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  • #31
Irgendwie verstehe ich die FS nicht.

1. Sie bezahlen jetzt für die Schulden des Ex-Mannes, trotz Privatinsolvenz. Das ist natürlich schwer auszuhalten.
Erst in 7 Jahren sind Sie wieder ein freier Mensch. Das ist eine lange Zeit.

2. Mit dem jetzigen Mann bauen Sie aus diesem Grund kein eigenes Vermögen auf, denn das Haus gehört nur ihm. Bei einer Trennung vom zweiten Mann haben Sie zwar jahrelang mit abgezahlt, aber davon haben Sie dann nichts davon.

Dann hätten Sie zweimal mitbezahlt, ohne etwas davon zu haben. Das finde ich sehr unklug.

Ich würde so vorgehen:
Jetzt versuchen weniger zu arbeiten - dadurch weniger Lohn - dadurch evtl. weniger Schulden für den Exmann zurück zahlen.
In der gesparten Zeit würde ich zuhause im Haushalt arbeiten und damit den jetzigen Ehemann von einigen Pflichten im Haushalt entlasten. Ihr Beitrag ist dann sozusagen Hausarbeit.

Darüber hinaus würde ich für das Haus vom jetzigen Mann nur unter der Bedingung etwas abzahlen, wenn im Grundbuch ein verbürgtes Wohn- bzw- Nutzungsrecht auf Lebenszeit eingetragen ist..

Falls Sie kein Nutzungsrecht im Grundbuch haben oder bekommen, würde ich mir nach Ablauf der Zeit der Privatinsolvenz eine Wohnung kaufen und diese vermieten. Mit der Miete und einem eigenen kleinen Beitrag können Sie sich etwas Eigenes aufbauen.

Falls Sie mit Ihrem 2. Mann zusammen bleiben, haben Sie beide im Alter mit der Miete ein zusätzliches Einkommen. Falls Sie sich trennen sollten, hätten Sie eigenes Vermögen aufgebaut. Auf den Bestand einer Ehe kann man sich heute nicht verlassen!
 
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  • #32
Ich bin gespannt - wie viele Männer sich melden und genüsslich sagen; wird ja mal Zeit, dass eine Frau auch mal vom Ex abgezogen wird.

Bisher keiner. Ob Frauen da wohl anders reagieren würden als Männer, so in Bezug auf Schadenfreude?

Es wundert mich etwas, dass die FS die Fragen zu dem eigenartigen Kredit, der bei zwei Jahren Restlaufzeit, zwei Kreditnehmern bzw. Zahlenden und doch sicher auch einem finanzierten Objekt, das einen gewissen Wert hat, keine weiteren Informationen gibt. Ich verstehe auch überhaupt nicht, wie man da mit offensichtlich überdurchschnittlichem Einkommen bzw. Vermögen in der Privatinsolvenz landen kann.

m48
 
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  • #33
Rätselraten:
Hat der Ex Dich ausbezahlt und hängt der alte Kredit damit auch zusammen?
Hast Du inoffiziell Geld in das neue Haus gesteckt?
Stehst Du nicht im neuen Grundbuch, weil die Insolvenz schon
am Horizont stand?
Wenn Dir das zu privat ist, volles Verständnis, aber wie Du merkst, ist mangels
Fakten kaum Rat mit Substanz möglich.
w
 
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  • #34
Entschuldige bitte, aber ich meinte nicht eine 50 Jahre alte Frau, sondern wie damals in den 50 iger Jahren.... als die Männern ihren Frauen noch verbieten durften einer Berufstätigkeit nachzugehen.. oder ab wann durften Frauen wählen ? Gut daß es heute anders ist.

Schade daß ich mißverstanden wurde.
Denn jeden kann etwas treffen welches existenzbedrohend sein kann, egal ob selbst verschuldet oder nicht.

Liebe FS, dann drücke dich bitte richtig aus, damit man dich richtig verstehen kann!

Ich arbeite seid mehr als 20zig Jahren mit Menschen, die angeblich unverschuldet in finanzielle Probleme geraten sind und sage heute mit Absicht:

Wer klug ist, klug plant, nicht über seine Verhältnisse lebt, fleissig arbeiten geht, kommt nur ganz selten ins solche Situationen, die existensbedrohend sind. Meistens sind es Berufsunfälle oder schwere Krankeheiten.

Der Rest ist alles unsinniges nicht notwendiges Konsumverhalten, über die Verhältnisse leben, eine Frau nebenbei haben, einen weiteren Kredit aufnehmen, nur um ein Eigenheim zu bauen, was man sich eigentlich gar nicht leisten kann usw. Also alles selbstgemachte Probleme.

Übrigens, meine liebe Schwester hat sich jetzt von ihrem Mann getrennt, nachdem das Haus endlich abbezahlt war. 20 Jahre wenig Urlaub, 20 Jahre ständige Angst schwer krank und arbeitslos zu werden, 20 Jahre nur Schichtsystem (nebenbei noch Kinder großgezogen) die inzwischen weit weit weg von den Eltern in Mietwohnungen leben, damit man mehr Geld in der Kasse hat.

Ich habe damals meiner Schwester gesagt, sie soll sich gut überlegen, das Haus mitzubauen... es ist so gekommen, wie ich es ihr "provezeit" habe. Ehe futsch, Kinder und Enkel wohnen weit weg, sie sass jahrelang alleine im goldenen Palast, den sie noch putzen musste, weil der Ehemann so viel arbeiten war. Was für ein armseliges Leben und alles nur wegen so einem besch..... kleinen Eigenheim.

Jeder ist sein Glückes Schmied.

w
 
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  • #35
den Kardinalfehler hast Du bei der Scheidung gemacht - da kündigt man solche Kreditvertraege, die Dich für den Ex in Haftung nehmen. Dann muss er seine Schulden allein tragen.

Als ob 'ne Bank jemals jemanden aus der Haftung lässt, wenn sie keine adäquaten Sicherheiten bekommt...
Und kündigen kannst du als Kreditnehmer gern selbst, kein Problem. Ein persönliche Haftung wirst du damit aber nicht los.
 
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  • #36
Ich zahle 600 Euro monatlich Miete auf sein Konto und diese werden für die Sondertilgungen am Jahresende verwendet. Dann wären wir in 15 Jahren fertig.

Falsch, er wäre in 15 Jahren fertig.
Da du nicht im Grundbuch stehst und rechtlich als Mieter auftrittst ändert sich für dich rein rechtlich gar nichts, du zahlst weiter Miete, auch wenn ER seinen Kredit dann bezahlt hat.
In 15 Jahren kann viel passieren, du hast bereits eine Ehe hinter dir wo du dich im Liebesrausch auf sein Wort verlassen hast, jetzt zahlst du.
Ich hoffe, die monatlichen Zahlungen erscheinen auf deinen Kontouszügen nicht als "Miete" sondern als "Beitrag zur Kredittilgung für Immobilie xy" oder ähnlich. Ansonsten ändere das.
Dann kannst du im eventuellen Scheidungsfall wenigstens belegen, dass du durch direkte Zahlungen für seinen Kredit zu seiner Vermögensbildung (Haus) beigetragen hast.
Eine "Miete" dagegen läßt sich nicht zurückverlangen.

Habt ihr Gütertrennung? Ich vermute mal ja.
Trotzdem wird er dich nicht mal eben aus dem Haus werfen können (und ja wohl auch nicht wollen im Moment), wenn du die Sondertilgung oder wahlweise deinen Anteil am Haushaltsgeld aufgrund deiner Privatinsolvenz nicht mehr zahlen kannst.

Hast du denn mit ihm schon darüber geredet, wie stellt er sich das nun weiter vor, wie sieht er deine finanzielle Situation?
Ich verstehe nicht, wieso Menschen heiraten, wenn sie in einer Notsituation dann nicht für den Ehepartner finanziell einstehen wollen.
Das ist doch der rechtliche Zweck einer Ehe (beidseitig!), warum heiratet man denn überhaupt, wenn man die Konsequenzen einer Ehe dann doch nicht will?
 
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  • #37
Naja, reden eben. Sag, was Sache ist. Eine Beziehung geht man ein mit dem Wissen, dass sich die Situation beim Partner jederzeit ändern kann und man da gemeinsam durch muss.

Also ich bin etwas rigoroser und vom alten Schlag, nennt mich ruhig altmodisch. Ich persönlich würde keine Miete an meinen Mann zahlen, schon gar nicht wenn es sein Haus ist, ich keinerlei Ansprüche habe und er mich jederzeit rauswerfen kann. Das Wort "Miete" allein würde mich stören. Einen passenden %-Anteil an den Betriebskosten und einen kleinen Fixbetrag als Polster für Reparaturen und Renovierungen, das ja. Du bist generell sehr großzügig, denn zusätzlich zahlst du einen ziemlich großen Betrag für Versorgungsgebüren usw. auch noch ein. Dazu noch massig private Ausgaben und sicherlich auch Urlaub..... alle Achtung, du musst sehr gut verdienen.

Es wird dir nichts anderes übrig bleiben als neue Vereinbarungen zu treffen. Jetzt zeigt sich, ob deine Beziehung etwas taugt oder du die 1.100,- EUR Fixkosten pro Monat sinnlos verschwendet hast.
Lass dich auch von den Profis der Schuldnerberatung beraten, wie schon angesprochen wurde. Die haben sicherlich Tipps, wie du die Sache klären und automatisieren kannst und den Kopf wieder frei bekommst.
Dennoch: Kopf hoch, es ist eine neue Lebensphase und auch sparen kann sehr spannend und lehrreich sein. Wir denken viel zuwenig nach wenn wir unser Geld sorglos ausgeben können, es haben. Der Wert der schönen Dinge, wird erst neu geschätzt, wenn man darüber nachdenken muss, wann und wie man sie sich wieder mal leisten kann. Ich habe das auch schon mal erlebt und davon rückblickend profitiert.

Alles Gute!
 
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  • #38

Hallo FS, es wäre vielleicht gut, wenn Du es mal lernen würdest, richtig zu schreiben ;-) damit solche Mißverständnisse künftig ausgeschlossen werden.Du hast es schon wieder falsch geschrieben.Sprich es mal langsam und laut aus, was Du geschrieben hast, dann kommst Du dadurch auf den Fehler.Wemm Du es schon mit der Zahl davor abkürzt, dann heisst es 50er.VlG!
 
  • #39
Also ich verstehe das nicht, warum wird das Haus mit dem EX-Mann nicht verkauft, wenn sich doch beide das Darlehen nicht leisten können. Es ist doch eh kein Heim mehr für eine Familie, da könnte ich es nich verstehen.
 
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  • #40
Ich persönlich würde keine Miete an meinen Mann zahlen, schon gar nicht wenn es sein Haus ist, ich keinerlei Ansprüche habe und er mich jederzeit rauswerfen kann. Das Wort "Miete" allein würde mich stören. Einen passenden %-Anteil an den Betriebskosten und einen kleinen Fixbetrag als Polster für Reparaturen und Renovierungen, das ja.

Das ist ja nun die Frage, wie ein Paar das für sich regelt. Wenn einer von beiden keine Immobilie anschaffen möchte, kann man sich ja durchaus auch darauf einigen, dass der andere eine Miete z. B. im Umfang seiner vorherigen Miete bezahlt. Das würde ich auch eher nicht so machen, aber es kann sicher Gründe dafür geben. Das ist hier auch nicht das Kernproblem.

m
 
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  • #41
Ich verstehe auch überhaupt nicht, wie man da mit offensichtlich überdurchschnittlichem Einkommen bzw. Vermögen in der Privatinsolvenz landen kann.

Ich auch nicht, da fehlt noch irgend eine entscheidende Information. Eine Bank hat kein Interesse daran, den Kreditnehmer in die Insolvenz zu treiben, wenn sie sich dadurch schlechter stellt als mit einem fairen Tilgungsangebot oder auch einer Zwangsversteigerung.

Aber selbst in der Wohlverhaltensphase darf der Schuldner so viel behalten, daß er damit eine normale Miete und normale Lebenshaltungskosten finanzieren kann.

Ich nehme daher an, es ist der Mann, der weiter auf dieser Kostenbeteiligung besteht. Hält er die Situation der FS vielleicht für selbst verschuldet und verweigert sich deshalb einer partnerschaftlichen Lösung? (m)
 
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  • #42
Hier sind wieder ganz viele Schlaubacken unterwegs!

Eine Person mit alten Schulden, bzw. Kreditverpflichtungen hat gar keine andere Wahl, als einem neuen Partner zu vertrauen! Alles, was ihr wirklich gehört, würde die "alte Bank" nehmen! Da gibt es keine Möglichkeit der Sicherung; jede formal juristische Sicherung wäre was wert und die (alte) Bank würde darauf zugreifen.

Mein Tip:

Sprich mit Deinem Arbeitgeber! Reduziere formal deine Stunden auf ein Maß, dass Du unter dem Minimum bist. Im Gegenzug stellt dein Arbeitgeber z.B. deine Mutter (oder wen auch immer) "virtuell" (Du gehst natürlich weiter Deine vollen Stunden hin) mit den Reststunden ein und zahlt ihr Gehalt ...das sie schwarz an Dich weiterrreicht.

m44
 
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  • #43
Hier sind wieder ganz viele Schlaubacken unterwegs!

Mein Tip:

Sprich mit Deinem Arbeitgeber! Reduziere formal deine Stunden auf ein Maß, dass Du unter dem Minimum bist. Im Gegenzug stellt dein Arbeitgeber z.B. deine Mutter (oder wen auch immer) "virtuell" (Du gehst natürlich weiter Deine vollen Stunden hin) mit den Reststunden ein und zahlt ihr Gehalt ...das sie schwarz an Dich weiterrreicht.

Na da geht es gleich weiter mit den Schlaubacken. Gleich noch ein wenig Sozialbetrug obendrauf und die ohnehin schon gefährdete eigene Altersversorgung noch ein wenig herabsetzen.

Die FS hat sich aus völlig undurchsichtigen Gründen in eine eigenartige Lage manövriert. Die Suppe muss sie wohl auslöffeln, statt sie mit weiteren Problemen zu würzen und damit die "Wohlverhaltensphase" zu gefährden. Außerdem dürfte es in jedem halbwegs qualifizierten Job ziemlich unmöglich sein, die Mutter als Ersatz einzustellen.

m, 46
 
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  • #44
Gutgläubig warst du doch schon bei deinem ersten Mann und hast da jetzt genügend Schaden davon getragen. Wieso zahlst Du denn überhaupt Geld für das Eigenheim Deines Mannes, wenn Du gar nicht im Grundbuch stehst? Du kannst ihm einen Anteil Miete zahlen, aber Du kannst ihm kein Geld für das Abzahlen seines Hauses zahlen. Wenn ihr auch mal trennt, steht dir davon gar nichts zu, dein Mann kann sein Haus veräußern und du wirst davon keinen Cent sehen. Wenn ihr Gütertrennung habt, müsst ihr das auch gerecht verteilen. Wenn du darüber mit deinem Mann noch nicht mal reden kannst, bist du selbst Schuld. Dann musst du dich weiter ausbeuten lassen und dein weiteres Leben so verbringen, dass du insolvent bist und nie mehr Geld hast. Wäre aber leichtsinnig, unnötig, selbst schädigend und total naiv.
 
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  • #45
Zu 41 - ja, diese schlauen Konstrukte. In denen haben sich schon einige verfangen, wenn ihnen ihre
Winkelzüge von hinten wieder ins Kreuz gefallen sind.
Ich will hier nichts unterstellen, habe aber den Eindruck, Haus Nr. 1 mit dem Ex und Nr. 2 sind auch ein bisschen unter dem Kartenhausaspekt zu sehen. Sowas fliegt einem irgendwann immer um die
Ohren - schachmatt. Deshalb kann von solchen Vorschlägen nur abgeraten werden.
w
 
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  • #46
Rekapitulieren wir doch mal, welche Möglichkeiten die FS hat(te):

1. Sie und der neue Mann kaufen kein Haus, sondern wohnen weiterhin zur Miete. Nach 10 Jahren ist die Kohle weg (beim Vermieter)

2. Sie haben Gütergemeinschaft und das gekaufte Haus steht auf beider Namen im Grundbuch. Jetzt, wo die "alte Bank" kommt, ist die Kohle weg

3. Sie steht nicht im Grundbuch und der neue Mann trennt sich und bescheißt sie. Die Kohle ist weg[(b]

4. Wie 3. aber der neue Mann bescheißt sie nicht. (soll ja vorkommen). Die Kohle ist vorhanden!!!

Frage: Warum sollte man nicht 3/4 mit einer 50% Chance (Scheidungsquote) machen, wenn in 1 und 2 die Kohle in jedem Fall zu 100% weg ist?

Die anwaltliche Beratung, die die FS einholte, war korrekt!

m44

PS: Für die Altersvorsorge muß man in der Tat alternative Konzepte entwicklen, wenn man ein Modell zur Einkommensreduktion fährt (und das Einkommen umschleust). Auf der anderen Seite wären aber auch die 600,- Euro, die nun nicht mehr als Miete zum Abtrag fließen, eine Altersvorsorge gewesen ...und diese Altersvorsorge ist ja, wenn man sich dem ergibt, auch weg!
 
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  • #47
Ich glaube, ich habe die Antwort der FS verpasst, in dem sie erklärt, das der Kredit von ihrem Ex-Mann für eine Immobilie war.

Wenn Du doch für das Haus Deines jetzigen Mannes nicht im Grundbuch stehst, weil Dein Ex-Mann hohe Schulden hat und Du als 2. Kreditnehmer dafür gerade stehst, dann frage ich mich, warum Du mit Deinem jetzigen Mann nicht offen über die monatlichen Belastungen für Deinen Ex-Mann reden magst. Außerdem wird er doch von Deiner Privatinsolvenz wissen. Denn die hast Du doch jetzt erst angemeldet. Oder ist das eine Altlast?

Irgendwie ist Deine Geschichte nicht schlüssig. Sehr verworren.

w
 
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  • #48
What?s on ? Also ich begreife nicht um was es hier geht. Die FS hat sichfür ihre Formulierung entschuldigt dazu nichts mehr. ABER was ist Sache ? Ich versuche mal zu sortieren

1) Die FS w- hat die FS als Bürgin oder Mithaftende für eine hohes Darlehen des Herrn X
bei der Bank unterschrieben.

2) Die Ehe wurde geschieden und das tangiert natürich den Vertrag des herrn X und der FS mit der Bank nicht. Aber schon während der Ehe und nach der Scheidung hat herr X die Darlehnsraten an die Bank gezahlt. Stimmt das soweit ? Und der Herr X war im Besitz von Wohnungseigentum und im Grundbuch hatte die Bank eine gesicherte hypothek. Wie hoch verflixt nochmals war das ursprüngliche Darlehen, das die beiden FS und Herr X aufgenommen haben, wenn es nach jahrelangem Abzahlen - nicht bis Eheende - bis ins Jahr 2014 - und vermutlicher Zwangsversteigerung des Hauses der Firma - immer noch so irrsinnig hoch ist, dass die FS Privatinsolvenz anmelden muß?

3) Die FS verdient gut, ist in ungekündigten Arbeitsverhältnis. Da kann sie nicht einfach so in die Privatinsolvenz gehen. Privatinsolvenz heißt die Schulden - die sind durch die Unterschrift damls entstanden und durch zu geringe Rückzahlung under jetzt Ausfall des Hauptschuldners - nicht juristisch gemeint - müssen die Vermögenswerte der FS weit übersteigen. Also - es genügt nicht eine Schuldenlast von sagen wir mal dem einfachen Jahreseinkommen. sondern, die Schulden betragen ein vielfaches davon und außerdem darf die FS kein verwertbares Vermögen haben.

Erst dann kann eine Privatinsolvenz beantragt werden. Und dies dauert dann auch so zwei-drei Tage.

4) Hier ist kein Rechtsberatungsforum aber soweit grundsätzlich zu Privatinsolvenz - das Einkommen der FS das den Selbstbehalt - unteschnisch gesprochen - übersteigt geht für 7 Jahre lang direkt an die Bank. Die FS muss Schuldentilgung leisten. Was die FS behalten darf - trotz Insolvenz sind beruflich notwendige Dinge. Warum wurde der notwendig PKW nicht gesichtert ?
Warum wurde beruflich notwendige Kleidung nicht gesichert?

5) Die FS hat jetzt anscheinend noch einen Betrag, der irgendwo in Richtung Harz IV plus berufliche Notwendige kosten geht. Sie dürfte ca. 400 Euro für Wohnung haben und cs. 400 Euro für Essen- Kleidung -Informationen-Freizeit-Arztbesuche.

Zum einen - das ist nicht weit von dem bisherigen Anteil als Miete entfernt. Frage- gibt es einen Mietvertrag ? Dann kommt hier das Schmankerl - negativ gesehen - die FS dürfte mit dem Jeztt-Hauseigentümer mit dem sie nicht verheiratet ist in einer sogenannten Bedarfsgemeinschaft leben.
Er wird also indirekt mit zur Finanzierung der damalisgen Geschichte herangezogen.

Ich verstehe schon die Fakten nicht. Was ich gar nicht verstehe - wieso will die FS nicht mit ihrem jetzigen Lebesnpartner reden bzwh. hat das alles "hinter seinem rücken" erledigt / gemacht / verhandelt ? Und gibt es die möglichkeit, den Ex-Mann in Regress zu nehmen ? w
 
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  • #49
Liebe w, 38,

ich habe deinen Eintrag gelesen und kann das ganze sehr nachvollziehen.
Ein ehemaliger Arbeitskollege hatte so ein Problem auch, er wurde gekündigt, usw. er war immer der Versorger und nun musste sie ran, es war schwer für sein Selbstverständnis als konservativer Mann, usw. du weißt was ich meine.

Ein toller Aufhänger für so ein schwieriges Gespräch kann ein gemeinsamer Test zum Thema Geld sein, den gibt es online von einer wissenschaftlich fundierten Gesellschaft. Darin werden für beide Partner die Wichtigkeit von Geld für das Wohlbefinden, Risikoempfinden und Selbstverständnis im Zusammenhang mit Geld abgefragt und ausgewertet. Jeder macht den Test für sich, und nachher guckt man, wo das nicht zusammen passt, Stress vorprogrammiert ist. Oder man stellt sogar fest, dass es dem nun versorgenden Partner total gut tut, mal für den anderen Sorgen zu dürfen und dieser sich völlig umsonst den Kopf zermartert.. und man kann auch noch eine Nachbesprechnung mit einem Coach hinzubuchen, wenn man will. So eine Art Eheberatung zum Thema Geld. Ein Anbieter von diesem Risikobereitschaftstest ist "Der Wissenswert", kannst du mal bei google suchen das kommt dann sofort.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen, es ist so schade, wenn Beziehungen wegen sowas kaputt gehen..

HL, 68
 
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  • #50
Liebe FS, lass Dich fachlich beraten. Zwei Männer, mit denen Vermögensaufbau betrieben werden
sollte - Haus. Das 1. Mal bringt Dich in die Insolvenz und kein Besitz da. Das 2. Mal steuerst Du
mtl. Zahlungen bei und es ist wieder kein Besitz vorhanden. Derzeit darfst Du ja keinen Besitz
haben, aber für die Zukunft würde ich mal fundierte Beratung einholen. Dein jetziger Mann hat
übrigens Unterhaltspflicht und das muss Dir nicht peinlich sein. Deinem Ex ist Deine Darlehenspflicht
sicher auch nicht peinlich. Es handelt sich um Rechtslagen und die Risiken können zumeist vorher
abgeschätzt werden. Für die fernere Zukunft klär zu gegebener Zeit die Rechte bezüglich 2. Haus.
W
 
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