• #61
Er ist der Meinung, ich hätte total überzogene Vorstellungen und das müsse reichen.
Würdest Du uns dann bitte mal einen Betrag nennen, welcher Dir vorschwebt und aus welchen Posten er sich zusammen setzt?
Wenn wir ausgehen, wechseln wir uns beim einladen ab, und es hält sich die Waage. Er geht aber auch schon mal an einem Kinder-Wochenende zwei-drei mal mit seinen Kids essen, um nicht zu kochen.
Finde ich völlig in Ordnung so weit.
Was ich nicht verstehe: Warum willst Du unbedingt das er zu Dir zieht??
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #62
Nein, genau das ist ihm nicht klar und genau das ist doch der Konflikt. Er ist der Meinung, ich hätte total überzogene Vorstellungen und das müsse reichen.
Haushaltskonto einrichten, die Kosten davon bezahlen und vereinbaren, dass beide die Miesen begleichen bzw. nachschiessen. Oder eben nicht zusammenziehen.
Wenn wir ausgehen, wechseln wir uns beim einladen ab, und es hält sich die Waage.
Der Teil ist doch dann in Ordnung.
Er geht aber auch schon mal an einem Kinder-Wochenende zwei-drei mal mit seinen Kids essen, um nicht zu kochen.
Seine Kinder muss er auch versorgen. Wenn er sie bei Dir mit verpflegen würde, wäre es wieder nicht recht. Seine Ausgaben gehen Dich nichts an. Seine Kostenbeteiligung schon.

Du musst eben für Dich zusammenrechnen, was an Kosten anfällt und ihm das dann mitteilen. "Zu wenig" reicht in dem Fall nicht.
 
  • #63
Wenn wir ausgehen, wechseln wir uns beim einladen ab, und es hält sich die Waage. Er geht aber auch schon mal an einem Kinder-Wochenende zwei-drei mal mit seinen Kids essen, um nicht zu kochen.
Genau, und deswegen behält jeder sein eigenes Konto. Wenn ihr zusammen essen geht, teilt ihr oder wechselt euch ab. Und wenn er mit seinen Kindern essen geht, zahlt er das von seinem eigenen Konto, dann kann es dir doch egal sein. Einigt euch auf einen anteiligen Grundbetrag, den er dir monatlich überweist für Miete und Fixkosten und den Rest zahlt jeder von seinem Privatkonto. Wenn ihr Dinge zusammen macht oder euch zusammen anschafft, könnt ihr teilen und jeder zahlt die Hälfte.
Und ansonsten kann jeder selbst entscheiden, ob er sich einen Cappuccino, Friseurbesuch, neue Kleidung oder Restaurantbesuche mit anderen Leuten gönnt, ob er Geld spart oder verschenkt, in Immobilien oder Versicherungen oder sonst was investiert. Solange du deine Miete/Fixkosten anteilig kriegst, kann dir das doch egal sein. Gemeinsame Urlaube muss man gemeinsam besprechen und dann etwas buchen, das beiden gefällt und das sich beide leisten können und wollen.
w27
 
  • #64
Welche Reparaturrücklagen?? Das stellt er sich als seinen kompletten Anteil an einem gemeinsamen Leben vor, inclusive Nebenkosten, Lebensmittel, Unternehmungen etc. Das ist nicht als „Miete“ gedacht.
Und im Gegensatz zu manchen Menschen finde ich das deutlich zu wenig. Natürlich hast du Reparaturen, Rücklagen und Umlagen für dein Haus, das in der Regel deutlich teurer ist als eine Wohnung, dann kommt es noch darauf an auf welchem Niveau man wohnt, unter 1000 Euro würde ich nein sagen. Dann hat er immernoch 700 Euro zum Rauswerfen übrig. Und für Urlaub und sonstiges. bzw für einen Haushälter und Bügler. Ich bin wirklich sehr dafür, dass sich Frauen nicht von Männern ausnehmen lassen, andersrum übrigens auch nicht, aber nicht über Geld zu sprechen ist ein Desaster. Das muss einfach sein. Du fühlst dich ja auch nicht wohl so und fragst hier auf einem anonymen Forum. Wenn er bockt soll er zurück in seine Messibude, er hat ja ne Wohnung. Wie sieht es übrigens mit den Haushalttägigkeiten aus? Bist du das Mutti? Wenn ja, schick ihn zurück zu seiner.
 
  • #65
Naja, indirekt schon denn das sagt etwas aus über seinen Umgang mit Geld. Er zahlt erst einmal wesentlich mehr für die Ex und die Kinder als er müsste. OK. Dann gibt er aber noch mehr Geld aus wenn die Kinder bei ihm sind. Das beschränkt sich nicht nur darauf, dass die auswärts essen, was bei den aktuellen Preisen schon mal gut und gerne für 3 Personen über 100€ pro Abend kosten kann. Dazu kommen noch andere Freizeitaktivitäten, dann mal ein kleines Geschenk hier und eins da. Alles in Ordnung, wenn das Geld dafür auch da ist. Hört sich aber überhaupt nicht danach an, wenn man sich an den Schilderungen der FS richtet.
Der Mann lebt demnach finanziell am absoluten Limit und es ist davon auszugehen, dass er die 700€, wenn er die erst einmal zur Verfügung hat weil er keine Miete zahlen muss, auch anderweitig ausgeben wird. Wer nicht mit Geld umgehen kann, der lebt wie im Autopiloten vollkommen unkontrolliert über die eigenen Verhältnisse.
 
  • #66
Das ist ihr Anteil am Unterhalt. Sie muss ja in etwa gleich viel zahlen wie der Mann. Kinder bekommen nach Düsseldorfer Tabelle ordentlich Unterhalt, mit dem sie sich an Wohnkosten dann auch entsprechend beteiligen können.
Also für die ältere Tochter, die studiert, zahle ich Unterhalt, und für die andere, die noch zuhause lebt, bekomme ich noch Unterhalt von meinem Exmann - was sich voraussichtlich dann ändert, wenn sie mit der Ausbildung beginnt.

In welcher Berechnung sollte das auftauchen, ich verstehe es nicht ganz?

Ich verstehe auch nicht ganz, warum es relevant ist wie ich mein Haus bezahle? Ich erwarte doch von meinem Partner gar nicht dass er meine Verbindlichkeiten oder meine Kinder mitfinanziert. Ich möchte doch auch gar keine „Miete“ von ihm. Reparaturen und Instandhaltung zahle ich Dich sowieso alleine.

Es geht doch lediglich um seinen Anteil an den reellen zukünftigen Lebenshaltungskosten wie Gas, Wasser, Strom, Lebensmittel und vielleicht mal Kino - was er aus meiner Sicht recht knapp berechnet und zwar mit der Begründung dass er aber nun mal wenig zu Verfügung hat. Wenig zu haben ist doch aber seine eigene Entscheidung.
 
  • #67
Naja, indirekt schon denn das sagt etwas aus über seinen Umgang mit Geld. Er zahlt erst einmal wesentlich mehr für die Ex und die Kinder als er müsste. OK. Dann gibt er aber noch mehr Geld aus wenn die Kinder bei ihm sind. Das beschränkt sich nicht nur darauf, dass die auswärts essen, was bei den aktuellen Preisen schon mal gut und gerne für 3 Personen über 100€ pro Abend kosten kann. Dazu kommen noch andere Freizeitaktivitäten, dann mal ein kleines Geschenk hier und eins da. Alles in Ordnung, wenn das Geld dafür auch da ist. Hört sich aber überhaupt nicht danach an, wenn man sich an den Schilderungen der FS richtet.
Der Mann lebt demnach finanziell am absoluten Limit und es ist davon auszugehen, dass er die 700€, wenn er die erst einmal zur Verfügung hat weil er keine Miete zahlen muss, auch anderweitig ausgeben wird. Wer nicht mit Geld umgehen kann, der lebt wie im Autopiloten vollkommen unkontrolliert über die eigenen Verhältnisse.
Das sehe ich ebenso. Ist mir auch ein Rätsel, was sich die FS davon verspricht, mit ihm zusammenzuwohnen.
 
  • #68
Also für die ältere Tochter, die studiert, zahle ich Unterhalt, und für die andere, die noch zuhause lebt, bekomme ich noch Unterhalt von meinem Exmann - was sich voraussichtlich dann ändert, wenn sie mit der Ausbildung beginnt.
Auf den Unterhalt beider Eltern wird die Ausbildungsvergütung angerechnet. Dein Unterhalt sinkt also etwas.
In welcher Berechnung sollte das auftauchen, ich verstehe es nicht ganz?
Deine jüngere Tochter wohnt zu Hause und damit ist sie in die Berechnung mit einzubeziehen. Sie bekommt ja von Dir das, was Dein Partner seinen Kindern zahlen muss.
Ich verstehe auch nicht ganz, warum es relevant ist wie ich mein Haus bezahle?
Wenn der Unterhalt in den Kredit wandert, ist zum Leben weniger Geld da.
Ich möchte doch auch gar keine „Miete“ von ihm. Reparaturen und Instandhaltung zahle ich Dich sowieso alleine.
Du vermeidest, hier und vermutlich auch gegenüber Deinem Partner, konsequent eine Aussage, wie viel Du denn eigentlich erwartest.
Es geht doch lediglich um seinen Anteil an den reellen zukünftigen Lebenshaltungskosten wie Gas, Wasser, Strom, Lebensmittel und vielleicht mal Kino ...
Dazu musst Du eben einen Betrag kennen. Wir sammeln schlicht Belege für Lebensmittel etc. und rechnen die dann ab und zu ab. Wenn es "vielleicht mal Kino" ist, dann geht es um 15 Euro.
- was er aus meiner Sicht recht knapp berechnet und zwar mit der Begründung dass er aber nun mal wenig zu Verfügung hat. Wenig zu haben ist doch aber seine eigene Entscheidung.
Richtig. Aber dann trotzdem zusammenzuziehen, ist Deine Entscheidung.
 
  • #69
Wenig zu haben ist doch aber seine eigene Entscheidung.
Genau so ist es.
Und deine Entscheidung ist, ob du das mitträgst oder nicht.
Also wenn du erwartest, dass er für sich Verantwortung übernimmt dann übernimm du erst einmal Verantwortung für DICH. Er entscheidet so, wie es für ihn richtig ist. Du entscheidest auch so, wie es für IHN richtig ist (bzw. indirekt trägst du es mit). Und wer entscheidet nun, was für DICH richtig ist?
Achte erst auf dich selbst und stehe für dich ein, bevor du erwartest, dass es jemand anderer tut. Und dann auch noch jemand wie er.
 
  • #71
Ich bin mir nicht sicher, ob ich dein Problem richtig erfasse, weil du augenscheinlich bei deinem Partner nicht klar artikuliert hast, was du dir vorstellst. Er hat aber deutlich gemacht, wie er sich sich das vorstellt. Lege umgekehrt die Karten mit deinen Erwartungen auf den Tisch. Mir scheint das alles nicht klar kommuniziert. Du klingst so als müsstest du seine Vorstellungen passiv einfach hinnehmen.

ABER:
Ich glaube, es ist irgendwie falsch rübergekommen… das was er „all inclusive“ insgesamt an Beteiligung für Wohnen, Lebensmittel, gemütlich eingerichtetes Zuhause, Wäscheservice etc einbringen möchte, ist das was er bis jetzt an Miete für eine Wohnung bezahlt hat, in der ich in drei Jahren noch nie eine Stunde Zeit verbracht habe, weil sie so ungemütlich und zugemüllt ist.
Ich hoffe du bist dir der Gefahr bewusst, dass es bei dir dann zugemüllt sein wird?!
Zu mal du jetzt schon Wäscheservice anbietest. Ein leises Stimmchen sagt mir, du wirst auch Putz- und Haushaltsservice leisten. Habt ihr über diese Themen überhaupt schon mal gesprochen?

Davon abgesehen, würde ich keinen Mann bei mir einziehen lassen, mit dem ich nicht vorher die Rahmenbedingungen klar und sachlich besprechen kann. Wenn mir ein Mann erklärt, ich hätte übertriebene Ansprüche, weil ich eine hälftige Teilung der Kosten erwarte, wäre das Gespräch für mich beendet und ein gemeinsames zusammen ziehen geht dann eben nicht.

Du wirst nicht verhindern können, dass er für seine Kinder mehr zahlt als er muss. Aber du kannst verhindern, dass er das auf deine Kosten etwas bequemer tun kann.

Es ist dein Haus, du legst die Regeln fest. Will er das nicht, solltet ihr auf keinen Fall zusammen ziehen. Sonst rennst du sehenden Auges in eine anstrengende Zeit.

Wenn ich mal so ehrlich sein darf. Du klingt wie eine Frau, die eigentlich weis, dass es nicht funktioniert. Aus Angst vor den Tatsachen, bleibst du schwammig in deinen Ansagen, in dem Kommunizieren deiner Forderungen. Du hoffst, die Dinge werden sich von alleine Regeln, wenn er erstmal eingezogen ist. Dass du ihn dann zu deinen Bedingungen noch überzeugen kannst. So wird das nichts. Patchwork ist eine Herausforderung und darum sollten jedenfalls die Rahmenbedingungen klar sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #72
Es geht doch lediglich um seinen Anteil an den reellen zukünftigen Lebenshaltungskosten wie Gas, Wasser, Strom, Lebensmittel und vielleicht mal Kino - was er aus meiner Sicht recht knapp berechnet und zwar mit der Begründung dass er aber nun mal wenig zu Verfügung hat. Wenig zu haben ist doch aber seine eigene Entscheidung.
Du scheust Dich aber auch, hier mal einen Betrag zu nennen, die Du Dir vorstellst und aus welchen Posten er sich zusammensetzt. So schwer kann das doch nicht sein......🤷 Wieso eierst Du hier so rum?
 
  • #73
Du scheust Dich aber auch, hier mal einen Betrag zu nennen, den Du Dir vorstellst.
Sie scheut sich, überhaupt eine Frage konkret zu beantworten. Mich wundert es nicht im Geringsten, dass die Beziehung so läuft, wie sie läuft. Das ist pure Vogel Strauss Politik. Sich hier ein bisschen über den Partner aufregen und sich ansonsten gefallen in der Rolle der armen ausgebeuteten Frau.
Sie hat gehofft, dass er sich von alleine irgendwann ändert aber warum sollte er das? Läuft doch alles bestens für ihn. So, wie sie alles schildert weiß sie wahrscheinlich genau, dass die Alternative nur Trennung ist und das will sie nicht. Aber dann kann sie sich die ganze Aufregung auch sparen.
 
  • #74
Also für die ältere Tochter, die studiert, zahle ich Unterhalt, und für die andere, die noch zuhause lebt, bekomme ich noch Unterhalt von meinem Exmann - was sich voraussichtlich dann ändert, wenn sie mit der Ausbildung beginnt.

In welcher Berechnung sollte das auftauchen, ich verstehe es nicht ganz?
1/3 an den Lebensmittelausgaben, Energieverbrauch etc. für Deinen Freund, 2/3 für Dich und Deine Tochter. Ist doch ganz einfach - vorausgesetzt man kennt seine Gesamtkosten!
Ich verstehe auch nicht ganz, warum es relevant ist wie ich mein Haus bezahle? Ich erwarte doch von meinem Partner gar nicht dass er meine Verbindlichkeiten oder meine Kinder mitfinanziert. Ich möchte doch auch gar keine „Miete“ von ihm. Reparaturen und Instandhaltung zahle ich Dich sowieso alleine.
Hat sich vorhin anders angehört. Dazu würde ich sagen: 1/4 für ihn, 3/4 für Dich, da das Haus ja im Prinzip Deinen beiden Töchtern mitgehört.
Es geht doch lediglich um seinen Anteil an den reellen zukünftigen Lebenshaltungskosten wie Gas, Wasser, Strom, Lebensmittel und vielleicht mal Kino
Sh. oben. 1/3 für ihn, 2/3 für Dich. Kino und Essen gehen abwechselnd.

Wenig zu haben ist doch aber seine eigene Entscheidung.
Genau, so wie Deine es eben auch ist....
 
  • #75
Er möchte sich für alles in allem lediglich mit dem Betrag in unseren gemeinsamen Haushalt einbringen, den er bis jetzt für seine Wohnung bezahlt hat, weil viel mehr hat er ja dann eh nicht zur Verfügung.
Ich möchte doch auch gar keine „Miete“ von ihm. Reparaturen und Instandhaltung zahle ich Dich sowieso alleine.

Es geht doch lediglich um seinen Anteil an den reellen zukünftigen Lebenshaltungskosten wie Gas, Wasser, Strom, Lebensmittel und vielleicht mal Kino - was er aus meiner Sicht recht knapp berechnet und zwar mit der Begründung dass er aber nun mal wenig zu Verfügung hat.
Ich hatte es so verstanden, dass er dir diese 700 Euro jetzige Warmmiete geben würde. Reicht das nicht für seinen Anteil an Gas, Wasser, Strom, Lebensmittel und vielleicht mal Kino? Oder will er insgesamt nur beitragen, was er jetzt an Nebenkosten zahlt, also weniger als 700 Euro?

Ich würde bei einem Umzug die Nebenkosten neu berechnen basierend auf den neuen Werten. Also guckt, wie viel Wasser- und Stromverbrauch etc. es in deinem Haus gibt, und dann zahlt er seinen Anteil. Über eine gewisse Miete kann man auch sprechen. Aber ich lese, du möchtest ja gar keine Miete, nur Nebenkosten. Müsste er sich doch locker leisten können, kann er ja jetzt auch bisher.
w27
 
  • #77
Ich muss immer wieder meinen Kopf schütteln, was sich so manche Frauen antun, nur um nicht alleine zu sein! Für mich ist es schon von vornherein klar, dass es nicht stimmig ist, nicht ausgewogen ist, dass es eben nicht passt und ein zusammenziehen nicht lange gut gehen wird! Hier gibt es aus meiner Sicht auch nichts mehr zu diskutieren, weil es weder hinten noch vorne passt!
 
  • #78
Ok, nun mal eine Frage an alle .....

Wer möchte eigentlich bitteschön derart kleinlich leben, derart seine Zeit mit Abrechnungen verschwenden ?

Macht einen Betrag aus, mit dem ihr beide zufrieden seid. Und dann schaut in einem Jahr wieder drauf ......

Ist ja echt nicht zum Aushalten .....
 
  • #79
Ok, nun mal eine Frage an alle .....

Wer möchte eigentlich bitteschön derart kleinlich leben, derart seine Zeit mit Abrechnungen verschwenden ?

Macht einen Betrag aus, mit dem ihr beide zufrieden seid. Und dann schaut in einem Jahr wieder drauf ......

Ist ja echt nicht zum Aushalten .....
Ich, ich möchte das. Ich möchte aufrechnen wieviel ich bezahlen muss und wieviel mein Mann. Wir haben von Anfang an getrennte Konten und kein eigenes. Ich kann dieses Zusammenwerfen nicht leiden, mochte ich nie. In der Regel findet das nur der gut, der weniger hat, nein danke. Ich fühle mich wohl mit genauer Rechnung, was nicht heißt dass wir uns nicht gegenseitig einladen. Nur weil man verheiratet ist heißt das nicht, dass wir alles teilen müssen. Ich hab leider verzweigte finanzielle Verpflichtungen, da ist es wichtig, den Daumen drauf zu haben. Sonst isse weg, die Kohle. Ich empfehle das auch jeder Frau, gerade Frauen sind oft zu feige, das Thema Geld anzusprechen, aber nicht zu zurückhaltend, sich dann bei den Freundinnen auszuheulen. Das nervt.
 
  • #81
Wer möchte eigentlich bitteschön derart kleinlich leben, derart seine Zeit mit Abrechnungen verschwenden ?
Das sollte tun, wer sich nicht leisten möchte, den Partner einfach auszuhalten. Und auch, wer mit einem angebotenen Betrag nicht zufrieden ist, aber selbst nur schwammige Aussagen hinbekommt. Hier die FS, die offenbar keinen wirklichen Überblick hat und sich ,ehr über seine sonstigen Ausgaben aufregt.

Ich finde auch überhaupt nichts dabei. Wir machen das genauso, ohne auf den Euro zu schauen.
Macht einen Betrag aus, mit dem ihr beide zufrieden seid. Und dann schaut in einem Jahr wieder drauf ......
Sie eiert vermutlich mit ihm genauso rum wie hier.
 
  • #82
Ok, nun mal eine Frage an alle .....

Wer möchte eigentlich bitteschön derart kleinlich leben, derart seine Zeit mit Abrechnungen verschwenden ?

Macht einen Betrag aus, mit dem ihr beide zufrieden seid. Und dann schaut in einem Jahr wieder drauf ......

Ist ja echt nicht zum Aushalten .....
Zwischen kleinlich sein und einer möglichst ausgewogen Kostenteilung liegt doch ne Menge Luft. Großzügigkeit muss man sich leisten können und vor allem wollen.
Mal davon abgesehen klingt es so, als wäre sich die FS schon im Klaren, dass sie auch noch die Hauptlast der haushälterischen Tätigkeiten zu leisten hat, weil ihr Partner wenig ordentlich ist.
Sie spürt jetzt schon eine Unwucht. Wohin soll das führen?
 
  • #83
Oft wandert der Unterhalt für die Kinder in den eigenen Lebensstil.

Da hätte ich doch gerne mal konkrete Zahlen. Das höre ich immer wieder. Auch mein Ex hat das behauptet, dabei habe ich das gar nicht nötig mit meinem mittleren vierstelligen Einkommen, mich an seinen 370€ zu bereichern. 😵‍💫 Hat er übrigens so lange behauptet, bis er mal einen Tag lang bei uns war und tatsächlich zufällig mehrere Bestellungen (Kleidung und Schulmaterialien) unseres Kindes hier ankamen. Da hat er gefragt, wie hoch denn die sonstigen Kosten so sind. Habe ihm dann die Aufstellung gezeigt:

• Mehr Wohnraum wegen des Zimmers unseres Kindes und die damit verbundenen höheren Nebenkosten: 175€ (das war, bevor die Nebenkosten so hart gestiegen sind, mittlerweile liegen wir bei 230€)
• Busfahrkarte für den Schulbesuch: 40€
• Lebensmittel: 125€
• Kleidung: 60€ (fällt nicht monatlich an, sondern wenn er gewachsen ist / nach Saison)
• Taschengeld: 20€
• Schulmaterialien: 25€ (auch nicht monatlich, sondern Jahreskosten umgelegt auf 12 Monate)
• Zugfahrkarten zu seinem Vater, weil ich die Kosten hälftig trage: 25€
• Handy: 10€
• Rücklagen für Klassenfahrten: 20€
• Frisörbesuch: 10€

Da sind jetzt noch keine Kosten drin für mal ein anderes Fahrrad, Hobbys, Ausflüge oder neue Möbel. Ich habe ein sehr sparsames Kind, das mit wenig zufrieden ist, selten Wünsche äußert. Das sind ja nun Kosten, die bei jedem Kind in irgendeiner Form anfallen. Da kann mir kein Mensch erzählen, dass Mütter davon in den Urlaub fahren oder sich Schuhe kaufen. Mein Ex hat sich danach jedenfalls bei mir entschuldigt und gefragt, ob er mich finanziell noch irgendwie unterstützen kann. Fand ich sehr nett, habe aber abgelehnt, weil ich auch meinen Anteil leisten möchte. Würde einfach gerne mal verstehen, woher diese Denke kommt, dass Frauen sich am Unterhalt bereichern. 🤔
 
  • #85
Mal davon abgesehen klingt es so, als wäre sich die FS schon im Klaren, dass sie auch noch die Hauptlast der haushälterischen Tätigkeiten zu leisten hat, weil ihr Partner wenig ordentlich ist.
Sehe ich genauso. Die Frage ist nur: Warum macht frau sowas??
Sie spürt jetzt schon eine Unwucht. Wohin soll das führen?
Meiner Meinung nach zu keiner Partnerschaft auf Augenhöhe. Sie gibt die Mutti und er ihr drittes Kind...
 
  • #86
Ich möchte aufrechnen wieviel ich bezahlen muss und wieviel mein Mann.
Und ? Geht das immer ?
Heizkosten als Beispiel .... ich mag die grossen Temperaturunterschiede nicht, V mag es richtig warm. Sie mag 23 Grad, mir reichen 19. Und nun ?
Oder beim Essen - ich mag 2 Tomaten, sie nur eine. Ich frühstücke nicht - sie gerne, aber nur wenn sie Zeit hat. Zum Ausgleich futtere ich deutlich grössere Steaks .....
Und dann habe ich privat noch eine Buchhaltung.

Ich wollte doch genau deshalb ordentlich verdienen, damit ich nicht auf die Mark schauen muss. Und jetzt plötzlich soll ich das machen, weil jetzt ein Mädel da ist und auch da bleiben soll ?
Um deine Firmen scheint es weniger gut zu stehen, wenn es dir weh tut, falls dein Mann mal 10 Euro zu wenig bezahlt.

Irgendwie ist das Ganze doch so verfahren, dass LAT die bessere Alternative ist. Wenn die FS dann unbedingt Urlaub mit Mann machen möchte, dann muss sie ihn eben einladen. Und ansonsten hat jeder seine Kosten. So, wie sich das hier anlässt, ist doch die Trennung vorprogrammiert
 
  • #87
Natürlich, um Himmels Willen, klar sollte jeder es dürfen wie er meint.

Was er aber macht, ist sein Einkommen freiwillig und deutlich über das gesetzliche Maß an seine ErstFamilie (Exfrau und Kinder) monatlich verteilen, und wir sprechen hier von einem monatlich vierstelligen Betrag. Weil es so zum Zeitpunkt der Scheidung zwischen ihnen besprochen worden ist, Punkt.

Und dann steht er hier, mit offenen Armen und meint: ich habe ja fast nichts mehr zum Leben, wenn Du mich liebst - nimm mich so arm wie ich bin. Ich fühle mich einfach nur veräppelt.
Ich kann nachempfinden, dass dich das belastet. Das wird sich aber zeitnah ändern, denn seine Kinder werden nicht ewig unterhaltsberechtigt sein.

Eine Frage, die sich mir aufdrängt: Wie bist du denn zu deinem Haus gekommen? Hast das nicht etwa mit deinem Exmann zu tun, der nach der Scheidung ausgezogen ist? Einem, der jetzt in einer Mietwohnung wohnt, damit eure Kinder im gemeinsamen Eigenheim aufwachsen können? Das würde erklären, warum du monatlich weniger Bares hast als dein Partner. In diesem Fall fände ich es unfair, von deinem Partner Miete zu verlangen. Natürlich muss er sich an den Nebenkosten beteiligen und sich entsprechend im Haushalt einbringen. Das Geld, dass er sich an Miete spart, könnte dann auch eurem gemeinsamen Leben zugute kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #88
es findet schon immer alles an gemeinsamen Alltag bei mir statt, auch sein Homeoffice Alltag findet überwiegend seit zwei Jahren bei mir statt. Meine Nebenkosten haben sich in der Zeit fast verdoppelt.
Hör auf rumzujammern. Lass ihn ab sofort zahlen, zumal die Nebenkosten zukünftig explodieren werden. Ich vermute, er futtert sich auch zum Nulltarif bei Dir durch.
Gib ihm regelmäßig einen Einkaufzettel, wie Dein Vorratsschrank zu befüllen ist und stell ihm eine Rechung über Nebenkostenanteil und Abnutzung der Einrichtung auf. Entweder er beteiligt sich oder schick ihn in seine Bude zum homeofficen und lass ihn nur nich für Deinen Spass ohne weitere Aufwendungen vorbeikommen.

Und schäm Dich, dass Du Deinen Töchtern vorlebst, wie wenig sie Dir/sie als Frauen Dir wert sind: für sie ist leider nichts da zum sparen, weil Du einen Mann durchfütterst, der davon für seine Kinder spart.

Und dann steht er hier, mit offenen Armen und meint: ich habe ja fast nichts mehr zum Leben, wenn Du mich liebst - nimm mich so arm wie ich bin. Ich fühle mich einfach nur veräppelt.
Dann beende das veräppeln wenn Du 3 Jahre brauchtest bis Du es durchblickt hast, statt ihn hier ganz schäbig zum Gespött zu machen.
Damit blamierst nur Du Dich selber - auch gegenüber Deinen Töchtern, denn die sind erwachsen und machen sich ihre Gedanken dazu, s.o.

Es liegt mir sowas von fern aufzurechnen, auch Neid liegt mir wirklich fern.
Huch, das lässt Du Dir aber nicht anmerken.

Für mich ist das Ganze nach wie vor kein ausschließliches Geldthema. Ich finde es einfach überhaupt nicht partnerschaftlich.
Da hast Du Recht und was machst Du nun mit der Erkenntnis?


Das Geld was er ansonsten noch zu Verfügung hat, wird überwiegend für Gastronomie und Zigaretten ausgegeben.
Warum bist Du mit einem Mann zusammen, über den Du unentwegt herziehst und an dem Du kein gutes Haar lässt - kein guter Charaktrerzug von Dir. Du hast Töchter, leb ihnen vor, dass eine Frau sich sowas nicht bieten lässt.
 
  • #89
Und warum genau willst du dass jemand der sich wie eine Zecke verhält bei dir einzieht?
Tja, liebe FS. Das ist die Frage, die Du Dir stellen und so beantworten solltest, dass es Dir vor Deinen Töchtern nicht peinlich ist. Immer bedenken: die sind groß ,d denken selber undd bewerten was Du zum Besten gibst.

Ich möchte doch auch gar keine „Miete“ von ihm. Reparaturen und Instandhaltung zahle ich Dich sowieso alleine.... Es geht doch lediglich um seinen Anteil an den reellen zukünftigen Lebenshaltungskosten wie Gas, Wasser, Strom, Lebensmittel und vielleicht mal Kino
Warum reichen Dir dann 700€ nicht? Das verstehe ich nun nicht und ich dachte, ich kann wirtschaften.

Setz Dich mal in die Ecke und mach Dir Gedanken, was Du wirklich willst.
Nimm einen Zettel zur Hand und hinterleg das mit Zahlen und dann ab in den Ring mit ihm und ausboxen - und zwar mit der Option: keine Einigung, dann neue Regeln - Stromverbrauch fürs Homeoffice, Wasserverbrauch fürs Klo, duschen und Wäschewaschen etc ab sofort bei ihm zuhause. Wenn er regelmäßig zum essen kommt bringt er eine Tüte Lebensmittel mit.

Ich wollte doch genau deshalb ordentlich verdienen, damit ich nicht auf die Mark schauen muss. Und jetzt plötzlich soll ich das machen, weil jetzt ein Mädel da ist und auch da bleiben soll ?
Das sind Deine Regeln, die Bedingungen, die Du Dir geschaffen hast: Du hast die Mark, kannst und willst sie ausgeben, damit Dein Mädel bleibt.

Die FS und ihre Zecke haben beide die Mark nicht und müssen darum rangeln.
 
  • #90
Da hätte ich doch gerne mal konkrete Zahlen. Das höre ich immer wieder. Auch mein Ex hat das behauptet, dabei habe ich das gar nicht nötig mit meinem mittleren vierstelligen Einkommen, mich an seinen 370€ zu bereichern. 😵‍💫 Hat er übrigens so lange behauptet, bis er mal einen Tag lang bei uns war und tatsächlich zufällig mehrere Bestellungen (Kleidung und Schulmaterialien) unseres Kindes hier ankamen. Da hat er gefragt, wie hoch denn die sonstigen Kosten so sind. Habe ihm dann die Aufstellung gezeigt:

• Mehr Wohnraum wegen des Zimmers unseres Kindes und die damit verbundenen höheren Nebenkosten: 175€ (das war, bevor die Nebenkosten so hart gestiegen sind, mittlerweile liegen wir bei 230€)
• Busfahrkarte für den Schulbesuch: 40€
• Lebensmittel: 125€
• Kleidung: 60€ (fällt nicht monatlich an, sondern wenn er gewachsen ist / nach Saison)
• Taschengeld: 20€
• Schulmaterialien: 25€ (auch nicht monatlich, sondern Jahreskosten umgelegt auf 12 Monate)
• Zugfahrkarten zu seinem Vater, weil ich die Kosten hälftig trage: 25€
• Handy: 10€
• Rücklagen für Klassenfahrten: 20€
• Frisörbesuch: 10€

Da sind jetzt noch keine Kosten drin für mal ein anderes Fahrrad, Hobbys, Ausflüge oder neue Möbel. Ich habe ein sehr sparsames Kind, das mit wenig zufrieden ist, selten Wünsche äußert. Das sind ja nun Kosten, die bei jedem Kind in irgendeiner Form anfallen. Da kann mir kein Mensch erzählen, dass Mütter davon in den Urlaub fahren oder sich Schuhe kaufen. Mein Ex hat sich danach jedenfalls bei mir entschuldigt und gefragt, ob er mich finanziell noch irgendwie unterstützen kann. Fand ich sehr nett, habe aber abgelehnt, weil ich auch meinen Anteil leisten möchte. Würde einfach gerne mal verstehen, woher diese Denke kommt, dass Frauen sich am Unterhalt bereichern. 🤔
Das denkt @Lebens_Lust immer.
Einfach eine böse Unterstellung...

Ich finde 700€ all inclusive nicht wenig.
Das Haus gehört doch dir und deinem Exmann, oder?

Ist es abbezahlt?
 
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