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  • #1

Porno-Vergangenheit von Kollegen?

Ich möchte wissen, wie ihr in so einer Situation fühlen und reagieren würdet. Ich möchte keinen direkten Rat von euch.

Ich bin Bankkaufmann in einer Sparkasse in einer mittelgroßen Stadt in Süddeutschland. Seit zwei Wochen haben wir eine neue Mitarbeitern (34, Bankkauffrau) und vorgestern lagen Fotos in unserem Briefkasten, die die Mitarbeiterin als junge Frau in Hardcore-Filmen bei Analsex und Deepthroating zeigen. Wir als Belegschaft sind schockiert und so richtig weiß keiner, wie er reagieren soll. Wir haben keine Lust, unsere Reputation verderben zu lassen oder damit in die Lokalzeitung zu kommen. Wir haben eine ziemlich konservative und seriöse Klientel. Wir befürchten, in eine Erpressung oder andere Arten von Privatkrieg hinein zu geraten. Auch unsere Familien sollen nicht hineingezogen werden und ich weiß auch nicht, ob ich meiner Tochter (16) davon erzählen soll oder abwarten, was passiert.
 
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  • #2
<MOD: Wir bitten alle Teilnehmer, exakt die geschilderte Situation zu diskutieren und keine Nebenthemen zu eröffnen. Die Frage lautet: "Wie würden Sie in dieser Situation fühlen?"

Dafür ist es unerheblich, ob diese Situation hypothetisch ist oder faktisch vorliegt.>
 
  • #3
Zwei Dinge vorab, die mir unklar sind:

1) Du sprichst von Hardcorefilmen - erzählst aber von Fotos
2) Was hat Deine 16-jährige Tochter damit zu tun?

Grundsätzlich: sprecht mit ihr, damit sie die Möglichkeit hat SOFORT Anzeige zu erstatten.

<MOD: Angriffe entfernt.>

w43
 
  • #4
Die Dame wird sich ja in der Probezeit befinden und das Arbeitsverhältnis gewiss in Kürze beendet werden. Kein seriöses Unternehmen, für das Werte und Vertrauen wichtig sind, wird seinen Ruf und sein Ansehen riskieren oder in die Presse kommen wollen. Ich denke, da wird es keine zwei Meinungen geben, weil hier einfach erprobte Unternehmensrichtlinien greifen werden und das Firmeninteresse im Vordergrund steht. Welche alte Dame wird sich von einer Hardcore-Darstellerin zur Finanzierung beraten lassen wollen? Welche Bak möchte ins Umfeld von Pornographie und Sittenlosigkeit gerückt werden?

Ob Euch persönlich das nun menschlich stört oder nicht und wie die engere Belegschaft das sieht, wird letztlich völlig egal sein. Die Meinung diesbezüglich werden sicherlich auseinandergehen, von tolerant bis rigoros, und das ist auch völlig in Ordnung.

Drei Aspekte sind mir persönlich bei diesem Thema wichtig:

1. Es war keine Jugendsünde. Ab 18 ist man mündig, darf wählen, Soldat und Polizist werden, muss seine Handlungen verantworten. Es gibt keine Ausreden, man muss einfach zu seiner Vergangenheit stehen.

2. Niemand, aber auch absolut niemand, muss Pornos oder Prostitution wegen des Geldes betreiben. Es gibt immer andere Möglichkeiten. Das ist niemals ein Grund, nicht einmal eine schlechte Ausrede. Es gibt viele Jobs, die dreckig sein mögen, aber moralisch einwandfrei.

3. Die Vergangenheit holt einen oft ein und ist der wichtigste Teil einer Person. Nicht was sie plant, sondern was sie tatsächlich tut, ist der Maßstab, an dem wir uns messen lassen müssen. Wer solche drastischen Fehler begeht, muss sich nicht wundern, wenn sie einen Jahre später einholen. Mit so einem Milieu sollte man sich niemals abgeben, denn das endet niemals gut.

Ein ganz persönlicher Kommentar zu Deiner Titelfrage: Nein, ich möchte keine Pornodarstellerin als Kollegin haben, schon gar nicht, wenn auch Kunden und Kollegen davon wissen.
 
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  • #5
Eine völlig falsche Reaktion diese Fotos in der Belegschaft herumzuzeigen und noch viel falscher dieses Thema mit der eigenen Familie zu besprechen. Der- oder diejenige welche/-r den Brief geöffnet hat, hätte den Brief am Besten in einem vertaulichen vier-Augen-Gespräch der betreffenden Mitarbeiterin geben können. Danach hätten beide erörtern müssen, ob sie die Firmenleitung hinzuziehen. Für mich sieht das Schreiben eher nach einer persönlichen Rache-Aktion irgendeiner Person aus der Vergangenheit der betreffenden Mitarbeiterin aus. Das was Ihr veranstaltet habt ist praktisch schon das berühmte in den Brunnen-Fallen lassen. Was geht das alle Mitarbeiter der Bank an? Was geht es die Familien und Freund der Mitarbeiter an? Nichts? Das Verhalten war unprofessionell ! Als Jurist kann ich nur den Kopf drüber schütteln
 
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  • #6
1. Wäre es mir vollkommen egal ob ein Kollege oder Kollegin früher mal Pornos gedreht hat. Das ist weder veboten noch geht es mich etwas an was Leute, mit denen ich zusammenarbeite in der Vergangenheit gearbeitet haben.

2. Wäre ich schockiert darüber, dass irgendjemand so schäbig und niveaulos versucht einem anderen das Leben so unnötig schwer zu machen. Ich würde den Kollegen/In bescheid geben, ihm od. ihr klar machen, dass ich es eine Frechheit finde was man ihr/ihm da antut und zu einer Anzeige raten. Meinem Partner würder ich durchaus davon erzählen, Kinder brauchen das nicht zu wissen- wieso auch?
Gegenüber Kunden gehört sowas schlicht totgeschwiegen und man sollte schaun, dass so schnell wie möglich wieder Gras über die Sache wächst.

Meiner Meinung nach gilt es absolutes Stillschweigen zu wahren damit weder Firma noch besagte Mitarbeiterin Schaden nehmen.
 
  • #8
...noch viel falscher dieses Thema mit der eigenen Familie zu besprechen.
Na ja, solche Dinge muss man seinem Partner in einer stabilen, dauerhaften Partnerschaft schon erzählen. Ich wäre maßlos enttäuscht, wenn mir so etwas verheimlicht werden würde. Das bewegt ihn doch auch und solchen Sorgen muss man teilen und sich mit den engsten Vertrauten besprechen. Dazu sind doch Partner da!

Ich habe es immer so kennengelernt, dass man sich in vertrauensvollen Partnerschaften durchaus auch geschäftliche Vertraulichkeiten erzählt, weil man gerade vom Partner wirklich Ratschläge bekommt, die eindeutig von jemandem auf der eigenen Seite stammen. Unter Kollegen kann man viele Intrigen und Probleme eben gerade nicht besprechen -- und ganz oft ist schon das laute Aussprechen und Drüberreden sehr wichtig, um sich eine Meinung zu bilden und Strategien zurechtzulegen. Das ist für mich mit ein wichtiges Fundament von Partnerschaft!

Der- oder diejenige welche/-r den Brief geöffnet hat, hätte den Brief am Besten in einem vertaulichen vier-Augen-Gespräch der betreffenden Mitarbeiterin geben können.
Also da sind die Abläufe in den mir bekannten Firmen aber anders. Natürlich darf eine Sekretärin nicht einfach solche firmenrelevanten Dinge direkt an die Mitarbeiterin geben, sondern hat die Geschäftsleitung zu informieren. Daran besteht ja wohl kein Zweifel. Ich gehe aber natürlich davon aus, dass die Chefs dann die betroffene Mitarbeiterin angehört haben.

Für mich sieht das Schreiben eher nach einer persönlichen Rache-Aktion irgendeiner Person aus der Vergangenheit der betreffenden Mitarbeiterin aus.
Das ist wohl sicher der Fall. Die Mitarbeiterin wird gerade von ihrer unrühmlichen Vergangenheit eingeholt. Persönliches Pech. Mein Mitleid hält sich da in Grenzen. Wer so etwas macht, muss eben damit rechnen.
 
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  • #10
Verachtenswertes Verhalten - und zwar das des Menschen, der den Brief in Umlauf gebracht hat.
Da möchte jemand dieser Frau schaden, warum auch immer. Und um dieses Ziel zu erreichen benutzt er euch, die Belegschaft. Wollt ihr euch vor den Karren dieses Menschen spannen lassen?
Wenn hier jemand die Kündigung verdient hat, dann dieser Mensch.
Ich würde mit der Frau darüber reden, vielleicht weiß sie ja, wer ihr Böses will.
Was hat aber deine Familie und deine Tochter damit zu tun? Nichts, aber auch überhaupt nichts.

Die Frau hat vor mehr als 10 Jahren etwas getan, was zwar moralisch nicht einwandfrei ist, aber durchaus legal. Wenn es keine Männer gäbe, die solche Filme sehen wollen, dann würde das auch keine Frau machen - also was ist verwerflicher? Pornos machen oder Pornos schauen?
Wie gesagt, sie hat nichts verbrochen und dafür muss sie nun länger büsen als ein Mensch, der gestohlen oder vergewaltigt hat. Wer das als gerecht empfindet, der hat irgendwas nicht verstanden.
w 59
 
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  • #11
Wieder ein Argument, welches ich nicht verstehe. Was hat das "vermeintliche Delikt" (in dubio pro reo!) mit Deinem oder dem Job der anderen zu tun? Was mit Deiner! Reputation?
Tu nicht so als wäre dir nicht absolut klar was das mit den anderen Mitarbeitern der Bank zu tun hat. Die Reputation einer Firma hängt selbstverständlich sehr stark mit der Reputation der einzelnen Mitarbeiter zusammen und wenn als nächstes im Lokalblatt steht das die Bank eine Ex Pornodarstellerin beschäftigt dann kann das negative Konsequenzen für die Bank haben da konservative Kunden dann ggf. die Bank wechseln bzw. gar nicht zu dieser Bank gehen. Und dass das dann auch Konsequenzen auf die Jobs in der Bank haben kann muss ich doch jetzt nicht auch noch erklären.
 
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  • #12
Tu nicht so als wäre dir nicht absolut klar was das mit den anderen Mitarbeitern der Bank zu tun hat. Die Reputation einer Firma hängt selbstverständlich sehr stark mit der Reputation der einzelnen Mitarbeiter zusammen und wenn als nächstes im Lokalblatt steht das die Bank eine Ex Pornodarstellerin beschäftigt dann kann das negative Konsequenzen für die Bank haben da konservative Kunden dann ggf. die Bank wechseln bzw. gar nicht zu dieser Bank gehen. Und dass das dann auch Konsequenzen auf die Jobs in der Bank haben kann muss ich doch jetzt nicht auch noch erklären.

Ich wohne auch in einer Kleinstadt im tiefsten Oberbayern, also wirklich eine sehr konservative Gegend. Trotzdem kann ich das nicht nachvollziehen.
Also erstmal - wenn im Lokalblatt steht, dass in der Bank eine Ex-Pornodarstellerin arbeitet, dann würde ich genau dieses Blatt nicht mehr kaufen, denn das ist Rufschädigung und unterstes Niveau, zumindest noch tiefer als das eine aktiven Pornodarstellerin. Diese tut keinem Menschen etwas zuleide, aber das Käseblatt schon.
Aber warum soll ich dann in eine andere Bank gehen? Kann eine ehemalige Pornodarstellerin etwa keine Konten führen und keine Finanzgeschäfte tätigen? Sie wird wohl eine Ausbildung haben und wird ihre Arbeit sicher gut machen.
Weiß ich, ob der Arzt, der mich behandelt nicht in seiner Freizeit in den Swingerclub geht? Oder der Anwalt eine Sado-Maso-Werkstatt im Keller hat? Oder vielleicht hat ja der Herr Apotheker in seiner Jugend auf einer Demo mit Steinen geworfen.
 
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  • #13
Weißt du, liebe(r) FS, was mein erstes Bauchgefühl war? Dass die Verbreitung der Fotos durch eine Frau gemacht wurde, die Konkurrenz fürchtet...... Diese neue Kollegin wird bestimmt auch heute noch attraktiv sein, vielleicht sogar ihren Job gut machen und damit ist sie Konkurrentin. Allein das sorgt teilweise für absolut abnormales Verhalten bei Frauen. Du hast beschrieben, du fürchtest um deine Reputation, denn wenn herauskommt, dass ..... dann..... und als Folge passiert dieses jenes und folgendes und damit ist meine Reputation in Gefahr. Sorry, aber so denken nur Frauen. Männer sind da anders, fürchte ich. Daher hab ich so meine Bedenken, dass du ein Mann sein sollst.....

Deine Tochter hat damit ebenso wenig zu tun wie meine Oma. Solche Sachen müssen mit Minderjährigen nicht besprochen werden und wenn so etwas mal durch die Presse geht, dann kann man immer noch das Gespräch mit dem Kind suchen. Aber warum vorher?

Ich kann mir durchaus auch vorstellen, dass gut betuchte ältere Herren ganz anders reagieren als du denkst. Selbst in der Klientel werden mit Sicherheit Pornos geschaut. Manch einer wird vielleicht eher neugierig sein und sich gern mal von der Damen finanziell beraten lassen, rein aus Neugierde. Aber bestimmt nicht deswegen das Konto kündigen.
 
  • #14
(...) und wenn als nächstes im Lokalblatt steht das die Bank eine Ex Pornodarstellerin beschäftigt dann kann das negative Konsequenzen für die Bank haben da konservative Kunden dann ggf. die Bank wechseln bzw. gar nicht zu dieser Bank gehen. Und dass das dann auch Konsequenzen auf die Jobs in der Bank haben kann muss ich doch jetzt nicht auch noch erklären.

dann habt Ihr das allemal mitzuverantworten durch Euer Verhalten. Davon abgesehen wird keine Bankfiliale geschlossen und keine nicht involvierten Mitarbeiter entlassen, weil es (evtl.!) so einen Vorfall gibt. Dann dürften alle Banken dieser Welt aus ganz anderen Gründen nicht mehr existieren.

Der Kunde geht dahin, wo sein Geld am Besten aufgehoben ist und nicht weg, weil eine Schmierpresse etwas schreibt. Auch nicht auf dem Land.
 
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  • #15
FS, die Argumente gegen eine Kündigung sind ja hinreichend beleuchtet. Zusätzlich glaube ich nicht, das eine Zeitung, ausgenommen Bild Zeitung, einen Artikel drucken würde, da sie womöglich einen Anzeigen-Kunden verlieren könnte.

Das Thema bietet aber eine gute Möglichkeit mit Deiner Tochter über die Gefahren von Internet zu diskutieren, insbesondere über Soziale Netzwerken wie Facebook. Viele Personal-Chefs suchen im Internet nach zusätzlichen Informationen über Bewerber. Ihr erlebt im Augenblick Selber, was negative Bilder auslösen können. Mach sie darauf Aufmerksam. Du brauchst ja nicht alle Details nennen, um die Privatsphäre der Kollegien zu schützen.

Bedenke, das Internet vergisst nichts.
 
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  • #16
Manchmal ist es besser, erst einmal nichts zu tun. Denn genau das ist es, was derjenige, der die Fotos in Umlauf brachte, nicht will: Stille. Die Belegschaft soll ja gerade vor den Karren gespannt werden und die Mobbingaktion lostreten. Und einen Kündigungsgrund kann ich auch nicht erkennen. Also Ruhe bewahren, abwarten und den berühmten Tee trinken.

m, 38
 
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  • #17
Das ist weder dein noch unser Problem. Der Vorstand, Betriebsrat und die Personalabteilung haben sich damit zu beschäftigen und werden das sicher auch tun. Du hast da nichts zu melden und musst hier auch keine Wellen schlagen.
 
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  • #18
Ich würde mich über so miese Erpresser ärgern und der neuen Kollegin freundlich gegenübertreten. Sie kann jegliche Unterstützung, insb. psychische Unterstützung brauchen.

Und wer in seinem Leben noch nie einen Porno gekuckt hat werfe den ersten Stein ????
 
  • #19
Ich glaube, der gute Ruf einer Bank und ihrer Mitarbeiter ist nicht durch den Ex-Porno-Job einer Kollegin gefährdet.
Was ich fühlen würde?
1. Hupsi! Das Mädel hat ja eine wilde Vergangenheit!
2. Wer ist diese Drecks..., die sich so gut in Pornos auskennt?
3. Ich könnte die Kollegen, die sich ergehen über Moral und Anstand und gleichzeitig unbedingt einen Blick auf die Fotos werfen wollen, in der Luft zerreißen!
Was ich tun würde?
Alle, die laut und anhaltend zetern, wie schlimm das ist, gleichzeitig aber mit Lüsternheit ("Analpornos") beim Thema sind, in die Spur bringen, um einen PR-GAU für das Unternehmen zu vermeiden. Diskretion ist in diesem Fall wichtig und Respekt vor der Frau, was da gerade passiert und woran ihr tatkräftig mitarbeitet ist Rufmord.

Franz-Josef Strauß ist mal von einer Nutte die Brieftasche geklaut worden. Natürlich nicht, weil sie nebenberuflich als Taschendiebin arbeitete und er zufällig an ihr vorbei lief. Nö, der Fall ist ja allgemein bekannt, er war besoffen und ihr Freier. Die Sache wurde diskret behandelt.
Ich wüßte nicht, daß das seinem Ruf als Politiker geschadet hat. Oder hat damals jemand die Notwendigkeit gesehen, mit seiner 16jährigen Tohcter darüber zu reden?
 
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  • #20
Tu nicht so als wäre dir nicht absolut klar was das mit den anderen Mitarbeitern der Bank zu tun hat. Die Reputation einer Firma hängt selbstverständlich sehr stark mit der Reputation der einzelnen Mitarbeiter zusammen und wenn als nächstes im Lokalblatt steht das die Bank eine Ex Pornodarstellerin beschäftigt dann kann das negative Konsequenzen für die Bank haben da konservative Kunden dann ggf. die Bank wechseln bzw. gar nicht zu dieser Bank gehen. Und dass das dann auch Konsequenzen auf die Jobs in der Bank haben kann muss ich doch jetzt nicht auch noch erklären.

Ich frage mich wie irgendein Käseblatt herausfinden soll, dass diese Bilder in der Bank eingetroffen sind, wenn nicht dadurch, dass irgendein Kollege oder eine Kollegin schlicht die Klappe nicht halten kann. Wenn also irgendwas irgendwo öffentlich wird, dann nicht weil die Kollegin eine "pöse" Vergangenheit hat, sondern weil der ein oder andere Mitarbeiter glaubt, das wäre sein Moment auf 5 Minuten Ruhm.
 
  • #21
Ich frage mich wie irgendein Käseblatt herausfinden soll, dass diese Bilder in der Bank eingetroffen sind, wenn nicht dadurch, dass irgendein Kollege oder eine Kollegin schlicht die Klappe nicht halten kann.
Na ja, wer immer die Fotos geschickt hat, kann sie auch weiteren Stellen zuspielen... so viel Phantasie benötigt man für die Idee nicht.

Solche Skandale sind schon reputationsgefährdend, in Kleinstädten und konservativen Gegenden auch heute noch. Politisch-korrekt ist nur die veröffentlichte Meinung, nicht aber die öffentliche Meinung.

Wie man es auch dreht und wendet, bestimmte Vergangenheiten disqualifizieren eben einfach für seriöse Jobs -- ist das schlimm? Was ist an der "alles wird toleriert"-Methode bloß so gut?
 
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  • #23
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass diese Tatsache für die Bank gefährdend ist. Es ist ja nun einmal keine Straftat, die von den meisten Menschen als verwerflich eingestuft wird. Ich denke eher, dass es eher Kunden anziehen würde, weil so etwas nun einmal neugierig macht. Wir leben nicht mehr im 19. Jahrhundert, sondern in einer Gesellschaft, die in sexuellen Dingen recht offen ist. Und ich denke, dass vor allem Männer es interessant fänden, von einer ehemaligen Pornodarstellerin beraten zu werden.
 
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  • #24
Na ja, wer immer die Fotos geschickt hat, kann sie auch weiteren Stellen zuspielen... so viel Phantasie benötigt man für die Idee nicht.

Solche Skandale sind schon reputationsgefährdend, in Kleinstädten und konservativen Gegenden auch heute noch. Politisch-korrekt ist nur die veröffentlichte Meinung, nicht aber die öffentliche Meinung.

Wie man es auch dreht und wendet, bestimmte Vergangenheiten disqualifizieren eben einfach für seriöse Jobs -- ist das schlimm? Was ist an der "alles wird toleriert"-Methode bloß so gut?

Ich wohne selbst in einer konservativen Gegend, aber in meinem ganzen Leben war noch nie, nie, nie auch nur ansatzweise ein Artikel der Klasse "ehemalige Pornodarstellerin bei Bank entdeckt". Da geht die Fantasie ordentlich mit dir durch. Wieso sollte sich auch nur irgendeine Zeitung für die Vergangenheit einer Privatperson interessieren. Die Dame ist nicht von öffentlichem Interesse und wenn sich die Zeitung nicht eine satte Anzeige wegen Rufmord einhandeln will, wird sie das schön sein lassen. Das einzige was gefährlich werden könnte ist der allgemeine Klatsch und Tratsch, und den können die Kollegen mit Stillschweigen wunderbar vermeiden.

Und was das Disqualifizieren für seriöse Jobs anbelangt: Zu welchen Jobs würdest du der Dame den raten? Sollte sie als Hure arbeiten, weiter Filme drehen oder bei einer Sexhotline arbeiten? Wie du moralisch über die Sache denkst sei dir überlassen, aber ob dir das nun passt oder nicht, auch ehemalige Pornodarstellerinnen dürfen sich wieder in die seriöse Berufswelt eingliedern. Das hat nichts mit Toleranz zu tun, sondern damit, seine Nase aus Angelegeneheiten zu halten die einem nichts angehen.
 
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  • #25
Das einzige was gefährlich werden könnte ist der allgemeine Klatsch und Tratsch, und den können die Kollegen mit Stillschweigen wunderbar vermeiden.
Ignorierst du absichtlich was bereits zu dem Thema geschrieben wurde und hoffst wenn du Argumente ignorierst wird sie schon niemand mehr aufgreifen?
Wenn jemand diese Sachen in der Bank so bekannt macht dann kann er das auch außerhalb und wenn er es eben in der Bank schon getan hat, dann hat er offensichtlich ein Interesse daran das es öffentlich wird.

Wie du moralisch über die Sache denkst sei dir überlassen, aber ob dir das nun passt oder nicht, auch ehemalige Pornodarstellerinnen dürfen sich wieder in die seriöse Berufswelt eingliedern. Das hat nichts mit Toleranz zu tun, sondern damit, seine Nase aus Angelegeneheiten zu halten die einem nichts angehen.
Sie dürfen das zwar, aber sie haben selbstverständlich kein Recht darauf. Wenn bei einer Person irgendwas gegen eine Einstellung spricht dann hat jeder Betrieb das recht ihr diesen Job zu verwehren. Wo sie letztlich einen Job findet ist ganz alleine ihr Problem.
 
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  • #26
Die Bank hat ein Problem mit dieser Mitarbeiterin.

Der Ruf des Unternehmens hängt von dem der Mitarbeiter, die es repräsentieren, direkt ab.
Siehe ERGO-Versicherungsvertreter auf Lustreise in Budapest.
Siehe HARTZ & Co und brasilianische Lebedamen.
usw.

Das ist ein Fakt und das Unternehmen wird sich etwas einfallen lassen müssen. Vielleicht gibt es einen Backoffice-Job für die Dame? Karriere dürfte nach dieser Dummheit (?) für sie ja wohl ausgeschlossen sein. So ist das.
 
  • #27
Auch BAnker haben eine Vergangenheit. Und das diese möglicher Weise komprometierend ist, ok, aber wer schmeißt solche Bilder in den Briefkasen der Bank? MAn sollte lieber versuchen den Erpresser zu finden. Ich würde solche Vorkommnisse auf alle Fälle auch zu Hause besprechen, ist doch normal, vielleicht verhindern solche Geschichten den ein oder anderen Fehltritt. Denn es zeigt das einen alles irgendwann einholt und ihre Vorgesetzten wussten ja vermutlich eh von der Vorgeschichte. Wenn da nicht so eine Welle gemacht wird ist das morgen Schnee von Gestern. Nichts ist älter als die Schlagzeile von Gestern
 
  • #29
Die Bank hat ein Problem mit dieser Mitarbeiterin.

Der Ruf des Unternehmens hängt von dem der Mitarbeiter, die es repräsentieren, direkt ab.
Siehe ERGO-Versicherungsvertreter auf Lustreise in Budapest.
Siehe HARTZ & Co und brasilianische Lebedamen.
usw.

Das ist ein Fakt und das Unternehmen wird sich etwas einfallen lassen müssen. Vielleicht gibt es einen Backoffice-Job für die Dame? Karriere dürfte nach dieser Dummheit (?) für sie ja wohl ausgeschlossen sein. So ist das.

Ich glaube, Banken haben ein ganz, Ganz anderes Problem mit ihrer öffentlichen Reputation und das nachhaltig und über Jahre. Da ist eine Ex-Porondarstellerin, wie sagt man so schön: Peanuts. Ich stimme den anderen zu: Ein paar Jahre in Backoffice, keinen Kundenkontakt. Denn was zählt, sind ihre Kompetenz und ihre Fähigkeiten jetzt. In Sachen Klatsch und Tratsch jagen sie ohnehin nächste Woche die nächste Sau durchs Dorf.
 
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  • #30
Na ja, wer immer die Fotos geschickt hat, kann sie auch weiteren Stellen zuspielen... so viel Phantasie benötigt man für die Idee nicht.

Solche Skandale sind schon reputationsgefährdend, in Kleinstädten und konservativen Gegenden auch heute noch. Politisch-korrekt ist nur die veröffentlichte Meinung, nicht aber die öffentliche Meinung.

Wie man es auch dreht und wendet, bestimmte Vergangenheiten disqualifizieren eben einfach für seriöse Jobs -- ist das schlimm? Was ist an der "alles wird toleriert"-Methode bloß so gut?

Jetzt mal eine ganz persönliche Frage an dich:
Was würdest du tun? Du bist Kundin bei der Müller-Bank in Hinterdupfing, bisher immer zufrieden, hast eine nette und kompetente Kundenberaterin, Frau Huber, die dich auch immer freundlich bedient hat.
Nun steht im Hinterdupfinger-Anzeiger, dass Frau Huber aus der Müller-Bank in ihrer Jugend Pornos gedreht hat. Schlimm !!
Was machst du nun? Du kündigst erbost deine Konten und bringst dein Geld auf die Meier-Bank? Du beschwerst dich beim Filialleiter der Müller-Bank und bestehst darauf, dass dir Frau Huber nie wieder unter die Augen kommt?
Wenn du so handelst, dann würde ich das als ausgedprochen kindisch empfinden, mehr nicht.
 
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