• #211
es ist aber nun mal auch so, dass das eben eins der Verbrechen ist, das mit am schwersten nachgewiesen werden kann und dass natürlich nicht jeder Mann automatisch Schuld ist, der bezichtigt wird.
Das kommt für die Opfer solcher Taten erschwerend hinzu. Sie tragen die Beweislast.

Dass es leider auch Frauen gegeben hat, die Männer zu Unrecht beschuldigten, macht es einem echten Opfer noch wieder schwerer. Und auch dann wieder die Angst: Was, wenn mir nicht geglaubt wird ....
 
  • #212
Das kommt für die Opfer solcher Taten erschwerend hinzu. Sie tragen die Beweislast.

Dass es leider auch Frauen gegeben hat, die Männer zu Unrecht beschuldigten, macht es einem echten Opfer noch wieder schwerer. Und auch dann wieder die Angst: Was, wenn mir nicht geglaubt wird ....
Sicher, das verstehe ich. Leider lässt sich daran aber eben kaum was ändern. Es gibt ja auch keine verlässlichen Zahlen dazu, wieviel nun Falschbeschuldigungen sind, das variiert je nach Quelle zwischen ganz kleinen bis ziemlich großen Zahlen (von 3% bis fast 60%). Lösung kann aber auch nicht, unser Rechtssystem da komplett umzudrehen, dass man aus Prinzip erstmal immer den Opfern glaubt. Die Justiz sollte im Idealfall neutral rangehen, was aber leider auch oft nicht passiert in die andere Richtung (wenn Opfer gesagt wird, sie würden es übertreiben o.ä.). Beweise sind eben schwer zu erbringen, das liegt in der Natur der Sache und ist für die Opfer total furchtbar. Hätte aber keine Idee, wie man das anders lösen soll.
Ein Freund wurde von seiner Ex auch bei seinen Eltern beschuldigt, sie vergewaltigt zu haben. Sie hat dann später zugegeben, dass das aus Rache für die Trennung war, ist auch nicht zur Polizei; aber das war für alle Beteiligten schon total krass.
Noch ganz außer Acht gelassen ist eben der Graubereich, wo der Mann wirklich denkt, das war einvernehmlich, und die Frau das anders sieht; das ist ja auch nicht immer messerscharf zu trennen.
Mega schwieriges Thema.
 
  • #213
Na und ?
Der Ansicht sind doch viele Menschen.
Graf von Stauffenberg wurde bereits genannt.
Auch auf Stalin bzw Castro oder auch Idi Amin wurden Attentate zumindest geplant. Wirklich von bösen Menschen ?

Die Welt ist nicht schwarz - weiss .... da hat Inanna völlig recht.

Wenn ich mich richtig erinnere hat Inanna dich damals auch nicht für deine Escort Tätigkeit verdammt .... im Gegensatz zu vielen anderen. Damals hatte sie wohl die richtigen Werte ?
Ja sicher ist die Welt grundsätzlich nicht Schwarz/Weiss aber findest du nicht bei Vergewaltigung ist es halt doch Schwarz/Weiss?

Da war sie nur auf meiner Seite, weil grundsätzlich fast alle auf mich eingehackt haben ;)
 
  • #214
bei Vergewaltigung ist es halt doch Schwarz/Weiss
Dazu hat Mokuyobi einen hervorragenden Beitrag verfasst.. Lies es selbst - ich kann es dir nicht besser beschreiben.
Noch ganz außer Acht gelassen ist eben der Graubereich, wo der Mann wirklich denkt, das war einvernehmlich, und die Frau das anders sieht; das ist ja auch nicht immer messerscharf zu trennen.
Mega schwieriges Thema.
Und das von einer Frau ..... also mach dir bitte die Mühe und lies selbst.

Und zu Inanna warum eigentlich findest du kein einziges freundliches Wort für sie ? Noch nicht einmal dann, wenn sie um Verständnis für dich wirbt ..... würde mich wirklich interessieren.
 
  • #215
Ich habe in meinem Leben noch nie (!!) eine Person getroffen die so redet bzw. schreibt wie Inanna. Wirklich noch nie. Darum denke ich manchmal an Provokation.
Offenbar gehörst du zur Sorte der Dauer-Empörten und hältst dich auch in diesen Kreisen auf.
Da wird mal eben vollkommen oberflächlich die Todesstrafe gefordert, ohne tiefgründiger darüber Nachzudenken.
Dabei fühlst du dich auch noch moralisch erhaben.
Jeder Richter würde sich an die Stirn tippen.
Während @Inanna* Gedankenexperimente wagt, was du für eine Provokation hältst, weil sie nicht in deinem Mistgabel-Mob mitzieht.
Ich weiß, was mir lieber ist.

Wenn Sie und ihre Freundin zur Meinung gelangt sind, dass es sich um einen eigentlich netten Studenten handelt, der in seinem Rauschzustand eine Dummheit begangen hat, dann ist das erstens durchaus im Bereich des Möglichen und zweitens ist diese Beurteilung durch das Opfer vollkommen legitim. Auch der/die Betroffene von der Tat ist nicht dazu verpflichtet zwingend leiden zu müssen, oder nicht verzeihen zu dürfen.
Es ist übrigens auch übergriffig, dem/der Betroffenen einer solchen Tat vorzuschreiben, dass es später mit psychischen Problemen zu kämpfen haben muss.
 
  • #216
Das darfst Du alles nicht überbewerten. @Inanna* schrieb doch, sie stellt sich prinzipiell auf die Seite desjenigen, auf dem vermeintlich alle rumhacken.
Prinzipienreiter haben ja selten die besten Argumente, auch wenn sie pseudo-philosophisch verkleistert werden und das ist hier halt mal wieder ein Musterbeispiel dafür.

Sie spielt "automatisch" Advocatus Diaboli und das kann ich sogar ziemlich gut nachvollziehen. Hat wenig mit Prinzipienreiterei zu tun und funktioniert in ziemlich vielen Bereichen, wenn man ein bisschen Grips im Kopf hat. Das müsstest du als ziemlich kluge Frau selbst wissen. Ob man es auch tut, ist wieder was anderes. Ich habe es mir abgewöhnt, weil man am Ende versehentlich Beifall von der falschen Seite bekommt. :p

@Meltan: Du stellst das andere Extrem dar und deine Beiträge sind (zu) oft derart übertrieben hasserfüllt und abwertend, dass man die kaum ernst nehmen kann. Schade, dass @Inanna* überhaupt darauf eingestiegen ist. Die ganze Diskussion war im Grunde unnötig, weil das sowieso niemand anders so sieht wie du.
Und ausgerechnet du müsstest ihr Respekt zollen, weil sie nicht auf dir herumgehackt hat.
 
  • #217
Da war sie nur auf meiner Seite, weil grundsätzlich fast alle auf mich eingehackt haben ;)
Du unterstellst also ernsthaft diese These? Ziemlich unterbelichtet, sorry. Btw: Grammatikalisch auch eher zum Abgewöhnen.
Dazu hat Mokuyobi einen hervorragenden Beitrag verfasst.. Lies es selbst - ich kann es dir nicht besser beschreiben.
Sie wird es nicht verstehen, es passt nicht in ihr kleines Weltbild...
 
  • #218
Ihr seid aber ganz schön sauer hier. Habe ich etwa gesagt der nette Kunststudent hat eine Dummheit begangen? Nein.
 
  • #219
Ihr seid aber ganz schön sauer hier. Habe ich etwa gesagt der nette Kunststudent hat eine Dummheit begangen? Nein.
Das Wort "Dummheit" im Zusammenhang mit Vergewaltigung wurde bereits zur Genüge diskutiert.

Ich denke nicht, dass die Leute hier "sauer" sind. Allerdings wirkt es nun auf einige so, als wolltest du weiterhin Stimmung gegen Inanna schüren. So sind die letzten Beiträge zu verstehen.
 
  • #220
Liebe @Meltan dein Ruf ist in diesem Forum hin. Daran sind weder @Inanna* , noch andere Foristen Schuld. Ich kann nachvollziehen, dass dich @Inanna* s Aussagen triggern. Ich rolle manchmal auch mit den Augen. Andere Meinungen muss man halt aushalten. Als du von deinem Escort Job erzählt hast, war @Inanna* eine von den wenigen, die dich nicht kritisiert haben.

Du musst ihre Beiträge nicht lesen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #222
Der Ruf hier ist in einem virtuellen Forum und bedeutet gar nichts. Ich verstehe nicht, wie jemandem wichtig sein kann was Leute über einen schreiben oder sogar denken die einem noch NIE in Echt getroffen haben. Mir ist das egal. Nur weil hier alle "bekannten" Schreiber gegen mich sind, heisst das nicht, dass das ganze Forum so denkt. Ich kann trotzdem schreiben. Zudem, wenn die Leute was sind, sind sie nicht nachtragend. @Vikky schreibt auch eifrig recht "harte" Beiträge. Ich war ihr noch nie nachtragend. Genauso wie @Kimi 48 recht austeilt und sich lustig macht und auch noch 1,2,3 andere Leute.

Zum Beispiel @Tom26 und @Inanna* und @INSPIRATIONMASTER und @Lebens_Lust sind nicht nachtragend. Das darf man schon sagen, das schätze ich an ihnen. Mein Ziel war es hier auch nicht auf Inanna weiter rum zu hacken, das kam wohl wieder mal sehr falsch rüber. Tja. Wie immer. Und ja wie @Monikka sagen, sind es "nur" ihre Aussagen die triggern. Sonst ist sie ja okay.

Ah ja ich schätze @Lebens_Lust sehr. Er hat mich als Anastasia nicht verurteilt und jetzt auch nicht. Ich mag seine Beiträge und er wirkt reif.
 
  • #223
Lösung kann aber auch nicht, unser Rechtssystem da komplett umzudrehen, dass man aus Prinzip erstmal immer den Opfern glaubt.

Das geht schon deshalb nicht, da oft keiner sagen kann, wer überhaupt das Opfer ist. Was viele vergessen, ist, dass bei bei einer bestrittenen Vergewaltigung zugleich eine falsche Verdächtigung und (versuchte) Freiheitsberaubung in Betracht kommen. Da Staatsanwalt und Gericht können ohne weitere Beweise bei bestrittenen Vergewaltigungen gar nicht wissen, wer überhaupt das wirkliche Opfer ist.

Diejenigen, die daher meinen, man müsse im Zweifel auf das Opfer hören, müssten dann zu folgenden absurden Ergebnissen gelangen:
a) Im Strafverfahren gegen den Mann würde die Frau als das Opfer betrachtet werden, so dass der Mann dann aufgrund ihrer Aussage wegen angeblicher Vergewaltigung zu einer idR nicht geringen Gefängnisstrafe verurteilt wird.
b) Der in a) Verurteilte könnte die Frau aber auch wegen falscher Verdächtigung und Freiheitsberaubung anzeigen. In diesem Verfahren ist dann aber der Mann das Opfer, so dass nunmehr ihm geglaubt werden müsste, so dass dann die Frau dann ebenfalls verurteilt werden und gerechterweise die gleiche Strafe wie der Mann in a) erhalten müsste.
c) Die in b) Verurteilte könnte dann wieder den Mann wegen falscher Verdächtigung/Freiheitsberaubung anzeigen, so dass sie in diesem Verfahren dann wieder das Opfer wäre, so dass der Mann eine weitere Strafe erhalten würden.
d) Der in c) Verurteilte könnte wegen der weiteren Strafe dann wieder die Frau anzeigen ... usw und wir hätten ein unendliches Strafverfahren, so dass man dann letztlich beide dauerhaft wegsperren müsste, obwohl einer idR völlig zu Unrecht verurteilt werden würde.

In einem Rechtsstaat sollte eine Verurteilung daher nur dann möglich sein, wenn dem Täter seine angebliche Tat zweifelsfrei nachgewiesen werden kann. Kann daher weder zweifelsfrei nachgewiesen werden, ob die sexuellen Handlungen einvernehmlich oder aber gegen einen Willen erfolgt waren, muss der Staat in dubio pro reo beide freisprechen.

Wer daher beklagt, dass so Wenige wegen Vergewaltigung verurteilt werden, müsste - wenn er nicht scheinheilig ist - im gleichem Atemzug sich auch darüber beklagten, dass in denselben Fällen noch viel seltener eine Verurteilung wegen falscher Verdächtigung/(versuchte) Freiheitsberaubung stattfindet.
 
  • #224
@Inanna*
Wer betrunken oder nüchtern eine Frau vergewaltigt ist ein Dreckskerl mit einem miesen Charakter. Ob der Kerl ansonsten ganz brav seinen Müll trennt und Katzenbilder aufm Handy sammelt ist mir wurst. Der Kerl hat nen beschissenen Charakter und fertig.
Es gibt nichts auf dieser Welt, was mich dazu bringen könnte, eine Frau zu vergewaltigen, egal wie viele ungünstigen Momente zusammen kommen würden.
Wie kann man nur so realitätsfremd liberal sein?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #225
Beim Vergewaltiger die netten Seiten hervorzuheben, dafür sind sein Verteidiger und meinetwegen seine Freunde und Familie zuständig. Soll so sein.

Das Opfer kann das halten wie es am verträglichsten ist, doch die Freundin des Opfers sollte nicht die Nettigkeit des Täters bestätigen, denn er hat etwas Unverzeihliches getan.

Die Vergewaltigte wird viel Zeit und Hilfe brauchen um ihre Gedanken zu sortieren. Sie wird ziemlich sicher ihre Meinung zu weniger Verständnis dem Täter gegenüber ändern, und die Freundin würde in Erinnerung bleiben, als die, die so viel Nettes im Täter sah. Im Endeffekt belastet das zusätzlich.

Zum Ursprungsthema: ich habe selbst ab und zu gerne Pornoclips gesehen. Ja, finde ich anregend. Leider befindet sich so viel Mist im Netz. Die Frauen sind jung, haben manchmal auffällig glasige Augen, ich habe den Eindruck, da werden viele sozusagen verheizt. Das anschließende glückliche Grinsen zum Schluss überzeugt mich nicht, schaut aus nach: endlich vorbei. Als Konsument stumpft man merklich ab. Kurz gesagt, ich faste in dieser Hinsicht lieber.
 
Top