sparen kann.

Das Geld was er ansonsten noch zu Verfügung hat, wird überwiegend für Gastronomie und Zigaretten ausgegeben.
 
  • #49
Deine Informationen kommen tröpfchenweise. Was ist denn beim gemeinsamen Gespräch zum Thema "Haushaltskonto" herausgekommen?
Es ist doch klar, dass 700 Euro nicht für den Lebensunterhalt reichen und damit das Haushaltskonto dauernd in den Miesen wäre, wenn Du den gleichen Betrag einzahlst. Vorher ist er doch auch nicht mit seiner Miete alleine klargekommen.

Ist das Haus Eigentum? Dann fände ich keine Miete, sondern einen Anteil an den Zinsen und Nebenkosten samt Reparaturen angemessen.
Ich glaube, er will seine Wohnung gar nicht aufgeben. Und ich kann ihn da ein Stück weit verstehen. Die FS möchte seine Kinder nicht quer finanzieren. Aber warum soll der FS dies tun? Immerhin reicht ihm seine kleine Wohnung und die Tochter der FS wohnt noch bei ihr.. Wenn die FS schon aufrechnet, dann doch bitte mit 1/3 der Kosten für ihn. Und da finde ich 700,00 nicht ganz unrealistisch.
 
  • #50
Das Geld was er ansonsten noch zu Verfügung hat, wird überwiegend für Gastronomie und Zigaretten ausgegeben.
Und warum genau willst du dass jemand der sich wie eine Zecke verhält bei dir einzieht?
Würde ich auf keinen Fall mitmachen.
Ich hatte auch mal eine Phase in der ich relativ wenig Geld zur Verfügung hatte, nämlich als ich nicht nur Unterhalt für die Kindern sondern auch noch für den Exmann zahlen musste. Da blieb dann nicht mehr so viel übrig. Hatte aber auch relativ hohe Ausgaben die ich aber zu dem Zeitpunkt nicht reduzieren wollte. Da ich ja auch wusste dass es nur um einen begrenzten Zeitraum bis zur Scheidung geht. Kindesunterhalt allein ist ja deutlich weniger als noch Trennungsunterhalt dazu.

Im Traum wäre ich aber nicht auf die Idee gekommen dann großartig essen zu gehen oder so. Im Gegenteil. Bin nicht mal Kaffee trinken gegangen.
Er kann einfach nicht mit Geld umgehen. Das wird eine Katastrophe. In dem Alter ändert der sich auch nicht mehr.
 
  • #51
Ich habe den Eindruck, ich werde hier gründlich missverstanden.

Der Beitrag von 700 Euro, der ihm als sein Anteil am gemeinsames Leben vorschwebt, ist KEINE Miete an mich, sondern seine Vorstellung von seinen gesamten Lebenshaltungskosten, für alles zusammen, inclusive Wohnen, Essen und Unternehmungen. Wenn ich es schaffe gut damit zu wirtschaften, kann ich dann zusehen ob ich davon etwas für Urlaub oder für eine neue Waschmaschine sparen kann.

Das Geld was er ansonsten noch zu Verfügung hat, wird überwiegend für Gastronomie und Zigaretten ausgegeben.
Also worum geht es dir hier nun wirklich?
Du hast mehr als genug Antworten bekommen.
Auf die Fragen der Foristen gehst du nicht oder kaum ein.
Was versprichst du dir von diesem Zusammenziehen und von dieser Beziehung überhaupt? Weißt du denn überhaupt, was du wirklich willst oder machst du einfach vor dich hin auf gut Glück?
Du wetterst über Dinge, die du nicht gut findest aber was ist nun dein Plan?
So wie du ihn darstellst sehe ich vor mir einen versiftten Schmarotzer, der auf deine Kosten seinen Konsumkredit, Gastronomie und Zigaretten finanziert weil er ohne dich (bei seinen Unterhaltszahlungen an die alte Familie) dafür gar kein Geld hätte. Wofür ist überhaupt sein Konsumkredit? Kann jedenfalls nicht für die Wohnung sein.
Und dann frage ich mich - zurecht, wie ich finde - warum bist du mit ihm zusammen und warum soll er bei dir einziehen?
Ist der Sinn dieses Threads nur, dass wir dir sagen, dass du Recht hast und er ein Arsch ist? Und was genau hast du dann davon?
 
  • #52
Ich habe den Eindruck, ich werde hier gründlich missverstanden.
Nein, du stellst das nur stückweise dar. Du bekommst ja auch noch Unterhalt.
Der Beitrag von 700 Euro, der ihm als sein Anteil am gemeinsames Leben vorschwebt, ist KEINE Miete an mich, sondern seine Vorstellung von seinen gesamten Lebenshaltungskosten, für alles zusammen, inclusive Wohnen, Essen und Unternehmungen.
Der Betrag reicht nicht, das ist doch völlig klar. Für die Wohnkosten alleine wäre er grob angemessen. Da nützt Dir auch ein Forum wenig, Dein Ansprechpartner ist Dein Partner. Im Grunde müssten beide anteilig in einen Topf werfen, um die Lebenshaltung zu finanzieren.
Das Geld was er ansonsten noch zu Verfügung hat, wird überwiegend für Gastronomie und Zigaretten ausgegeben.
Auch da wieder: lädt er Dich zum Essen ein oder sitzt er alleine in der Kneipe? Wenn, was ist das denn dann für ein Typ?
Ich glaube, er will seine Wohnung gar nicht aufgeben.
Kann auch sein. Auch da hilft nur ein Gespräch.
Immerhin reicht ihm seine kleine Wohnung und die Tochter der FS wohnt noch bei ihr.. Wenn die FS schon aufrechnet, dann doch bitte mit 1/3 der Kosten für ihn. Und da finde ich 700,00 nicht ganz unrealistisch.
Der Mann sollte einfach einen angemessenen Beitrag zum gemeinsamen Lebensunterhalt zahlen. Das ist dann ein Mix aus Kosten für die Kinder und Kosten für die beiden.

Wir haben da schlicht 50/50 gemacht, samt Urlauben mit Kind. Manche Frauen rechnen aber ihr eigenes Einkommen immer wieder mal herunter und das des Mannes hoch. Habe ich im Umfeld öfter.

Die FS bekommt ja im Gegensatz zu ihm auch noch Unterhalt vom Vater der Kinder. Der taucht in ihrer Berechnung auch nicht auf.
 
  • #53
Der Beitrag von 700 Euro, der ihm als sein Anteil am gemeinsames Leben vorschwebt, ist KEINE Miete an mich, sondern seine Vorstellung von seinen gesamten Lebenshaltungskosten, für alles zusammen, inclusive Wohnen, Essen und Unternehmungen. Wenn ich es schaffe gut damit zu wirtschaften, kann ich dann zusehen ob ich davon etwas für Urlaub oder für eine neue Waschmaschine sparen kann.
Ich glaube, dass haben wir hier alle verstanden. Welcher Betrag schwebt Dir denn vor?
Das Geld was er ansonsten noch zu Verfügung hat, wird überwiegend für Gastronomie und Zigaretten ausgegeben.
Ja, das ist der Punkt. Er gibt sein Geld für das aus, was ihm wichtig ist. Du willst, dass er es für das ausgibt, was DIR wichtig ist. So wird das nüscht...
 
  • #54
Die FS bekommt ja im Gegensatz zu ihm auch noch Unterhalt vom Vater der Kinder. Der taucht in ihrer Berechnung auch nicht auf.
Warum soll das in ihrer Berechnung auftauchen? Das ist für die Kinder und nicht für den Lebensunterhalt von der FS und ihrem Partner. Demnach praktisch nicht existent. Hätte sie das nicht müsste sie ja on top das noch selbst tragen.
Sie hat ja auch selbst Kosten für ihre Kinder, das ist ja nicht alles alleine durch Unterhalt abgedeckt.
 
  • #55
Welche Reparaturrücklagen?? Das stellt er sich als seinen kompletten Anteil an einem gemeinsamen Leben vor, inclusive Nebenkosten, Lebensmittel, Unternehmungen etc. Das ist nicht als „Miete“ gedacht.
Ich finde es sowieso seltsam, dass er den gesamten Anteil für gefühlt alles immer schon auf ein gemeinsames Konto packen soll, das variiert ja auch, macht das doch bedarfsorientiert.
Also jeder behält sein eigenes Konto und er zahlt dir anteilig eine Miete/Nebenkosten und dann gibt es meinetwegen noch ein drittes Konto, von dem beide was für beide nehmen können (vielleicht gemeinsame Lebensmitteleinkäufe etc.), den Rest (Unternehmungen, Anschaffungen, Urlaub) zahlt jeder selbst nach Bedarf und Lust von seinem Privatkonto. Seine Zigaretten und Restaurantbesuche würde ich ihn selbst zahlen lassen von seinem Konto. Und wenn ihr einen Urlaub bucht, sprecht halt drüber und dann zahlt jeder sein Ticket selbst von seinem Konto. Wenn ihr ins Kino geht, kann doch auch jeder seine Karte selbst zahlen, warum sollte man dafür monatlich feste Beträge auf ein Konto legen oder du ihn immer einladen? Oder einer kauft beide Tickets und der andere bezahlt dafür das Popcorn, ich würde das flexibel handhaben und situativ entscheiden. Und wenn die Waschmaschine kaputt geht, sucht ihr zusammen ein Modell aus und jeder zahlt die Hälfte.

Ich würde es so machen, dass alle Privat- und Extra-Ausgaben vom eigenen Konto gezahlt werden. Ist doch klar, dass er, wenn er neue Schuhe braucht oder zum Friseur geht oder mit Freunden essen geht oder dir ein Geburtstagsgeschenk kauft, das selbst zahlt von seinem Konto, warum solltest du das machen? Einigt euch auf einen Grundbetrag, den er dir regelmäßig überweist (Miete und Nebenkosten) und zahlt einfach den Rest individuell von euren Privatkonten, dann wäre doch alles geklärt.
w27
 
  • #56
t. Wenn es sonst gut lief bei euch, belasse es doch in der alten Konstellation, sonst wars das bei Euch auf weite Sicht ziemlich wahrscheinlich
Es läuft nicht gut.
In seiner Wohnung waren wir noch nie länger als zehn Minuten, es findet schon immer alles an gemeinsamen Alltag bei mir statt, auch sein Homeoffice Alltag findet überwiegend seit zwei Jahren bei mir statt. Meine Nebenkosten haben sich in der Zeit fast verdoppelt
Das heisst, die FS war seit Beginn an so gutmütig, keiner verlangt von einem Gast etwas, nur ist es kein Gast, sondern er lebt gut auf ihre Kosten, und da sieht er gar nicht ein, sich auf einmal an etwas zu beteiligen,, was er vorher nicht musste.
Man müsste eine Kostenaufstellung über alles machen und dann nach einer fairen Verteilung suchen, allerdings sollte der Vorschlag schon längst von ihm gekommen sein. Er müsste ja bemerkt haben, dass er für umsonst bei ihr lebt, aber manche merken das gar nicht, also Mund auf, reden.
Eine Partnerschaft so ist schon fragwürdig, zusammenziehen never, der Ärger ist vorprogrammiert.
 
  • #57
Warum soll das in ihrer Berechnung auftauchen?
Es taucht bei den Wohnkosten auf und bei den Lebensmittelkosten.
Sie hat ja auch selbst Kosten für ihre Kinder, das ist ja nicht alles alleine durch Unterhalt abgedeckt.
Das ist ihr Anteil am Unterhalt. Sie muss ja in etwa gleich viel zahlen wie der Mann. Kinder bekommen nach Düsseldorfer Tabelle ordentlich Unterhalt, mit dem sie sich an Wohnkosten dann auch entsprechend beteiligen können.
 
  • #58
Der Betrag reicht nicht, das ist doch völlig klar.
Nein, genau das ist ihm nicht klar und genau das ist doch der Konflikt. Er ist der Meinung, ich hätte total überzogene Vorstellungen und das müsse reichen.
Auch da wieder: lädt er Dich zum Essen ein oder sitzt er alleine in der Kneipe
Wenn wir ausgehen, wechseln wir uns beim einladen ab, und es hält sich die Waage. Er geht aber auch schon mal an einem Kinder-Wochenende zwei-drei mal mit seinen Kids essen, um nicht zu kochen.
 
  • #59
Er geht aber auch schon mal an einem Kinder-Wochenende zwei-drei mal mit seinen Kids essen, um nicht zu kochen.
Ja, er kann halt nicht mit Geld umgehen. Ganz einfach. Und es wird noch schlimmer wenn er bei dir wohnt, darauf kannst du dich verlassen. Dann darfst du sogar noch für viel mehr Kosten aufkommen, die sich dann "ganz plötzlich" ergeben.
Ich weiß immer noch nicht, warum du möchtest, dass er bei dir einzieht angesichts deiner Schilderungen.
 
  • #60
700 Euro, der ihm als sein Anteil am gemeinsames Leben vorschwebt, ist KEINE Miete an mich, sondern seine Vorstellung von seinen gesamten Lebenshaltungskosten, für alles zusammen, inclusive Wohnen, Essen und Unternehmungen.
Wie regelt ihr das denn bisher? Wie werden Unternehmung, Einkäufe etc. gezahlt? Wird das alles von dir übernommen und der Mann lässt sich von dir in deiner Wohnung durchfüttern und beteiligt sich nicht?
 
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