• #31
Hört um Himmels willen mit diesem Marktwert-Quatsch auf, wonach der Wert einer Frau monatlich (ha ha Possi, der war gut) sinkt.
Was wirklich zählt, sind doch ganz andere Dinge. Das höchste Gut ist die Gesundheit.

Es ist nun mal so, dass eine Frau mit Mitte 20 attraktiver von ihrer Umgebung wahrgenommen wird als mit Mitte 30. Das kannst du in jeder Studie nachlesen bzw. einfach mal dein Umfeld anschauen.

Es ist halt so, dass die Frau mit Mitte 30 einen Traumprinzen sucht aber sie selber ist möglicherweise keine Traumprinzessin mehr ist.

Man kann nur das fordern was man auch selber geben kann.
 
  • #32
Weil das noch keiner getan hat möchte ich auf das Thema Marktwert eingehen.

Du hast vollkommen Recht, mit Mitte 30 sinkt der Marktwert einer Frau kontinuierlich, fast monatlich. Mit Mitte 30 sind schon die Hälfte der Frauen äußerlich "ordentlich abgesackt", werden sie 40 Jahre alt sind es 80% die Aussehen wie"Mutti". Ich weiß das klingt hart aber ist die Realität.

Männer die für dich in Frage kommen sind ja auch nicht ganz blöd. Die Wissen das dein Körper nach einem Kind schreit und du bald äußerlich immer mehr an Wert verlierst.

Außerdem merkt jeder Mann wenn er nur Mittel zum Zweck ist, liebe dem gegenüber zeigt man doch oft unbewusst und das kannst du garnicht wenn du keine Gefühle hast.

Ja, und der Marktwert der Männer sinkt leider Gottes nun mal auch. Die ganzen schnuckeligen Jungs aus meinem Gymnasium verlieren mittlerweile ihre Haare. Manche meiner Ex-Mitschüler tragen einen Bauch vor sich hin, und die Falten machen ihre Gesichter nun wirklich nicht schöner. Engstirnigkeit, Egozentrik und extremes Verhalten mindern ihren Wert enorm. Da hilft auch kein Doktortitel, kein Spitzenjob, um sie attraktiver zu machen. Funktioniert einfach nicht. Aber ganz verzweifelte Frauen beißen bestimmt an.
Ich bin teilweise enttäuscht, teilweise geschockt, wie sich so mancher, der mal gut aussah, äußerlich verändert hat.

Ja, Männer merken, wenn die Frau "bedürftig" ist. - Und sie ergreifen nicht selten die Flucht.

w, 32
 
  • #33
Vielleicht sollte ich mal die Pistole auf die Brust setzen? Also ich will bei einer guten Beziehung (!) Nächstes Jahr gerne mit der Familienplanung behinnen. Kannst du dir das vorstellen?
Dann laufen von 10 vielleicht 9 weg, aber der eine der bleibt, der will es dann auch.
Nein, nicht unbedingt. Der sagt Dir das dann nur und meldet sich nicht mehr, wenn er genug hatte (Sex sicher).
Du klingst total verkopft. Ich fänd es besser, den Plan aufzugeben, jetzt unbedingt Mann und Kind zu bekommen.
Als ich mit 32 aufgegeben hatte, eine Partnerschaft finden zu wollen und wirklich dachte, das Singleleben sei auch schön und ich bleib das "ab jetzt" (man denkt ja in mehr oder weniger jüngeren Jahren oft fatalistisch und für die Ewigkeit), war ich eine kurze Zeit lang entspannter und glücklicher Single, bevor mir der Mann begegnete, mit dem ich dann viele Jahre zusammen war. Hätte ich noch krampfig gesucht, hätte ich ihn nicht als Partner genommen, weil ich nicht offen war für ihn. Er entsprach nicht dem, dem ich vorher hinterherjagte. Ein weiterer Effekt war: Ich hatte mich kurz, bevor ich meinen späteren Partner kennenlernte, in einen anderen Mann verliebt. Dieser Mensch zeigte sich nach und nach als völlig seltsam, unehrlich und umtriebig. Da ich aber schon das Schöne am Singlesein schätzen gelernt hatte, konnte ich selbst ganz locker sagen "lieber doch nicht". Also die Verzweiflung war weg und der Wunsch, es doch irgendwie hinzukriegen mit der Beziehung, dem Mann meine Liebe zu zeigen und alles dadurch zum Guten zu bringen, also der übliche Quark. (Dass ich das bislang immer vorgehabt hatte, war mir damals nicht bewusst.)
Meine Partnerschaft ging zwar zu Ende, weil eine Weiterentwicklung zusammen nicht möglich war, ich hab auch viel gelernt über mich, über Beziehungen, aber es kann ja sein, dass man den Weg auch weiter zusammen beschreitet in seiner Entwicklung.

Das meinte ich mit "weg vom Tunnelblick" und offen für neue Wege. Dein Kopf scheint mir völlig festgefahren zu sein vom Wunsch, unbedingt diesen Traum zu verwirklichen.
Ein Mann kann vermutlich gar nicht nachvollziehen, wie quälend der Wunsch sein kann, Mutter werden zu wollen. Ich frage mich, was bei Dir überwiegt: Wünschst Du Dir ein Kind oder wünschst Du Dir, das perfekte Leben mit Mann und Kind und Haus zu präsentieren für die anderen und natürlich für Dich, um das Gefühl weiterhin haben zu können, dass Du dazugehörst?

Lass Deine Vorstellung los und akzeptiere Dein Hier und Jetzt. Je entspannter Du bist und das hinnimmst, was Du nicht beeinflussen kannst, umso angenehmer wirkst Du auch als Mensch.
Soll ich die Arbeitstselle wechseln (eh unglücklich) um neuen Wind reinzubringen?
In Dein Leben ja und wenn Du da unglücklich bist, aber nicht wechseln, um endlich einen passenden Mann kennenzulernen.
 
  • #34
Wenn man in Leben in einer Sackgasse steckt, dann sollte man mal alles auf den Prüfstand stellen.

Wo / wie wohne ich ,
Beruf / Arbeitsplatz
Soziales Netzwerk
Interessen / Hobbies
Etc.

Wo bin ich zufrieden, was passt nicht, was kann ich ändern - aus mir heraus.

Ich kann nochmal eine Ausbildung machen, den Job wechseln, umziehen , Wohnung / Haus bauen / kaufen
Ein Sabbatical machen
Neue Hobbies probieren
Eine Liste an Träumen erstellen und sich an die Umsetzung machen.

Schauen, dass ich mir das Leben so gestalte wie ich es möchte - ohne Abhängigkeit von einem anderen Menschen.
Partnerschaften kann man nicht erzwingen, Freundschaften auch nicht.
Aber wenn ich mit mir zufrieden bin, offen, optimistisch, dann begegne ich Menschen, und wer weiß, wem man da begegnet? Und aus manchen Begegnungen entwickelt sich erst beim 2./ 3. Blick etwas?

Tja, Possi - klar Frauen werden alt, und Männer reif. Sehr gelacht.
Was sehe ich, wenn ich durch die Stadt laufe? Deutliche Wampe, schlechte Haut, schüttere Haare, Falten, etc.
Erlebe Rücken, mangelnde Fitness, Trägheit, Erektionsprobleme...
(es gibt auch die anderen)

Wir werden alle älter, der "Marktwert" bei manchen Männern wird nur durch ihren Status und Ihr Einkommen ausgeglichen.
Am lächerlichsten sind die sich selbst als jung geblieben bezeichneten Männer, die einen auf Gockel machen - im Rudel am Rand von Tanzflächen zu beobachten... Immer alleine, jeden Freitag / Samstag abend.

Diese Marktwertdebatte sollten Frauen endlich lassen - die ist nur selbsterniedrigend, attraktiv macht sie nicht.

Wertschätzung als ein Basic einer guten Partnerschaft hat nichts mit Marktwert zu tun.

Anna, wenn Du Dich nichts selbst wert schätzt, Dich nicht selbst magst, und Du immer nur um dieses Eine kreist, wird es nichts.
Du vergeudest Dein Leben.

Euch einen wunderbaren, sonnigen Sonntag.

W,49
 
  • #35
Dann hast Du zwar von Beginn an die Probleme und Kosten einer Alleinerziehenden... aber Du hast zumindest auch keine Auseinandersetzungen wg. des Kindes mit einem Ex.
Ich habe genau das als sehr angenehm empfunden.
Keine Diskussion über den Nachnamen des Kinds, das erlebte ich im Freundeskreis zuhauf und das poppt gerade bei meiner Tochter und ihrer Freundin wieder auf.
Nicht um den Vornamen, den Wohnort, die Schule, das Hobby, die Religion und andere grundsätzliche Fragen.
Später auch nicht darum, ob das Kind am PC spielen darf und wie lange es abends wegbleiben darf.
Mir ist allerdings Autarkie auch erheblich wichtiger als Unterstützung/Mitsprache, das ist sicher eine Typfrage und unsichere Gemüter werden es wohl als Belastung empfinden, alles allein entscheiden zu müssen, bei mir: zu dürfen.
Das gibt natürlich nicht die heile Familie im gemeinsamen Häuschen unterm Weihnachtsbaum.
Naja, also den Streß hatte ich, weil mein Ex meine Tochter partout an Heiligabend mit zu seinen Eltern nehmen wollte. Und das hätte er auch gewollt, wenn wir zusammen gewesen wären.
So konnte ich milde lächeln und einfach mit ihr zu meinen Eltern gehen.
Das machen wir bis heute so. Der Heiligabend gehört meiner Stiefmutter. Danach beginnt das Verwandtenhopping.
Heile Welt unterm Weihnachtsbaum ? Hab ich was verpaßt ? Sind das nicht die Tage, an denen es am meisten kracht ?
Du meinst das eher als Synonym für ein Familie-Mustermann-Glück, stimmt's ?
Klar, das wäre schön, aber wie wahrscheinlich ist das denn ?
Sind nicht viele Frauen enttäuscht, weil sie das trotz Ehemann nicht bekommen ?
Weil er lieber ausschläft, als mit ihr einen Sonntagsspaziergang zu machen ? Die Kinder sind um sechs Uhr wach, er aber pennt weiter, weil er am Samstagabend mit seinen Kumpeln unterwegs war.
Weil er Ihr keine Komplimente mehr macht ? Sie nicht mehr in schöne Restaurants ausführt, erst recht nicht in die Oper ?
Ok, sie tröstet sich damit, dass er wenigstens den kleinen Sohn mit ins Fußballstadion nimmt, aber das reicht doch nicht...

Ich kann sagen, dass ich rückblickend eine heile-Welt-Familie hatte. Bei mir und meiner Tochter gab's nie Streß. Wir haben uns super verstanden. Und das sieht sie auch so, wir reden da gelegentlich drüber.

Ja, ich räume ein, AE haben es, vor allem finanziell, schwerer, aber eine Garantie, dass es mit Mann gut läuft, hat man nicht. Er könnte ein Faulpelz und Schmarotzer sein oder auch dauerhaft krank werden.
Oder verwundert und enttäuscht sein, weil sich sein Leben mit Kindern geändert hat und er nun nicht mehr von der Frau betüttelt wird, sie vielmehr erwartet, dass er die Kinder betüttelt.
Oder die Familie ganz schnöde verlassen und entweder gar nichts bezahlen oder nur nach Düsseldorfer Tabelle, was dann im Zweifelsfall nur einen geringen Teil der wirklichen Kosten deckt.

w 51
 
  • #36
Ja, und der Marktwert der Männer sinkt leider Gottes nun mal auch. ...
Ich bin teilweise enttäuscht, teilweise geschockt, wie sich so mancher, der mal gut aussah, äußerlich verändert hat.
w, 32

Du hast natürlich Recht, die Männer verlieren auch ihren Marktwert mit der Zeit. Würde aber sagen das es bei den Männern 10 Jahre später passiert. Natürlich ist das nur ein Durchschnitt, Ausreißer nach oben und unten gibt es immer wieder.

Es ist nun mal so, das oft nur eine Beziehung zu Stande kommt wenn eine gewisse körperliche Anziehung stattfindet.
Mir persönlich fällt es schwer, mit einer Plauze am Bauch/ verrauchten Gesicht und tätowierten Körper, Anziehung zu generieren.
 
  • #37
Als junges Mädchen habe ich immer gesagt: Ein Kind kann ich mir nur vorstellen mit einem liebenden Mann. In einer Bilderbuchfamilie. Aber gibt's das eigentlich noch?
Wir Menschen neigen dazu, das zu idealisieren, was man nicht hat.

In der Realität sehe ich oft gestresste Mütter, die alles andere als glücklich wirken.
Die Bilderbuchfamilie gab es nie, nur in Hollywoodfilmen! Kleinmädchenträume sind schön, aber unrealistisch. Du glaubst doch bitte als Erwachsene nicht mehr, dass früher die Familien immer beschaulich zusammenhielten? Damals gab es gesellschaftlichen Druck, und das Bild nach außen war vielen wichtig, egal wie es drinnen aussah, das ist heute ja auch oft nicht anders. Lass dich von sowas doch nicht blenden, du bist kein Mädchen mehr!

Natürlich sind wir Mütter gestresst, weil es einfach anstrengend ist, aber das ist Teil des Lebens. Trotzdem würde der überwiegende Großteil der Mütter nie wieder ohne die Kinder sein wollen, egal wie viel Stress es ist. Lebensentscheidungen sind immer mit einem Trade-Off verbunden, und wenn du dich gegen den Stress entschieden hast, so wirst du auch das Schöne am Aufwachsen eines Wesens, das aus dir und einem anderen Menschen entstand, nicht kennen lernen, aber das ist immer noch eine Entscheidung.

Natürlich ist man nicht als Frau ohne Kinder keine Frau. Man kann einen anderen Sinn im Leben finden, der genauso wertvoll ist. Aber ich finde es immer wieder schade, dass gestresste Mütter so abschreckend aufs Kinderkriegen wirken, weil unser Lebensstandard inzwischen so unglaublich hoch ist, dass jegliche Entbehrungen per se ausgeschlossen werden sollen, Spaßgesellschaft juchee. Der Tod wird aus dem Alltag weg in Krankenhäuser und Altersheime verlagert, auch das gehört für mich zu diesen naiven Kleinmädchenträumen. Das wahre Leben und der Tod und die Entbehrung sind Teil eines Ganzen, und Rosinenpicken betreibe ich selbst gern, es nimmt einem aber viel an Lebenserfahrung.

w34
 
  • #38
Marktwert? Rein von der Optik her betrachtet:
Es gab noch niemals so viele optisch attraktive Ü40 Frauen. Natürlich ist manches Blond aus der Tube, Fingernägel angebabbt, so mancher BH unterstützt ein wenig ....... egal.
Warum das in der Öffentlichkeit nicht ankommt? Ganz einfach, wir Männer nehmen diese Frauen als viel jünger wahr.
Männer scheinen dagegen mehr mit Verhalten, Ausstrahlung und Selbstsicherheit punkten zu können.
Warum sind all diese - nein, nicht alle, aber viele - dieser hübschen Frauen solo? Weil es Jammertrinen sind, unzufriedene Meckerziegen, weil sie einem Traum hinterherhecheln, den sie nur vage geträumt haben. Weil die Lebensfreude und der Humor fehlt, weil Lächeln ja Falten gerieren könnte, weil Kalorien Feinde und nicht Genuss sind, weil vegan und öko gelebt wird. Dazu das Emanzengetue ..... tja, da kann sie hübsch sein wie sie will, das tut sich kein Mann lange an.
Genau damit machen sich die optisch tollen Frauen zum grossen Teil ihren hart und teuer erarbeiteten Marktwert wieder kaputt.
Genau hier liegt aber auch die Chance für Anna, noch "Annainlove" zu werden.
Wäre ich dein Coach, würdest du als Hausaufgabe bekommen, mit Genuss eine Tafel Schokolade zu verspeisen. Eine Frau, die das kann, die wird schon alleine dadurch (Ausstrahlung, Mädels) viel attraktiver. Kann sie dann dem Mann noch sein Bier gönnen, wähnt sich nicht am Sterben, wenn er raucht, gönnt sich ohne Reue ein Glas Champagner und zur Not auch die ganze Flasche .... dann ist das billiger als die nächste Schönheits OP ... und macht viel zufriedener.
(Ich weiss, ich bin nur ein Mann. Aber wer sollte besser beurteilen können, welche Frau er attraktiv findet? Es gibt nämlich noch Männer, die sich nicht vorschreiben lassen, was sexy für sie sein soll.)
 
  • #39
Du hast natürlich Recht, die Männer verlieren auch ihren Marktwert mit der Zeit. Würde aber sagen das es bei den Männern 10 Jahre später passiert. Natürlich ist das nur ein Durchschnitt, Ausreißer nach oben und unten gibt es immer wieder.

Es ist nun mal so, das oft nur eine Beziehung zu Stande kommt wenn eine gewisse körperliche Anziehung stattfindet.
Mir persönlich fällt es schwer, mit einer Plauze am Bauch/ verrauchten Gesicht und tätowierten Körper, Anziehung zu generieren.

Leider lässt die Attraktivität nicht erst 10 Jahre später nach bei den Männern. Ich habe schon einige Männer nicht als Partner in Betracht gezogen, weil sie ab Ende zwanzig, meist aber erst mit 30 stark optisch nachgelassen haben. Bei mir isst das Auge nun mal mit, und es tut mir weh, dass die Hingucker mit 30 nicht mehr ansatzweise so gut aussehen wie mit Mitte zwanzig. - Ja, auch unter uns Frauen gibt es die optisch fixierten, bzw. oberflächlichen.
Das bedeutet aber nicht, dass ich meinen Partner aussortiere, wenn er mit Mitte 30 ein Bäuchlein bekommt. (Eigentlich hoffe ich darauf, dass es passiert.) Oder, wenn er langsam Haare verliert. Ich weiß ja, dass ich auch nicht hübscher werde.
P.S. Das letzte Mal wurde ich vor einem Jahr nach meinem Ausweis beim Kauf von Lotto-Losen gefragt. Der Verkäufer musste lachen, als er mein Geburtsdatum sah. Ich auch. Vor fünf Jahren wollte eine Kassierin meinen Ausweis sehen, als ich Pralinen mit Rum kaufte. Da musste ich auch grinsen.
Jetzt hält mich niemand mehr für U25.

Aber der Marktwert ist im Grunde schnuppe. Die Auswahl verringert sich zwar, dennoch findet man aus 10 möglichen Partnern 3 heraus, die einem zusagen, und einer könnte es am Ende werden.

Nicht aufgeben, liebe FS. Konzentriere Dich auf Dein Leben. Suche nicht krampfhaft und betrachte jedes Date als Aufwärmübung. Lege zwischendurch auch Date-freie Zeiten ein. Und bitte, bitte, stell' keinen 3-Jahres-Plan auf, oder so. Das Leben ist launisch und zerstört gerne Pläne.

w, 32
 
  • #40
VIELEN Dank für eure Antworten. Jede hilft mir zu reflektieren und an mir zu arbeiten. Ich werde mir erneut alles durchlesen und dann auch auf einzelne Aspekte antworten.
Nur so viel will ich sagen vorab: Familie, Heiraten, den Richtigen, Kinder und ein Haus...Das ist mein Lebenstraum. Das wusste ich schon als Kind und das zieht sich durch mein ganzes Leben.
Und bin ich mit 34 zu alt für das Ganze?
Muss ich aufgeben?
Aber wie kann ich bin strukturiert vorgehen? Wie kann ich an mir arbeiten, auch Männer attraktiv zu finden, die ich nun mal nicht attraktiv finde?
Wie kann ich meine Angst vor dem Onlinedating ablegen?
Ich werde wen Job wechseln. Das habe ich beschlossen. Auch wenn schwanger werden (vorausgesetzt man würde überhaupt den Richtigen kennenlernen!!!) Dann wieder aufgeschoben wäre? Jetzt habe ich einen Mehrjahresvertrag und könnte jederzeit aussteigen.
(Bitte nicht falsch verstehen, aber ich will keine neuen Baustellen aufmachen)
Ich tue mehr für mich.
Vielleicht durchdenke ich zu viel. Bin schon eher der Sicherheitstyp und der sorgenvolle...
 
  • #41
Und bin ich mit 34 zu alt für das Ganze?
Muss ich aufgeben?

natürlich nicht liebe FS. Wer aufgibt hat schon verloren. Es geht darum dein Leben und deren Schönheit wahrzunehmen, dich erst einmal um einen guten Job/Weiterbildung zu kümmern. Wie sieht es mit Freundschaften aus? Hast du enge Vertraute?

Im Prinzip klingst du schon nach mir. Du denkst und reflektierst zu viel und machst dir zu viele Sorgen. Du denkst zu weit im Voraus in die ZUKUNFT. Du kannst aber nicht sehen was in ein paar Jahren passiert. Du musst das Hier und Jetzt schätzen und achtsam leben. Nimm wirklich mal das Buch, dass ich vorgeschlagen habe in die Hand. Arbeite damit, damit deine Ängste nicht über dich herrschen. Die Ängste haben alle das gleiche Thema: die Angst nicht damit fertig zu werden. Fakt ist aber du wirst damit fertig. Wenn du jetzt beispielsweise keinen Mann findest, dann lebst du ja immernoch weiter ;)
es sei denn du gibst dir die Kugel, was ich nicht hoffe.

Wenn du einen Mann findest heißt es nicht, dass du automatisch Mutter werden kannst. Ich kenne ein Paar, da hat es nicht geklappt. Er war zeugungsunfähig und die Beziehung ist gescheitert. Eine Kollegin von mir hatte den passenden Partner, aber er starb mit Anfang/Mitte 30 an Krebs. Sie blieb kinderlos und hat jetzt einen wundervollen Partner mit 50. Sie lebt ihr Leben und hat eine Stieftochter. Eine Bekannte von mir hat zwei Kinder mit dem Partner, aber wartet seit 10 Jahren auf den Antrag (der nicht kommen wird) und sie ist unglücklich. Du siehst, es sind nicht alle Menschen glücklich, die Kinder haben oder auch in der Beziehung sind.

Ich will dir damit sagen, mach es dir nicht so schwer. Falls du später einen Mann findest, kannst du auch Kinder adoptieren oder auch ehrenamtlich mit Kindern arbeiten.
 
  • #42
Und bin ich mit 34 zu alt für das Ganze?......Muss ich aufgeben?
Rechne es durch und nimm' die Realität zur Kenntnis. Du hast keinen Partner. Du musst erstmal einen finden. Zeitschiene unbekannt. Das Einzige was klar ist, dass Du älter wirst und damit die Chance immer geringer wird, schwanger zu werden - nicht nur von Dir ausgehend, auch bei Männern sinkt die Qualität der Spermien bedingt durch Umweltbelastungen und ungesunden Lebensstil.

Wenn Du einen Mann gefunden hast,
- dann muss man erstmal sehen, ob die Beziehung wirklich hält (2 Jahre?). In den ersten 2 Jahren (Beziehungsanbahnung) scheitert es ja meistens.
- als nächstes zieht man zusammen und guckt, ob das läuft, nochmal 2 Jahre, d.h. Du bist dann schon 38.
- Du willst ja nicht nur ein Kind sondern das volle Programm mit heiraten und so. Der Mann ist dann ja auch schon etwas älter und denkt genauer über die langfristigen Folgen der Ehe nach, ist also eher heiratsunwilliger.

Aufgeben klingt so opferhaft passiv. Das solltest Du jetzt nicht tun - eher nie, aber weniger naiv und jammerig an das Thema rangehen - Dir auch andere Lebensmodelle/Alternativen angucken und versuchen, Dich dafür zu erwärmen. Dafür ist jetzt die richtige Zeit.

Wie kann ich an mir arbeiten, auch Männer attraktiv zu finden, die ich nun mal nicht attraktiv finde?
Das funktioniert nicht. Das führt in die nebeneinander Herleben-Ehen, in denen die Männer jammern, weil es nach spätestens dem 2. Kind selten oder garkeinen Sex mehr gibt, weil die Frau nie Lust auf ihn hatte.

Von beiden Seiten kommt es dann zu einer nervenzerreibenden, dauergereizten Stimmung: der Mann ist klapperschlangig wegen zuwenig Sex, die Frau gegen ihn latent aggressiv, weil durchs reine Zusammenleben mit ihm mehr körperliche Nähe, als sie will.
Und wenn beide psychisch daran aufgeraspelt sind, sich wahrscheinlich mit Fremdgehen noch den Rest gegeben haben, dann scheitert die ersehnte Ehe mit dem immer schon ungeliebten Mann ganz unerfreulich. Da kannst Du es doch gleich lassen und Dir den Kinderwunsch mit einer Damenspende erfüllen, wenn Du ohnehin AE wirst.

Noch schlimmer wäre, so eine Horrorehe Jahrzehnte weiterzuführen, weil man sich für das Haus verschuldet hat und die wirtschaftlichen Folgen der Scheidung scheut.

Ich weiß nicht, wie Du Deine Scheu vorm Onlinedating verlieren kannst und bezweifele, dass das die Lösung für Dich ist. M.E. liegt die Crux in der ganzen gezielten Partnersuche. Man lässt sich da schnell von den eigenen Wünschen täuschen und scheitert dann doch übel.

Ich war selber mal in der Situation: toller Mann, alles passte (ich habe eine sehr lange Anforderungsliste), ich fand ihn menschlich und optisch attraktiv - nur die sexuelle Anziehungskraft fehlte gänzlich. Ich habe akzeptiert, dass er nicht mein Partner werden kann, weil ich sowas schon hinter mir hatte mit der ganzen zerstörerischen Kraft.
 
  • #43
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Nur so viel will ich sagen vorab: Familie, Heiraten, den Richtigen, Kinder und ein Haus...Das ist mein Lebenstraum. Das wusste ich schon als Kind und das zieht sich durch mein ganzes Leben.
...
Aber wie kann ich bin strukturiert vorgehen? Wie kann ich an mir arbeiten, auch Männer attraktiv zu finden, die ich nun mal nicht attraktiv finde?
...
Vielleicht durchdenke ich zu viel. Bin schon eher der Sicherheitstyp und der sorgenvolle...
Genau so sieht es aus. Du wirkst wirklich verkrampft.
Nur den Job zu wechseln, um deinem Lebensziel näher zu kommen(wie? Was hat der neue Job, was der alte nicht hat?), ist doch Quatsch. Advocatus Diaboli: Findest du zu viel Spaß am neuen Job oder wird dort vorausgesetzt, dass man viele unbezahlte Überstunden macht, hast du wieder keine Zeit für die Partnersuche.
Weißt du, was man Frauen mit Partner und Kinderwunsch oft sagt und was ich oft schon sich bewahrheiten sah? Nimm den Fokus raus, lebe erstmal dein Leben und lenke dich ab. Oft passiert die Schwangerschaft erst, wenn die psychische Blockade frei ist. Wenn frau unbedingt schwanger werden will mit Terminkalender etc., kommt es oft vor, dass die Hormone oder was auch immer nicht so tun, wie sie "sollen".
Genau das ist bei der Partnersuche auch so. Hier im Forum und auch im RL hört man doch oft, dass einem der richtige Partner (oder der richtige Job) erst ü er den Weg lief, als man es nicht mehr aktiv suchte, sondern froh und frei vom Zwang war.
Klar, die Sprüche "mach dich mal locker" funktionieren genauso gut auf Knopfdruck wie wenn einer nicht einschlafen kann.
Aber das Gedankenkarussell und das Grübeln sind Gift für ein anmutiges Lächeln. Reise, hab Interesse an reinen Freundschaften und such dir coole Hobbys. Denke währenddessen nicht an die Zeit, die ins Land geht - daran kannst du eh nichts ändern.
w34
 
  • #44
Aber wie kann ich bin strukturiert vorgehen? Wie kann ich an mir arbeiten, auch Männer attraktiv zu finden, die ich nun mal nicht attraktiv finde?
Wie kann ich meine Angst vor dem Onlinedating ablegen?
Mensch Anna .... du verursachst mir so langsam Schmerzen......
Hast du schon mal was von Ars Vivendi gehört? Was sagt dir die wundervolle Leichtigkeit des Seins?
Mach was für dich .... dann triffst du auch den Mann, der kein Notnagel ist. Glaubst du, ich als Mann - hässlich und alt - will der Typ sein, den Frau eben nimmt, weil alle anderen sich versteckt haben? Überleg mal - meine Kinder wären genau solch grausliche Deifel wie ich .... du könntest so ein Kind nie lieb haben.
Mach was aus dir ... sorge dafür, dass es dir gut geht. Jobwechsel? Ja, aber für dich. Geh halt aus, wenn du online nicht magst. Lächle - dann wirst du auch angesprochen.
Pack es nicht falsch an - wenn du Tom nicht willst, aber dafür neverever (ich hoffe, der ist hübscher als ich) dann zeig dich dem Mann, den du willst. Und zwar so, dass dieser Mann Anna als DIE Frau ansieht. Du kannst das - wenn du endlich willst.
 
  • #45
Ich hatte in den 20igern immer Beziehungen, ich bin 34 und mich packt die blanke Panik. Ich hatte Dates über SB, im Alltag lerne ich keine Männer kennen. Die Männer und ich haben auch Beziehungen versucht; dabei ist viel Zeit ins Land gegangen, am Ende wollten sie nicht das was ich wollte, sondern Affären, waren impotent...Es ist verhext.

Wenn ich das lese: Du hattest in den 20ern also viele Beziehungen. Darf man fragen, woran die zerbrochen sind oder was daran nicht gepasst hat? Sind die Männer gegangen oder hast du sie rausgeschmissen.


Du kannst im Leben nichts erzwingen und je mehr Druck man auf irgendwas ausübt, umso schiefer wird es gehen. An deiner Stelle würde ich mich mal damit abfinden, dass es mit den Kindern wohl nichts mehr werden wird. Das ist recht realistisch und reduziert für dich auf die Gefahr, an einen Vollidioten zu gelangen, der dich dann mit 1, 2 oder 3 Kindern sitzenlässt. Wenn du einen entsprechenden Mann triffst, umso besser. Wenn nicht, dann wirst du damit leben müssen.
 
  • #46
Nein. Klar gibt es einige Probleme, weil die, die unbedingt Ehe und Kind wollten, das meist schon haben mit 34, wenn sie nicht irgendwelche anderen Dinge wichtiger fanden. Das gilt eher für Frauen, die z.B. erstmal studieren wollten und beruflich sicher sein wollten, Männer aber ruhig erstmal den Dr. machen können und dann ne jüngere Studentin als Partnerin nehmen können.
Aber es gibt auch Männer, die erstmal beruflich was auf die Reihe kriegen wollen, dh. nach dem Dr. einen gutbezahlten, festen Job haben wollen. Da bist Du doch in der Zielgruppe. Du musst die halt kennenlernen, also vielleicht mal überlegen, wo Du noch suchen könntest und wie, statt auf SBs.
Deine starre Haltung würde ich versuchen aufzugeben. Du kannst es durch Krampfigkeit ja auch nicht bewirken, einen Mann zu finden.
Du kennst doch das geflügelte Wort, dass man das, was man nicht ändern kann, gelassen hinnehmen sollte.
Wie kann ich an mir arbeiten, auch Männer attraktiv zu finden, die ich nun mal nicht attraktiv finde?
Männer, Männer, Männer. Was Du schreibst, funktioniert nicht. Ich hab keine Ahnung, was Du derzeit als Partner attraktiv findest, aber vermutlich sind es falsche Kriterien, weil wer ne Bilderbuchfamilie will, will auch einen Bilderbuchmann. Du kannst aber keine Bilderbuchfrau sein, weil Du ein Mensch bist.
Du interessierst Dich dann für die Richtigen, wenn Du Deinen Traum von dem Bilderbuchleben loslässt. Wenn Du erkennst, dass das eine Illusion ist, die niemand lebt. Dann passiert es automatisch, dass Du selbst erkennst, dass die, die Du bislang toll fandest, weil sie oberflächlich nach BiBu-Partner aussahen, gar keine BiBu-Partner sind. Dein interesse an den Falschen verschwindet von selbst.
Vielleicht durchdenke ich zu viel. Bin schon eher der Sicherheitstyp und der sorgenvolle...
Auch der Kontrolltyp? Eine, die sich einen Plan in den Kopf setzt und dann Statisten dafür braucht, ihn umzusetzen? Das ist nicht böse gemeint, ich seh nur diese Lackbildvorstellung bei Dir. Das klappt sowieso nicht, denn Du hast diesen Wunsch nach Familie mit so viel Erwartung von Positivem und Perfektem überfrachtet, dass Du einen Haufen Fehler machen würdest für die Erhaltung der Fassade, am Ende das seelische Wohl des Kindes und Deines opfern würdest, indem Du mit einem Mann zusammenbliebest, der kein guter Vater und Mann ist, aber so nett ins Bild passt.
 
  • #47
Nur so viel will ich sagen vorab: Familie, Heiraten, den Richtigen, Kinder und ein Haus...Das ist mein Lebenstraum. Das wusste ich schon als Kind und das zieht sich durch mein ganzes Leben.

Je mehr Du Dich darauf konzentrierst, je "bedürftiger" Du erscheinst, desto schneller werden die Männer Reissaus nehmen. Gestalte Dein Leben so, dass Du auch noch andere Ziele, andere Interessen, andere Hobbies hast, damit wirst Du attraktiver. Aus meiner Sicht bist Du viel zu verkrampft.

Wie kann ich an mir arbeiten, auch Männer attraktiv zu finden, die ich nun mal nicht attraktiv finde?
Wie kann ich meine Angst vor dem Onlinedating ablegen?

Die Frage ist doch, ob Du wirklich "irgendwen" willst, nur um Kinder zu bekommen. Angst legst Du ab, in dem Du es einfach mal probierst. wieder und wieder.

Dieses entwürdigende Marktwertgeschwafel, das ich allerdings in erster Linie aus diesem Forum kenne, finde ich auch ganz furchtbar. Seht ihr euch als Ware, die sich selbst anpreisen muss?

Der "Marktwert" ist doch letztlich nur ein Hilfskonstrukt dafür, sich zu überlegen, ob und wie frau für diejenigen attraktiv ist, die frau anziehen möchte. Mann könnte auch "Prinzessinnengehabe" oder andere Bilder dafür setzen. Es gibt einfach Frauen, die sind ernsthaft der Meinung, alle Männer müssten ihnen sofort zu Füßen liegen, während alle Männer das anders sehen.

Der Marktwert sinkt aus meiner Sicht auch nicht monatlich, ein ganz erheblicher Teil ist völlig unabhängig vom Alter. Die Persönlichkeit mancher Frauen ist mit 16 schon zum Davonlaufen, anderer mit 80 noch attraktiv. Selbst Äußerlichkeiten sind oft altersunabhängig.

Dass manche Frauen sich an dem Wort abarbeiten, ändert nichts an dem Inhalt.
 
  • #48
Nur so viel will ich sagen vorab: Familie, Heiraten, den Richtigen, Kinder und ein Haus...Das ist mein Lebenstraum. Das wusste ich schon als Kind und das zieht sich durch mein ganzes Leben.

Du träumst mit Mitte 30 noch den „Einmal möchte ich...“-Traum einer sehr jungen Frau. Ich möchte dir nahelegen, diese Denkweise zu überdenken, flexibler in deinen Denkmustern zu werden. Wäre dem so, und wärst du tief im Herzen kinderliebender Familienmensch, dann hättest du schon vor 10 Jahren die Weichen dafür gestellt, wie unzählige andere Frauen auch. Irgendetwas hat dich vor 10 Jahren aber davor abgehalten, diesen Traum zu realisieren, und du verrätst hier nicht, was es war. Vermutlich wurde dir damals erfolgreich vorgegaukelt, du könntest einmal alles haben, einen Job ganz nach deinen Vorstellungen, Wohlstand und eine Bilderbuchfamilie, alles unter einem Hut quasi, und du hattest dich leichtgläubig (engl. „gullible“) auf diese Wunschvorstellung verlassen. Selbst jetzt mit 34 ist deine Schmerzgrenze noch nicht so weit erreicht, dass du Onlinedating ernsthaft in Erwägung ziehst - willst du dich erst mit 37 fest dazu entschließen?

Oder ist deine Fokussierung auf eigene Familiengründung vielleicht kulturkreis- oder elternhausbedingt und wirkt somit wie ein Programm in dir?

Du hast dich schon als junge Frau für Männer interessiert, die dich „flashen“. Familiengründung würde also tendenziell mit einem Mann funktionieren, denn du attraktiv genug findest, sonst endest du als Pendant zu den Männern mit Potenzstörungen und Sexunlust, die dir gehäuft begegnen. Eine Abhilfe wäre vielleicht eine Affäre, bei der du dich fallenlassen kannst, und von der du in der Folgebeziehung mit einem Normalo-Mann zumindest in Gedanken zehren kannst. Aber ein Mann müsste das mitmachen. Auch Männer, die du attraktivitätstechnisch als zweite Wahl empfindest, schauen genau hin und sortieren vielleicht dich aus, bevor du dich ihnen mit deinem Fünfjahresplan näherst, falls sie bei dir ein anderes Beuteschema vermuten.

Du willst viel auf einmal, und reibst dich an Männern ab, die anscheinend nicht das gleiche Ziel verfolgen. Ich denke, es hilft, was andere geschrieben haben: Druck rausnehmen, erst den Mann auf Tauglichkeit prüfen befor die Pistole auf die Brust kommt, bei hoffnungslosen Kandidaten nicht lange herumdiskutieren sondern aussortieren und weitersuchen. Die Zahl der männlichen Singles ist in deinem Alter stark rückläufig, also lautet die Empfehlung die Suche massiv auszuweiten.

Bedürftigkeit wirkt mit 20 übrigens genauso unattraktiv wie mit 34, 40, 50...
 
  • #49
@Annainlove: es hat mit 20 besser geklappt Männer kennenzulernen, da man da einfach lockerer und ohne Druck Männer kennengelernt hat. Es hat sich dann einfach immer so ergeben. War bei mir auch so!
Ich glaube man sieht es Frauen an, wenn sie auf Jagd sind/Familie wollen...du strahlst die Leichtigkeit nicht mehr aus wie früher. Bei mir nochmal ein wichtiger Grund, dass ich wählerischer bin, gerade weil ich nicht ständig von vorne mit der Partnersuche anfangen will. Allerdings gibt es für nix eine Garantie im Leben. Mut ist das Stichwort! Und das fehlt mir/uns....
 
  • #50
Pack es nicht falsch an - wenn du Tom nicht willst, aber dafür neverever (ich hoffe, der ist hübscher als ich) dann zeig dich dem Mann, den du willst.

Har, Har du Blödman ;) Du sagst sehr oft hier das bei Frauen die Ausstrahlung schön macht.
Und da gebe ich dir absolut Recht. Aber das gilt auch für uns Männer.
Ich denke wir beide sehen auch frühmorgens mit einem Kohlesack bekleidet noch recht Nett aus. :)

m48
 
  • #51
Aber wie kann ich bin strukturiert vorgehen? Wie kann ich an mir arbeiten, auch Männer attraktiv zu finden, die ich nun mal nicht attraktiv finde?
Dieses Hinterherhecheln nach "irgendeinem" Mann und in der Folge auch irgendeinem Kind, das empfinde ich als würdelos.
Die weiblichen Instinkte sagen einer Frau, welcher Mann gut zu einem passen würde von der DNA her, um ein Kind zu zeugen. Man sollte sich da schon ein wenig aufs Bauchgefühl verlassen. Zumindest sollte man den Mann gut riechen können, im wahrsten Sinn des Wortes.
Wie kann ich meine Angst vor dem Onlinedating ablegen?
Du willst mir jetzt aber nicht ernsthaft sagen, dass du als Single mit Kinderwunsch noch nicht aufs Online Dating gekommen bist?
und wenn man dann mal so (un-) verbindliche Fragen Richtung, kannst du dir denn vorstellen nächstes Jahr zusammenzuziehen? Keine Antwort oder Rumgestammel. Oder "willst du nicht in meine Stadt ziehen?" Und ich "nur wenn man zusammenzieht"...nix.
Sei transparent, was du willst und hör auf, aus Gefälligkeit deine Wünsche allzu schüchtern anzumelden. Triff möglichst Männer aus der Umgebung, die sagen, dass sie eine verbindliche Beziehung suchen und sich Kinder vorstellen können. Mir haben mehrere Personen schon innerhalb der ersten drei Dates ganz klar gesagt, was sie suchen. Daraus wurde dann nichts, weil wir nicht dasselbe wollten, aber das spart doch ungemein viel Zeit und ist als Erfolg zu sehen. Besser, als monatelang um den heissen Brei zu reden.
 
  • #52
Ich bin in der gleichen Situation wie Du bzw. noch viel schlimmer, denn ich bin schon 50 Jahre alt und habe noch nicht den Richtigen gefunden. Kinderwunsch ist sowieso schon abgehakt, aber den hatte ich nie großartig.
Jetzt habe ich mich in meiner Verzweiflung sogar schon beim hiesigen Online dating angemeldet und bin eigentlich sehr enttäuscht davon.
Das schlimmste ist, die Wochenenden und Urlaube alleine zu verbringen. Die Freundinnen haben schon einen Partner oder sind mit der Aufsicht ihrer Enkelkinder eingedeckt.
Ich weiß, es ist nicht leicht, aber trotzdem ist man für sein Glück selbst verantwortlich und kann es nur in sich selbst finden.
Suche Dir Hobbies, die Dir Spaß machen. Wichtig ist, dass Du ganz oft die Welt um die Dich herum vergisst und nicht zu Denken kommst (Zeichnen, Malen, Lesen, Sport). Gönne Dir etwas um Deinen Körper zu verwöhnen (z.B. ein Tag in der Therme mit Massagen und Kosmetik) - einfach alles was Dir gut tut.
Alles Gut
 
  • #53
Ich hatte in den 20igern immer Beziehungen, ich bin 34 und mich packt die blanke Panik. Ich hatte Dates über SB, im Alltag lerne ich keine Männer kennen...Es ist verhext.
Jetzt im Nachhinein ist es sicher nicht hilfreich zu sagen "hättest du mal" - obwohl, du willst ja weiter nach einem Partner suchen und dann wäre es wohl bsser bisher gemachte Fehler zu vermeiden.
Also hättest du mal:
1. dich in deine eigenen Wünsche in einem Beziehungsversuch nicht über die der Männer gestellt, dann wäre es womöglich nicht so gekommen. Prinzipiell wollen auch immer noch viele Männer eine Familie aber nicht um jeden Preis und schon gar nicht um den der Selbstverleugnung und Unterwürfigkeit. Daher versuche das hier in Zukunft abzulegen:
..am Ende wollten sie nicht das was ich wollte.....

2. die typische weibliche Sicht der Frauen auf Männer abgelegt. Alle Frauen finden nur 20% aller Männer attraktiv, während alle Männer Frauen zu gleichen Teilen als attraktiv oder unattraktiv einschätzen. (Dataminung durch Tinder)
Dann kommt sowas dabei raus:
.....Ich finde eben nicht jeden sexuell attraktiv, mache Kompromisse und Abstriche, manchmal vielleicht zu viel oder unzureichend.
Das ist das Problem der Wahl - wer sie hat, muß sich entscheiden, wer sich nicht in seinem Interesse entscheidet, sondern Wunschvorstellungen der eigenen physischen und vor allem psychischen Attraktivität anhängt, verliert - wie du.

Zum Schluß: ich hoffe nicht, daß du mit
das meinst, was ich denke! Wenn Du damit meinst, dich nur zu verstellen/zu überwinden (*würg*) und einen Mann zum Mitbegründer deiner Familie zu erwählen, den du eigentlich für unpassend empfindest, dann graust es mir vor dir und ich bemitleide den Mann deiner Wahl.
Sei nicht wie deine Freundin - sei ehrlich zu dir und vor allem deinem zuk. Partner aus Eigenerkenntnis und nicht aus der Not des Torschlusses heraus!

Du mußt nicht "umswitchen" sondern dich und deine Ansichten über Männer ehrlich (!) und selbsterkennend ändern.



mMensch50
 
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  • #54
Du mußt nicht "umswitchen" sondern dich und deine Ansichten über Männer ehrlich (!) und selbsterkennend ändern.

mMensch50
@Annainlove
Da die Moderation aus meinem oben stehenden Beitrag den Link entfernt hat (Links auf externe Inhalte sind scheinbar verboten), ich aber es trotzdem für wichtig halte, daß Du die Informationen erhältst, die ich dir damit geben wollte, mußt du dir es eben selbst raussuchen.

Auf Youtube gibt es dazu die Diskussion zwischen einer 34-jährigen Ärztin aus Schweden und einem Philosophen ('philosophia' griech. - "Liebe zur Weisheit"). Die Frau hat wie du das Problem, keinen Mann für eine Familiengründung zu finden, obwohl sie attraktiv, gut gebildet mit gutem Einkommen und offen gegenüber Männern ist. Aber ihr Leidensdruck ist so hoch, daß sie sich auf eine ergebnisoffene Diksussion ihres Problems einläßt - mit simplen aber doch erstaunlichen Schlußfolgerungen.

Suche also auf der Tube folgende Stichwörter "Molineux biologic clock ticking". Ist zwar knapp über eine Stunde lang aber hey, es ist ja auch kein simples Problem.

mMensch50
 
  • #55
Jetzt habe ich mich in meiner Verzweiflung sogar schon beim hiesigen Online dating angemeldet und bin eigentlich sehr enttäuscht davon.
Ach, Du Arme, verzweifelt bist Du, und dann diese enttäuschenden Männer, ja Du meine Güte.........

Ich war in Deinem Alter auch auf der Suche, nach einer sehr langen Zeit alleine, und fand es sehr unterhaltsam. Ich hatte eine Unmenge von witzigen, interessanten und unmöglichen Dates, habe dabei einen guten Freund gefunden und meinen jetzigen Mann, der in seinem Probemonat eigentlich schon wieder gekündigt hatte.

Als ich ihn angeklickt hatte (Umsonstmitgliedschaft Billigbörse), antwortete er, wir telefonierten, trafen uns drei Tage später und noch an diesem Tag löschte er sein Profil. Inzwischen sind wir seit Jahren verheiratet und bereuen keine Sekunde die gemeinsame Zeit.

Ich frage mich wirklich, welchen Grund zur Vezweiflung Du hast. Offensichtlich gibt es ein soziales Umfeld, Du kannst Dir eine schöne Zeit machen, kein Mensch schreibt Dir etwas vor, Du kannst reisen wohin Du willst - toppe Spitzenklasse.

Die FS hat eine Zeitschere im Kopf und deshalb Druck, was sicherlich völlig kontraproduktiv ist. Auch sie sollte dringend nach einem Menschen suchen, der zu ihr passt und nicht nach einem Erzeuger - das geht zu fast 100 % schief!
 
  • #56
Jetzt stehe ich hier. 34 und Kinderwunsch. Immer noch auf der Suche, ich habe es so leid. Dates, Beziehungsanbahnungen, endet in der Enttäuschung. Ich bin mir sicher den für mich wirklich Richtigen nicht mehr zu finden. Ich finde eben nicht jeden sexuell attraktiv, mache Kompromisse und Abstriche, manchmal vielleicht zu viel oder unzureichend.
Vielleicht noch ein kleiner Nachtrag, da dieses Thema wohl immmer mehr Frauen betrifft und daher immer häufiger in der öffentlichen Diskussion auftaucht:
Eine ebenfalls interessante Sicht zu diesem Thema findet man über Google unter folgenden Stichwörtern:
"Scheidende Geister Torschlußpanik"

Vielleicht hilft es ja bei Selbsterkentniss und Lebensbewältigung.

mMensch50
 
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