Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
G

Gast

  • #1

Professorin und Realschüler?

Ich habe vor einigen Tagen hier einen sehr netten Mann kennengelernt.

Er hatte im Profil angegeben, dass er "IT-Spezialist" ist, ich selbst bin Professorin für ein geisteswissenschaftliches Fach (wir sind beide 35).

Am Wochenende haben wir uns getroffen und es war wunderbar, wir haben uns super unterhalten und planen ein baldiges Wiedersehen (lustigerweise wohnen wir nur zwei Straßen auseinander, so klein ist die Welt...).

Beim Plaudern über unseren Lebensweg ist allerdings folgendes klar geworden: Er hat mit ach und krach seinen Realschulabschluss geschafft und musste dann das Gymnasium verlassen. Er sagt selbst dass er zu viel gefeiert hat und sich lieber mit dem Computer beschäftigt hat, in diesem Bereich arbeitet er noch immer und ist sehr erfolgreich in dem was er tut.

Meint ihr, dass das Ganze eine Perspektive hat? Er hat kein Problem mit meinen Titeln, sagt er dass er es kluge Frauen ganz toll findet und seine Schwester ebenfalls promoviert hat.

Ich habe ein gutes Gefühl aber meint ihr, dass das Ganze Perspektive haben könnte?
 
  • #2
Hach ja

Nee geht natürlich gar nicht. Wo kämen wir denn dahin wenn wir anfangen kluge Menschen nach Ihrem Intellekt anstatt Ihrer Schulbildung zu beurteilen. Da würden doch glatt Paare entstehen die ganz ohne standesdünkel zusammenkommen würden. Und was sagen denn die Nachbarn!

Ok, mal ohne Ironie: Gefällt Dir der Kerl? Könnt Ihr Euch wunderbar nicht nur übers Wetter unterhalten? Scheint ja beim Date der Fall gewesen zu sein.
Dann greif zu und vergess die Schulbildung. Ein Looser scheint er ja auch nicht zu sein.
 
  • #3
Der Schulabschluss eines Menschen sagt nichts über seine INtelligenz aus. Es gibt hochintelligente Menschen, die über den Hauptschulabschluss nicht hinaus gekommen sind, weil sie in der Schule unterfordert waren und dementsprechend keine Lust auf sie hatten. Aber im weiteren Leben zeigt sich dann, welche Kompetenzen ein Mensch besitzt: intellektuelle und emotionale.
Eine erfolgreiche Tätigkeit im IT-Bereich erfordert ein verhältnismäßig hoches Denkvermögen im abstrakt- logischen Bereich. ich halte es daher für möglich, dass dein neuer Bekannter so ein "Fall" ist.
Wichtig ist aber, dass er Dir nicht nur intellektuell sondern auch emotional das gibt, was Du brauchst- und umgekehrt. Wenn Dir Dein Bauchgefühl also eine positive Rückmeldung gibt, dann solltest Du Dich darauf verlassen.
Ich kenne einige Paare, wo eine promovierte Frau mit einem Mann mit deutlich niedrigeren Bildungsniveau sehr glücklich ist.
Ich selbst habe als promovierte Frau mein passendes Gegenstück in einem habilitierten Mann gefunden. Wir schätzen wohl beide aneinander, das jeweilige intellektuelle Gegenstück gefunden zu haben - und dadurch klappt es auch emotional mit uns.
Also, nur Mut- wenn es sich doch nicht gut anfühlt kannst Du es immer noch sein lassen. Würge die Beziehung nicht schon im Anfangsstadium durch "verkopfte" Überlegungen ab.
Viel Erfolg und viel Glück..
 
G

Gast

  • #5
Hier die FS:

Ne, ich mache mir keine Sorgen um die Nachbarn, um den Neujahrsempfang oder gar um meine Karriere... Was andere sagen ist mir sowieso egal und meine Karriere wird erstmal sowieso so weiterlaufen wie es bislang ist (ich bin bereits verbeamtete Professorin an einer großen Universität im Norden).

Es ging mir bei meiner Frage eher um Erfahrungswerte, also ob jemand von euch in einer derartigen Konstellation glücklich geworden ist oder ob der Mann (das würde ich ehrlich gesagt eher befürchten!) irgendwann doch Probleme damit bekommen hat...
 
G

Gast

  • #6
Klingt natürlich toll, special kind of Susi and Strolch ....

Lass mal einige weitere Dates ins Land gehen, dann wirst du dich selber fragen, wie du eine Beziehung ernsthaft erwägen konntest. Auch wenn das jetzt vielleicht desillusionierend wirkt, ich glaube nicht, dass das eine Zukunft hat. Ob loser oder nicht, da ist der Bildungsunterschied einfach zu gravierend. Und der macht sich für gewöhnlich gerade im Bereich der Geisteswissenschaften am stärksten bemerkbar.

m 50
 
G

Gast

  • #7
Komisch,ich arbeite in einer Hochschule. Umgekehrt scheint das nie ein Problem zu sein. Nicht jede Partnerin eines Professors hat studiert und das stört die Herren ganz und gar nicht. Es ist nicht gesagt, dass der Mann mit deiner Bildung ein Problem bekommt. Wenn er intelligent, vielseitig interessiert, offen für andere Wege ist, lass es doch auf einen Versuch ankommen. Ich kenne mehrere Beziehungen, in welchen die Frauen den höheren Bildungsgrad haben. Das ist bei diesen Paaren überhaupt kein Problem. Wichtig finde ich in Beziehungen emotionale Intelligenz. Wenn du ihn jetzt gehen lässt, bereust du es vielleicht eines Tages. Männer, mit denen die Chemie stimmt, sind nämlich nicht so häufig gesät. Hier spreche ich leider aus jahrelanger Dating-Erfahrung. Viel Glück!
w/46
 
  • #8
Liebe FS

Ich (w/39) ebenfalls an der Hochschule tätig, halte überhaupt nichts von Standesdünkel!

Wenn ihr euch gut versteht, gestärkte, vom Feedback des beruflichen Umfeldes unabhängige Persönlichkeiten seid, go for it! ;-)
Wenn euch die Meinung eures Umfeldes sehr wichtig ist und dieses Bldungsunterschiede als negativ wertet, dann könnte es zu einem Problem werden.
 
G

Gast

  • #9
Ich frage mich, warum mit 35 die Schulbildung noch eine so große Rolle spielt. Du bist Professorin und er ist nicht (mehr) Realschüler, sondern erfolgreicher IT-Spezialist. Entscheidend ist doch, was man aus seinem Leben macht und nicht wie viele und welche Titel/Abschlüsse man in der Vergangenheit gesammelt hat.
 
G

Gast

  • #10
Er ist erfolgreich mit dem was er tut.
Ist doch toll, darauf kommt es an. Womöglich verdient er mehr als Du.
Und ehrlich ist er auch noch: Er erzählt Dir freimütig, dass er vom Gymnasium geflogen ist.....das muss er doch nicht.
Wenn Du mich fragst: Ein toller Mann. Den würde ich mir warmhalten !
w55
 
G

Gast

  • #11
Eine sehr begabte, ehrgeizige und gut verdienende Juristin in meinem Bekanntenkreis, kam mit meinem Kollegen und Kumpel zusammen: ein supernetter, sehr hübscher und lieber Kerl, der belesen ist und lustig, aber eine schlechte Schulbildung hat, dann Bäcker lernte, eine Mehlallergie entwickelte und nun Masseur geworden ist.
Eine gute Wahl, er ist glücklich, sie auch
 
G

Gast

  • #12
Dir ist schon klar, dass er als IT-Spezialist wahrscheinlich um einiges mehr verdient als du? Da nützt dir dein Titel "Professor" auch nicht viel. Spezialisten haben teilweise einen höheren Ruf als akademische Grade.
 
G

Gast

  • #13
Der Abstand ist gross genug, dass es nicht zu Hahnenkämpfen kommen muss. Ich nehme an, dass Du als Professorin es nicht nötig hast, ueberall Ueberlegenheitsduftmarken zu hinterlassen.
Wer von der Schule flog, das freimütig einräumt und auf andere Art Erfolg hat, hat es nicht nötig Akademikern jegliche Daseinsberechtigung abzusprechen "alles überflüssige Sesselfurzer".
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

  • #14
Meine Hausärztin war mit einem Bauern verheiratet - notabene zu einer Zeit, als Bauern nicht an der Hochschule Agronomie studierten, sondern auf die Landwirtschaftsschule gingen. Das war zu jener Zeit total exotisch, aber sie waren ein Leben lang glücklich und zufrieden.

Es kann also sehr wohl klappen, wenn grundsätzlich die Interessen und die Intelligenz einigermassen auf gleichem Level sind. Gib euch eine Chance, das klingt doch ganz gut!
 
G

Gast

  • #15
Es ging mir bei meiner Frage eher um Erfahrungswerte, also ob jemand von euch in einer derartigen Konstellation glücklich geworden ist oder ob der Mann (das würde ich ehrlich gesagt eher befürchten!) irgendwann doch Probleme damit bekommen hat...
Womit genau soll der Mann denn Probleme bekommen? Damit dass du einen Titel hast und er nicht?
Mich "nervt" bei Leuten auf Haupt- und Realschulniveau die Sprache, dieser komische Slang. Den wird er ja wohl nicht haben. Alles andere ist Lebenserfahrung. Vielleicht ist er dir auf manchen Gebieten auch voraus.
Für mich entscheidend wäre, ob er/sie auch mal ein gutes Buch liest und ob er/sie z.B. auch ´mal eine Stadt, ein Museum etc. besichtigen würde.

m
 
G

Gast

  • #16
@ 14
Also ich (Hochschuldozentin, 39) konnte den von dir beschriebenen "Slang" von Realschulabsolventen noch nicht feststellen. Vor allem 20 Jahre nach dem Abschluss nicht. Ich kenne sehr viele Menschen, die nicht studiert haben und ein sehr ansprechendes Leben führen und vielseitig interessiert sind.

Wohnst du allenfalls in einem strukturschwachen Gebiet mit hoher Arbeitslosigkeit und kommst deshalb zu dieser Vermutung?
 
G

Gast

  • #17
Das geht nur eine gewisse Zeit gut, so 1 bis 2 Jahre, bis die erste Verliebtheit verflogen ist und man den anderen kritischer betrachtet. Das hat absolut nichts mit Intelligenz, sondern mit BILDUNG zu tun. Spätestens wenn er den "Rubikon" für eine Käsesorte hält und seine Äußerungen in Gesellschaft über gewisse Themen dir die Schamesröte ins Gesicht treiben, wirst du dich fragen, ob du im falschen Film bist.
Solche Konstellationen funktionieren nur umgekehrt, wenn der Mann gebildeter und besser situiert ist, weil es seit Jahrhunderten so Brauch ist und weil Männer Frauen nach ganz anderen Kriterien auswählen (hauptsächlich nach körperlichen, sexuellen Gesichtspunkten). Es ist ja auch an der Tagesordnung, dass Ärzte mit Krankenschwestern zusammenkommen oder Firmenchefs mit der kleinen Tippse, aber welche Ärztin heiratet den Krankenpfleger und welche Ingenieurin den Bauarbeiter?!? Solche Konstellation taugt ausschließlich fürs Bett oder als Affäre, aber nicht als langfristige Beziehung. Selbst wenn Du ihn wirklich tolerieren kannst, wird ER Dir in ein paar Jahren Überheblichkeit, Arroganz, Standesdünkel, blasierte Freunde u.ä. vorwerfen. Also vergiß ihn!
w 48
 
G

Gast

  • #18
Was hindert dich daran? Da lernt man mal einen netten Mann kennen und du willst ihn in den Wind schiessen nur weil er Informatiker ist? Warum sollte man immer auf den Status gucken?
Außerdem hat er ja selbst gesagt das es bei ihm wegen der ganzen Feierei nicht geklappt hat, denn wenn er ansonsten geistreich erscheint.
Und wenn ich ehrlich bin nehme ich Informatiker mehr ernst als Geisteswissenschaftler, da braucht man sich auch gar nicht so aufzuspielen.
 
G

Gast

  • #19
@ 14
Also ich (Hochschuldozentin, 39) konnte den von dir beschriebenen "Slang" von Realschulabsolventen noch nicht feststellen. Vor allem 20 Jahre nach dem Abschluss nicht.
ich #14:
Ich habe früher Jugendgruppen geleitet und laufe heute noch mit offenen Augen und Ohren durch die Stadt und höre diesen "Slang" der Teenies fast täglich.

Und genau wie du sagst "20 Jahre nach Abschluss" nicht mehr. Die Leute entwickeln sich weiter.
Das einzige, was mich stören würde, wäre der "Slang", wenn er denn da wäre, wenn nicht alles palletti.
 
G

Gast

  • #20
Du hast damit ein Problem und solltest dich fragen warum? Dieser Mann ist auch ohne Promotion intelligent genug, sonst wäre er nicht Informatiker. Es zählt doch auch das, was jetzt ist und nicht das, was er früher getan hat. Im Übrigen finde ich es sehr gut, wenn er sich in der Vergangenheit ausgetobt hat und durch diese Erfahrungen nun sicher reifer geworden ist, als es andere erfolgreiche Akademiker vielleicht sind, weil sie in ihrer Jugend etwas verpasst haben und dann irgendwann die Midlifecrisis bekommen.
 
G

Gast

  • #21
Das geht nur eine gewisse Zeit gut, so 1 bis 2 Jahre, bis die erste Verliebtheit verflogen ist und man den anderen kritischer betrachtet. Das hat absolut nichts mit Intelligenz, sondern mit BILDUNG zu tun. Spätestens wenn er den "Rubikon" für eine Käsesorte hält und seine Äußerungen in Gesellschaft über gewisse Themen dir die Schamesröte ins Gesicht treiben, wirst du dich fragen, ob du im falschen Film bist.
Solche Konstellationen funktionieren nur umgekehrt, wenn der Mann gebildeter und besser situiert ist, weil es seit Jahrhunderten so Brauch ist und weil Männer Frauen nach ganz anderen Kriterien auswählen (hauptsächlich nach körperlichen, sexuellen Gesichtspunkten). Es ist ja auch an der Tagesordnung, dass Ärzte mit Krankenschwestern zusammenkommen oder Firmenchefs mit der kleinen Tippse, aber welche Ärztin heiratet den Krankenpfleger und welche Ingenieurin den Bauarbeiter?!? Solche Konstellation taugt ausschließlich fürs Bett oder als Affäre, aber nicht als langfristige Beziehung. Selbst wenn Du ihn wirklich tolerieren kannst, wird ER Dir in ein paar Jahren Überheblichkeit, Arroganz, Standesdünkel, blasierte Freunde u.ä. vorwerfen. Also vergiß ihn!
w 48
Wie kann man denn heutzutage noch so verblendet von Vorurteilen durchs Leben gehen?
Wenn deine Aussage wirklich deinen Ansichten entspricht, dann musst du wirklich bittere Erfahrungen im Leben gemacht haben. Dann solltest du aber eher mal wieder auf die Füße kommen als andere zu dir runter ziehen zu wollen.

Natürlich kann so eine Beziehung auch langfristig gut gehen. Wie bereits genug andere sagten, sind Bildung und Intelligenz nicht vom Schulabschluss abhängig. Wenn er dir also gefällt und du der Meinung bist, dass er mit dir mithalten kann: Ran an den Mann!
 
G

Gast

  • #22
Spätestens wenn er den "Rubikon" für eine Käsesorte hält und seine Äußerungen in Gesellschaft über gewisse Themen dir die Schamesröte ins Gesicht treiben, wirst du dich fragen, ob du im falschen Film bist.
Moment....Rubikon ist kein Käse?

Bildung und Intelligenz sind sicherlich zwei wichtige Faktoren bei der Partnersuche und beide Eigenschaften lassen sich sowohl bei Akademikern, als auch bei Menschen ohne Hochschulabschluss in mehr oder minder starker Ausprägung finden.

Ich persönlich lege zwar auch einen gewissen Wert auf beides, entscheidend sind für mich aber letztlich andere Kriterien. Beispielsweise könnte ich mich durchaus in eine Frau verlieben, deren Bildung Mängel aufweist, die dafür aber einen tollen Humor und ein warmherziges Wesen hat.

Daher denke auch ich, dass eure Beziehung nicht zwangsläufig zum Scheitern verurteilt ist. Entscheidend sollte sein, inwiefern ihr euch miteinander wohlfühlt. Abschlüsse sind doch eher nebensächlich.
 
G

Gast

  • #23
Wer kann das schon wissen ob es gut geht?

Was hilft es dir denn jetzt wenn die einen sagen ja die anderen vielleicht und andere nein?

Letztendlich geht nie etwas über die Erfahrung es zu versuchen..

lg

M47
 
G

Gast

  • #24
Ich muss immer schlucken, wenn ich sowas lese.
Lernt euch doch mal besser kennen, dann kannst du immer noch gucken ob es passt!
 
G

Gast

  • #25
Es wird langfristig nicht mit Euch beiden funktionieren.

Weil du ihn jetzt schon als "Realschüler" also kleinen Jungen einstufst. Sorry, aber du hast die Sache jetzt schon versaut. Du hättest ihn als den Mann wahrnehmen können, der er jetzt ist. Er ist schon lange kein Schüler mehr. Auch, wenn du es nicht willst - irgendwie ist dein Unterbewusstsein ihm gegenüber herablassend.

m
 
G

Gast

  • #26
Da ist ein Mann erfolgreich und anziehend und du hast Panik, nur weil er sich sein Wissen anders als du angeeignet hat?
Was für Ängste hast du... dass er nachts Mammuts jagen geht und beim Essen sabbert? Dass er deinen Ausführungen geistig nicht folgen kann?
Oder dass er dir an Hausverstand überlegen ist?

Deine Sorgen möchte ich haben.
 
G

Gast

  • #27
Der Schulbesuch und -Abschluss liegt lange zurück. In allen technischen Bereichen gibt es ständig Neuerungen. Und besonders in der Elektronik. Und rasant im Bereich IT. D.h. Er muss sich ständig informieren und weiterbilden. Wenn er dann kein schmalspur -Fachidiot ist, sollte auch einiges aus anderen Wissensbereichen in sein Hirn gespeichert werden. Er muss offen für Neues sein.
Möglich ist das jemand in diesem Berufszweig sogar eine besonders gute Allgemeinbildung hat.
Sei froh das er nicht aus Deinem Fachbereich kommt. Dann würden evtl. die Fetzen fliegen.-
Seine Schwester ist nicht dumm. Und er wohnt auch noch bei Dir um die Ecke. Hallo!
Andere hätten so etwas lieber als 6 Richtige im Lotto. M 55J
 
  • #28
@16
Ja, genau diese Sorte Frau löst bei mir Pickel aus

Das geht nur eine gewisse Zeit gut, so 1 bis 2 Jahre, bis die erste Verliebtheit verflogen ist und man den anderen kritischer betrachtet. Das hat absolut nichts mit Intelligenz, sondern mit BILDUNG zu tun.
Eben, BILDUNG. Die hat aber nunmal fast nie was mit dem Schulabschluss zu tun. Ich bin ein Studierter, meine Bildung (vor allem die kulturelle) hab ich mir selbst angeeignet. Dass der Rubikon kein Käse ist hab ich nicht in der Uni gelernt sondern durch lesen historischer Literatur.

oder Firmenchefs mit der kleinen Tippse, aber welche Ärztin heiratet den Krankenpfleger und welche Ingenieurin den Bauarbeiter?!? Solche Konstellation taugt ausschließlich fürs Bett oder als Affäre, aber nicht als langfristige Beziehung.
Willkommen im Jahr 1913.... oder welches Jahr haben wir nochmal...
Selbst wenn Du ihn wirklich tolerieren kannst, wird ER Dir in ein paar Jahren Überheblichkeit, Arroganz, Standesdünkel, blasierte Freunde u.ä. vorwerfen. Also vergiß ihn!
Whow, hast Du echt einen solchen Freundeskreis? Also ich steh durchaus zusammen mit meinen Akademikerfreunden in der Untertürkheimer Kurve, ess ne Stadionwurst und rede auch noch diesen gruseligen Dialekt- und hab nen Sauspass dabei (ok, wenn der VfB mal wieder Mist kickt nicht ganz so viel).
 
G

Gast

  • #29
Schade, dass so etwas heute überhaupt noch Thema ist. Es liest sich so gut was die FS da schreibt. Eine Gewähr dass die Beziehung hält gibt es nicht. Sie kann auch aus anderen Gründen als die unterschiedliche Schulbildung auseinander gehen. Ich würde die Zeit nehmen, die wir gemeinsam hätten und dann sehen was kommt.
 
G

Gast

  • #30
Mit Deiner Fragestellung stimmt etwas nicht.
Du nennst Deinen Beruf "Professorin" .
Seinen erreichten beruflichen Status "IT-Spezialist" nennst Du nicht.
Statt dessen nennst Du ihn "Realschüler" als wäre er immer noch ein Schuljunge.
Das ist er aber nicht, er hat eine Menge gearbeitet und viel erreicht.
Wenn Du seine Leistung nicht würdigen kannst, und ihn als erwachsenen Mann auf seinen Schulabschluß reduzierst, würde ich die Finger von ihm lassen.
w55
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.