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  • #1

Plötzlicher Kinderwunsch beim Partner

Hallo,
als wir uns vor 2 Jahren kennenlernten war klar...wir möchten beide keine Kinder (mehr).
Ich (34) habe bereits zwei Töchter aus der vorhergehenden Beziehung. Er (38) kommt super zurecht und meinte meine beiden Mädels reichen. Diese Meinung teilte ich zu 100%.

Nun ist es so, dass in seinem Freundeskreis immer mehr Kinder geboren werden. Ja und er...ist wohl jetzt auch auf den Geschmack gekommen Vater zu werden.

Nun fühle ich mich total überrumpelt und kann ihn darauf nicht wirklich eine Antwort geben.
Meine Familienplanung ist abgeschlossen, stehe fest im Beruf und genieße natürlich auch meine dazu gewonnene Freiheit.

Eigentlich habe ich so überhaupt gar keinen Bock mehr auf schlaflose Nächte, Gebrüll und Trotzphase. Meine Mädels sind schon fast 11 und fast 15 Jahre alt und mitten in der Pubertät. Bin so ziemlich froh das zu "überleben" und dann das ganze Spiel von vorn?
Ich weiß nicht. Kann ihn mit seinem Wunsch aber auch verstehen.

Bringt es überhaupt etwas ihm das irgendwie auszureden? Gibt es hier eine Sie, die ähnliches "Problem" hat/hatte und wie habt ihr dieses gelöst?
Oder hilft am Ende nur eine Trennung...???

Grüße
 
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  • #2
Ich würde ihm die Frage stellen, ob er bereit ist, die gesamte Elternkarenz zu übernehmen. Wenn er das Kind möchte, sollte er auch die Hauptverantwortung tragen.
 
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  • #3
Schwierige Situation muss ich sagen, dass er jetzt plötzlich doch Vater werden möchte, kann ich gut verstehen. Aber ich kann auch dich verstehen, schließlich hast du ja deine zwei Töchter und den ganzen Stress von vorn, würde ich auch nicht wollen.

Wolltest du immer schon Kinder? Wie hättest du dich gefühlt, wenn jemand dir diesen Wunsch ausreden wollen würde?

Aber was mich auch sehr interessieren würde, wünschst du dir kein gemeinsames Kind von ihm? Ein Misch von Euch Beiden, wäre doch schon ein schöner Gedanke, wenn du ihn natürlich liebst?!
Wie oben schon geschrieben, kann ich dich auch sehr gut verstehen.
 
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  • #4
Dein Partner hat inzwischen etwas erkannt, was ich schon vorher weiß:

Wenn man mit einer Frau, die bereits Kinder hat, "in Familie" macht, ist klar, dass man dann auch (mindestens) ein eigenes möchte. Das ist der Preis dafür, dass man nicht mal eben am Freitag Abend mit Flugscheinen nach Paris auftauchen kann und erst am Monatg morgen wiedergesehen wird ;)

Außerdem ...und das folgende verkennen AE Frauen fast gänzlich:

Du mußt seinen Wunsch nach Kindern so hingebungsvoll und intensiv mit umsetzen, wie Du es bei Deinem Ex, der der Vater Deiner vorhandenen Kinder ist, getan hast! Tust Du es nicht, setzt Du Deinen neuen Partner für alle Zeiten gegenüber Deinem Ex zurück!

Die Frage würde immer im Raume stehen: Was disqualifiziert Deinen neuen Partner, gegenüber Deinem Ex, dass er sich nicht reproduzieren sollte?

m44

PS: Trennst Du dich, wird es mit 38 Jahren nicht besser! Du bekommst dann Typen, die entweder mit deinen vorhandenen Kindern nicht klar kommen ...oder (wenn sie gut auf deine Kinder klar kommen) sogar noch Kinder mit Dir haben wollen, wenn Du über 40 bist ...oder extrem viel Streß mit einer Ex und ihrerseits vorhandenen Kindern haben und deswegen keine weiteren wollen.
 
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Mooseba

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  • #5
So einen grundlegenden Wunsch sollte man ihm nicht ausreden. Du musst ihm aber klarmachen, dass es mit dir nichts wird.
 
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  • #6
Ich kann dich verstehen, aber auch deinen Partner.
Du hast zeitig Kinder bekommen. Das erste Kind mit 19. Nun sind beide Mädels in der Pubertät, die sehr anstrengend für die Eltern sein kann. Mit einem dritten Kind noch mal von vorn beginnen, kannst du dir nicht vorstellen.
Dein Partner ist 38 und hat noch kein eigenes Kind. Er ist nun auf den Geschmack gekommen und möchte ein eigenes Kind. Auch verständlich. Machen wir uns doch nichts vor, ein eigenes Kind ist, trotz der Liebe zur Partnerin und deren Kindern, immer noch etwas anderes. Ich glaube nicht, dass er seinen Wunsch einfach zu den Akten legen wird. Wie ihr das lösen wollt und dabei eine harmonische Beziehung führen wollt, sehe ich nicht. Würdest du deinen Wunsch aufs eigene Kind vergessen, wenn du eine Beziehung mit einem alleinerziehenden Vater hättest, der kein Kind mehr will? Was also machen? Am wenigsten egoistisch wäre, die Beziehung zu beenden und ihm damit die Möglichkeit zu geben, mit einer anderen Frau ein eigenes Kind zu haben. Ich habe aber klug gackern. Ehrlich, in deiner Situation möchte ich nicht stecken.

w 49
 
G

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  • #7
Mit seinem Wunsch nach einem gemeinsamen Kind macht er dir ein Riesenkompliment, eine wunderbare Liebeserklärung. Und du - du denkst nur an das Ungemach und überlegst, ob du dich von deinem Partner trennen sollst.
Als meine Eltern sich kennenlernten, hatte meine Mutter einen zehnjährigen Sohn. Er war 12, als ich zur Welt kam. Meine Mutter war zu dem Zeitpunkt 34, mein Vater 43 Jahre alt. Ich war nicht geplant, aber ihrer beider Stolz und ihre Freude.
Der Wunsch deines Partners ist verständlich und der größte Ausdruck von Liebe, Verbundenheit und Verbindlichkeit, der vorstellbar ist.
Ich bin in 2. Ehe verheiratet; leider haben wir uns in einem Alter kennengelernt, in dem es zu spät für ein gemeinsames Kind war (ich war 52 und er 56 Jahre alt). Hätten wir uns früh genug getroffen, nur 10 Jahre früher, wäre das für uns beide etwas sehr Schönes gewesen.

wÜ50
 
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  • #8
..ganz einfach:

Wenn er unbedingt Vater werden möchte - kein Problem - wenn er dann aber auch die Hauptlast trägt!
Frag ihn einfach, ob er:
- bereit ist 2 Jahre komplett aus dem Beruf auszusteigen oder nur TZ zu arbeiten
- weitere 2-5 Jahre (je nach Betreuungsmöglichkeiten) noch TZ arbeiten und damit leider irgendwann eine Rente zu haben, von der er nicht leben kann - ganz abgesehen von den vermasselten Karrierechancen

Du gehst derweil natürlich Vollzeit arbeiten inkl. entsprechender Überstunden/Dienstreisen und hast leider nur am WE Zeit, dich ums Kind zu kümmern.

Hat er keine Lust drauf? Du aber auch nicht!
 
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  • #9
Liebe FS,

ich verstehe Euch beide sehr gut.

Ich habe selber 2 Kinder, bin aber älter als Du (42) und mein neuer Partner ist 50. Wir wünschen uns zwar ein Kind, weil wir uns lieben, aber aus den selben Gründen wie Du möchte ich keine Kinder mehr. Ich bin zwar nicht unsortlich aber ich habe nicht die Kraft wie mit 30. Und wenn die Kinder bei deren Vater sind, unternehmen wir Dinge, die wir mit Kindern nicht machen können und das ist mir viel Wert. Bei uns kommt das Alter hinzu - Ihr seid noch "jung", wir - nicht mehr. Mein Partner versteht es, meine Kinder lieben ihn und er kann damit leben. Er weis selber, dass es etwas zu spät ist.

Erkläre Deinem neuen Partner, dass Du ihn liebst aber benenne Deine Gründe, warum Du keine Kinder willst. Die Entscheidung muss ER treffen - falls ihm eigene Kinder sehr wichtig sind, dann muss er sich eine neue Partnerin suchen.

Viel Glück!
 
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  • #10
- wenn er dann aber auch die Hauptlast trägt!

Hat er keine Lust drauf? Du aber auch nicht!

Auch hier wieder: Das Maß ist der Vater der vorhandenen Kinder! Der neue Partner der FS trägt ja schon mehr Last, als der Vater der Kinder, denn er verbringt ganz sicher mehr Zeit mit ihnen!

Die FS hat sozusagen Konditionen festgelegt; wenn sie diese zu Ungunsten eines neuen Mannes modifiziert, drückt sie damit ihre Wertschätzung für ihn aus!

Wie kommen Frauen eigentlich auf das schmale Brett, dem "Guten" härtere Konditionen zu präsentieren, als dem "Bösen"?

m44
 
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FA04

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  • #11
Hallo Liebe FS. Ich sehe es so: wenn du deinem neuen Partner 100% vertraust, dann kannst du ein drittes Kind mit ihn bekommen. Mit 34 sollte es kein Problem sein. Aber Ihr beide sollen zuerst grundsätzlich besprechen wie es ablaufen soll. Du sollst ihn ehrlich deine Meinung dazu sagen. Nicht, dass du irgendwann zu AM mit 3 Kinder wirst. Zwei Nachbarthread werden für euch beiden sehr hilfreich sein: Vater werden, Vater sein - was ist ein Mann bereit, zu geben (https://www.elitepartner.de/forum/vater-werden-vater-sein-was-ist-ein-mann-bereit-zu-geben-53822.html) und Was ist denn, wenn er doch plötzlich der perfekte Papa ist?(https://www.elitepartner.de/forum/was-ist-denn-wenn-er-doch-ploetzlich-der-perfekte-papa-ist-54544.html) . Es wird schwierig, wenn er ein "Baby da sein" anders vorstellt, als es ist. (Du schreibst er hat noch keine eigene Kinder). Ich habe ein befreundetes Paar. AM mit 5jahriges Kind und kinderloser Mann sind vor Jahren zusammen gekommen. Der Mann wollte unbedingt Kinder haben. Hat mit sehr viel Liebe und Hingabe das fremdes Kind groß gezogen, besser konnte man wirklich nicht vorstellen. Dann irgendwann kam gemeinsames Kind. Es ist mittlerweile auch groß geworden. Der Mann hat immer ehrlich gesagt, dass er nie im Leben sich vorstellen konnte, was ein "Baby" bedeutet. Es ist riesen große Freude, aber auch wahnsinnig schwer. Mit dem 5järigen Kind war es viel leichter. Das Paar ist schon seit sehr vielen Jahren glücklich zusammen, aber in der Zeit, wo das gemeinsames Kind zu den Welt gekommen ist, hat es auch ordentlich gekracht. Wegen Altersunterschied bei Kinder sollte kein Problem geben, deine Mädchen sind groß und werden wahrscheinlich weniger "zicken" und um das Baby kümmern. Bei mir ist es gut gegangen. LG und viel Glück. W/41 2 Kinder/ 20 und 11
 
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  • #12
Ich finde dich unfair. Du hast 2 Kinder und bist reichlich versorgt und gesättigt. Ein Mensch, der noch keine EIGENEN Kinder hat, dem fehlt immer dieses Defizit, seine eigenen Gene weitergeben zu können. Das kommt eben im Alter, daran sollte man denken. Das solltest du deinem Freund zugestehen. Partnerschaften verändern sich, Geschmäcker und Ansichten verändern sich. Nur wenn beide da mitziehen, bleibt die Beziehung bestehen. Wenn du ihn liebst, zeugst du mit ihm eben nochmal 2 Kinder. Wo ist das Problem? Wenn es doch der Herzenswunsch deines Partners ist, verstehe ich nicht, warum man immer so ignorant sein muss. Ist scheinbar auch nur wiedermal ein typisch deutsches Problem. Im Ausland gäbe es so ein Gezetere und solche Diskussionen gar nicht.

w
 
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  • #13
Liebe FS,

laß dir keinesfalls etwas aufquatschen, was du eigentlich garnicht willst.

Ich stand vor ca. 10 Jahren in der gleichen Situation. Bereits mit 2 wundervollen Kindern von 4 und 8 Jahren gesegnet, lernte ich einen Mann ohne Kinder kennen. Es war auf beiden Seiten Liebe auf den ersten Blick und relativ schnell stellte sich bei Ihm Kinderwunsch ein. Ich konnte seinen Wunsch sehr gut nachvollziehen, obwohl ich die Familienplanung bereits abgeschlossen hatte.
Aber ich ließ mich überreden, was gibt es schließlich Schöneres, als mit einem geliebten Menschen ein Baby zu bekommen.

Während der Schwangerschaft hat er mich behandelt wie seine Königin und auch noch, als unser Kind geboren war. So einen stolzen Vater hatte die Welt noch nicht gesehen. Aber mit dem Wachstum des Kindes ließ auch seine Begeisterung nach, schließlich ist Kindererziehung nicht nur immer eitel Sonnenschein, sondern auch oftmals Streß, viel Verantwortung, schlaflose Nächte und Sorgen. So häuften sich bei ihm mit den Jahren die Überstunden und Sonderschichten. Dafür schaute er sich sein Kind sehr gerne beim Schlafen an. Unangenehme Termine hingegen überließ er nur zu gerne mir, obwohl ich auch wieder Vollzeit arbeiten ging.

Es kam, wie es kommen mußte und er suchte sich eine Geliebte OHNE Kinder.

Überleg dir genau, ob DU noch ein Kind möchtest, notfalls auch alleine. Ich wünsche dir viel Glück bei deiner Entscheidung.
 
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  • #14
Lieber m,

der du forderst, sie habe den Wunsch zu erfüllen, weil sie sonst den neuen Freund herabsetzt: Was du bei deiner interessanten Argumentation etwas übersiehst, ist, dass nicht ceteris paribus gilt. Würden beide wieder jung sein - ich könnte ich noch ansatzweise deine Argumentation verstehen, aber nicht, wenn bereits 15 Jahre vergangen sind, sie zwei Kinder groß gezogen hat. Sie befinden sich nun einmal in einem anderen Lebensabschnitt und sie ist keine 19 Lenzen mehr. Es ist ja nicht ihr Fehler, dass er in jungen Jahren tausend andere Dinge zu tun hatte, die scheinbar nichts mit Reproduktion zu tun hatten. Andernfalls muss er sich eben eine junge kinderlose Frau nehmen.

Zur TE: Wie schon jemand anders gesagt hat, lass dir nichts aufdrücken, wovon du nicht überzeugt bist. Du bist bereits Mutter, hast sehr viel Kraft und Zeit investiert, du bist keinem irgendetwas schuldig. Auch keinem Partner. Wie stellt er sich denn die Erziehung vor? Setzt er aus? Nimmt er Eternzeit?
 
  • #15
Wie kommen Frauen eigentlich auf das schmale Brett, dem "Guten" härtere Konditionen zu präsentieren, als dem "Bösen"?

Wie kommen manche Männer eigentlich auf das schmale Brett, zwei völlig unterschiedliche Lebenssituationen gleichzusetzen?

Der Partner der FS hat die Partnerschaft mit folgenden Modalitäten mit ihr begonnen:
Zwei Kinder vorhanden und die reichen ihm. Nachzulesen im Eingangsposting.

Nun möchte ER die Konditionen ändern. WER ist da nun unfair? Hätte er gleich gesagt, er will mindestens ein eigenes Kind, wäre die Situation eine ganz andere. Vielleicht wäre die FS dann gar nicht mit ihm zusammen?

Hör doch bitte auf, AEs in ihrer Situation prinzipiell zu den "Bösen" zu erklären. Wenn der Mann sie zu den Konditionen, die sie zu bieten haben, nicht möchte, zwingt ihn ja keiner. Oder?
 
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  • #16
Bei mir war es umgekehrt, ich wollte von meinem neuen Partner unbedingt noch ein gemeinsames Kind mit Ende 30, obwohl ich schon zwei Kinder hatte.
Ich finde das klasse, dass dein Mann den Kinderwunsch so explizit äußert, das ist sicher selten bei Männern, gerade in seiner Situation, denn ihr habt ja deine zwei Mädels.
Überlege dir das doch nochmal in Ruhe. Es ist eine Gefühlsentscheidung, es geht nicht nur um schlaflose Nächte und Trotzphase, sondern es geht um die Entscheidung, ob du mit deinem neuen Partner ein gemeinsames Kind möchtest und ob du dir den Familienzuwachse von Herzen wünschst. Eine solche Entscheidung würde ich nicht übers Knie brechen.
Sag ihm doch, du bist sehr überrascht über seinen Kinderwunsch und du bittest um eine Zeit, um in dich zu gehen und da nachzuspüren. Rational kannst du das nicht entscheiden. Am Geld oder an der Möglichkeit, das Kind zu "schaukeln", wird es ja sicher nicht fehlen, das wären vorgeschobene Argumente.
 
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  • #17
PS: Trennst Du dich, wird es mit 38 Jahren nicht besser! Du bekommst dann Typen, die entweder mit deinen vorhandenen Kindern nicht klar kommen ...oder (wenn sie gut auf deine Kinder klar kommen) sogar noch Kinder mit Dir haben wollen, wenn Du über 40 bist ...oder extrem viel Streß mit einer Ex und ihrerseits vorhandenen Kindern haben und deswegen keine weiteren wollen.

Eine der wahrscheinlichsten Möglichkeiten, falls sie sich trennt, unterschlägst du aber: Dass der nächste Mann auch bereits Kinder hat, die ihm ausreichen und er mit seiner Ex kein besonderes Problem hat. Damit passt er viel besser zur FS, weil - gleiche Lebenssituation!

Hier "rächt" sich mal wieder, dass Männer und Frauen mit eigenen Kindern sich mit Vorliebe Partner suchen, die (noch) keine eigenen Kinder haben! Ihr solltet schon bereit sein, das in Kauf zu nehmen, was ihr von euerm neuen Partner auch erwartet, dass er es in Kauf nimmt - die Kinder des anderen! Sonst will er später nämlich noch welche!

w49
 
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  • #18
Liebe FS, seine Begeisterung, nur weil es im Bekanntenkreis Nachwuchs gibt - wie lange wird die wohl halten? Selber Mutter weiß auch ich es: Kinder sind schön, aber auch mordsmäßig anstrengend, besonders die ersten vier Jahre. Ich kann sehr gut verstehen, dass Du das für Dich nicht noch einmal willst und dabei solltest Du bleiben. Du hast das große Glück, in relativ jungen Jahren wieder "kinderfrei" zu sein und Dein Leben genießen zu können. Deine Kinder hatten Deine Jugend, jetzt bist Du dran. Das ist richtig und in Ordnung so. Denn an wem bleibt alles hängen, wenn der Enthusiasmus des Vaters nachlässt oder Ihr euch trennt? An Dir.
 
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  • #19
So ich auch nochmal. Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.

Im Moment haben wir eine kleine Beziehungskrise.
Nun habe ich ihn auf die Probleme angesprochen, weil er ja nicht offen und ehrlich mit mir spricht.
So kam auch der Kinderwunsch heraus.

Beruflich würde er nicht zurückstecken wollen auch sonst ist er mehr als freiheitsliebend. Das lasse ich ihm ja auch aber mit Baby wäre das alles schlagartig vorbei.
Er kann und will sich das im Leben nicht vorstellen wie es ist wirklich 24 Stunden parat zu stehen.

Auch seiner Familie gegenüber hieß es immer:"Nicht zusammenziehen, nicht heiraten, keine Kinder". Und jetzt das.

Selbst wenn wir zu Besuch bei Freunden, mit 1,5 jährigen Zwillingen, sind ist er total überfordert.
Und unser "Familienleben" klappt auch nur, weil wir eben nicht zusammen leben und er dieses ganze pubertäre Herumgezicke meiner Mädels nicht aushalten muss.

Auf meiner Seite überwiegt deutlich die -Dagegen- Seite. Er sieht rosarote Wolken.
Nach der ein oder anderen Antwort ist mir klar geworden das es eine Sackgasse ist.

Entweder er passt sich an oder doch die Trennung. Blöde Situation aber was soll ich machen...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #20
Der Partner der FS hat die Partnerschaft mit folgenden Modalitäten mit ihr begonnen:
Zwei Kinder vorhanden und die reichen ihm. Nachzulesen im Eingangsposting.
Nun möchte ER die Konditionen ändern. WER ist da nun unfair?
Ich glaube nicht, dass er das aus Unfairness heraus tut. Menschen entwickeln sich, Beziehungen werden belastbarer.
Eigentlich sehe ich es wie Gast 6, wÜ50, als Kompliment, als Liebeserklärung: Da ist jemand auf den Geschmack gekommen.

Ich muss mich hier mal m44 anschließen: Auch ich konnte mir (mit Ü40) ein enges Familienleben mit einem neuen Mann nur mit (mindestens) einem gemeinsamen Kind vorstellen,

- eben weil jeder Mann an meiner Seite automatisch mit im Familienmodus ist (selbst wenn er die Arbeit für meine mitgebrachten Kinder NICHT übernimmt!) Auf ein ständiges schlechtes Gewissen, wenn ich in gemeinsamer Zeit etwas mit meinen Kindern unternehme, hätte ich keine Lust gehabt. Auch freiwillig und wissentlich eingegangene Einschränkungen bleiben eben Einschränkungen.
Was mein Liebster automatisch als Vorbild und als männliche Begleitperson schnell mal eben beim Fußballspielen im Garten, Fahrradverstellen etc. für meine Kinder so macht, ist mir nur zu bewusst. Deswegen hat ihn v.a. mein Sechsjähriger so gern, dass er nach einem Papawochenende erst mal IHM alles Wichtige, Erlebte davon erzählt. Auch das ist Zeit, die er sich für meinen Kleinen nimmt.

- und weil ich schon immer so gepolt war, ein Kind auch als gemeinsames Abbild mit einem geliebten Partner zu sehen. Auch hier stimme ich m44 zu: Warum hätte ich das, solange es biologisch möglich und kräftemäßig gut händelbar ist, bei meinem jetzigen Liebsten dann nicht wollen sollen?

Umgekehrt ist man mit dieser Einstellung oft auch (Ausnahmen wie hier bei beim statistisch-vorsichtigen m44 bestätigen die Regel) für Männer Ü40 mit Kinderwunsch oder mit vorhandenen Kindern interessant.

@FS: Auch hier hat m44 recht: Ein Mann, der dauerhaft kein Problem mit Deinen Töchtern und später Deinen Enkeln hätte, aber selbst keinerlei Kinderaffinität verspürt, wird schwer zu finden sein.

Andererseits sollte sich NIEMAND dazu überreden lassen, ein Kind zu bekommen, wenn er es nicht will. Gleiches gilt auch für den Kinderwunsch Deines Partners. Jemandem so einen essentiellen Punkt auszureden ist zutiefst unfair. Vielleicht passt ihr einfach (nicht mehr) zusammen.
 
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  • #21
Was du bei deiner interessanten Argumentation etwas übersiehst, ist, dass nicht ceteris paribus gilt. Würden beide wieder jung sein - ich könnte ich noch ansatzweise deine Argumentation verstehen, aber nicht, wenn bereits 15 Jahre vergangen sind, sie zwei Kinder groß gezogen hat. Sie befinden sich nun einmal in einem anderen Lebensabschnitt und sie ist keine 19 Lenzen mehr.

Wenn man schon mit, in der Juristerei gebrauchlichen, Begriffen argumentiert, dann muß man das natürlich auch stringent durchziehen! In diesem Sinne kommt dann heraus, dass heutzutage ein Kind mit 34 üblicher ist, als mit 19 ...und wenn man auf der Starße 100 Personen befragen würde, die Mehrheit auch für 34 (als für 19) als bessere Alter dafür hielte.

Die beiden vorhandenen Kinder sind dann auch eher eine Argumentation DAFÜR, dass die FS ein gemeinsames Kind haben will, denn die Argumentaiton, dass sie z.B. generell keine Kinder mag,.etc. fällt ja damit aus.

Es ist ja nicht ihr Fehler, dass er in jungen Jahren tausend andere Dinge zu tun hatte, die scheinbar nichts mit Reproduktion zu tun hatten.

Glaubst Du, dass die FS anders argumentierne würde, wenn dieses Argument wegfiele? Bei mir z.B. fällt dieses Argument weg ...aber keine Frau, die nur ihre mitgebrachten Kinder durchgebracht haben will, ändert dadurch ihre Meinung!

Es ist ganz simpel: Die FS möchte, wie die meisten AEs, für ihre vorhandenen Kinder "nehmen", aber nicht "geben"

Ich habe die Schleife bei der Suche auch schon X mal durch. Bei mir steht im Profil bei Kinderwunsch "vorstellbar" oder "eventuell" (ja nach Plattform). Gemeint ist, dass man mit einer kinderlosen Frau entscheidet, ob man in Familie macht, oder eben nicht. Eine AE hat die Entscheidung doch schon getroffen aber sie sagt beim Treffen "Ich dachte, Deine Angabe bedeutet, dass ich die Wahl habe". Nein, hast Du nicht ...ich habe sie, denn Du hast sie bereits getroffen!

m44
 
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  • #22
Beruflich würde er nicht zurückstecken wollen auch sonst ist er mehr als freiheitsliebend. Das lasse ich ihm ja auch aber mit Baby wäre das alles schlagartig vorbei.
Er kann und will sich das im Leben nicht vorstellen wie es ist wirklich 24 Stunden parat zu stehen.
...
Selbst wenn wir zu Besuch bei Freunden, mit 1,5 jährigen Zwillingen, sind ist er total überfordert.
Und unser "Familienleben" klappt auch nur, weil wir eben nicht zusammen leben und er dieses ganze pubertäre Herumgezicke meiner Mädels nicht aushalten muss.

..genau DAS ist der Knackpunkt - ER will zwar ein eigenes Kind, aber darum kümmern will er sich offenbar nicht - das wird dann alles bei der Partnerin abgeladen! Unter diesen Umständen kann ich auch nur raten, sich KEINESFALLS auf diesen Wunsch einzulassen - duschen ohne sich nass machen geht nunmal nicht!

Wenn MANN im Vorfeld schon signalisiert, dass er sich nicht engagieren will, dann gibts für die Frau ja nur eine mögliche Entscheidung - KEIN Kind.
 
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  • #23
m44, das ist Käse, dass AE nur nehmen. Es gibt vielleicht auch für Dich neben dem Beziehungsbereich Kinder noch weitere Bereiche. Da geben die AE oft ganz ganz viel. Und die Männer freuen sich oft, wenn das Kind der Partnerin sie gerne hat. Ich kenne einige Konstellationen, sie Kinder, er kinderlos, die schon seit Jahren gut laufen und bei denen sich keiner ausgebeutet fühlt.
 
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  • #24
Bei mir war es umgekehrt, ich wollte von meinem neuen Partner unbedingt noch ein gemeinsames Kind mit Ende 30, obwohl ich schon zwei Kinder hatte.
Ich finde das klasse, dass dein Mann den Kinderwunsch so explizit äußert, das ist sicher selten bei Männern, gerade in seiner Situation, denn ihr habt ja deine zwei Mädels.
Überlege dir das doch nochmal in Ruhe. Es ist eine Gefühlsentscheidung, es geht nicht nur um schlaflose Nächte und Trotzphase, sondern es geht um die Entscheidung, ob du mit deinem neuen Partner ein gemeinsames Kind möchtest und ob du dir den Familienzuwachse von Herzen wünschst. Eine solche Entscheidung würde ich nicht übers Knie brechen.
Sag ihm doch, du bist sehr überrascht über seinen Kinderwunsch und du bittest um eine Zeit, um in dich zu gehen und da nachzuspüren. Rational kannst du das nicht entscheiden. Am Geld oder an der Möglichkeit, das Kind zu "schaukeln", wird es ja sicher nicht fehlen, das wären vorgeschobene Argumente.

Wie kommst du dazu, der FS zu unterstellen sie hätte nicht nachgedacht und sich das nicht überlegt? Ihre Meinung steht deutlich im Post. Sie möchte kein weiteres Kind mehr. Ihre beiden Mädchen sind in der Pubertät und sie möchte nicht noch mal von vorn beginnen. Das sind nachvollziehbare Gründe und keine "vorgeschobenen Argumente".

w 49
 
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  • #25
So ich auch nochmal. Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.

Im Moment haben wir eine kleine Beziehungskrise.
Nun habe ich ihn auf die Probleme angesprochen, weil er ja nicht offen und ehrlich mit mir spricht.
So kam auch der Kinderwunsch heraus.

Beruflich würde er nicht zurückstecken wollen auch sonst ist er mehr als freiheitsliebend. Das lasse ich ihm ja auch aber mit Baby wäre das alles schlagartig vorbei.
Er kann und will sich das im Leben nicht vorstellen wie es ist wirklich 24 Stunden parat zu stehen.

Auch seiner Familie gegenüber hieß es immer:"Nicht zusammenziehen, nicht heiraten, keine Kinder". Und jetzt das.

Selbst wenn wir zu Besuch bei Freunden, mit 1,5 jährigen Zwillingen, sind ist er total überfordert.
Und unser "Familienleben" klappt auch nur, weil wir eben nicht zusammen leben und er dieses ganze pubertäre Herumgezicke meiner Mädels nicht aushalten muss.

Auf meiner Seite überwiegt deutlich die -Dagegen- Seite. Er sieht rosarote Wolken.
Nach der ein oder anderen Antwort ist mir klar geworden das es eine Sackgasse ist.

Entweder er passt sich an oder doch die Trennung. Blöde Situation aber was soll ich machen...

Richtig so. Lass bloß die Finger davon! Er hat ja kindlich -naive und egoistische Einstellung. ER hat den Kinderwunsch, will aber weder beruflich, noch was seine private Freiheit und Freizeit betrifft, zurückstecken. Das soll also an dir hängen bleiben.Schon wenn ihr zu Besuch bei Leuten mit Kleinkindern seid, ist er überfordert. Er scheint selbst noch ein großes Kind zu sein. Er scheint für die Vaterrolle überhaupt nicht geeignet zu sein. Wenn er sich nicht anpasst, trenn dich.

w 49
 
  • #26
Ah, der neue Post der FS war noch nicht freigeschaltet: Ihr WOHNT gar nicht zusammen! Dann sieht die Sache anders aus, dann wäre ich auch skeptisch, was seinen tatsächlichen Willen, sich bei einem gemeinsamen Kind einzubringen anbelangt.
Auch Frau lernt aus ihren Fehlern... nochmal einen Partner als Vater eines eigenen Kindes zu haben, der sich nicht einbringt, muss ja nicht unbedingt sein, außer die Frau wünscht sich selbst ein Baby im Bewusstsein, für seine Bedürfnisse allein zuständig zu sein. Das ist hier nicht der Fall.
 
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  • #27
Liebe FS,

danke für Deine nochmalige Ausführung, in der Einiges klarer wird. Ihr wohnt noch nicht einmal zusammen, mit Deinen Mädchen hat er anscheinend im alltäglichen Familienleben auch nicht so viel zu tun.

Wie soll das dann mit einem gemeinsamen Baby funktionieren? Will er dann zu fünft zusammenwohnen? Wenn Deine Mädchen ihn jetzt schon stressen?

Ich rate Dir davon ab.

Bei mir war es ähnlich. 12jährige Tochter aus erster Ehe, dann gemeinsames Kind in zweiter Beziehung (immerhin zusammen gewohnt) mit dem Resultat, dass ich nach vier Jahren verlassen wurde wegen einer kinderlosen Frau, mit der er jetzt verheiratet ist und mit der er kein Kind mehr haben möchte und ich AE bin und das Kind auch noch alleine großziehen kann.

Rede mit ihm nach reiflicher Überlegung, was Du wirklich möchtest und sage dies ihm eindeutig.

Liebe Grüße
 
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  • #28
Wenn man schon mit, in der Juristerei gebrauchlichen, Begriffen argumentiert, dann muß man das natürlich auch stringent durchziehen! In diesem Sinne kommt dann heraus, dass heutzutage ein Kind mit 34 üblicher ist, als mit 19 ...und wenn man auf der Starße 100 Personen befragen würde, die Mehrheit auch für 34 (als für 19) als bessere Alter dafür hielte.

Die beiden vorhandenen Kinder sind dann auch eher eine Argumentation DAFÜR, dass die FS ein gemeinsames Kind haben will, denn die Argumentaiton, dass sie z.B. generell keine Kinder mag,.etc. fällt ja damit aus.



Glaubst Du, dass die FS anders argumentierne würde, wenn dieses Argument wegfiele? Bei mir z.B. fällt dieses Argument weg ...aber keine Frau, die nur ihre mitgebrachten Kinder durchgebracht haben will, ändert dadurch ihre Meinung!

Es ist ganz simpel: Die FS möchte, wie die meisten AEs, für ihre vorhandenen Kinder "nehmen", aber nicht "geben"

Ich habe die Schleife bei der Suche auch schon X mal durch. Bei mir steht im Profil bei Kinderwunsch "vorstellbar" oder "eventuell" (ja nach Plattform). Gemeint ist, dass man mit einer kinderlosen Frau entscheidet, ob man in Familie macht, oder eben nicht. Eine AE hat die Entscheidung doch schon getroffen aber sie sagt beim Treffen "Ich dachte, Deine Angabe bedeutet, dass ich die Wahl habe". Nein, hast Du nicht ...ich habe sie, denn Du hast sie bereits getroffen!

m44

Meine Güte! So frustriert mit 44 Jahren! Mit 44 Jahren sollte man die Familienplanung abgeschlossen haben, guter Mann. Ihr Kind hätte ansonsten bei der Einschulung einen Opa Ü 50 an der Seite. Bei Ihnen haben die Frauen nicht die Wahl, sondern nur Sie? Immer schön fettgedruckt? Das sagt doch alles. Sorry, aber das wird nichts mit den Frauen und noch weniger mit dem Kinderwunsch. Sie kommen sehr egoistisch und frauenfeindlich rüber.
Im Übrigen: NEIN, die FS will kein Kind mehr. Steht doch deutlich da mit Begründung. Wieso das anzweifeln? Weil Sie keine andere Meinung dulden als Ihre? Liest sich so.

w 49
 
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  • #29
Die beiden vorhandenen Kinder sind dann auch eher eine Argumentation DAFÜR, dass die FS ein gemeinsames Kind haben will, denn die Argumentaiton, dass sie z.B. generell keine Kinder mag,.etc. fällt ja damit aus.

Ich habe die Schleife bei der Suche auch schon X mal durch. Bei mir steht im Profil bei Kinderwunsch "vorstellbar" oder "eventuell" (ja nach Plattform). Gemeint ist, dass man mit einer kinderlosen Frau entscheidet, ob man in Familie macht, oder eben nicht. Eine AE hat die Entscheidung doch schon getroffen aber sie sagt beim Treffen "Ich dachte, Deine Angabe bedeutet, dass ich die Wahl habe". Nein, hast Du nicht ...ich habe sie, denn Du hast sie bereits getroffen!

m44

Beide haben die Wahl. Wenn sich jemand in einer bestimmten Lebensphase und mit einem bestimmten Partner für Kinder entschieden hat, heißt das doch noch lange nicht, dass derjenige später und in einer anderen Beziehung automatisch verpflichtet ist, sich weitere Kinder anzuschaffen.

Wenn du unbedingt Kinder möchtest, dann kommt für dich natürlich nur eine Frau mit Kinderwunsch in Frage, und wenn du vor allem eine AE nur dann in Betracht ziehen würdest, wenn sie zu weiteren Kindern mit dir bereit wäre, musst du eben eine solche suchen. Das ist dein gutes Recht. Und wenn eine Frau/AE keine (weiteren) Kinder will, kommst du für sie als Partner eben nicht in Frage. Wo ist das Problem? Dass die Formulierungen im Profil der SB-Seiten vielleicht etwas missverständlich sind, wurde hier schon häufiger thematisiert, aber im RL-Gespräch müsste sich das doch klären lassen.

Es gibt Männer, die freiheitsliebend und ich-bezogen sind, in der Realität mit Kindern sehr wenig anfangen können und deshalb im fortgeschrittenen Alter - sinnvollerweise - noch keinen Nachwuchs haben. Manchmal haben sich deren vormalige Partnerinnen ausdrücklich Kinder gewünscht, aber irgendwie schienen die Frauen als Mütter nicht geeignet, weil man befürchtete, diese wären einem Kind nicht gewachsen, sprich: Das eigene bequeme Leben könnte vorbei sein. (Ich weiß, m44, dass deine Vita anders ist...)
Manche dieser Männer empfinden dann AE, die sozusagen Referenzen vorweisen können, als ideale Mutter für ihre Kinder, da sie mit ihrer Erfahrung das neue Kind schon schaukeln werden, während man(n) außer Genen und Geld wenig beizusteuern gedenkt und weiterleben will wie bisher.
Auch hier gilt: Wenn die Frau selbst den Wunsch nach einem gemeinsamen Kind verspürt, nur zu; aber aus Pflichtgefühl, weil man dem neuen Mann nichts verweigern will, was ein anderer bekommen hat?

Nicht jeder betrachtet ein gemeinsames Kind als Krönung seiner Liebe. Für viele Menschen hat eine Beziehung einen Eigen-Wert, der keiner Krönung bedarf und eine Partnerschaft, aus der kein Kind hervorgegangen ist, ist nicht weniger wert als eine vorherige mit Kind.
 
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  • #30
Dass er sich ein eigenes Kind wünscht, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass aufgrund deiner bereits vorhandenen Kinder sowieso die Beziehung keine reine Zweierbeziehung ist, sondern ein Familienleben, wenn ihr euch denn seht, verstehe ich durchaus.

Allerdings kann er nicht erwarten, dass es darauf hinaus läuft, dass du dann mit 3 Kindern in einem Haushalt lebst und er als gelegentlich präsenter Vater in seiner Junggesellenbude leben bleibt.
Denn so gestaltet sich doch eure Partnerschaft zur Zeit, wenn ich deinen zweiten Beitrag richtig lese?

Wie steht er denn zum Thema zusammen ziehen?
Das sollte man doch zunächst mal eine Weile ausprobieren, bevor man sich in das Abenteuer Familiengründung stürzt. Habt ihr schon über Heirat gesprochen?
Sein Wunsch eine eigene Familie zu gründen ist verständlich. Nicht verständlich wäre jedoch, wenn er sich das so vorstellt, dass für ihn alles so bleibt wie es ist, aber du kümmerst dich zusätzlich noch um ein drittes Kind.

Und wenn ihr erstmal zusammen wohnt, dann nehmt in eurem Urlaub doch mal die 1,5jährigen Zwillinge für 1 Woche in Pflege, damit die Freunde auch mal wieder Urlaub machen können. ;-)

Wenn er ein eigenes Kind möchte muss ihm vorher klar sein, dass es einen sehr intensiven Einschnitt auch in sein Leben geben wird. Und dazu wirklich bereit sein.
Sonst stehst du am Ende nämlich mit 3 Kindern alleine da.

w, 45
 
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