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  • #1

Regelmässiger Blutspender vs. HIV-Test

Hallo,

ich (w/28) habe einen netten Mann kennengelernt und wir hatten auch schon sehr dezente Zärtlichkeiten. Es zeichnet sich ab das wir miteinander schlafen werden und ich habe das Theam Verhütung angesprochen bzw. gemeint wir "könten" doch beide einen HIV-Test machen. Er meinte er würde seit über 15 Jahren regelmäßig Blutspenden (circa alle 8 Wochen, erst letzte Woche wieder) wo ein HIV-Test gemacht werden würde. Ich könnte jederzeit die Klinik anrufen. Alternativ schlug er mir vor dies in seinem Beisein zu tun oder er würde eine Vollmacht ausstellen für die Klinik bzw. den auskunftgebenden Arzt.

Ersetzt eine solche klinische Auskunft den HIV-Test? Was meint Ihr?
 
  • #2
Wenn die Geschichte mit dem Blutspenden stimmt: Ja. Bei jeder Blutspende wird ein HIV-Test gemacht. Insofern wäre die Auskunft der Klinik in gewisser Weise aussagekräftig.
Ganz allgemein allerdings meine ich, dass auch so ein Test absolute Sicherheit nicht garantieren kann. Es gibt für einen HIV-Antikörpernachweis eine Karenzzeit von mindestens drei Wochen. Man bräuchte also einen mindestens drei, besser sechs Wochen alten Test plus die Garantie (!), dass der Partner zwischenzeitlich keinen anderweitigen sexuellen Kontakt hatte.
Letztlich läuft das aus meiner Sicht so oder so auf Vertrauen hinaus.
Man kann jemanden natürlich vor der Autofahrt von Hamburg nach München ins Röhrchen pusten und sich 0 Promille bestätigen lassen. Vielleicht trinkt er ja in Fulda vier Biere. Vielleicht auch nicht. Der Test in Hamburg sagt darüber nichts. Darüber sagt nur das Vertrauen was.
 
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  • #3
Ja, ist so. Er hat recht. Wird immer geprüft.

Du musst den Test machen!
 
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  • #4
Du brauchst nicht mal die Klinik anzurufen, allein der Nachweis der Blutspende ist eindeutig. Gegenfrage, wieso willst Du mit einem Mann schlafen, dem Du nicht glaubst, dem Du nicht vertraust? Wenn ich Er wäre, hätte ich so meine Bedenken mit Dir, bin mir gar nicht mal sicher, ob ich Dir dann noch anbieten würde die Klinik anzurufen oder in meinem Beisein bei der Blutspende zu sein. Aber vielleicht bin ich da auch etwas altmodisch. M45.
 
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  • #5
Es stimmt, dass ein Test bei Blutspendern gemacht wird.

Was mir überhaupt nicht gefällt und zu denken gibt ist seine Vorgangsweise. Wieso meint er so lapidar DU könnest dich ja darum kümmern....
Bitte das sind seine Angelegenheiten! Wieso sollst du von Arzt zu Klinik laufen, ist er selbst zu bequem dazu, dir seine Vertrauenswürdigkeit zu zeigen?
Entweder ER legt dir die entsprechenden Beweise vor oder es gibt eben keinen Sex.
 
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  • #7
@SusanneHH

Bitte erzähl die "ganze Geschichte" und nicht einen teilweisen, hier sogar verantwortlungslosen Quatsch!

Natürlich wird die Blutprobe verworfen ABER die Klinik bekommt SOFORT per Eilmeldung eine Info das der Spender HIV hat ! Es gehen auch andere Kontrollmeldung raus. Ich bin Arzt und weiß wovon ich spreche.

Wenn der Mann derart offen ist sollte die Frau dankbar sein für seine Ehrlichkeit und Offenheit. Ich sage sogar: Respekt !

Und jetzt viel und bedenkenlosem Spass bei dem was das Leben schöner macht ....
 
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  • #8
Es ist nicht die Regel das der Spender auch über das positive Ergebnis informiert wird.
Quatsch! Natürlich wird JEDER Spender, der im HIV- oder Hepatitis-Test positiv ist, im persönlichen Gespräch in der Spendeeinrichtung benachrichtigt. Dazu sind die Spendeinstitute verpflichtet. Weiterhin folgt bei akuter Hepatitis B und C eine namentliche Meldung des Spenders ans Gesundheitsamt, bei HIV wird er nichtnamentlich gemeldet.

Ich bezweifle allerdings, dass die Klinik, in der jemand spendet, einem Spender geschweige denn der Freundin am Telefon Auskunft gibt.
 
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  • #9
Wenn ich Er wäre, hätte ich so meine Bedenken mit Dir, bin mir gar nicht mal sicher, ob ich Dir dann noch anbieten würde die Klinik anzurufen
So sehe ich das auch. Wenn der Mann sagt, er sei getestet, und die Frau glaubt ihm nicht, dann ist die einzig sinnvolle Konsequenz, sich erst gar nicht miteinander einzulassen. Ich an seiner Stelle hätte zwar diese Auskunft auch angeboten, mir zugleich aber auch den Sex verkniffen, mangels Vertrauensbasis.
 
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  • #10
Da ist nicht richtig, die Blutspende wird bei positivem Test verworfen. Es ist nicht die Regel das der Spender auch über das positive Ergebnis informiert wird.
Selten so einen Quatsch gelesen. Wenn der Spender positiv ist darf er auch nicht spenden also ergo muss er darüber informiert werden. Oder glaubst du man lässt ihn laufen damit er fröhlich seine Infektion an andere weiter verteilt?
 
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  • #11
Da ist nicht richtig, die Blutspende wird bei positivem Test verworfen. Es ist nicht die Regel das der Spender auch über das positive Ergebnis informiert wird.
Von nichts eine Ahnung aber davon hast du Du anscheinend ganz viel.

Jeder Blutspender wird sofort benachrichtigt wenn da eine Unregelmäßigkeit in seinem But ist.

Halte dich bitte aus solchen Themen in Zukunft raus! Danke!
 
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  • #12
Wieso sollst du von Arzt zu Klinik laufen, ist er selbst zu bequem dazu, dir seine Vertrauenswürdigkeit zu zeigen? Entweder ER legt dir die entsprechenden Beweise vor oder es gibt eben keinen Sex.
Oh, danke, "es gibt keinen Sex" ist hier wohl ganz klar die richtige Entscheidung ... von Seiten des Mannes! Ich würde mich an seiner Stelle auch nicht zum Hampelmann machen für eine Frau, die ein Problem damit hat, meinem Wort zu vertrauen. Für eine Beziehung taugt so ein Verhältnis sowieso nicht, und auf billigen Mitnahmesex kann ich ganz gut verzichten.
 
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  • #13
Ich würde mich nicht nur an dem Thema HIV festhalten. Ich würde zu Beginn einer Beziehung grundsätzlich Kondome benutzen, da es schließlich noch genug andere Krankheiten gibt.
 
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  • #14
Oh, danke, "es gibt keinen Sex" ist hier wohl ganz klar die richtige Entscheidung ... von Seiten des Mannes! Ich würde mich an seiner Stelle auch nicht zum Hampelmann machen für eine Frau, die ein Problem damit hat, meinem Wort zu vertrauen.
Meine Bekannte ist ungewollt schwanger, weil sie einem Mann vertraut hat. Er hatte angeblich eine Vasektomie und kann ja gaaaar keine Kinder bekommen!

Lieber ein "Hampelmann", der seiner Freundin (Liebes)Beweise für seine Vertrauenswürdigkeit erbringt, als ein verständnisloser Pascha, der die "beleidigte Leberwurst" spielt.
 
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  • #15
Meine Bekannte ist ungewollt schwanger, weil sie einem Mann vertraut hat. Er hatte angeblich eine Vasektomie und kann ja gaaaar keine Kinder bekommen!

Lieber ein "Hampelmann", der seiner Freundin (Liebes)Beweise für seine Vertrauenswürdigkeit erbringt, als ein verständnisloser Pascha, der die "beleidigte Leberwurst" spielt.
Es ging um HIV und andere Krankheiten (nicht um Schwangerschaftsverhütung) und darum, dass die Frau dem Mann, der regelmäßiger Blutspender ist, evtl. nicht vertraut.

Wo bitte steht, dass der regelmäßige Blutspender ein "verständnisloser Pascha" ist, der die beleidigte Leberwurst spielt?
 
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  • #16
Natürlich wird der Blutspender über einen positiven Test informiert! Und zwar über den Ausgang des Suchtests als auch über den Ausgang des bei positivem Suchtest folgenden Bestätigungstest. Das Ganze mit dem Hinweis, mit den Testergebnissen zum Hausarzt zu gehen.

Im Umkehrschluss bedeutet dies aber nicht, dass jemand, der regelmäßig Blut spenden geht, kein HIV haben kann. Beim Fragenkatalog vor dem Test muss die Frage nach HIV beantwortet werden. Man kann das rote Feld "Vernichtung" ankreuzen und trotzdem Blut spenden. Das wird dann wahrscheinlich weggegossen. Der Hintergrund ist, dass zum Beispiel beim Gruppenblutspenden niemand aus bestimmten Risikogruppen ausgeschlossen wird.

Also, alleine die Aussage "regelmäßiger Blutspender" sagt noch nichts über eine Nicht-HIV-Infektion aus.
 
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  • #17
Lieber ein "Hampelmann", der seiner Freundin (Liebes)Beweise für seine Vertrauenswürdigkeit erbringt, als ein verständnisloser Pascha, der die "beleidigte Leberwurst" spielt.
Eine Frau sollte erkennen können, ob die Worte des Mannes glaubwürdig sind. Wenn nicht, ist es ohnehin noch zu früh für Sex. Wenn ich als Frau die Wahl hätte zwischen jemandem der sich abhampelt, damit ich ihn ‘ran lasse, und jemandem der sagt "ich möchte erst dann Sex mit dir wenn wir einander voll und ganz vertrauen", dann wüßte ich, auf wen meine Wahl fällt. Die "beleidigte Leberwurst" wiederum fällt weder in die eine noch in die andere Kategorie.
 
  • #18
Das ist eine schwierige Frage und lässt sich nicht so einfach beantworten, wie hier argumentiert wird. Ein negativer HIV-Test sagt wenig über die tatsächliche Lage aus. Erstens dauert es einige Wochen, bis es nachgewiesen werden kann. Selbst die Blutspendedienste haben ein Fenster von ca. 10 - 14 Tagen. Das heißt, nach dieser Zeit kann das Virus entdeckt werden. Aber, sobald es zum ungeschützten Verkehr kommt, muss diese Wartezeit von Neuem eingehalten werden. Wenn er dir sagt, dass er alle 3 Monate spendet, dann ist das eine Momentaufnahme. Wenn er z.B. eine Woche vor dem letzten Test ungeschützten Verkehr gehabt haben sollte, dann kann der Test zwar negativ, er aber trotzdem infektiös sein. Also gibt es keine 100% Sicherheit. Aber hier geht's um das Vertrauen, das von deiner Seite (noch) nicht vorhanden zu sein scheint. Daher würde ich dir raten, nichts zu überstürzen. Und wenn die Unsicherheit bleibt, muss du die Reißleine ziehen und die Beziehung beenden. Und wenn du unbedingt willst, gibt es Kondome.
 
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  • #19
Frage an die Spezialisten: Bekommt man denn überhaupt beim Blutspenden eine (herzeigbare!) Bescheinigung, dass man negativ ist? Soweit ich weiß, meldet sich nur jemand, wenn man positiv auf eine der getesteten Krankheiten ist, andernfalls nicht.
 
  • #20
du kriegst nicht mal eine zum Mitnehmen wenn du zum Gesundheitsamt gehst... Früher nannte man das "Bockschein" und wurde besonders von den Socialatrice in Anspruch genommen.
 
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  • #21
Wenn er z.B. eine Woche vor dem letzten Test ungeschützten Verkehr gehabt haben sollte, dann kann der Test zwar negativ, er aber trotzdem infektiös sein.
Natürlich kann jemand zwischen der letzten Blutspende und heute mit einer dritten, infizierten Person ungeschützten Verkehr gehabt haben, das läßt sich ebensowenig ausschließen wie die Gefahr, der man sich bei jeder Autofahrt aussetzt. Wobei ich glaube, daß die Gefahr für Leib und Leben bei letzterer erheblich größer ist.

Aber genauso, wie ich mich nicht zu jedem ins Auto setze (und ihm damit meine Gesundheit anvertraue), kann ich es ja auch mit dem Geschlechtsverkehr handhaben, sprich: durch Kenntnis der Person und Beurteilung ihrer Vertrauenswürdigkeit mein Risiko erheblich vermindern.

Oder, wenn die Geduld nicht die paar Wochen reicht, die es dafür nun einmal braucht, ein Kondom benutzen.

Generell aber würde ich in einer Beziehung, die nicht auf Vertrauen in das gesprochene Wort, sondern auf Kontrolle und Kontrollmöglichkeiten beruht, erst gar keinen Sex wollen. (M)
 
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  • #22
#18:

Gehe selbst seit Jahren zur Blutspende, wobei ich zugebe, dass ich seit ca 4 Monaten nicht mehr dort war: Also, wenn sie sich nicht melden nach 2 Wochen kann man davon ausgehen, dass alles OK ist.
Aber- wenn man eine "Bescheinigung" möchte, muss man anrufen (habe ich schon 2x gemacht) und um dieses Papier bitten, dann erhält man es binnen einer Woche. War überhaupt kein Problem.
 
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  • #23
Die Diskussion ist zwar schon ein wenig älter und hoffentlich nicht mehr ganz akuell - allerdings kann ich die Antworten hier wirklich nicht so einfach stehen lassen!
Ich verstehe gar nicht das Problem - Blutspender hin oder her - macht doch einfach gemeinsam einen HIV Test bei einem Gesundheitstest und dann wisst ihr beide sicher darüber Bescheid... Ich wollte sicherlich keinen Sex mit einem Mann, der nicht einmal zu soetwas bereit ist. Ich finde, es zeigt schlichtweg Verantwortungsbewusstsein von deiner Seite!!
 
  • #24
Ich finde, der Vorschlag von #22 hat etwas ganz romantisches, so habe ich das zum Teil auch gemacht: Man geht zusammen zum Gesundheitsamt, geht zusammen zum Abholen des Ergebnisses und feiert dann das hoffentlich negative Ergebnis mit einem Glas Sekt und ungeschütztem Sex. Der Punkt ist, dass man daraus ein gemeinsames Event macht, wie eine Art Initiationsritus für die Beziehung. In Deutschland ist das ja sogar zum Teil kostenlos. Und auch wenn ich mir absolut sicher bin, dass ich nichts habe, würde ich das trotzdem machen-man leidet gemeinsam beim Blut abzapfen, so etwas verbindet ;)
 
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  • #25
Liebe FS

du kriegst aber keine Auskunft was "dein Freund" (dein Kontakt)
hat oder nicht hat. Datenschutz. Es ist nicht so einfach wie er denkt.

Besser wäre: er lässt auf HIV, HPV, HSV, Hepatitis C+B beim Hausarzt
testen. Der kriegt vom Labor eine Auswertung mit dem Namen des Patienten.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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  • #26
Auf sowas würde ich mich nicht verlassen. Ich kann dir auch sagen, ich gehe seit 20 Jahren spenden, deswegen muss es noch lange nicht so sein! Also Obacht! Nebenbei ist Blutspenden keine Alternative. Das Blut wird abgenommen und wird dann erstmal im Labor überprüft. Und du bekommst als Drittperson auch keine Auskunft am Telefon über jemand anderen! Außerdem gibt es nicht nur HIV, sondern andere G-Krankheiten. Also geht man damit zum Arzt um sich testen zu lassen.
 
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  • #27
In erster Linie ist der Blutspendeausweis erstmal Beweis genug, denn wie einige hier bereits sagten sind die Institute verpflichtet bei schwerwiegenden Krankheiten den Spender zu informieren. Auskunft bekommst du als Freundin aber keine.

Zu denen, die sich darüber aufregen, dass die Dame einen Beweis haben will: wir drehen den Spieß mal um, wie verantwortungslos ist denn der Mann, wenn er der Bitte nicht nachkommt? Hat er etwas zu verheimlichen, dass er ihr die Angst nicht nehmen will? Vertrauen muss man aufbauen, wie Liebe. Wie groß ist seine Liebe ihr gegenüber, wenn er ihre Sorgen nicht ernst nimmt?

Wie oft haben sich 2 Menschen vertraut und dann wurde einer mit einer Krankheit (HIV, Hepatitis oder Geschlechtskrankheiten) angesteckt?

Wie heisst es noch so schön? Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser und gerade zu Beginn einer Beziehung sollte Mann und Frau offen mit dem Thema Ansteckungskrankheiten umgehen, das liegt nämlich in der Verantwortung eines jeden Einzelnen.

Das ist meine Sichtweise
 
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  • #28
Die Diskussion ist zwar schon ein wenig älter und hoffentlich nicht mehr ganz akuell - allerdings kann ich die Antworten hier wirklich nicht so einfach stehen lassen!
Ich verstehe gar nicht das Problem - Blutspender hin oder her - macht doch einfach gemeinsam einen HIV Test bei einem Gesundheitstest und dann wisst ihr beide sicher darüber Bescheid... Ich wollte sicherlich keinen Sex mit einem Mann, der nicht einmal zu soetwas bereit ist. Ich finde, es zeigt schlichtweg Verantwortungsbewusstsein von deiner Seite!!
Das ist das Beste, was hier gepostet wurde... wenn ich hier lese "lass mich nicht zum Hampelmann" machen und sowas wie Vertrauen und blabla - selbst der Vergleich mit einer ungewollten Schwangerschaft wird nicht zugelassen.
Vertrauen ist wichtig und Liebe macht manchmal blind. Eine ungewollte Schwangerschafft, kann man notfalls abbrechen oder das Kind weggeben - jedenfalls nicht so schlimm wie eine HIV-Infektion.

Jeder Mann, der hier so die Mimose spielt, ist für mich einer der Gründe, warum HIV weiter fortschreitet!!
Ich bin selbst ein Mann, ich wollte garnicht mit einer Frau schlafen, die darauf nicht besteht und den Test nicht selbst bereit ist zu machen. Das hat nichts mit Vertrauen sondern mit Verantwortungsbewustsein zu tun. Selbst wenn ich dem Partner 100% vertraue - woher kann er ohne Test sicher sein, dass er nichts abbekommen hat und seinem vorherigen Partner nicht zu vertrauen war?
Außerdem sollte man niemandem leichtfertig sein Leben anvertrauen. Die Partnerschaft ist in heutiger Zeit schneller vorbei, als man schauen kann. Eine HIV-Infektion bleibt für immer - mit allen Folgen und Problemen. Wer da wegen "mangelnden Vertrauens" beleidigt und uneinsichtig ist, der hat etwas zu verbergen oder ein ernstes Problem mit seinem Ego statt die Ängste des Partners zu respektieren und diese Angst - auch als Liebesbeweis - mit einer einfachen Blutuntersuchung zu nehmen. Nicht der "Mangelnde Vertrauensbeweis" sondern die Engstirnigkeit der "beleidigten Leberwurst" machen eine gute, offene und harmonische Beziehung sehr unwarscheinlich.
 
  • #29
Ich bin aus Österreich, und gehe alle paar Monate zum Blutspenden.
Bei uns bekommt man nach ca 10 Tagen den Befund zugeschickt.

Ich würde auch dem Mann sagen, entweder ein Test, oder halt kein Sex... punkt um.... Da gibts nix zum Schön reden....
 
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  • #30
Eine Frau sollte erkennen können, ob die Worte des Mannes glaubwürdig sind.
Naja, Männer erzählen viel, wenn der Tag lang ist, was ist mir alles erzählt und versprochen wurde... davon ist nicht mal die Hälfte eingehalten worden.

In dem Fall würde ich dem Mann glauben, aber unabhängig davon würde ich mit einem neuen Mann nur Sex mit Kondom machen. Es geht ja auch um anderen Krankheiten und um nicht schwanger zu werden. Somit kann Mann der FS trauen, dass sie es auch ernst meint.

w
 
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